29. June 2008
Allgemein • Was nicht passtPublic Viewing in Gelsenkirchen
Um 20:00 Uhr wurden die Tore geschlossen, da die Besucherkapazität ausgelastet war. Das führte im gesamten weiteren Verlauf dazu, dass immer wieder Personen versuchten, an verschiedenen Stellen den Zaun zu überklettern. Der Ordnungsdienst wurde hier verstärkt. Kurz vor Spielende gerieten 15 Besucher auf dem Gelände aneinander. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich die Gemüter wieder beruhigt. Vor und während der Übertragung wurden Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt und zur Anzeige gebracht. Insgesamt kann auch heute gesagt werden, dass unter der Berücksichtigung der großen Menschenansammlungen die Veranstaltung ausgesprochen friedlich verlief.
23:13:32 -
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28. June 2008
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandRendsburg Großbrand vernichtet Einfamilienhaus
Meterhohe Flammen gaben den Feuerwehren keine Chance: Der Brand in einem Einfamilienhaus in Wapelfeld wütete in der Nacht zum Samstag so stark, dass das Gebäude nicht zu retten war. Drei Freiwillige Feuerwehren waren im Einsatz. Ihnen gelang es, die Nachbargebäude, ein Carport und ein Gartenhaus zu retten. Menschen wurden nicht verletzt.
Kurz nach 3 Uhr heulten in Wapelfeld die Sirenen. Da schlugen die Flammen bereits meterhoch aus allen Fenstern des schmucken Einfamilienhauses. Der Hausbesitzer blieb unverletzt - ihn trafen die Feuerwehrleute auf der Straße vor dem brennenden Haus an. Seine Lebensgefährtin war nicht zu Hause. Wehrführer André Brammer konnte seine Einsatzkräfte daher sofort auf die Brandbekämpfung konzentrieren und forderte Unterstützung von den Freiwilligen Feuerwehren aus Osterstedt und Hohenwestedt an. Mit rund 50 Einsatzkräften wurde der Brand bekämpft. Löschwasser pumpten die Wehren aus der nahen Wapelfelder Au herbei. Der enorme Funkenregen bedrohte unmittelbar ein altes Nachbargebäude sowie das Carport und ein Gartenhaus auf dem Gelände des Brandobjektes. Diese Gebäude konnte alle wirkungsvoll geschützt werden. Das fast neuwertige Einfamilienhaus brannte indes wie eine Fackel. Die Leichtbauweise mit Klinkerverblender bot den Flammen reichlich Nahrung. Gegen 4:30 Uhr konnte die erste Wehr aus dem Einsatz herausgelöst werden. Die Nachlöscharbeiten dauern zur Stunde (5:50 Uhr) noch an und werden sich noch bis in den Tag hineinziehen. Die Kripo Rendsburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und schätzt den Schaden auf rund 150.000 Euro.
14:46:58 -
redaktion -
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27. June 2008
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandGroßfeuer in Bargstedt
Am 26.6.2008 gegen 1530 h geriet aus bisher ungeklärter Ursache in Bargstedt in der Bahnhofstraße ein Nebengebäude der als Wohnhaus genutzten ehemaligen Bahnhofgasstätte in Brand. Eine Nachbarin hatte bemerkt, dass Rauch aus dem Dach der teilweise zur Wohnung ausgebauten Scheune drang, sofort die Feuerwehr und die Bewohner des Gebäudes informiert. Alle acht Bewohner des Hauses, das 85- und 91-jährige Eigentümerehepaar mit ihren 56- und 58-jährigen Söhnen sowie vier Enkeln im Alter zwischen 10 und 25 Jahren konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen, verletzt wurde niemand.
Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen
Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehren aus Bargstedt, Ohrensen und Harsefeld, die mit ca. 70 Feuerwehrleuten anrückten, konnte das beim Eintreffen bereits lichterloh brennende Nebengebäude nicht gehalten werden, es brannte bis auf die Grundmauern nieder. Teilweise unter schwerem Atemschutz musste die Feuerwehr die Löscharbeiten vornehmen und sich vor durch die Hitze platzenden Eternitplatten in Sicherheit bringen. Mehrere Explosionen in dem brennenden Haus stellten sich jedoch glücklicherweise nur als gelagert Silvesterknaller heraus, von denen keine Gefahr ausging. Die Messgruppe des Umweltzuges des Landkreises untersuchte den starken Qualm an der Brandstelle konnte aber keine gefährlichen Schadstoff in der Luft nachweisen.
26 Stunden gebraucht, um das Feuer zu köschen -keine Gefahr für Anwohner
Der Feuerwehr gelang es das Hauptgebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen, hier gingen durch die Hitze nur einige Scheiben zu Bruch. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die Abendstunden hin. Der vorsorglich mit alarmierte Rettungsdienst von DRK und JUH brauchte nicht eingreifen, auch Einsatzkräfte wurden bei den Löscharbeiten nicht verletzt. Zur Brandursache konnten die Ermittler der Polizei vor Ort noch keine Angaben machen, hier werden die Spezialisten der Polizeiinspektion erst in den nächsten Tagen den genauen Grund des Feuerausbruchs untersuchen müssen, um Klarheit zu schaffen. Der Gesamtschaden an dem ca. 20 x 25 m großen ausgebrannten Nebengebäude beläuft sich nach den ersten Schätzung auf ca. 150.000 Euro.
Feuersirene ein Opfer der Flammen
Ob die Feuersirene, die sich auf dem Dach der brennenden Scheune befunden hatte, noch zu dem eigenen Brand alarmieren konnte oder bereits vorher in den Flammen versunken war, konnte nicht geklärt werden.
07:35:39 -
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26. June 2008
Allgemein • Was nicht passtRnd 20.000 Fans feierten in Hannover
Mehrere tausend Fußballfans haben Mittwochabend an den beiden Großleinwänden am Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg sowie am Steintor und vor anderen Bildschirmen der Innenstadt die Halbfinalbegegnung zwischen der Türkei und Deutschland einträchtig mitverfolgt. Anschließend haben sie zum Teil gemeinsam in der City gefeiert. "Wir sind mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden. Das Verhalten der türkischen und deutschen Fußballanhänger war von großer Fairness und Freundlichkeit geprägt.", resümierte Einsatzleiter Olaf Gösmann den bis weit nach Mitternacht dauernden Einsatz.
"Wir haben heute Nacht wieder ein fröhliches Fußballfest erlebt",
...so Polizeidirektor Gösmann. Am Abend verfolgten rund 6000 Fans in dem umzäunten und kurzfristig eingerichteten Public Viewing-Bereich am Steintor die Begegnung. Etwa 2000 Menschen konnten noch von außen die Großleinwand einsehen. An der Parkbühne am Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg waren rund 10.000 Zuschauer gezählt worden. Sofort nach dem Abpfiff der Begegnung strömten deutsch Fans in die City und feierten ihre siegreiche Fußballnationalmanschaft. Zudem veranstalteten sie auf dem Cityring Autokorsos.
Autokorso auf dem Cityring
Dazu sperrten Einsatzkräfte die Straßen im Innenstadtbereich. Dort feierten viele deutsche und auch noch türkische Fans einträchtig zusammen. Nur vereinzelt hatten die Polizisten Anlass, einzuschreiten. Vor und während des Halbfinalspiels waren insgesamt 14 überwiegend Alkoholisierte ins Gewahrsam gekommen. Ihnen werden insbesondere Beleidigungen, Körperverletzungen und Widerstand vorgeworfen.
Mehrere Personen festgenommen
Auch fünf alkoholisierte Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren kamen in Gewahrsam und wurden anschließend ihren Eltern übergeben. In der Nacht ist gegen 00:30 Uhr eine 20-köpfige Personengruppe aufgefallen, die rassistische Parolen skandierte. Allen 20 gegenüber wurde eine Ingewahrsamnahme ausgesprochen. Zudem wurden Strafanzeigen wegen Volksverhetzung eingeleitet.
09:14:15 -
redaktion -
Allgemein • Was nicht passtAuch in Flensburg und Schleswig friedliche Fanfeiern
5000 Fans feierten den Sieg über die Türkei in Flensburg
In gelöster und überwiegend friedlicher Stimmung feierten zirka 5000 Fußballfans in der Flensburger Innenstadt den deutschen Einzug in das EM-Finale 2008. Weitere 200 Fans feierten in Schleswig. Auch hier gab es keine Probleme. Diese ausgesprochen positive Bilanz kann die Polizeidirektion Flensburg bis dato nach dem gestrigen Einsatz anlässlich des EM-Spiels Deutschland/Türkei ziehen.
Public Viewing in Flensburg
Bei den feiernden Flensburger Fans handelte es sich überwiegend um Besucher zweier Public-Viewing-Veranstaltungen, die durch Fangruppen aus den Stadtteilen verstärkt wurden. Diese zogen nach dem Abpfiff vor dem Deutschen Haus auf und bewegten sich dann weiter in Richtung Willy-Brandt-Platz. Ein Autokorso mit rund 100 beteiligten Fahrzeugen brachte den Verkehr in der Flensburger Innenstadt teilweise zum Erliegen. Wie schon beim letzten Mal griff die Polizei ab Neumarkt verkehrsregelnd ein. Am Rande der Feierlichkeiten kam es lediglich zu zwei Körperverletzungen und einer Widerstandshandlung gegen die zum Schutz der Fans eingesetzte Beamten.
Nur 200 Fans auf dem Schleswiger Capitolplatz
In Schleswig trafen sich nach Angaben der Einsatzleitstelle geschätzte 200 Fans in Feierlaune auf dem Capitolplatz. Gemeinsam zogen sie von hier in Richtung Stadtfeld und zerstreuten sich nach rund einer Stunde wieder. Hier kam es zu keinen Auseinandersetzungen.
09:11:45 -
redaktion -
25. June 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandFamiliendrama in Göttingen
Sohn erschoß MUtter und dann sich
Auf einem landwirtschaftlichen Gehöft in der Nähe von Göttingen hat sich am Mittwochnachmittag (25.06.08)
vermutlich ein Familiendrama ereignet.
Im Erdgeschoss des Wohnhauses fand eine 69 Jahre alte Nachbarin gegen 16.30 Uhr die beiden einzigen Hausbewohner, eine 87 Jahre alte Frau und ihren 57-jährigen Sohn, tot auf.
Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler des 1. Fachkommissariats der Polizei Göttingen davon aus, dass der Sohn zunächst seine Mutter mit einer Pistole erschossen und anschließend die Waffe gegen sich selbst gerichtet hat. Die Hintergründe der Tat sind noch vollkommen unklar. Der Tatort wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die beiden Leichen sollen am Donnerstag (26.06.08) obduziert werden.
23:23:04 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandPublic Viewing Deutschland - Türkei in Gelsenkirchen
23.00 Uhr: Fans feiern weitgehend friedlich - aber auch Zusammenstöße mit der Polizei
Nach Spielende jubelnde und feiernde Fans. Türkische Fans winken den vorbeifahrenden deutschen Fans in den Straßen zu. An anderen Stellen kommt es auch zu Körperverletzungen. Hier sind starke Polizeikräfte im Einsatz.
Im Tribünenbereich kam es gegen 21:24 Uhr zu Provokationen. Seitens deutscher Fans kam es zum Abbrennen von Pyrotechnik und dem Zünden von Rauchbomben. Der Ordnungsdienst schritt zunächst ein. Durch Polizeikräfte wurden vier Personen deutscher Nationalität in Gewahrsam genommen. Davon leistete eine Person Widerstand. Bereits vorher wurden zwei Personen in Gewahrsam genommen, um ausgesprochene Platzverweise durch zu setzen. Auch bei diesen beiden Personen handelt es sich um Personen deutscher Nationalität.
23:20:55 -
redaktion -
24. June 2008
Allgemein • Was nicht passtDüssldorfer Polizeipräsident schaut Mittwoch Fussball bei den Türken
M 2008 - Gemeinsam arbeiten, gemeinsam Fußball schauen, gemeinsam feiern - Polizeipräsident Herbert Schenkelberg trifft türkische Fußballfans
"Egal, wer am Ende als Sieger vom Platz geht, gemeinsames, friedliches Feiern in Düsseldorf ausdrücklich erwünscht!", erklärt heute der Düsseldorfer Polizeipräsident und setzt ein eindeutiges Zeichen für ein freundschaftliches Miteinander.
Fussball-Spannung in der Türkischen Gemeinde
Herbert Schenkelberg wird am Mittwochabend gemeinsam mit türkischen Fans und Mitgliedern des "Runden Tisches" in der türkischen Gemeinde an der Münsterstraße 199 das Halbfinale der Europameisterschaft 2008 zwischen Deutschland und der Türkei anschauen und der deutschen Mannschaft fest die Daumen drücken. "Wir freuen uns auf ein tolles Spiel und auf einen gemeinsamen Abend mit dem Polizeipräsidenten", betont der Vorsitzende des türkischen Kulturvereines DITIB Ismail Kiziltan.
08:43:40 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandGroßeinsatz gegen Schleuserbanden in Schleswig-Holstein
Am 23. Juni 2008 haben insgesamt 40 Beamte der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock zeitgleich sechs Wohnhäuser in Kiel (2), Oberursel (1), Mainz (2), und Bad Abbach (1) durchsucht. Dabei wurden sie von Bundespolizisten aus Bad Düben, Ratzeburg, Duderstadt und Spezialkräften mit Technikaufgaben unterstützt.
Europaweiter Einsatz gegen Schleuser
Die Maßnahme war Teil eines europaweiten Polizeieinsatzes, der von EUROJUST und EUROPOL koordiniert wurde und zeitgleich in Deutschland, Belgien, Frankreich, Griechenland, Irland, Norwegen, Niederlande, Schweden und Großbritannien stattgefunden hat. Er richtete sich gegen europaweit agierende, irakische Tätergruppierungen, die in mehreren Fällen banden- und gewerbsmäßig afghanische, irakische, chinesische und türkische Staatsangehörige nach Europa schleusten.
Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung ermittelt in diesem Zusammenhang im Auftrag der Staatsanwaltschaften Kiel und Flensburg gegen insgesamt fünf Beschuldigte wegen des Ein- und Durchschleusens von irakischen Staatsangehörigen. Gegen diese Personen richteten sich auch die heutigen Maßnahmen in Kiel, Oberursel, Mainz, und Bad Abbach.
Zahlreiche Beweismittel wurden sicher gestellt
Im Rahmen des Einsatzes konnten die Beamten mehrere Mobilfunktelefone, Computer, Laptops, eine Digitalkamera und zahlreiche Unterlagen sowie Bargeld in Höhe 2450 Euro sicherstellen. Die Gegenstände sind als Beweismittel für die laufenden Strafverfahren von Bedeutung.Die Auswertung der Asservate sowie die weiteren Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock in Abstimmung mit den Staatsanwaltschaften Kiel und Flensburg dauern an.
08:41:07 -
redaktion -
23. June 2008
Allgemein • Was nicht passtTechno-Party in Ratingen
Die Techno-Party am Blauen See war aus Sicht der Einsatzkräfte ein friedliches Event. Ca. 6000 Personen versammelten sich im Laufe des Tages an der Naturbühne in Ratingen. Von der Johanniter-Unfall-Hilfe wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt 96 Techno-Jünger wegen kleinerer Blessuren in einem eingerichteten Behandlungsplatz versorgt. Hierbei handelte es sich hauptsächlich um Schnittverletzungen, Insektenstiche und Kreislaufprobleme auf Grund der schwülen Witterung. Fünf Verletzte mussten zur weiteren Abklärung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Die Feuerwehr Ratingen unterstützte die Hilfsorganisation mit einem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, dem Leitenden Notarzt und dem Einsatzleitwagen 2, der als Schnittstelle zur Kreisleitstelle und dem Ordnungsamt diente. Die Zusammenarbeit mit allen beteiligten Stellen lief reibungslos. Von der Feuerwehr Ratingen waren 6 Einsatzkräfte und von Johanniter-Unfall-Hilfe 35 Helfer/innen im Einsatz.
09:31:52 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandNachbar ersteigerte sein geklautes Zelt vom Nachbarn
Am 22.06.2008 gegen 22:00 h meldet sich ein 45jähriger Bochumer bei der Polizei und erklärt, dass er soeben bei Ebay ein Zelt ersteigert hätte, dass ihm vor ca. zwei Wochen aus seinem Keller gestohlen worden sei. Aufgrund einiger Besonderheiten konnte er das ersteigerte Zelt zweifelsfrei als das entwendte identifizieren. Seine Freude über den Rückerhalt des Zeltes wurde aber noch durch die Überraschung übertroffen, die dem Mann widerfuhr als er im Zuge der Abwicklung des Ebay-Geschäftes erfuhr, dass der Verkäufer und mutmaßliche Dieb ein Nachbar aus dem gleichen Haus war.
Dumm gelaufen
Der Verkäufer des Zeltes, ein 19jähriger Bochumer, war nicht weniger überrascht, als in den Abendstunden plötzlich die Polizei erschien. Nachdem er zunächst jeglichen Verdacht von sich wies, mußte er, nachdem in seiner Wohnung weiteres Diebesgut gefunden wurden, eine Beteiligung an diversen Straftaten einräumen. Der junge Mann wurde vorläufig festgenommen, das Diebesgut sichergestellt. Der 45jährige Bochumer erhielt sein Zelt zurück - ohne die Ersteigerungssumme zu bezahlen.
09:28:45 -
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Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandUnwetter wütete in Hattingen
Die Feuerwehr in Hattingen hatte viel zu tun
ie Ausläufer des Tiefs "Naruporn" sorgten am Sonntagabend auch bei der Hattinger Feuerwehr für einige Einsätze. Beim ersten Einsatz musste sich die Feuerwehr selbst helfen. Über der Garage des Notarzteinsatzfahrzeuges am Krankenhaus Hattingen hing ein Ast in der Baumkrone der auf die Garage zu stürzen drohte. Mit der Drehleiter wurde der Ast aus dem Baum gezogen und bei Seite geräumt. Kurze Zeit später rückte der Rüstwagen zur Holthauser Straße aus. Dort lang ein Ast auf der Fahrbahn. Die Einsatzkräfte zerkleinerten diesen mit einer Motorsäge und räumten ihn bei Seite. Nahezu zeitgleich rückte der Löschzug Bredenscheid zur Kreuzung Bredenscheider Straße / Elfringhauser Straße aus. Dort lag ein Baum quer über der Fahrbahn. Auch hier kam die Motorsäge zum Einsatz. Nachdem der Baum zerkleinert und bei Seite geräumt war, reinigten die Einsatzkräfte die Straße bevor sie von der Polizei wieder frei gegeben wurde. Ebenfalls einen Baum mussten die Einsatzkräfte des Löschzuges Niederwenigern an der Straße "Auf dem Stade" klein sägen und bei Seite räumen.
Viele, viele Bäume wurden Opfer des Unwetters
Zeitgleich war das Löschfahrzeug der Hauptwache im Stadtgebiet zu mehreren Einsätzen unterwegs. Auf der Wuppertaler Straße behinderten mehrere Äste auf der Fahrbahn den Verkehr. Sie wurden kurzerhand von den Einsatzkräften zur Seite geräumt. Im Baustellenbereich an der Bochumer Straße brachte eine auf die Oberleitung gestürzte Ampel den Verkehr kurzzeitig zum Erliegen. Ferner waren in diesem Bereich Teile der Baustellenabsperrung sowie einige Verkehrszeichen umgestürzt. Zusammen mit der Polizei wurden diese wieder aufgerichtet so dass auch hier der Verkehr wieder störungsfrei fließen konnte. Nachdem alle Einsätze abgearbeitet waren, zog eine zweite Unwetterfront auf.
Wasseinbruch in Keller
Diese bescherte wieder eine Vielzahl von Einsätzen. Keller liefen u. a. an der Heinrich-Kämpchen-Straße, Georg-Herwergh-Straße, in Blankenstein und Holthausen voll. Verstopfte Gullys sorgten in vielen Teilen des Stadtgebietes für überschwemmte Straßen. Im Bereich An der Hunsebeck/Richard-Dehmel-Straße stand der Kreuzungsbereich so hoch unter Wasser dass ein Durchkommen für PKW nicht mehr möglich war. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr reinigten die Kanaleinläufe so dass das Wasser wieder abfließen konnte. Auch umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste behinderten an vielen Stellen den Verkehr. An der Heinrich-Zille-Straße war ein ca. 10 Meter langer Ast aus einem Baum gebrochen und auf die Fahrbahn gestürzt. Am Müsendrei drohten mehrere Äste auf die Fahrbahn zu fallen. In beiden Fällen wurden die Einsatzkräfte des Löschzuges Welper aktiv. Insgesamt waren an diesem Sonntag sechs Löschzüge mit 62 Einsatzkräften über mehrere Stunden im Einsatz.
09:26:52 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandKurios Nicht erschrecken...! - Frauen rauben anders
Am 20. Juni kommt es an der Boltestraße in Bochum-Werne zu einem Straßenraub, an dem drei Frauen beteiligt sind - die Geschädigte, die Täterin sowie eine couragierte Zeugin. Gegen 10.50 Uhr ist dort eine Seniorin (72) zu Fuß unterwegs. Kurz nachdem die Bochumerin die Fußgängerunterführung, die sich unterhalb der Heinrich-Gustav-Straße befindet, verlassen hat, wird sie von einer jüngeren Frau mit den Worten "Nicht erschrecken!" angesprochen. Was passiert unmittelbar danach? Die "freundliche junge Dame" reißt der Rentnerin eine Handtasche vom Arm und flüchtete damit in westliche Richtung.
Passantin greifte beherzt ein
Die 72-Jährige rennt sofort, lautstark Hilfe rufend, hinter der Straßenräuberin her. Dieses wiederum beobachtet eine couragierte Passantin (55), die sich sofort in die Verfolgung der Täterin einschaltet - mit Erfolg! In einem Hinterhof kann die Bochumerin die Kriminelle stellen und bis zum Eintreffen einer Streifenwagenbesatzung festhalten. Gegenüber den Polizeibeamten gibt die 28 Jahre alte Bochumerin die Straftat sofort zu. An dieser Stelle ein polizeiliches Dankeschön an die couragierte 55-Jährige.
09:23:41 -
redaktion -
22. June 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandHurricane-Festival läuft störungsfrei
75.000 Menschen feiern ihr Festival
Scheeßel. Die Einsatzleitung der Polizei auf dem Hurricane-Festivalgelände am Scheeßeler Eichenring ist mit dem Verlauf des Openair bislang zufrieden. Ein Sprecher der Polizei berichtete am Samstagabend von einem weitgehend störungsfreien Verlauf. Das Festival ist nach Angaben der Veranstalter ausverkauft, die Polizei geht von 75 000 Menschen im Sandbahnstadion aus. Vor der Rennbahn ist eine riesige Zeltstadt entstanden. Rund 18 000 Autos stehen auf den Parkplätzen rund um das Gelände, dazu 3000 bis 4000 Wohnmobile.
Aber sehr hohe Anzahl der Diebstähle
Sorgen bereitet den Beamten weiterhin die hohe Zahl der Diebstähle. Rund 90 Fälle zählte die Polizei bis zum Samstagabend insgesamt, davon 70 Diebstähle aus Zelten. Ziel der Diebe waren vor allem Wertsachen. Die Polizei rät allen Gästen auf dem Platz unbedingt, Wertsachen am Körper zu behalten. Nachts sollten Geld, Handys und Kameras mit in den Schlafsack genommen werden.
Unfälle waren am Samstag nur zwei zu verzeichnen, davon eine Unfallflucht. Verletzte gab es keine, es blieb bei Blechschäden. In 33 Fällen leitete die Polizei Verfahren wegen Drogenbesitzes ein. Elf Personen wurden vom Gelände verwiesen, da sie sich nicht an die Regeln gehalten hatten. Damit hat sich das System von gelber und roter Karte auf dem Hurricane aus Sicht der Polizei hervorragend bewährt.
Auch Verbrennungsopfer unter den tausend Verletzten
Das Rote Kreuz hat bislang rund 1000 Personen auf dem Festival vor Ort behandelt, 75 Menschen mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Probleme bereiteten den Rettungssanitätern und Notärzten am Samstag besonders Verbrennungsopfer. Vier Festivalteilnehmer hatten sich morgens beim Wechseln der Gaskartuschen ihrer Campingkocher verbrannt. Die Polizei rät hier zu mehr Vorsicht.
10:19:23 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandZwei Motorradfahrer bei Flensburg verunglückt
Am Abend verunglückten zwei Motorradfahrer auf der Auffahrt Süd zur Bundesstraße 200 in Fahrtrichtung Husum. Ein aus Nordfriesland stammender Biker im Alter von 40 Jahren wurde dabei schwer verletzt. Den Angaben zufolge waren die Motorradfahrer gerade auf dem Heimweg. Ein Yamaha-Fahrer befuhr zur Unfallzeit (20.34 Uhr) den Kurvenbereich der Auffahrt auf dem linken von zwei vorhandenen Fahrstreifen. Zeitgleich war ein weiterer 22-jähriger Kradfahrer mit seiner Suzuki GSX 1100 auf dem rechten Fahrstreifen der Anschlussstelle unterwegs.
Motorradfahrer übersah einbiegendes Motorrad
Zeugenaussagen und Angaben des 1. Polizeireviers zufolge übersah der Yamaha-Fahrer bei einem Fahrstreifenwechsel die Suzuki. In der Folge kam es zu einer Berührung beider Fahrzeuge. Beide Motorradfahrer stürzten. Die Yamaha kollidierte anschließend mit der Leitplanke.
Keine lebensgefährlichen Verletzungen
Während der ebenfalls aus Nordfriesland stammende 22-jährige Suzuki-Fahrer leichte Verletzungen erlitt, wurde sein Unfallgegner bei der Kollision schwer verletzt. Lebensgefahr bestehe nicht. Er wurde stationär in ein Flensburger Krankenhaus eingeliefert.
Der Auffahrtbereich zur B 200 war eine Stunde lang für den Verkehr gesperrt. An der Unfallstelle waren zwei Rettungswagen, ein Notarztwagen, ein Streufahrzeug der Feuerwehr sowie zwei Funkstreifenwagen der Polizei eingesetzt.
Die Zahl der Verkehrsunfälle, in die motorisierte Zweiradfahrer verwickelt waren, ist im letzten Jahr erneut um sechs Prozent gestiegen. Die Zahl der Schwerverletzten blieb unverändert. Die Landespolizei macht daher mit einer besonderen Kampagne auf diese Unfallsituation aufmerksam.
Tipps für Motorradfahrer
Mehr Infos zur Sicherheitsaktion "Komm nicht zu früh in den Himmel" auf
www.polizei.schleswig-holstein.de. Weitere nützliche Tipps für Biker gibt es unter
www.ifz.de .
10:16:31 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandHotel auf Amrum: Nächtliches euer
Gegen 1.30 Uhr kam es in einem Kleinappartement in dem Angestelltenhaus eines Hotels aus noch unbekannter Ursache zu einer starken Rauchentwicklung. Der Bewohner der Kleinwohnung war eingeschlafen und wurde plötzlich wach, weil sein Bett brannte. Sein Versuch, das Feuer zu löschen, misslang. Alle übrigen Bewohner des Hauses konnten geweckt werden und unverletzt das Haus verlassen.
Feuerwehr löschte schnell
Die alarmierte Feuerwehr der Insel Amrum ( FF Norddorf, FF Süddorf und FF Wittdün) konnte das Feuer nach kurzer Zeit löschen. Die Wohnung des Geschädigten ist unbewohnbar, die anderen Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Geschädigte wurde mit einer Rauchvergiftung und leichten Brandverletzungen ins KKH Husum verbracht. Sachschaden: ca. 20.000,- Euro.
10:13:42 -
redaktion -
Allgemein • Was nicht passt700 russische Fans feierten in Duisburg
Russland - Niederland 3:1
Aufgrund des Sieges der russischen Fußballmannschaft kam es am Samstagabend in den Stadtteilen Duisburg-Hamborn und Duisburg-Meiderich zu Jubelfeiern und Autokosi. Die Duisburger Str. in Duisburg-Hamborn mußte zeitweise für den Individualverkehr und ÖPNV gesperrt werden. Auf dem Vorplatz des Hamborner Amtsgerichts versammelten sich zeitweise bis zu 700 Personen. Die Stimmung war fröhlich und friedlich. Polizeiliche Anweisungen, die Blockade der dortigen Duisburger Str. zu beenden, wurden umgehend befolgt.
10:11:36 -
redaktion -
21. June 2008
Allgemein • Was nicht passtPublic Viewing in Essen
Tausende Fans feiern den türkischen Sieg auf den Strassen
Während die Public-Viewing-Veranstalter beim heutigen Viertelfinalspiel nur mäßigen Zulauf zu verzeichnen hatten, füllten sich der Berliner Platz in Essen, sowie auch der Bereich Eppinghofer Straße in Mülheim nach Spielende umso stärker mit euphorischen Fans.
Aufgrund der späten Entscheidung im Elfmeterschießen trafen sich die Fans am Knotenpunkt in der Essener Innenstadt eine knappe Stunde später als an den vorherigen Spieltagen. Zum Schutz der 4000 Menschen wurden die Zufahrten zum Berliner Platz durch die Polizei gesperrt. Die Anhänger der türkischen Mannschaft bejubelten ihre Stars überwiegend friedlich. Einige Unbelehrbare brannten jedoch in mitten der Menschenmenge Feuerwerkskörper ab. Um die Gefahr für nahe stehende Fans, teilweise mit Kindern, abzuwenden, gingen Polizeibeamte gegen diese jungen Männer vor. In einem Fall der Personalienfeststellung kam dem Übeltäter ein Freund (38) "zu Hilfe" und verhalf ihm zur Flucht. Der 38-Jährige wurde festgenommen. Nachdem er noch erheblichen Widerstand leistete, erwartet ihn nun ein Strafverfahren.
Kleinere Zwischenfälle
An derselben Örtlichkeit wurde ein 39-jähriger Fan festgenommen. Auch er leistete gegenüber den eingesetzten Beamten Widerstand, als sie eine Schlägerei beendeten, an welcher er beteiligt war. Der alkoholisierte Mann musste eine Blutprobe abgeben.
Von der Sperrung Altendorfer Straße / Hans-Böckler Straße nahmen Polizisten ebenfalls einen jungen Mann (28) mit zur Wache. Er war betrunken Auto gefahren
Im Bereich des Kreisverkehrs an der Eppinghofer Straße in Mülheim versammelten sich nach Spielende ebenfalls knapp 4000 Anhänger der türkischen Mannschaft. Absolut friedlich verliehen sie ihrer Freude Ausdruck. Für den Fahrzeugverkehr waren auch hier die Zufahrtstraßen gesperrt worden.
Gegen 01:30 Uhr räumten die Fans den Berliner Platz - die Sperrungen wurden aufgehoben. Eine Viertelstunde später lief auch der Verkehr in Mühlheim wieder wie gewohnt.
11:10:30 -
redaktion -
Allgemein • Was nicht passtNach Public Viewing in Aachen friedliche Feiern der Türken
Friedlich und ausgelassen feierten zahlreiche türkische Fans nach dem gestrigen Spiel den Sieg ihrer Mannschaft. Unmittelbar nach Spielende strömten mehrere hundert Anhänger der türkischen Mannschaft im Bereich der Fanmeile Pontstr. auf die Fahrbahn. Diese war seit 22.30 Uhr gesperrt und konnte um 00:15 h wieder freigegeben werden.
Viele Autokorsos nach Sieg der Türken in Aachen
Zeitgleich formierten sich mehrere Autokorsos, insbesondere ausgehend vom Aachener Ostviertel, in den Innenstadtbereich. Insbesondere der Bereich Adalbertsteinweg, Kaiserplatz, Heinrichsallee, Monheimsallee war durch feiernde türkische Anhänger mit ihren Fahrzeugen überfüllt. Wie bei den vorigen Spielen mit türkischer Beteiligung nahmen auch Fahrzeuge aus dem Kreisgebiet und aus dem Kreis Heinsberg an den Korsofahrten teil. Es waren Sperrungen des Hansemannplatzes und im Bereich der Peterstr. erforderlich. Insgesamt waren im Stadtgebiet Aachen wiederum nur überschwengliche ausgelassen feiernde türkische Fans feststellbar, es kam zu keinerlei weiteren Störungen.
Auch die Feiern im Kreisgebiet verliefen allesamt problemlos. Nach Spielende kam es wie bei den vorangegangenen Begegnungen mit deutscher oder türkischer Beteiligung auch vor allem im Stadtkern von Baesweiler, im Bereich des Denkmalplatzes in Alsdorf und am Markt in Eschweiler zu Siegesfeiern durch türkische Fußballfans. In Baesweiler musste die Kirchstraße im Innenstadtbereich bedingt durch erhöhtes Verkehrsaufkommen (100 - 150 PKW) durch Gitter abgesperrt werden. Mehrere hundert Fans hielten sich dort auch fußläufig auf. In Alsdorf versammelten sich nach Spielende ca 500 vorwiegend türkische Fans auf dem Denkmalplatz vor der Stadthalle. Darüber hinaus sorgte zusätzlich eine Vielzahl von Fahrzeugen im Bereich des Denkmalplatzes dafür, dass jeglicher Verkehr zum Erliegen kam. Frühzeitig wurden die Zufahrten zum Denkmalplatz abgesperrt. Der Fahrzeugverkehr wurde ohne größere Störungen um den Ortskern Alsdorf herumgeführt.
11:08:55 -
redaktion -
Allgemein • Was nicht passtPublic Viewing in Gütersloh
Tausende Türken feiern den Sieg
Kreisweit beteiligten sich knapp 2000 Fußballfans an Public-Viewing Veranstaltungen und den anschließenden Jubelfeiern mit Autokorsos. Alle Veranstaltungen verliefen friedlich und ohne größere Zwischenfälle. Die Public-Viewing-Veranstaltung in Gütersloh wurde von ca. 1200 Teilnehmern besucht.
fast 400 Autos im Autokorso Gütersloh
Nach Ende des Fußballspiels bildete sich ein Autokorso, an dem ca. 300 - 400 türkische Fußballfans teilnahmen und der den Verkehr teilweise zum Erliegen brachte. In Rheda-Wiedenbrück fanden sich ca. 300 türkische Fußballfans zu einer privat organisierten Public-Viewing-Veranstaltung ein, nach Spielende wurde ausgelassen und friedlich auf der Bahnhofstraße in Rheda gefeiert. Ganz vereinzelt wurden Feuerwerkskörper gezündet. Nach einer Ansprache durch die Polizei wurde dies unterlassen. Während eines Autokorsos in Rheda-Wiedenbrück kam es zu einem Auffahrunfall mit geringem Sachschaden. In Rietberg bildete sich im Innenstadtbereich eine spontane Jubelfeier mit ca. 200 teilnehmenden türkischen Mitbürgern. Die Jubelfeier und ein gebildeter Autokorso verliefen störungsfrei.
11:07:21 -
redaktion -
Allgemein • Was nicht passtTürken bejubeln Sieg in Wuppertal
Annähernd 10.000 türkische Fußballfans feierten in der letzten Nacht auf öffentlichen Wegen und Plätzen im Bergischen Städtedreieck den Einzug ihrer Mannschaft ins Halbfinale der Fußballeuropameisterschaft. Unmittelbar nach dem Abpfiff kamen die Fans auf die Straßen und bejubelten den Erfolg ihrer Mannschaft ausgelassen und durchweg friedlich in den Innenstädten des bergischen Städtedreiecks. Im Stadtgebiet von Wuppertal beteiligten sich schätzungsweise 1000 Fahrzeuge an Autokorsos im Stadtgebiet. Schwerpunkt der Jubelfeiern war erwartungsgemäß die Elberfelder Innenstadt.
10.000 Türken und 1.000 Autos auf der Strasse
Ausgehend vom Cinemax zogen mehrere Personengruppen über die B7 und von der Gathe in Richtung Kreuzung Brausenwerth. Dort versammelten sich bis zu 4000 Fans und feierten dort fröhlich. Auch Fanaufzüge durch die Elberfelder Innenstadt ( Morianstr., Gathe, Karlstr., Neumarktstr., Kasinostr. und Bundesalle waren betroffen) verliefen friedlich. Der Fahrzeugverkehr wurde im Bereich um den Brausenwerth/Morianstr. durch Polizeikräfte weiträumig abgeleitet. Mit abnehmender Teilnehmerzahl ab 01:00 Uhr wurden die Ableitungsmaßnahmen um 01:30 Uhr eingestellt.
Auch in Solingen tausende Türken beim public viewing
In Solingen feierten rund 4000 Fans nach Spielende. An einem Autokorso im Innenstadtbereich beteiligten sich ca. 250 Fahrzeugführer Etwa 2500 Personen führten einen Fanaufzug über die Konrad-Adenauer-Str. zur Kreuzung Schlagbaum und zurück zum Graf-Wilhelm-Platz durch. Die Kreuzung Schlagbaum war dadurch zeitweilig für den Fahrzeugverkehr nicht mehr passierbar, Auch in Remscheid feierten etwa 1500 türkische Fans insbesondere im Bereich Markt den Erfolg der Fußballer. Davon setzten sich ca. 800 Personen zu einem Aufzug über mehrere innerstädtische Straßen in Bewegung. Etwa 350 Fahrzeugführer beteiligten sich an einem Autokorso. Die eingesetzten Polizeibeamten schützten den Umzug durch verkehrsregelnde Maßnahmen. Besondere Vorkommnisse waren auch dort nicht zu verzeichnen..
11:05:36 -
redaktion -
20. June 2008
Allgemein • Was nicht passtÜber 10.000 Menschen feierten den EM Sieg in Essen
Überaus friedliche Fussballfeiern
Mehrere tausend Fußballanhänger feierten gestern Abend (19.06.2008) ausgelassen aber friedlich den Sieg der deutschen Mannschaft und damit den Einzug ins Halbfinale. Nach dem Abpfiff setzten die zahlreichen Teilnehmer der verschiedenen Public Viewing Veranstaltungen ihre Freudenfeier auf den Straßen fort.
Insgesamt liegen die Schätzungen bei über 11.000 Personen in beiden Stadtgebieten. Allein in einer Halle der Essener Messe kamen 8000 Fans zusammen und im Mülheimer Ringlokschuppen waren es 1200 begeisterte Anhänger.
"Wir sind mit dem friedlichen Verlauf des Einsatzes und dem Verhalten der Fans zufrieden. Besondere Ereignisse gab es nicht", fasst der Einsatzleiter, Polizeirat Ralf Kluxen, den Spieltag aus polizeilicher Sicht zusammen.
Zum Schutz der feiernden Anhänger sperrte die Polizei, wie bereits an den vergangenen Spieltagen, die Zufahrtwege zu den Hauptanlaufpunkten für den Fahrzeugverkehr. In Essen waren wieder die Rüttenscheider Straße und der Berliner Platz betroffen, in Mülheim der Kreisverkehr der Eppinghofer Straße und die Wege um den Ringlokschuppen. Die Essener Verkehrsbetriebe und die Mülheimer Verkehrsgesellschaft wurden informiert und leiteten ihren Busverkehr um.
Viele Autokorsos in der Essener Innenstadt
Wieder bildeten die Fußballfans in beiden Stadtgebieten Autocorso und fuhren hupend durch die Straßen. Am Krayer Markt in Essen kam es dabei zu einem Auffahrunfall. Es entstand Sachschaden, Personen blieben unverletzt.
Gegen 00:30 Uhr (20.06.2008) kehrte in Mülheim wieder Ruhe ein und die Polizei hob die Absperrungen auf. In Essen dauerten die Feiern etwas länger, etwa bis um 01:00 Uhr. Danach wurden auch hier die Straßensperren aufgehoben.
Fazit: Ein insgesamt friedlicher Einsatz, der außer Verkehrsregelungen zum Schutz der Fans, kaum zusätzliche polizeiliche Arbeit brachte. (Ho.)
08:26:47 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandÜberfall auf Commerzbank-Filiale in Bochum
Am 19.06.08, gegen 17.55 Uhr, betrat ein maskierter und bewaffneter Einzeltäter die Räumlichkeiten der Commerzbank , Dorstener Str. 177 in Bochum.
Mit Schusswaffe bedroht
Er bedrohte unmittelbar die 44 -jährige Kassiererin mit einer Schußwaffe und forderte sie und drei weitere anwesende Mitarbeiter (männlich, 26 Jahre alt; männlich 36 Jahre alt, weiblich, 19 Jahre alt) auf, in den Keller zu gehen. Zuvor ließ er die Zugangstür verschließen. Im Keller ließ er sich zum Tresor führen und diesen öffnen. Das darin befindliche Bargeld wurde ihm auf Aufforderung in eine mitgeführte Tüte gesteckt. Anschließend schloß er drei Mitarbeiter im Tresorraum ein, die Kassiererin forderte er auf, mit in den Kassenbereich zu gehen. Hier ließ er dann den dort befindlichen AKT (Autom. Kassentresor) leeren. Anschließend entfernte sich der Täter unter Mitnahme der Beute zu Fuß in den Nahbereich.
Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 180 cm groß, normale bis kräftige Statur, helle Haut, weit auseinander stehende Augen, kleine Nase, schmale Lippen, dunkelblondes Haar, trug schwarzes eng anliegendes T-Shirt, blaue Jeanshose, schwarze Halbschuhe, über dem Gesicht eine Strumpfmaskierung, auf dem Kopf eine dunkle Baseballkappe; an den Händen Kunststoffhandschuhe, der Täter sprach deutsch, ruhig und gewählt, er führte eine schwarze Pistole als Tatwaffe, die Beute wurde in eine ALDI-Plastiktüte gesteckt.
08:24:40 -
redaktion -
Allgemein • Was nicht passtPublic Viewing Tausende Fußballfans feierten deutschen Sieg in Wuppertal
Mehrere tausend Fußballfans feierten gestern Abend im Bergischen Städtedreieck Wuppertal, Remscheid und Solingen den 3:2 Erfolg der deutschen Nationalmannschaft über Portugal.
1500 Autos im Autokorso durch Wuppertal
Unmittelbar nach Spielende bildeten sich in Wuppertal Autokorsos an denen rund 1.500 Fahrzeuge teilnahmen. Ab 22.50 Uhr war die Kreuzung "Brausenwerth" in Elberfeld durch ca. 1.500 jubelnde Fans blockiert. Die ausgelassen und friedlich feiernde Menge tanzte dort Polonaise. Allerdings wurden auch vereinzelt Sylvesterraketen und Böller abgefeuert. Nachdem eine Kehrmaschine die Kreuzung gereinigt hatte, konnte der Verkehr, der zuvor weiträumig abgeleitet wurde, gegen 00.20 Uhr wieder freigegeben werden. Auch auf der Kreuzung "Alter Markt" in Barmen tat sich nach dem Abpfiff für rund 15 Minuten nichts mehr. Der gesamte Fahrzeugverkehr kam auf der B 7 zwischen Robert-Daum-Platz und Berliner Str./Brändströmstr. stellenweise zum Erliegen.
Weit nach Mitternacht kam der Verkehr erst wieder in normale Bahnen
Erst ab 00.30 Uhr kehrte wieder Ruhe ein. Ein 22-jähriger Wuppertaler wurde gegen 23.35 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesallee (Höhe Schwebebahnhof Ohligsmühle) verletzt. Der alkoholisierte Mann saß im Beifahrerfenster einer 20-jährigen Pkw-Fahrerin und stürzte während des Autokorsos bei Schrittgeschwindigkeit aus dem Mazda. Mit einer Gehirnerschütterung musste er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Aus Gründen der Gefahrenabwehr verbrachten sechs Personen den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam. In vier Fällen waren Anzeigen u.a. wegen Beleidigung und Körperverletzung fällig. Im Remscheider Innenstadtbereich feierten rund 1.000 Fußballfans den Einzug ins Halbfinale. Ein Teil von ihnen versuchte den Kreisverkehr am Hauptbahnhof zu blockieren, was die Polizei allerdings verhindern konnte.
Auch in Remscheid ein Tausend Autos Korso
Mehrere Autokorsos mit schätzungsweise ca. 1.000 Fahrzeugen sorgten für Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtgebiet. Vier Personen wurden - weil sie Platzverweisen der Polizei nicht nachkamen - ins Polizeigewahrsam "eingeliefert". Ein alkoholisierter 29-jähriger Mann warf im Bereich Alleestr. Flaschen auf die Straße und in die Menge der feiernden Fans. Als Polizeibeamte ihn daraufhin zur Rede stellen wollten, versuchte dieser sie zu schlagen und treten. Der Remscheider wurde vorläufig festgenommen. Eine Blutprobe war fällig. Außerdem erwartet ihn jetzt eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Rund 250 Fahrzeuge beteiligten sich in Solingen an einen Autokorso durch die Innenstadt. Etwa 2.500 Fans feierten auf dem Mühlenplatz. Von dort zogen ca. 1.000 Personen zur Kreuzung Schlagbaum und blockierten diese zeitweilig. Gegen 23.35 Uhr wurde ein angetrunkener 35-jähriger Fußballfan bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Fans hielten auf der Goerdelerstr. eine überdimensionale Deutschlandfahne über die Fahrbahn. Nachdem eine 38-jährige Renault-Fahrerin die Fahne passierte hatte, überrollte sie den Mann. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Die Ermittlungen dauern an. Der 35-Jährige erlitt Beinverletzungen und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
08:23:15 -
redaktion -
19. June 2008
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandFlensburger Werft Abeiter schwer verletzt
Keine Lebensgefahr für die Arbeiter
Bei einem Arbeitsunfall auf dem Gelände der "Flensburger Schiffbau-Gesellschaft" (FSG) sind heute Nachmittag zwei Werftarbeiter zum Teil schwer verletzt worden. Lebensgefahr bestehe nicht.
Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Polizei-Einsatzleitstelle Flensburg gegen 15:23 Uhr bei Lackierarbeiten auf dem Unterdeck eines Schiffsneubaus.
Ein großes Gerüst begrub die Werftarbeiter unter sich
Ein zirka vier bis fünf Meter hohes, fahrbares Gerüst kippte um und begrub die beiden Leiharbeiter unter sich.
Beide Arbeiter wurden mit teils schweren Verletzungen stationär in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei nahm am Unglücksort die Ermittlungen zur genauen Ursache und zum Unfallhergang auf.
08:11:24 -
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Allgemein • Was nicht passtPublic Viewing EM 2008 in Salzgitter
Anläßlich der Public Viewing Übertragungen in Peine läßt sich ein ruhiger Verlauf feststellen.
Bisher wurden drei Veranstaltungen von der Peiner Polizei im Peiner Stadtpark betreut. Leider kam es auch zu Körperverletzungen und an schließenden Widerstandshandlungen gegen Polizisten. Die drei Täter bildeten jedoch die Ausnhame und müssen sich nun die EM vom Wohnzimmer aus ansehen, denn sie bekamen von den Polizisten ein Stadtverbot für die Übertragungen, das erst am 29.6.08 ausläuft. Bei den drei mit dem Stadtverbot belegten Betroffenen handelt es sich ausschließlich um Peiner Bürger.
Begangene Straftaten haten nichts mit Fussball zu tun
Die begangenen Taten standen auch nicht direkt mit Fußball im Zusammenhang, sondern folgten auf persönliche Differenzen hin.
Die Peiner Polizei wird die weiteren geplanten Übertragungen begleiten. Gegen "Störenfriede" wird weiterhin konsequent vorgegangen und soweit erforderlich ein Stadtverbot festgesetzt, damit Peiner Fußballfans weiter ungetrübten Fußballgenuß erleben können.
08:09:29 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandFeuer in Risum-Lindholm
m Donnerstag, den 19.06.2008, um 01.50 Uhr, wurde bei der hiesigen Elst. ein Feuer in 25920 Risum-Lindholm, Senfmühlenweg 3, an einem mehrstöckigen Wohnhaus gemeldet. Das erste Obergeschoß des Hauses, derzeit unbewohnt, brannte komplett aus. Das Erdgeschoß wurde durch Löscharbeiten stark beschädigt. Die zwei Bewohner des Erdgeschosses konnten sich rechtzeitig ins Freie begeben.
ca. 50.000 Euro Schaden - Bewohner rechtzeitig in Sicherheit
Ein Übergreifen des Feuers auf das restliche Gebäude konnte durch rechtzeitige Löscharbeiten der freiwilligen Feuerwehren Risum und Lindholm verhindert werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 50.000 EURO. Eine Brandursache konnte bisher nicht ermittelt werden.
08:07:25 -
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18. June 2008
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandFeuer vernichtet Wohn- und Wirtschaftsgebäude in Fockbek
Bei einem Feuer auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Fockbek, Hohner Straße, entstand heute (17.06.08) Sachschaden in Höhe von mindestens 300000 Euro. Das Wohnhaus und das Wirtschaftsgebäude mit Heu- und Strohvorräten brannten bis auf die Grundmauern nieder. Die Feuerwehren Fockbek und Rendsburg sind zur Stunde noch mit Löscharbeiten bzw. Nachaufsicht beschäftigt.
Gemeldet wurde das Feuer kurz nach 18 Uhr. Sechs Personen, die in dem Anwesen wohnten, blieben unverletzt. Auch Tiere kamen nicht zu Schaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache ist noch völlig unklar. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.
09:53:46 -
redaktion -
17. June 2008
Allgemein • Was nicht passt9000 Fans feiern die deutsche Nationalmannschaft in Hannover
Mehrere tausend Menschen haben gestern Abend das Europameisterschaftsspiel "Österreich - Deutschland" beim Public Viewing in Hannover verfolgt und anschließend den Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gefeiert.
Rund 9000 Fußballbegeisterte suchten das Gelände an der Gilde Parkbühne auf um gemeinsam das Spiel "Österreich - Deutschland" zu sehen. Nach dem Abpfiff strömten die Fans Richtung Innenstadt um die Qualifikation der deutschen Nationalmannschaft für das Viertelfinale zu feiern.
Deutsche und Türken feierten gemeinsam den deutschen Sieg
Im Bereich des Steintors verliehen die Fans mit einem Autokorso ihrer Freude Ausdruck. Rund 500 deutsche und türkische Fußballfans feiern zur Zeit noch in der City gemeinsam den Fußballsieg der deutschen Fußball-Elf. Zu nennenswerten Zwischenfällen unter den Feiernden kam es bis Mitternacht nicht. /st
08:38:23 -
redaktion -
Allgemein • Was nicht passtWieder friedliche Fussballfeiern in Essen
Mehrere tausend Fußballanhänger sahen sich gestern Abend (16.06.2008) bei Public Viewing Veranstaltungen gemeinsam das Spiel Deutschland-Österreich an. Allein in einer Halle der Essener Messe kamen geschätzte 6000 Fans zusammen und freuten sich über den Sieg der deutschen Mannschaft. Im Mülheimer Ringlokschuppen waren es etwa 2700 und auf der Galopprennbahn 500 begeisterte Anhänger. Nach dem Abpfiff feierten die Fans ausgelassenen aber friedlich auf den Straßen weiter. Zum ihrem Schutz sperrte die Polizei die Zufahrtwege zu den Hauptanlaufpunkten für den Fahrzeugverkehr. In Essen waren hauptsächlich die Rüttenscheider Straße und der Berliner Platz betroffen, in Mülheim die Eppinghofer Straße und die Wege um den Ringlokschuppen.
In Mülheim erhielten 14 polizeilich bekannte und gewaltbereite Fußballfans Platzverweise, um friedlich feiernde Anhänger zu schützen. Drei Männer (28, 33, 38) mussten zur Durchsetzung der Anordnung vorübergehend in Gewahrsam genommen werden.
In beiden Stadtgebieten von Essen bildeten die Fans Autocorso und verliehen hupend ihrer Freude Ausdruck.
Gegen 00:30 Uhr (17.06.2008) kehrte in Mülheim wieder Ruhe ein, die Polizei hob die Absperrungen auf und es gab wieder normalen Straßenverkehr. In Essen konnten die Sperrungen gegen 01:00 Uhr beendet werden. Lediglich die Säuberungsarbeiten der Stadt Essen auf der Rüttenscheider Straße wurden durch entsprechende Absperrungen unterstützt.
"Aus polizeilicher Sicht ein weiterer friedlicher Spieltag ohne besondere Ereignisse", fasst der Einsatzleiter, Polizeioberrat Jürgen Lui, den heutigen Abend zusammen., (Ho.)
08:36:22 -
redaktion -
Allgemein • Was nicht passtPublic Viewing in Wuppertal - Autokorsos nach Sieg über Österreich
Da haben wir ja noch mal Glück gehabt
Tausende deutsche Fußballfans feierten gestern Abend im Bergischen Städtedreieck den Sieg über die österreichische Mannschaft und den damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale der EM. Unmittelbar nach dem Abpfiff kam es auch diesmal wieder für knapp zwei Stunden zu Autokorsos und spontanen Jubelfeiern in allen drei Innenstädten. In Wuppertal nahmen rund 2000 Fahrzeuge an den Korsos teil und etwa 3000 Personen zogen durch die City.
Verkehr kam komplett zum Erliegen
Dadurch kam der Verkehr im Bereich der B 7, Morianstraße, Gathe und Neumarktstraße zeitweise komplett zum Erliegen. In Remscheid waren ca. 800 Fahrzeuge am Autokorso und 2700 deutsche Fans an den Feierlichkeiten beteiligt. Wie immer kam es auch hier wieder im Bereich Markt zu Behinderungen. In Solingen wurden 500 Fahrzeuge und 2000 jubelnde Fußballanhänger gezählt, die im Innenstadtbereich für Stimmung sorgten. In allen drei Städten kam es nach bisherigen Erkenntnissen zu keinen nennenswerten Zwischenfällen.
08:35:11 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandFallingborstel 8-jähriges Mädchen von Rottweiler angegriffen und schwer verletzt
Schwere Gesichts- und Armverletzungen
8-jähriges Mädchen von Rottweiler angegriffen und schwer verletzt Bad Fallingbostel: Schwere Gesichts- und Armverletzungen erlitt ein 8-jähriges Mädchen am Montagabend, als sie gegen 17.00 Uhr im Ortsteil Vierde von einem Rottweiler angegriffen wurde. Der Vorfall ereignete sich auf einer Verbindungsstraße vor der Zufahrt eines landwirtschaftlichen Anwesens. Eine 28-jährige Angestellte des Anwesens führte dort einige Pferde an der Leine. Das Mädchen wollte diese streicheln, als der Hund von dem Hof auf die Straße gelaufen kam und auf sie zu stürzte. Der Mutter und der Angestellten gelang es, den Hund von dem Kind fortzujagen. Bei der Attacke erlitt das Mädchen schwere Verletzungen im Gesicht und am rechten Arm.
Hund ins Tierheim - Besitzer angezeigt
Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Diakoniekrankenhaus nach Rotenburg(W.) geflogen. Der zweijährige Rottweiler wurde auf Anordnung des Veterinäramtes des Landkreises Soltau-Fallingbostel in einem Tierheim untergebracht. Gegen die Angestellte des Hofes, die zu diesem Zeitpunkt für die Tiere verantwortlich war, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
08:33:17 -
redaktion -
16. June 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandWiehl Schlägerei bei Abi-Fete
Abi-Gast schlug Polizisten ins Gesicht
Am 14.06.2008, gegen 01:20 Uhr, wurde die Polizei nach Wiehl zu einer Schlägerei gerufen. Demnach war es vor der Wiehltalhalle zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zahlreichen Gästen der Abi-Feier gekommen.
Die Beamten konnten bei deren Eintreffen zwar keine Schlägerei, jedoch eine deutlich gereizte Stimmung ausmachen. Dabei fiel ein 30-Jähriger besonders auf. Er provozierte eine Diensthundeführerin und deren Hund. Dem folgerichtigen Platzverweis kam er nicht nach. Als er nun in Gewahrsam genommen werden sollte, schlug er einem Beamten mit der Faust ins Gesicht. Der Polizeibeamte erlitt leichte Verletzungen. Die Widerstandhandlung fand erst nach einem gezielten Hieb desselben Polizisten ein Ende. Der 30-Jährige wurde gefesselt in das Gummersbacher Polizeigewahrsam verbracht. Er muss nun mit einem Strafverfahren rechnen.
Ein alkoholisierter 19-Jähiger folgte dem 30-Jährigen Minuten später. Auch er war einem polizeilichen Platzverweis nicht nachgekommen.
13:47:31 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandHamburg Mitarbeiter eines Bezirksamtes unterschlugen über 56.000 Euro
Verdacht des schweren Betruges - LKA und Staatsanwaltschaft vollstrecken Durchsuchungsbeschlüsse
Das Landeskriminalamt 532 führt ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Mitarbeiterinnen (37, 49) des Bezirksamtes wegen des Verdachts des schweren Betruges. Am Freitag vollstreckten das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Hamburg sechs Durchsuchungsbeschlüsse.
Erfundene Leistungsempfänger
Die ARGE erstattete Strafanzeige, nachdem bei einer internen Prüfung ein fiktiver Leistungsdatensatz festgestellt worden war. Aus dem Computersystem ergaben sich keine Hinweise auf den zuständigen Mitarbeiter und den Zahlungsempfänger. Eine Papierakte existierte ebenfalls nicht. Nach umfangreichen Ermittlungen wurde festgestellt, dass 56.391,43 Euro unberechtigt auf drei verschiedene Konten überwiesen worden waren. Als Kontoinhaber konnten die Kriminalbeamten die beiden Mitarbeiterinnen des Bezirksamtes ermitteln. Beamte des Landeskriminalamtes 66 (Fachkommissariat Finanzermittlungen) erwirkten beim Amtsgericht Hamburg Arrestbeschlüsse in Höhe von 56.391,43 Euro gegen die Tatverdächtigen.
Am Freitag vollstreckten die Kriminalbeamten die von der Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkten Durchsuchungsbeschlüsse für die Büroräume und Wohnungen der Tatverdächtigen sowie zwei weiteren Tatbeteiligten (44, 57). Dabei stellten die Ermittler umfangreiche Beweismittel und im Rahmen der Rückgewinnungshilfe einen Pkw "Landrover" sowie 22.600 Euro sicher.
13:45:51 -
redaktion -
Allgemein • Was nicht passtAuch in Essen friedliche Feiern nach dem Public Viewing
Essen/Mülheim an der Ruhr
Direkt nach dem Abpfiff (gegen 22:45 Uhr) feierten türkische Fußballfans am Sonntagabend (15.06.2008) voller Freude über den spannenden Spielverlauf ausgelassen auf den Straßen von Essen und Mülheim.
Geschätzte 1200 Menschen kamen zum Berliner Platz in Essen und etwa 1500 in den Kreisverkehr der Eppinghofer Straße in Mülheim. Zum Schutz der feiernden Fußballanhänger wurden die Zufahrtstraßen zu beiden Orten für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Auch in Essen endlose Autokorsos
In der Segerothstraße kam es zu dem einzigen unerfreulichen Vorfall. Ein BMW-Fahrer mißachtete das Anhaltesignal eines Polizisten und fuhr einfach weiter. Der Beamte konnte beiseite springen und blieb unverletzt.
Gegen 00:45 Uhr (16.06.2008) beendete die Polizei die Absperrungen und gab die Straßen wieder frei. In beiden Stadtgebieten bildeten die Fans Autocorso und verliehen hupend ihrer Freude Ausdruck.
"Aus polizeilicher Sicht verlief der heutige Spieltag friedlich und ohne besondere Ereignisse ", stellt Polizeioberrat Jürgen Lui in seiner Funktion als Einsatzleiter fest.
Fazit: Abgesehen von einigen Verkehrsregelungen gab es für die Polizei, außerhalb des normalen Einsatzgeschehens, nicht viel zu tun. (Ho.)
10:23:30 -
redaktion -
Allgemein • Was nicht passtTausende feiern erfolgreiche türkische Nationalmanschaft in Hannover
Tausende Menschen gingen in Hannover auf die Strasse
Mehrere tausend Menschen haben in der Nacht zu Montag das erfolgreiche Abschneiden der türkischen Fußball-Nationalmanschaft bei ihrem letzten Gruppenspiel anlässlich der "Euro 2008" am Steintor in Hannover gefeiert. Unmittelbar nach Abpfiff des letzten Gruppenspiels der Gruppe A zwischen der Türkei und Tschechischen Republik begann eine ausgelassene und fröhliche Party am Steintor. Auf den Steintorplatz und umliegende Straßen strömten mehr als 4000 Menschen und begingen freudig den Sieg und damit das Weiterkommen ihrer Fußball-Elf. Dabei schwenkten sie zahlreiche Fahnen und Wimpel, sangen und tanzten auf dem Platz. Mit einzelnen Straßensperrungen konnten Autokorsos weitestgehend kanalisiert werden.
Erhebliche Stauungen auf den Strassen
Dabei sorgte allerdings eine große Zahl von nahezu ausschließlich türkischen Autofahrern für erhebliche Stauungen auf den Straßen um das Steintor herum. Auch im Umland kam es zu vereinzelten Wagenkolonnen türkischer Anhänger. Zu nennenswerten Zwischenfällen unter den Feiernden kam es bis gegen 01:00 Uhr nicht. Hin und wieder mussten Autofahrer wegen vermutlich übermütiger Verhaltensweisen im Straßenverkehr ermahnt werden, dabei wurden vereinzelt auch Ordnungswidrigkeitenverfahren, insbesondere wegen Rotlichtverstößen, eingeleitet. Die Feierlaune dürfte noch weit bis nach Mitternacht andauern. /bod
10:21:56 -
redaktion -
Allgemein • Was nicht passtMinden Ausgelassene Jubelfeiern nach türkischem Sieg
80 Autos im Mndener Autokorso
Unmittelbar nach dem Ende des Fußballspiels Türkei gegen Tschechien begaben sich hunderte türkischer Fans auf die heimischen Straßen und es bildeten sich zahlreiche Autokorsos. In Minden kam es nach einigen kleineren Autokorsos zu einem Zusammenschluss von ca. 80 Pkw samt türkischen Fußballanhängern, die sich zum gemeinsamen Jubeln auf dem Mindener Marktplatz versammelten.
200 Autos in Bad Oeynhausen
In Bad Oeynhausen fuhren ca. 200 Pkw in einem Korso durch die Innenstadt. Anschließend traf man sich mit weiteren 200 Personen am ZOB. Der Verkehr kam hierbei zwischenzeitlich zum Erliegen. Espelkamp schien die Hochburg der heimischen, türkischen Fans zu sein. Im Bereich des Wilhelm-Kern-Platzes feierten weit über 1000 Anhänger den Sieg ihrer Mannschaft. Auch hier kam der Verkehr völlig zum Erliegen. Bis auf kleinere Verkehrsverstöße sowie einigen Beschwerden wegen Ruhestörung kam es zu keinen nennenswerten Vorfällen. Kurz nach Mitternacht hatten sich alle Versammlungen aufgelöst.
10:20:34 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandLaptops aus Schule in Itzehoe entwendet
Wer weiß, wo sie sind ?
Unbekannte brachen zwischen Sonnabend (18 Uhr) und Sonntag (10 Uhr) in die Räume des Schulzentrums Heide-Ost ein und entwendeten zwei Laptops im Gesamtwert von rund 1.600 Euro. Zuvor hatten die Täter eine Fensterscheibe eingeworfen.
Hinweise an die Kripo Heide, Telefon 0481/94-231.
10:17:59 -
redaktion -
15. June 2008
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandBüsum LKW Anhänger schwamm im Hafenbecken
Machte der Anhänger seinen Freischwimmer ?
Am 15 Juni 2008 wurde morgens bekannt, dass im Büsumer Landeshafen, Hafenbecken III, ein Lkw-Anhänger schwimmt. Der unbeladene Silo-Anhänger stürzte im Verlauf der Nacht zum Sonntag aus bislang unbekannten Gründen vom Betriebsgelände einer im Hafen von Büsum ansässigen Firma ins Hafenbecken und trieb dort als gefährliches Schifffahrtshindernis umher.
Passant scherte den Anhänger am Kai
Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte den treibenden Anhänger, sicherte ihn gegen weiteres Abtreiben und informierte die Polizei. Zur Bergung erschien die Freiwillige Feuerwehr Büsum mit Arbeitsboot, die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit dem Tochterboot des Büsumer Rettungskreuzers, sowie die Wasserschutzpolizei Büsum vor Ort. Der Anhänger konnte dann mit den angerückten Booten durch den Hafen zu einer Slipbahn geschleppt werden, dort war mit vereinten Kräften der angerückten Feuerwehr eine reibungslose und schonende Bergung aus dem Wasser möglich.
Feuerwehr brachte den Anhänger wieder an Land
Der Anhänger war bei seinem unüblichen Ausflug ins Hafenbecken leicht beschädigt worden. In dieser Sache ermittelt die Wasserschutzpolizei Büsum nun mit Hochdruck den oder die Täter, auf die unter anderem eine Anzeige aufgrund der Gefährdung des Schiffsverkehrs zukommt.
15:52:12 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandBad Salzuflen Wasserpfeife erbeutet
Da hatten es aber welche eilig...
Zwischen Freitagabend und Samstagmorgen, 04:00 Uhr, schlugen Blitzeinbrecher die Schaufensterscheibe eines Lottogeschäftes an der Herforder Straße ein. Aus der Auslage wurde eine Wasserpfeife, ein Feuerzeug, Tabak und eine Zigarettenbox gestohlen. Das Tatwerkzeug zum Zerschlagen des Schaufensters wurde von den Einbrechern zurück gelassen. Hinweise erbittet die Kripo Bad Salzuflen unter Tel. 05222/98180.
15:50:13 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandUnbekannter zersticht Reifen eines Streifenwagens bei Hannover
Zeugen gesucht
Hannover - Ein bislang Unbekannter hat in der Nacht zu heute gegen 01:00 Uhr an der Straße Im Lindenfelde in Wennigsen einen Reifen eines geparkten Streifenwagens des Polizeikommissariates Ronnenberg zerstochen. Der Täter ist anschließend unerkannt geflüchtet. Das Streifenteam der Ronnenberger Polizei wurde zu einer Ruhestörung nach Wennigsen gerufen. Während der Sachverhaltsaufnahme im Inneren des Gebäudes hörten die Beamten ein Zischgeräusch, konnten es offensichtlich zunächst jedoch nicht zuordnen.
Beamte mußten reifen wechseln
Als sie zu ihrem Streifenwagen VW Passat zurückkehrten, bemerkten sie einen "Plattfuß" vorne links. Im Reifen war ein Einstich deutlich erkennbar. Nach einem Reifenwechsel vor Ort waren die Beamten wenig später wieder einsatzbereit. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 250 Euro. Zeugen, die Hinweise zu dem Täter geben können, melden sich bitte beim Polizeikommissariat Ronnenberg unter 05109 517 - 0 oder einer örtlichen Polizeidienststelle. /bod
15:48:23 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandBrutaler Überfall in Bremen - Opfer hilflos zurückgelassen
Von besonderer Rohheit geprägt war eine Raubtat am frühen Samstagmorgen am Werdersee. Drei unbekannte Jugendliche traten und schlugen auf einen 17-Jährigen ein, bis dieser das Bewusstsein verlor. Obwohl der Jugendliche mit den Beinen im kalten Wasser lag, flüchteten die Räuber, ohne an die Folgen für das Opfer zu denken.
Jugendlicher brutal zusammengeschlagen und liegen gelassen
Der 17-jährige Jugendliche kam von einer Feier und war mit seinem Rad auf dem Heimweg. Auf dem Weg am Werdersee kamen plötzlich drei Jugendliche aus dem Gebüsch und traten und schlugen den 17-Jährigen vom Rad. Sie zogen ihr Opfer in ein Gebüsch und schlugen weiterhin gemeinschaftlich auf den Jungen ein, bis dieser schließlich das Bewusstsein verlor. Erst nach rund zwei Stunden kam der 17-Jähjrige wieder zu sich.
Erst nach zwei Stunden konnte das Opfer auf Hilfe hoffen
Seine Beine lagen die ganze Zeit über im Wasser. Mit starker Unterkühlung und Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper schleppte er sich zu einem Wohnhaus, wo er von einer hilfsbereiten Frau sofort betreut wurde. Der 17-Jährige wurde in ein Krankenhaus transportiert. Die drei unbekannten Angreifer, die als Südländer beschrieben wurden, raubten sein Fahrrad und sein Handy. Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter der Tel.Nr: 835-4488.
10:51:07 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandTödlicher Motorradunfall bei Fürth
Am Samstag, 14.06.08, gegen 22.15 Uhr, ereignete sich in Fürth, Kapellenstr., ein Verkehrsunfall, bei dem die Sozia des Krades getötet wurde. Drei weitere Unfallbeteiligte erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen.
19-jährige übersah Motorradfahrer
Zum Unfallzeitpunkt wollte eine 19-jährige Schülerin aus dem Landkreis Fürth mit ihrem Pkw wenden. Sie kam aus einer Seitenstr. der Kapellenstr. und wollte um eine Verkehrsinsel wenden. Hierbei übersah sie ein von links kommendes Krad. Der 40 Jahre alte Motorradfahrer prallte ungebremst in die Fahrertüre des Pkws. Er und seine 46 Jahre alte Beifahrerin wurden gegen den VW Caddy geschleudert und kamen auf der Fahrbahn zum Liegen. Der Mann erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen, seine Lebensgefährtin wurde durch den Anprall getötet.
Auch die Insassen des PKWs schwer verletzt
Die 19-jährige Unfallverursacherin und ihre gleichaltrige Beifahrerin wurden ebenfalls schwer verletzt. Zur Unfallaufnahme mußte die Kapellenstr. bis 01.25 Uhr gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 25 000 EURO.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde zur weiteren Klärung des Unfallherganges ein Sachverständiger hinzugezogen.
10:48:36 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandEssen Bei Party aus dem vierten Stock gefallen
Mülheim - Altstadt: Die Polizei wurde am Freitagabend (13.06.2008, 22:00Uhr) zur Teinerstraße gerufen. Dort war ein 21-Jähriger von einem Balkon in der vierten Etage gestürzt. Lebensgefährlich verletzt wurde er von der Mülheimer Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht. Nach bisherigem Ermittlungsstand handelt es sich um einen Unglücksfall.
Party-Gäste geschockt
Der junge Mann hatte im alkoholisierten Zustand versucht, eine Flasche vom Balkon zu werfen und hatte dabei wohl das Gleichgewicht verloren, so die aufgelösten Partygäste. /hem
10:44:41 -
redaktion -
14. June 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandKöln LKW rammt Eisenbahnbrücke
Der aus Düsseldorf kommende Unglücksfahrer wollte gegen 15:40 Uhr aus dem Tunnel der Köln-Arena (Opladener Straße) auf die Deutz-Mülheimer Straße abbiegen. Dabei übersah er offensichtlich die Beschilderung, die die Durchfahrtshöhe der Eisenbahnunterführung auf der Deutz-Mülheimer Straße auf 3,10 Meter begrenzt . Mit seinem vier Meter hohen LKW fuhr er sich samt Anhänger unter der Brücke fest. Ein Stahlträger der Brücke wurde dabei beschädigt. Der Bahnverkehr musste für cirka 15 Minuten unterbrochen werden, bis ein Gutachter die Unbedenklichkeit des Befahrens durch Züge feststellte. Der rechte Fahrstreifen der Deutz-Mülheimer Straße wurde bis zur Bergung des Gespanns gesperrt. Es kam kurzfristig zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Der Freitag der 13. wird dem 34-jährigen sicher in Erinnerung bleiben. Abgesehen vom erheblichen Sachschaden an seinem Gespann und an der Brücke durfte er an Ort und Stelle auch noch ein Verwarngeld in Höhe von 35,- Euro zahlen. (ws)
09:46:08 -
redaktion -
Allgemein • Was nicht passtLinke Szene demonstrierte friedlich in der Göttinger Innenstadt
GÖTTINGEN (jk) - Gegen das Stiftungsfest einer in der Herzberger Landstraße ansässigen Burschenschaft haben am Freitagabend
(13.06.08) in der Göttinger Innenstadt rund 200 Angehörige der linken Szene demonstriert.
Im Anschluss an die Auftaktkundgebung auf dem Markt setzte sich der Aufzug unter Mitführung eines Lautsprecherwagens und verschiedener themenbezogener Transparente in Bewegung. Die Demonstration führte durch mehrere Straßen über den Wilhelmsplatz (Zwischenkundgebung) bis zum Albanikirchhof, auf dem knapp eine Stunde später die Abschlusskundgebung stattfand. Gegen 19.05 Uhr erklärte die Versammlungsleitung die friedliche Kundgebung offiziell für beendet.
Kleine Rangelei mit den Polizisten
Die Teilnehmer verließen daraufhin in Kleingruppen den Veranstaltungsendpunkt und versuchten vereinzelt, auf das Gelände der zuvor thematisierten Burschenschaft zu gelangen. Zu einer Rangelei mit Einsatzkräften kam es, als in der Theaterstraße eine Gruppe von sechs Personen überprüft werden sollte. Die fünf Männer und eine Frau wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen und zur Polizeiwache in der Groner Landstraße gebracht.
Nach Personalienfeststellung und erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der Bielefelderin und ihren fünf Göttinger Begleitern ein Platzverweis erteilt. Es wurden zwei Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die Gruppe konnte die Dienststelle anschließend wieder verlassen. Insgesamt führte die Polizei u. a. 47 Identitätsfestellungen durch und sprach ebensoviele Platzverweisungen aus.
09:44:59 -
redaktion -
13. June 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandCannabisaufzuchtanlage in Pinneberg ausgehoben
Pflanzen in der Wohnung gefunden
Am Donnerstag, dem 12.06.2008, wurde in Pinneberg eine Cannabisaufzuchtanlage entdeckt. Bei der Durchsuchung einer Wohnung fanden Beamte der Ermittlungsgruppe Betäubungsmittel der Pinneberger Kriminalpolizei in einem Keller eine Cannabiszucht von insgesamt 27 Pflanzen. Die Cannabisaufzuchtanlage war professionell ausgestattet und mit entsprechender Technik versehen. Der Wohnungsmieter, ein 43jähriger Pinneberger, wurde vorläufig festgenommen, jedoch mangels Haftgründen nach Vernehmung und erkennungsdienstlicher Behandlung durch die Kriminalpolizei in den Abendstunden wieder entlassen. Die Kriminalpolizei hatte bereits seit geraumer Zeit gegen den Tatverdächtigen ermittelt. Um den Wirkstoffgehalt zu bestimmen, werden die Pflanzen durch Kriminaltechniker des Landeskriminalamts in Kiel untersucht. Die technischen Gerätschaften der Aufzuchtanlage und die Cannabispflanzen wurden beschlagnahmt.
08:59:51 -
redaktion -
12. June 2008
Polizei • Polizeiberichte aus Deutschland Friedliche Demonstration gegen die NPD in der Kieler Innenstadt
Zwei für den Donnerstagnachmittag angemeldete Demonstrationen im Kieler Stadtgebiet verliefen friedlich. Das polizeiliche Einsatzkonzept ging einmal mehr auf. Heute fand die konstituierende Sitzung zur Ratsversammlung im Kieler Rathaus statt. Bei der zurückliegenden Kommunalwahl 2008 erlangte ein Vertreter der NPD einen Sitz in der Ratsversammlung.
NPD und die Gegener demonstrierten
Für den heutigen Tage wurde eine Kundgebung unter dem Motto: " Demokratie und Meinungsfreiheit schützen - Gesinnungsdiktatur verhindern", von einem Mitglied der NPD angemeldet. Nahezu zeitgleich meldete eine Vertreterin des Rundes Tisches gegen Rassismus und Faschismus in Kiel eine Gegenkundgebung unter dem Motto:" Das ist unsere Stadt! Hier ist kein Platz für Nazis" an.
Beide Demonstrationen verliefen friedlich. Für das rechte Spektrum wurden sieben, bei der Gegenkundgebung 150 Teilnehmer gezählt.
Auch Polizei aus Hamburg im Einsatz
Während und nach den Kundgebungen zogen einzelne Gruppen bis zu 30 Personen, teilweise vermummt und mit Stöcken bewaffnet, durch das Kieler Innenstadtgebiet. Hierbei kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Gruppen. Eine eindeutige Zuordnung in ein jeweiliges Spektrum war bei diesen Personen nicht möglich. Die Kieler Polizei war mit mehreren Hundertschaften und insgesamt rund 750 Einsatzkräften des gesamten Landes mit Unterstützung der Kollegen aus Hamburg im Einsatz.
40 Personen in Gewahrsam genommen
Bei diesem Einsatz nahmen die Beamten 11 Personen vorläufig fest. Ihnen werden unter anderem Landfriedensbruch und Körperverletzung vorgeworfen. 29 weitere Personen wurden zur Gefahrenabwehr in Gewahrsam genommen.
Tanja Emmen
23:20:50 -
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Allgemein • Was nicht passtDeutschland verlor gegen Kroatien - kein Sinn auf Partys in Essen
E/MH: Nach Party stand den deutschen Fußballfans am Donnerstagabend offenbar nicht mehr der Sinn. Das trübe Wetter dürfte ein Übriges dazu getan haben. Die Veranstaltungsorte für public viewing leerten sich zusehends. An manchen Orten wurde das zweite Spiel des Abends schon gar nicht mehr übertragen. "Die Fußballfans in Essen und Mülheim nahmen es sportlich", zog Thorsten Güth, polizeilicher Einsatzleiter des heutigen Abends, eine friedliche Bilanz: "Im Anschluss an die Spielübertragung kam es in beiden Städten zu keinen nennenswerten Vorfällen." Aber auch abseits des Fußballgeschehens verzeichnete die Polizei kein erhöhtes Einsatzaufkommen. Tagesgeschäft wie immer. /hem
23:16:04 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandFestnahmen nach Fussballspiel in Hannover
Am heutigen Abend ist es nach Spielende der Europameisterschafts-Begegnung Deutschland - Kroatien zu neun Festnahmen von Tatverdächtigen nach Körperverletzungen gekommen. Beim Abwandern von circa 11.000 Zuschauern aus den Public-Viewing-Bereichen an der Gilde-Parkbühne und aus der AWD-Hall kam es zu mehreren körperlichen Auseinandersetzungen.
Handgreifliche Streitereien im Public Viewing Bereich der Gilde-Parkbühne
Neun Personen (alle deutsch) wurden vorläufig festgenommen. Zwei von ihnen verletzten, nach bisherigem Sachstand, durch Flaschenwürfe jeweils einen anderen Zuschauer schwer. Die Opfer kamen zur medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser. Gegen die Beschuldigten wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Ein weiterer Zuschauer wurde leicht verletzt. Ein Dienstpferd der Polizeidirektion Hannover trat dem Zuschauer aus bislang unbekannten Gründen auf den Fuß. / noe
23:13:59 -
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