Nordfriesland aktuell

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St. Peter-Ording als Sinnbild für eine ganze Region

Nordfriesland ist in Bewegung: eine Region im Wandel

Der nordfriesische Sommer ist bekanntlich voller Highlights. Auffällig ist dabei die Veränderung der Zielgruppe, die dem Charakter der Region ein ganz neues Gesicht gibt. Die Vorteile für alle Beteiligten sind offensichtlich.

St. Peter-Ording als Sinnbild für eine ganze Region


Nordfriesland ist im Aufwind, und damit ist nicht nur der Offshore-Windpark vor Sylt gemeint. Überraschend kommt diese Entwicklung nicht unbedingt: Nordfriesland war bei deutschen Urlaubern schon immer beliebt, gerade unter den innerdeutschen Reisezielen belegen Sylt, Föhr und Amrum seit Jahrzehnten die vorderen Plätze.

Doch in den letzten Jahren hat die Region einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Nordfriesland ist hip geworden und spricht auch das junge Volk immer mehr an, was nicht zuletzt an Events wie dem Friesen Open Air in Niebüll liegt. Parallel dazu hat sich auch das Bild von Nordfriesland in der Öffentlichkeit gewandelt: Standen früher Erholung, Ruhe und Entspannung im Vordergrund, kommen heute noch sportliche, aktive Facetten dazu. Einen wesentlichen Beitrag dazu hat der jährliche Kitesurf-Weltcup in St. Peter-Ording geleistet. Kiten ist modern und dynamisch, zieht wie jede Surfdisziplin junge, freiheitsliebende Menschen an und sorgt damit für ein ganz neues Lebensgefühl entlang der friesischen Küsten.



Auch wirtschaftlich kein Grund zum Klagen

Foto: Nordfriesland ist in Bewegung: eine Region im Wandel


Foto: Mario De Mattia

Das wirkt sich natürlich auch auf das Straßenbild aus: Anstelle von Spazierstock und Sandalen dominieren im Sommer in St. Peter-Ording nun die hippen Sneakers, wie man sie aus den Straßen von Berlin oder Hamburg kennt. Mit diesen Turnschuhen liegt man nicht nur voll im Trend, sondern kann auch kilometerweit an den Stränden spazieren oder durch die Natur wandern gehen. Nordfriesland wird bunter und kreativer, gleichzeitig behält es sein naturbelassenes, weitläufiges Charisma. Für den ansässigen Tourismus ist das nur positiv, denn die ohnehin schon starke Wirtschaft Nordfrieslands darf sich auf einen weiteren Schub gefasst machen.

Auch wirtschaftlich kein Grund zum Klagen


Apropos Wirtschaft: Die guten ökonomischen Zahlen basieren vor allem auf zwei Faktoren. Der stark ausgeprägte Mittelstand auf der einen Seite, die voranschreitenden erneuerbaren Energien auf der anderen Seite – beide Bereiche hängen nicht direkt zusammen, wirken sich jedoch umso stärker auf die Konjunktur aus. Nicht ohne Grund sprechen Experten dank der erneuerbaren Energien sogar von einer Sonderkonjunktur in Nordfriesland. Auf lange Sicht könnte Nordfriesland sogar den Wandel von einer beliebten Urlaubsregion zum Lebensmittelpunkt für viele neue Bewohner vollziehen. Wegen des drohenden Fachkräftemangels wäre diese Entwicklung sogar wünschenswert, um die Wachstumskurve nicht zu beeinträchtigen.