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Das Lauftraining in der Natur

Wandern und Joggen in Nordfriesland

Weihnachten liegt jetzt schon einen Monat zurück und vermutlich zehrt man immer noch von dem fetten Essen und der mangelnden Bewegung. Womöglich hat man sich auch an Sylvester vorgenommen, im neuen Jahr mehr Sport zu treiben oder einfach gesünder zu leben! Wer seinen Urlaub in Nordfriesland verbringt, sollte die Gelegenheit beim Schopfe packen und in der wunderschönen Naturkulisse ein wenig wandern und joggen.

Das Lauftraining in der Natur

Natürlich bieten sich in Nordfriesland Wattwanderungen an. Besonders Kurgäste genießen die salzige Meerluft und die ungewöhnliche Kulisse. Wanderungen durch das einzigartige Ökosystem können auch dem Stressabbau dienen. Jenseits des Wattenmeers lohnt es sich natürlich auch, Wanderungen durch die Wälder nahe der Küste, über die unzähligen Deiche oder die breiten Strände und Naturschutzgebiete von Inseln wie Sylt oder Amrum zu unternehmen. Doch nicht allein den Wanderern wird hier viel geboten: Viele Routen eignen sich auch ganz besonders für das regelmäßige Lauftraining. Auf Amrum läuft es sich zum Beispiel besonders gut. Über Wanderwege durch bewaldete Gebiete bis hin zu den Aussichtsplattformen, auf denen man Ausschau nach Tieren und insbesondere Vögeln halten kann. Die schmalen Sandwege werden besonders morgens und in den Abendstunden kaum benutzt und vermutlich werden dem Läufer gleich mehrere überraschte Kaninchen begegnen. Die unebenen Wege, die stetig wechselnde Topografie und der teilweise sehr kräftige Wind lassen das Lauftraining zu einer echten Herausforderung werden. Diese Art des Trainings ist übrigens wesentlich effektiver als das Training auf einem Laufband daheim. Natürlich kann man auch hier eine bestimmte Steigung einstellen, doch das ist trotzdem noch lange nicht dasselbe! Übrigens ist das richtige Schuhwerk in beiden Fällen sehr wichtig. Dämpfendes, unterstützendes Schuhwerk galt lange Zeit als besonders geeignet für das Lauftraining. Heutzutage gibt es auch gegenteilige Meinungen, die besagen, dass „Natural Running“ und die damit verbundene Verbesserung des Laufstils noch besser sind. Andererseits ist das sicherlich auch zu einem gewissen Teil eine Geschmacksfrage! Die einen würden sagen: Nike Air Max Sneaker sind ein Muss! Anderen mag es dagegen reichen, barfuß durch den Sand zu joggen.



Barfußlaufen auf Sand

Foto: Wandern und Joggen in Nordfriesland

(Foto Quelle: © Ryan McVay/Digital Vision/Thinkstock)

Laufen am Strand

Besonders am Strand läuft es sich barfuß doch eigentlich am besten, wobei auch ganz einfache, leichte Laufschuhe dafür geeignet sind. Allerdings verschleißen sie bei regelmäßigen Strandläufen auch wesentlich schneller. Entscheidet man sich dazu, ohne Schuhwerk im Sand zu joggen (siehe auch Wikipedia über Jogging), sollte man Überlastungsbeschwerden tunlichst vermeiden. Wir empfehlen, das Barfußlaufen auf Sand etappenweise und möglichst langsam zu steigern, damit sich die Fuß- und Wadenmuskulatur besser darauf einstellen kann. Die Belastung ist im Sand nämlich sehr groß und nicht unbedingt der ideale Trainingsort für Untrainierte.


WV






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