Mein Kommentar:
Einfach super, diese Doppel-CD
MICHEL GONDRY HAT BEIM VIDEO ZU „CELL PHONE’S DEAD“ REGIE
GEFÜHRT!
DAS VIDEO ZU „HELL YES“ WURDE BEI DEN DIESJÄHRIGEN MTV MUSIC
VIDEO AWARDS IN DER „SPECIAL EFFECTS“-KATEGORIE NOMINIERT!
Beck hat endlich bestätigt, dass sein neues Album „The Information“ am 06. Oktober 2006 erscheinen wird. Es handelt sich bei „The Information“ um eine Art Langzeitprojekt: Beck hatte die Arbeit am in Kürze erscheinenden Album schon weit vor der Fertigstellung seines Vorgängeralbums „Guero“ begonnen und sich dann insgesamt drei Jahre Zeit gelassen. Gemeinsam mit dem Überproduzenten Nigel Godrich (der bereits „Sea Change“ und „Mutations“ von Beck sowie Radioheads „OK Computer“- und „Kid A“-Alben aufgenommen hatte) schloss Beck die Arbeit an „The Information“ vor wenigen Monaten schließlich ab, nachdem er zunächst seine Tour zum erfolgreichen „Guero“-Album beendet hatte und sich auch in Godrichs Terminkalender ein Zeitfenster aufgetan hatte.
„The Information“ besteht aus 15 Songs und einer Bonus-DVD, auf der zu jedem der Songs ein selbstgedrehtes Videos zu finden ist (!). Sämtliche Videos wurden während der Studio-Sessions, die zum neuen Album führten, aufgenommen. Auch dem Album-Artwork von „The Information“ unterliegt ein einzigartiges Konzept: Man könnte das Artwork entweder als „nicht existent“ oder aber als „mit unendlichen Möglichkeiten ausgestattet“ beschreiben – das liegt im Auge des Betrachters. Denn jedes Album wird in einer Blanko-Hülle verkauft werden, der einer von insgesamt vier Aufklebern beiliegt. Die Sticker, die von amerikanischen und europäischen Designern entworfen wurden, die Beck persönlich ausgewählt hat, fungieren somit als Sammlerobjekte. Auf diese Weise kann jeder Beck-Fan sein individuelles CD-Cover gestalten.
Zusätzlich zu all den in Eigenarbeit erstellten Videos, die man derzeit auf Beck.com, Becks MySpace-Seite, YouTube und anderswo im Internet finden kann, hat Beck erst kürzlich ein weiteres Video fertiggestellt: Gemeinsam mit der französischen Filmer-Legende Michel Gondry drehte er das Video zu „Cell Phone’s Dead“. Erst in der vergangenen Woche war Becks Videoclip zu „Hell Yes“ (aus dem vergangenen Jahr) bei den MTV VMAs in der Kategorie „Best Special Effects“ nominiert worden.


In den USA wird Beck in wenigen Wochen mit den nächsten Live-Auftritten
dort anknüpfen, wo er mit der erfolgreichen „Guero“-Tour
aufgehört hatte: Bestätigt sind schon jetzt ein Headliner-Slot beim
diesjährigen „Download-Festival“ in San Francisco (30. September)
und ein Auftritt beim Detour-Festival in Los Angeles (am 07. Oktober).
Beck, der wiederholt als „ein zutiefst natürlicher Songwriter“ (The New Yorker), „der berühmteste Absurd-Künstler der Generation X“ (Blender) bzw. ein Musiker, der sich „Erwartungen immer wieder auf eine ihm eigene Weise entgegenstellt“ (Time) bezeichnet wurde, zählt zu den innovativsten und eklektischsten Figuren, die die 1990er Jahre hervorgebracht haben. In Zeiten, die sich treffend mit dem Begriff „junk culture“ beschreiben lassen, vollbringt es Beck, Pop, Folk, HipHop, Indie-Einschläge und Electronica zu einem nahtlosen Mix zu vereinen. Dennoch haben die genresprengenden Resultate ihm wiederholt riesige Erfolge bereitet, die sich in immensen Plattenverkäufen und diversen Grammy-Auszeichnungen niederschlagen.

Auszeichnungen und Diskographie
GRAMMYS
„Best Alternative Music Performance“ für
„Mutations“, 1999
„Best Alternative Music Performance“ für „Odelay“,
1996
„Best Male Rock Vocal Performance“ für den Song „Where
It’s At“, 1996
DISKOGRAPHIE
„Mellow Gold“ –
„Stereopathetic Soul Manure“
„One Foot in the Grave“
„Odelay“
„Mutations“
„Midnite Vultures“
„Sea Change“
„Guero“
„Guerolito“