
Al Di Meola ist ja unbestritten auch "solo" einer der besten Gitarristen
dieser Welt.
Die Zusammenarbeit mit seinen Freunden aus aller Welt auf dieser CD setzt
aber einen weiteren Höhepunkt in seiner Karriere.
Die CD zeigt eine Vielseitigkeite, die man selten sieht. Die Songauswahl ist
super, ruhige Töne, fetzige Töne wechseln sich gekonnt ab. Eine
CD, die einen ganzen Abend ohne musikalischer Langeweile gestalten kann.
Al Di Meola gehört seit weit über dreißig Jahren zu den ausdruckstärksten
und innovativsten Jazz- und Jazzrock-Gitarristen der Welt. Bereits im Alter
von 19 Jahren gewann er mit Chick Coreas Allstar-Gruppe Return to Forever
einen Grammy und schrieb auch als Solokünstler Geschichte, als er 1976
und 1977 mit den furiosen Alben „Land Of The Midnight Sun“ und
„Elegant Gypsy“ die Welt in seinen Bann zog. So virtuos und gekonnt
hatte vor ihm kein anderer Gitarrist Rock, Jazz, Latin-Elemente und World
Music miteinander vermischt. Später wechselte er immer häufiger
von der elektrischen zur klassischen Gitarre und formierte fabelhafte Trios
mit Kollegen wie Paco de Lucia und John McLaughlin oder anschließend
mit Bassist Stanley Clarke und Violinist Jean-Luc Ponty. Ab 2000 kooperierte
er sehr erfolgreich mit dem russischen Starsänger Leonid Agutin. Auf
der Suche nach neuen Herausforderungen hat Al Di Meola jetzt ein ganz besonderes
und außergewöhnliches Album aufgenommen. Unter dem Titel „Vocal
Rendezvous“ präsentiert er Songs, die in Zusammenarbeit mit Künstlern
wie Xavier Naidoo, Angie Stone, Macy Gray, Till Brönner oder dem schwedischen
Popsänger Bosson entstanden sind. Ein wirklich spezielles Werk in der
langen Karriere Al Di Meolas und eines, dass ihn einmal mehr als gekonnten
Grenzgänger zwischen unterschiedlichen Stilen auszeichnet.

Zwölf faszinierende Tracks geben auf „Vocal Rendezvous“ einen umfassenden Eindruck, wie variabel und einfühlsam sich Al Di Meola auf unterschiedliche Stile und wechselnde Kooperationen einstellen kann. Mit Xavier Naidoo nahm er das moderne „Schall und Rauch“ auf, das für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt. Nicht minder eindrucksvoll sind die Klänge von „Shame“ mit Sänger Joe und einem Al Di Meola, der zur Freude seiner Fans kurzzeitig die E-Gitarre auspackt und ein reißerisches Solo spielt. In „I Tried“ sind die Soul-Diven Angie Stone und Macy Gray zu hören. Angie Stone, die zu den wichtigsten R&B-Künstlerinnen der Gegenwart gehört, ist überdies auch in dem feinen und verspielten „That´s The Truth“ ein weiteres Mal zu hören. Ein faszinierendes Soul-Stück, bei dem Di Meola die einschmeichelnde Stimme seiner Partnerin mit perlenden Tönen unterstreicht. Gelungen auch die Zusammenarbeit mit dem schwedischen Sänger Bosson in „Never, Never, Never“. Bosson wurde vor einigen Jahren für seinen Hit „One In A Million“ (Soundtrack zum Kinoknüller „Miss Undercover“ mit Sandra Bullock) für den Golden Globe nominiert und passt mit seiner prägnanten Stimme perfekt zu Di Meolas Stil. Ebenso packend zeigt sich die Instrumentalnummer „Rendezvous Rhapsody“, in der Jazz-Star Till Brönner sein großes Können unter Beweis stellt und auf seiner Trompete ein faszinierendes Duett mit Di Meolas Akustikgitarre eingeht.

Auf „Vocal Rendezvous“ erweitert Al Di Meola die lange Liste der Künstler, mit denen er eine musikalische Liaison eingegangen ist, durch einige in diesem Kontext überraschende Namen. Vor seiner Kooperation mit Angie Stone, Macy Gray, Xavier Naidoo oder Till Brönner spielte er in den zurückliegenden drei Dekaden mit Weltstars wie Luciano Pavarotti, Paul Simon, Phil Collins, Santana, John McLaughlin, Larry Coryell, Steve Winwood, Wayne Shorter, Herbie Hancock, Jaco Pastorius, Les Paul, Jean Luc Ponty, Steve Vai, Frank Zappa, Egberto Gismonti, Jimmy Page, Stanley Clarke oder auch Stevie Wonder.