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Bundeswehr-Materiallager: Holzhütten statt Sanitätsmaterial in Bramstedtlund

Autor: CIS am 16.02.2017

Hütten

Am ehemaligen Bundeswehr-Materiallager Bramstedtlund siedelt sich ein Betrieb für den Bau und die Vermietung von Holzhütten für Märkte und andere Großveranstaltungen an. Von diesem Erfolg des Konversionsmanagement Region Nord berichtete Nordfrieslands Landrat Dieter Harrsen während eines Pressegesprächs.

Foto: pixabay.com / imagiee (Symbolfoto)

„Für den Kreis Nordfriesland ist es ein Gewinn, dass mit der Fjord Hütten GmbH ein Betrieb aus der Region das Areal gekauft hat und damit Arbeitsplätze im nördlichen Schleswig-Holstein gesichert werden“, sagte Harrsen. Rosemarie Lorenzen, Bürgermeisterin von Bramstedtlund, ergänzte: „Für uns ist diese Ansiedlung ein Glücksfall. So kommt mehr Aktivität in unsere Gemeinde, und wir hoffen natürlich, dass die Firma mehr Mitarbeiter einstellen möchte.“

Christian Naber, Geschäftsführer der Fjord Hütten GmbH, erklärte: „Bisher hatten wir mehrere Lager in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg. Wir würden uns freuen, wenn wir die Aufstellung des Bebauungsplans möglichst schnell hinbekämen, um unseren Unternehmenssitz auch möglichst rasch nach Bramstedtlund verlegen zu können.“ Dann könnten alle Hütten an einem Ort produziert, gelagert und renoviert werden, und es bleibe noch Platz, um zu wachsen und die Firma weiter zu entwickeln. Bis zu 15 neue Arbeitsplätze stellte Naber für die kommenden Jahre in Aussicht.

Kontakte zwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Eigentümerin der ehemaligen Bundeswehr-Liegenschaft, und möglichen Investoren vermittelte Steffen Volk, als Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung Nordfriesland zuständig für das Konversionsmanagement Region Nord.

„Die Bundeswehr hat mit gut ausgebauten Straßen, Lagerhallen und teilweise sogar Werkstätten und Wohngebäuden viel Infrastruktur nach Nordfriesland gebracht. Wir werben dafür, dass diese Infrastruktur nun von Unternehmen und Betrieben der Region gewinnbringend genutzt wird“, erklärte Dr. Matthias Hüppauff, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordfriedland.

Steffen Volk ergänzte: „Es freut mich, dass der Verkauf abgeschlossen ist. Betrieben, die viel Platz brauchen oder zum Beispiel hohe Lärm-Emissionen haben, können wir attraktive Angebote vermitteln. Zusammen mit den betroffenen Gemeinden werde ich jetzt weiter Gespräche mit Interessenten für den geplanten Gewerbepark am ehemaligen Flugplatz Leck, für die ehemalige Stapelholmer Kaserne in Seeth und drei weitere Konversionsflächen in Nordfriesland führen.“

PM: wfg


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