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Foto: Bernd Sterzl  / pixelio.de


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Rabattmarken vor 50 Jahren und heute

Bei jedem Einkauf günstiger wegkommen

Fast jeden Tag kauft man irgendwas ein. Egal ob Dinge des täglichen Bedarfs oder Anschaffungen, die man sich nur ab und zu leistet, es macht, Spaß einzukaufen und deswegen tut man es manchmal ein bisschen zu häufig. Die Leidtragende ist dann am Ende immer die Haushaltskasse. Dabei kann man die auch ganz einfach schonen.

Rabattmarken vor 50 Jahren und heute

Es gab mal eine Zeit, in der Hausfrauen sich aus Zeitschriften und Zeitungen kleine Rabattmarken ausschneiden konnten, für die sie beim örtlichen Lebensmittel- oder Kurzwarenhändler prozentuale Rabatte bekamen. Wer fleißig sammelte und schnitt, konnte so dauerhaft zu vergünstigten Preisen einkaufen und hatte ein wenig mehr Geld für Extras oder ein kleines bisschen Luxus übrig. Außerdem war der sparsamen Hausfrau das Lob des Hausherrn für ihre gute Wirtschaft sicher. In den letzten Jahren sind Nachfolger dieser Rabattmarken wieder aufgetaucht, ebenfalls in den Printmedien aber auch in der virtuellen Welt. Gesammelt findet man sie auf www.gut-schein-codes.de und dort sollte man auf jeden Fall vor allem bei Bestellungen in Online-Shops reinschauen, ob es nicht gerade eine Ermäßigung für genau den Shop gibt, in dem man einkaufen möchte. Oder vielleicht gibt es sonst ja dasselbe Produkt in einem anderen Shop zu einem besseren Preis und obendrauf noch einen Gutschein-Code? Denn auf solchen Seiten findet man oft auch eine sehr aktive Community, die auf der Suche nach den besten Preisen das Internet durchstöbert und die besten Funde bereitwillig mit anderen sparwilligen Usern teilt.



Das Wirkprinzip von Gutscheincodes

Foto: Bei jedem Einkauf günstiger wegkommen

Die bereitwillig herausgegeben Gutscheincodes der einzelnen Händler an diese Plattformen dienen natürlich auch immer einem Werbezweck. Denn genau die Kunden, die immer noch nach einem günstigeren Preis suchen, wollen die Betreiber locken. Also geben sie Rabatte und gewinnen damit einen neuen Kunden, der sich für ihren Shop anmeldet, vielleicht sogar den Newsletter mit tollen wöchentlichen Angeboten bezieht oder manchmal auch einfach nur durch diese werbewirksame Maßnahme auf dem inneren Radarschirm hat, wenn er das nächste Mal einen guten Shop für diese Warengruppe sucht. Manchmal knüpfen die Betreiber die Herausgabe der Codes an einen Mindestbestellwert, an die Anmeldung zum Newsletter oder sonstige Bedingungen, damit sich das Geschäft garantiert auch für sie lohnt. Nicht immer ist das für den Verbraucher eine Win-Win-Situation. Schließlich kann es auch sein, dass sein Daten, die er hier bereitwillig eingibt, woanders einfach weitergegeben werden und er anschließend mit Spam-E-Mails überschüttet wird. Doch hier ist man selbst gefordert, seine Daten nicht in jedem Eingabefeld einzugeben und sich nicht überall anzumelden, nur weil es einen Rabatt gibt. Das müsste sich dann schon lohnen. Genauso verhält es sich bei Einkäufen, die für die Gewährung eines Rabattes einen Mindestbetrag fordern. Letztlich entscheidet man ja als Verbraucher immer noch selbst.







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