SONO mit dem Album
Panoramic View


Sono

Ein Blick, der in die Weite geht – der jedoch ohne die Präzision der musikalischen Details nicht möglich wäre. Ein Panorama Blick. Mit ihrem neuen Album „Panoramic View“ zeichnen die Elektro-Pop Größen Sono aus Hamburg ein neues facettenreiches Gemälde für die Sammlung der gegenwärtigen Elektronischen Musik. Sono reisen von Pol zu Pol ihrer Welt – daheim zwischen Wave und Rave. Und setzen damit einen neuen internationalen Maßstab im Genre des Urban-Elektronik Songwriting.

Wenn Sono von der Bühne ins Publikum blicken, sehen viele unterschiedliche Szenen und Szenarien. Ob düster und seelenbeschwert, in der Schwärze von Wave-Gothic-Festivals oder grell und aufgedreht, wie bei der St. Petersburger Mayday. Seit ihrem gefeierten Major-Debüt „Solid State“ und dem überzeugenden Erfolg der Single „Keep Control“ – viele Woche dominierten die drei Hamburger sogar die amerikanischen Billboard-Club-Charts – haben sich Sono selbstbewusst auf das internationale Tableau gehoben. Für so unterschiedliche Künstler wie Apoptygma Berzerk, Rammstein und Rosenstolz tüftelten die drei Hamburger bereits Remixe aus. Der Remix als Veredelung, nicht als Nebenprodukt – von dieser Haltung zeugt auch das Album „Sono - RMXD“ aus dem Jahr 2006. Darauf: Viel beachtete und ebenso viel betanzte Neubearbeitungen von Sono-Tracks, u.a. von International Pony, Alexander Kowalski und Tocadisco.

Seit nunmehr sieben Jahren firmieren Florian Sikorski und Martin Weiland gemeinsam mit Lennart A. Salomon als Sono. Der Erfolgstrack „Keep Control“. etablierte Lennarts Vocals in der Dance-Szene. Er ergänzt die Sono-Stücke um die Nuance der Stimme, die sich in den Fluss der Musik einfügt, sie dominiert, sich ihr devot unterordnet. Die erste Europa-Tour mit den Drum’n’Bass Ikonen Kosheen aus Bristol katapultierte Sono in die Boxen, Kopfhörer und auf die Tanzflächen von ganz Europa. Auch mit dem nachfolgenden Album „Off“ präparierte die Band ihren Ruf als Weltengänger des Elektro-Pop. „Sie sind echte Hoffnungsträger“ orakelte Tim Renner über die Formation, die folgenden Stationen ihrer Entwicklung vorausgreifend.

Sono – der Klang – erzeugen mit dem dritten Album, an das die Band einen ebenso hohen Anspruch stellt wie die Musikwelt, mehr als nur einen Klang. Die Hamburger generieren eine ganze Klangwelt, der man das wahrhaft Gelebte anmerkt. Sänger Lennart: „Würde man nur anhand der Texte Rückschlüsse auf uns ziehen, könnte man meinen, dass wir ziemlich miese und finstere Typen sind.“ Wer Sono erlebt, die Innovation der Arrangements spürt, weiß, dass das exakte Gegenteil der Fall ist. Das Bedrückende, die Tristesse des Automatischen, die Mischung aus Kunst und Erlebtem zeichnen den Ausdruck dieses Sono Drittlings aus. „Ich habe den Luxus, in Texten Emotionen zu kanalisieren und auch zu verfremden“, erklärt Lennart, der auch kompositorisch in die Tracks eingriff. Für das Genre ungewöhnlich ist bei Sono Durchsetzung der Gleichwertigkeit von Gesang und Programmierung der Tracks. Lennart: „Die Tracks „Dear Body“ und „The brigtest star“ sind Songs, die ich mit einer Akustik Gitarre geschrieben habe.“
Ihnen merkt man die Finesse des Songwritings an, die elektronische Ausarbeitung ordnet sich nie unter, sondern bildet eine Parallele. „Lennart hat auf alle Tracks einen merklichen kompositorischen Einfluss“, erklärt Florian. Die tragenden Melodien in Synthese mit den prägnanten Samples und Loops, ein unverwechselbarer Refrain – das sind Sono, wie sie sich heute präsentieren.

Neues Album - Panoramic Vief verschafft neue Einblicke


Sono

Das neue, arrivierte Sono-Gefühl beschreibt am besten der Song „Stuck in the middle“. Ein Zentraler Track des Albums, die Achse eines ganzen Bandgefühls. Lennart: „Dieser Song entstand aus einer Jam-Session, etwas, was in der elektronischen Musik nicht üblich ist.“ Diese Jam-Szenerie aus dem Hamburger Studio in dem das Album aufgenommen wurde, rückt die Ingenieure hinter den Sound-Arangements in den Fokus: Seit 12 Jahren bewegen sich Florian Sikorski und Martin Weiland auf dem Feld der elektronischen Musik. Florian arbeitet als Toningenieur auf der ganzen Welt, betreibt mit „Maratone Music“ sein eigenes Studio. Der Ausblick vom Gipfel: Florian wurde 2006 mit zwei Grammys für seine Arbeit an der Kelly Clarkson Single „Since U Been Gone“ geehrt. Martin arbeitet für ein Dance-Label und ist seit vielen Jahren ein bekannter DJ in einschlägigen Hamburger Clubs. Durch Lennart erhielt der Klang von Sono einen neuen Wunsch nach Präsenz, einen Drang zum Live-Erleben des Sounds. Ein Schritt, für den die treuen Fans sich bis heute erkenntlich zeigen.

Bei über 60 Gigs im vergangenen Jahr bespielten Sono das ganze Land, bewegten die Szenen beim M’era Luna Festival, dem Wave Gothic Treffen ebenso wie bei der Mayday in St. Petersburg, oder dem FEA Festival in Spanien. Durch ganz Deutschland reisten Sono auf Tour mit dem norwegischen Projekt Apoptygma Berzerk. “Das Umtriebige der letzten Monate und Jahre hat einen großen Einfluss auf ‘Panoramic View’” genommen. Wir haben ein Jahr an dem Album gearbeitet, uns allein über den Albumtitel acht Monate den Kopf zerbrochen. Und natürlich geben die Eindrücke von unterwegs immer neue Impulse, die wir versucht haben auch gleich umzusetzen”, erklärt Lennart. Und so steigert die Band mehr denn je die Hitze der Dancefloors immer weiter, ohne die Scheuklappen eines reinen Dance-Acts zu tragen. “Wir hatten immer Angst vor Einordnung und sind um so dankbarer in vielen Szenen willkommen zu sein. Genauso wie jeder bei uns willkommen ist. Das sind Sono”, sagt die Band über sich selbst. Sono dulden keine Einschränkungen, denn diese würden den Blick auf einen ‘Panoramic View’ verstellen.

SONO – PANORAMIC VIEW

1.Don’t Hold On
2.All Those City Lights
3.Always Something Missing
4.Carry On
5.Someday
6.Your Favourite Place
7.Stuck In The Middle
8.Too Many Madmen
9.Eleven
10.The Brightest Star
11.Dear Body





CD mit
Sono



Sono
CD
SONO
Album: Panoramic View



 





SONO

Unser großer Artikel zu der CD mit Fotos und Streams


 ÜBERSICHT DVD / CD
 HP SONO
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Texte / Fotos:
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