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Zusammenarbeit
gefestigt
Nationalpark-Vereinbarung mit Flughafen Husum
geschlossen

Reinhard
Mesch und Dr. Scherer bei der Unterzeichnung
Schon
in der Vergangenheit war die Zusammenarbeit zwischen
den Husumer Piloten und dem Nationalpark zufriedenstellend.
Nach der Unterzeichnung einer Vereinbarung am
28.Mai 2001 soll für die Piloten des Husumer
Flughafens der Nationalpark Wattenmeer aber eine
noch größere Rolle spielen.
Dies ist der Inhalt einer Vereinbarung, die Reinhard
Mesch, Geschäftsführer der Flughafen
Husum GmbH & Co. KG und DR. Bernd Scherer,
der Leiter des Nationalparks, auf dem Flugplatz
Husum-Schwesing unterzeichneten.
Der Flughafen Husum ist Ausgangspunkt für
jährlich 3.000 Flüge über den Nationalpark
Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Die Piloten
sind Kenner des Natinalparks aus besonderer Perspektive,
ihre Fluggäste von der weiten, scheinbar
unberührten natur oftmals fasziniert.
Der Flughafen Husum GmbH & Co KG bekennt sich
als Betreiber des Flughafens zur Idee des Nationalparks
und will seine Zielsetzungen und Schutzmaßnahmen
aktiv fördern und den Piloten vermitteln.
In der freiwilligen Vereinbarung verpflichten
sich die Unterzeichner zu konkreten Maßnahmen:
Die Piloten des Flugplatzes erhalten durch Infotafeln,
Rundbriefe und Ausstellungen spezielle Informationen
über den Nationalpark. Sie können zudem
an Fortbildungsmaßnahmen des Nationalparkamtes
teilnehmen.
Ihr Nationalpark-Wissen geben sie an Fluggäste
weiter.
Auf Umweltsünden achten
Besondere Vorkommnisse wie Verunreinigungen oder
treibende Gegenstände werden der Husumer
Flugleitung und von dort dem Nationalparkamt gemeldet.
Die Piloten verpflichten sich, die gesetzlichen
Regeln, insbesondere die bundesweit geltende Mindestflughöhe
von 600 Metern, über dem Nationalpark in
vorbildlicher Weise einzuhalten. Wenn die Wetterverhältnisse
eine niedrigere Flughöhe erfordern, soll
der Nationalpark, so weit es möglich ist,
gemieden werden. Ortsfremde Piloten, die den Husumer
Flugplatz anfliegen, sollen auf diese Nationalparkregelungen
hingewiesen werden.
In jüngster Zeit hat das Nationalparkamt
bereits mit Reedereien, Hotels, Wassersportlern,
Jugendherbergen und Nebenerwerbsfischern freiweillige
Vereinbarungen geschlossen. darin bekennen sie
sich zum Schutz des wattenmeer-Nationalparks und
vereinbarten vielfältige Kooperationen.
Ähnliches wünscht sich der Leiter des
Amtes auch von den professionellen Fischern und
der Bundeswehr. Leider kam mit diesen aber bisher
eine freiwillige Vereinbarung noch nicht so recht
in Gange.
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