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Breitbandausbau in Nordfriesland

Autor: CIS am 04.03.2016

Breitband Nordfriesland

Der Breitbandausbau in Nordfriesland nimmt immer mehr Fahrt auf und zahlreiche Städte und Gemeinden werden nach und nach an das moderne Glasfasernetz angeschlossen. Mit Hochdruck gehen die erforderlichen Baumaßnahmen bei uns im Norden voran und es entsteht eines der bundesweit modernsten und leistungsfähigsten Datennetze. Getrieben durch viele engagierte lokale Initiatoren, Politiker und Gemeinden, ist man auf einem guten Weg vielen Regionen zukünftig weit voraus zu sein.

Foto: Martin Jäger  / pixelio.de

Der Ausbau des schnellen Internets wird in Deutschland derzeit so stark forciert wie nie zuvor. Neue Milliardenprogramme der Bundesregierung sollen dabei helfen, dass Deutschland im internationalen Vergleich schnellstmöglich aufholt.

Wirtschaft, Politik und Telekommunikationsexperten sind sich dabei schon sehr lange einig. Vor allem der ländliche Raum wird ohne Glasfaseranschlüsse immer weiter zurückfallen.

Der Datenhunger wächst

Das Internet ist sowohl privat als auch geschäftlich unverzichtbar geworden und der Datenhunger der sogenannten digitalisierten Gesellschaft nimmt stetig zu. So stieg das Gesamtdatenvolumen von Festnetzkunden, laut dem Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) allein von 2014 auf 2015 um über 20%. Mit veralteter Technik und ohne moderne Telekommunikationsinfrastruktur kann die Bevölkerung Nordfrieslands diesen Entwicklungen dauerhaft nicht standhalten bzw. daran teilhaben. „Wir beobachten bereits seit vielen Jahren einen enorm steigenden Datenbedarf, um die vielen neuen Multimedia-Dienste nutzen zu können. Diese Entwicklung wird sich weiter rasant fortsetzen, sich auf andere Lebensbereiche schnell ausbreiten und deutlich an Dynamik gewinnen.“ sagt der Geschäftsführer der Breitbandnetz Gesellschaft Dr. Heiko Hansen in Breklum.

Neue internetbasierte Unterhaltungsangebote wie Musik- und Videostreaming sind derzeit bereits auf dem Vormarsch und werden den Medienkonsum weiter revolutionieren. Darüber hinaus werden Anwendungen wie digitale Stromzähler, intelligente Haussteuerungen oder altersgerechte Assistenzsysteme ein wesentlicher Teil unseres Alltages sein und diesen bestimmen. Moderne und leistungsfähige Infrastruktur entscheidet aber letztlich darüber, ob man überhaupt Zugang zu dieser Welt bekommt.

Glasfaser ist die Zukunft

Glasfaser ist beim Breitbandausbau unbestritten, die zukunftsweisende und nachhaltigste Technologie. Im Vergleich zu anderen Übertragungsmöglichkeiten sind die erzielbaren Datenraten bei Glasfaser deutlich höher und können zukünftig bei weit über 1.000 Mbit/s pro Sekunde liegen.

„Mit der Entscheidung für einen Glasfaseranschluss bis in das Haus hinein, sichern sich unsere Kunden langfristig die beste und leistungsfähigste Anbindung an das Internet.“ sagt Kerrin Carstensen, Leiterin für Vertrieb und Kommunikation bei der Breitbandnetzgesellschaft.

Glasfaser als Wirtschaftsfaktor

Auch für die Wirtschaft in Nordfriesland ist der flächendeckende Glasfaserausbau von besonderer Bedeutung. Die Verfügbarkeit von Breitbandinternetanschlüssen ist ein zukünftiger Wirtschaftsfaktor. So werden Unternehmen ohne eine entsprechende Anbindung im Wettbewerb nicht bestehen können oder größere Betriebe sich bei der Standortwahl gegen die Region entscheiden.

Eine Unterversorgung mit Telekommunikationsinfrastruktur hätte also mittelfristig bereits gravierende Folgen für die gesamte Region. Abwanderung von Fachkräften, geringere Standortattraktivität, weniger Gewerbeansiedlungen und verminderte Steuereinnahmen sind nur einige der möglichen Folgen.

Das nordfriesische Erfolgsmodell

Früh hat man in Nordfriesland die Zeichen der Zeit erkannt und sich aktiv für die Erschließung der gesamten Region eingesetzt. Die Kooperation von privaten Unternehmen, regionalen Politikern und Gemeinden war dabei der entscheidende Erfolgsfaktor.

„Der flächendeckende Ausbau unserer Region liegt uns sehr am Herzen und wir sind stolz, dass wir sogar bundesweit im Breitbandausbau eine Vorreiterrolle einnehmen können und als Vorbild für ähnliche Initiativen dienen können.“, sagt der Geschäftsführer der Breitbandnetz Gesellschaft Dr. Heiko Hansen.

So wurde die BNG im November sogar mit dem renommierten „Querdenker-Award“ ausgezeichnet. Die hochkarätig besetzte Jury, der beispielsweise auch Dr. Helga Jung, Mitglied des Vorstandes der Allianz AG und Prof. Dr. Claus Hipp, HIPP GmbH & Co. Vertriebs KG, angehören, verlieh der BNG den Preis für ihr außergewöhnliches Unternehmenskonzept und die private Initiative zur regionalen Daseinsvorsorge.

Das Projekt der Breitbandnetzgesellschaft lebt vor allem von der Solidarität der Region. So haben zum Schluss die Bürger und Unternehmen vor Ort es selbst in der Hand, ob ein zukunftssicheres Netz in der Region errichtet wird oder eben nicht. Ziel der Initiative ist es, ein flächendeckendes Glasfasernetz mit etwa 24.000 Anschlüssen in 50 Gemeinden der Ämter Mittleres Nordfriesland, Südtondern und der Gemeinde Reußenköge zu installieren und zu betreiben.

Mittlerweile sind über 5.000 nordfriesische Haushalte und Geschäftskunden bereits online unterwegs und haben Zugang zum superschnellen Glasfaser-Breitbandnetz der BNG. Mit großen Schritten wird das Projekt vorangetrieben und die BNG baut derzeit rund 2.000 neue Anschlüsse im Jahr.

www.breitband-nf.de


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