Nordfriesland aktuell
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Diese Seite wurde am: 21.08.2011 20:05 aktualisiert.
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Tuning ganz im Norden der Republik

Die Tuningszene in Nordfriesland und Schleswig-Holstein sollte nicht unterschätzt werden. Bereits mehrere Treffen in diesem Jahr haben die Vielfältigkeit und das Können der Tuner aus dem hohen Norden belegt. Auch zahlreiche Clubs der unterschiedlichsten Marken finden sich in Schleswig-Holstein und gehen hier ihrem Hobby nach.
Nordfriesland und darüber hinaus
Dabei sind die Clubs häufig nicht nur auf eine Marke beschränkt, sondern offen für Fahrer aller Modelle. Hier treffen sich Gleichgesinnte und teilen ihr gemeinsames Hobby. Die Netzwerke dienen vor allem dazu, sich miteinander auszutauschen und sich bei auftretenden Problemen beim Umbau zu helfen. Häufig treten die regionalen Clubs wie zum Beispiel die aus Nordfriesland mit anderen aus der ganzen Bundesrepublik oder sogar dem europäischen Ausland in Kontakt. Bei Tuningtreffen werden diese Kontakte intensiviert, außerdem findet man hier oft Teilebörsen und verschiedene Entertainmentangebote. Zudem gibt es Wettbewerbe, bei denen die spektakulärsten Modelle prämiert werden. Aber auch skurrile Aktionen, wie einen Burn-out-Contest, bei dem Reifen zum Rauchen und der Bremsbelag an seine Grenzen gebracht werden, finden statt.
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Foto: Doreen Lauterbach / pixelio.de
Große Vielfalt
Grundsätzlich kann zwischen mehreren Tuningarten unterschieden werden. Motortuning, Karosserietuning und Fahrwerkstuning sind die häufigsten Varianten, die oft auch kombiniert werden. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten das Auto zu verändern, Geschmack und Geldbeutel geben dabei die Form und den Umfang vor. Selbst für wenig Geld gibt es schon attraktive Tuningteile, ein kompletter Umbau kann jedoch eine stattliche, fünfstellige Summe kosten. Für die gängigsten Modelle wie zum Beispiel den Golf oder den 3er gibt es eine große Bandbreite von Anbietern, die passende Anbauteile liefern. Nischenmodelle und sehr spezielle Teile müssen häufig unter größerem Aufwand selbst hergestellt werden.
Ein typisches Tuningprogramm besteht aus mehreren Komponenten. In beinahe jedem Fall wird der Wagen tiefer gelegt, das heißt, mithilfe von kürzeren Federn wird das Niveau des Fahrzeugs abgesenkt. Hierdurch wird nicht nur eine sportlichere Optik hergestellt, sondern auch das Fahrverhalten verbessert.
Der Austausch von Reifen und Felgen gehört ebenfalls zur Grundausstattung eines jeden getunten Wagens. Werksfelgen werden in der Regel als unattraktiv angesehen, vor allem wenn es sich nicht um Alufelgen handelt. Neben dem positiven Effekt auf das Aussehen des Autos verbessern breite Reifen mit einem niedrigeren Querschnitt Haftung und Stabilität auf der Straße.Das Motortuning erhöht die Leistung des Wagens. Dieser Effekt kann durch viele Maßnahmen erreicht werden, maßgeblich sind auch hier die persönliche Vorliebe des Besitzers und seine finanziellen Möglichkeiten. Weit verbreitet ist das Chiptuning, also die Veränderung der elektronischen Motorsteuerung. Da bei dieser Methode keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden, ist sie relativ leicht durchzuführen und auch kostengünstiger als andere Tuningformen. Neben den genannten Möglichkeiten gibt es noch unzählige weitere, die beliebig kombiniert und ausgereizt werden können.




