
ar - 4. Januar 2005. Autofahrer müssen sich zum Jahreswechsel für
Reisen ins Ausland auf verschärfte Strafen bei Verkehrssünden einstellen.
In vier europäischen Ländern werden die Bußgelder erhöht,
in Frankreich werden die Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen
von weniger als 20 km/h gesenkt. Das meldet der ADAC in seiner Verbandszeitschrift.
In Österreich werde das Bußgeld für das Telefonieren am Steuer
ohne Fernsprecheinrichtung von 21 Euro auf 25 Euro heraufgesetzt, so der ADAC.
Wer keinen Gurt angelegt, muss dort künftig 35 Euro (bisher 21 Euro) zahlen.
In Italien steigen die Geldbußen um voraussichtlich sechs bis sieben Prozent.
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In Portugal wurden die Bußgelder für das
verbotene Telefonieren mit dem Handy sowie für Verstöße gegen
die Vorschriften zur Kindersicherung drastisch auf 120 Euro bis 600 Euro (bisher
25 Euro) heraufgesetzt. Bei einer Alkoholfahrt mit 0,8 bis 1,2 Promille drohen
500 Euro bis 2500 Euro (bisher 360 Euro bis 1800 Euro). Außerdem ist eine
Warnweste im Fahrzeug vorgeschrieben, die bei einem Halt auf Autobahnen angelegt
werden muss.
Auch in Tschechien werden im neuen Jahr Verkehrsvergehen
mit höheren Geldbußen und Geldstrafen geahndet. Für Temposünder
in Frankreich, die auf Landstraßen und Autobahnen um bis zu 20 km/h
zu schnell sind, wird es billiger. Sie müssen im kommenden Jahr mit 68
Euro rechnen. Wer sofort zahlt, muss sogar nur 45 Euro statt bisher 90 Euro
zahlen. Ungarn erhöhe die Bußgelder geringfügig, so der Verkehrsclub
abschließend. (nic)