Am wird 17.03.2006 wird das von Fans lang erwartete
Album "FOR BLOOD AND EMPIRE" von ANTI-FLAG hierzulande veröffentlicht.

Nach der sensationellen Tour zum Jahresbeginn will die Band endlich in den heimischen
CD-Spiel und auf den Plattenteller, um Dir ihre Hymnen in die Gehörgänge
zu blasen. Ihrer politischen Gesinnung machen sie mehr Luft denn je - die aktuelle
weltpolitische Lage verlangt danach.
Wie sagen sie so schön?
"You've been to our shows, you've sung our songs, now go to a fucking protest!"
Wer für die in Deutschland komplett ausverkaufte Januar-Tour der vier wohl ambitioniertesten Politpunks keine Karten mehr bekommen hat, darf jetzt aufatmen - Anti-Flag kommen im Mai wieder auf Tour!
Im Gepäck werden sie - neben bewährten Knallern wie z.B. "Turncoat" und "Die For The Government" - ihre neueste Scheibe haben. Wie der Titel schon verspricht, ist die Thematik ihrer neuen Songs wieder gesellschafts- und vor allem regierungskritisch und Songs wie "The Press Corpse" (erste Single!), "The WTO Kills Farmers" und "Depleated Uranium Is A War Crime" zeigen, dass Anti-Flag sich ihre revolutionäre und teils sogar investigative Durchschlagskraft bewahrt haben - und, dass sie immer noch verdammt guten Punk machen und Spaß daran haben!
Podcast und Shopliste:
http://www.redinkmusic.de/podcasts/
http://www.redinkmusic.de/antiflag/shops/
Trailer:
http://theempireburn.../final(democracy)1.mov
http://theempireburns.../final(freedom)2.mov
http://theempireburns.../final(peace)3.mov
You´ve been to our shows, you´ve sung our songs, now go to a fucking
protest!
Der Song dieses Namens beschreibt Anti-Flag zwar wenig
ausführlich, ist dafür aber umso direkter. Er entsteht am Vortag
der weltweiten Protestmärsche gegen den Irak-Krieg unter denkbar ungünstigen
Vorzeichen: Während George W. Bush von den USA aus jeden Tag finsterere
Kriegsandrohungen in die Welt hinausbellt, platzt den Bandmitgliedern, die
gerade in Deutschland unterwegs sind, der Kragen. Sänger und Gitarrist
Justin Sane hat ein paar Minuten später Ingo von den Donots an der Strippe,
und schon am nächsten Tag wird die Aufforderung zur öffentlichen
Unmutsbekundung innerhalb von vier Stunden aufgenommen. Man kann sich den
Song mit diesem prägnanten Namen auf der Webseite beider Bands anhören.
Dieses Kapitel aus der Geschichte von Anti-Flag zeigt
genau, was die Band ausmacht: Wenn einem was nicht passt, nicht lang fackeln,
raus damit und auf die Straße, andere Leute mit den gleichen Idealen
finden und Kriegsherren zeigen, dass man eine Stimme hat, die gehört
werden will – und die verdammt viel zu sagen hat.
Anti-Flag steht für Frieden, Freiheit und das Überwinden von Rassismus,
Nationalismus, Sexismus und gegen die Lügen der Politiker, denen Geld
wichtiger ist als das Volk.
Die Energie, sich für diese Ziele einzusetzten, haben viele Menschen
nicht – ganz im Gegensatz zu den vier Jungs von Anti-Flag, die sich
neben ihrer musikalischen Tätigkeit für Amnesty International, PETA,
Military Free Zone, Underground Action Alliance u.v.a. engagieren. Und wie
könnte man diese Energie besser darstellen, als in ebenso wütenden
wie witzigen Punkknallern?
Schon seit 1988 spielen die Freunde Pat Thetic (Drums) und Justin Sane (Gesang und Gitarre) zusammen Punkrock in ihrer Heimatstadt Glenshaw, Pittsburgh, Pennsylvania. Dort kann man laut Justin nichts anderes machen als „either hanging out at the mall, getting fucked out of our minds on drugs, or attempting to play punkrock”. Dass sich die Jungs für das Richtige entschieden haben, ist offensichtlich.
1994 wird Anti-Flag mit einem anderen Punker am Bass gegründet,
ein paar 7’Inches werden veröffentlicht und lokale Shows gespielt,
aber nachdem 1997 die LP „Die For The Government“ erscheint, wird
die Szene in Pittsburgh zu klein für sie und die Band spielt sich mit
Hilfe befreundeter Punkbands quer durch die USA. Die Besetzung am Bass wechselt
ständig und die Band wird letztendlich auf einer Tour durch einen Fan
von drei auf vier Mitglieder aufgestockt.
Mittlerweile besteht die feste Besetzung aus Chris #2 am Bass, Chris Head
an der zweiten Gitarre und natürlich Pat und Justin.
1999, als „A New Kind of Army” auf Go Kart Rec. veröffentlicht wird, werden Rage Against The Machine und insbesondere Tom Morello auf Anti-Flag aufmerksam und nehmen die Band mit auf die „Battle of Los Angeles“ Tour. Dadurch kommt dann auch der große Durchbruch: Das Album verkauft sich unerwartet gut, und das Label A – F Records wird gegründet. Auf der Warped Tour 2000 lernen sie Fat Mike von NOFX kennen, der sie einlädt, ihr nächstes Album „Underground Network“ auf seinem Label Fat Wreck Chords zu veröffentlichen. Anti-Flag nehmen das Angebot gerne an und es entsteht ihre bis dato beste Platte, was Songwriting und Recording betrifft.
Ihre nächste Platte „Mobilize“ eine Mischung aus Studio- und Livealbum, bringen sie dann auf ihrem eigenem Label A-F Rec. heraus. Danach touren sie auch in Europa, unter anderem mit den Donots. Die Warped Tour 2002 läuft natürlich auch nicht ohne Anti-Flag. Im Oktober 2003 erscheint ihre von Tom Morello produzierte sechste Platte „The Terror State“ auf Fat Wreck, die auf die Szene in den USA großen Eindruck macht. Die tiefe Überzeugung der Band, dass die Kriege in Afghanistan und im Irak ungerechtfertigt und unmenschlich sind, macht „The Terror State“ zu einem der Stützpfeiler der Antikriegsbewegung in den USA.
2004 kommen Anti-Flag wieder nach Europa, um mit Darkest Hour und Pipedown eine Headlinertour und bei der Deconstruction Tour mit u.a. Pennywise und den Beatsteaks zu spielen. So machen sie immer wieder die Erfahrung, dass sie nicht nur von den nordamerikanischen Kids unterstützt werden, sondern von den europäischen mindestens genau so.
Als es dann zum Wahlkampf in den USA kommt, beteiligen sie sich an Fat Mikes Punkvoter-Kampagne, indem sie bei der Rock against Bush Tour auftreten. Und obwohl die Mehrheit der Wähler entscheidet, dass die Politik der Angst und des Hasses noch vier Jahre fortgeführt werden soll, geben Anti-Flag nicht auf, sondern sagen der aktuellen amerikanischen Demokratieauffassung weiterhin den Kampf an.
2005 dann unterschreibt die Band ihren ersten Major-Deal
mit dem US-Label RCA.
Im Sommer des Jahres kehren sie nach Europa zurück, um sechs Auftritte
mit den Toten Hosen, Festivalgigs auf dem gesamten Kontinent und einige Konzerte
als Headliner zu spielen. Direkt danach gehen sie nach Los Angeles, um ihr
nächstes Album aufzunehmen und spielen im Oktober noch ein paar Shows
mit Green Day und Bad Religion.
Ihr neuestes Werk „For Blood and Empire“ erscheint
am 17.03.2006 und wird nach Interviewaussagen von Drummer Pat den bewährten
Stil fortführen, aber auch neue Sounds beinhalten. Begleitet wird der
Release von einer Europatour (Dates siehe unten), auf der es wie gewohnt heftig
zur Sache gehen wird.
Also, kramt schon mal die „No War“ Buttons raus, trainiert die
Protesthymnen und übt das Fäusterecken, denn: Anti-Flag sind wieder
da!

CD ANTI-FLAG
For Blood and Empire
Anti-Flag auf Tour
Kartenvorverkauf:
29.04. B / Meerhout / Groezrock Festival (only Anti-Flag & A Wilhelm Scream)
02.05. D / Saarbrücken / Garage
03.05. D / Stuttgart / LKA (tbc)
04.05. D / München / Elserhalle
05.05. D / Wiesbaden / Schlachthof
06.05. NL / Amsterdam / Wasted Festival
09.05. UK / Manchester / Acadamy 2
10.05. UK / Birmingham / Acadamy 2
11.05. UK / Glasgow / Garage
13.05. UK / London / Astoria
15.05. D / Köln / Live Music Hall
17.05. F / Paris / Le Trabando
18.05. D / Lindau / Club Vaudeville
19.05. CH / Zürich / Dynamo
20.05. I / Milano / Transilvania Live