30. October 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandSchwerer Unfall auf der B5 bei Bargum
Am 28.10.2008, um 19.52 Uhr, geriet ein 18-jähriger Fahrer eines PKW VW Golf auf gerader Strecke aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrspur und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden PKW Ford Fiesta. Die 48-jährige Fahrerin und ihre ebenfalls 48-jährige Beifahrerin wurden bei diesem Verkehrsunfall schwerverletzt. Der 18-jährige PKW Golf-Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die B5 wurde im Bereich der Unfallstelle für zwei Stunden voll gesperrt.
10:31:02 -
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27. October 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandHooligans griffen in Lübeck an
Gestern Abend (25.10.08) griffen ca. 30 bis 50 Lübecker Hooligans einen Regionalexpress, der mit etwa 100 Holstein Kiel-Fans besetzt war, bei einem Halt in Lübeck St. Jürgen mit Steinen an. Die Holstein-Fans waren auf der Rückfahrt vom Fußballspiel Rostock II gegen Holstein Kiel. Sieben Holstein Kiel-Anhänger stiegen daraufhin aus den Zugfenstern aus und lieferten sich mit den Lübecker Hooligans eine Schlägerei. Der Zug fuhr mit den übrigen Fans zum Hauptbahnhof Lübeck weiter. Dort um 19.05 Uhr angekommen, versuchten die Holstein-Fans in die Innenstadt zu gelangen, was durch einen massiven Einsatz von Polizeikräften der Bundes- und Landespolizei verhindert werden konnte.
Mit Schlagstücken gegen die Hooligans
Es kam zu Übergriffen auf Polizeibeamte, so dass im Einzelfall der Schlagstock eingesetzt werden musste. Zwei Polizeibeamte der Bundespolizei wurden leicht verletzt. Ein Fußballfan verletzte sich und musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Ein weiterer Fan wurde in Lübeck St. Jürgen von einem Stein am Kopf getroffen und verletzt. Zwei Reisezugwagen des Regionalexpress wurden stark beschädigt und konnten für die Weiterfahrt nicht mehr genutzt werden. Die Schadenshöhe bleibt festzustellen. Auf der anschließenden Fahrt gab es keine weiteren Zwischenfälle, der Zug erreichte gegen 21.05 Uhr den Kieler Hauptbahnhof. Die sieben Kieler Fans setzten ihre Fahrt von St. Jürgen mit dem Bus zum Lübecker Hauptbahnhof fort. Dabei wurde eine Seitenscheibe des Busses von außen durch einen noch unbekannten Gegenstand zerstört, die Insassen blieben unverletzt. Die Kripo Lübeck hat in diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen. Die Bundespolizei konnte von der Mehrzahl der beteiligten Zeugen und Beschuldigten die Personalien feststellen, die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung, Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Beleidigung und Mißbrauch von Nothilfeeinrichtungen dauern an. Drei Fans konnte nach Sachbeschädigungen vorläufig festgenommen werden. Im Einsatz waren über 30 Polizeibeamte der Bundespolizei sowie 16 Streifenwagen der Polizei Lübeck.
"Nur durch den massiven Einsatz von Polizeikräften der Bundes- und Landespolizei konnten weitere Auseinandersetzungen verhindert und Unbeteiligte geschützt werden."
09:35:49 -
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23. October 2008
Allgemein • Was nicht passtTrickdiebe bestehlen Seniorin - Hinweise der Polizei: So gehen Sie ganz sicher
Am Dienstagmittag 21.10.2008 (11 - 12 Uhr) erschlich sich ein bisher unbekannter, etwa 35 Jahre alter Mann, unter dem Vorwand Wasserrohre überprüfen zu müssen, in die Wohnung einer 83-jährigen Frau in der Hauptstr. Während der in Arbeitskleidung auftretende Täter die Dame in ein Gespräch verwickelte, schlich sich ein zweiter Mann in die Wohung, begab sich in das Schlafzimmer und klaute aus dem Kleiderschrank etwa 400 Euro Bargeld. Von der Dame unbemerkt verließ der Dieb die Wohnung. Der "Handwerker" verabschiedete sich von der Dame und verließ ebenfalls den Ort des Geschehens.
Die Geschädigte schöpfte erst am nächsten Tag Verdacht und stellte die Diebstahl fest. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang noch einmal vor Trickdieben. Schauspielerisch begabte Diebe und Betrüger an der Haustür nutzen verschiedene Tricks, zu denen sie sich immer neue Varianten einfallen lassen. Alle Vorwände haben nur das Ziel die Tür zu öffnen und die Täter in die Wohnung zu lassen. Vor allem Frauen und Männer ausländischer Nationalität täuschen Notlagen vor und geben sich hilflos.
Folgendes sollte daher beachtet werden: -Vergewissern sie sich vor dem Öffnen der Tür, wer zu Ihnen will, benutzen Sie Türspion, Türsprechanlage oder schauen Sie aus dem Fenster - Öffnen Sie die Tür immer nur mit vorgelegter Türsperre - Lassen Sie nur Handwerker ein, die Sie bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden - Fordern Sie von angeblichen Amtpersonen den Dienstausweis. Rufen Sie im Zweifel bei der Behörde an. Suchen Sie die Nummer der Behörde selbst heraus - Lassen Sie niemals Fremde in die Wohnung - Überlegen Sie sich folgendes, wenn Fremde an der Tür von ihrer Not erzählen: Warum wenden sich die Leute nicht an eine Apotheke, eine Gaststätte oder ein Geschäft, sondern gerade an Sie - Versuchen Sie, bei unbekannten Besuchern die Nachbarn hinzuzubitten oder bestellen Sie den Besuch zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist - Bieten Sie bei einer Notlage an, selbst nach Hilfe zu telefonieren oder das Gewünschte hinauszureichen. Lassen Sie dabei die Tür versperrt - Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch: Sprechen Sie laut mit ihnen oder rufen sie um Hilfe
10:35:51 -
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22. October 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandBad Bramstedt: Zwei 19-Jährige beraubt - Zeugen gesucht
Gestern Abend (21.10.2008), gegen 21:00 Uhr, waren zwei 19-Jährige zu Fuß auf dem Verlobungsweg in Richtung Oskar-Alexander-Straße unterwegs, als sie plötzlich von zwei bislang unbekannten Tätern angegriffen wurden.
Einer der beiden jungen Männer wurde zu Boden gerissen und ihm dann seine Geldbörse geraubt.
Anschließend flüchteten die Täter zu Fuß in Richtung der dortigen Seniorenresidenz.
Die Täter werden auf Anfang zwanzig geschätzt, einer der Dreien hatte eine schwarze Jacke mit einem weißen Logo auf dem Rücken an, eine Person trug ein dunkles Kapuzenshirt.
Zur Tatzeit wurde ein Spaziergänger mit einem Hund in der Nähe gesehen, möglicherweise kann dieser Angaben zu dem Vorfall oder insbesondere den drei Tätern machen.
Die Kriminalpolizei in Bad Segeberg nimmt sachdienliche Zeugenhinweise unter 04551-8840 entgegen.
10:30:58 -
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20. October 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandLübeck - Stadtgebiet Menschenverachtende Flucht vor der Polizei
Sonntagvormittag d. 18.10.2008 flüchtete ein dunkler Porsche-Cayenne mit schwedischen Kennzeichen gegen 11.10 Uhr vor einer Polizeikontrolle in der Possehlstraße. Der Fahrer raste mit weit überhöhter Geschwindigkeit mitten durch Lübeck, wich jedem sich zeigenden Streifenwagen aus und verschwand zeitweise in Mecklenburg-Vorpommern. Zeugen sprachen von Geschwindigkeiten jenseits der 100 km/h.
Der Porsche fuhr dabei absolut rücksichtslos in den Gegenverkehr oder auch mehrere hundert Meter über Fußwege. Wären die Autofahrer, Fußgänger oder Radfahrer nicht ausgewichen, dann wäre es unweigerlich zu schweren Zusammenstößen gekommen. In der Wesloer Landstraße erfasste der Porsche das Fahrrad eines fünfjährigen Mädchens, das nicht schnell genug reagieren konnte. Der Porsche dürfte gegen das Stützrad des Kinderrades gestoßen sein. Das Kind stürzte und wurde mit einem Schock in die Uniklinik Lübeck gebracht. Die Lübecker Polizei verfolgte den Wagen 55 Minuten lang mit allen verfügbaren Fahrzeugen. Dabei wurde sie von den Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern tatkräftig unterstützt. Häufig verloren die Kollegen den Porsche aus den Augen, eine Befragung entgegenkommender Autofahrer half aber immer weiter, der Porsche war aufgefallen. Die Einsatzleitstellen "Schwan" in Schwerin und "Trave" in Lübeck koordinierten ihre Fahrzeuge und besetzten neuralgische Punkte. Dadurch wurde der Kreis um das Fluchtfahrzeug immer enger, bis schließlich bei Harkensee, nördlich von Dassow der Wagen gestellt werden konnte.
Rund 25 Polizeiwagen verfolgten den Täter
Ein Streifenwagen des 2. Polizeireviers Lübeck fuhr in das Heck des Porsche und verkeilte sich dort. Dadurch war eine weitere Flucht unmöglich. Kollegen aus Mecklenburg Vorpommern nahmen den Fahrer gegen 12.10 Uhr ohne weiteren Widerstand fest. Bei dem Auffahrunfall verletzte sich ein 24 jähriger Lübecker Polizist am Knie und musste in einer Klinik behandelt werden. Insgesamt beteiligten sich 20 bis 25 Streifenwagen beider Länder an der Fahndung. Fahrer des Porsche Cayenne war ein 52 jähriger Schwede, warum er vor der Polizei flüchtete ist zur Stunde noch unbekannt, in Deutschland liegt gegen den Mann nichts vor, ein internationaler Haftbefehl besteht nicht.
Mittlerweile befindet sich der Tatverdächtige im Lübecker Polizeigewahrsam. Der Mann soll am Montag wegen Straßenverkehrsgefährdung in mehreren Fällen in Lübeck einem Haftrichter vorgeführt werden. Dazu ist es wichtig, dass alle diejenigen, die sich vor dem dunklen Porsche Cayenne in Sicherheit bringen mussten, auch bei der Polizei melden. Jede einzelne Gefährdung muss schriftlich dokumentiert und dem Richter vorgelegt werden. Betroffene melden sich bitte bei der Polizei Lübeck unter 0451-1310.
09:41:09 -
redaktion -
17. October 2008
Allgemein • Was nicht passtFundsachen gehören ins Fundbüro
Fundunterschlagung kann teuer werden
Im August diesen Jahres ging einer Musikstudentin aus Rostock ihr Saxophon in der Bahn verloren. Durch Ermittlungen der Bundespolizei konnte dies bei einem Versteigerungsportal im Internet ausfindig gemacht werden. Es wurde von einem 20-Jährigen Mann für 1EUR zum Verkauf angeboten. Noch vor Ablauf der Versteigerung konnte das Saxophon beschlagnahmt werden. Die Studentin freute sich riesig. Gegen den Versteigerer wird wegen Fundunterschlagung ermittelt.
17:03:31 -
redaktion -
10. October 2008
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandBad Oldesloe- Brand im "Minimarkt"
In einem Einkaufsmarkt in der Straße Im Hölk brach am vergangenen Sonntagabend ein Feuer aus. Eine Anwohnerin rief die Feuerwehr an, nachdem ihr zufällig gegen 21.15 Uhr von ihrem Balkon aus Rauch aufgefallen war, der aus dem Laden heraus quoll. Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe ermittelt noch wegen des Verdachts der Brandstiftung. Die Ermittlungen werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Offenbar hatte sich jemand durch das einschlagen einer Fensterscheibe Zutritt zu dem Markt verschafft. Die Kriminalpolizei bittet nochmals Zeugen, die eine/ mehrere verdächtige Person/- en oder ein verdächtiges Fahrzeug vor oder nach 21.15 Uhr am 05.10 08 am Tatort oder in Tatortnähe gesehen haben, sich dringend mit ihr unter der Rufnummer 04531/ 501- 0 in Verbindung zu setzen!
15:59:13 -
redaktion -