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30. June 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Lagerhalle bei Hohenaspe in Flammen - Solaranlage behinderte die Arbeiten

Heute Morgen um 03.48 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Hohenaspe und Lockstedter Lager zu einem "unklaren Feuerschein", der durch einen Autofahrer gemeldet wurde, zwischen Hohenaspe und der B77 gerufen.

Als die ersten Einsatzkräfte die Einsatzstelle erreichten, fanden sie vor Ort eine Lagerhalle für Stroh vor, die bereits in voller Ausdehnung brannte. Als problematisch stellte sich heraus, dass auf dem Dach der Halle eine Photovoltaikanlage installiert war, die auch bei wenig Licht elektrische Spannung erzeugt. Daher beschränkten sich die Löscharbeiten zunächst auf den Schutz der direkt angrenzenden Bäume und des angrenzenden Waldstückes mittels des Tanklöschfahrzeuges der Freiwilligen Feuerwehr Lockstedter Lager. Ein weiteres Problem stellte die Wasserversorgung dar.

Die örtlichen Wasserreserven waren nicht ausreichend, daher wurden gegen 04.30 Uhr die Feuerwehren Hungriger Wolf-Bücken und Ottenbüttel zum Aufbau der Wasserversorgung aus dem Löschteich im Dorfinneren Hohenaspes nachalarmiert. Um die drei Kilometer Wegstrecke bis zur Einsatzstelle sicher mit Schlauchmaterial abdecken zu können, wurden ebenfalls noch die Wehren Ridders und Drage zur Einsatzstelle alarmiert. Als klar war, dass sich auf dem Dach der Lagerhalle eine Photovoltaikanlage befindet, wurde der Löschzug-Gefahrgut mit dem Einsatzstichwort "Messen" zur Einsatzstelle alarmiert.

Die ABC-Erkundung und die Gefahrguteinsatzgruppe Schenefeld führten im Bereich der Einsatzstelle und im Ortsbereich Hohenaspe Brandgasmessungen durch, stellten jedoch keine erhöhte Belastung durch die giftigen Rauchgase fest. Im Laufe des Einsatzes wurde ebenfalls die telefonische Fachberatung von Martina Zils, die sich aufgrund ihrer Funktion als Kreissicherheitsbeauftragte des Kreisfeuerwehrverbandes mit dem Thema "Photovoltaikanlagen" auskennt, eingeholt und daraufhin entschieden, die direkten Löscharbeiten aufgrund der Gefahr, die durch die Photovoltaikanlage ausgeht, bis zum Abriss des Gebäudes durch einen Bagger einzustellen.

Die Firma Eon war ebenfalls vor Ort vertreten. Um 05.35 Uhr wurde das Alarmstichwort von f2 (Feuer mittelgroß) auf f3 (Feuer groß) erhöht. Um 05.19 Uhr konnte der LZ-G aus dem Einsatz entlassen werden, gegen 05.30 Uhr konnte auch die Feuerwehr Drage aus dem Einsatz entlassen werden.
Die Nachlöscharbeiten dauern derzeit noch an.
Zur Brandursache können zur Zeit noch keine genauen Angaben getroffen werden, die Polizei hat den Verdacht auf Brandstiftung geäußert. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.
09:11:02 - redaktion -


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30. June 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Dachstuhl in Wesselburen brannte

Am Montag gegen 22.40 Uhr wurde am Markt ein Dachstuhlbrand eines leer stehenden Geschäftes gemeldet. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Wesselburen brannte der Dachstuhl bereits in voller Ausdehnung. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist bislang nicht bekannt. Der Sachschaden wird auf zirka 200.000 Euro geschätzt. Die Kripo Heide, Tel.: 0481-940 hat die Ermittlungen aufgenommen.
09:08:57 - redaktion -


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29. June 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Feuer in Süsel

Aus bisher nicht ermittelter Ursache ist am Sonntagnachmittag ein Brand in einem teilweise leerstehenden Wohnhauses in Süsel ausgebrochen. Mehr als 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus der Gemeinde Süsel und Eutin waren rund 2 Stunden damit beschäftigt, das Feuer zu löschen.

Durch den schnellen Innenangriff unter Atemschutz konnte das Feuer sehr schnell unter Kontrolle gebracht, und eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. In den alten Lehmdecken mit Reeteinlagen fanden sich aber immer wieder Glutnester. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Um Glutnester ausfindig zu machen wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt. Vorsichtshalber war die Drehleiter der Feuerwehr Eutin in Bereitstellung am Einsatzort.

Noch während der Löscharbeiten hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen an der Einsatzstelle aufgenommen. Für die Dauer des Feuerwehreinsatzes musste die vorbeiführende Landesstrasse voll gesperrt werden.
09:25:05 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Westerland - 80jähriger Mann aus AWO-Wohnpflegeheim wird vermißt

Seit Sonntag, den 28. Juni, 2009, 21:30 Uhr, suchen Polizei und Rettungsdienst auf der Insel Sylt nach Herrn Anton Strenk aus dem AWO-Wohnpflegeheim im Wenningsteder Weg.

Herr Strenk ist 170 cm groß, von schlanker Statur mit welligen weißen Haaren. Er geht leicht nach vorne gebeugt und könnte die Orientierung verloren haben.
Er trägt einen Pullover in einem kräftigen Rot über blauen Jeanshosen.
Wenn Sie Herrn Strenk sehen sollten, rufen Sie bitte Polizei oder Rettungsdienst über 110/112.

Die Polizeidirektion Husum, Polizeizentralstation Sylt, bittet um regionale Veröffentlichung, ggf. auch im Rundfunk auf der Insel Sylt.
09:24:15 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Überfall auf Geldbotin in Damp

Am 28.06.2009 gegen 23.00 Uhr wollte eine 31 jährige Angestellte des Ostseehotels in Damp die Tageseinnahmen in Höhe von mehreren eintausend Euro in den Tresor bringen. Am Ausgang des Hotels tritt plötzlich ein maskierter Mann an die Angestellte heran und hält ihr eine Waffe an den Kopf.

Der Unbekannte entnimmt der Angestellten aus ihrer Tasche das Geld und flüchtet im Anschluss auf den unbeleuchteten hinteren Parkplatz des Ostseehotels. Der Mann soll ca. 180 cm groß gewesen sein, er trug eine dunkle Mütze, Sonnenbrille und hatte ein Tuch vor dem Gesicht. Während der gesamten Tatausführung sprach er kein Wort.

Die 31 jährige Geschädigte erlitt einen leichten Schock, ansonsten wurde sie nicht verletzt.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Kripo in Eckernförde unter der Rufnummer 04351/9080.
09:22:28 - redaktion -


28. June 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Kiosk in Krusenbusch überfallen

Oldenburg-Krusenbusch, Beentweg Zeit: Samstag, 27.06., 06.05 Uhr Gleich zur Geschäftsöffnung ist es am frühen Samstag Morgen zu einem Überfall auf einen Kiosk am "Beentweg" gekommen. Ein männlicher, mit einer Sturmhaube maskierter Täter betritt den Verkaufsraum und verlangt unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe des Geldes.

Nachdem die 61jährige Angestellte das Geld auf den Tresen gelegt hat, ergreift der Täter zunächst das Geld und dann zu Fuß die Flucht in Richtung "Dießelweg". Eine sofort eingeleitete Fahndung verläuft ohne Erfolg.

Die Angestellte beschreibt den Täter als etwa 20-30 Jahre, schlank, mit Jeans und dunklem Pullover bekleidet. Bei dem Messer soll es sich um ein längeres Brotmesser gehandelt haben. Die Beute des Täters beträgt wenige hundert Euro.
10:55:27 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Glesenkirchen - Familienschlägerei aus nichtigem Anlass

Am Samstag, 28.06.2009, gegen 18:40 Uhr kam es auf der Ringstraße im Ortsteil Altstadt zu einer größeren Schlägerei zwischen zwei benachbarten Großfamilien.

Dort hatte gegen 18:00 Uhr ein 4-jähriges Kind einer der Familien einen Luftballon und einen Schlüssel aus einem im Hausflur abgestellten Kinderwagen der anderen Familie "entwendet". Daraufhin gerieten die Familien zunächst lautstark verbal aneinander.

Es kam im Hausflur zu Beleidigungen und einfachen Körperverletzungen unter den Nachbarn. Die Streithähne wurden nach Anzeigenaufnahme getrennt und ihren Wohnungen zugeführt.

Eine 1/2 Stunde später allerdings gerieten die Familien mit herbei geeilten Verwandten so an einander, dass sie sich mit Fäusten und Gegenständen prügelten. Die männlichen Familienmitglieder konnten erst mit einem starken Polizeiaufgebot getrennt werden konnten.

Erst nachdem zwei Männer in polizeilichen Gewahrsam genommen worden waren, beruhigte sich die Lage. Gegen die Beteiligten wurden Anzeigen gefertigt.
10:52:22 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Frau in Vettweiß von Balkon gestürzt

Am Samstagnachmittag kam es in Vettweiß zu einem Unfall, bei dem eine Frau aus Vettweiß verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden ist.

Gegen 11.30 Uhr stürzte eine 48-jährige Frau ohne Fremdeinwirkung von ihrem Balkon in der 1. Etage. Nach ihren Angaben muss sie aus gesundheitlichen Gründen Medikamente einnehmen und leidet seit dem unter Schwindelanfällen.

Die Schwere der Verletzungen, die durch den Sturz aus 4m Höhe entstanden sind, sind zurzeit noch unklar. Die Frau wurde mit dem Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt.
10:51:37 - redaktion -


27. June 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Sozius rastete bei Verkehrskontrolle aus

Am 26.06.2009, gegen 23:25 Uhr, fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Rollerfahrer auf, der mit seinem Motorroller mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit die Kirchstraße befuhr. Bei einer Kontrolle wurde festgestellt, dass das Fahrzeug frisiert war und der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Aus diesen Gründen wurde das Fahrzeug sichergestellt. Der 20-jährige Fahrer aus Bonn musste sich einer Blutprobe unterziehen lassen.

Außerdem konnte er keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Während der Kontrolle wollte der 20-jährige Sozius aus Siegburg heimlich die Geldbörse des Fahrers an sich nehmen. Als die Beamten dies unterbinden wollten, rastete der Sozius aus, bedrohte und bespuckte die Beamten, so dass er in Gewahrsam genommen werden musste. Da auch er unter Drogeneinfluss stand, wurde ihm ebenfalls eine Blutprobe entnommen. Noch in der Zelle beleidigte er die Beamten und versuchte sie zu beißen und zu bespucken. (HM)
10:51:43 - redaktion -


26. June 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Container bei der Martinus Schule brannten

Am späten Donnerstagabend des 25.06.2009, um 23.59 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in Langenfeld zu einem Brand auf dem Langenfelder Schulgelände der Martinus Schule am Zehntenweg 45 in Richrath gerufen. Dort brannte ein Müllcontainer in voller Ausdehnung, der aber von der Feuerwehr dennoch sehr schnell gelöscht werden konnte.

Hierdurch wurden eine weitere Ausweitung des Feuers sowie ein Übergreifen der Flammen auf Schulgebäude verhindert. Dennoch entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Noch während die Löscharbeiten auf dem Schulgelände in vollem Gange waren, meldeten Anwohner vom nur wenige Meter entfernten Carl-Mause-Weg einen weiteren Brand. Zwischen Wohnhäusern des Carl-Mause-Weg und dem Pfarrhaus St. Martin an der Kaiserstraße brannte ebenfalls ein Container in voller Ausdehnung.

Auch hier konnte die Feuerwehr schnell und erfolgreich löschen, dabei größere Folgeschäden verhindern. Dennoch entstand auch hier ein geschätzter Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Nach gemeinsamen Feststellungen von Feuerwehr und Polizei wurden beide Brände mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vorsätzlich gelegt, wobei es sich wahrscheinlich um einen oder mehrere gleiche, bislang aber noch unbekannte Täter handeln dürfte. Bisher liegen der Langenfelder Polizei noch keine konkreten Hinweise auf diesen oder diese Täter vor. Kriminalistische Maßnahmen zur Spurensicherung wurden veranlasst, Strafverfahren eingeleitet.

Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder sonstigen Beobachtungen, die in einem Tatzusammenhang stehen könnten, nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6510, jederzeit entgegen.
09:26:29 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Feuer im Kronprinzenkoog

In der Nacht zu Freitag gegen 2.15 Uhr meldete ein Zeuge, dass in der Friedrichsköger Straße eine Reetdachscheune brennt. Der Anrufer alarmierte die Hausbesitzer. Diese konnten das Vieh aus der Scheune treiben. Die Freiwilligen Feuerwehren Kronprinzenkoog, Helse und Marne hatten das Feuer schnell unter Kontrolle.

Das Reetdach musste jedoch teilweise abgetragen werden. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf zirka 50.000 Euro geschätzt. Die Kripo Brunsbüttel, Tel.: 04852/6024-0 hat die Ermittlungen aufgenommen.
09:25:01 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Besatzung streikte im Kanal - Schiff stand quer

Ein heftiger Streit auf einem Gütermotorschiff führte am Nachmittag des 25.06.2009 zum Querliegen eines Schiffes im Main-Donau-Kanal vor der Schleuse Eibach.
Gegen 16.30 Uhr teilte ein Mitarbeiter des Schleusenpersonals mit, dass ein rumänisches Gütermotorschiff (knapp 85 m lang und ca. 1.400 t schwer) vor der Schleuse Eibach quer stehe.

Beim Eintreffen der Beamten der Wasserschutzpolizeigruppe Nürnberg stellte sich folgender Sachverhalt heraus:
Der 48-jährige Schiffsführer war mit seinem 38-jährigen Maschinisten und einem 44-jährigen Steuermann auf der Fahrt von den Niederlanden nach Regensburg. Im Verlaufe der Fahrt entwickelte sich ein heftiges Streitgespräch, da der Maschinist dem Kapitän die Fähigkeit absprach, das Frachtschiff sicher navigieren zu können.

Daraufhin geriet die gesamte Besatzung so in Streit, dass sie dem Kapitän in Nürnberg die Mitarbeit verweigerte und das Schiff in Folge dessen führerlos quer trieb. Das Schiff wurde vor Ort festgemacht und die Weiterfahrt unterbunden. Der Reeder kümmert sich um einen Austausch der zerstrittenen Besatzung.
Michael Sporrer/n
09:24:21 - redaktion -


25. June 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Geschäft in Bordesholm brannte

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es im Kassenbereich eines Bekleidungsgeschäftes in der Holstenstraße in Bordesholm am 24.06.2009 gegen 18.35 Uhr zu einem Feuer. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen mehr im Geschäft. Viele der im Geschäft befindlichen Bekleidungsgegenstände wurden durch das Feuer zerstört, es entstand hoher Sachschaden, die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.

Das Feuer konnte schließlich durch die Feuerwehren aus Bordesholm und Wattenbek gelöscht werden. Die Holstenstraße musste während der Löscharbeiten von 18.35 Uhr bis 20.15 Uhr voll gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet.
09:06:44 - redaktion -


24. June 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Wegen lauter Party in Polizeigewahrsam gekommen

Durch Zeugen wurde die Polizei auf eine Gruppe lautstark feiernder Personen in Höhe des Datteln-Hamm-Kanals neben der Adenauerallee aufmerksam gemacht. Dabei handelte es sich offenbar um eine Gruppe politisch rechts gesinnter Personen. Die Zeugen konnten beobachten, dass es innerhalb dieser Gruppe zu einem Streit gekommen war, bei dem auch ein Reizstoffsprühgerät eingesetzt worden war.

Streitgrund war offenbar die Absichtserklärung zweier Personen, sich politisch von der Gruppe distanzieren zu wollen. Noch vor Eintreffen der Polizei war der Streit beigelegt. Zwei Personen verließen die Gruppe unerkannt in Richtung Innenstadt.

Nach dem Eintreffen der Polizei wurde die lautstark gröhlende siebenköpfige Gruppe aufgesucht und kontrolliert. Zu diesem Zeitpunkt konnten keinerlei Straftaten beweissicher festgestellt werden - weder in politischer Hinsicht noch bezüglich eines Körperverletzungsdeliktes. Den stark angetrunkenen Personen wurden schließlich Platzverweise erteilt, denen nur widerwillig nachgekommen wurde.

Die Gruppe begab sich nun unter lautem Gröhlen in die Grünanlagen (Nordringanlagen). Eine erneute Ansprache hinsichtlich Einhaltung der Nachtruhe wurde stoisch ignoriert.

Zur Verhinderung weiterer Ordnungswidrigkeiten sowie zu erwartender Straftaten wurden schliesslich drei Personen in Gewahrsam genommen, wobei ein Jugendlicher den Eltern übergeben und zwei junge Erwachsene vorübergehend dem Polizeigewahrsam zugeführt worden sind.

Die mitgeführten Reizstoffsprühgeräte wurden zur Gefahrenabwehr bzw. zur Strafverfolgung hinsichtlich der durch die Zeugen beobachteten Körperverletzung sichergestellt. Gegen die Gruppe wurde eie Strafanzeige gefertigt; die Ermittlungen der Polizei dauern an.
09:00:42 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Motorrollerdieb fährt Polizeibeamten in Wattenscheid um

Am gestrigen Dienstagabend, gegen 20.25 Uhr, bemerkten Polizeibeamte, die in einem Zivilfahrzeug unterwegs waren, auf der Hochstraße, in Höhe der Einmündung Hardenbergstraße, einen Motorroller, der mit zwei Personen besetzt war. Die Polizisten entschlossen sich dazu, den Fahrzeugführer zu überprüfen und fuhren hinter dem Zweirad her. Dieser erkannte offensichtlich den Streifenwagen bzw. die Beamten und deren Absicht.

An der Einmündung Hochstraße / Sedanstraße bog der Rollerfahrer nach links in die Sedanstraße ab. Hierbei erhöhte er deutlich die Geschwindigkeit. Obwohl die Polizisten nun das Martinshorn und das Magnetblaulicht einschalteten und dem Zweiradfahrer mit einem Anhaltestab deutliche Anhaltezeichen gaben, flüchtete der Beschuldigte über die Sedanstraße und die Hansastraße in Richtung der Straße Mausegatt. An der Einmündung Hansastraße / Mausegatt bog der Flüchtige nach rechts in die Straße Mausegatt ab. Auf dieser Straße, in Höhe der Hausnummer 22, hatte mittlerweile eine zweite Streifenwagenbesatzung die Fahrbahn verengt. Hierzu hatten die Beamten ihr Fahrzeug schräg auf der Straße abgestellt und an diesem das Blaulicht sowie das Warnblinklicht eingeschaltet.

Als sich der Motorroller näherte, gab einer der Beamten, ein 38-jähriger Polizeikommissar, dem Fahrer deutliche Anhaltezeichen. Der Beschuldigte verringerte seine Geschwindigkeit jedoch nicht, sondern fuhr direkt auf den Polizisten zu. Da dieser aufgrund der hohen Geschwindigkeit des Rollers keine Möglichkeit zum Ausweichen hatte, kam es zum Frontalzusammenstoß. Hierdurch erlitt der Beamte Verletzungen, die stationär in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. Auch der 18-jährige Fahrzeugführer wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Sein 17 Jahre alter Sozius hingegen erlitt nur leichte Verletzungen und konnte nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus entlassen werden. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Besitzer des Rollers das Fahrzeug vor ca. zwei Wochen "frisiert" hatte. Die beiden Beschuldigten hatten das Gefährt offensichtlich ohne dessen Einverständnis an sich genommen.

Die beiden festgenommenen Täter wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Erstattung entsprechender Strafanzeigen wieder entlassen. Die umfangreichen Ermittlungen in diesem Fall dauern noch an.
08:59:16 - redaktion -


23. June 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Polizei beendet Greenpeace Aktion auf Reaktor-Kuppel

Spezialeinsatzkräfte der niedersächsischen Polizei beendeten heute Nachmittag in 60 Meter Höhe auf der Reaktorkuppel des Kernkraftwerks Unterweser die verbotene Demonstration von Greenpeace-Aktivisten.

Rund 20 Aktivisten kletterten Montagfrüh gegen 2:30 Uhr auf die Kuppel. Zuvor betraten sie mit etwa 30 weiteren Helfern unerlaubt das Gelände des Unternehmens.Dabei beschädigten sie auch mehrere Zäune. Der Gesamtschaden steht bislang noch nicht fest. Die rund 30 Helfer verließen das Gelände im Beisein der Polizeikräfte ohne Widerstand (wir berichteten).

Die 22 Aktivisten harrten bereits mehr als 12 Stunden auf der Gebäudekuppel in knapp 60 Meter Höhe aus. Sie hissten eine gelbe Flagge mit Anti-Atomkraft-Symbolik und bemalten die Kuppel mit einem Totenkopf. Als die Kletterer, die mit Seilen gesichert waren, ein weiteres Farbsymbol auf die Kuppel aufmalen wollten, beendete die Polizei die Aktion der 22 Männer und Frauen.

Die speziell für Höhenlagen geschulten Polizeibeamten begaben sich auf die Kuppel. Nach Gesprächen mit den Aktivisten seilten sich diese geordnet und gesichert ab bzw. wurden kontrolliert von den Beamten abgeseilt. Alle kamen gegen 17:30 Uhr unversehrt am Boden an. Die Demonstranten wurden in Gewahrsam genommen.
Die polizeilichen Ermittlungen u.a. wegen schweren Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung dauern derzeit noch an.

Das polizeiliche Vorgehen war insbesondere von einem hohen Maß an Besonnenheit geprägt. Die Minimierung möglicher Eigen- oder Fremdgefährdungen war dabei stets oberste Maxime. "Dieses Konzept ging auf. Alle Beteiligten blieben unverletzt", bilanziert die Sprecherin der Polizei.
09:10:55 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Spielhalle in Büdelsdorf überfallen

Am 22.06.2009 gegen 23.30 Uhr betrat eine maskierte männliche Person eine Spielhalle in der Hollerstraße und forderte unter Vorhalt eines Messers von der 46 jährigen Angestellten die Herausgabe des Geldes. Der Unbekannte verschafft sich zutritt zum Kassenbereich und nimmt dort eine grüne Geldkassette mit über eintausend Euro Inhalt an sich.

Anschließend flüchtet der Mann in unbekannte Richtung Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: ca. 180-185 cm groß, schlanke Figur, vermutlich Südländer mit Akzent, dunkler Teint, schwarze leicht glänzende Sporthose, dunkles Baumwollkaputzenshirt, schwarze Sturmhaube.

Die Polizei Rendsburg sucht jetzt nach Zeugen, denen in der fraglichen Zeit der beschriebene Mann in Büdelsdorf aufgefallen ist. Sachdienliche Hinweise bitte an die Kripo Rendsburg unter der Rufnummer 04331/2080.
09:09:08 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Kann Wuppertaler Sparkassenüberfall in Aktenzeichenzeichen XY... ungelöst gelöst werden

Am kommenden Mittwoch, 24.06.2009, wird in der Fernsehsendung "Aktenzeichenzeichen XY... ungelöst" u.a. über einen Überfall auf eine Sparkasse in Wuppertal-Barmen berichtet. Zwei bislang unbekannte Täter betraten am 22.05.2009, gegen 11.45 Uhr, die Filiale der Stadtsparkasse am Rolingswerth in Wuppertal und forderten unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe von Bargeld.

Mit mehreren 1.000,- Euro, die sie einer mitgebrachten Plastiktüte verstauten, traten sie danach zu Fuß die Flucht an. Täterbeschreibung: 1. bewaffneter Täter: ca. 25 - 30 Jahre alt, etwa 180 cm groß, schlanke Statur, ca. 80 kg, rundes blasses Gesicht, 1-2 Tage-Bart, sportliche Kleidung, Jeans, Baseballkappe 2. Täter: ca. 25 - 30 Jahre alt, etwa 180 cm groß, schlanke Statur, schmaleres Gesicht als der 1. Täter, Jeans, Baseballkappe

Die beiden Männer wurden bei dem Überfall von der Raumüberwachungsanlage aufgenommen. Die Fotos können auf der Homepage der Polizei Wuppertal unter www.polizei-nrw.de/wuppertal eingesehen werden. (siehe Pressemitteilung vom 22.05.2009 W-Banküberfall in Barmen). Darüber hinaus sollen die beiden Räuber für einen weiteren Überfall am 29.05.2009, gegen 11.40 Uhr, auf eine Sparkasse in Herne in Betracht kommen.

Dort entfernten sie sich in der Nachtatphase mit einer Taxe, die sie bereits vor der Tat bestellt hatten und die in Tatortnähe gewartet hat, nach Dortmund. Hinweise nimmt die Polizei in Wuppertal (Kriminalkommissariat 14) unter der Tel.-Nr. 0202/284-0 entgegen.
09:08:14 - redaktion -


22. June 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Greenpeace demonstriert auf dem Atomkraftwerk Unterweser

Nordenham. Montagfrüh gegen 2:30 Uhr haben sich etwa 50 Greenpeace-Aktivisten widerrechtlich Zutritt auf das Gelände des Kernkraftwerks Unterweser bei Nordenham verschafft.

Etwa 20 von ihnen gelang mit Hilfe der anderen Demonstranten das Erklimmen der etwa 60 Meter hohen Reaktorkuppel. Die 30 restlichen Helfer verließen widerstandslos im Beisein der Polizei das Gelände.
Unterweser
Nach Polizeiauskunft wollen die Aktivisten mit dieser Kletteraktion auf ihre politischen Ziele aufmerksam machen. Die polizeilichen Maßnahmen dauern an.

Foto: Polizeiinspektion Cuxhaven / Wesermarsch
09:10:21 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Polizei - Tag der Niedersachsen gut verlaufen

Von Freitag, den 19.06.2009, bis Sonntag, den 21.06.2009, fanden die Feierlichkeiten zum 29. Tag der Niedersachsen statt. Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden hatte sich auf diese Veranstaltung im Vorfeld intensiv vorbereitet. Während des Festes waren zum Teil rund 250 Beamte in verschiedenen Aufgabenbereichen im Einsatz. Die Beamten der hiesigen Polizeiinspektion wurden von Beamten der Bereitschaftspolizei des Landes Niedersachsen unterstützt. Von der Verkehrslenkung bis hin zur Streifentätigkeit auf dem Festgelände waren die Beamten jederzeit für die Bürger ansprechbar. Im Hinblick auf die geänderten Verkehrsführungen hinsichtlich des Landesfestes, sind keine größeren Störungen zu verzeichnen. Lediglich am Dienstagmorgen kam es an einigen Knotenpunkten zu Behinderungen. Hier konnte durch die eingesetzten Beamten regelnd eingegriffen werden. Bereits am folgenden Tag lief der Verkehr wieder reibungslos und ohne größere Störungen. Zudem wurde das angebotene Park+Ride System, sowie die eingerichteten Sonderlinien der Öffi's, zahlreich durch die Besucher genutzt.

Bei der zum Fest eingerichteten Hotline war die geänderte Verkehrsführung das Thema Nummer eins. Wichtigste Frage war hier das Gelangen in den Innenstadtbereich. Die in Zusammenarbeit zwischen der Stadt Hameln und der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden betriebene Hotline war seit Montag, 15.06.2009, täglich von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr, erreichbar und verzeichnete über 1000 Anrufe. Insgesamt gestaltete sich der polizeiliche Einsatz ohne größere Probleme. Das Programm auf der Festmeile wurde durch die etwa 300000 freundlichen Besucher und die fröhliche Stimmung geprägt. Lediglich einige Unverbesserliche schlugen über die Stränge, konnten jedoch schnell durch die Polizeikräfte in ihre Schranken gewiesen werden. Die Zahl von insgesamt 25 Strafanzeigen spiegelt den ruhigen Verlauf der Veranstaltung wieder. Drei Personen, darunter ein 6-jähriges Mädchen, wurden von ihren Angehörigen vermisst, konnten jedoch wohlbehalten nach einiger Zeit wieder an diese übergeben werden.

Die Polizei des Landes Niedersachsen war jedoch nicht nur im Einsatzgeschehen auf dem Fest präsent. Mit einem eigenen Stand auf der Festmeile wurden u.a. Themen wie die moderne Technik der Polizei, Prävention im Bereich Computerkriminalität und der Einstieg in den Polizeiberuf vorgestellt. Zudem gab es interessante Vorstellungen der Diensthundführer und der Reiterstaffel. Insgesamt zieht die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden ein positives Resümee für den Tag der Niedersachsen in der Rattenfängerstadt Hameln.
09:05:28 - redaktion -


21. June 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Schießerei in Hannover - Hirschberger Straße

Gestern gegen 15:10 Uhr hat ein 24 Jahre alter Mann, nach einem Streit mit einem Taxifahrer, einem 15 Jahre alten Jugendlichen in den Oberschenkel geschossen und ist anschließend geflüchtet. Er ist kurz nach 20:30 Uhr in der Hirschberger Straße von Kräften des Spezialeinsatzkommandos Niedersachsen festgenommen worden.

Der 15-Jährige ist in ein Krankenhaus gekommen, er schwebt nicht in Lebensgefahr.

Gestern Nachmittag kurz nach 15:00 Uhr war es nach bisherigen Ermittlungen an einem Taxenstand an der Hannoverschen Straße aus unbekannten Gründen zwischen einem 50-jährigen Taxifahrer und dem 24 Jahre alten Mann zu einem Streit gekommen. Anschließend lief der 24-Jährige, der offensichtlich eine Waffe in den Händen hielt, in Richtung Hirschberger Straße. Noch auf der Hannoverschen Straße schoss er plötzlich aus bisher unbekannten Gründen einem ihm entgegenkommenden 15-jährigen Radfahrer in den Oberschenkel.

Der Jugendliche kam schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Er schwebt nicht in Lebensgefahr. Der bewaffnete Mann setzte seine Flucht in Richtung Albrechtstraße fort. Die benachrichtigte Polizei fahndete mit einem Polizeihubschrauber nach dem Flüchtigen. Ermittlungen führten zu einem Mehrfamilienhaus, in dem sich der Tatverdächtige aufhalten sollte. Polizisten umstellten das Gebäude - kurz nach 19:00 Uhr durchsuchten Kräfte des Spezialeinsatzkommandos Niedersachsen dort eine Wohnung.

Es wurde jedoch niemand darin angetroffen. Weitere Ermittlungen führten zu einem Einfamilienhaus in der Hirschberger Straße. Dort konnte der 24-Jährige kurz nach 20:30 Uhr vom SEK widerstandslos festgenommen werden, seine Waffe wurde beschlagnahmt. Der 24-Jährige stand bei seiner Festnahme möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und/oder Alkohol. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe, dass Ergebnis steht noch nicht fest.

Plötzlich klagte der Festgenommene über gesundheitliche Probleme, er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er medizinisch versorgt wird. Gegen den 24-Jährigen leiteten die Polizisten ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Totschlags ein, er wird morgen einem Haftrichter vorgeführt. Der Mann hat bereits polizeiliche Erkenntnisse aus dem Bereich der Gewalt- und Eigentumsdelikte. Die Ermittlungen dauern an./noe, gl
10:56:55 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Veranstaltung von Rechtsradikalen in Gießen verhindert

Am Freitag, dem 19.6.09, wurde der Polizei bekannt, dass ein 25-jähriger Langgönser aus der rechten Szene für Samstag, dem 20.9.09, eine Sportveranstaltung plant. Personen aus de rechten Musikszene, auch aus anderen Bundesländern sollten an dem Treffen teilnehmen. Ein Zusammenhang mit der Sonnenwende war anzunehmen.

Ermittlungen ergaben, dass sich der Austragungsort im Bereich von Langgöns befindet. Durch Absprachen mit Beteiligten und dem Einsatz von Polizeikräften konnte die Veranstaltung verhindert werden. Es stellte sich heraus, dass die Verantwortlichen eine weitere Örtlichkeit suchten, um ihr Vorhaben durchzuführen.

Am 20.9.09, gg. 11.00 Uhr, konnte auch im Bereich Braunfels eine solche Veranstaltung verhindert werden. Hier kam es zu sechs Festnahmen und zur Sicherstellung von zwei Teleskopschlagstöcken, einer Luftdruckwaffe und einem Einhandmesser. Alle Personen wurden wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.
10:54:44 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Flerzheim - Kutschfahrt endete mit Verletzten

Eine 26 jährige Kutschenführerin und ihr 25jähiger Begleiter verunglückten am Samstag, 20.06.09 gegen 15.30 Uhr auf einem Feldweg in der Gemarkung Flerzheim. Die beiden waren dort mit einer Pferdekutsche in Richtung Morenhoven unterwegs als das Zugpferd ohne erkennbaren Grund scheute, nach hinten austrat und gegen den Querträger drückte.

Weil die Kutsche drohte umzukippen,sprangen die beiden von der Kutsche ab. Hierbei verletzten sie sich so schwer, dass sie mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden mussten. Dort müssen sie stationär verbleiben.

Das Pferd überstand den Unfall unbeschadet. Pferd und Kutsche wurden in der Nähe wohnenden Reiterfreunden in Obhut gegeben.
10:53:57 - redaktion -


20. June 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Erzhausen - Egelsbach - Sportflugzeug abgestürzt

Ein einmotoriges Sportflugzeug vom Typ Piper ist am Freitagnachmittag (19.6.) gegen 15.45 Uhr auf einem Sportfeld am Ortsrand Erzhausen abgestürzt. Die beiden Insassen -ein 31 und ein 60 Jahre alter Mann- wurden durch den Aufprall schwer verletzt.

Bei dem Sechzigjährigen besteht Lebensgefahr. Die Ursache des Absturzes ist unklar. Die Kriminalpolizei in Darmstadt und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben die Ermittlungen aufgenommen.

Das Flugzeug war kurz nach dem Start vom Flugplatz in Egelsbach auf den nahegelegenen Nebenplatz der Sportstätte gestürzt. Zum Unfallzeitpunkt herrschte dort kein Spielbetrieb. Der 31-jährige Mann sollte von dem erfahrenen 60 Jahre alten Fluglehrer auf die Piper eingewiesen werden. Beide sind im Besitz einer Fluglizenz. Wie es dann zu dem Unglück kam müssen jetzt die weiteren Ermittlungen ergeben.

Beide Männer mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Fluglehrer wurde wegen der Schwere seiner Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber transportiert. Das Flugzeug wurde für die weiteren Untersuchungen sichergestellt. An der Maschine entstand ein Totalschaden in Höhe von rund 60.000 Euro.
11:16:50 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Schlägerei nach Abi-Feier in Dortmund

Am Freitag, 19.06.2009, gegen 03.50 Uhr, wurden sieben Personen bei einer Schlägerei in Dortmund, Strobelallee, verletzt. Zunächst kam es während einer Abiturfeier im VIP-Bereich des Signal-Iduna-Parks zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, die der dort eingesetzte Sicherheitsdienst beendete und einen Teil der Personen aus dem Stadionbereich verwies.

Nachdem auch die übrigen Personen die Veranstaltung verließen, kam es auf der Strobelallee erneut zu einer körperlichen Auseinandersetzung an der bis zu zwölf Dortmunder im Alter von 17 -33 Jahren beteiligt waren und in deren Verlauf auch Eisenstangen eingesetzt wurden. Sieben Beteiligte, teilweise mit Kopfverletzungen, wurden zur ärztlichen Behandlung vorübergehend Krankenhäusern zugeführt. Zwei alkoholisierte Männer wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten dem Polizeigewahrsam zugeführt. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
11:15:16 - redaktion -


19. June 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Bochum - Bedrohung in Linienbus

Am gestrigen Donnerstagnachmittag, gegen 15.15 Uhr, wurden Beamte der Polizeiwache Mitte zu einer an der Straße Hordeler Straße gelegenen Bushaltestelle gerufen. Am Einsatzort machte der Busfahrer die Polizisten auf eine stark alkoholisierte männliche Person aufmerksam, die Fahrgäste des Busses der Linie 368 durch ausländerfeindliche Äußerungen beleidigt und durch die Androhung von Gewalt eingeschüchtert hatte.

Der volltrunkene Beschuldigte, ein 43-jähriger Bochumer, wurde zur Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam gebracht.
08:40:40 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Ruhige Hurricane-Anfahrt am Donnerstag

Scheeßel. Seit Donnerstagmittag läuft der Anfahrtsverkehr in Richtung Hurricane-Festivalgelände auf dem Scheeßeler Eichenring ohne Probleme, erklärte ein Polizeisprecher am Abend. Über 15 000 Besucher befanden sich am Abend auf dem rund 200 Hektar großen Gelände.

Rund 60 000 werden insgesamt erwartet, sodass die Polizei eine weitere Anfahrtswelle ab Freitagvormittag erwartet. Auch der Verkehr in den Baustellen auf der A1 und in der Umleitung der Ortsdurchfahrt Sittensen verlief problemlos.

Nicht ganz problemlos verlief allerdings die Anfahrt für 13 Fahrzeugführer, die in polizeilichen Vorkontrollen bis 20 Uhr im Bereich Sittensen und Sottrum unter Drogeneinfluss am Steuer von der Polizei festgestellt wurden. Fachkundige Beamte der Polizei zogen Verdächtige aus den Fahrzeugschlangen heraus, um sie mit speziellen Tests näher zu überprüfen. Waren diese positiv, folgten Drogenschnelltests und in 13 Fällen Blutentnahmen durch vor Ort arbeitende Ärzte.

In insgesamt 26 Fällen leiteten die Beamten Verfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Der größte Drogenfund war bis 20 Uhr die Menge von 35 Gramm Cannabis, die bei einem Autofahrer gefunden wurden.

Gegen einen rumänischen Staatsangehörigen wurde ein Verfahren wegen eines gefälschten Identitätsausweises eingeleitet. Hier dauern die Ermittlungen noch an. Die Kontrollen sollen noch bis in die späten Abendstunden fortgesetzt werden.
08:39:40 - redaktion -


18. June 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Start der Matjeswoche in Glückstadt

Wegen der traditionellen Matjeswoche in Glückstadt ist die gesamte Innenstadt am 20. und 21. Juni für den Durchgangsverkehr gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert, mit erheblichen Verkehrsbehinderungen ist dennoch zu rechnen.

Besuchern der Veranstaltung wird empfohlen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder bei der Anreise mit dem eigenen PKW in jedem Fall die ausgeschilderten Parkplätze zu nutzen. Autofahrer, die die Matjeswoche nicht besuchen wollen, sollten die Innenstadt von Glückstadt weiträumig umfahren.
09:16:49 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Nottuln - Jugendliche randalieren nach Schulabschlussfeier

Ein Zeuge teilte der Polizei heute nacht gegen 03.34 Uhr telefonisch mit, dass mehrere Personen offensichtlich in die Haupschule einbrechen würden.Der Zeuge teilte weiter mit, dass es sich so anhöre als ob die Personen alles "kaputt" schlagen würden.Bei der koordinierten Anfahrt und der Umstellung konnten deutlich Hammerschläge oder ähnliches von einer Baustelle am dortigen Sportgelände wahrgenommen werden.

Kurz darauf versuchten 3 Jugendliche aus Nottuln im Alter von 16 und 17 Jahren zu flüchten.Bei der anschließenden Festnahme konnten bei den Tätern zwei Hammer sichergestellt werden. Im Zuge der Nachschau wurde ermittelt, dass an einem Fußballtor das Alunetzgestänge herausgebrochen war. Weiterhin waren von der Baustelle Gerüstgestänge und Holzpaletten auf die Tartanbahn geworfen worden.

An einem abgestellten Radlader war die Tür geöffnet, auf Befragen gab ein Jugendlicher an, die Tür durch das geöffnete Fenster aufgemacht und hieraus die Hammer entwendet zu haben. Vor der Sportanlage waren die Warnbaken umgetreten und ein Gullydeckel ausgehoben worden.

Die drei Jugendlichen fanden es nach eigenen Angaben auf ihrer Schulabschhlussfeier zu langweilig und wollten etwas Spass haben. Alle Jugendlichen waren bei der Tat deutlich alkoholisiert. Gegen Sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie den Eltern übergeben.
09:15:59 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Brand in der Kirchenstrasse in Buchholz

Gegen 02:00 Uhr am Donnerstagmorgen kam es in der Kirchenstraße zu einem Gebäudebrand. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, brannte ein Holzschuppen in voller Ausdehnung. An einem wenige Meter entfernt stehenden Wohngebäude, welches zur Zeit als Lager genutzt wird, brannte bereits der Dachstuhl.

Rund 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Buchholz und Umgebung waren im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen. Nach etwa 30 Minuten war der Brand unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich allerdings noch Stunden hin. Erst gegen 06:00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Große Teile der Dacheindeckung mussten von Hand entfernt werden, um letzte Glutnester abzulöschen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Personen befanden sich nicht in den betroffenen Objekten. Die Kirche wurde vom Feuer nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen mehrere hunderttausend Euro. Während des Löscheinsatzes war die Kirchenstraße zeitweilig voll gesperrt. Ein von der Polizei gesuchter Pkw durchbrach gegen 04:00 Uhr die Vollsperrung und fuhr mit hoher Geschwindigkeit unmittelbar an den Rettungskräften vorbei (hierzu ergeht eine gesonderte Pressemitteilung).

Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen bitte an die Polizei Buchholz, Telefon 04181/2850.
09:14:41 - redaktion -


17. June 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Brand in Mehrfamilienhaus in Nettetal-Lobberich

Aus bisher ungeklärter Ursache brach am heutigen Morgen gegen 02.30 Uhr im Flur eines Mehrfamilienhauses an der Freiheitsstraße ein Brand aus. Ein nach Hause kommender Mitbewohner hatte eine Rauchentwicklung im Bereich des Flurs bemerkt und sofort die Feuerwehr benachrichtigt.

Aufgrund des Einatmens der im Flur des Hauses entstandenen Rauchgase wurden insgesamt acht Personen vorsorglich den Krankenhäusern in Nettetal und Viersen zugeführt; zwei erwachsene Personen müssen stationär verbleiben, die anderen Personen werden alle nach ambulanter Behandlung entlassen werden können.

Der Brandort wurde beschlagnahmt , weitere Ermittlungen erfolgen im Laufe des Tages durch einen Brandsachverständigen. Zum Sachschaden können bislang keine Angaben gemacht werden.
09:15:09 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Polizei gut auf die Kieler Woche vorbereitet

Während der diesjährigen Kieler Woche rechnen die Veranstalter wieder mit mehreren Millionen Besuchern. Mit Unterstützung der Einsatzkräfte aus Eutin, wird die Kieler Polizei in der Landeshauptstadt für einen sicheren und friedlichen Verlauf der Festtage Sorge tragen. Insgesamt werden mehrere Hundert Polizeibeamte zum größten Volksfest im Norden Europas im Einsatz sein.

Um allen Besuchern einen angenehmen Aufenthalt an den verschiedenen Veranstaltungsorten zu ermöglichen, hat die Polizei in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Kiel Vorkehrungen getroffen, um die Zuschauerströme bei Bedarf lenken zu können. Wie auch in den vergangenen Jahren, werden die Polizeibeamten an zahlreichen Plätzen mit Mobilen Wachen ansprechbar und somit direkt am "Puls des Geschehens" sein:
An der Kiellinie im Düsternbrooker Weg in Höhe der Reventlouwiese ist eine Mobile Wache an den Wochentagen ab 13 Uhr und samstags und sonntags ab 11 Uhr eingerichtet.

Im Bereich des Ostseekais steht die Polizei als Ansprechpartner im Düsternbrooker Weg in Höhe des Parkstreifens vor der Seeburg zur Verfügung. Die Beamten sind hier jeden Tag von 17 Uhr bis zum Veranstaltungsende erreichbar.
Auf dem Hörngelände, an der Halle 400, ist die Polizei auf einer Wache täglich in der Zeit von 17 bis 1 Uhr präsent.
Zusätzlich befinden sich Einsatzbeamte in einer mobilen Wache an der Hörnbrücke, täglich von 17 Uhr bis Veranstaltungsende. Die Brücke wird auch dieses Jahr wieder nur im Bedarfsfall mit einer Einbahnregelung versehen.

Für Autofahrer gilt auf der Kaistraße zwischen 17 und 2 Uhr eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h. Bei sehr großem Fußgängeraufkommen wird die Polizei die Kaistraße aus Sicherheitsgründen vollständig sperren.

Damit Polizei und Rettungskräfte bei Schadensereignissen oder anderen dringenden Anlässen schnellstmöglich den Einsatzort erreichen, ist der Bereich der Kiellinie in Sektoren unterteilt. Anrufer erkennen wasserseitig Schilder von A1 bis E2, sie sollten unbedingt den Bereich mitteilen, in dem sie sich gerade aufhalten. Eine analoge Regelung gilt im Veranstaltungsbereich an der Hörn. Dort sind die Sektoren F1 bis F9 eingerichtet.

Damit auch dieses Jahr das größte Sommerfest im Norden Europas für alle Besucherinnen und Besucher in positiver Erinnerung bleibt, werden die Einsatzkräfte konsequent gegen alle Personen vorgehen, die den friedvollen Charakter dieses Festes stören. Straftaten werden strikt verfolgt und zur Anzeige gebracht.

Das Kieler Konzept zur Bekämpfung der Rohheitsdelikte, zu denen Körperverletzungs- und Raubstraftaten gehören, wird fortgeführt. Darüber hinaus erfolgt ein Platzverweis und im wiederholten Fall ein Aufenthaltsverbot für den gesamten Veranstaltungsraum und für die gesamte Veranstaltungsdauer.

Die Polizei möchte die Besucher der Kieler Woche eindringlich auf das Waffentrageverbot bei öffentlichen Veranstaltungen hinweisen. Niemand soll aufgrund seiner Unwissenheit in den Blickpunkt der Polizei geraten, deshalb: Das Mitführen jeglicher Waffen ist verboten! Hierunter fallen Messer, Hieb- Stich- und Schlagwerkzeuge sowie Gaswaffen und Reizstoffsprühgeräte. Es gibt keine Waffen und Geräte, die aus polizeilicher Sicht zur Abwehr generell und bedingungslos zu empfehlen sind. Im Gegenteil, sie verhindern Vermeidungsverhalten. Schöpfen Sie lieber alle Möglichkeiten aus, einer kritischen Situation aus dem Weg zu gehen. Alarmieren Sie rechtzeitig die für Ihre Sicherheit zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte über den Polizeiruf 110.

Helfen Sie mit, die Kieler Woche zu einem einmaligen und gewaltfreien Volksfest werden zu lassen!
Die Polizei Kiel wünscht Allen neun tolle und bunte Tage.
09:14:12 - redaktion -


16. June 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Fußgängerin stürzt in Bad Oeynhausen vor Bus

Zu einem Unfall zwischen einer Fußgängerin und einem Bus kam es am Montag, 15.06.09, gegen 07.51 Uhr in Bad Oeynhausen an der Volnerdingsener Straße.

Eine 21-jährige Fußgängerin stand an einer Bushaltestelle und wartete auf ihren Bus. Als der Bus in die Haltestelle einfuhr wurde der Fußgängerin schwarz vor den Augen und sie stürzte in die Fahrspur.

Zum Glück war der Bus bereits fast im "Stillstand" und berührte die Gestürzte nur noch gering. Die 21-jährige wurde so glücklicherweise nur leicht verletzt.
08:34:41 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Drei Verletzte bei Brand in Flensburg

Am gestrigen Vormittag gegen 10:50 Uhr wurde ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Norderstrasse in Flensburg gemeldet. In einem kleinen An- und Verkaufsgeschäft wollte der 70 jährige Besitzer einen Motorroller reparieren. Dazu versuchte er, Benzin mit einem Staubsauger aus dem Tank zu saugen.


Dabei kam es zu einer Verpuffung, wodurch das Geschäft in Brand geriet. Über einen Schacht gelangte der Qualm in das angrenzende Treppenhaus und versperrte den Fluchtweg für die Hausbewohner. Eine 71 jährige Mieterin musste von der Polizei mit einer Drehleiter aus dem ersten Obergeschoß geborgen werden.

Sie wurde mit einer Rauchgasvergiftung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Ein 15 jähriges Mädchen, das an dem Haus vorbeiging, erlitt ebenfalls eine Rauchgasvergiftung und wurde ins Krankenhaus verbracht. Der Ladenbesitzer selbst erlitt Brandverletzungen 2. Grades an beiden Händen und wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Lebensgefahr besteht bei den drei Verletzten nicht.

Das An - und Verkaufsgeschäft brannte völlig aus. Das vierstöckige Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Der Sachschaden wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Flensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.
08:33:40 - redaktion -


15. June 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Zwei Tote im Alten Land - Mercedes in Fluss gestürzt

Bei einem Unfall am heutigen Abend sind im Alten Land zwei Fahrzeuginsassen ums Lebens gekommen. Der Fahrer eines polnischen Mercedes der C-Klasse war mit seinem Fahrzeug auf der Landesstraße 125 aus Richtung Dollern in Richtung Guderhandviertel unterwegs. Dabei war er nach Aussagen von Zeugen, die von dem Fahrzeug auf der Strecke überholt worden waren, mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Am Ortseingang von Guderhandviertel war er dann aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen, hatte eine dortige Sitzbank und ein Brückengeländer durchbrochen, durch die Luft geflogen und in den Fluss Lühe gestürzt.

Das Fahrzeug ging sofort komplett unter. Ersthelfer, die sofort an der Unfallstelle anhielten sowie Angler die in der Nähe waren, zögerten nicht lange und sprangen in die Lühe, um die Insassen zu retten. Ihnen gelang es einen jungen Mann aus dem unter Wasser liegenden Fahrzeug zu retten, er wurde nach der Erstversrogung leicht verletzt ins Elbeklinikum nach Stade gebracht.
Sofort wurden die Taucher der DLRG und Feuerwehr aus Stade, Buxtehude und Horneburg sowie die zuständigen Ortsfeuerwehren aus Guderhandviertel und Mittelnkirchen alarmiert.

Die Taucher konnten dann einen hinten im Auto sitzenden Mann aus dem PKW bergen. Der Buxtehuder Notarzt und Besatzung mehrere Rettungswagen konnten ihn aber nicht mehr retten, er war bereits verstorben.
Der ebenfalls eingesetzte Rettungshubschrauber aus Hamburg hatte vorher noch den Fluss in Richtung Horneburg abgeflogen, um den vermissten Mann zu finden.

Der dritte Insassen wurde gegen 22:30 h von Rettungsbootsbesatzungen der DLRG ca. 20 Meter von der Unglückstelle entfernt auf dem Grund der Lühe tot aufgefunden und geborgen. Der Mercedes musste mit der Drehleiter der Feuerwehr Stade aus dem Fluss gekrant werden, an ihm entstand Totalschaden, der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 8.000 Euro belaufen.

Insgesamt waren ca. 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Polizei an dem Einsatz beteiligt. Einzelheiten zu den Personalien des Geretteten und der Toten stehen zur Zeit noch nicht fest, hier dauern die Ermittlungen noch an.
09:08:10 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Bilanz

Am Tag nach der Beach-Party auf Sylt, zu der der Schleswiger Christoph S. per Internet aufgerufen hat, ziehen die Beteiligten der Gemeinde Sylt, der Bundes- und Landespolizei sowie der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) und Deutschen Bahn AG eine gemischte Bilanz.

Bis 4 Uhr morgens waren Mitarbeiter des Sylter Ordnungsamtes im Einsatz, um die Lage im Blick zu behalten. Die Nord-Ostsee-Bahn (NOB) konnte zwar alle Reisenden auf die Insel und zurück befördern, registrierte jedoch extrem stark verschmutzte Züge durch zurückgelassenen Müll, ausgedrückte Zigarettenkippen sowie ausgelaufenen Alkohol. Der An- und Abreiseverkehr mit den Zügen wurde verstärkt durch die Bundespolizei überwacht.

Nach übereinstimmender Schätzung suchten ca. 5.000 Partybesucher die Insel auf. Mehr auf westerland-online.blog.de
09:06:28 - redaktion -


14. June 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Feuer in Einfamilienhaus in Bad Segeberg

Am 13. 06. 2009, gegen 09.40 Uhr, wurden Polizei und Feuerwehr in die Staße "Am Flugsand" alarmiert. Dort brannte der Dachstuhl eines Einfamilienhauses. Das Feuer konnte von der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Die Brandursache ist derzeit noch nicht geklärt. Brandentstehungsort dürfte das Kinderzimmer gewesen sein.

Die vier Hausbewohner mussten mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Friedrich-Ebert-Krankenhaus, Neumünster, eingeliefert werden. Der Zustand der Personen ist aber nicht akut bedrohlich. Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat den Brandort beschlagnahmt und die Ermittlungen aufgenommen. Genauere Hinweise auf die Brandursache liegen erst nach weiteren eingehenden Ermittlungsarbeiten in den nächsten Tagen vor.
10:21:43 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Schlägereien und Alkohol beim Flashmob auf Sylt

Auf der Insel sind ungefähr 5000 Partybesucher vom Festland angekommen. Ein Großteil der Besucher hat sich an den südlichen Strandabschnitt begeben, nach dem sie vom Bahnhof kommend über die Friedrichstraße an der Promenade angekommen waren. Hier fand bereits gegen 22.00 h eine erste Schlägerei statt, bei der auch eine Person verletzt wurde.

Der Täter wurde von den Einsatzkräften festgenommen und zur Polizeidienststelle verbracht. Hier wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Außerdem erwartet ihn eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Gegen 22.00 Uhr traten die ersten 40 Partygäste die Rückreise zum Festland an.
Besorgniserregend ist weiterhin die hohe Anzahl der bisher festgestellten, zum Teil erheblich alkoholisierten Teilnehmer. Die Kräfte der Bundes- und Landespolizei stehen daher weiter für alle Eventualfälle dieser überwiegend friedlichen Groß-Veranstaltung bereit.
10:20:24 - redaktion -


13. June 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Flashmob Beachparty Westerland verläuft bisher friedlich

Am heutigen Abend findet die bislang größte self-made Beachparty der Westküste am Strand in Westerland statt. Auf der Insel sind ungefähr 4000 Partybesucher vom Festland angekommen.

Ca. 800 - 1000 junge Leute hielten sich am im Bereich des Westerländer Bahnhofes auf. Hier begrüsste der Initiator des Internetaufrufs seine Gäste. Nach einer kurzen Kundgebung begab sich die Menschentraube mehr oder weniger geschlossen durch die Fußgängerzone zum vorgesehenen Strandabschnitt, wo die Party stattfinden soll.

Besorgniserregend ist die hohe Anzahl der bisher festgestellten, zum Teil erheblich alkoholisierten Teilnehmer.

Die Kräfte der Bundes- und Landespolizei stehen daher weiter für alle Eventualfälle dieser nach wie vor friedlichen Groß-Veranstaltung bereit.
22:44:20 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Versmold - Angetrunken Streifenwagen angefahren

Dumm gelaufen - Ausgerechnet einen Streifenwagen der Polizei Versmold suchte sich ein angetrunkener PKW-Fahrer aus, als er beim Ausparken eben gegen diesen fuhr. Die Beamten nahmen am Freitagabend (12.06.) gegen 18:30 Uhr einen Unfall auf der Münsterstraße auf, als der 67-jährige Mann aus Versmold mit seinem Daimler-Benz ausparkte.

Er fuhr rückwärts gegen den Streifenwagen. Hierbei entstand geringer Sachschaden. Da der Daimler-Fahrer unter Alkoholeinwirkung stand, musste ihm eine Blutprobe entnommen werden. Sein Führerschein wurde sichergestellt
10:40:05 - redaktion -


12. June 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

8. Deutsche Polizeimeisterschaften im Ju-Jutsu

Wenn sich am 24. und 25. Juni 2009 die nationale Elite der Ordnungshüter in Lüchow einfindet, dreht sich alles um den Ju-Jutsu Wettkampf. In insgesamt zehn Gewichtsklassen treten im Wendland die besten Kämpferinnen und Kämpfer der Bundespolizei und Länderpolizeien gegeneinander an.

Das Land Niedersachsen ist dem Wunsch des Deutschen Polizeisportkuratoriums (DPSK) nachgekommen und hat die Ausrichtung der diesjährigen Polizeimeisterschaften im Ju-Jutsu übernommen. Die Polizeidirektion Lüneburg wurde mit der Durchführung beauftragt.

Im Organisationsteam arbeitet neben engagierten Mitarbeitern der Polizeidirektion Lüneburg und dem Polizeikommissariat Lüchow mit Michael Falk ein ausgewiesener Fachmann aus der Ju-Jutsu Szene.

Als langjährig erfolgreicher Wettkämpfer, ehemaliger Landestrainer im Niedersächsischen Ju-Jutsu Verband und Organisator von Wettkämpfen bringt er seine ganze Erfahrung und Know-how in diese Veranstaltung ein. Und man darf gespannt sein, was den Niedersachsen so alles einfällt, um wenige Tage nach den Deutschen Meisterschaften in Rastede diese Veranstaltung zu einem Highlight werden zu lassen.

Die Zuschauer können sich sicherlich auf ein hochkarätiges Teilnehmerfeld, spannenden Sport und attraktive Wettkämpfe in der Sporthalle der Jeetzel-Schule freuen.

An beiden Wettkampftagen werden die Kampfrichter jeweils um 11.00 Uhr die Matten freigeben. Jeweils gegen 14.00 Uhr ist an beiden Tagen ein interessantes Rahmenprogramm geplant, bevor es anschließend in die Finalkämpfe geht und ab 15.30 Uhr die Deutschen Polizeimeister im Ju-Jutsu 2009 zum Abschluss der Wettkampftage geehrt werden.

An der diesjährigen DPM Ju-Jutsu nehmen voraussichtlich internationale Spitzenathleten wie PK Andreas Kuhl, Polizeipräsidium Köln, 3-facher amtierender Weltmeister, 2-facher Europameister, KOK Mario Staller, BKA Wiesbaden, amtierender Weltmeister, POM Andrè Hötzel, Nürnberg, mehrfacher Europameister und PK'in Sabrina Hatzky, Polizeipräsidium Essen, Vizeweltmeisterin, teil. Andreas Kuhl und Sabrina Hatzky werden vier Wochen nach den nationalen Titelkämpfen für den Deutschen Ju-Jutsu Verband e.V. bei den World Games in Taiwan antreten!

Die feierliche Eröffnung der Titelkämpfe und die Begrüßung der Teilnehmer ist am Mittwoch, dem 24. Juni um 10.00 Uhr im Beisein des Bürgermeisters der Stadt Lüchow, Karl-Heinz Schultz, und des Polizeipräsidenten der Polizeidirektion Lüneburg, Friedrich Niehörster, vorgesehen.

Polizei Lüneburg
08:38:41 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Enkeltrick in Büdelsdorf

10.6.2009 - Innerhalb der letzten eineinhalb Stunden versuchte ein Mann zweimal den so genannten Enkeltrick bei zwei älteren Mitbürgern in Rendsburg und in Büdelsdorf. Um 14.20 Uhr gab der Mann sich als Enkel der 88 jährige Frau aus und kam unter einem Vorwand mit in die Wohnung in Rendsburg in dem Rotenhöferweg.

Als er dann dort im Gespräch feststellte dass die Frau kein Geld zu Hause hatte, verließ er die Wohnung wieder. Gegen 15.40 Uhr suchte der vermutlich gleiche Mann dann eine 87 jährige Frau in Büdelsdorf im Pommernweg auf. Dort gab er vor, angeblich Geld für einen Urlaub wechseln zu wollen und gelangte so mit in die Wohnung.

Auch hier hatte er kein Glück, die Frau hatte ebenfalls kein Geld in der Wohnung. Der Mann kann wie folgt beschrieben werden: ca. 40 - 50 Jahre alt, trug ein Basecap, dunkelgraue Jacke, der Mann war mit einem Fahrrad unterwegs. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei erneut davor, Fremde in die Wohnung zu lassen.

Die Fahndung nach dem Mann läuft weiterhin, Hinweise bitte an die Polizei in Rendsburg unter der Rufnummer 04331/2080.
08:37:15 - redaktion -


11. June 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Gina G. aus Langenfeld wird vermisst

Gina G.
Bereits seit Pfingstsonntag, dem 31.05.2009, wird in Langenfeld die 16-jährige Gina G. vermisst. Nach gleich mehreren schweren familiären Schicksalsschlägen verschwand die Jugendliche von diesem Tag an spurlos aus ihrem persönlichen Umfeld. Auch über ihr mitgeführtes Handy, welches anscheinend ausgeschaltet ist, konnte die junge Frau bisher nicht mehr erreicht werden. Ginas Familie ist in großer Sorge und bittet Polizei und Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach der vermissten 16-Jährigen.

Gina G. wird wie folgt beschrieben: - 16 Jahre jung - 174 cm groß - auffallend schlank - schulterlange braune Haare - braune Augen - zuletzt bekleidet mit Jeanshose, weißer Sweatshirtjacke und Schal

Die ersten Ermittlungen beim zuständigen Kriminalkommissariat in Langenfeld lassen vermuten, dass sich die Gesuchte auch heute noch in Langenfeld, Hilden oder im Großraum Düsseldorf aufhalten könnte. Sachdienliche Hinweise zum aktuellen Aufenthaltsort von Gina G. nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6510, jederzeit entgegen.

Foto mit ausdrücklichen Wunsch und Zustimmung der Familie zur Veröffentlichung frei.
09:29:18 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Demonstration zum Thema Bildungspolitik in Göttingen

Am Abend des 10. Juni 2009 versammelten sich ca. 550 Personen spontan und nicht ordnungsgemäß angemeldet im Bereich des Weender Tores, um im Rahmen eines Demonstrationszuges auf die aktuelle Bildungspolitik zu aufmerksam zu machen. Der Aufzug führte durch die Innenstadt / Fußgängerzone von Göttingen und wurde von Polizeikräften begleitet.

Während des Aufzuges kam es immer wieder zu kleineren Sitzaktionen im Fahrbahnbereich, die aber nur unwesentlich den Straßenverkehr behinderten. Am Wilhelmsplatz angekommen, gelangten einige der Demonstrationsteilnehmer in das Foyer des dortigen Universitätsgebäudes. Der Polizei gelang es schließlich, ein weiteres Eindringen zu verhindern.

Dabei kam es durch eine Teilnehmerin zu einer Widerstandshandlung gegenüber eingesetzten Beamten, die die Personalien der Frau feststellen wollten. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde diesbezüglich eingeleitet. Gegen die im Objekt befindlichen Demonstranten wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Sie wurden durch einen rückwärtigen Ausgang wieder aus dem Gebäude geleitet. Kurze Zeit später endete der Aufzug ohne weitere Störungen.

Da sich während des gesamten Verlaufs kein verantwortlicher Versammlungsleiter zu erkennen gab, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstosses gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet.


09:25:43 - redaktion -


10. June 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Windhose in Neumünster

Gestern Abend, am 09.06.09 gegen 19.30 Uhr zog für ein paar Minuten eine Windhose durch den Stadtteil Gartenstadt. Im Bereich Eulerstraße / Verlängerung Stoverseegen, Richtung Hahnenknüll sowie im Prehnsfelder Weg knickten ca. 10 Bäume um, teilweise fielen die Bäume auf die Straße.

Weiter wurde durch die Windhose ein Dach eines Pferdestalles beschädigt. Bis 21.00 Uhr hatten Feuerwehr und Polizei die betroffenen Straßen jedoch wieder frei geräumt. Verletzt wurde bei dem Unwetter niemand.
10:02:54 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Gartenlaube in Breckerfeld brannte in voller Ausdehnung

Am frühen Mittwochmorgen wurden um 02:10 Uhr alle drei Einheiten der Feuerwehr Breckerfeld zu einem Brandeinsatz an der L528 - Hauptstraße in Zurstraße alarmiert.

Bei der Alarmierung ging man von brennendem Buschwerk, bzw. brennenden Bäumen aus.
Vor Ort bot sich ein anderes Szenario: eine direkt an der Hauptstraße gelegene, etwa 3 x 4 m große Gartenlaube brannte bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in voller Ausdehnung.

Sofort wurden zwei Angriffstrupps (im weiteren Verlauf des Einsatzes unterstützt durch einen weiteren Angriffstrupp) unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt - mit schnell eintretendem Erfolg. Der Brand konnte gelöscht und ein Übergreifen der Flammen auf anliegende Gebäude und Bäume verhindert werden.

Die Gartenlaube wurde bei dem Brand komplett zerstört. Die Ursache für den Brand ist unklar. Verletzt wurde niemand.
Während des gesamten Einsatzes musste die Hauptverkehrsstraße in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt werden. Aufgrund der Uhrzeit kam es nur zu geringen Verkehrsbehinderungen.

Der Löschzug Breckerfeld und die Löschgruppe aus Delle konnten gegen 03:20 Uhr aus dem Einsatzgeschehen herausgezogen werden. Die Löschgruppe aus Zurstraße verblieb für Nachlöscharbeiten noch bis 04:10 Uhr an der Einsatzstelle.
Im Einsatz waren insgesamt 7 Fahrzeuge mit 32 Einsatzkräften.
10:01:35 - redaktion -


09. June 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Explosion in einem Wohnhaus in Kierspe

Am 08.06.2009, gegen 14.30 Uhr, ereignete sich in einem Wohnhaus in der Straße "Füllenfeld" eine Explosion. Die Explosion, die vermutlich durch ausgetretenes Gas entstanden war, deckte ein Teil des Daches ab. Zum Zeitpunkt der Explosion befand sich ein 13-jähriger Junge im Erdgeschoss des Hauses.

Der 13-jährige erlitt dabei Verbrennungen im Kopfbereich. Der schwer verletzte Junge wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Köln geflogen. Die Polizei räumte 4 weitere Häuser, die erst gegen 18.00 Uhr wieder von den Bewohnern betreten werden durften. Es war nicht auszuschließen, dass sich dort auch Gas hin verflüchtigt hätte.

Der Explosionsort wurde beschlagnahmt und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wird am 09.06.2008 ein Sachverständiger die genaue Ursache der Explosion untersuchen.
08:50:40 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Stade - Eine Tonne Sprotten auf der Straße

Am gestrigen Abend gegen kurz nach 20:00 h hat ein LKW-Fahrer bei einem Bremsmanöver auf der Bundesstraße 73 in Stade ca. 1.000 kg Sprotten verloren. Der 59-jährige Fahrer eines Sattelschleppers aus Bremerhaven war mit seinem Fahrzeug auf der B 73 aus Richtung Hamburg kommend in Richtung Cuxhaven unterwegs und musste an der Ampelanlage Stade - Thuner Straße verkehrsbedingt abbremsen.
Sprotten

Der Bremsvorgang fiel dabei so stark aus, dass ein Teil der Ladung, die aus Sprotten bestand über sein Fahrerhaus auf die Fahrbahn schwappte. Zur Beseitigung der Fische musste die Straßenmeisterei und die Stader Feuerwehr anrücken und den Fisch wieder aufladen sowie die Fahrbahn reinigen.

Die Bundesstraße wurde für die Zeit der Bergungsarbeiten für ca. eineinhalb Stunden halbseitig gesperrt werden, der Verkehr wurde durch die Polizei und Feuerwehr wechselseitig vorbei geleitet. Es kam zu Behinderungen in beide Richtungen.

Polizeiinspektion Stade
08:49:15 - redaktion -


08. June 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Vandalen verwüsteten Friedhof in Düsseldorf-Urdenbach

Bislang Unbekannte gelangten am vergangenen Wochenende auf das Gelände des kleinen Friedhofs an der Peter-Behrens-Straße und stießen insgesamt neun Grabsteine um. Mindestens vier wurden hierbei aus dem Fundament gebrochen und so dauerhaft beschädigt.

Um 9.35 Uhr erhielt die Polizeiinspektion Süd Kenntnis von Sachbeschädigungen auf einem Friedhof in Urdenbach. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass von den 17 existierenden Grabsteinen neun umgeworfen worden waren.

Bei vieren waren die Vandalen so massiv zu Werk gegangen, dass die Steine an ihren Fundamenten abgebrochen waren und damit dauerhaft beschädigt wurden. Laut ersten Ermittlungen der Polizei müssen die Sachbeschädigungen in der Nacht von Samstag auf Sonntag verübt worden sein. Die Höhe des Schadens ist noch nicht beziffert.

Hinweise werden erbeten an das Polizeipräsidium unter 8700.
10:57:09 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

In Wanne-Eickel - Ein Spiderman bricht den Raubüberfall ab

Gegen 20.45 Uhr betritt ein Mann den an der Plutostraße 112 in Herne-Röhlinghausen gelegenen Kiosk. Unter Vorhalt einer schwarz-roten Pistole fordert der Kriminelle eine Angestellte (47) auf, das Bargeld und Zigaretten in eine mitgebrachte rote Sporttasche zu packen.

Als die Frau nicht sofort reagiert, flüchtet der Räuber ohne Beute mit einem schwarzen Fahrrad über die Heinrich-Lersch-Straße in westliche Richtung - in eine dort gelegene Grünlage. Der akzentfreies Deutsch sprechende Mann ist ca. 20 bis 30 Jahre alt, 180 bis 185 cm groß, stabil und war mit einem grauen Kapuzenpullover mit schwarzen Streifen bekleidet.

Darüber hinaus trug der Kriminelle eine auffällige Spiderman-Maske. Eine ungehend eingeleitete Tatortbereichsfahndung der Wanne-Eickeler Polizei nach "Spiderman" bleibt erfolglos. Das Bochumer Raubkommissariat KK 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Rufnummer 0234 / 909-4131 um Zeugenhinweise.
10:56:12 - redaktion -


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