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An welche Versicherungen müssen Hauseigentümer denken?

Autor: WERBUNG am 11.04.2018

Haus

Frisch gebackene Hauseigentümer müssen sich um alles selbst kümmern, auch um den Versicherungsschutz für das Haus. Ein Wasserrohrbruch, ein Sturmschaden oder im schlimmsten Fall ein Feuer – der Traum vom Eigenheim kann schnell zum Albtraum werden. Jedenfalls dann, wenn kein ausreichender Versicherungsschutz vorhanden ist. Die Wenigsten dürften in der Lage sein, einen großen Schaden aus der eigenen Tasche zu bezahlen.

Foto: pixabay.com / hschmider

Wohngebäudeversicherung
Die Wohngebäudeversicherung ist mit Abstand die wichtigste Versicherung für Hauseigentümer. Hier sollten auch keine großen Kompromisse eingegangen werden. Die Versicherung schützt gegen Schäden aus Feuer, bestimmungswidrig ausgetretenes Leitungswasser und Sturm. Die Versicherungsprämie richtet sich nach dem Wert des Hauses und der Lage. Da es im Norden im Jahresdurchschnitt öfter zu starken Stürmen kommt, besteht ein höheres Risiko für Sturmschaden als in der Mitte oder im Süden Deutschlands. Viele Versicherer bieten die Versicherung zusammengefasst in einer Police an, wobei dann von verbundener Wohngebäudeversicherung gesprochen wird. Von Experten wird geraten, die Versicherung immer auf dem neuesten Stand zu halten und gegebenenfalls neue Risiken für das Haus gleich mit abzudecken.


Elementarversicherung
Wer in unmittelbarer Nähe zum Wasser wohnt, sollte auf eine Elementarversicherung nicht verzichten. Da im Norden fast so gut wie jeder Quadratmeter bei einer Sturmflut überschwemmt werden kann, ist die Elementarversicherung quasi obligatorisch, auch wenn dadurch die monatlichen Ausgaben noch einmal gesteigert werden. Fluten haben in den meisten Fällen einen Totalverlust des Hauses zur Folge. Auch Starkregen und große Schneelasten auf den Dächern fallen unter den Versicherungsschutz. Die Versicherung sollte als gleitende Neuwertversicherung abgeschlossen werden, um alle Wertanpassungen seit der Errichtung mit abzudecken. Auch die Garage und andere Nebengebäude sollten in die Versicherung mit einbezogen werden.


Haus und Grundbesitzerhaftpflicht
Wenn sich jemand im Winter vor dem Haus auf dem Gehweg langlegt, weil nicht richtig gestreut wurde, steht der Grundstücksbesitzer in der Haftung. Mit Behandlungskosten, Berufsunfähigkeitsrente und Reha-Maßnahmen kann das sehr schnell sehr teuer werden. Hier springt die Hausbesitzer-Haftpflicht ein. Das gilt jedoch nur für vermietete Häuser. Für den normalen Eigenheimbesitzer, der sein Haus selbst bewohnt, kommt bei Schäden die private Haftpflicht auf. Die besten Angebote für Wohngebäude-, Elementar- und Haftpflichtversicherungen gibt es bei haftpflichtversicherungvergleich.de.


Von Haus- und Wohnungsschutzbriefen raten Experten ab
Stark in Mode sind derzeit auch sogenannte Haus- und Wohnungsschutzbriefe, die zum Beispiel die Kosten für die Türöffnung bei einem vergessenen oder verlorenen Schlüssel übernehmen. Diese Versicherungen bringen jedoch keinen richtigen Mehrwert. So wird beispielsweise nicht einmal ein ausgetauschtes Schloss bezahlt, sondern nur die Türöffnung. Das kann im Regelfall auch selbst bezahlt werden. Vor Abzockern in der Branche sollte man sich trotzdem schützen, indem man sich entsprechende Notfallrufnummern von empfohlenen Diensten auf seinem Handy speichert.


Hausratversicherung
Eine Hausratversicherung ist jedem Eigentümer zu empfehlen, dessen Einrichtung und Inventar einen gewissen Wert besitzt. Studenten mit bescheidenen „Ikea-Möbeln“ benötigen keine Hausratversicherung. Wichtig ist, dass die Hausratversicherung auch für Diebstahlschäden aufkommt. Der Wert des Inventars muss jedoch möglichst genau geschätzt werden.


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