Riffige Gitarren, eine Menge Power für nur drei Instrumente und Texte, die auf den Punkt bringen, was manchmal so schwer zu sagen ist, sind die Zutaten, aus denen Silbermond ihre Songs zaubern. Vergleiche mögen sie nicht, aber wenn schon eine musikalische Standortbestimmung nötig ist, dann geht es in Richtung Avril Lavigne mit deutschen Texten: Eine Bandbreite von fragil („Symphonie“, „Letzte Bahn“) bis „volles Brett“ (Immer am Limit“, „Verschwende deine Zeit“, „Wissen was wird“).
Silbermond bringen ihr Lebensgefühl genau auf den Punkt: Der Sprung hinein ins Leben. Schule fertig, weg von Zuhause, jede Menge neue Erfahrungen, Herzklopfen und Herzschmerzen, alle Türen stehen offen. Es ist wie damals, zum ersten Mal auf dem Zehn-Meter-Turm vom Freibad: Herzrasen, Gänsehaut, ein lauter Schrei, der Sprung ins kalte Wasser, ohne zu wissen, wie sich das Eintauchen anfühlen wird. Alles neu und unendlich geil!
Am 28. Juni erscheint das Debüt-Album „Verschwende
deine Zeit“; Silbermond werden den ganzen Sommer über bei diversen
Festivals und Open-Air-Events auftreten und sich ab Mitte September auf ausgedehnte
Club-Tour begeben. Die aktuellsten Tourdaten findet man auf der Homepage.
Silbermond ist 2006 auf Tournee, im Norden in Hamburg
Mach´s dir selbst
Dieser Song ist in Zusammenarbeit mit Paul Stanley (KISS) entstanden.
Die Message: Lass dir nicht reinreden, verfolge deine Ziele, Träume oder
Wünsche. Man soll nicht darauf warten, bis Dinge von alleine passieren,
sonst wartet man vergebens. Deshalb: Mach’s dir selbst! Nimm die Dinge
in die Hand! Das ist in den letzten Monaten und Jahren zu einer Art „Motto“
von uns geworden: So - und nur so - ist der Song zu verstehen.
Durch die Nacht
„Ich krieg dich nicht aus meinem Kopf - und dabei will ich doch...“
Wer kennt es nicht, dieses Gefühl mit sich allein zu stehen, sich durch die Nächte zu kämpfen, keinen Schlaf zu finden, da sich alles nur um eine Person dreht. Und obwohl man versucht zu fliehen, bleibt man gefangen. „Durch die Nacht“ beschreibt diesen Kampf von etwas loszukommen, was du nicht haben kannst, einer unerfüllten Sehnsucht. Das kostet Kraft und reißt dir in jeder Nacht wieder ein Stück von deinem Herz heraus.

Du und ich
Stefanie:
„Wenn man den Song hört, und sich danach sagt: Genau so geht´s
mir auch gerade. Dann weiß man, dass man sich in einem momentanen Glück
auf unbestimmte Zeit befindet. Unbestimmt, weil du nicht weißt, wie
lange dieser Moment anhält, du willst es auch gar nicht wissen. Das Einzige,
was zählt, ist das Hier und Jetzt, denn irgendwie stimmt alles. Alles
ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort....und das ist das geilste Gefühl,
was du haben kannst. Es zählen nur noch zwei Menschen: DU und ICH...und
so wie es momentan ist, willst du nichts dran ändern...“
An dich
Stefanie:
Schwer zu sagen, aber vielleicht ganz viel angestaute Wut. Wut wegen der Zeit,
die du für ihn geopfert hast und den Platz, den er so lange in deinem
Kopf eingenommen hat, dass irgendwann alles nur noch um ihn kreiste ohne,
dass er das alles geschätzt hat.
`An dich´ zieht einen Schlussstrich unter alledem und nimmt klar Stellung:
Es geht auch ohne ihn!“
Passend gemacht
Wir haben oft zu hören gekriegt, dass wir nach der Schule oder dem Zivildienst
doch lieber etwas „anständiges“ und „sicheres“
lernen sollten. Aber was ist heutzutage noch sicher?„...das wird doch
so wieso nichts mit der Musik....“ oder „...davon könnt ihr
doch nicht leben...“. Das waren Sätze, die wir uns so lange anhören
mussten. Doch wir haben JETZT unsere Chance und werden sie uns nicht nehmen
lassen. Auch wenn es manchmal nicht leicht ist. Man darf nur nicht sofort
umdrehen, nur weil ein kleiner Stein auf dem Weg liegt. “.....es gibt
nichts auf dieser Welt, das uns aufhält.....“ - und was nicht passt,
wird eben passend gemacht.

1000 Fragen
Es geht darum, dass du von einer Person, die dir was bedeutet, ständig
ignoriert wirst, und alles wie ein Kreislauf erscheint, bei dem man ständig
strandet, weil für eine Erlösung 1000 Fragen nie beantwortet werden.
A Stückl heile Welt
Können wir nicht froh sein, in einer Welt zu leben, wo es alles gibt?
Egal was man braucht, man kann es kaufen.
In diesen Song haben wir ein paar dieser „tollen Sachen“ hineingepackt
und heraus kam eine etwas andere Mischung aus Stefanie Hertel und einer bunten
Bild (-erwelt)
Nicht verdient
Andreas:
„Du hast mich nicht mehr verdient“! So etwas sagt man wenn man
sich vom anderen verletzt fühlt, und das Ego der anderen Person, einen
an die Wand drückt. Und ab dem Punkt kann einem der andre auch scheißegal
sein. Soll er doch in seiner Selbstgefälligkeit ersticken und seinem
Ideal hinterher rennen, wie ein Hund seinem Schwanz.
Letzte Bahn
Es gibt Momente im Leben, die du dir selbst nicht verzeihst. Dinge, die geschehen
sind und am besten hätten nie passieren dürfen. Du erwartest aber
auch nicht, dass andere dir verzeihen. So ergreifst du die Flucht vor dir
selbst und dem was passiert ist und gehst mit der „letzten Bahn“
auf eine Reise in die Ungewissheit.
1,2,3
...ist 100 %Leidenschaft, ein schwitzend heißes Verlangen bei dem mehr
Funken überspringen als Worte. Man soll schmelzen in dem Feuer, um das
Jetzt und Hier auszuleben.
Ohne Dich
Dieser Song stammt aus der Feder eines sehr guten Freundes, mit dem wir schon
sehr lange kreativ zusammen arbeiten. Nach dem ersten Hören, ging uns
der Track nicht mehr aus dem Kopf. Schließlich haben wir ihn aufgenommen
und seitdem können wir ihn nicht mehr vom Album wegdenken.
Die Story: Man wird verlassen. Glücklich können die sein, bei denen
es auf Gegenseitigkeit beruht, denn ist das nicht der Fall, bleibt immer mindestens
eine zerstörte Welt zurück.
Dann bemühst du dich neue Kraft zu finden, dir zu sagen, dass es dir
doch auch alleine ganz gut geht, aber am Ende musst du feststellen, dass es
ohne ihn/sie einfach nicht geht.
Wissen was wird
Als wir uns damals getroffen haben, konnte keiner „wissen was wird“.
Und das war auch gut so. Denn so kann man sich über jeden unerwarteten
kleinen Schritt nach vorn freuen.
Aber es gibt eben doch Momente in denen man sich wünscht, die Zukunft
zu kennen.
Immer am Limit
Dieser Song ist schnell, laut und voller Adrenalin....und dazu der offizielle
Titel der „Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft 2004“
(IDM).
Nachdem wir zu einem Rennen auf dem Lausitzring eingeladen worden sind und
nur wenige Wochen später sogar auf dem Hockenheimring spielen durften,
ließen wir es uns nicht nehmen einen Song dafür zu komponieren.
„Wenn du nach vorne willst, dann musst du besser sein“
Diese Situation findet man nicht nur auf der Rennstrecke sondern auch oft
im Leben.