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Zentrum des deutschen Uhrenhandwerks liegt in Sachsen

Glashütte: Uhrhandwerk mit langer Tradition

Dieser Name steht weltweit für Tradition und Exklusivität: In Glashütte werden seit jeher Uhren von ausgesuchter Qualität hergestellt. Selbst bis Nordfriesland hat sich ihr exzellenter Ruf herumgesprochen.

Zentrum des deutschen Uhrenhandwerks liegt in Sachsen

Die Geschichte der berühmten Glashütte Uhren beginnt im Jahr 1845, als Ferdinand Adolph Lange in der sächsischen Stadt die erste Produktionsstätte für Taschenuhren gründete. Mittlerweile lässt der namhafte Schmuckhersteller Wempe hier Chronographen und Qualitätsuhren herstellen. Ob Sportuhr, Taschenuhr oder Quarzuhr, Liebhaber von exklusiven Zeitmessern finden ihre persönliche Glashütte Uhr auf Wempe.de. Hier stellt das Unternehmen außerdem die eindrucksvolle Produktionsstätte vor, die in einer alten Sternwarte untergebracht ist. Sie liegt weit oberhalb der Stadt, wo die Uhrmacher genügend Ruhe für die Herstellung von Chronometern haben.

Der hohe Präzisionsanspruch hat die Uhren aus Glashütte schon vor über hundert Jahren über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt gemacht. Mit der Errichtung der Sternwarte im Jahr 1910 waren die Uhrenmacher nicht mehr auf ein Zeitsignal aus Berlin angewiesen, sondern konnten ihr eigenes Zeitsignal nutzen. Die Firma Wempe lässt in der Sternwarte nicht nur Uhren herstellen, sondern hat das historische Gebäude auch aufwendig restauriert.



Prüfstelle für Chronometer in Glashütte

Foto: Glashütte: Uhrhandwerk mit langer Tradition


Foto: Bernd Kasper  / pixelio.de


Prüfstelle für Chronometer in Glashütte

Chronometer sind besondere Uhren, da ihre Präzision von einer offiziellen Prüfstelle zertifiziert wird. Bei einem standardisierten Messverfahren wird geprüft, ob die Uhr die hohen Ansprüche an Genauigkeit erfüllt. Eine weitere Eigenschaft eines Chronometers: Er kann dank hochmoderner Feinmechanik und Automatikantrieb die Zeit äußerst genau stoppen.

Die Prüfstelle für Chronometer schreibt gemäß der deutschen DIN-Norm 8319 vor, dass man die Uhren auf die Sekunde genau einstellen kann. Sämtliche Uhren und Chronometer, die in Glashütte produziert werden, müssen diese Prüfung erfolgreich bestehen. Während der einzelnen Prüfschritte bleibt das Uhrwerk im Gehäuse, um eventuelle Abweichungen der Ergebnisse auszuschließen. Chronometer darf sich eine Präzisionsarmbanduhr also erst dann nennen, wenn sie die peniblen Kontrollen der Prüfstelle bestanden hat.