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Nächtliches Dauerblinken - Minister Habeck besuchte Langenhorner Windpark

Autor: CIS am 06.03.2017

blikn

Der Ausbau der bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung von Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein kommt voran. „Das Anreizsystem des Landes zeigt Erfolge: Es wird bereits ein Windpark in Nordfriesland – als erster Windpark in Deutschland – damit betrieben, weitere Vorhaben in Dithmarschen und im Kreis Schleswig-Flensburg sind konkret in Vorbereitung. Damit wird Schleswig-Holsteins Nachthimmel Schritt für Schritt wieder dunkler. Das bedeutet eine Entlastung für die Anwohnerinnen und Anwohner“, sagte Energiewendeminister Robert Habeck, der sich am späten Montagabend (6. März 2017) einen Eindruck vom dem System in dem Windpark Langenhorn-Bordelum verschafft hat.

Windkraftanlagen müssen aus Gründen der Flugsicherheit nachts gekennzeichnet werden. Seit Ende 2015 ist dafür der Einsatz einer bedarfsgesteuerten Hinderniskennzeichnung von Windkraftanlagen möglich. Diese schaltet die Lichter in der Nacht erst ein, wenn sich Luftfahrzeuge nähern. Um eine schnellere Einführung der bedarfsgerechten Befeuerungssysteme voranzutreiben, hat das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Schleswig-Holstein 2016 ein Anreizsystem etabliert: Für neue Windkraftanlagen wurde die Möglichkeit geschaffen, bei der Verwendung von bedarfsgerechter Befeuerung einen Abschlag auf die Ersatzzahlungen für die Eingriffe in das Landschaftsbild zu erhalten. Dabei werden auch Altanlagen berücksichtigt.

Derzeit sind die Landesregierung und die zuständigen Behörden dabei, die Verfahren schlanker und einfacher zu gestalten. „Wir arbeiten daran, noch weitere Anreize zur einfachen Umsetzung der Bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung zu schaffen", sagte Habeck. "Unser Ziel ist, dass nachts möglichst keine Windkraftanlagen dauerhaft blinken. Das ist auch für die Akzeptanz der Energiewende wichtig."

Energiewendeminister Robert Habeck setzt sich dafür, das nächtliche Dauerblinken von Windparks zu beenden und treibt dafür die bedarfsgerechte Befeuerung voran. Heute am späten Abend, 6. März 2017, besucht er einen Windpark in Langenhorn (Nordfriesland), der auf die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung umgerüstet hat.

Foto: Mario De Mattia

Dazu erklärt Energiewendeminister Robert Habeck: „Es stört viele Menschen, wenn Windanlagen nachts durchgehend blinken und es nie ganz dunkel wird. Die Technik, um das zu beenden, ist inzwischen verfügbar. Im Land haben wir deshalb Anreize zur Installation geschaffen und treiben das Thema auch im Bund voran. Wenn es wieder dunkel ist am Nachthimmel, ist das ein wichtiger Beitrag zur Akzeptanz der Energiewende“.


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