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30. April 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Mord an Seniorin in Bad Pyrmont

Am Mittwoch, 29. April 2009, ereignete sich auf dem Parkplatz der Hufeland-Therme ein Kapitalverbrechen, durch das eine Seniorin (77, aus Bad Pyrmont) getötet wurde.
Gegen 15.45 Uhr meldeten Zeugen der Polizei über Notruf zunächst, dass eine Frau auf dem Parkplatz der Hufeland-Therme orientierungslos umherlaufe.

Einsatzbeamte trafen kurz darauf jedoch die auf dem Parkplatz in ihrem PKW sitzende Seniorin an, die stark aus einer Wunde am Hals blutete und nicht ansprechbar war.
Die Beamten leisteten bis zum Eintreffen eines Rettungswagens Erste Hilfe. Dann wurde die Frau in ein Krankenhaus in Bad Pyrmont gefahren, wo das 77jährige Opfer jedoch kurz darauf ihren Verletzungen erlag.

Zeugen konnten im Rahmen der ersten Ermittlungen mitteilen, dass im Fahrzeug des Opfers noch ein weiterer, bislang unbekannter Mann gesessen hat, der dann aber zu Fuß in Richtung Berg-Kurpark flüchtete.
Mit Hochdruck fahnden Einsatzbeamte der Polizei seit dem Nachmittag nach diesem Unbekannten, der wie folgt beschrieben wird: Alter: 20 bis 30 Jahre, Größe: 170 bis 180 cm, schlanke Statur, kurze, dunkle Haare.

Der Täter trug nach Zeugenaussagen eine abgetragene Jeanshose. Zudem eine dunkle, möglicherweise grün-braune Jacke (ähnlich einer sogenannten Schimanski-Jacke oder Fieldjacke). Auffällig war zudem eine mitgeführte, abgenutzt wirkende, dunkle Tasche mit runden, helleren Flecken.

Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden bittet die Bürger dringend um Mithilfe und fragt: - "Wer kann weitere Hinweise zur Tat oder der beschriebenen Person geben?" - "Wer hat vor der Tat schon verdächtige Personen auf dem Parkplatz der Hufeland-Therme beobachtet?"
Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden unter der Rufnummer 05281/9406161 in Verbindung zu setzen.

Auf Grund der ersten Erkenntnisse gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass ein bislang unbekannter Täter das Opfer in deren Fahrzeug mit einer Stichwaffe angegriffen und tödlich verletzt hat.
Zu den Hintergründen dieses Kapitalverbrechens können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an.
09:04:14 - redaktion -


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30. April 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Troisdorf - Randalierende Jugendliche beschädigten mehrere Fahrzeuge

Am 29.04.2009, 22.09 h meldeten Zeugen der Polizei, dass drei männliche Jugendliche über den Talweg in Richtung Sieglarer Str. ziehen und dabei parkende Fahrzeuge beschädigten. Die Zeugen verfolgten die Jugendlichen bis zur Bushaltestelle Sieglarer Str., wo diese in einen Bus einstiegen. An der Haltestelle Larstr. konnten die eingesetzten Beamten der Polizeiwache Troisdorf die Personen anhand der Beschreibungen identifizieren und aus dem Bus holen.

Bei der folgenden Überprüfung wurde festgestellt, dass die 15 - 16-jährigen Troisdorfer alkoholisiert waren. Sie wurden zur Polizeiwache Troisdorf verbracht, wo sie von den Eltern abgeholt wurden. Insgesamt beschädigten sie 14 PKW und traten die Glasscheibe einer Hauseingangstüre ein. Der Gesamtschaden wird auf ca. 3000,- Euro geschätzt. Es wurde Anzeige erstattet. (Th.)
09:02:41 - redaktion -


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30. April 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Mysteriöser Überfall auf zwei Jugendliche - Heiligenhaus

Am frühen Mittwochabend des 29.04.2009, gegen 18.00 Uhr, befanden sich zwei 13- und 14-jährige Jugendliche aus Heiligenhaus auf der Heidestraße im Heiligenhauser Ortsteil Heide. Als sie dort in Höhe eines örtlichen Lärmschutzwalls in Richtung Wülfrather Straße gingen, wurden sie nach eigenen Angaben plötzlich und unerwartet von zwei Unbekannten verfolgt.

Diese beiden offenbar männlichen Personen waren am ganzen Körper mit dunklen Anzügen bzw. Kostümen bekleidet, auf denen jeweils ein Skelett aufgedruckt war. Zusätzlich dazu waren die zwei Unbekannten mit Kopfhauben maskiert, die Reißverschlüsse und Sehschlitze hatten.

Vollkommen unmotiviert und grundlos griffen die beiden Verfolger die zwei Jugendlichen an. Sie schlugen brutal auf die zwei Opfer ein, warfen diese zu Boden und einer der beiden Täter, der bei dem Angriff ein Messer in der Hand hielt, verletzte beide Jungen jeweils mit leichten Schnittverletzungen im Gesichtsbereich.

Ohne eine Forderung gestellt zu haben oder den Geschädigten etwas entwendet zu haben, flüchteten die beiden Angreifer nach den gefährlichen Körperverletzungen in unbekannte Richtung.

Die zwei leicht verletzten Geschädigten begaben sich zunächst nach Hause und erschienen gegen 19.00 Uhr mit ihren Eltern zur Anzeigenerstattung bei der örtlichen Polizei. Daraufhin sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen im Tatortbereich verliefen leider ohne einen schnellen Erfolg.

Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, dessen Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen weiterhin andauern. Die zwei Geschädigten begaben sich nach Anzeigenerstattung in ambulante ärztliche Behandlung.

Bisher liegen der Heiligenhauser Polizei noch keine konkreten Hinweise zur Identität der beiden Täter vor, die nach Angaben der Überfallenen beide ca. 170 bis 180 cm groß, auffallend schlank und in beschriebener Art und Weise bewaffnet und auffällig maskiert waren. Weitere sachdienliche Hinweise zu den zwei beschriebenen oder sonst verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder Beobachtungen, die in einem Tatzusammenhang stehen könnten, nimmt die Polizei in Heiligenhaus, Telefon 02056 / 9312-6150, jederzeit entgegen.
09:01:56 - redaktion -


29. April 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Hemmingstedt: Einbruch in Jugendzentrum

Unbekannte brachen zwischen Montag (20.15 Uhr) und Dienstag (14.30 Uhr) in das in der Straße Neue Anlage gelegene Jugendzentrum ein. Um in das Gebäude eindringen zu können schlugen die Täter ein Kellerfenster ein. Innen angekommen, hebelten sie diverse Innentüren auf.

Die Einbrecher stahlen Elektroartikel (1 Wii-Spielekonsole, 1 PC, 1 DVD-Player) und eine geringe Menge Kleingeld.
Hinweise an die Polizeistation Hemmingstedt, Telefon 0481/68108, oder an die Kripo Heide, Telefon 0481/71000.
08:48:43 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Überfall auf Sparkasse in Kiel - Polizei sucht Zeugen

Dienstagmorgen ist es zu einem Raubüberfall auf eine Sparkassen-Filiale in der Feldstraße im Stadtteil Blücherplatz. Ein bislang unbekannter Mann erbeutete Bargeld und flüchtete anschließend. Der Mann betrat die Bank gegen 9.30 Uhr und legte der Bankangestellten am Kassentresen wortlos einen Zettel mit der Aufforderung zur Herausgabe des Geldes vor. Gleichzeitig zeigte er ihr eine Schusswaffe, die in seiner Jacke steckte.
Die Angestellte kam der Forderung nach und händigte ihm einen Bargeldbetrag aus. Nachdem der Täter das Geld in seiner Jacke verstaut hatte, verließ er die Bank in unbekannte Richtung.

Die Person wird als etwa 40 bis 50 Jahre alt und 170 cm groß beschrieben. Zur Tatzeit trug sie einen Bart, der im Bereich des Kinns grau war. Er war bekleidet mit einer dunklen Jeansjacke und einer hellblauen Jeanshose. Außerdem trug er eine schwarze Sonnenbrille und ein schwarzes Basecap.
Die Polizei fahndet aktuell nach dem Täter. Wer Hinweise zu diesem Mann oder zur Tat geben kann, sollte sich mit der Kripo Kiel unter der Rufnummer 0431 / 160 3333 in Verbindung setzen oder den Polizeiruf 110 wählen.

Die Förde Sparkasse lobt eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Täters führen.
08:47:33 - redaktion -


28. April 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Unbekannte setzen Holzlager in Münster in Brand

Bislang unbekannte Personen haben heute (27. April) gegen 01:15 Uhr an einer Schule an der Von-Esmarch-Straße ein Holzlager in Brand gesetzt. Ein Zeuge benachrichtigte Feuerwehr und Polizei. Das Schulgebäude wurde an der Außenwand und an Oberlichtern zum Teil beschädigt, bevor die Feuerwehr das Feuer löschen konnte. Der Sachschaden beträgt etwa 25.000 Euro. Zeugenhinweise zu dem Brand und zu möglichen Tätern werden erbeten an das Polizeipräsidium Münster unter der Telefonnummer 0251-275-0.
09:36:28 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Kiel - Vier Wohnungen der rechten Szene durchsucht

Heute Morgen durchsuchten Beamte des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein die Wohnungen von 4 Männern der aktiven rechten Szene Kiels.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, für inhaftierte Angehörige des rechten Spektrums als geschlossene Front zu agieren und einen "Kampf gegen die Zionistische Besatzungsregierung und für die Freiheit Deutschlands" zu führen.

Die Polizei wurde durch den Schriftverkehr mit Inhaftierten auf die Gruppe aufmerksam. Es besteht der Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung durch die polizeilich bereits einschlägig in Erscheinung getretenen 18 bis 40 Jahre alten Männer, die ihre Ziele durch die Begehung von Straftaten verfolgt.

Auch in jüngster Zeit ist die Gruppe in der Kieler Innenstadt bei Flugblattaktionen der rechten Szene und Auseinandersetzungen mit Angehörigen der linken Szene in Erscheinung getreten.

Ein Ermittlungsverfahren wurde durch die Staatsanwaltschaft in Flensburg eingeleitet. Die Durchsuchungen dienten der Auffindung von Beweisen. Ihnen droht eine Haftstrafe von bis zu 5 Jahren oder eine Geldstrafe.
09:35:00 - redaktion -


27. April 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Steinewerfer - Zug mit Holstein-Fans angegriffen

Wieder einmal haben sogenannte "Fans" des Vfb Lübeck über die Stränge geschlagen. Als die Regionalbahn mit den Fans des Tabellenführers Holstein Kiel auf der Rückreise vom Auswärtsspiel in Babelsberg am Sonntagmorgen, gegen 00.52 Uhr den Bahnhof Eutin erreichte, prasselten Steine gegen den Zug. Eine Gruppe von etwa 15-20 Jugendlichen hatten vor Einlaufen des Zuges Schottersteine aus dem Gleisbett geholt und bewarfen damit den einlaufenden Zug. 2 Seitenscheiben des Regionalzuges wurden durch die Steinwürfe zerstört.

Daraufhin zogen die Kieler Fans die Notbremse, zerstörten ihrerseits eine Scheibe des Zuges mit einem Nothammer und versuchten, den Zug zu verlassen, um an die Lübeck "Fans" heranzukommen. Durch die Begleitkräfte der Bundespolizei konnte eine weitere Eskalation verhindert werden, die Gruppe Jugendlicher setzte sich bei Erkennen der Polizeikräfte in Richtung Innenstadt ab. Einer der Jugendlichen konnte durch einen zufällig in der Nähe befindlichen Beamten der Landespolizei erkannt werden. Der Zug konnte anschließend nach Kiel weiterfahren, Anzeigen wurden gefertigt.

Bereits am Samstag Nachmittag kam es in Lübeck zum Spiel Vfb Lübeck-Magdeburg. Mit dem Zug reisten etwa 250 Magdeburger an. Sie wurden sowohl auf der An- wie auch auf der Abreise durch Kräfte der Bundespolizei begleitet, was für einen ruhigen Verlauf der Reisephase sorgte.
09:01:39 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Wohnhaus in Fulda-Horas abgebrannt

Am gestrigen Samstagabend gegen 23:30 Uhr musste die Feuerwehr Fulda in der Marienstraße unterhalb des Frauenberges den Brand eines Wohnhauses löschen. Im Bereich einer überdachten Terrasse entstand aus bisher unbekannten Gründen ein Feuer, das über die Außenfassade den Dachstuhl des Hauses erreichte.

Das Dachgeschoss brannte teilweise aus, ein Zimmer im Erdgeschoss wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. An dem über 100 Jahre alten Haus, das in den vergangenen Jahren saniert wurde, entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von 50.000,-- Euro. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zur Brandursache sind eingeleitet und dauern an.
09:00:36 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Motorradsicherheit - Saisoneröffnung am Cafe Schräglage - Erkrath

Schräglage
Wie schon seit Wochen mit Plakaten, in Zeitungen und durch Rundfunktrailer angekündigt, fand am Sonntag, dem 26. April 2009, die offizielle Saisoneröffnung zur "Aktion Motorradsicherheit 2009" der Kreispolizeibehörde Mettmann statt. In Zusammenarbeit mit mehreren Kooperationspartnern veranstaltete die Polizei einen Verkehrssicherheitstag für Motorradfahrerinnen und -fahrer am beliebten Biker-Treff "Cafe Schräglage" im Neandertal zwischen Mettmann und Erkrath.

In der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr gab es neben zahlreichen weiteren Aktionen, wie z.B. Live-Musik auf offener Bühne, von Händlern angebotene Möglichkeiten zu Motorrad-Probefahrten in der Umgebung sowie einem Gewinnspiel mit attraktiven Preisen, ganztägig vielfältige Informationen und Gespräche von und mit der Polizei zum Thema Motorradsicherheit. Dabei stellten die Beamten nicht nur ihre Polizeifahrzeuge und Überwachungsgeräte an mehreren Ständen zur Schau, sondern auch gleichzeitig ihr Wissen und ihre besonderen Verkehrserfahrungen für Gespräche, Diskussionen und Beratungen bereit.

Und da es das Wetter an diesem Sonntag besonders gut meinte mit den Veranstaltern und allen Zweiradfahrern aus Nah und Fern, wurde die Veranstaltung zu einem riesigen Erfolg. Mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher fanden bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen den Weg ins Neandertal.

Schnell waren da am Morgen schon beinahe alle Abstellmöglichkeiten mit mehreren hundert Motorrädern besetzt. Doch da den ganzen Tag hinweg ein ständiges Ankommen und Wegfahren zu verzeichnen war, gelang es den eingesetzten Ordnern dennoch immer wieder jedem ankommenden Besucher erfolgreich eine noch freie Parkmöglichkeit zuzuweisen.

Schräglage

Ein ganz besonderer Erfolg des Tages aber waren die von der Polizei geführten Aus- und Rundfahrten zu den schönsten, aber auch unfallträchtigsten Motorradstrecken im Kreis Mettmann. Bei den Touren, die in halbstündigem Abstand im Neandertal starteten, nahmen rund 100 Motorradfahrerinnen und -fahrer teil. In den von erfahrenen Polizei-Kradfahrern geführten Touren wurde auf die besonderen Gefahren an speziellen Orten hingewiesen.

Natürlich gab es zu diesen Hinweisen auch sofort praxisgerechte und hilfreiche Vermeidungshinweise dazu. Zusätzlich machten die Gruppen auf dem Gelände des THW in Heiligenhaus an der Talburgstraße Station, wo die Tourteilnehmer zusammen mit Fahrsicherheitstrainern der Polizei interessante und praktische Erfahrungen zu den Themen Reaktionszeit und Bremsweg machen konnten.

Schon in gewohnt bekannter Weise wurde die Veranstaltung ganztägig von Radio Neandertal begleitet, das live vom Cafe Schräglage im Neandertal sendete, dabei viele Interviewpartner fand und alle Besucher natürlich immer wieder mit bester Musik und Unterhaltung versorgte.

Text / Fotos: Polizei Mettmann
08:59:34 - redaktion -


26. April 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Göttingen - Polizei entfernt ungebetenen Hochzeitsgast

Handfestes Zugreifen war seitens der Polizei erforderlich, um einen ungebetenen Gast aus einer Hochzeitsgesellschaft zu entfernen. Der 20 jahre alte Göttinger hatte sich mehrfach in Hochzeitsfeier geschlichen und die Festivität gestört. Trotz ausgesprochenen Hausverbotes setzte er sein Handeln fort.

Die hinzugeszogenen Polizeibeamten wollten den Mann dann dem Polizeigewahrsam zuführen. Um dies zu verhindern, versuchte der Mann, sich loszureißen. Dies scheitere aber am festen Zupacken der Beamten, die ihn an schließend im Streifenwagen zu Wache verbrachten. Verletzt wurde bei der Widerstandshandlung niemand.
Die Feier konnte ohne weitere Störungen fortgesetzt werden.
10:01:41 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Schlägerei in Sprockhövel

Am Sonntag, d. 26.04.09, 02:25 Uhr, kam es vor einer Discothek an der Kleinbeckstraße zu einer Schlägerei, wobei drei Männer auf einen 23 Jahre alten Sprockhöveler zunächst einschlugen und dann den am Boden liegenden Geschädigten mehrfach gegen den Oberkörper traten.

Nasenbeinbruch
Das Opfer erlitt dabei eine Nasenbeinfraktur und mehrere Prellungen. Vor dem Transport ins Krankenhaus ergab sich außerdem der Verdacht auf Rippenbrüche. Die Ermittlungen am Tatort ergaben einen konkreten Hinweis auf einen der drei Täter, einen 24 Jahre alten Mann aus Hattingen.
10:00:29 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Retdachhaus in Tangstedt abgebrannt

Am Freitagnachmittag wurden die Einsatzkräfte gegen 15.45 Uhr zu einem Feuer im Rader Weg gerufen.

Die Freiwilligen Feuerwehren Jersbek, Bargfeld-Stegen, Wilstedt, Tangstedt, Wulksfelde und Norderstedt waren rasch vor Ort, konnten ein Niederbrennen des reetgedackten Wohnhauses bis auf die Grundmauern allerdings nicht mehr verhindern. Die Nachlöscharbeiten und Brandwache dauerten noch bis zum Samstagnachmittag an. Die Bewohner des Hauses befanden sich vor Ort, blieben aber unverletzt.
Angaben zur Schadenshöhe können zurzeit noch nicht gemacht werden.

Die Kriminalpolizei Norderstedt hat die noch andauernden Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
09:59:05 - redaktion -


25. April 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Kiel - Fliegerbombe aus Hafenbecken geborgen und entschärft

Die im Kieler Hafenbecken aufgefundene Bombe konnte um 19.55 Uhr am Freitagabend ohne nennenswerte Probleme entschärft werden. Von der Räumung rund um die Bergungsstätte waren etwa 1.000 Personen betroffen.

Die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes haben gegen 18.30 Uhr mit der Bergung der fünf Zentner schweren Bombe begonnen. Hierzu musste diese mit Hilfe von Hebeballons aus dem Hafenbecken gehoben werden, wo die Fliegerbombe in etwa 14 Meter Tiefe lag. Von der Wasseroberfläche konnte das Relikt aus dem zweiten Weltkrieg mittels eines Krans an Land befördert werden. Die Entschärfung erfolgte ab 19.25 Uhr an Ort und Stelle ohne größere Komplikationen. Um 19.55 Uhr war die Gefahr beseitigt und der Zünder entfernt.
Die Kieler Polizei sperrte den Bereich um die Bergungsstätte ab 18 Uhr weiträumig ab. Von der Räumung waren auch Besatzung und Passagiere eines im Hafen liegenden Schiffs der Stena-Line betroffen. Die etwa 800 Personen mussten das Schiff verlassen und hatten die Möglichkeit, sich für die Dauer der Entschärfung in einer nahe gelegenen Markthalle aufzuhalten.

Rund 200 weitere Personen aus angrenzenden Wohnungen und Geschäftsräumen mussten diese ebenfalls verlassen. Alle Betroffenen zeigten sich kooperativ, es gab keinerlei Schwierigkeiten. Größere Verkehrsprobleme entstanden ebenfalls nicht.
Die Polizei war mit elf Streifenwagenbesatzungen vor Ort, die Wasserschutzpolizei sperrte zusätzlich mit drei Booten den Bereich des Hafenbeckens ab.
Matthias Arends
09:36:21 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Alt-Duvenstedt - Tödlicher Unfall am Bahnübergang - Güterzug erfasst PKW

Am 25.04.2009 gegen 02.00 Uhr erfasste ein Güterzug auf der Bahnstrecke Flensburg - Neumünster am Bahnübergang Owschlager Moor bei Alt Duvenstedt ( Kreis Rendsburg-Eckernförde) einen PKW Toyota Starlet. Der PKW wurde mehrere hundert Meter mitgeschleift; die 35-jährige weibliche Fahrerin verstarb noch am Unfallort.

Die Bahnstrecke war für die Einsatzmaßnahmen von 02.04 Uhr bis 06.34 Uhr gesperrt. Am Ereignisort waren Einsatzkräfte der Bundespolizei , Landespolizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sowie der Notfallmanager der Bahn.
Der Bahnübergang ist mit Halbschranken und Lichtzeichenanlage gesichert. Die Ermittlungen zur Unfallursache werden durch die Kripo Rendsburg geführt.
09:34:55 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Stromausfall im Stadtgebiet von Bad Hersfeld

Am 25.04.09 um 08.02 Uhr kam es nach einer Brand in einem sog. "Trafohäuschen" zu einem Transformatorenbrand in der Landecker Str. von Bad Hersfeld. Hierbei kam es zu einem Stromausfall im Stadtgebiet von Bad Hersfeld sowie in Teilen von Ludwigsau. In der Folge geriet eine Verteilerstation in einem Gebäude in der Str.

"Am Siechen" verm. infolge einer Überspannung ebenfalls in Brand. Die Brände wurden abgelöscht, Arbeiten der Stadtwerke und Feuerwehr dauern noch an. Zur Ursache kann bislang nichts weiter gesagt werden. Es entstand erheblicher Sachschaden, der derzeit jedoch noch nicht bezifferbar ist, die betroffenen Gebäude sind teils noch nicht begehbar.

Derzeit sind noch etliche Haushalte in Bad Hersfeld und Ludwigsau ohne Strom. Die Dauer des Stromausfalls ist derzeit noch nicht einschätzbar. Lt. einer Einschätzung der Stadtwerke Bad Hersfeld deutet nichts auf eine Straftat hin, weitere Stromausfälle durch weitere Kettenreaktionen werden seitens der Stadtwerke ausgeschlossen.

Feuerwehr und Polizei sind über Amtleitungen sowie die Notrufleitungen wieder erreichbar. Es bestanden nur kurzzeitige Einschränkungen.
09:33:54 - redaktion -


24. April 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Friedrichstadt - Polizei verzeichnet zwei Einbrüche

eweils in der Nachtzeit von Mittwoch, den 22.04.09 auf Donnerstag, den 23.04.09 drückten bislang unbekannte Einbrecher ein Tor zum Baustoffhandel in der Uelvesbüller Straße in Friedrichstadt auf und gelangten auf das Gelände. Ob und was hier fehlt, konnte noch nicht gesagt werden. In der Tönninger Straße wurde eine KFZ-Werkstatt/Händler Tatörtlichkeit eines Einbruches.

Hier hebelten die Täter ein Fenster auf und entwendeten aus dem Innenraum rote Kennzeichen sowie Bargeld und Papiere. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Tel. 04841-8300 oder dem Polizeiruf 110 um sachdienliche Hinweise.
09:12:57 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Ab ins Schaufenster in Mettmann

"Ich hab keine Ahnung" war die Antwort des 19- jährigen Mettmanners auf die Frage, wie es zu dem Unfall gekommen sei. Gegen 21.40 Uhr, 23. April, war er in seinem Lancia vom "Jubi" nach rechts abgebogen, hatte die Kontrolle über den PKW verloren und war direkt in der Schaufensterscheibe eines Drogeriemarktes gelandet. Es entstand Sachschaden für mehrere 1000 €uro. Der Lancia musste abgeschleppt werden, das Schaufenster erhielt eine Notverglasung.

Mettmann
Polizei Mettmann
09:12:08 - redaktion -


23. April 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Lohne - Bus prallt mit Zug der Nordwestbahn zusammen

Am späten Mittwochnachmittag wurde bei einem Zusammenstoß zwischen einem Bus und einem Zug der Nordwestbahn in Lohne (LK Vechta) der Busfahrer lebensgefährlich verletzt. Gegen 16.45 Uhr wollte der 61-jährige Busfahrer aus Vechta, der alleine im Bus saß, einen unbeschrankten Bahnübergang in Lohne, Burgweg, in Richtung Hopener Wald fahrend überqueren. Dabei übersah er einen mit 70 Personen besetzten Zug der Nordwestbahn, der die Strecke Delmenhorst - Osnabrück in Richtung Süden befuhr.

Der Bus wurde durch die Wucht des Aufprall im Bereich des Führerhauses total zertrümmert und um 180 Grad zurückgeschleudert. Ersthelfer kümmerten sich um den 61-jährigen Busfahrer, der aus seinem Bus neben die Bahngleisen geschleudert wurde. Ein Rettungshubschrauber flog den Schwerstverletzten zu einer Klinik nach Osnabrück.

Der Zug der Nordwestbahn kam nach einer Vollbremsung nach ca. 200 Metern im Bereich des Bahnübergangs der Südtangente Lohne zum Stehen. Die ca. 70 Passagiere der Nordwestbahn blieben unverletzt, der Lokführer hatte einen Schock. Die Polizei schätzt den Sachschaden vorläufig auf ca. 40.000 Euro. Die 70 Insassen der Nordwestbahn wurden mit Bussen (Schienenersatzverkehr) weitertransportiert.
10:01:43 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Brand in Einfamilienhaus in Pinneberg

Barmstedt - Zwei Zimmer sind bei einem Feuer in einem Einfamilienhaus in Barmstedt ausgebrannt. 40 Kräfte der freiwilligen Feuerwehren Barmstedt und Bokholt-Hanredder konnten eine größere Brandausbreitung stoppen. Die Bewohner - eine vierköpfige Familie und ein Gast - blieben unverletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Der Notruf ging gegen 18.45 Uhr bei der Integrierten Regionalleitstelle Elmshorn ein. Weil der Anrufer von mehreren Personen im Gebäude sprach, wurde für die Freiwillige Feuerwehr Barmstedt Vollalarm ausgelöst. Einsatzleiter Andreas Euker, stellvertretender Wehrführer, ließ zusätzlich die Nachbarwehr aus Bokholt-Hanredder alarmieren. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen Flammen aus einem Fenster im Obergeschoss. Im Haus war aber niemand mehr. Die vierköpfige Familie - Vater (45), Mutter und zwei erwachsene Söhne (26 und 22 Jahre) - sowie eine Bekannte (20) hatten das verrauchte Haus ohne fremde Hilfe und unverletzt verlassen.

Der erste Angriffstrupp ging unter schwerem Atemschutz zum Innenangriff vor. Er konnte die offenen Flammen relativ schnell niederschlagen. Ein Feuerwehrmann zog sich dabei einer leichte Verbrennung am Hals zu, die ambulant behandelt wurde. Von der in Stellung gebrachten Drehleiter aus nahmen weitere Helfer einige Dachpfannen auf, um sich zu gehen, dass das Feuer nicht darunter gelaufen war. Im Laufe des Einsatzes kamen mehrere Atemschutzgeräteträger zum Zuge. Nach etwa einer Stunde konnte endgültig "Feuer aus" gegeben werden. Das Feuer hatte zwei Zimmer auf einer Giebelseite erfasst. Diese brannten aus. Der Rauch überzog aber das gesamte Obergeschoss mit einer schwarzen Rußschicht. Die Familie kam über Nacht auswärts unter.

Die Höhe des Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Polizei ermittelt.

Zeiten 18.45 Uhr: Alarmierung FF Barmstedt und Rettungsdienst ca. 19 Uhr: Alarmierung FF Bokholt-Hanredder ca. 19.45 Uhr: Feuer aus
Kräfte FF Barmstedt: 28 Kräfte und 6 Fahrzeuge FF Bokholt-Hanredder: 12 Kräfte und 2 Fahrzeuge Rettungsdienst RKiSH: 2 RTW Polizei: 1 Streifenwagen Einsatzleiter: Andreas Euker, stellvertretender Wehrführer FF Barmstedt
10:00:39 - redaktion -


22. April 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Kripo Flensburg klärt Banküberfälle auf

Am 14. Januar überfiel ein Tatverdächtiger aus Flensburg eine Bankfiliale in Harrislee im Kreis Schleswig-Flensburg und wurde noch am selben Tag festgenommen (wir berichteten - der Täter ist seinerzeit bewaffnet gewesen). Der Hintermann dieser Tat konnte heute bei dem Versuch, dieselbe Bank erneut zu überfallen, ebenfalls festgenommen werden.

Ein Zeuge aus dem Bekanntenkreis der Tatverdächtigen brachte die Flensburger Kripo auf die Spur des Drahtziehers der Raubüberfälle. Dabei handelt es sich um einen 29-jährigen Flensburger, der wegen seiner Spielsucht erhebliche finanzielle Mittel benötigt. Die Ermittlungen ergaben, dass er die erste Tat geplant und dann einen weiteren jungen Mann angeworben hat, der die eigentliche Tatausführung übernahm, während er selbst den Fluchtwagen fuhr.
Für den Vormittag des 21.04.09 war geplant, dieselbe Bankfiliale in Harrislee erneut zu überfallen. Der 29-Jährige hat sich mit seinem PKW auf den Weg nach Harrislee gemacht. Dort konnte er auf einem Parkplatz gegenüber der Bank vom Spezialeinsatzkommando (SEK) aus Kiel in seinem Auto, das zur Vermögensabschöpfung eingezogen wurde, festgenommen werden. Die Tatwaffe konnte sichergestellt werden.

Er wurde noch am gleichen Tag dem Haftrichter vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl erließ.
Im Stadtgebiet wurden insgesamt drei Wohnungen mit dem Ziel durchsucht, Beweismittel aufzufinden.
Dazu Kriminalhauptkommissar Sven Knies, Leiter des Sachgebietes 2 der Flensburger Kripo: "Es handelt sich hierbei um einen besonders spektakulären Fall! Durch einen intensiven Kontakt zu den handelnden Personen und operative Maßnahmen technischer Art konnten wir das Geschehen jederzeit steuern und die Gefährdung von Unbeteiligten ausschließen."
08:08:19 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Zug in Westerburg entgleist

Am 21.4.2009, gegen 15.30 Uhr, ist ein Regionalzug des Verkehrsunternehmens Vectus im Bereich des Bahnhofs Westerburg (Westerwaldkreis) auf einer Weiche entgleist.
In dem Zug, der auf der eingleisigen Zugstrecke Altenkirchen - Limburg unterwegs war, befanden sich lediglich 7 Reisende. Die Zugbegleiterin konnte nach dem Unfall alle Zuginsassen selbstständig evakuieren und den Gleisbereich unverletzt verlassen.

Wie es zu der Entgleisung gekommen ist, muss noch ermittelt werden. Es wird sowohl technisches als auch menschliches Versagen nicht ausgeschlossen. Die Ermittlungen des zuständigen Bundespolizeireviers in Koblenz dauern zur Stunde noch an.
Vor Ort waren - aufgrund der zunächst unklaren Einsatzlage - eine Vielzahl von Rettungskräften, Feuerwehr, Kräfte der Polizeiinspektion Westerburg sowie der Notfallmanager der DB AG. Darüber hinaus war ebenfalls ein Polizeihubschrauber der Bundespolizei im Einsatz.
08:06:07 - redaktion -


21. April 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Einbruch in Jugendtreff Lütgenrode

Am Sonntag zwischen 01.30 Uhr und 11.00 Uhr sind Unbekannte in Lütgenrode in einen als Jugendraum genutzten Bauwagen eingebrochen.
Eingestiegen sind die Täter durch ein gewaltsam geöffnetes Fenster.
Im Bauwagen haben sie einen SAT-Receiver, einen DVD-Player und 15 Spiele für eine Playstation 1 gestohlen. Der Schaden beträgt ca. 100 Euro.
Die Nörten-Hardenberger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 05503-1004 um Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können.
10:11:36 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Raubüberfall auf Tankstelle in Wesseling

Einen kleinen Geldbetrag erlangte der Täter bei einem Raub auf eine Tankstelle an der Brühler Straße in Wesseling.
Der Mann betrat am Montag (20. April) um 20.35 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle. Er zwang die 28-jährige Kassiererin mit einer großen schwarzen Schusswaffe zur Herausgabe von Bargeld.

Außerdem nahm er vier Stangen Zigaretten der Marke Marlboro mit. Die gesamte Beute wurde in eine weiße Plastiktüte mit unbekannter Aufschrift verstaut. "Es tut mir leid", sprach der Räuber und verschwand in einen kleinen Stichweg der zur Hauptstraße führt.

Er wird beschrieben als 20-25 Jahre alt, mit gebräunter Haut, circa 170 Zentimeter groß und kurzen schwarzen Haaren. Bekleidet war er mit einer schwarzen Stoffjacke und Jeans. Er sprach akzentfreies Deutsch. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 31 in Hürth, Telefon 02233-520.
10:10:31 - redaktion -


20. April 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Gleich zwei Häuser brannten in Rotenburg

Am frühen Sonntag Morgen kommt es in Visselhövede zu einem Brand in einem Keller des ehemaligen Bahnhofgebäudes in der Bahnhofstraße.
Im Keller des Gebäudes gerieten dort gelagerte Gegenstände aus ungeklärter Ursache in Brand. Die Rauchentwicklung verbreitete sich im gesamten Gebäude.
Das Obergeschoss des Gebäudes ist bewohnt. Drei dort wohnende Person wurden mit leichten Rauchgasvergiftungen in das Rotenburger Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei Rotenburg schätzt den entstandenen Schaden auf 15.000 Euro.

Nur kurze Zeit später kam es in Ostervesede ebenfalls zu einem Gebäudebrand. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet eine an ein Wohnhaus angrenzende Garage in Brand. Zwei dort abgestellte Pkw wurden durch die Brandentwicklung vollständig zerstört. Das Wohnhaus ist durch die Rauchentwicklung vorerst nicht bewohnbar. Die Schadenhöhe wird in diesem Fall von der Polizei auf ca. 200.000 Euro geschätzt.
Die Polizei Rotenburg hat in beiden Fällen die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Wer Hinweise zu den beiden Bränden geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Rotenburg unter der Telefonnummer: 04261-9470
09:31:42 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Widerstand gegen Polizeibeamte in Gelsenkirchen

Nachdem eine 50-jährige männliche Person am 19.04.2009, gegen 02:00 Uhr, nach vorangegangenen Zahlungsstreitigkeiten vom Wirt aus einer Gaststätte an der Fürstinnenstraße gewiesen wurde, randalierte der Mann vor der Tür weiter. Der Aufforderung durch die eingesetzten Polizeibeamten, sich ruhig zu verhalten und von der Örtlichkeit zu entfernen, kam er nicht nach.

Er blieb weiterhin renitent und wurde immer aggressiver, so dass er dem Polizeigewahrsam zur Ausnüchterung zugeführt wurde. Aufgrund seines Verhaltens mussten ihm während des Transports Handfesseln angelegt werden. Als diese bei der Ankunft im Gewahrsam abgenommen wurden, griff er die dort anwesenden Beamten tätlich an.

Er trat und schlug um sich und bespuckte sie. Selbst in der Zelle stellte er sein Verhalten nicht ein und randalierte dort weiter. Er wurde zur Anzeige gebracht und eine Blutprobe entnommen.
09:30:08 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Brand im Wohnheim für geistig Behinderte in Ratingen-West

Die Feuerwehr Ratingen wurde am 19.04.2009 um 00:56 Uhr zu einem vermeintlichen Brand in einem Wohnheim für geistig Behinderte auf der Eckampstraße alarmiert.
Da dort 45 Bewohner mit Handycap leben, wurden neben der Berufsfeuerwehr direkt auch die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Tiefenbroich und Ratingen-Mitte alarmiert.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Hausmeister sehr besonnen und sensibel reagierte, indem er den Brand noch vor Auslösung eines direkt in der Nähe befindlichen Rauchmelders detektierte und die Rauchabzugsanlage des Treppenraumes öffnete. Die Feuerwehr konnte die Ursache aufgrund dessen schnell bestätigen. Es handelte sich um ein verschmortes Vorschaltgerät einer Leuchtstoffröhre im Treppenraum.
Die Deckenleuchte wurde seitens der Feuerwehr vom Netz getrennt und demontiert. Durch das schnelle und umsichte Handeln des Hausmeisters konnten die Heimbewohner in ihren Wohneinheiten verbleiben.
09:29:00 - redaktion -


19. April 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Dachgeschossbrand in Asylantenheim in Blomberg

Gegen 23.30 Uhr meldete ein Zeuge bei der Feuerwehrleitstelle einen Dachgeschossbrand in einem Blomberger Asylantenheim. Aus bislang ungeklärter Ursache hatte das Dach des Hauptgebäudes in der Neuen Torstraße Feuer gefangen. Die Flammen griffen anschließend auch auf das Neben- und ein Nachbarhaus über.

Bei allen drei Gebäuden wurden die Dächer zerstört, durch die Löscharbeiten können auch die darunter befindlichen Etagen zur Zeit nicht bewohnt werden. Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt. Im Gebäude befanden sich zur Zeit der Brandentdeckung sieben Personen, die alle ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen das Haus verlassen konnten. Sie wurden anschließend vom Bereitschaftsdienst des Blomberger Ordnungsamtes betreut und in einem Hotel untergebracht.

Ebenso wird für die anderen Hausbewohner, die heute nacht nicht in ihren Zimmern waren und erst später zurück kehren, gesorgt. Nach vorsichtigen ersten Schätzungen dürfte der Sachschaden ca. 200.000 € betragen, wobei der durch Löschwasser verursachte Schaden noch nicht mit eingerechnet ist.

Zur Klärung der Brandursache wird die Polizei Lippe einen Brandsachverständigen hinzuziehen. Der gesamte Gebäudekomplex wurde von der Polizei beschlagnahmt, weiträumige Absperrungen sorgen überdies dafür, dass Personen nicht von losen Gebäudeteilen getroffen werden können. Die Feuerwehr hält noch Brandwache. Nach derzeitigem Ermittlungsstand deutet nicht auf eine vorsätzliche Brandlegung, geschweige fremdenfeindlich Tat hin.
10:08:35 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Schwere Brandstiftung in Sendenhorst-Albersloh

Am Samstag, 18.04.2009, gegen 03:00 Uhr, bemerkte ein 37-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Sendenhorst-Albersloh, in der Straße Nachkamp leichten Brandgeruch in seiner Wohnung. Auf der Suche nach der Ursache stellte er fest, dass einige Umzugskartons im Kellergeschoss des Hauses in Brand gesetzt worden waren.

Daraufhin verständigte er die Feuerwehr, die das Feuer schnell löschen konnte. Gebäudeschaden entstand hierbei nicht. Eine 53-jährige Anwohnerin erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vorsorglich mittels RTW dem Krankenhaus in MS-Hiltrup zugeführt.
10:06:35 - redaktion -


18. April 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

PoliBär-Malwettbewerb - Preisverleihung an Gewinner in Dortmund

Wie in den vergangenen Jahren zuvor hatte die Polizeiwache Hörde, Polizeiinspektion 1, für das Jahr 2008/2009 einen PoliBär-Malwettbewerb ausgeschrieben, an denen sich insgesamt 198 Kinder aus 11 Einrichtungen beteiligten.

Aus jeder eingesandten Gruppe (ca. 10 - 15 Teilnehmer), malten Bilder zum Thema "Wo darf ich mit dem Fahrrad fahren?". Diese Bilder wurden in den Diensträumen der Polizeiwache Hörde ausgestellt. Aus einer Gruppe von Gewinnern in der Vorrundenauswahl sollen nun die Hauptgewinner ihre Preise in Empfang nehmen können.

Die Preisverleihung durch Polizeihauptkommissar Peter Meuche findet am kommenden Dienstag, den 21.04.2009, 13.00 Uhr, in der Polizeiwache Hörde statt. Dazu sind die Medien hiermit herzlich eingeladen.
09:56:03 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Raubüberfall auf Taxifahrer in Bad Arolsen

Opfer eines hinterlistig vorbereiteten Raubüberfalls wurde am Freitagabend ein 49-jähriger Taxifahrer in Bad Arolsen. Die Täter hatten ihn mit seinem Taxi in den Watterweg zur dorti-gen Kirche bestellt. Als der Taxifahrer dort gegen 22.40 Uhr eintraf, traten zwei mit Sturm-hauben maskierte Männer an sein Fahrzeug heran und rissen die Fahrertür auf.

Unter Vor-halt einer Pistole verlangten sich dann die Geldbörse. Nachdem sie diese mit ca. 100,- EUR Bargeld an sich gebracht hatten, flüchteten die beiden Täter in Richtung "Auf der Heide", Diemelstraße, Weserstraße.

Die Täter werden folgendermaßen beschrieben: Beide Täter zwischen 18 und 20 Jahr alt, 170 - 175 cm groß, schlank, bekleidet mit grauen Sweatshirts. Der Waffenträger trug zusätzlich ein sogenanntes Palästinensertuch über dem Kopf. Die Männer sprachen deutsch mit türkischem Akzent.
09:55:03 - redaktion -


17. April 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Banküberfall in Bonn-Friesdorf

Mehrere tausend Euro Bargeld erbeutete ein bislang unbekannter Täter am Donnerstagnachmittag bei einem Banküberfall in Bonn-Friesdorf. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand betrat der Täter , dessen Gesicht vermutlich zum Teil mit einem Tuch verdeckt war, gegen 17.30 die Bankfiliale an der Friesdorfer Straße. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte er von den Angestellten die Herausgabe von Bargeld. Nach der Übergabe von mehreren tausend Euro Bargeld verließ er das Gebäude und lief davon. Nach Zeugenangaben soll er auf der Annaberger Straße gegen ein fahrendes Auto gelaufen sein. Anschließend lief der mutmaßliche Bankräuber über den Frankengraben in Richtung Schwalbengarten davon. Das schwarze Auto, es könnte sich um einen Audi oder Skoda gehandelt haben, fuhr ebenfalls weiter. Der Tatverdächtige wurde wie folgt beschrieben:

• 20 Jahre alt • 160 - 165 cm groß • schwarze Haare

Bekleidet mit: • hellblauer Kappe • dunklem Pullover mit rotem Emblem • dunkler Jogginghose • weiße Turnschuhe • Rucksack

Die Einsatzleitstelle der Bonner Polizei leitete eine Großfahndung nach dem flüchtigen Räuber ein. Dabei wurde neben Streifenwagen und Motorradpolizisten auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Die Kriminalpolizei übernahm die Spurensicherung und ersten Ermittlungen am Tatort. Von dem Flüchtigen fehlt bislang jede Spur. Die Ermittler bitten deshalb um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wer Hinweise zu dem Gesuchten geben kann oder am Donnerstagnachmittag in Friesdorf verdächtige Beobachtung gemacht hat, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Gesucht wird aber auch die Fahrerin bzw. der Fahrer des schwarzen Autos, gegen das der mutmaßliche Räuber auf der Annaberger Straße gelaufen ist. Sie/Er wird gebeten sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Hinweise nehmen die Ermittler der Bonner Polizei unter der Rufnummer 0228 / 150 entgegen.
09:28:53 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Erhöhte Waldbrandgefahr im Raume Stade

Auf Anweisung der Polizeidirektion Lüneburg wird der Feuerwehr-Flugdienst seine Tätigkeit am Freitag, den 17.04.2009 ab 12.00 Uhr aufnehmen. Hintergrund ist die andauernde Frühjahrswärme und die bisher ausbleibenden größeren Niederschlagsmengen. Die sich weiter abzeichnende Trockenheit lässt die Brandgefahr in Heide-, Moor- und Waldgebieten erheblich ansteigen. Aktuell gilt für das kommende Wochenende die höchste Waldbrandstufe 5 für ganz Nordost-Niedersachsen. Es wird das Flugzeug des Feuerwehr-Flugdienstes aus Peine für die Bereiche der Polizeidirektion Lüneburg eingesetzt.

Die Polizeidirektion Lüneburg appelliert deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, sich an einige grundlegende Regeln der
Brandverhütung zu halten:

In der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober ist es verboten, in Wäldern, Mooren und Heiden offene Feuer zu entzünden oder zu rauchen.

Die Gefahr, die von achtlos aus dem Auto geworfenen Zigarettenkippen oder Glasflaschen ausgeht, wird besonders häufig
unterschätzt - oft beginnen Waldbrände vom Straßenrand aus. Es ist auch darauf zu achten, dass Autos mit Katalysatoren nicht über
trockenem Gras oder Heide geparkt werden dürfen. Vielfach sind Brände auch durch spielende Kinder entstanden.
Erwachsene sollten den Nachwuchs deshalb rechtzeitig über das besondere Risiko aufklären.
Beim Parken am Waldrand müssen generell die Wege und Zufahrten freigehalten werden, um im Notfall den Löschfahrzeugen ein schnelles Durchkommen zu ermöglichen.
Jeder Waldbesucher ist verpflichtet, Waldbrände zu verhüten und zu bekämpfen. Scheint der eigene Löschversuch erfolglos oder von vornherein aussichtslos, so muss umgehend die Polizei, Feuerwehr oder die nächste Forstdienststelle informiert werden.
Waldbrände vernichten nicht nur den Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten, sondern auch unseren Erholungsraum.
Außerdem sind die finanziellen Schäden oft beträchtlich und bewegen sich alljährlich bundesweit in Millionenhöhe.

Der Feuerwehrflugdienst Niedersachsen

Der Feuerwehr Flugdienst überfliegt in Zeiten mit erhöhter Waldbrandgefahr die Wald-, Heide-, Moor- und Ödflächen des Landes Niedersachsen. So werden Flächen in der Größenordnung von bis zu 150.000 qkm abgeflogen und auf Brände beobachtet. Durch die Luftüberwachung können frühzeitig Waldbrände entdeckt und an die Leitstellen gemeldet werden, um die alarmierten Kräfte mit Ihren Tanklöschfahrzeugen einzuweisen.

Die Überwachungsflugzeuge sind an den drei Luftstützpunkten
Damme (LK Vechta),
Lüneburg (LK Lüneburg) und Peine (LK Peine)
stationiert. Zur Besatzung gehören neben dem Piloten gut ausgebildete Beobachter der Feuerwehr und der Forstverwaltungen.

Seit über 40 Jahren ist der Feuerwehr Flugdienst eine Einrichtung des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen e.V. und in seiner Form der Waldbrandfrüherkennung eine einmalige Einrichtung in Deutschland. Durch das System der Waldbrandüberwachung konnten in den Jahren des Bestehens des Feuerwehrflugdienstes viele Schäden von unseren Wäldern und somit auch für die Allgemeinheit abgewendet werden.

Polizeidirektion Lüneburg Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
09:27:39 - redaktion -


16. April 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Bombe an Ladestraße in Kassel gefunden

Heute Nachmittag, gegen 15.00 Uhr, hatten Mitarbeiter eines Ingenieurbüros eine fünf Zentner schwere Fliegerbombe bei Arbeiten im Bereich der Ladestraße am Hauptbahnhof aufgefunden. Daraufhin wurde umgehend der Kampfmittelräumdienst zur Entschärfung der Bombe alarmiert und die Zufahrtsstraßen und Fußwege zum Bahnhof gesperrt. Die Bundespolizei wurde mit der Räumung des Hauptbahnhofes beauftragt.

Der Bahn- und Busverkehr wird bis zur Entschärfung der Bombe eingestellt. Die KVG hat einen Pendelverkehr zum ICE - Bahnhof eingerichtet. In einem Radius von 200 Metern nahm die Kasseler Feuerwehr mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren die Evakuierung der umliegenden Wohn- und Geschäftshäuser in der Altmüllerstraße, Ottostraße, Schillerstraße und Scheffelstraße vor, darunter auch das Kasseler Arbeitsamt in der Altmüllerstraße und die Diakonie sowie Räume des Blauen Kreuzes in der Schillerstraße.

Dabei wurden ungefähr 100 Bewohner, ca. 300 Personen aus dem Arbeitsamt und etwa 40 Personen aus der Diakonischen Einrichtung aufgefordert, ihre Wohnungen bzw. ihren Arbeitsplatz zu verlassen. Für die Anwohner stellte die KVG Busse bzw. Straßenbahnen zur Verfügung, in denen sie sich bis zu ihrer Rückkehr in ihre Wohnungen aufhalten konnten. Die Bewohner der Diakonie bzw. des Blauen Kreuzes wurden in Kantinennebenräumen des Polizeipräsidiums untergebracht, wo sie von Rettungsdiensten betreut und versorgt wurden.

Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes konnten gegen 19.35 Uhr die Bombe entschärfen.
08:47:52 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Acht Jahre alte Miriam Yaya in Bremen vermisst und gefunden

Miriam YAYA aus der Eduard-Bernstein-Straße im Bremer Stadtteil Vahr vermisst.

Personenbeschreibung: Achtjähriges Mädchen, 125 cm groß, dunkelhäutig, schwarze, geflochtene Zöpfe. Bekleidet mit einer blauen Jeanshose, rosa Sportschuhen und einem grünen Shirt mit rosa Ärmeln. Miriam wurde zuletzt gegen 13.30 Uhr nach ihrer Rückkehr von der Schule vor dem Haus ihrer Eltern gesehen.

Nachdem ihre aus Togo stammenden Eltern sie vermisst hatten, suchten sie zunächst eigenständig den erweiterten Wohnbereich in Nähe der Berliner Freiheit nach ihrer Tochter ab. Gegen 15.30 Uhr verständig sie die Polizei vom Verschwinden ihrer Tochter.

Umfangreiche Suchmaßnahmen, die bis zum jetzigen Zeitpunkt andauernn, haben bislang nicht zum Auffinden des Mädchens geführt. Die Polizei Bremen bittet die Bevölkerung dringend um Hinweise nach ihrem Verbleib unter der Rufnummer 835-4488.

Die seit gestern Nachmittag vermisste achtjährige Miriam aus dem Bremer Stadtteil Vahr konnte heute Morgen unversehrt aufgefunden werden. Das Mädchen wurde in die elterliche Obhut übergeben. Die Hintergründe ihres Verschwindens werden derzeit vorsichtig hinterfragt. Ein Straftatbestand kann jedoch ausgeschlossen werden. Weitere Informationen werden zeitnah nachgeliefert. Die öffentliche Fahndung wird hiermit aufgehoben.
08:45:48 - redaktion -


15. April 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Kölner Polizei zerschlägt Homejacker-Bande

Karfreitag 2009 (10. April) in Köln: Auch für eine organisierte Bande georgischer Fahrzeugschieber ein schwarzer Tag. Monatelange hatte die Ermittlungsgruppe "Elli" bereits verdeckt gegen die in Deutschland und Belgien aktive Tätergruppe operiert. Nun klickten die Handschellen. Umfangreiches Beweismaterial, darunter ein im Januar 2009 in Mettmann gestohlener Audi Q 7, wurde sichergestellt.

Sieben Täter wurden festgenommen. Bis dahin hatten die Beschuldigten arbeitsteilig agiert. Nach den Erkenntnissen der Ermittler war eine Gruppe vorrangig für den Diebstahl der hochpreisigen Autos "zuständig". Bei gezielten Wohnungseinbrüchen in Belgien und dem Raum Köln hatten die Männer sich auf Halter von Luxusautos kapriziert. Aus deren Wohnung stahlen die Einbrecher die Fahrzeugschlüssel - und verschwanden mit den Fahrzeugen ("Homejacking"). Ein in Köln - Sülz ansässiger Georgier (58) bewerkstelligte dann von seiner Wohnung aus den Weiterverkauf an interessierte Landsleute. Diese Käufer reisten dazu mitunter legal in die Bundesrepublik ein, um die von ihnen käuflich erworbenen Autos abzuholen.

Auf die Spur der Autoschieberbande waren die Kölner Fahnder bereits am 10. Oktober 2008 gekommen. Im Ortsteil Brück waren Angehörige der Gruppe in eine Wohnung eingebrochen und anschließend mit einem dort entwendeten BMW 328 geflüchtet. Im Zuge umfangreicher, verdeckter Ermittlungen konnte dann erhärtet werden, dass offensichtlich der gleiche Täter (29) zusammen mit seinem Bruder (24) sowie einem weiteren Komplizen (25) immer wieder als "Homejacker" tätig war.

Gegen den 29-Jährigen bestand ein Haftbefehl über eine Restfreiheitsstrafe. Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft wurde dieser Haftbefehl im Dezember 2008 vollstreckt. Nicht jedoch, dass hiermit die konspirativen Aktivitäten der Bande zum Stillstand gekommen wären: "Reibungslos" übernahm der 24-Jährige die Führungsfunktion seines einsitzenden Bruders.

In mindestens sechs Fällen erbeuteten die im nordfranzösischen Lille ansässigen Homejacker die - von den späteren Abnehmern konkret bestellten - Autos gezielt an belgischen Tatorten. Von dort aus wurden die Fahrzeuge umgehend nach Köln gefahren, um sie hier zu übergeben. Eine Sonderstellung als Koordinator innerhalb der Tätergruppe nahm dabei ein Onkel (41) des 29-Jährigen ein: Der in Köln - Porz Wohnhafte nahm die Bestellungen aus Georgien in Empfang und gab sie an die Diebesgruppe weiter. Über ihn wurden die Beutefahrzeuge an die Verschieber übergeben sowie die entsprechenden Gelder abgerechnet. Zum einem Konflikt kam es, als der "Geschäftsnachfolger" des im Dezember Festgenommenen seinen Onkel als Zwischenhändler umging, um somit seine eigene Gewinnspanne zu steigern.

Federführend für die die Logistik der georgischen Schieber war der oben genannte 58-Jährige. Auf einem Brachgelände bei Troisdorf - Spich unterhielt der Mann zwei Parzellen mit Kfz-Hallen und Verschlägen, die der Lagerung der gestohlenen Autos dienten. In einer nahegelegenen Wohnung brachte der Georgier seine zum Autokauf eingereisten Landsleute unter. Neben teilweise legal erworbenen Lieferwagen wurden dann auch gestohlene Autos verschoben. Am 13.März wurde einer der Käufer (51) bei der Ausreise mit einem Sattelzug durch den Zoll kontrolliert. Auf dem Anhänger fanden sich fachmännisch zerlegte Einzelteile eines erst am 09. März in Belgien durch Homejacking gestohlenen Mercedes C 200 Kompressor.

Im In- und Ausland können den Tätern bislang 11 Homejackingfälle und drei weitere Fahrzeugdiebstähle vorgeworfen werden. Schadenssumme: Cirka 450.000 Euro. Die Ermittlungsgruppe "Elli" hat mit dem Zugriff am Karfreitag diesen Homejackern das Handwerk gelegt. (cg)
09:21:03 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

28-jähriger Motorradfahrer bei Unfall in Buxtehude-Ketzendorf tödlich verletzt

Am gestrigen späten Abend gegen 20:30 h kam es auf der Bundesstraße 3 in der Ortschaft Buxtehude-Ketzendorf zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 28-jähriger Motorradfahrer aus Hittfeld ums Leben kam.
Der junge Mann war mit seiner Yamaha R 6 zusammen mit zwei 30- und 43-jährigen Bekannten aus Seevetal und Buxtehude auf ihren Motorrädern aus Richtung Elstorf kommend in Richtung Buxtehude unterwegs.

Nach Zeugenaussagen hatte der 28-Jährige an der stationären Geschwindigkeitsmeßanlage am Ortseingang noch Gas weggenommen, danach aber wieder beschleunigt und dabei offenbar am Beginn der folgenden Linkskurve die Kontrolle über seine Maschine verloren. Es kam aus bisher ungeklärter Ursache ins Schleudern, nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen die Leitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde sein Krad anschließend noch ca. 50 m weit über die Gegenfahrbahn geschleudert und blieb dann total beschädigt am linken Kantstein liegen.

Seine beiden Mitfahrer hatten erst kurze Zeit später bemerkt, dass der als Letzter Fahrende nicht mehr dabei war und waren zur Unfallstelle zurück gekehrt. Der Hittfelder zog sich bei dem Aufprall auf die Leitplanke lebensgefährliche Verletzungen zu und wurde nach der Erstversorgung durch den Buxtehude Notarzt noch vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum Buxtehude eingeliefert.

Dort konnten ihm die Ärzte aber nicht mehr helfen und er erlag noch am Abend seinen schweren Verletzungen.
Die Feuerwehr Ovelgönne-Ketzendorf rückte mit 15 Feuerwehrleuten an und unterstützte die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen durch das Ausleuchten der Unfallstelle sowie bei Aufräumarbeiten.

Die Bundesstraße 3 musste für ca. 1,5 Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr umgeleitet, es kam dabei aber nicht zu größeren Behinderungen. Die Yamaha wurde bei dem Unfall total beschädigt, der Gesamtschaden wird auf ca. 7.000 Euro geschätzt.
09:18:44 - redaktion -


14. April 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Gaststätte im Alten Land durch Großfeuer zerstört

In der vergangenen Nacht wurde im Alten Land in Steinkirchen - Bachenbrock ein dortiges Lokal von einem Feuer total zerstört. Ein Nachbar hatte gegen 02:45 h Rauch aus dem Dach des ca. 50 x 15 m großen Gebäudes dingen sehen und sofort die Feuerwehr und die Polizei alarmiert. Es gelang ihm dann noch, nach Eintreten einer Außentür, die 88-jährige Bewohnerin einer Dachgeschosswohnung in dem Gebäude zu wecken und aus ihrer bereits stark verqualmten Wohnung zu holen.

Sie konnte dann mit Hilfe der ersten am Brandort eintreffenden Beamten aus dem Gebäude gerettet werden. Nach der Erstversorgung durch den Stader Notarzt wurde die Frau vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Stader Elbeklinikum eingeliefert. Da zunächst nicht bekannt war, wie viele Personen sich in dem Gebäude aufhalten, wurden noch zwei weitere Rettungswagen vom DRK und der Johanniter Unfallhilfe zur Einsatzstelle entsandt, die Besatzungen brauchten aber nicht mehr eingreifen, weitere Verletzte gab es bisher nicht.

Feuer Stade

Ca. 100 Feuerwehrleute aus den Ortswehren Steinkirchen, Grünendeich, Mittelnkirchen, Guderhandviertel und Hollern-Twielenfleth sowie die Drehleiter des 1. Zuges der Feuerwehr Stade rückten an der Einsatzstelle an, um den Brand zu bekämpfen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits lichterloh aus dem Dachbereich. Trotz des massiven Löscheinsatzes breitete sich das Feuer über den gesamten Sachbereich aus und zerstörte diesen vollständig.

Feuer Stade

Auch das darunterliegende Lokal wurde durch den Brand und das Löschwasser erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr dürfte es sich um einen Totalverlust des Gebäudes und einen Sachschaden in Höhe von mindestens 500.000 Euro handeln. Die Löscharbeiten werden vermutlich noch bis in die späten Vormittagstunden andauern. Die Landesstraße 140, an der das Lokal lag, musste für die Zeit der Löscharbeiten voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr umgeleitet. Mit Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr nach Hamburg ist zu rechnen.

Foto: Polizeiinspektion Stade
09:53:57 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Ultraleichtflieger mußte in Löhne notlanden

Vermutlich technische Ursachen hatte die Landung eines Ultraleichtflugzeuges am Ostermontag in der Nähe der Krellstr. auf einem Rapsacker. Der 47 -jährige Pilot war mit seinem 11 -jährigen Sohn auf dem Acker gelandet, nachdem offenbar technische Probleme mit dem Motor aufgetreten waren.

Die Landung verlief problemlos. Niemand wurde verletzt. Die für diese Fälle vorgesehene Information der Luftsicherheit wurde bereits vom Piloten veranlasst. Für den hinterlassenen Flurschaden muss die Versicherung des Leichtfliegers aufkommen. Einen neuerlichen Start musste der Pilot von einem Flugplatz aus organisieren.
09:50:04 - redaktion -


13. April 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Paderborner Polizei schreitet gegen Tuningszene am "Carfreitag" ein

Mit erhöhter Präsenz, zahlreichen Verwarnungen und Platzverweisen hat die Polizei am Freitag mögliche Autorennen in Paderborn verhindert. Am späten Nachmittag versammelten sich immer mehr Personen, die mit offensichtlich getunten Autos angereist waren, auf Parkplätzen entlang der Detmolder Straße.

Die Polizei bezifferte die Anzahl auf etwa 800 bis 1000 Personen, die vorwiegend der überörtlichen Tuningszene angehörten und sich anlässlich des so genannten "Carfreitag" in Paderborn getroffen hatten.

Gegen Verkehrsverstöße schritten die eingesetzten Polizisten konsequent ein. Im Laufe des Abends reisten die Personen nach und nach ab, ohne dass es zu Autorennen kam. Die letzten etwa 30 Fahrzeuge wurden nach Mitternacht in der Senne bei Bad Lippspringe entdeckt. Auch diese Versammlung wurde durch Platzverweise aufgelöst. Der polizeiliche Einsatz konnte gegen 02:30 Uhr beendet werden.
19:02:17 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Gaststätte in Erftstadt-Gymnich brannte

Am Samstagmorgen, gegen 04:40 Uhr, kam es in Erftstadt-Gymnich zu einem Brand.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der angebaute Festsaal einer Gaststätte auf der Dirmerzheimer Straße in Brand. Zwei Bewohner des Hauses, eine 56-jährige Frau und ein 66-jähriger Mann, konnten noch rechtzeitig aus dem Haus raus. Sie wurden jedoch mit Verdacht auf Rauchgas-Vergiftung vorsorglich einem Krankenhaus zugeführt.

Das Feuer drohte zwischenzeitlich, auf benachbarte Häuser über zu greifen. Vorsorglich wurden 3 benachbarte Häuser geräumt.
Der Brandort wurde weiträumig gesperrt und eine Umleitung eingerichtet. Die Feuerwehr konnte den Brand, welcher einen Sachschaden von etwa 500.000 Euro verursachte, löschen. Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
09:44:24 - redaktion -


12. April 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Feuerwehrleute erlitten Brandverletzungen bei Osterfeuer in Brauel

Beim Entzünden des Osterfeuers im Zevener Ortsteil Brauel kam es am frühen Samstagabend zu einer folgenschweren Verpuffung. Zwei 28 und 47 Jahre alte Angehörige der örtlichen Feuerwehr entzündeten gegen 20:00 Uhr das Osterfeuer, als es plötzlich zu einer Verpuffung kam.

Die beiden Feuerwehrleute wurden mit zum Teil erheblichen Verbrennungen zunächst in das Krankenhaus in Zeven eingeliefert und von dort dann per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Hamburg verlegt. Die Ursache der Verpuffung ist bislang unklar, die Polizei ermittelt wegen des Verdachtes der Fahrlässigen Körperverletzung.
09:44:38 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Raubüberfall auf Spielhalle in Kassel

Äußerst brutal gingen zwei Täter in der Nacht zum Sonntag bei einem Überfall auf eine Spielhalle in der Holländischen Straße vor. Nachdem sie kurz nach Mitternacht die Spiel-halle betreten hatten, bedrohten sie die Aufsicht und anwesende Gäste mit einer Faustfeu-erwaffe und forderten die Herausgabe von Bargeld.

Nachdem die 22-jährige Angestellte ihnen ca. 1000,- EUR ausgehändigt hatte, schlug einer der Täter sie mit der Waffe ins Gesicht. Die junge Frau wurde hierbei erheblich verletzt.

Die Täter werden wie folgte beschrieben: 1. Täter: männlich, ca. 180 cm groß, bekleidet mit dunkler Jacke, Jeans und Turnschuhen, maskiert mit einer Sturmhaube. 2. Täter: männlich, ca. 170 cm groß, bekleidet mit schwarzer Jacke, Jeans . Bewaffnet mit einer silbernen Pistole.

Laut Zeugenaussagen sprachen beide Täter deutsch mit türkischem Akzent. Hinweise bitte an die Polizei in Kassel unter Telefonnummer: 0561/9100
09:43:42 - redaktion -


11. April 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Bielefeldd - Keine Autorennen am Car.Freitag

Zur Verhinderung illegaler Autorennen war die Bielefelder Polizei in den Nachmittags- und Abendstunden des Karfreitags im Einsatz.

Durch Präsenz im gesamten Stadtgebiet und an beliebten Treffpunkten der Tuningszene sowie intensive Verkehrskontrollen konnten Störungen von Autofans und typische Rennaktivitäten verhindert werden.

Allerdings fielen auch in diesem Jahr wieder viele Fahrer auf, die mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren. Insgesamt wurden 97 Fahrzeuge gemessen, die deutlich zu schnell fuhren. Acht Raser werden demnächst mindestens vier Wochen lang auf ihren Führerschein verzichten müssen. Gegen drei Fahrer wurden Strafverfahren eingeleitet, u. a. wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Straßenverkehrsgefährdung.

Gegenüber mehreren Personen wurden Platzverweise ausgesprochen.
Drei Pkw waren so extrem umgebaut worden, dass sie wegen Verkehrsunsicher-heit sofort aus dem Verkehr gezogen und zwangsweise stillgelegt wurden. Eines dieser Tuning-Highlights war ein Pkw, dessen Breitreifen beim Fahren an der Karosserie schliffen.

Die verantwortlichen Fahrer werden zumindest über Ostern einige "Car-freie"-Tage haben und ohne ihr Auto auskommen müssen.
10:49:46 - redaktion -


10. April 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Taxi stößt mit Feuerwehreinsatzwagen in Paderborn zusammen

Drei Tote, sieben Schwerverletzte und zwei Leichtverletzte
In der Freitagnacht stieß gegen 01.00 Uhr in Paderborn auf der Kreuzung Warburger Straße/Südring ein mit fünf Personen besetztes Taxi mit einem auf einer Einsatzfahrt befindlichen Leiterwagen der Paderborner Feuerwehr, der mit drei Feuerwehrmännern besetzt war, zusammen.

Zwei weitere Pkw, in denen jeweils zwei Personen saßen, wurden ebenfalls in den Unfall verwickelt. Der Leiterwagen der Feuerwehr fuhr gegen 1 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn vom Südring kommend weiter in Richtung Ludwigsfelder Ring zu einem Brandort, während aus Richtung Lichtenau gleichzeitig das mit fünf Personen besetzte Taxi kam. Im Kreuzungsbereich Südring/Warburger Straße stießen beide Fahrzeuge zusammen.

Durch den Aufprall schleuderte der Feuerwehrwagen gegen einen Ampelmast, riss ihn aus der Verankerung und zog ihn mit sich. Das schwere Fahrzeug schleuderte über die Kreuzung auf die entgegen gesetzte Fahrspur, kollidierte mit einem dort befindlichen Toyota und einem Ford, kam schließlich auf der Seite zum Liegen und fing im Heckbereich Feuer. Das Taxi wurde durch den Aufprall nach rechts eine Böschung hinuntergeschleudert. Schnell herbeigeeilte Helfer, Polizeibeamte und Rettungskräfte kümmerten sich sofort und intensiv um die verunglückten Personen.

Aufgrund seiner schweren Verletzungen starb ein 46jähriger Mann, der auf dem Rücksitz des Taxis saß, noch an der Unfallstelle. Seine ebenfalls hinten sitzende 40 Jahre alte Ehefrau starb später im Krankenhaus. Auch ein 48jähriger Feuerwehrmann, der Beifahrer im Leiterwagen der Feuerwehr, erlag in einem Paderborner Krankenhaus seinen tödlichen Verletzungen. Die beiden anderen Feuerwehrmänner (31 und 21 Jahre alt) wurden schwer verletzt und werden in Paderborner Krankenhäusern stationär behandelt; Lebensgefahr besteht bei beiden Männern nicht.

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt dagegen der Taxifahrer (43 Jahre); zwei weitere Insassen des Taxis, von denen ein 47jähriger Mann auf dem vorderen Beifahrersitz und ein 56jähriger auf dem Rücksitz saß, wurden schwer verletzt. Im Toyota, mit dem der Feuerwehrwagen zusammen geprallt war, wurden zwei junge Männer im Alter von 18 und 17 Jahren schwer verletzt und Krankenhäusern zugeführt. Leicht verletzt wurden der 38jährige Insasse des Ford und seine 36jährige Frau, die beide nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen werden konnten.

Der Unfallort wurde weiträumig abgesperrt. Noch in der Nacht nahm ein Sachverständiger seine gutachterliche Arbeit auf, um den Unfallhergang genau zu ergründen. Die überaus komplexe Spurenlage wird ihn auch in den nächsten Tagen noch intensiv beschäftigen, bis er ein endgültiges Gutachten abgeben und die Schuldfrage klären kann. Zur Betreuung der Zeugen und Helfer, insbesondere aber der Angehörigen, waren die Paderborner Notfallseelsorger intensiv eingebunden.
10:33:13 - redaktion -


09. April 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Randalierer auf dem Gelände des Jugendgästehauses in Bielefeld

In den frühen Mittwochmorgenstunden, gegen 04:45 Uhr (08.04.09), meldete der Nachtportier des Theaterlabors an der Hermann-Kleinewächter-Strasse vier jugendliche Randalierer. Die alarmierten Polizeibeamten hatten zunächst Probleme auf das Gelände des Jugendgästehauses zu gelangen, da die Randalierer einen Fahrzeuganhänger quer in die Parkplatzzufahrt gestellt hatten. Anschließend bot sich den Beamten ein Bild der Verwüstung.

Die Jugendlichen hatten Kieselsteine aus einem Beet auf dem Parkplatz verstreut, einen einbetonierten Fahrradständer rissen sie zur Hälfte aus der Verankerung und verbogen ihn dabei, bei einem zu dem Theaterlabor gehörenden LKW (Transporter) schlugen sie eine Scheibe mit Steinen heraus. Am Ende des Parkplatzes, in einer dortigen kleinen Grünanlage, zerstörten sie die Glasscheibe eines Bodenstrahlers. Anschließend füllten die Vandalen die Beleuchtungseinrichtung mit Rindenmulch. Durch die Hitze des Strahlers geriet der Rindenmulch in Brand. Dieser konnte durch die Polizeibeamten gelöscht werden.

Der Nachtportier beschrieb die vier Randalierer, als etwa 170 - 180 cm groß, mit dunklen Haaren und dunklen Jacken bekleidet. Drei Funkstreifenbesatzungen fahndeten nach den Flüchtigen. Dabei konnte ein 16-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden. Die Personalien der anderen flüchtigen Randalierer müssen noch ermittelt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2000 Euro. Hinweise auf die Flüchtigen nimmt die Polizei unter der Tel.-Nr. 0521-5450 entgegen.
09:08:18 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Feuer im S-Bahntunnel der Strecke Hamburg-Harburg

Am 08.04.2009 gegen 15.35 Uhr kam es im Einfahrbereich des S-Bahnhofes Hamburg Rathaus zu einem Feuer im Weichenbereich und dadurch zu starker Rauchentwicklung. Bundespolizisten und Beamte der Hamburger Polizei räumten die betroffenen S-Bahnhöfe und sperrten die Zugänge.

Reisende konnten den Bereich gefahrlos verlassen. Durch die eingesetzte Berufsfeuerwehr Hamburg wurde das Feuer mit speziellen Löschmitteln bekämpft. Aufgrund der starken Rauchentwicklung setzte die Feuerwehr im S-Bahnhof Harburg Rathaus und dem angrenzenden S-Bahnhof Heimfeld jeweils Großraumlüfter ein. Eine Gleissperrung und eine Stromabschaltung wurde für die betroffenen Gleise von 15.35-18.10 Uhr veranlasst.

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei kam es zu erheblichen Verspätungen im S-Bahnverkehr. Die Brandursache wurde durch vor Ort anwesende Fachkräfte mit hoher Wahrscheinlichkeit als technischer Defekt eingestuft. Betriebliche Maßnahmen koordinieren die Notfallmanager der DB-AG. Seitens der DB-AG wurden für Entlastungsmaßnahmen 23 Busse sowie 40-50 Taxen eingesetzt. Für die Strecke Hamburg-Harburg - Hamburg Hbf erfolgte die Freigabe für S-Bahnreisende in ICE-Zügen.

Die Metronomzüge aus/in Richtung Cuxhaven hielten außerplanmäßig in Neugraben. Der Gesamteinsatz konnte gegen 18.12 Uhr beendet werden und der S-Bahn Betrieb wurde wieder aufgenommen. Folgende Kräfte waren an dem Einsatz beteiligt: Bundespolizei, Hamburger Feuerwehr, Notfallmanager der DB-AG sowie Beamte der Polizei Hamburg und Angehörige der DB-Sicherheit. Die Ermittlungen der der Bundespolizei und weiterer beteiligter Behörden dauern noch an.
09:05:40 - redaktion -


08. April 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Lagerhalle in Essen brannte völlig nieder

Aus bislang nicht geklärter Ursache geriet gestern Abend (7. April gegen 23.45 Uhr) eine Lagerhalle (Grundfläche 50 m X 30 m) für Dekor-Zubehör und Bühnen-ausstattungen in Brand. Schon bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte auf der Straße Hängebank brannte die Halle in voller Ausdehnung.

Es gelang der Feuerwehr die Flammen zu löschen. Durch die starke Hitzeeinwirkung brachen massiven Stahlträger, so dass das Dach einstürzte. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten die ganze Nacht bis in die frühen Morgenstunden an. Die etwa 1500 m² Halle wurde komplett vernichtet. Der Sachschaden kann derzeit abschließend noch nicht beziffert werden.

Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Brandsachverständiger wird mit den Kripoexperten im Laufe des Tages den Brandort besichtigen. /san
13:57:42 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Großenrade - Marihuana: Polizei hebt Indoorplantage aus

Die Polizei hat gestern Abend (6.4.) einen 25 Jahre alten Mann aus dem Bereich des Amtes Kirchspiellandgemeinde Eider festgenommen, der im Verdacht steht, in Großenrade in einer sogenannten "Indoorplantage" illegal Marihuana angebaut zu haben. Der 25-Jährige wurde am Tatort festgenommen. Bei der Durchsuchung der Räumlichkeit beschlagnahmten die Beamten mehrere tausend Gramm getrocknetes Blütenmaterial, mehrere hundert Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsphasen und die dem Zwecke dienende technische Einrichtung.
Der Beschuldigte wurde heute dem Haftrichter vorgeführt, der dann auch Haftbefehl erließ. Der Dithmarscher befindet sich derzeit in der Justizvollzugsanstalt Itzehoe.
08:58:00 - redaktion -


07. April 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Feuer - Werkshalle in Much brannte

Am 04.04.2009 gegen 09:30 Uhr erhielt die Polizei von der Rettungsleitstelle Nachricht über den Brand einer Halle in Neßhoven. Die Polizei unterstützte die Feuerwehr nach Kräften und sperrte neben der unmittelbaren Umgebung auch die Ortszufahrten an der Landstraße 350 und in Marienfeld an der Hauptkreuzung, um die Löschmaßnahmen zu gewährleisten.

Die Besatzung eines Polizeihubschraubers beobachtete den Brand der etwa 20 mal 40 Meter großen Halle aus der Luft, um mögliche Gefahren für die Bevölkerung durch Rauchgase einschätzen zu können. Sicherheitshalber wurden die Anwohner aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten und in den Häusern zu bleiben.

Neben dem Produktionsbereich der Firma sind auch Büroräume und Lager erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden. Zwei Mitarbeiter des metallverarbeitenden Betriebes (28- und 44 Jahre, aus Much), wurden durch Rauchgase verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Nachdem das Feuer gelöscht war, beschlagnahmten Brandermittler des Kommissariates 11 das Gebäude und begannen mit der Suche nach der Ursache.

Nach ersten Ermittlungen geriet ein Fass mit Aceton aus noch ungeklärten Gründen in Brand und entzündete die Halle. Zu weiteren Nachforschungen werden das Amt für Arbeitsschutz und Sachverständige des LKA hinzu gezogen. Die Sperrmaßnahmen konnten gegen 13.00 Uhr aufgehoben werden.(Ri)
16:01:24 - redaktion -


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