Das große Erwachen - Annett Louisan´s neue Maxi-CD

Annett Louisan
Annett Louisan macht "andere" Musik. Andere Songs, die nicht immer sofort ohrwurmartig ins Gehirn schiessen.
Das trifft auch auf die neue Maxi-CD zu. Mehrmaliges anhören aber fördert immer neue Aspekte zum Vorschein. Sei es im Text oder in der Melodie. Musik eben, die zum Nachdenken oder Träumen anregen soll, nicht unbedingt zum abdancen.



Manche Lieder können beflügeln. So wie diese neue, musikalische Köstlichkeit von Annett Louisan: Das große Erwachen. Listig, leise und atemlos zieht sie hier alle Register einer Elfenprinzessin auf Prinzen-Jagd. Sie wartet, bis sie ihn an der Angel hat, um ihn dann mit Harfenzauber zu umgarnen und in einem unwiderstehlichen Walzerschwung in ihre Welt der großen Liebe zu entführen.

„Das große Erwachen“ kündigt das neue Album „Unausgesprochen“ von Annett Louisan an. Am 21.10.05, fast genau ein Jahr nach ihrem viel beachteten Debut, erscheinen gleich 16 Titel zwischen Chanson und Jazz. Lustiges, listiges und Freches über Männer – und Frauen. Aber auch wenn Louisan austeilt – sie tut es immer mit einem Augenzwinkern.

Die Texte entstanden wieder spielerisch und scheinbar mühelos wie alle anderen in einer eng verzahnten Zusammenarbeit mit Frank Ramond.

Wie bei Annett Louisans erstem Singlehit „Das Spiel“ stammt der Text der neuen Single von Frank Ramond und die Komposition von Frank Ramond und Matthias Hass.

Übrigens: Bei der ersten Verleihung des German Radio Awards am 02.09.05 im Berliner Tempodrom wurde Annett Louisan mit dem Goldenen Mikrofon in der Kategorie BEST RADIO FEMALE NATIONAL ausgezeichnet

 

Der Text zum Song:
Das große Erwachen (…und jetzt…)

ich tat sehr viel Stoff in mein Dekolleté
pflegte meine Haut und mein Renommee
ich hab mich benommen so als hätt ich Stil
noch ein Schlückchen Sekt? ach bitte nicht so viel!
ich hab mich bemalt damit du mich siehst
ich hab mich geaalt wie ein kleines Biest
ich war die blonde Elfe mit gesenktem Blick
doch das war nur ein Trick damit ich dich krieg

und jetzt möchte ich dass du mich liebst
ganz genau so wie ich wirklich bin
und mir all meine albernen Macken vergibst
meine Fehler jetzt verdammt nimm sie hin !

hab nicht viel gesagt damit man dich hört
hab nicht laut gelacht nur falls es dich stört
du hast viel erzählt ich tat int`ressiert
dabei hab ich kaum was davon kapiert
ich hab dich verführt so als hätt ich Lust
dabei ganz bewußt nicht zu selbstbewußt
ich hab mich verrenkt unter deinem Zelt
und hab so getan als ob ´s mir gefällt

und jetzt möchte ich...

ich hab mich gefärbt ich hab mich gebräunt
ich hab doof geguckt immer schön verträumt
als einzige Lasche zwischen all den Schnallen
hab ich mich verstellt um dir zu gefallen

und jetzt möchte ich...

Annett Louisan -
Unausgesprochen - die neue CD


Annett Louisan

Der Top-Fotograf Jim Rakete hat vile tolle Fotos zu den neuen CD´s von Annett Louisan veröffentlicht. Mehr dazu hier links im Menü in einer kleinen Fotogalerie.


Der leichte Umgang mit schweren Wörtern:

Das Spiel wird zum raffinierten Rollenspiel, erfindungsreich und voller Nuancen. Nicht nur zwischen Frau und Mann und Mann und Frau, sondern auch das Verständnis Frauen unter sich. Die Stimme macht’s auch hier: Ausdrucksvoll wie die einer Theaterschauspielerin, dennoch nicht bühnentechnisch routiniert. Denn Annett Louisan tut etwas weit charmanteres: Sie „erzählt“ die Lieder. Nicht „ihre” Geschichte, aber jede Menge eigene Geschichten.

Annett Louisans zweites Album „Unausgesprochen“ pirscht zunächst leise und knüpft scheinbar nahtlos an das Debüt an. Schnell wollte sie es dem überraschend erfolgreichen Debut folgen lassen. Die neuen Lieder waren zu einem großen Teil schon während der Tournee 2004 entstanden, manche schon vor Publikum präsentiert und unter spontanem Beifall ausprobiert. Es waren große Hallen und breite Bühnen, die Annetts Stimme mühelos ausfüllte: Auch das eine kleine Überraschung nach dem Senkrechtstart. Standing Ovations und Begeisterung für eine Künstlerin, die eben nicht ein bloßes „Song-Wunder” war, sondern eine Performerin mit Charisma. Das hatte nicht jeder erwartet, vielleicht nicht mal alle ihre Fans.

In nur vier Wochen war das neue Album in groben Zügen aufgenommen. Klare Peilung, sehr genaue Vorstellung von dem, was werden sollte, beflügelte die Arbeit: Annett Louisan und ihr Texter/Produzent Frank Ramond sind inzwischen ein eingespieltes Kreativ-Team. Dennoch legten sie angesichts der musikalischen Grenzerweiterungen ein verblüffendes Tempo vor.

Samba, Tango und Walzer, Cooles, Chanson, Musette: Schon die gewachsene Stilvielfalt der Kompositionen reflektiert, dass Annett Louisan mit „Unausgesprochen“ neue Pfade gehen will. Sie integriert eigene musikalische Vorlieben wie Jazz, probiert ungewohnte Arrangements und rhythmische Strukturen aus. Intensiver noch als auf „Bohème” spielt, entdeckt, seziert und präzisiert sie die Situationen und Figuren der Chanson-Geschichten. Manchmal („Widder wider Willen”) erinnert ihre lässige Prägnanz an Charles Aznavour. Das kommt nicht von ungefähr, das klassische Chanson ist die zweite große Liebe von Annett Louisan.

„Chancenlos” ist eine dieser Studien, über ein Mädchen voller Liebe, aber ohne Glück. Präzise gezeichnet, ein wenig bitter, doch mit Sympathie, eine makellose Miniatur aus dem banal-bösen Teen-Leben, aber nicht ohne Hoffnung. Denn „Das Leben spielt auf Zeit, bis es gewinnt / grad wenn du brüllst und schreist, stellt es sich blind”. Oder die prototypische, bestgehasste, überdrehte Freundin „Eve”: Angetan und ausgefüllt mit einer ganzen Kollektion von Eigenschaften, aber nur wenig mehr dahinter. Hier geht’s schon etwas sarkastischer zur Sache, der milde Blick verfinstert sich zur ätzenden Satire, distanziert und scharf geschossen. Ambivalente Gefühle: „Sie ist ... geschickt und effektiv / ich hasse sie abgrundtief”, das Leben ist nicht einfach, dafür oft widersprüchlich und paradox.

Wie bei der giftigen Song-Begegnung mit einem penetranten „Torsten Schmidt” im Hinterkopf: Ein absurder, klitzekleiner Horrorfilm, der im zentralen Gedanken-Kino läuft. Verpackt in einen entspannten Train-Beat Rhythmus, garniert mit Akkordeon und Dobro, wird der zwischenmenschliche Schrecken locker ironisiert. „Es ist ein Spiel mit den eigenen Schwächen”, sagt Annett Louisan über ihre neuen Lieder, „auch mit den unangenehmen Dingen. Gerade, wenn etwas schief geht, ist es meist besser, es direkt auszusprechen und sich ein wenig darüber lustig zu machen.”

Ganz anders dagegen „Wo ist das Problem?”: Klarinette, Kontrabass, Piano, Tango-Noblesse mit minimalen Gesten, verrauchtes Tanz-Café. Und man wird Zeuge einer intimen Beziehungs-Tristesse, in der eine Frau so intensiv die Untreue ihres Partners imaginiert, bis sie schließlich wahr wird. Eine Momentaufnahme, eine typische Lebenssituation in kurzen Zeilen. „Unausgesprochen“: Wie ein roter Faden zieht sich dieses Thema der verdrehten und widersprüchlichen Gedanken durch das Album - Gedanken, die keiner ausspricht, die aber dennoch das Handeln lenken. „Wo ist das Problem?“ ist eines der Lieder (diesmal sind es mehr als auf „Bohème”), bei denen Annett Louisan als Co-Texterin mitwirkte. „Es die perfekte Mischung aus Franks und meinen Worten, die wirkt. Er ist rationaler, ich bin viel emotionaler, das ergänzt sich”, erklärt sie. Ganz besonders effizient in einem Stück wie der „Lösung“, das die vielleicht markanteste Schnittstelle der Veränderung vom ersten zum zweiten Album geworden ist.

„Dabei habe ich die Erfahrung gemacht”, erzählt Annett Louisan, „dass unsere Fantasien viel schöner und nachhaltiger wirken, je mehr ich mich als Person zurücknehme. Ich lasse den Menschen ihre eigenen Dinge, die sie in ihrem Kopf haben. Dadurch behalten die Lieder ihr Geheimnis.” Die Ironie, mit der Annett Louisan so gern jongliert, verlangt diese Distanz. Ein eleganter Drahtseilakt mit entsprechendem Mut zum Risiko, denn wo die Gesten sparsam werden, zählt jede Bewegung doppelt. „Ich mag es total, mit schweren Wörtern leicht umzugehen”, sagt Annett Louisan. Schon wieder paradox? Nur auf den ersten Blick. Denn leicht sieht alles aus, das gelingt.





Das große Erwachen
und
Unausgesprochen von
Annett Louisan


Annett Louisan - Das große Erwachen

Maxi CD Das Große Erwachen
mit Annett Louisan



Annett Louisan - Unausgesprochen

CD Unausgesprochen
mit Annett Louisan



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An ehrenvollen Auszeichnungen mangelt es der Künstlerin Annett
Louisan in ihrer steilen Karriere nicht: Innerhalb der ersten 6
Monate konnte sie neben ersten Platin- und Gold-CDs für das
Debutalbum "Bohéme" schon die Diva und die Goldene Stimmgabel, den
Echo, den Neo-Award und den German Radio Award entgegennehmen.

Das Neue Jahr startete mit einer Fortsetzung der Erfolgsspur: Der
"stern" veröffentlichte die offiziellen Jahrescharts von Media
Control mit "Bohème" auf Platz 11 und die Hörer von Radio Bayern 3
wählten die Single "Das Gefühl" zum Song des Jahres 2005 - vielleicht
das überraschendste aller Komplimente!

Am 11. Januar 2006 wurde ihr Trophäenschrank weiter gefüllt: Für
"Bohéme" war mittlerweile die Doppelte Platin-CD fällig und das
aktuelle Album "Unausgesprochen" wurde mit der Goldenen CD
ausgezeichnet.

Neben Annett Louisan konnten auch ihr Producer- und Labelteam das
Edelmetall in Empfang nehmen.

Jürgen Meier-Beer, Programmbereich NDR Fernsehen Kultur, nahm die
Gelegenheit zum Anlass und präsentierte exklusiv vorab das TV-Special
"Annett Louisan" - Der Weg zum Star". Die Erstsendung im Fernsehen
findet am Sonnabend, dem 14. Januar 2006 um 23,35 Uhr statt, weitere
Ausstrahlungen in dritten Programmen folgen.

Und weil das Konzert für die TV-Dokumentation und die neue DVD,
die am 3. Februar 2006 veröffentlicht werden wird, im Stage Club
stattfand, wurde auch die Platinverleihung im Beisein vieler
Mediengäste, die zum Erfolg der Künstlerin beigetragen haben, in der
trendigen Loungebar zelebriert.

Zur Zeit beschäftigt sich Annett Louisan und ihr Team intensiv mit
den Vorbereitungen zur anstehenden Tournee von Annett Louisan:
offizieller Start ist am 2.2. in Hannover, mehr als 30 Konzerte
finden bis zum Sommer 2006 statt.










Texte / Fotos:
Annett Louisan Fotos (c) Jim Rakete



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