29. August 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandSechsstündige Verfolgung bei Rendsburg
Alles fing am Mittwoch mit einem Hinweis eines aufmerksamen Neumünsteraner Bürgers an, der im Rendsburger Tunnel beobachtete, wie ein junger Mann in auffälliger Art seinen Pkw, einen VW Scirocco lenkte, über die Bordsteinkante fuhr und vermutlich auch die Tunnelwand touchierte.
Die benachrichtigte Einsatzleitstelle stellte schnell fest, daß das Fahrzeug kurz zuvor gestohlen worden war, dem Halter war der
Diebstahl bis dato noch nicht aufgefallen. Sofort wurde eine Fahndung auf die Beine gestellt, der Pkw entfernte sich über die B 77 in Richtung Hohenwestedt und wurde von Rendsburger Streifenwagen verfolgt. Kurz vor der Ortschaft Remmels verunfallte der Flüchtende und verursachte einen Totalschaden an dem Pkw. Der Festnahme konnte er sich durch Flucht in den nahe liegenden Wald entziehen.
Nun wurde nach einer Person mit einem roten Oberteil und einem weißen Cap gefahndet, bis festgestellt wurde, daß der Täter in der Nähe in ein Haus einstieg und dort andere Bekleidung sowie einen Geländewagen Nissan Patrol mitsamt Fahrzeugschlüsseln entwendete.
Mit 15 Fahrzeugen Verfolgung aufgenommen
Das Fluchtfahrzeug wurde schnell entdeckt und von einem Streifenwagen durch Hohenaspe und Feldwege des Umlandes verfolgt. Mit rasender Geschwindigkeit versuchte sich der Täter der Festnahme zu entziehen. Noch bevor die weiteren 15 an der Verfolgung teilnehmenden Streifenwagen dem Täter den Weg abschneiden konnten, bog dieser von einem Feldweg mit dem Geländewagen in ein Maisfeld ab, der Streifenwagen war nicht geländegängig und mußte die Verfolgung abbrechen.
Die Verfolgung der Spur ergab dann, daß der Geländewagen im Feld stecken blieb und die Person zu Fuß weiter flüchtete. Die Fahndung nach der Person war dann zunächst erfolglos. Aber schon wenig später wurde der Dieb von Zivilkräften entdeckt, als dieser von einem Maisfeld in ein anderes rannte. Das Maisfeld wurde zunächst von vier Polizisten umstellt und dann von den herbeieilenden Kräften lückenlos abgesperrt.
Im Maisfeld versteckt und dann doch gefunden
Das ca. 200 mal 300 Meter große Maisfeld wurde nun von einem Polizeihund zunächst ergebnislos
durchsucht. Auch die herbeigerufene Feuerwehr stellte mit einer mitgebrachten Wärmebildkamera keine Person fest. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit wurde das Maisfeld schließlich von einer Polizeikette mit unterstützenden Feuerwehrmännern durchsucht und der Pkw-Dieb in der letzten Ecke des Maisfeldes gefunden und festgenommen. Es handelte sich um einen der Polizei bekannten 37jährigen drogensüchtigen Dieb und Einbrecher aus dem Raume Geesthacht, der bereits bis zum Jahre 2005 eine längere Haftstraße verbüßen mußte.
Am nächsten Tage wurde er vor dem Amtsgericht Itzehoe vorgeführt und schließlich in Untersuchungshaft genommen.
ots Originaltext: Polizeidirektion Neumünster
09:45:23 -
redaktion -
Anzeige:
25. August 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandHamburg Schlägerei bei Hochzeitsfeier
Während einer Hochzeitsfeier war es zu Streitigkeiten gekommen, die durch den Einsatz von neun Streifenwagen beendet werden konnten. Zwei Polizeibeamtinnen wurden verletzt, können ihren Dienst aber weiter versehen. Eine Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und nach Blutprobenentnahme sowie erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen.
Mit Pfefferspray die Streitereien beendet
Die zunächst verbalen Streitigkeiten mündeten in eine Schlägerei zwischen einem angeblich unbekannten Hochzeitsgast und einem 28-Jährigen. Da es Hinweise darauf gab, dass die Familien der Kontrahenten jeweils bewaffnete Verstärkung anfordern wollten, wurden neun Streifenwagen zum Einsatzort entsendet.
Bei Eintreffen der Polizeibeamten hatte sich die Hochzeitsgesellschaft auf die Straße begeben und es herrschte eine sehr aggressive Stimmung. Der 28-Jährige stritt sich handgreiflich mit seiner gleichaltrigen Lebensgefährtin, sodass sie von Polizeikräften getrennt werden mussten. Die 28-Jährige versuchte immer wieder auf ihren Lebensgefährten loszugehen. Als ihr das nicht gelang, griff sie zwei Polizeibeamtinnen an, die Hautabschürfungen erlitten. Erst nach Einsatz von Pfefferspray konnte die Frau gefesselt und dem Polizeikommissariat 14 zugeführt werden.
09:03:25 -
redaktion -
Anzeige:
22. August 2008
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandPinneberg Lokomotive brannte
Gestern (21.8.2008) gegen 22.45 Uhr kam es im Bahnhof Pinneberg im Motorraum einer Lok der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) zu einem Brand. Der Triebfahrzeugführer koppelte umgehend die Personenwagen von der Lok ab und fuhr noch etwa 50 Meter weiter. Ein Turbolader hatte sich nach ersten Erkenntnissen stark erhitzt und den Brand ausgelöst. Das Fahrzeug schaltete sich automatisch ab; dadurch erlosch das Feuer eigenständig. Die alarmierte Feuerwehr kam nicht mehr zum Einsatz, die Fahrgäste wurden aus den Personenwagen evakuiert. Der Zug war auf der Fahrt von Hamburg-Altona nach Husum. Es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Verletzt wurde niemand. Die beschädigte Lok und die Personenwagen wurden gegen 01.18 Uhr durch eine Ersatzlok nach Hamburg geschleppt. Vor Ort waren der Notfallmanager der DB AG, Bundes- und Landespolizei, RTW, ein Löschzug der Feuerwehr.
11:10:07 -
redaktion -
21. August 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandNeumünster - Viele Unfälle auf der A7
Neumünster. Vier Verkehrsunfälle mit mehreren zum Teil schwer verletzten Menschen haben die Beamten des Autobahnreviers Neumünster gestern (20.08.08) aufnehmen müssen.
Von der Fahrbahn abgekommen: Vier Leichtverletzte
Gegen 13 Uhr kam ein Pkw VW mit einer vierköpfigen Familie auf der A 215 zwischen Bordesholm und Kiel nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb seitlich auf dem Wildschutzzaun liegen. Alle vier Insassen wurden leicht verletzt in das Krankenhaus nach Kiel gebracht. Der Sachschaden liegt bei etwa 15000 Euro. Unfallursache ist vermutlich Übermüdung.
Nässe war schuld - und überhöhte Geschwindkeit
Nur 30 Minuten später (13.30 Uhr) geriet ein 37-jähriger Mann mit seinem Pkw Mercedes in Höhe der Anschlussstelle Blumenthal (A 215 / Fahrtrichtung Kiel) aufgrund von Nässe und nicht angepasster Geschwindigkeit ebenfalls nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Außenschutzplanke. Der Fahrer blieb unverletzt, an dem Pkw entstand Sachschaden in Höhe von rund 5000 Euro.
Übermüdet in den Graben
Gegen 16 Uhr kam ein niederländischer Pkw-Fahrer (40) auf der A 7 Höhe Großenaspe (Fahrtrichtung Norden) ebenfalls wegen Übermüdung nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Er musste mit dem Rettungshubschrauber in die Hamburger Uni-Klinik gebracht werden. Die A 7 war in Fahrtrichtung Norden zwischen 16.30 Uhr und 17.40 Uhr voll gesperrt. Es kam zu entsprechenden Behinderungen.
Und es ging so weiter...
Kurz vor 19 Uhr blieb es auf der A 7 Richtung Norden (Höhe Nützen) beim Sachschaden, als zwei Pkw wegen nicht angepassten Sicherheitsabstands und nach einem Bremsmanöver kollidierten. Die beiden Fahrer (20 und 39) blieben unverletzt. Schaden: rund 3000 Euro. Und um 20.46 Uhr wurde ein 23-jähriger Lkw-Fahrer verletzt, als er auf der A 7 Höhe Loop (Richtung Norden) wegen eines geplatzten Reifens die Gewalt über sein Fahrzeug verlor und sich überschlug. Der Verkehr wurde über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbei geführt. Der Mann wurde in das Krankenhaus Kiel gebracht. An dem Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von rund 20000 Euro.
Sönke Hinrichs
09:59:32 -
redaktion -
20. August 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandEinbruch in Itzehoer Arztpraxis
Unbekannte kletterten zwischen Montag (22.45 Uhr) und Dienstag (6.45 Uhr) in der Kirchenstraße auf das Baugerüst an einem Haus, in dem sich auch eine Arztpraxis befindet. Die Täter nutzten ein unverschlossenes Fenster und stiegen in die Praxisräme ein. Sie entwendeten zwei Geldkassetten, in denen sich eine geringe Menge Bargeld befand.
09:00:30 -
redaktion -
18. August 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandFlensburg Nautics, Bootsführer und der Alkohol
Das war ja absehbar. Viele Skipper, vom Tretboot bis hin zur Riesenyacht, alles ist vertreten bei den Flensburg Nautics. Einige von Ihnen mußten aber in der Nacht aus dem Schiffsverkehr gezogen werden. Oder sie sind gleich alle ins Wasser gefallen. Jedenfalls hatte die Wasserschutzpolizei gut zu tun.
Schlauchboot mit Taschenlampe und so einigen Bier im Kopf - der Schlachboot-Kapitän...
Nach dem Feuerwerk wollten die Beamten ein Schlauchboot, dessen Beleuchtung nur aus einer Taschenlampe bestand, nach hause schicken. Einer Anhalteaufforderung kam der 60 jährige Skipper nicht nach. Nur mit beiden Polizeibooten gelang es das Schlauchboot zu stoppen. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Skipper mehr als 1,1 Promille Alkohol im Blut hatte.
Schiffsunfall mit Personenschaden
Wenig später wurde die Besatzung der "Glücksburg" zu einem Seeunfall gerufen. Ein Sportbootfahrer hatte in der Dunkelheit die unbeleuchtete Tonne 14 vor Fahrensodde gerammt. Alkohol war nicht im Spiel. Die Wucht des Aufpralls war aber so groß, dass der Skipper durch das Schiff geschleudert wurde und sich schwere Gesichtsverletzungen zuzog. Sein Kind, das ebenfalls an Bord war, wurde nur leicht verletzt. Glück im Unglück hatte der Mann, weil ein Segler, der sich in der Nähe befand, den Aufprall und Verlöschen der Positionslichter bemerkte und zu Hilfe eilte.
Und noch eine "betrunkenes" Schlauchboot
In der Nacht zu Sonntag bemerkte die WSP ein kleines voll besetztes Schlauchboot, das den Hafen bei Dunkelheit ohne Licht überquerte. An einem Großsegler versuchten die Personen auszusteigen, fielen aber aufgrund ihres Alkoholgenusses alle ins Wasser. Bei der Klärung des Sachverhaltes wurden die Beamten von Bord des Großseglers beschimpft und beleidigt.
09:14:28 -
redaktion -
16. August 2008
Allgemein • Was nicht passtKamen-Brand
Ja, was soll uns diese Originalüberschrift im Polizeibericht nun sagen? Einfach nur verschrieben? Ein Kamin brannte? Oder brannte Carmen? Die arme Carmen, verbrannt im Kamin.
Nee, es ist doch anders. Es brannte in Kamen. (Das muß ja irgendwo beim berüchtigten Kamener Kreuz liegen). Oder brannte das Kamener Kreuz?
Hier ist die Auflösung:
Am Samstag,16.08.2008,gegen 05.27 Uhr,stellten Anwohner der Lessingstraße in Kamen im Bereich der Ladezone des dortigen Plus-Marktes Feuer fest. Eine große Restmülltonne aus Kunststoff sowie zwei kleinere Plastikmülltonnen brannten, noch vor Eintreffen der Feuerwehr griffen die Flammen auf das Flachdach des Gebäudes über. Eine weitere Ausdehnung des Brandes konnte verhindert werden. Der Marktbetrieb ist nicht eingeschränkt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von rund 15.000 Euro. Da Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Kamen, 02307/921-6120, in Verbindung zu setzen.
08:59:51 -
redaktion -
13. August 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandFahrraddieb in Husum konnte es nicht lassen
Überrascht schaute eine junge Husumerin drein als sie einen Bekannten im Schlosspark traf, der mit ihrem vor einem Monat gestohlenen Rad unterwegs war. Auf die Frage hin woher er das Rad denn habe, gab dieser an, es vor wenigen Tagen von einem älteren Herrn im Schlosspark gekauft zu haben. Da er gerade ein Rad benötigte und der Herr seriös wirkte, ging er auch nicht davon aus, dass dieses Rad gestohlen sei. Die Polizei wurde hinzugezogen und das Rad sollte der Besitzerin wieder übergeben werden. Der Verkäufer des Rades war bislang nur mit Vornamen bekannt. Als die Polizei eintraf und mit den Beteiligten sprach, fuhr plötzlich dieser ältere Herr auf einem weitern Fahrrad an der Gruppe vorbei.
Vierzig Fahrräder gestohlen
Er wurde angehalten und das nun mitgeführte Fahrrad des 65- jährigen wurde überprüft. Auch hierbei stellte sich heraus, dass es gestohlen war. Da der ältere Herr wenig deutsch sprach, konnte er nur sehr spärliche Angaben zum Geschen machen. Angeblich hatte er beide Räder gefunden. Zur letztendlich sicheren Personalienfeststellung wurde er nach Hause gebracht, seine "Kellerwerkstatt" wurde eingesehen. Dabei staunten die Beamten nicht schlecht: Ein großes Ersatzteillager für Fahrräder wurde aufgefunden. Angeblich stammten diese Teile alle vom Sperrmüll. Da bei dem Ersatzteillager aber auch noch 18 zum Teil aufgebrochene Schlösser vorgefunden wurden, stellte die Polizei zunächst erst mal alles sicher. Die Ermittlungen liefen an und der 65-jährige sollte zum Geschehen angehört werden. Als er mehrfach nicht zu Hause angetroffen werden konnte, machten die Ermittler sich auf nach der Person zu suchen. Schließlich konnte er diese Woche erneut im Schlosspark auf einem Fahrrad fahrend angetroffen werden. Er wurde zur Dienststelle gebracht, hier stellte sich heraus, dass auch dieses Rad gestohlen war. Den notorischen Fahrraddieb, er kommt für etwa 40 Taten in Frage, erwartet ein Strafverfahren.
09:06:58 -
redaktion -
10. August 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandFlensburger Katze verursacht Verkehrsunfall
Na, hoffentlich hat die Katze eine gute Versicherung abgeschlossen
Am 09.08.08, um 20.37 Uhr, kam es in Flensburg zu einem außergewöhnlichen Verkehrsunfall, als eine 27-jährige Flensburgerin mit ihrem PKW die Marienallee aus Richtung Friedenshügel kommend befuhr. Im Fahrgastraum hatte sie eine Katze mit einem Anleingeschirr transportiert, welches offensichtlich zu lang war. Die Katze konnte sich frei bewegen und sprang der Fahrerin während der Fahrt auf den Schoß.Diese erschrak so stark, dass sie das Lenkrad nach links verriß und frontal mit einem Kleintransporter eines 54-jährigen Geschäftsmannes aus Flensburg zusammenstieß. Beide Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt, die Verursacheriun wurde mit einem Rettungswagen zur Beobachtung in ein Flensburger Krankenhaus eingeliefert. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 20.000 Euro.
09:14:48 -
redaktion -
08. August 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandIm Tunnel gegen die Wand gefahren
Gelsenkirchen-Buer (ots) - Am heutigen Morgen, 08.08.08, gegen 04:00 Uhr ereignete sich auf der Vinckestraße (Ortsteil GE-Buer) ein Verkehrsunfall, bei dem vier Personen verletzt wurden. Ein 20-jähriger Gelsenkirchener fuhr durch den dortigen Vincke-Tunnel in westlicher Richtung. Im Bereich des Tunnelausgangs brach das Heck des Pkw aus und der Gelsenkirchener verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses schleuderte gegen die Wand des Tunnels und kam erst 40 Meter später zum Stehen. Neben dem Fahrzeugführer befanden sich drei weitere Gelsenkirchener (25, 25, 26 Jahre) im Pkw. Alle Personen verletzten sich bei dem Unfall, wobei der 26-Jährige mit Schmerzen am gesamten Körper mit einem Rettungswagen zum Krankenhaus gebracht wurde. Er verblieb dort stationär, Lebensgefahr besteht nicht. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten vor Ort bei allen Fahrzeuginsassen Alkoholgeruch fest. Ein Test bei dem Fahrer ergab einen Wert von 1,0 Promille. Ihm entnahm ein Arzt auf der Polizeiwache eine Blutprobe, seinen Führerschein stellte die Polizei sicher. Am Pkw entstand Totalschaden. (G. Hesse)
08:53:26 -
redaktion -
07. August 2008
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandUnwetter in Husum und Nordfriesland
Richtig dicke Hagelkörner beschädigten am Donnerstagabend d. 7.8.2008 mehrere Autos in Husum. Das Unwetter mit Blitz und Donner zog von der Westküste rüber zur Ostsee. Augenzeugenberichte in Kampen auf Sylt meinten, das sie solche Regenmengen noch nie gesehen hatten. Viele Straßen in ganz Norddeutschland wurden übeflutet und Keller liefen voll. Der NDR meldete, das bei dem staken Regen viele Autofahrer stehen bleiben mußte, weil ein weiterkommen nicht möglich war. Auch in der Nacht ist mit weiteren Gewittern zu rechnen.
22:07:21 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandUnwetter über Lübeck
Gegen 20 Uhr zogen mehrere starke Gewitter-Windböen über das Lübecker Stadtgebiet. Dabei wurden mindestens 18 Bäume auf die Strasse oder vor Häuser umgeworfen. Beim Herrentunnel "Am Stau" wurde das Dach einer Bootshalle auf 150 qm2 von einer Böe abgedeckt. In Schlutup an der "Schwarzen Heide" riss ein Baum eine Stromleitung um.
Im Einsatz waren etwa 120 Kräfte der vier Wachen der Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren Moisling, Genin, Vorwerk, Israelsdorf, Schlutup und Travemünde.
22:02:29 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandUnfall am Bahnübergang in Ahrenviölfeld
Am 06.08.2008 gegen 13.10 Uhr kam es auf der Bahnstrecke Kiel - Husum an einem unbeschrankten Bahnübergang in Ahrenviölfeld (Kreis Nordfriesland) zu einem Zusammenprall eines PKW mit einer Nord-Ostsee-Bahn. Der Zug aus Richtung Jübek kommend, kollidierte mit einem PKW Fiat Doblo auf dem Bahnübergang.
Der 72-jährige Fahrer wurde leicht verletzt und vorsorglich mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Eine stationäre Aufnahme war jedoch nicht notwendig, er hat das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Die 26 Reisenden im Zug blieben unverletzt. Der Triebfahrzeugführer erlitt einen Schock. Die Reisenden wurden mit einem Bus weiterbefördert. Der Zug wurde nach Husum geschleppt.
An der Unfallstelle waren Beamte der Bundespolizei, Landespolizei, des Rettungsdienstes sowie des Notfallmanagements der Bahn.
Die eingleisige Bahnstrecke musste für die Zeit der Einsatzmaßnahmen von 13.14 Uhr bis 15.46 Uhr gesperrt werden. Die Nord-Ostsee-Bahn setzte Busse zwischen Jübek und Husum ein.
08:52:18 -
redaktion -
04. August 2008
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandUnd wieder Unwetter in Ratingen
Durch starke und lang andauernde Niederschläge kam es im Stadtgebiet von Ratingen zu einer Vielzahl von Einsätzen durch Überflutungen. Um 23:08h wurde der erste Einsatz aus dem Bereich Ratingen Hösel gemeldet. Im weiteren Verlauf kam es insbesondere in den Bereichen der Straße Neuhaus in Hösel, Poststr. in Mitte und Dechenstr. in West zu zum Teil großflächigen Überflutungen. Mit Pumpen und Sandsäcken kämpfen 140 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ratingen und des Technischen Hilfswerks gegen die Regenmassen. Bisher wurden 44 Einsätze gezählt, die zum Teil noch andauern.
09:55:18 -
redaktion -
03. August 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandOerlinghausen Auto komplett demontiert.
Da staunt man aber....
(TB) Nach einem Einbruch in eine Scheune demontierten die Täter einen Subaru fast komplett. In der Zeit zwischen dem 16.07.08 und dem 02.08.08 drangen unbekannte Einbrecher in eine Scheune in der Straße "Am Sportplatz" ein. Dort fanden die Täter einen abgestellten schwarzen Subaru vor. An diesem Auto bauten die Täter fast alle Teile ab, die mitgenommen werden konnten (Inneneinrichtung, Türen, Frontschürze, Räder, Elektronik, usw). Zu der genauen Schadensumme kann noch nichts gesagt werden. Hinweise zu der Tat bitte an die Kripo in Lage unter der Tel.: 05232 - 95950.
11:25:18 -
redaktion -
02. August 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandWacken knapp an einer Katastrophe vorbei
Irgendwelche Idioten muß es ja immer geben. Die scheinbar auch nicht weit denken können. Oder völlig skrupellos sind.
In der Nacht zu Freitag gegen 3.15 Uhr wurde der örtlichen Einsatzleitung gemeldet, das drei Dixi-Klos nahe einer Camping-Fläche aufd em Wacken Open Air brennen sollen. Schnell eilten Feuerwehr, Polizei und Rettungssanitäter zum Einsatzort. "Dank des schnellen und beherzten Einschreitens konnte eine Katastrophe verhindert werden", so Polizeisprecher Michael Baudzus. Das Feuer drohte auf benachbarte Zelte überzugreifen. Die Camper mussten geweckt beziehungsweise herausgezogen und evakuiert werden. Vorsorglich wurden insgesamt acht Personen in umliegende Krankenhäuser wegen Verdachts einer leichten Rauchgasvergiftung eingeliefert. Alle Personen wurden morgens wieder entlassen. Sie dürften sich alle wieder auf dem Festivalgelände befinden. Beschädigte Zelte und Zubehör wurden vom Veranstalter ersetzt. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung haben die Ermittlungen bisher nicht ergeben. Dénnoch hat der Veranstalter eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro zur Aufklärung der Tat ausgesetzt.
10:43:03 -
redaktion -