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Klimaschutz in Nordfriesland: Erweitertes Team organisiert Energieberatungspartys

Autor: CIS am 19.05.2016

Energie sparen

Kreis-Klimaschutzmanager Gunnar Thöle hat Verstärkung bekommen: Seit Anfang Januar engagiert sich auch Marei Locher für das Ziel des Kreises Nordfriesland, bis 2020 der klimafreundlichste Kreis Deutschlands zu werden. Die 28-Jährige stammt aus Frankfurt am Main und hat in Kiel Umweltmanagement studiert.

Foto: Kreis Nordfriesland

»Mich reizt vor allem die Idee, mit vielen Menschen gemeinsam an einer großen Aufgabe zu arbeiten«, sagt sie. Sehr viel Energie lasse sich zum Beispiel in Privathaushalten einsparen - wenn es gelinge, die Hausbesitzer zu überzeugen. Um dies zu erreichen, werben Marei Locher und Gunnar Thöle für Energieberater-Partys.

Dabei lädt ein Hausbesitzer mindestens sechs bis sieben Freunde und Nachbarn sowie einen Energieberater zu sich nach Hause ein. Dort macht der Berater mit allen Gästen eine komplette Begehung des Gebäudes, gibt Tipps zu sinnvollen Einsparmaßnahmen und beantwortet Fragen. Dabei geht es insbesondere um die Gebäudedämmung und Heizung sowie ums Stromsparen und das richtige Lüften. Da alle Gäste etwas zu essen mitbringen, ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Dem Hausbesitzer entstehen keine Kosten.

»Die ersten beiden Partys verliefen sehr positiv, alle Teilnehmer waren begeistert von der Gelegenheit, unkompliziert praxisnahe Ratschläge zu bekommen«, freut sich Gunnar Thöle. Die schöne Atmosphäre einer zwanglosen Party trage dazu bei, dass das Ganze trotz des ernsten Hintergrundes auch Spaß macht. Interessierte potenzielle Gastgeber sollten sich bei ihm oder seiner Kollegin melden, um einen Termin zu vereinbaren.

»Wir vermitteln dann die Teilnahme eines qualifizierten Energieberaters der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, der Gastgeber lädt die anderen Gäste ein, und schon kann es losgehen«, beschreibt Marei Locher das unbürokratische Verfahren. Die nächsten sieben Termine stehen bereits fest.

Das Projekt wird von der gemeinnützigen Gesellschaft für Energie und Klimaschutz in Kiel (EKSH) und der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein gefördert. Mit dem Budget sind bis zu 25 Energieberatungspartys möglich. »Wir fanden es eine pfiffige Idee, Gastgeber und Freunde ähnlich wie bei Tupperpartys zusammenzubringen, so dass mit gleichem Aufwand nicht nur ein Haushalt, sondern viele Interessierte von Energiespartipps fürs Haus profitieren«, sagte EKSH-Geschäftsführer Stefan Sievers.

»Wir bieten schon seit Jahren Energieberatung an«, erläutert Florian Schmölz von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. »Dabei arbeiten wir mit Ingenieuren und Architekten mit langjähriger Berufserfahrung zusammen, die sich regelmäßig fortbilden. Die Idee aus Nordfriesland, eine Party daraus zu machen, hat uns sofort überzeugt. Deshalb unterstützen wir die Aktion sehr gern.«

Landrat Dieter Harrsen ist bewusst, dass sein Kreis besondere Herausforderungen überwinden muss, um in vier Jahren der bundesweit klimafreundlichste zu werden. Schließlich gibt es Gegenden in Deutschland mit deutlich höheren Durchschnittstemperaturen, in denen schon dadurch weniger Heizenergie benötigt wird. »Deshalb haben wir uns die Erhöhung der Energieeffizienz des Gebäudebestands und der Sanierungsrate auf die Fahnen geschrieben. Je mehr Hausbesitzer sich beteiligen, desto größer wird der Einspareffekt«, betont Harrsen und hofft, dass das Telefon bei Marei Locher und Gunnar Thöle künftig noch häufiger klingelt. Die Nummer lautet: 04841 67136; per E-Mail sind die beiden unter klimaschutz@nordfriesland.de erreichbar.


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