31. December 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandVor 30 Jahren Fahrerlaubnis entzogen und trotzdem weitergefahren
Lauterbach - Vogelsberg (P) - Auf einen Autofahrer aus dem Raum Lauterbach, der vielleicht nicht das richtige Verständnis vom "Besitz" eines Führerscheines und dem Entzug einer Fahrerlaubnis hat, ermittelt die Polizei nun seit Oktober zum zweiten Mal. Der 58-jährige Mann steht im Verdacht seit geraumer Zeit ohne Führerschein hinter dem Steuer zu sitzen. Bei einer Verkehrskontrolle im Oktober in Alsfeld hatte der Mann eingeräumt, seinen Führerschein zu Hause vergessen zu haben. Einer eingeräumten Frist zur Vorlage des Führerscheines kam der 58-Jährige nicht nach.
Im November war der 58-Jährige dann mit seinem Pkw im Raum Lauterbach unterwegs. Nach einem Verkehrsunfall auf winterglatter Straße stellte die Polizei erneut die Frage nach dem Führerschein und hätte diesen gerne gesehen. Aber die Versorgung des verletzten Autofahrers ging natürlich vor und der Führerschein ließ auf sich warten. Wie sich in den Ermittlungen herausstellte, konnte der 58-Jährige keinen Führerschein vorlegen. Bereits 1977 war dem Mann die Fahrerlaubnis entzogen worden, nachdem er seinen Punktestand im Flensburger Register zu weit vorangetrieben hatte. Der zur da-maligen Zeit ausgestellte Führerschein war verschwunden und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgetaucht, erklärte der nicht Fahrberechtigte gegenüber der Polizei. Und da die Punkte ja nach einigen Jahren wieder gelöscht werden, - so seine Ansicht-, könne er doch wieder fahren, weil der Führerschein erneut gültig wird. Halte man es für Irrglauben oder eine naive Ausrede: Entzug bedeutet Entzug, und die Fahrerlaubnis ist damit erloschen! Eine neue Fahrerlaubnis muss in jedem Fall neu beantragt werden, was im Fall des 58-Jährigen nicht geschah. Er wird sich jetzt in Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und den genauen Hintergründen dessen erklären müssen.
(ots)
09:45:11 -
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30. December 2008
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandToter bei Brand in Winsener Mehrfamilienhaus
Am frühen Morgen, um 02:11 Uhr wurde der Polizei ein Feuer in einem Mehrparteienhaus in der Straße Bahnhofsplatz gemeldet. Bei dem Objekt handelt es sich um ein viergeschossiges Haus mit insgesamt acht Wohnungen und drei Geschäftseinheiten. Neben mehreren Streifenwagen wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Winsen und einigen umliegenden Ortsteilen alarmiert.
Vor Ort bot sich den Rettungskräften ein dramatisches Bild: Aus den Fenstern einer Wohnung im zweiten Obergeschoss schlugen Flammen, an einem Fenster einer darüberliegenden Wohnung standen Menschen und schrien um Hilfe. Das Treppenhaus war durch starke Rauchentwicklung bereits unbetretbar geworden.
Elf Menschen mit Leitern gerettet
Durch die Feuerwehr wurden insgesamt elf Menschen über Leitern aus dem Objekt gerettet. Eine 37-Jährige Frau wurde wegen einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Alle anderen konnten nach zum Teil ambulanter Behandlung vor Ort entlassen werden. Sie verbringen die Nacht bei Freunden oder Verwandten. Die Stadt Winsen hatte vorsorglich auch Notunterkünfte bereitgehalten.
Bei den Löscharbeiten entdeckte die Feuerwehr in der Brandausbruchswohnung den Leichnam einer Frau. Ob es sich dabei um die 34-Jährige Wohnungsmieterin handelt, ist noch unklar.
Durch den Brand entstand an dem Objekt ein Schaden von rund 100.000 Euro. Wie schnell die Wohnungen wieder nutzbar sind, steht noch nicht fest.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Der Zentrale Kriminaldienst in Buchholz hat die Ermittlungen aufgenommen.
10:02:41 -
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29. December 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandNeumünster - Feuerwerksartikel gestohlen
Offensichtlich in der Absicht, den anstehenden Jahreswechsel nicht mit legal erworbenen Feuerwerkskörpern zu begehen, haben Unbekannte am vergangenen Wochenende am Freesencenter (Nacht zu Samstag) und am a&b-Center (Nacht zu heute) jeweils einen Container aufgebrochen und daraus kartonweise Raketen und Knallkörper (auch Sortimente) im Gesamtwert von mehr als 1000 Euro gestohlen. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei müssen die Artikel mit einem Fahrzeug abtransportiert worden sein. Hinweise bitte an das 2. Polizeirevier unter der Rufnummer 9450.
14:01:18 -
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28. December 2008
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus Deutschland1 Million Euro Schaden bei Dachstuhlbrand in Braunschweig
Am frühen Sonntagmorgen, gegen 01.30 Uhr geriet aus bislang unbekannter Ursache der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses an der Kastanienallee in Brand. Der Dachstuhl stand in voller Ausdehnung in Flammen und griff auf das Nachbarhalfte des Doppelhauses über. Die Anwohner wurden evakuiert und fanden Zuflucht in einem bereitgestellten Bus. Der Brand brach offensichtlich in der 3 Zimmer-Dachgeschoßwohnung aus. Die Feuerwehr löschte den Brand im Laufe des Vormittages. Bis in die Mittagsstunden wurde die Kastanienallee gesperrt. Der Sachschaden wird von Spezialisten der Feuerwehr auf ca. eine Million Euro geschätzt. Glücklicherweise kam es zu keinem Personenschaden.
11:34:46 -
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27. December 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandHunger ? Tellingstedt - Einbruch in Imbiss
Tellingstedt (ots) - U. T. versuchten in der Zeit: 24.12.085, 17 h - 27.12.08, 07.30 h, die rückwärtige Tür zu dem Imbiss am ZOB, Tellingstedt, aufzuhebeln. Da dies misslang, wurde die Türscheibe eingeschlagen. Aus dem Inneren wurde ein Sparkassen-Schrank der Bank Hennstedt-Wesselburen entwendet. Es entstand ein hoher Sachschaden: 2000 Euro.
11:54:03 -
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26. December 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandParfum-Dieb - Wollte er noch schnell ein Geschenk besorgen ?
Auch der Heilige Abend schreckt Diebe nicht ab... - Bundespolizei stellt Parfümdieb -
Am 24.12.2008 gegen 14.20 Uhr entwendete ein 23-jähriger Mann in einem Geschäft im Hamburger Hauptbahnhof (Wandelhalle) eine Flasche Parfüm im Wert von 84,00 Euro. Ein Kaufhausdetektiv beobachtete den Diebstahl und alarmierte die Bundespolizei. Zur Feststellung der Personalien führten Polizeibeamte den Parfümdieb der Polizeidienststelle am Hamburger Hauptbahnhof zu. Bei der Durchsuchung der Kleidung stellten Bundespolizisten das Diebesgut sicher.
10:38:53 -
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25. December 2008
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandHeiligabend in Wacken - Feuerwehr verhindert Großfeuer
Am Heiligabend kam es in einer an einem Einfamilienhaus angebauten Garage in der Ortschaft Wacken zu einem Feuer.
Um 18:09 Uhr wurden die Kameraden der Feuerwehr Wacken zu einem f2 (Feuer mittlerer Größe) in die Schenefelder Straße in Wacken alarmiert. Als die Feuerwehrleute am Einsatzort eintrafen, war der Feuerschein durch das Fenster der Garage schon deutlich zu erkennen, die Anwohner hatten sich bereits ins Freie retten können.
Sofort wurde die Wasserversorgung aufgebaut und die Brandbekämpfung durch mehrere Atemschutztrupps vorgenommen. Die Feuerwehr Wacken wurde während des Einsatzes durch die Feuerwehren Vaale-Nutteln, Nienbüttel-Agethorst-Bokelrehm und Vaalermoor unterstützt. Glücklicherweise konnten die Einsatzkräfte ein Übergreifen auf das Wohngebäude verhindern. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Blechwand der Garage geöffnet, um versteckte Glutnester besser ablöschen zu können.
Gegen 18:40 Uhr wurde dann die bei der FF Schenefeld-Siezbüttel stationierte Wärmebildkamera des Löschzug-Gefahrgut (LZ-G) über die Integrierte Regionalleitstelle West angefordert, so dass auch die letzten Glutnester ausfindig gemacht und abgelöscht werden konnten. Dazu kam neben der Wärmebildkamera auch das Fernthermometer zum Einsatz
11:02:39 -
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24. December 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandSchwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 202 bei Erfde
In den frühen Abendstunden kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 202 zwischen Erfde und Norderstapel ( Erfderdamm ).
Ein 35- jähriger Fahrzeugführer befuhr mit seinem BMW die Bundesstraße von Norderstapel in Richtung Erfde. Aus bisher ungeklärter Ursache kam er auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit dem entgegenkommenden VW - Bus einer 34- jährigen Frau zusammen. Da zuerst mitgeteilt wurde, der Fahrzeugführer wäre eingeklemmt, wurde auch die Feuerwehr Erfde alarmiert. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die Bundestrasse voll gesperrt.
Der 35- jährige BMW-Fahrer wurde schwer verletzt in das KKH - Husum eingeliefert, die 34- jährige VW-Busfahrerin und ihre 31 jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt in das Tönninger Krankenhaus eingeliefert, an den Fahrzeugen entstand Totalschaden.
10:19:05 -
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23. December 2008
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandMehrfamilienhaus in Celle brannte
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Bergen heute in den frühen Morgenstunden entstand erheblicher Sachschaden. Eine Bewohnerin konnte durch eingesetzte Polizeibeamte aus dem Haus gerettet werden.
Am Morgen gegen 04.00 Uhr wurde der Polizei Bergen ein Feuer in einem Haus in Bergen gemeldet. Da der Anrufer den Ort nicht genauer benennen konnte, galt es zunächst den Brandort ausfindig zu machen. Wenige Minuten später war der Unglücksort lokalisiert und eine Streife der Polizei stellte in der Lukenstraße fest, dass im Erdgeschoss ein Zimmer brannte. Erste eigene Löschversuche mit einem Feuerlöscher brachten keinen Erfolg - eine bewusstlose 25 Jahre alte Frau wurde von den Beamten allerdings aus dem Zimmer gerettet.
Drei weitere Bewohner im Alter von 79, 53 und 26 Jahren hatte sich bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte aus dem Haus befreit. Ein 25 Jahre alter Mann wurde von der Feuerwehr über eine Leiter aus dem zweiten Obergeschoss gerettet. Nach einer ersten ärztlichen Untersuchung der Personen am Brandort, bestand zunächst kein weiterer Bedarf einer weiteren Behandlung in einem Krankenhaus.
Das Feuer, dass aus bislang unbekannter Ursache ausbrach, wurde schließlich durch die Feuerwehr Bergen gegen 05.00 Uhr gelöscht. Es entstand Gebäudeschaden, der sich nach ersten Schätzungen auf rund 60.000 Euro beläuft.
10:12:07 -
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22. December 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandTannenspitze vom Weihnachtsbaum in Schenefeld geklaut
Pinneberg (ots) - Die Polizei in Schenefeld traute ihren Augen nicht, als sie am Freitag, gegen 22:15 Uhr, zunächst fünf Personen auf zwei Motorrollern im Bereich Osterbrooksweg/Holstenplatz bemerkten und dann auch noch eine Tannenbaumspitze in der Hand eines Mitfahrers entdeckten.
Die Fahrer der Mofas versuchten sich einer Kontrolle zu entziehen und gaben Gas, selbst der mit insgesamt drei Personen besetzte Roller brachte es teilweise auf Geschwindigkeiten von ca. 70 km/h. Aufforderungen anzuhalten kam keiner nach.
Im Osterbrooksweg im Bereich eines Firmengeländes konnte ein Mofa angehalten und ein Mitfahrer gestellt werden. Die anderen vier flüchteten, ließen jedoch ihr Diebesgut - eine Tannenbaumspitze zurück.
Der 17-jährige Jugendliche aus Hamburg machte keine Angaben zu der Herkunft des weihnachtlichen Stehlgutes.
Die Polizei in Schenefeld hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall, insbesondere zu der Herkunft der abgesägten Tannenbaumspitze werden unter 040-83000530 entgegen genommen.
09:31:34 -
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21. December 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandEinbrecher wollten Tresor klauen
Borken / Vreden (ots) - In der Nach vom 21.12.08, gegen 03:30 Uhr, verschaffte sich in Vreden ein Einbrecher Zugang zu einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Den in der Wohnung vorgefundenen Tresor wollte er vermutlich anderweitig entleeren. Beim Abtransport durch den Hausflur wurde er jedoch durch einen Hausbewohner gestört. Nach einem kurzen Gerangel flüchtete er ohne Beute. Personenbeschreibung des Täters: Männlich, ca. 170cm groß, schmächtige Statur, bekleidet mit einer schwarze Hose, dunkler Jacke und einem rotem Kopftuch. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ahaus unter der Rufnummer 02561/9260 entgegen.
10:14:02 -
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20. December 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandFußgänger in Stade schwer verletzt und getötet
Bei einem Unfall am späten Donnerstagabend gegen 22.50 h wurden in Stade in der Schiffertorstraße ein 65- und 67-jähriges Ehepaar als Fußgänger beim Überqueren der Straße von einem herannahenden PKW eines 48-jährigen Fahrers aus Stade erfasst und schwer verletzt (wir berichteten).
Beide mussten nach der Erstversorgung durch den Stader Notarzt vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum Stade eingeliefert werden.
Die 65-jährige Ehefrau aus Beckdorf konnte trotz aller Bemühungen der Ärzte nicht mehr gerettet werden, sie erlag am späten
Freitagnachmittag ihren schweren Verletzungen.
Die Fußgängerin ist damit die 25. Verkehrstote im Landkreis Stade in diesem Jahr.
12:13:03 -
redaktion -
19. December 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandDreister Dieb in Flensburg
Der Griff zur Hähnchenkasse
Gestern Nachmittag nutzte in Flensburg ein Mann die kurze Abwesenheit eines Hähnchengrill-Betreibers, um die Kasse mit Bargeld zu entwenden. Der Betreiber hatte den Grillanhänger, der zurzeit in der Neustadt aufgestellt ist, nur für wenige Minuten verlassen. Der Dieb wollte diesen Umstand in dreister Weise ausnutzen, griff über den Tresen, nahm die Kasse an sich und flüchtete zu Fuß in Richtung des Junkerhohlweges.
Mit fünf Polizeiwagen den Dieb eingekreist und festgenommen
Ein aufmerksamer Zeuge hatte die Tat jedoch beobachtet und nahm couragiert die Verfolgung auf. Während dessen informierte er über sein Handy die Polizei. 5 Streifenwagen kreisten daraufhin den Täter ein und konnten ihn schließlich nach wenigen Minuten festnehmen. Bei dem Mann handelte es sich um einen 31-jährigen Flensburger, der polizeilich bereits erheblich in Erscheinung getreten ist. Die Beute - wenige hundert Euro - konnten sichergestellt und dem glücklichen Hähnchengrill-Betreiber ausgehändigt werden. Der Dieb wurde anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.
Flensburg (ots) - Polizeidirektion Flensburg
08:51:42 -
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18. December 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandMt Gullydeckel durch die Scheibe
Ein Zeuge meldete der Polizei in der Nacht zu heute, gegen 04:30 Uhr, einen Einbruch in ein Optikergeschäft in der Straße Großer Wulfhagen.
Unbekannte haben mit einem Gullydeckel die Scheibe eingeworfen. Zum Stehlgut können noch keine genauen Angaben gemacht werden. Vermutlich handelt es sich um mehrere Brillen.
Die Tatzeit kann zwischen 03:00 Uhr und 04:30 Uhr eingegrenzt werden.
Sachdienliche Hinweise zu dem Einbruch werden von der Kriminalpolizei in Pinneberg unter 04101-2020 entgegen genommen.
Pinneberg (Polizei/ots) -
09:00:34 -
redaktion -
17. December 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandBei Itzehoe - Sattelzugfahrer betrunken auf der Autobahn
Kreis Steinburg (ots) - Heute Nacht (17.12., gegen 2.20 Uhr) kontrollierten Beamte des Polizei-Bezirksreviers Itzehoe einen 39 Jahre alten Sattelzug-Fahrer aus Rees/NRW. Ort: die BAB 23 Richtung Norden im Bereich der Anschlussstelle "Horst/Elmshorn".
Zuvor hatten die Ordnungshüter beobachtet, dass der Mann ein Kilometerschild unter dem Fahrzeug hervorholen wollt, das er beim Befahren des Standstreifens umgefahren hatte.
Währen der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass der Kraftfahrer betrunken war. 1,37 Promille zeigte das Testgerät an. Konsequenz für den Nordrhein-Westfalen: Blutprobenentnahme, Anzeige, Sicherstellung seines Führerscheines. Der von dem Betrunkenen gelenkte Sattelzug wurde von der Halterfirma abgeholt.
10:25:59 -
redaktion -
16. December 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandElmshorn - Mokickfahrer bei Unfall schwer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall am späten Montagabend, gegen 23.30 Uhr, auf dem Hainholzer Damm, ist der Fahrer eines Kleinkraftrades schwer verletzt worden.
Nach ersten Erkenntnissen befuhr der Mann mit seinem blauen Mokick den Hainholzer Damm aus Richtung Ollerhohstraße in Richtung Hamburger Straße. Unmittelbar vor der Einmündung Hainholzer Damm/ Hainholzer Schulstraße fuhr aus bislang ungeklärter Ursache gegen den Kantstein einer Verkehrsinsel. Dadurch verlor er die Kontrolle über sein Kleinkraftrad und kam zu Fall.
Der Fahrer rutschte mit seinem Gefährt etwa 25 Meter über die Fahrbahn, er erlitt schwere Kopfverletzungen. Derzeit ist die Identität des Mannes noch nicht geklärt, er wurde ins AK Altona gebracht. Zur Feststellung der Unfallursache wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen, dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. An dem Mokick entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von etwa 2000 Euro.
08:57:19 -
redaktion -
15. December 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandMesserstecherei in Kassel
Am Sonntag (14.12.08), gegen 19.30 Uhr, kam es in der Payerstraße zwischen insgesamt vier Männern aus Kassel(18 Jahre, 20 Jahre und zweimal 22 Jahre alt) zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Messer, Schlagstock und Reizgas kamen hierbei zum Einsatz. Hintergründe für den Vorfall werden zurzeit ermittelt. Ein 20-jähriger Mann wurde mit lebensbedrohlichen Stichverletzungen im Bauchbereich in einem Kasseler Krankenhaus stationär aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
09:12:53 -
redaktion -
14. December 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandFriedliche Anreise der Fussballfans nach Lübeck
Anlässlich des heute stattfindenden Lokalderbys VfB Lübeck gegen Holstein Kiel reisten über 500 Holstein Kiel Anhänger mit Zügen der Deutschen Bahn nach Lübeck. Die Fans wurden bereits bei der Abreise im Kieler Hauptbahnhof durch Einsatzkräfte der Bundespolizei nach gefährlichen Gegenständen und Pyrotechnik durchsucht. Dabei wurden keine auffälligen Gegenstände festgestellt. Die Fans verhielten sich auf der Fahrt nach Lübeck friedlich, es kam zu keinen Zwischenfällen. Die Züge wurden durch starke Polizeikräfte der Bundespolizei begleitet. Auch die Unterwegsbahnhöfe wurden überwacht.
15:03:53 -
redaktion -
13. December 2008
Kriminalität • Kriminelles in Deutschland3000 Cannabis Pflenzen weniger
Da werden so manchem Konsumenten die Tränen in die Augen schiessen, wenn er das hört:
Kreis Steinburg (ots) - Beamte der Kriminalpolizeistelle Itzehoe, darunter Mitglieder einer mehrköpfigen Ermittlungsgruppe, die seit Ende September Rauschgiftdelikte bearbeitet, sowie weitere Kräfte der Schutzpolizei aus dem Bereich der Polizeidirektion Itzehoe haben gestern (11.12.) auf dem Gebiet der Gemeinde Sommerland/Kreis Steinburg zwei Objekte durchsucht und dabei über 3.000 Cannabispflanzen sichergestellt.
Beschuldigt des illegalen Anbaus sind mehrere Männer im Alter von 44 bis 50 Jahren, die in überwiegender Zahl im Kreis Steinburg wohnen. Drei des Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz verdächtige Personen sind gestern vorläufig festgenommen worden. Nach Abschluss der ersten Ermittlungen wurden sie auf freien Fuß gesetzt. Haftgründe lagen nicht vor.
10:38:16 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandHaubarg in Westerhever abgebrannt
Am 12.12.08 gegen 21.00 Uhr wurde der Rettungsleitstelle Husum ein Dachstuhlbrand eines Reetdachhauses in Westerhever gemeldet.
Bei dem Gebäude handelt es sich um einen erst vor kurzem renovierten Haubarg, der von den eingesetzten fünf Feuerwehren aus der Umgebung nicht mehr gerettet werden konnte. Der Haubarg brannte bis auf die Grundmauern nieder. Der Schaden wird auf 1,5 Mio Euro geschätzt. Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden. Die Brandursache ist zurzeit noch unklar.
10:35:43 -
redaktion -
12. December 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandRäuber erotisch-schlagfertig vertrieben
Eine Erotikfachverkäuferin hat durch ihr couragiertes Verhalten einen mit einem Messer bewaffneten Räuber in die Flucht geschlagen. Der Mann hatte das Geld aus der Kasse haben wollen und mit dem Messer gedroht. Mit den Worten: "Was willst Du Drecksau?" konnte der sichtlich schockierte Räuber in die Flucht geschlagen werden.
Der Angestellten des Sexshops war der Herr bereits durch sein merkwürdiges, nervöses und unruhiges Verhalten aufgefallen. Als erfahrene Fachkraft hatte sie noch gedacht, der Mann schäme sich, weil sich Kunden im Geschäft aufhielten. Als die dann aber gegangen waren, zückte der Räuber, der um die 30 Jahre alt sein soll, das Messer und verlangte nach dem Geld.
Darauf hin war die Fachverkäuferin von ihrem Stuhl aufgesprungen und hatte dem Räuber besagten Satz entgegengeschleudert. Sodann "ist er raus gerannt wobei er sich fast noch hingelegt hätte", so die 40-Jährige.
Eine Fahndung nach dem Mann blieb erfolglos.
ots / Polizei Aachen
09:38:37 -
redaktion -
11. December 2008
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandItzehoe - Schwelbrand im Dachgeschoss
Am Mittwochabend war es in der Waldschlößchenstrasse im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Schwelbrand gekommen. Personen sind dabei nicht zu Schaden gekommen. Das Feuer konnte durch die Freiwillige Feuerwehr Heide schnell abgelöscht worden Es entstand geringer Sachschaden (noch nicht genau zu beziffern). Die Kripo Heide, Tel.: 0481/94-0 hat die Ermittlungen aufgenommen.
Polizei Itzehoe
09:32:34 -
redaktion -
10. December 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandBad Oldesloe- Polizei nimmt Diebe auf frischer Tat vorläufig fest
Die Bad Oldesloer Polizei nahm in der Nacht zu heute zwei Männer und eine Frau nach einem besonders schweren Fall des Diebstahls bei einer Rehabilitations- und Medizintechnikfirma in der Lily- Braun- Straße vorläufig fest. Einer Streifenwagenbesatzung fielen gegen 00.15 Uhr heute Morgen auf dem Firmengelände zunächst mehrere Personen auf. Diese waren gerade dabei, aus einem umzäunten Bereich des Geländes, wo diverse Rollstühle, Gehwagen und Rollatoren sowie andere Sachen für den Gesundheitsbedarf, gelagert werden, Gegenstände zu entwenden. Ein Mann stand in diesem Moment in dem umzäunten Bereich und reichte den anderen dreien die Gegenstände hinüber. Anschließend gingen sie mit diesen Sachen, einem Krankenfahrstuhl, einem roll baren Tisch und einem Rollator zu ihren Fahrrädern. Die gestohlenen Sachen luden sie auf einen Fahrradanhänger, der an einem der Räder angebracht war, auf. Die Beamten nahmen gleich darauf drei der Personen, eine 20jährige Frau aus Meine, einen 25jährigen Bad Oldesloer und einen 39jährigen Mann aus Bodenwerder, aufgrund des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls vorläufig fest. Bei der vierten Person handelte es sich um einen 8jährigen Jungen aus Riebau. Die Tatverdächtigen hatten sich zuvor offenbar Zutritt zu dem umzäunten Bereich verschafft, in dem sie über den Metallzaun geklettert waren. Das Diebesgut stellten die Beamten sicher. Der genaue Wert der Sachen wird zurzeit noch ermittelt. Die 39 und 20 Jahre alten Tatverdächtigen führten keine Ausweispapiere mit sich. Weder die junge Frau, noch einer der beiden Männer, standen zu dem Jungen in einem Verwandtschaftsverhältnis oder waren erziehungsberechtigt. Die Polizeibeamten nahmen das Kind zunächst in ihre Obhut, um die/ den Erziehungsberechtigte/- n zu ermitteln. Bei der Durchsuchung des 25jährigen fanden die Beamten noch eine geringe Menge Betäubungsmittel (Marihuana) und beschlagnahmten es. Der Mann wird sich nun noch wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsgesetzes verantworten müssen. Die Beamten informierten das Jugendamt über den 8jährigen. Das Jugendamt nahm das Kind aus Gründen der Fürsorge sofort in seine Obhut und entschied, den Jungen über Nacht erst einmal adäquat unter zu bringen, bis es die Erziehungsberechtigten ausfindig machen konnte. Etwa zwei Stunden später erschien ein 39jähriger Mann aus Riebau auf der Wache und forderte die Herausgabe seines Sohnes ein. Da aber die genaue Identität des Kindes nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte und der 39jährige nicht den Nachweis erbrachte der Erziehungsberechtigte (in diesem Fall Vater) zu sein, wurde ihm das Kind vom Jugendamt nicht übergeben. Der 39jährige fing nun lautstark an, die Beamten aufs Übelste zu beschimpfen. Als die Polizisten versuchten, ihn zu beruhigen, schlug und trat er um sich. Bei seinem Versuch, die Tür der Wache auf zu treten, verletzte er einen Polizisten leicht an der Hand (blieb dienstfähig). Den Beamten gelang es dann, den aufgebrachten 39jährigen vor die Tür zu bringen. Er war allerdings nicht allein gekommen, denn dort erwarteten ihn mehrere Bekannte, darunter ein 24jähriger Mann aus Hattstedt. Mehrere Personen versuchten nun in die Polizeiwache ein zu dringen.
Der 39jährige stürmte dazu wieder auf einen Polizisten zu und versuchte ihn zu schlagen. Der Beamte musste Pfefferspray einsetzen, um den heftigen Angriff ab zu wehren. Der 24jährige fing nun ebenfalls an, die Polizisten aufs Übelste zu beleidigen und zu beschimpfen. Der 24jährige schlug jetzt noch nach einem weiteren Polizisten. Letztlich gelang es den Personen nicht, in die Wache ein zu dringen. Nach der Erteilung von mehreren Platzverweisen entfernten sich letztlich die 39 und 24 Jahre alten Männer sowie deren Bekannte. Die 20jährige Frau und die beiden 39 und 25 Jahre alten Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Sie werden sich wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten müssen. Am heutigen Morgen stellten die Beamten fest, dass der direkte Zugang zum Polizeigebäude in Bad Oldesloe, der Eingangsbereich und angrenzende Bürgersteige mit bunter Kreide beschmiert worden waren. Diverse Sprüche (ungerechtfertigte Beleidigungen und Unterstellungen gegen die Polizei) waren auf den Bürgersteigen, Pflasterungen und Bordsteinen zu lesen. Das Jugendamt konnte im Laufe des heutigen Tages letztlich die genaue Identität des Kindes klären. Des Weiteren gelang es, mit der Mutter des 8jährigen Kontakt auf zu nehmen. Der 39jährige Mann aus Riebau wurde nun als der rechtmäßige Erziehungsberechtigte ermittelt. Das Kind befindet sich jetzt wieder bei seinem Vater. Die Ermittlungen werden zu den Vorkommnissen noch andauern.
00:08:12 -
redaktion -
09. December 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandTragisches Unglück fordert zwei Todesopfer in Fallingborstel
Bei einem Arbeitsunfall kamen in der Gemarkung Lindwedel am Mittag des 08.12. zwei 38 bzw. 67 Jahre alte Männer ums Leben. Sie erstickten in einem Rohr. Zwei Arbeitskollegen, die helfen wollten, verloren vorübergehend das Bewusstsein und mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Am Vormittag des 08.12. hatten die vier Mitarbeiter einer Fachfirma aus Herne (NRW) mit Instandsetzungsarbeiten an einer Wasserversorgungsleitung in einem Waldgebiet bei Lindwedel begonnen. Hier wollten sie eine Grundwasserrohrleitung, die von einem Brunnen zum Wasserwerk Elze-Berkhof führt, sanieren. Hierzu war die Leitung bereits vor Wochen vom Netz genommen und verschlossen worden.
Im Wasserrohr erstickt
Vermutlich weil ein Arbeitroboter in dem Rohr mit einem Durchmesser von 60 cm stecken geblieben war, kroch ein 67-jähriger circa 12 Meter weit hinein. Dabei verlor er aufgrund mangelnden Sauerstoffgehaltes das Bewusstsein. Dies bemerkte sein 38-jähriger Arbeitskollege und versuchte Hilfe zu leisten, indem er hinterher kroch. Hierbei verlor er ebenfalls das Bewusstsein. Zwei weiterer 36 und 37 Jahre alte Mitarbeiter wollten ihren Kollegen helfen, verloren jedoch schon beim Versuch in das Rohr zu klettern kurzfristig das Bewusstsein, ließen von ihrem Vorhaben ab und alarmierten die Rettungskräfte. Die beiden in dem Rohr befindlichen Männer, die aus Bochum bzw. Herne stammen, konnten durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr nur noch Tod geborgen werden. Die 36- und 37-Jährigen Mitarbeiter wurden nach Erstversorgung durch zwei Notärzte mit Rettungswagen ins Klinikum Burgwedel eingeliefert. Im Einsatz waren die Feuerwehren Lindwedel und Schwarmstedt mit fünf Fahrzeugen und 30 Feuerwehrkameraden, die Rettungswagen der JUH Schwarmstedt und des DRK Walsrode, zwei Notärzte aus Burgwedel und Walsrode, sowie der Rettungshubschrauber Christoph 4. Nach ersten Ermittlungen der Polizei dürfte der niedrige Sauerstoffgehalt auf Oxidation im bis kurz vor den Arbeiten verschlossenen Rohr zurück zu führen sein. Die Ermittlungen dauern an.
Soltau-Fallingbostel (ots) - 08.12.
09:32:56 -
redaktion -
08. December 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandEinbruch in Itzehoe
Unbekannte Täter hebelten in 25746 Heide, Beseler Straße, eine rückwärtiges Fenster eines Einfamlienhauses auf. Er wurde ein LCD-Fernseher und ein Laptop entwendet. Tatzeitraum: 05.12.2008, 16.30 h - 06.12.2008, 14.05 h
07:15:37 -
redaktion -
07. December 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandLüneburg - Proteste gegen Eröffnung eines Ladengeschäftes der rechten Szene
Bereits am Mittwoch, 03.12.08, kam es zu einer Spontandemonstration von Anhängern der linken Szene gegen die Neueröffnung eines Bekleidungsgeschäfts der rechten Szene in der Altenbrückertorstraße in der Lüneburger Innenstadt (siehe Pressemitteilung vom 03.12.08).
Für den 06.12.08 hatte der Inhaber des Bekleidungsgeschäfts im Rahmen der offiziellen Eröffnung zu einer Feier eingeladen, an der im Verlauf bis zu 35 Personen, die der "rechten Szene" zuzuordnen waren, teilnahmen.
In den späten Morgenstunden versammelten sich gut 50 Personen der "linken" Antifa-Szene Lüneburg im Bereich eines Treffs in der Katzenstraße, um nach ihren Angaben "spontan" gegen die Eröffnung des "rechten" Bekleidungsgeschäfts zu demonstrieren. Dabei beabsichtigten die Personen einen Demonstrationsaufzug mit einer Route direkt durch die belebte Lüneburg Innenstadt durchzuführen. Diese wurde seitens der Polizei im Rahmen eines Kooperationsgesprächs u.a. aufgrund des "gut besuchten" Weihnachtsgeschäfts in der Innenstadt abgelehnt. Alternativ wurde den (Spontan-)Demonstranten eine Aufzugsroute um den direkten Innenstadtbereich angeboten. Diese wurde abgelehnt, so dass die Personen auf einen Demonstrationsaufzug verzichteten.
Im Verlauf des Nachmittags sammelte sich ein Großteil der "Linken" (bis zu 40 Personen) im weiteren Umfeld des "rechten" Bekleidungsgeschäfts in der Straßen "Bei der Ratsmühle" und "Am Sande".
Durch die eingesetzten Polizeikräfte konnte im Verlauf eine direkte Konfrontation zwischen den Anhängern der Antifa und den Personen im Bekleidungsgeschäft verhindert werden. Zu Straftaten kam es nicht. Die Polizei überprüfte bei mehreren Personen die Personalien und sprach Platzverweise aus.
10:39:21 -
redaktion -
06. December 2008
Allgemein • Was nicht passtEinbruch in privaten Wohnraum - die Polizei informiert!
Kiel / Plön (ots) - In der Jahreszeit der kurzen Tage haben "Dämmerungseinbrüche" Hochsaison. Vor allem Wohnhäuser und ebenerdige Wohnungen sind Ziel der Einbrecher. Meist gelangen diese durch unzureichend gesicherte Kellerfenster oder über Balkon- und Terrassentüren in den Wohnraum. Die Polizeidirektion Kiel reagiert mit dem bereits 2007 ins Leben gerufenen Präventionsprojekt "Einbruch in privaten Wohnraum" auf das jährlich wiederkehrende Phänomen und bietet in den nächsten Wochen Informationsveranstaltungen zum Thema EINBRUCHSCHUTZ an. Experten der Polizei Kiel, des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein und der Qualitätsgemeinschaft Sicherungstechnik Nord e.V. (QSN) stellen für interessierte Bürgerinnen und Bürger in Kiel, im Kreis Plön und in einigen Gemeinden des Kreises Rendsburg-Eckernförde Möglichkeiten der sicherungstechnischen Vorbeugung dar.
Eine erste Informationsveranstaltung findet am 11. Dezember 2008 ab 19 Uhr, in 24306 Plön, Vierschillingsberg 21, "Altes E-Werk" statt.
10:58:31 -
redaktion -
05. December 2008
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandZur Prostitution gezwungen und schwer misshandelt
Gestern (4. Dezember) haben Ermittler der Polizei Köln einen 31-jährigen Zuhälter in Köln-Marsdorf festgenommen. Dem Mann wird zur Last gelegt, seine heute 21 Jahre alte Ehefrau über mehrere Jahre brutal misshandelt und zur Prostitution gezwungen zu haben.
Im Oktober 2005 hatte der 31-Jährige die damals 17-Jährige nach Deutschland geholt. Bereits zwei Wochen nach ihrer Einreise brachte er sie in ein Bordell in Köln-Marsdorf, wo sie der Prostitution nachging. "Zunächst hat sie dort freiwillig gearbeitet - aus Liebe zu dem Beschuldigten", so ein Ermittler. Dabei wurde sie regelmäßig von ihm überwacht und musste ihren Lohn an den Mann, den sie wenig später auch heiratete, abgeben.
Obwohl die junge Frau im April 2006 schwanger wurde, musste sie weiter "anschaffen" gehen. Als sie mit fortschreitender Schwangerschaft die Arbeit verweigerte, kam es zu körperlichen Übergriffen des Ehemannes.
Wie brutal der Beschuldigte in der Folgezeit mit seiner Frau umging, zeigt die folgende Chronologie:
Nur eine Woche nach der Geburt ihres Sohnes im Januar 2007 musste die 21-Jährige wieder in einem Düsseldorfer Bordell arbeiten. Bis zum Sommer 2007 wurde sie immer wieder durch Schläge gefügig gemacht. "Die Misshandlungen waren sehr massiv - blutende Wunden, Schürfwunden bis hin zu Schnittverletzungen führten letztlich dazu, dass sie ihrer 'Arbeit' nicht mehr nachgehen konnte", so die 21-Jährige in ihrer Vernehmung.
Mit Baseballschläger zugeschlagen
Selbst ein Nasenbeinbruch durch Schläge mit einem Baseballschläger sind aktenkundig. Die Übergriffe gipfelten im Juni 2008 in einer Messerattacke. Der jetzt Festgenommene bewarf sein Frau mit einem Messer, das unglücklicherweise in ihrem rechten Oberarm stecken blieb. Als die junge Frau unter Zwang das Messer wieder aus dem Arm zog, brach die Klinge ab. Aber auch an dieser Stelle hatte das Martyrium noch kein Ende. Sie musste sich selbst die Messerspitze aus der Wunde entfernen. Der Forderung des Täters "Näh' das zu!" kam sie aber nicht mehr nach. Die Reaktion ihres Peinigers - er drückte ihr eine Zigarettekippe auf ihren Händen aus.
Vergewaltigung unter massiver Gewalteinwirkung
Im Juli 2008 kam es letztlich zu einer Vergewaltigung unter massiver Gewalteinwirkung. Der Hintergrund - die junge Mutter sollte durch sexuelle Dienstleistungen die Schulden ihres Ehemannes abarbeiten. Als sie sich weigerte, schlug er ihr so fest ins Gesicht, dass ihr Kiefer brach und sie später notoperiert werden musste. Selbst mit dieser Verletzung zwang er sie zu sexuellen Handlungen bei einem Gläubiger (26) und schaute dabei auch noch selbst zu. Ende Juli gelang ihr schließlich die Flucht aus dem Bordell. Dabei ließ sie ihren Sohn beim Ehemann zurück, flüchtete nach Österreich. Im August drohte er ihr mehrfach telefonisch, ihren Sohn umzubringen, wenn sie nicht zu ihm zurückkehren würde. Dann sagte er ihr Ende August, dass der Junge tot sei.
Infolgedessen kam es zu einem Polizeieinsatz in Köln, wobei das Kind unversehrt befreit und der Mutter übergeben werden konnte. Mit der Anzeige begannen die Ermittlungen, die letztlich am gestrigen Tag mit der widerstandslosen Festnahme des erheblich in Erscheinung getretenen 31-Jährigen endeten. Er wird heute dem Haftrichter vorgeführt. (pe)
17:18:19 -
redaktion -
04. December 2008
Allgemein • Was nicht passtPolizei warnt vor "Enkeltrick"
Die Landespolizei hat in den letzten zwei Monaten landesweit acht Fälle des so genannten "Enkeltricks" zu verzeichnen. In vier Fällen ist es beim Versuch geblieben. In vier weiteren Fällen haben die Täter ihr Ziel erreicht. Insgesamt wurden mehrere 10 000 Euro erbeutet.
"Hallo Oma! Ich bin´s. Rate mal, wer am Telefon ist." "Hans bist Du es? Deine Stimme klingt so anders!" " Ich rufe vom Handy an und die Verbindung ist nicht so gut..." So, oder so ähnlich beginnen die Gespräche mit denen die Betrüger ältere Menschen um ihr Erspartes bringen. Die Täter gehen immer nach dem gleichen Prinzip vor. Sie rufen ältere Menschen an und geben sich als Verwandter der Familie aus, der sich in Geldnot befindet. Nicht selten gibt Oma, wie in unserem Beispiel, ihren Sparstrumpf dem angeblich in Not geratenden Enkel. Den Betrug zu durchschauen fällt oftmals recht schwer, die Täter gehen dabei äußerst professionell vor und treten sehr glaubwürdig auf. Sie nutzen die Aufregung am Telefon und setzten nicht selten ihre Opfer unter Druck.
Sehr oft schämen sich die älteren Menschen hinterher, weil sie auf einen solchen Täter hereingefallen sind. In einigen Fällen hat es sogar zum Suizid geführt. Die Täter suchen per Zufallsprinzip die potentiellen Opfer aus dem Telefonbuch, einer CD-ROM oder aus dem Internet heraus. Die Opfer waren bisher überwiegend Damen im Alter ab 75 Jahren. Es handelte sich meistens um allein stehende Witwen.
Die Landespolizei möchte mit einigen Verhaltenstipps auf das Phänomen aufmerksam machen und die Zielgruppe der Seniorinnen und Senioren sensibilisieren.
Verhaltenstipps:
Während des Telefonates Gegebenheiten/Dinge erfragen, die nur der richtige Enkel beantworten kann. - Nicht auf eine persönliche Gesprächsebene einlassen - von scheinbar Vertrauten am Telefon nicht ausfragen lassen. - Die Namen der Verwandtschaft, die Höhe der Bargeldreserven zu Hause und der Konten bei der Bank niemals am Telefon nennen! - Generell sollten sich ältere Menschen immer die Telefonnummer des Anrufer ge-ben lassen. - Die Familie über den Anruf informieren und sich mit ihr beraten. - Im Zweifel benachrichtigen Sie die Polizei.
10:13:24 -
redaktion -
03. December 2008
Allgemein • Was nicht passtVorgetäuschter Raubüberfall in Flensburg
Am 06. November 2008 wurde bei der Wache der Polizeizentralstation Schleswig eine versuchte räuberische Erpressung durch einen 32 Jahre alten Schleswiger angezeigt. Der Mann gab vor, dass er sich einige Stunden zuvor mit einem Taxi von der Michaelisstraße zum Lornsenpark fahren ließ.
Vom Lornsenpark sei er zu Fuß zur anliegenden Straße "Am Kälberteich" gegangen. Hier sei er auf zwei männliche ihm unbekannte Personen getroffen.
Die erste Person habe ihn aufgefordert, seinen Geldbeutel herauszugeben. Der 32 Jahre alte Schleswiger setzte sich zu Wehr. Dabei sei er durch die zweite Person mit einem Messer am linken Unterarm verletzt worden. Schließlich sei dem Mann die Flucht vor den beiden Angreifern gelungen, die keine Beute erlangten. Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Schleswig konnten Widersprüche zur geschilderten Tat recherchiert werden. Der Anzeigende revidierte seine Aussage bei der Polizei und gab an, dass er sich diesen Überfall ausgedacht habe. Die Verletzung am Arm, die im Martin-Luther-Krankenhaus genäht werden musste, habe er sich selbst zugefügt. Der Mann begründete seine unüberlegte Handlung mit privaten Problemen.
17:20:05 -
redaktion -
02. December 2008
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandVermehrt Einbrüche im Bredstedter Bereich - beugen Sie vor!
Mit den kürzer werdenden Tagen nehmen die Dämmerungseinbrüche wieder zu. Von Oktober bis Februar verzeichnet die Polizei die meisten Delikte dieser Art. Als besonders kritisch gilt die Zeit zwischen 16 und 21 Uhr - die Täter können leicht auskundschaften, ob jemand zu Hause ist. So auch geschehen am 01.12.08 zwischen 16.20h und 20.00h in Bredstedt und Breklum.
Einbrüche in Breklum und Bredstedt
Einbrecher schlugen in einem Reihenhaus in der Hermannstraße die Scheibe der Terrassentür ein, gelangten in die Räumlichkeiten und entkamen mit Bargeld und Schmuck, insgesamt hatte das Diebesgut einen Wert von über 5.000 Euro. In der Theodor-Storm-Straße stiegen die Täter über ein rückwärtiges Fenster in ein Einfamilienhaus ein und durchsuchten die Räume. Hier wurden die zwei Täter von den Geschädigten überrascht und flüchteten. Eine Beschreibung liegt der Polizei nicht vor, das Stehlgut ist noch unbekannt. Auch in eine unverschlossene Wohnung drangen die Diebe im Christian-Albrecht-Jensen-Weg ein. Hier entkamen sie mit der Geldbörse, in der sich eine dreistellige Summe Bargeld befand. Auch in Breklum musste die Polizei einen Tageswohnungseinbruch in ein Einfamilienhaus im Carolinenweg aufnehmen. Die Täter schlugen die Fensterscheibe des Hauswirtschaftsraumes ein und durchwühlten die Räumlichkeiten. Auch hier konnte das Stehlgut noch nicht beziffert werden.
Einbruchschutz verbessern
Einbruchschutz beginnt mit einem sicherheitsbewussten Verhalten der Bewohner. So ist es laut Kristin Stielow, Pressesprecherin der Polizeidirektion Husum, eine sinnvolle Abschreckung, mit einer Zeitschaltuhr das Haus bewohnt aussehen zu lassen (zum Beispiel für Beleuchtung, Radio pp.). Neben Bewegungsmeldern und Alarmanlagen, die die mechanischen Sicherungen sinnvoll ergänzen, jedoch nicht ersetzen, gibt es noch zahlreiche andere Mittel, um Einbrecher fernzuhalten. Weitere Sicherheitstipps erhalten Sie auch im Internet unter
www.polizei.schleswig-holstein.de. Melden Sie verdächtige Beobachtungen sofort der Polizei, nutzen Sie den Ruf 110!
09:13:50 -
redaktion -
01. December 2008
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandSchuppenbrand in Lübeck
Aus bislang ungeklärter Ursache brannte am Samstagabend, 19.26 Uhr, ein zirka 400 Quadratmeter großer Holzschuppen am Lübecker Güterbahnhof. Das nahezu leer stehende Gebäude brannte vollständig nieder. Nach bisherigen Informationen wurden weder die anfangs gefährdeten Stromoberleitungen, noch die in der Nähe abgestellten Lokomotiven durch das Feuer beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Gesamtsachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.
16:44:06 -
redaktion -