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Skandinavische Mode erobert den internationalen Modemarkt

Autor: In freundlicher Zusammenarbeit mit Tchibo am 22.05.2018

Pullover

Wer denkt, dass skandinavisches Design ausschließlich auf den Megatrend Hyyge setzt, liegt daneben. Zwar bestimmt der aus Dänemark stammende Trend tatsächlich die nordische Mode stark, doch es existieren auch zahlreiche andere Einflüsse. Diese Mischung macht Mode aus Schweden, Finnland und anderen skandinavischen Ländern so einzigartig, wie sich auf der Berliner Fashion Week feststellen lässt.

Foto: pixabay.com / StockSnap

Natur und Ästhetik als Basis des typisch skandinavischen Designs

Zu den Konstanten, die vor allem dänische und schwedische Modelabel bei ihren Kreationen stets beachten, gehören schnörkellose und klare Schnittführungen. Dies gilt sowohl für die Damen- als auch die Herrenmode: Lässige Passform, dabei präziser Sitz und dezente Betonung der Figur prägen diesen ausgesprochen tragbaren Stil. Dabei punkten diese Oberteile, Hosen und Röcke sowie Kleider mit ihrer schlanken Silhouette, die sogar bei großen Konfektionsgrößen entsteht.

Als weiterer Faktor, der skandinavische Mode zu einem echten Fashionliebling bei stilbewussten Männern und Frauen weltweit macht, gehört die beispielhaft sichere Farbgebung und -kombination. Dabei beweisen die aktuellen Kollektionen, dass neben zeitlosen Blau- und anderen Naturtönen gegenwärtig auch Knallfarben angesagt sind, von Orange über Tomatenrot bis hin zu Maigrün. Prints und Muster, die Inspirationen auch aus anderen Regionen der Welt aufnehmen, prägen ebenfalls den aktuellen skandinavischen Look.

Mode made in Skandinavia entwickelt sich zum Exportschlager

 

Natur

Foto: pixabay.com / StockSnap

Wie gut skandinavische Mode hierzulande ankommt, lässt sich an den aktuellen Importzahlen ablesen: So nahm zum Beispiel der Import schwedischer Textilien im letzten Jahr gegenüber dem Vorjahr um knapp 6 Prozent zu. Schwedische Modehersteller verkauften 2017 Waren im Wert von mehr als 66 Millionen Euro in Deutschland. Experten erwarten, dass diese Ausfuhren in den nächsten Jahren weiterhin stark wachsen werden.

Als Beispiel für die Beliebtheit skandinavischer Mode können Norwegerpullover für Männer dienen: Diese komfortablen Pullover aus hochwertiger Naturwolle in charakteristischen geometrischen oder figürlichen Mustern waren bereits in den 70er und 80er Jahren sehr angesagt. Aber auch danach verschwanden sie nicht völlig, viele Herren schätzen die Pullover wegen Ihres einzigartigen Tragekomforts und ihrer rustikalen Optik. Nun erleben Norweger-Pullis eine echte Renaissance: Sie entwickeln sich, besonders im urbanen Umfeld, zu Mode-Favoriten. Dabei zeigen die Strickpullover jetzt zum Teil ungewöhnliche Muster und Farbkombinationen, die Sie zu modischen Hinguckern machen.

Gegenwärtig erobern einige schwedische und dänische Label den deutschen Markt. Dazu gehört By Malene Birger aus Dänemark, deren Modelle mit extravaganten, oft sehr femininen Details punkten. Die angesehene Designerin verwendet außerdem gerne ausgefallene Materialien für ihre Kreationen, die dennoch tragbar bleiben. Beim schwedisches Label Rodebjer genießt Lässigkeit oberste Priorität: Weich fließende Stoffe und großzügige Schnitte gelten als Markenzeichen dieser Modeschöpferin. Deutsche Kunden können skandinavische Mode auch wunderbar hierzulande von einheimischen Labels kaufen, wie zum Beispiel im Onlineshop von Peek & Cloppenburg, der dänische Mode anbietet.

Positive Aussichten aufgrund der großen Nachfrage

Beobachter rechnen damit, dass immer mehr deutsche Verbraucher sich für Mode aus Skandinavien entscheiden werden. Originelle Optik, hochwertige Materialien und perfekte Passform in allen Größen sind entscheidende Argumente.

 

 


Schlagworte:
skandinavische mode

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