India Arie - Testimony:
Vol. 1 Life & Relationship

Sie kann nicht nur schön singen und tolle Songs komponieren, sondern hat sich mit ihren Alben eine Aufgabe gestellt. In ihrer neuen Funktion als Botschafterin bei UNICEF wird India.Arie ihr außergewöhnliches musikalisches Talent insbesondere dazu einsetzen, auf Missstände aufmerksam zu machen, um somit letztlich die Lebensbedingungen für Kinder zu verbessern.

India Arie
Sich an die wirklich komplexen und großen Themen zu wagen, das ist eine Herausforderung, vor der viele zurückschrecken. Doch ist es genau das, was India.Arie mit ihrem dritten Album Testimony: Vol. 1, Life & Relationship tut. Allein der Titel stellt klar, dass India in den drei Jahren, die seit der Veröffentlichung ihres mit einem Grammy ausgezeichneten Albums Voyage to India ins Land gegangen sind, noch ambitionierter geworden ist. Doch diese Entwicklung war bereits absehbar – denn schließlich ist sie diejenige Künstlerin, die bereits mit ihrem Debütalbum (Acoustic Soul, 2001), das insgesamt sieben Grammy-Nominierungen erhielt und über zwei Millionen Einheiten verkaufte, ankündigte, dass mit ihr eine Sängerin die musikalische Landschaft betritt, die kein Blatt vor den Mund nimmt.

Und so bleibt India auch weiterhin ihrer Linie treu: Testimony... seziert zwischenmenschliche Beziehungen mit eben derjenigen Ehrlichkeit, Tiefe und Verletzbarkeit, wie man sie von ihr kennt. Über hypnotischen Rhythmusteppichen und delikaten Melodien dahingleitend, zieht das Album einen Bogen von Herzschmerz zu Einsicht und schließlich sogar Transzendenz, wobei sämtliche Gefühlsänderungen von India nach und nach zum Besten gegeben werden. Der Titel des zentralen Stücks fasst das Album dabei noch einmal zusammen: Es handelt sich dabei um „India’Song“, das neuste Kapitel von dem, was einmal ihr „großes Gesamtwerk“ werden soll.

India Arie

„Ich musste einfach über all die Einsichten schreiben, über all die Dinge, die ich in der Vergangenheit über Beziehungen gelernt habe“, erzählt India von der Entstehungsphase des Albums. Sie hatte eine schmerzhafte Trennung am eigenen Leib erlebt und lernte nach und nach, dass Überleben nur der erste Schritt eines langen Wegs zur Unabhängigkeit ist. „Ich wollte unbedingt sicherstellen, dass ich auf diesem Album meine absolut persönliche Wahrheit preisgebe, damit ich auch durchweg dahinterstehen kann“, berichtet sie weiterhin.

Ich traf mich mit Free von `106 and Park´ und erzählte ihr von den Aufnahmen, als ich schon fast fertig mit dem Album war. Sie sagte zu mir: `Die Leute verlangen gar nicht, dass du ihnen ein glückliches Leben vorgaukelst. Sie schauen dich an und sagen, „Was wird uns India wohl als nächstes über ihr Gefühlsleben erzählen? In welcher Phase befindet sie sich wohl gerade?“´ Diese Aussage hat mir alles sehr viel leichter gemacht.“

India Arie

Somit handelt es sich bei ihren neuen Songs durchweg um verrauchte und zugleich beseelte Bestandsaufnahmen, die ihren Millionen von Fans als neue Quelle der Inspiration dienen sollen. Auf der ersten Hälfte von Testimony... kann man India dabei verfolgen, wie sie sich mit dem Verlust konfrontiert. „It’s crazy how much I miss/A simple good morning kiss“, singt sie leise auf „Good Mourning“, wobei die simple Aufrichtigkeit der Zeile ihren Herzschmerz packend transportiert. Eine unfassbare Coverversion von Don Henleys „The Heart of the Matter“ hält zudem das wohl wichtigste Thema von Testimony... bereit: Vergebung. Hier singt sie: „If you keep carrying that anger/It’ll eat you up inside“ (zu Deutsch: „Wenn du diese Wut weiter in dir trägst, wird sie dein Inneres auffressen“). Ihre Worte halten einen gebannt, eben weil sie von Herzen kommen: „Genau das habe ich in diesem Moment gefühlt“, erzählt India über besagte Textzeile. „Die Stimmlage zeigt zudem ganz deutlich, wo man sich gerade befindet. Und diejenige Stimme, die man in diesem Fall zu hören bekommt, die erzählt gemeinsam mit den Worten eine Geschichte.“


 

 


India.Arie
- das neue Album

India Arie


Mit dem seichten „Wings of Forgiveness“ definiert India dieses Thema noch einmal in ihren eigenen Worten: „You’re only human/Let’s break free of this gravity of judgment/And fly high on the wings of forgiveness“. Im Fall von „I Am Not My Hair“ steht ihr Akon zur Seite, und thematisch kehrt sie mit diesem Song zu ihrer ersten Hit-Single „Video“ zurück: man darf Frauen nicht nach ihrem Äußeren definieren. „Als farbige Amerikanerin wird deine Integrität zu einem Großteil davon abhängig gemacht, wie du deine Haare trägst“, erklärt sie. „ Die Idee für diesen Song kam mir, als ich mir gerade meine Locken abgeschnitten hatte und plötzlich alle möglichen Kommentare darüber gemacht wurden. Dabei sind es doch meine Haare – und es ist mein Leben. Ich bin diejenige, die festlegt, wie ich mich ausdrücken will.“

India Arie

Der Wunsch nach einer unkomplizierten Existenz ohne große Erwartungen stellt auch den Kern von „I Choose“ dar, dessen lockerer Funk-Beigeschmack von Gast-Gitarristin Bonnie Raitt beigesteuert wurde. „Wenn ich einer Frau wie Bonnie begegne, bin ich jedes Mal unfassbar inspiriert, denn dann erkenne ich, dass man zugleich stark und doch feminin sein kann“, erzählt India von ihren Zusammentreffen mit Raitt. „In dem Song sage ich, dass ich es bin, die entscheidet, wie ich als Frau sein möchte, und sie ist definitiv eine solche Frau, die sich selber aussucht, wie sie ihr Leben führen möchte.“ Noch bemerkenswerter ist wohl, dass sich India mit Gary Lenox von Rascal Flatts für das wehmütige „Summer“ zusammengetan hat: „Ich liebe Country-Musik“, sagt sie über die Kollaboration. „Wenn jemand meine Songs interpretieren sollte, dann müssten es Country-Sänger sein, mit ihren Geschichten und ihrem Wortwitz. Außerdem stehe ich natürlich auf großartige Sänger, und da kam Gary gerade recht.“

Fragt man sie, was den Zuhörern von Testimony: Vol. 1, Life & Relationship mitgegeben werden soll – sie arbeitet übrigens derzeit schon an Songs für Vol. 2 – stöhnt India zunächst, denkt dann einen Moment lang nach und sagt schließlich: „Ich bete immer dafür, dass die Leute in meiner Musik das finden können, was sie gerade brauchen. Dafür bete ich andauernd.“

India Arie

„Aber für mich persönlich, als Mensch“, stellt sie abschließend fest, „wenn ich mich zum Beispiel an meine Jugendzeit erinnere, da gab es so gut wie keine Songs, die sich mit der Realität von Beziehungen auseinander setzten. Darum hoffe ich, dass dieses Album all denjenigen, die auch noch ihre Erfahrungen sammeln, dabei hilft, irgendwann die Liebe zu verstehen. Dass es ihnen etwas darüber verrät, wie es ist, jemanden wirklich zu lieben – mit allen Hochs und Tiefs, und wie alles zusammenkommt. Für Leute, die an Liebeskummer gelitten haben, hoffe ich, dass diese Songs mit genau derjenigen Exaktheit zu ihnen sprechen, die einem so wahnsinnig gut tun kann, wann immer man sie in Musik finden kann.“

India Arie




India Arie
auf CD


India Arie

India.Arie
Testimony
Vol. 1, Life & Relationship
CD Album




Stream-links:


I Am Not My
Hair":

(groß)
http://...iamnotmyhair_.wmv

(klein)
http://...iamnotmyhair60.wmv

 

 

SÄNGERIN ERHEBT IHRE STIMME FÜR DIE KINDER DIESER WELT

India.Arie wird Nationale Botschafterin des U.S.-Hilfswerks für UNICEF


NEW YORK, am 12. April 2006 – Das U.S.-Hilfswerk für UNICEF hat mit dem heutigen Tage verkündet, dass die mit zwei Grammy-Awards ausgezeichnete Sängerin/Komponistin India.Arie nunmehr Teil der weltweiten UNICEF-Familie ist: sie ist Nationale Botschafterin („National Ambassador“) der international operierenden Hilfsorganisation. In ihrer neuen Funktion als Botschafterin wird India.Arie ihr außergewöhnliches musikalisches Talent insbesondere dazu einsetzen, auf Missstände aufmerksam zu machen, um somit letztlich die Lebensbedingungen für Kinder zu verbessern.

India.Arie, seit geraumer Zeit Befürworterin und Verfechterin von UNICEF, hat seit Beginn ihrer Karriere versucht, durch Musik zu helfen, in ihrer Musik Wissen zu vermitteln und mit ihr zu inspirieren – ihre Ziele sind somit mit denen UNICEFs identisch. In der Vergangenheit hat India.Arie bereits im Rahmen dreier UNICEF-Veranstaltungen das Wort ergriffen und sich für bessere Lebensbedingungen für Kinder ausgesprochen –, so war sie z.B. im Dezember 2003 bei der „UNICEF Goodwill Gala“ in Los Angeles zugegen, im Rahmen derer das inzwischen seit über fünf Dekaden bestehende Netzwerk aus berühmten „Goodwill Ambassadors“ zelebriert wurde.

„Glücklicherweise habe ich schon in jungen Jahren gelernt, was für ein kraftvolles Medium die Musik sein kann“, erzählt die vierfache Grammy-Gewinnerin. „Als erwachsene Frau möchte ich diese Kraft nun nutzen, sie mit anderen Menschen teilen und vor allem die Menschen allerorts dazu inspirieren, sich um ihre Nächsten zu kümmern. Als UNICEF-Botschafterin habe dafür die besten Vorraussetzungen.“

Kürzlich absolvierte India.Arie bereits ihre erste Exkursion als UNICEF-Botschafterin: sie besuchte Kenia, wo sie sich für die bereits laufenden Programme zur Sicherung einer schulischen Grundausbildung für Kinder aussprach. Zudem setzte sie sich mit jungen Kenianern zusammen, die gegen das ausufernde HIV-Problem und weitere Missstände vorgehen. Außerdem besuchte sie im Rahmen ihres Kenia-Aufenthalts eine Reihe von Gesundheits- bzw. Erziehungsprojekten, die von UNICEF geleitet werden.

Bis zum Jahr 2005 mussten kenianische Eltern, die ihre Kinder zur Schule schicken wollten, ein Schulgeld von sechzehn US-Dollar entrichten – ein Betrag, der das Budget vieler Familien bei Weitem überstieg. Als die Regierung Kenias schließlich besagte Gebühr abschaffte, strömten plötzlich über eine Million zusätzliche Schüler und Schülerinnen in die Klassenräume, um dort zumindest eine Grundausbildung zu absolvieren. Viele Schulen des Landes sind aus diesem Grund derzeit überfüllt mit Lernwilligen, die einst zu arm waren, um eine schulische Bildung zu bekommen.

Neben ihren zwei Grammys wurde India.Arie, die zwei Alben für Motown Records aufgenommen und insgesamt über sechsmillionen Einheiten verkauft hat, auch mit drei „NAACP-Image-Awards“ und Preisen von BET, Billboard Music, Radio Music, MTV, VH1, Vogue Fashion und dem Essence Magazin ausgezeichnet. Die New York Times schrieb über sie: „Die Musik von India.Arie unterstreicht noch einmal ihren Ruf als herausragende Künstlerin. Ihr zugleich souverän vorgetragener und doch zurückhaltender Gesang, in der Regel von ihrem Akustikgitarrenspiel begleitet, legt Vergleiche mit Soul-Altmeistern wie Stevie Wonder oder Roberta Flack nahe.“

ÜBER UNICEF

UNICEF, das 1946 gegründete Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, hilft Kindern in den Entwicklungsländern und Krisengebieten. UNICEF sorgt dafür, dass Kinder in die Schule gehen können, medizinisch betreut und geimpft werden, sauberes Trinkwasser erhalten sowie eine ausreichende Ernährung. UNICEF setzt sich weltweit ein, um Kinder vor Ausbeutung und Missbrauch zu schützen. UNICEF ist eine unabhängige Organisation. UNICEF hilft stets zuerst in den am härtesten getroffenen Regionen. Weitere Informationen auf www.unicef.de






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