Ryan Adams mit Cold Roses - zweifach interessante Musik

Bryan Adams

Erstmal reinhören?
LET IT RIDE aus "Cold Roses"

RYAN ADAMS hat in einigen Bands gespielt und gern auch gleich immer ein paar neue Alben gemacht. Er schreibt nun mal verdammt gern verdammt viel Musik und ab und zu trägt er diese dann auch in die nächste Jam-Session. Im Moment tut er die Dinge im Stillen, ohne viel Bohei darum zu machen, professionell. Er hofft auf einen ruhigen, coolen, bedeutungsvollen Ritt durch seine Dreißiger. RYAN liebt seinen Hund und seine Gitarre. Er mag Comics, Kaffee und Zigaretten. Sein Lieblingsessen ist, was immer gerade die Suppe des Tages ist. (solange es vielleicht eine Gemüsesuppe ist, oder irgendwas mit Muscheln und Meeresfrüchten), dazu Schinken/Käse-Sandwiches. Wenn er neben seinem Hund einschläft, denkt er, dass der Himmel wahrscheinlich so aussieht: Händchen halten mit deinem Mädchen an einem wunderschönen See; im Gras liegen mit deinem Hund; vom Firmament träumen, von Wolken und dem Geruch von Rasen und Regen.
RYAN denkt gern über das Sonnensystem nach, die Dynamik der Rotation, seine Auswirkungen auf das binäre Sternensystem und ob das nun lineare oder emotionale Auswirkungen sind. Er liest gern Ram Dass und liebt dessen Stimme. „Journey of Awakening“ hat ihn sehr berührt. Die meiste Zeit denkt RYAN überhaupt nicht an Musik, oder das, was es mit sich bringt, Musik zu spielen, oder was sie anderen bedeutet. Stattdessen denkt er über kleine Dinge nach wie „Ob sie das wohl mag?“ oder „Vielleicht ist das zu schäbig, nicht das schäbig gleich schlecht wäre, aber vielleicht passt es doch nicht zu ihren anderen Sachen“ oder “Warum habe ich „Twilight Zone“ immer so gern gemocht? Das lässt mich erschaudern. Ich meine, das sind fast Panikattacken. Warum können sie nicht mal eine Episode schreiben, in der alles funktioniert? Wo alles o.k. ist und die Leute einfach mal da sein können, und atmen und eine Verbindung zu sich selbst fühlen.“ Halt, normaler Kram.

Meistens hofft RYAN ADAMS, dass er einfach nur ein paar Songs spielen kann und so. Und wenn das nicht ok ist mit jemandem, auch kein Problem. Er wird nicht gleich in Häuser eindringen und oben auf‘m Fernseher eine Jam-Session veranstalten, oder direkt vor Ihrem Gesicht, nichts weiter an als einen Cowboy-Gürtel mit Pistolen-Halftern und Frauenunterwäsche, schreiend „Hört mir zu... seht, seht nur was ich getan habe... HÖRT MIR ZU ODER KOMMT UM!!!“ Und sich dann in eine gigantische Metal-Spinne verwandeln und wen auch immer in elektrische Fäden einwickeln und verschlingen, nicht ohne wem auch immer vorher Gift injiziert zu haben, auf dass ihr Inneres zu Brei werde.

Also, auf sowas steht er überhaupt nicht, vielmehr ist er dieser Tage lieber für sich. Er weiß, dass jeder denkt, er sei irgendwie ein Verrückter, und vielleicht ist das so. Aber solange das nicht im Hof eines anderen abgeht, und, klar, das passiert jedem mal oder auch zwei mal, also wirklich.

RYAN mag Dokken sehr, ohne rot zu werden, nicht dass sich irgendjemand dafür entschuldigen müsste. Er sucht momentan nach der tieferen Bedeutung der Dinge, versucht dem Licht zu gehören und sich nicht einem bedeutungslosen Ego-Trip zu ergeben. Er hofft wirklich das Beste.

The Cardinals sind seine neue Band. “Cold Roses“ ist sein neuer Jam. Bis später.Tourdaten:
05.07.05 Gelsenkirchen - Amphitheater (m. ADAM GREEN, PHILIP BOA, BRITISH SEA POWER)
06.07.05 Hamburg - Große Feiheit 36
07.07.05 Berlin - Postbahnhof
08.07.05 München - Muffathalle


OK, Cowboy - meint Vitalic auf seiner CD


Vitalic


Vitalic! Schon gehört? Diejenigen, die seine Musik und seinen einzigartigen Sound lieben, brauchen nur ihn zum Glücklichsein. Er ist der ultimative Kick, das größte Hoch, der unbesiegbare Metal-Disco-Krieger. 2001 veröffentlichte Vitalic mit der Vier-Track-“Poney EP” sein Debüt. Damit walzte er durch die Tanzflächen weltweit wie der Wagner des Rave. Es war von Anfang an klar, dass dieses originelle und furchtlose neue Talent nicht einfach nur ein Dance-Produzent von vielen sein würde. Nein, der Franzose Pascal Arbaz alias Vitalic, ist ein visionärer Künstler, dessen aussergewöhnliche Musik immer mitten ins Herz trifft.

Die Veröffentlichung seines langerwarteten Debüt-Albums “OK Cowboy” steht nun kurz bevor. Die Behauptung, dass dies ein bedeutendes Album für die Welt der elektronischen Musik sein wird, ist noch stark untertrieben. Zehntausende Fans, die sich nur allzu gerne von “La Rock 01”, “You Prefer Cocaine” und den beiden “Poney’s” (zusammen, die beste Techno-EP des 21. Jahrhunderts) haben verführen lassen, warten geduldig auf “OK Cowboy”. Pascal selbst beschreibt das Album ganz bescheiden als einen Mix aus “Dance, Experimental, Orgeln und französischer Musik”.

Pascal arbeitete drei Jahre, mit Unterbrechungen, an der Fertigstellung des Albums in seinem Haus auf dem französischen Land. Musik macht er nur, wenn er sich gerade danach fühlt, wenn er etwas zu sagen hat oder etwas Neues ausprobieren möchte. Pascal setzt sich jedoch jeden Vormittag in sein Home-Studio und bastelt ein paar Stunden an seinen Synthesizern. Wenn er nicht gerade damit beschäftigt ist, kümmert er sich um sein eigenes Plattenlabel: Citizen Records. “Während der Woche bin ich wie ein ganz regulärer Arbeiter bei Siemens oder British Airways. Es ist ein ganz normales Leben,” sagt er.

Oft spricht Pascal von Vitalic in der dritten Person, als wäre es eine Rolle, die er annimmt. “Als Vitalic kann ich genau das machen, wozu ich Lust habe. Wie zum Beispiel zu viel feiern,” lacht er. “Vitalic ist mein anderes Ich. Als Vitalic kann ich mir erlauben, genau meine Musik zu machen, ohne mir über die Erwartungen anderer Gedanken machen zu müssen.”

1996 und 1997 brachte er unter dem Alias Dima seine ersten, sporadischen Veröffentlichungen auf dem Choice Label raus. Nur einige wenige ausserhalb der französischen Underground-Dance-Szene nahmen diese überhaupt wahr. Innerhalb dieser Szene freundete er sich mit Michel Amato, aka The Hacker und der Crew des Amato-Labels Goodlife in Grenoble an. The Hacker schlug vor, Pascal solle seine neuen Stücke an DJ Hell in München schicken. Er tat es. Daraufhin veröffentlichte Hells International Deejay Gigolo-Label Pascals “Poney EP” genau dann, als das große Fischerspooner-Fieber und der Electroclash-Wahnsinn ausbrachen. Das Resultat: Die “Poney EP” entwickelte sich zu ihrer bestverkauften 12-Inch und wurde zur absoluten Dancefloor-Hymne, die alle im Gepäck hatten von Aphex Twin über Richie Hatwin, bis hin zu Erol Alkan, 2ManyDJs, Laurent Garnier, Tiga ... ganz ehrlich, die Liste könnte noch ewig so weiter gehen.

Über diese EP entdeckten Fans Pascals Vergangenheit als Dima und erkannten, wie sich sein Sound, der damals schon unverkennbar und mitreißend war, sich über eine Reihe von Remixen für französische Künstler wie Elegia, Demon vs. Heartbreaker, The Hacker und Bolz Bolz entwickelt hatte. Diese Remixe hatten nur noch wenig mit den Originalen zu tun. Pascal hatte die ursprünglichen Aufnahmen mehr oder weniger beiseite geschoben, um eine noch viel bessere Version zu produzieren. Pascal remixte – oder verbesserte radikal – als Vitalic Stücke von Slam, Manu Le Malin, Basement Jaxx, Björk und der Techno-Diva Lady B. Da es mittlerweile jedem Act nach dem unbezahlbaren Vitalic-Sound verlangt, sagt dieser täglich Remix-Angebote ab.

Und wer begleitet Pascal bei seiner täglichen Arbeit? Brigitte zum Beispiel. Sie ist ein vielseitiges Sprachsynthese-Programm und macht alles, was er will. Die Stimme auf “OK Cowboy” ... das ist Brigitte. Und dann wäre da noch Dario aus “My Friend Dario”: Pascals ungezogenes Alter Ego, der betrunken Auto fährt und viel zu viel feiert. Die Instrumente, die Pascal benutzt, sind alle unecht, insofern als dass er sie akribisch genau über seinen Synthesizer nachbaut. Wenn es also auf “La Rock 01”, “New Man” oder “My Friend Dario” nach Gitarren klingt, sind da keine. Es ist auch keine Moog-Orgel bei “Wooo” und auch kein Akkordeon bei “Polkamatic”. Unglaublich aber wahr, die Trommelwirbel auf “Valletta Fanfares” sind ebenfalls nicht echt. Selbst sein Sound-Mann war überzeugt, dass das Schlagzeug gesampelt ist. Das einzige, das Pascal nicht künstlich erzeugen kann, sind die Gefühle, die seine beeindruckende Musik mit sich bringt. Er ist ein Meister der Melodie. Und mit “OK Cowboy” hat er sich wahrlich selbst übertroffen.





Ben Folds auf CD



Akon

AKON
TROUBLE



Adams

Ryan Adams
Doppel CD
Cold Roses



Vitalic

OK COWBOY
CD - Vitalic




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Trouble mit AKON ?

Unser großer Artikel zur CD von Ben Folds


 ÜBERSICHT DVD / CD

 HP RYAN ADAMS
 HP VITALIC
 HP AKON

Akon

AKON hören? - Lonely

Der tagtägliche Akt des Überlebens bildet die Schaffensgrundlage eines jeden wahren Künstlers. Der multitalentierte Newcomer AKON bildet in diesem Zusammenhang keine Ausnahme. Sein dynamisches Debütalbum „TROUBLE“ ist eine Sammlung verschiedenster Songs welche die Höhen und Tiefen eines Singer/Songwriter/Producers reflektieren. TROUBLE: im wahrsten Sinne Wortes der Antrieb für dieses handwerklich ausgefeilte soulful HipHop Album- AKONS Tour-de-Force!

„TROUBLE ist das Ergebnis der Widerstände, die ich in meinem Leben zu überwinden hatte - aber auch der Dinge die ich tun musste um Fehler wieder gut zu machen!“ erklärt AKON, der –wie in seinem Song „Trouble Nobody“ zu hören ist- gleich mehrere Male mit dem Gesetz und Schulsystem in Konflikt geriet! „Ich habe die Gewohnheit, alles niederzuschreiben, was mir widerfährt und somit zeigt dieses Album auf, wo ich mich auf meinem Lebensweg befinde!“

Wahrhaftig und aufrichtig beschreitet AKON mit seiner Musik neue Pfade, die zu einer absoluten Vollkommenheit führen.
„Wenn ich am Mic bin, gebe ich dem Hörer einen Teil von mir!“ lächelt AKON. Seit bereit dafür!!!






Texte / Fotos:



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