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31. July 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Ausgebüxt - Dreijähriger auf dem Weg nach Hamburg

Einem dreijährigen Urlauber aus Berlin war der Aufenthalt mit seinen Großeltern auf einem Campingplatz in Kalifornien anscheinend nicht aufregend genug. Donnerstagnachmittag machte er sich auf eigene Faust auf den Weg nach Hamburg.

Einem Spaziergänger war gegen 17.45 Uhr in Höhe Heidkate ein Junge aufgefallen, der mit einem Laufrad ganz allein auf dem Deichweg von Kalifornien in Richtung Laboe unterwegs war und dabei äußerst zielstrebig seinen Weg verfolgte. Einer herbei gerufenen Streifenwagenbesatzung der Polizeizentralstation Schönberg erzählte der Berliner Steppke, dass er auf dem Weg nach Hamburg sei, weil es ihm dort so gut gefalle.

Als Alternative zu seiner geplanten Reise in die Hafenstadt an der Elbe boten ihm die Beamten eine Fahrt im Polizeiauto an. Das Angebot nahm der Junge dankend an und konnte schließlich seinen Großeltern auf dem Campingplatz übergeben werden.
09:32:47 - redaktion -


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31. July 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Taschendiebe beim Wacken Open Air

Trotz Warnung (siehe ots-Meldung vom 27.07.2009) durch Veranstalter und Polizei registrierte die Polizei am Donnerstag mehr als 60 Geldbörsendiebstähle. Die Opfer hatten keine Brustbeutel getragen.
Durch intensive Ermittlungen konnten noch am Abend drei aus Rumänien stammende Täter (18/26/30 Jahre) festgenommen. Bei ihnen wurden diverse Geldbörsen und sehr viel Bargeld gefunden.

Weitere Geldbörsen wurden sichergestellt, konnten aber bislang keiner Strafanzeige zugeordnet werden. Geschädigte werden gebeten, sich auf dem Festivalgelände bei der Polizei zu melden.
Die Ermittlungen gegen die Rumänen dauern an.

(ots)-Meldung vom 27.07.2009
20.Wacken:Open:Air-Festival: Vorsicht vor Taschendieben!!! Polizei und Veranstalter geben Präventionshinweise

Im letzten Jahr registrierte die Polizei mehr als 100 Taschendiebstähle und Diebstähle aus Zelten. Den Besuchern wurden hierbei überwiegend die Geldbörsen mit Bargeld und Papiere gestohlen.
Um weiteren Vorfällen vorzubeugen weisen Veranstalter und Polizei daraufhin, Wertsachen und Papiere im Brustbeutel mitzuführen. Ein Brustbeutel ist in jedem ´FULL METAL BAG` enthalten. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, gibt es leider immer wieder Diebesbanden, die auch aus leer stehenden Zelten fremdes Eigentum entwenden. "Ich empfehle, Wertsachen und Papiere im so genannten ´Schließfachtruck` einzuschließen!", so Polizeisprecher Michael Baudzus.
Wichtige Hinweise: - andere Personen auf den Dieb aufmerksam machen - andere Personen direkt zur Mithilfe auffordern - sich um das Opfer kümmern - die Tat sofort bei der Polizei im W:O:A - Camp (M-29) anzeigen - Tätermerkmale einprägen - als Zeuge zur Verfügung stellen - sämtliche Karten (EC, Mastercard etc.) sofort sperren lassen
09:31:13 - redaktion -


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31. July 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Aufenthaltsverbote für die Sommerkirmes in Steinfurt

ür 14 junge Menschen aus Borghorst und Umgebung ist die Sommerkirmes 2009 jetzt schon vorbei. Die Betroffenen sind zwischen 14 und 21 Jahre alt und durch die Bank polizeilich bekannt.

Vorfälle aus der Vergangenheit, während der örtlichen Kirmes, den Karnevalsumzügen oder im Umfeld einer Diskothek, waren der Grund für die vorbeugenden Maßnahmen der Polizei. Die in Rede stehenden Straftaten sind Körperverletzungen, Eigentumsdelikten und auch Raubstraftaten. Da "wo was los war" waren die genannten Personen mehr oder minder intensiv beteiligt.

Die "Maßnahmen der Polizei zur Gefahrenabwehr" wurden den Betroffenen in der letzten Woche zugestellt. In einem Schreiben ist zu lesen: "Seit 2004 wurden gegen Sie in 35 Fällen kriminalpolizeiliche Ermittlungen geführt, und zwar mehrheitlich aufgrund von Sachbeschädigungen und Eigentumsdelikten; allein in 2008 wurde in 18 Fällen gegen Sie als Tatverdächtiger ermittelt.

Unter anderem kam es zur Ausübung von körperlicher Gewalt sowohl im öffentlichen Raum als auch im privaten Bereich. Vor allem die Vielzahl der von Ihnen in der Vergangenheit begangenen Delikte rechtfertigt die Annahme, dass Sie auch anlässlich der Sommerkirmes in Steinfurt-Borghorst in dem beschriebenen Raum abermals Straftaten begehen oder zumindest zu ihrer Begehung beitragen werden."

So ähnlich lautete auch der Text in dem Schreiben an die anderen 13 Betroffenen. Damit ist die Sommerkirmes und der Besuch einer Diskothek für das Wochenende erledigt. Um "Missverständnissen" vorzubeugen, ist als Anlage an das Schreiben ein Lageplan beigefügt worden. Darauf sind die Straßen, die nicht betreten werden dürfen, genau bezeichnet und die Fläche rot umrandet.

Ebenso genau ist der Zeitraum für das Betretungsverbot festgelegt. Für die Kirmes gilt es von Samstag (1. August), 14.00 Uhr bis Dienstag (4. August), 06.00 Uhr. Falls sich jemand nicht an den Platzverweis halten sollte, droht ihm ein Zwangsgeld in Höhe von 500 Euro.

"Die Polizei hat schon bei anderen Gelegenheiten gute Erfahrungen mit diesen Präventionsmaßnahmen gemacht", so die Einschätzung des Leiters der Polizeiwache Steinfurt/Ochtrup, Norbert Gedicke. "Wir haben schon bei einigen anderen Veranstaltungen mit Erfolg zu diesem Mittel gegriffen. Die Beamten des Wach- und Wechseldienstes sowie die Bezirksbeamten werden trotzdem ein aufmerksames Auge auf und um den Kirmesbetrieb haben."
09:29:48 - redaktion -


30. July 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Dortmund - zwei Fahrgäste im Linienbus verletzt

Zwei verletzte Frauen sind die Bilanz eine Unfalls am 29.07.2009, um 12:16 Uhr, in Dortmund - Hombruch, an der Kreuzung Löttringhauser Straße / Kuntzestraße, nach der Vollbremsung eines Linienbusses.

Nach Angaben einer 34-jährigen Frau aus Gelsenkirchen fuhr sie zum Unfallzeitpunkt in ihrem Pkw Honda auf der Kuntzestraße in Richtung Löttringhauser Straße. Nachdem sie zunächst an der Haltelinie angehalten hatte, fuhr sie plötzlich in den Kreuzungsbereich ein, ohne auf den bevorrechtigten Linienbus auf der Löttringhauser Straße zu achten.

Der schnellen Reaktion des 44-jährigen Busfahrers ist es zu verdanken, dass ein Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge vermieden werden konnte. Bei der Vollbremsung kamen jedoch zwei Fahrgäste im Inneren des Busses zu Fall und zogen sich Verletzungen zu.

Eine 57-jährige Dortmunderin gab an, sich in ärztliche Behandlung zu begeben, eine 36-jährige Dortmunderin wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
09:07:27 - redaktion -


29. July 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Bombendrohung in Soltau

Soltau-Fallingbostel (ots) - 28.07. / Bombendrohung - Fachmarktzentrum geräumt Soltau: Eine Bombendrohung gegenüber eines Discounters sorgte am Dienstagnachmittag innerhalb des Fachmarktzentrums im Gewerbegebiet Almhöhe für große Verwirrung und Verwunderung bei vielen Kunden und Besuchern.

Sie wurden per Lautsprecherdurchsage und von Polizeibeamten aufgefordert, das Gebäude des Fachmarktzentrums und das Parkplatzgelände zu verlassen. Nach dem Hinweis auf eine Bombe, die per Telefon bei einer Filialleitung einging, wurde über diese vorsorgliche Maßnahme entschieden.

Mehrere Streifenwagenbesatzungen und Mitarbeiter der Stadt Soltau mit entsprechendem Absperrgerät waren nötig, um das riesige Gelände zu evakuieren und frei zu halten. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Soltau und Rettungskräfte wurden vorsorglich alarmiert und hielten sich in der Nähe bereit. Die anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen dauern zurzeit (17.00 Uhr) noch an.
08:40:42 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Stade - Feuer im Schulpavillion des Stader Gymnasiums

Am 28. Juli 2009 gegen 19:15 h wurde der Feuerwehr und der Polizei der Brand eines Schulpavillions auf dem Gelände eines Stader Gymnasiums in der Harsefelder Straße gemeldet.

Als die ersten Einsatzkräfte an der Brandstelle eintrafen, drang dichter Rauch aus dem Gebäude auf dem Gelände des Atheneums. Insgesamt waren zur Brandbekämpfung 50 Feuerwehrleute beider Züge der Stader Feuerwehr sowie die Mitglieder der Meßgruppe des Umweltzuges der Kreisfeuerwehr eingesetzt.
Polizeiinspektion Stade

Unter schwerem Atemschutz mussten die Feuerwehrleute in die Räumlichkeiten des ca. 8 x 20 m großen Holzgebäudes eindringen und konnten dann schnell das Feuer in einem der Klassenräume löschen. Mit einer Wärmebildkamera wurde dann noch die Decke untersucht und von außen Abdeckungen des Daches entfernt, um an alle Brandnester zu kommen.

Einer der beiden Klassenräume brannte vollständig aus, der andere wurde durch den Brandrauch schwer beschädigt. Der Gesamtschaden an dem Gebäude dürfte sich auf ca. 20.000 Euro belaufen. Der Unterricht wird nach Ferienende in anderen Räumlichkeiten durchgeführt werden, vermutlich wird das ausgebrannte Gebäude nicht wieder aufgebaut.
Noch vor Ort haben Tatortermittler der Polizei die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen kann eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die genauen Ermittlungen zur Brandursache werden in den nächsten Tagen von den Experten der Polizeiinspektion Stade vorgenommen. Es wird nachberichtet.

Da zur Zeit Sommerferien sind und sich auch sonst auf dem Gelände zum Zeitpunkt des Brandes keine weiteren Personen aufhielten, wurde bei dem Feuer niemand verletzt.
ots / Foto: Polizeiinspektion Stade
08:39:23 - redaktion -


28. July 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Einfamilienhaus in Wittingen ausgebrannt

Ein seit fünf Jahren unbewohntes Einfamilienhaus ist in der Nacht zum Dienstag in Wittingen vollständig ausgebrannt. Gegen Mitternacht entdeckte ein 40 Jahre alter Nachbar den Feuerschein und alarmierte daraufhin Polizei und Feuerwehr. Als diese kurze Zeit später anrückten, loderten schon meterhohe Flammen aus dem Dachstuhl des Gebäudes.

Bis um 4 Uhr Morgens kämpften Einsatzkräfte der Ortswehren aus Wittingen, Knesebeck und Glüsingen gegen das Feuer an, ehe der Brand endgültig gelöscht war. Noch bis 6 Uhr wurde vorsorglich eine Brandwache am Ort belassen. Der Schaden am Gebäude beträgt nach ersten Schätzungen ca. 80.000,- Euro.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
10:58:25 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Wacken - Open Air Festival- Rauschgifte beschlagnahmt

Im Zuge der Anreise zum 20. Wacken:Open:Air-Festival kontrollierten Beamte des Hauptzollamtes Itzehoe anreisende Festivalbesucher. Am Sonntag und Montag wurden mehr als 80 Fahrzeuge mit 260 Personen kontrolliert. Hierbei fanden Rauschgiftspürhunde bei drei Personen insgesamt 50 Gramm Haschisch und 12 Gramm Marihuana im Fahrzeug.

Bei einem Verkehrsteilnehmer bestand der Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss sein Fahrzeug führte. Er wurde Beamten der Polizeidirektion Itzehoe übergeben. Ihm wurde eine Blut- und Urinprobe entnommen. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Allen droht ein Strafverfahren.

"Die Kontrollen gehen weiter", so Bernd Zuleger vom Hauptzollamt Itzehoe.


10:57:28 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Kreissparkasse in Großalmerode überfallen

Heute Vormittag ereignete sich um kurz nach 09.00 Uhr ein Überfall auf die Sparkasse in Großalmerode. Bisher ist bekannt, dass der Täter mit einem Mountainbike flüchtete. Beschrieben wird er als ungepflegt, mit blonden längeren Haaren.

Er trug ein Käppi, dunkle Kleidung, wobei an der Hose weiße Streifen sein sollen. Der Täter soll eine Waffe (Pistole) bei sich haben sowie eine grüne Tasche mitführen. Geflüchtet ist er mit dem Rad in Richtung Trubenhausen. Bei der Tat erbeutete er Bargeld in noch nicht bekannter Höhe.

Die Polizei Eschwege sowie die angrenzenden Dienstsellen suchen aktuell nach dem Täter, angefordert ist ein Hubschrauber der Bundespolizei, der die Suche aus der Luft unterstützt.

Nach ersten Ermittlungen betrat der Täter um kurz nach 09.00 Uhr die Sparkasse am Marktplatz in Großalmerode. Dort reichte er eine Plastiktüte über den Tresen und forderte die zwei Angestellten - unter Vorhalt einer "kleinen Pistole" - auf, Bargeld in die Tüte zu füllen. Dabei erbeutete der Täter Bargeld im vierstelligen Bereich mit dem er die Flucht ergriff. In der Bank anwesend waren zudem zwei Kunden.

Einer der Kunden verfolgte den Täter, der den Kunden daraufhin mit der Waffe bedrohte und ihn aufforderte zurück zu gehen. Die Flucht ergriff der Täter mit einem Mountainbike (nähere Beschreibung bisher nicht möglich) in Richtung Trubenhausen. Beschreibung des Täters: ca. 35 Jahre alt, ca. 170 cm groß, normale Gestalt, mittellange blonde Haare. Bekleidet war der Täter mit einer schwarzen Jogginghose und einer leichte dunkle Jacke.

Er trug bei Tatausführung ein schwarzes Basecape mit Klettverschluss, auf dem sich ein roter Schriftzug befand. Sein Gesicht versteckte der Täter hinter einer Sonnenbrille, auf der sich gelbe Applikationen befinden sollen.
10:55:19 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Harrislee - Pizzadienst überfallen - Räuber festgenommen

Am Montagabend um 20:58 Uhr kam es zu einem bewaffneten Raubüberfall auf einen Pizza Service in Harrislee. Zwei maskierte Männer, einer mit einer Schusswaffe, betraten den Pizza Service, bedrohten die allein anwesende 20 jährige Mitarbeiterin und forderten Bargeld. Sie raubten ein Kellnerportmonee mit einem geringen Bargeldbetrag.

Aufgrund polizeilicher Erkenntnisse wurde die Anschrift eines in der Nähe wohnenden Tatverdächtigten durch das zivile Streifenkommando Flensburg aufgesucht. Dort wurden ein 19 und ein 22 jähriger Tatverdächtigte vorläufig festgenommen.

Das Portmonee und die Schusswaffe wurden sichergestellt, ebenso die Maskierung. Ein Tatverdächtigter ist geständig. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Flensburg dauern an.
10:54:22 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Pferd in Grube gefallen - Die Feuerwehr rettet

Um 22:07 Uhr wurde die Feuerwehr Ratingen zu einem Tierrettungseinsatz auf einen Reiterhof alarmiert. Ein Pferd war seitlich in eine ca. 1 Meter tiefe Grube gerutscht. Das eingeklemmte Tier konnte durch Personal und die Besitzerin nicht aus der Zwangslage befreit werden.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und die Rettung eingeleitet. Eine herbeigerufene Tierärtzin beruhigte das Pferd mit Medikamenten, während durch Einsatzkräfte Hebegurte unter dem Pfred hindurchgezogen wurden.

Mit Hilfe eines Treckers konnte es anschließend schnell aber behutsam aus der Grube gehoben werden. Eine erste Untersuchung durch die Ärztin ergab nur öberflächliche Hautabschürfungen, sodass das wieder Pferd an die glückliche Besitzerin übergeben werden konnte.

Die Feuerwehr Ratingen war mit dem Rüstzug der Berufsfeuerwehr und dem Standort Schwarzbach mit 5 Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften im Einsatz.
10:52:45 - redaktion -


27. July 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Segelflugzeug stürzte über Reinheim ab

Am Sonntag, den 26.07.09, gg. 14.44 Uhr, befand sich ein Segelflugzeug, Typ ASK 21, besetzt mit einem 20-jährigen Piloten aus Reinheim/Ortsteil Überau, nach einem Übungsflug im Landeanflug auf den Segelflughafen in 64354 Reinheim.

Eigentümer des Segelflugzeuges ist der Flugsportverein Offenbach Reinheim e.V., dessen Vereinsgebäude unmittelbar an das Fluggelände angrenzen.

Aufgrund zu geringer Höhe streifte der Pilot in ca. 25 m Höhe einen Baumwipfel. Hierbei wurde die rechte Tragfläche beschädigt, worauf das Flugzeug sofort an Höhe verlor und zu Boden stürzte. Der bisher als leichtverletzt geltende Pilot wurde vorsorglich zu einer weiteren Untersuchung in die Städt. Klinik Darmstadt verbracht.
Am Flugzeug entstand ein Sachschaden von 60.000,- EUR.
09:51:30 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Falscher Polizist kontrolliert Supermarktkunden in Bochum

Am späten Freitagabend, gegen 21.30 Uhr, wurden Beamte der Polizeiwache Mitte zu einem an der Riemker Straße 13 gelegenen Supermarkt gerufen. Dort hatte ein Angestellter des Geschäftes eine männliche Person beobachtet, der sich in der Spirituosenabteilung Kunden gegenüber als Polizist auswies und sich von diesen den Personalausweis zeigen ließ.

Hierzu präsentierte er den Käufern einen selbst angefertigten "Dienstausweis". Ziel seiner Maßnahme war offensichtlich das Alter der Alkoholkäufer festzustellen, um zu erfahren, ob diese bereits volljährig sind.

Die richtigen Polizisten führten bei ihrem alkoholisierten "Kollegen" (23)einen Alkoholtest durch und erstatteten anschließend eine Strafanzeige wegen Amtsanmaßung und Urkundenfälschung.
09:48:46 - redaktion -


26. July 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

2 Wohnhäusern brannten in Wewelsfleth nach Blitzschlag

Am 25.07., um 13.28 Uhr, wurde über Notruf mitgeteilt, dass in ein Reetdachhaus in Wewelsfleth, Am Außendeich, gerade der Blitz eingeschlagen hat und es zu Rauchentwicklung kommt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Wohnhaus schon in voller Ausdehnung und konnte nicht mehr gerettet werden.

Zwischenzeitlich geriet aus noch nicht geklärter Ursache ( evtl. ebenfalls Blitzschlag oder Funkenflug ) auch ein daneben stehender alter dreigeschossiger Gutshof in Brand. Hier sieht es zurzeit so aus, dass die Feuerwehr mit allen Mitten versucht, den Brand von innen und außen zu bekämpfen.

Die Feuerwehr ist weiterhin mit den Lösch- und Aufräumarbeiten vor Ort beschäftigt. Eingesetzt sind zurzeit 7 Wehren ( ca. 120 Mann ) inklusive 2 Drehleiterwagen aus Itzehoe und Glückstadt. Personen wurden nicht verletzt, der Gesamtschaden wird vorläufig auf ca. 250.000,- Euro geschätzt.
11:11:17 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Betrunkener läuft gegen Linienbus

Am 25.07.2009, gegen 11:30 Uhr wollte ein stark alkoholisierter 57-jähriger Fußgänger aus Sprockhövel am Busbahnhof in Hattingen einen wartenden Linienbus besteigen.

Auf Grund seines Zustandes verfehlte er jedoch die Türöffnung, lief gegen die geöffnete Schwenktür des Busses und fiel zu Boden.

Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu. Nachdem ihm der zweite Versuch der Busbesteigung gelang, konnte er seine Fahrt wie geplant fortsetzen. Der Bus wurde nicht beschädigt.
11:09:53 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Randalierer am Großen Markt in Wesel

Am Samstagnachmittag gegen 15:30 Uhr hielten sich mehrere betrunkene Erwachsene am Großen Markt auf. Nach Zeugenaussagen legte sich ein Mann absichtlich auf die Straße, als ein Pkw nahte. Eine Frau entblößte ihren Oberkörper und lenkte so die Aufmerksamkeit der Autofahrer auf sich.

Als die Polizei eintraf, störte eine erheblich alkoholisierte 56-jährige Weselerin die polizeilichen Maßnahmen und beleidigte die Beamten. Ihr wurde eine Platzverweis erteilt, den sie nicht befolgte.

Als sie in Gewahrsam genommen wurde, trat sie um sich und verletzte zwei Beamte leicht. Danach wurde sie in eine Ausnüchterungszelle eingeliefert.
11:08:47 - redaktion -


25. July 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Saisonvorbereitung des MSV Duisburg und seiner Fans

Im Vorfeld des Vorbereitungsspiels zwischen dem MSV Duisburg und dem FC Brügge, am Freitagabend (24.07.), verhinderte ein starkes Polizeiaufgebot das Aufeinandertreffen gewaltbereiter Fans beider Lager, in der Duisburger Innenstadt und am Hauptbahnhof. Insgesamt etwa 50 Personen hatten sich zunächst im Bereich Tonhallenstraße getroffen. Bevor es zu Auseinandersetzungen kam, traf die Polizei ein und die "Fans" verteilten sich in kleinen Gruppen über den Kantpark in Richtung Hauptbahnhof.

Bis zur Halbzeit sorgte die Polizei bei etwa 60 der Gewaltsuchenden für trockene Plätze im Polizeigewahrsam, 30 davon waren Belgier. Trauer über das versäumte Spiel, zu dem insgesamt ca. 3000 Zuschauer (davon 200 Belgier) ins Stadion pilgerten, kam nicht auf. Sie wollten sich offenkundig nur prügeln. Dafür spricht die Tatsache, dass sich auch polizeilich bekannte Gewalttäter aus anderen Ruhrgebietsstädten nach Duisburg begeben hatten, um gegen die "Belgier" anzutreten.

Bei früheren Spielen beider Mannschaften, sowohl in Brügge, als auch bereits in Duisburg, kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den verfeindeten Fangruppierungen. Daher hatte sich die Polizei mit einem größeren Polizeiaufgebot auf dieses Spiel eingestellt.

Bei dem sportlichen Teil dieser Abendveranstaltung, dem Vorbereitungsspiel, stand es zur Halbzeit 2:0.
11:01:01 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

600 Euro-Paletten in Herne-Horsthausen verbrannt

Am Samstag, gegen 01.10 Uhr bemerkte ein 22jähriger Herner ein Feuer auf einem Firmengelände in Herne. In dem nördlichen Bereich des Firmengeländes auf der Schüchtermannstraße standen etwa 600 Euro-Paletten in hohen Flammen.

Auch zwei angrenzende Bäume wurden in Mitleidenschaft gezogen. Das nächste Gebäude stand weit genug entfernt, so dass keine Gefahr für Häuser oder Personen bestand. Die Ursache des Brandes ist noch unbekannt, die Schadenshöhe wird auf 5000 Euro geschätzt.

Wer sachdienliche Hinweise zur Entstehung des Feuers geben kann, melde sich bitte bei der Polizei unter Tel.: 0234/9090.
11:00:09 - redaktion -


24. July 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Schwere Sturmschäden in Wanne-Eickel

Schwere Schäden richtete gestern Mittag ein Sturm an, der über den Stadtteil Wanne-Eickel hinweg zog. Es wurden Bäume entwurzelt, Dachziegel und Äste fielen auf die Straßen und beschädigten parkende Fahrzeuge. Ein Glück, dass keine Personen verletzt wurden.

Insgesamt wurden sechs Pkw beschädigt, wobei zwei Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren.

Die Feuerwehr gewährleistete die Räumung der Gefahrenstellen mit einem großen Kräfteaufgebot. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest, wird jedoch auf einige Tausend Euro beziffert.
09:17:41 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Arbeitsunfall beim Bau des Mehrzweckbades Ischlandbad

Am Do, 23.07.2009, kam es gegen 17:30 Uhr zu einem Arbeitsunfall auf der Großbaustelle des Mehrzweckbades "Ischelandbad". Ein 39jähriger Arbeiter fiel bei Arbeiten auf der neuen Rutschbahn aus einer Höhe von etwa drei Metern zunächst auf den Rücken eines Arbeitskollegen und von dort unglücklicherweise kopfüber in einen Treppenzugang.

Hierbei verletzte sich der Arbeiter so schwer, dass er mittels Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Dortmund geflogen werden musste. Nach ersten Angaben des Notarztes besteht Lebensgefahr.
09:16:55 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Pellworm - Feuer beim Landhandel Frener

Am Donnerstag, den 23.07.2009, um 20.38 Uhr, wurde bei der hiesigen Elst. ein Feuer in 25849 Pellworm, Nordermitteldeich 71, in einer Lagerhalle der Firma "Landhandel Frener" gemeldet.

Die Lagerhalle (50 x 20 m) sowie ein Speicherturm (ca. 8m hoch) brannten komplett nieder. In der Lagerhalle befand sich eine Getreidetrocknungsanlage. Das Feuer wurde durch die Ortsfeuerwehr Pellworm gelöscht.

Es entstand ein Sachschaden von etwa 700.000 EURO. Personen kamen nicht zu schaden.
Die Brandursache steht derzeit noch nicht fest. Die Brandstelle wurde beschlagnahmt.
09:15:35 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Kriminelle Vollidioten - Rasierklingen auf Kinderspielplatz in Koldenbüttel angebracht

Unbekannte Täter brachten am vergangenen Wochenende auf einem Kinderspielplatz in Koldenbüttel zahlreiche Rasierklingen an den Spielgeräten an. Glücklicherweise fand ein 35-jähriger Polizist aus Hamburg, der sich mit seiner vierjährigen Tochter am Samstagabend auf dem Spielplatz befand, die Klingen, bevor es zu einem Unglück kam. Dabei waren zahlreiche Klingen in die Ritze einer Holzwippe hineingesteckt worden, dort, wo die Kinder sich normalerweise hinsetzen.

Aber auch der Handlauf einer Treppe, die zu einer Rutschbahn führt, war mit solchen rasiermesserscharfen Klingen gespickt. Doch damit nicht genug: Am Auslauf dieser Rutsche, dort wo man mit den Füssen landet, waren diese Klingen sogar in den Sand hineingesteckt worden. Der aufmerksame Schutzmann aus Hamburg hat dann diese Rasierklingen sorgfältig zusammengesammelt und anschließend die örtliche Polizei informiert.

Der stellvertretende Dienststellenleiter Andreas Todt dazu: "Kleine Kinder hätten sich die Finger oder sonst was auf- oder sogar abschneiden können. Das ist kein dummer Jungenstreich, das ist eine Sauerei und verabscheuenswürdig." Deshalb fahndet die Friedrichstädter Polizei mit Nachdruck nach den noch unbekannten Tätern. Nebenbei wurde eine Strafanzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gefertigt.

Der Vater des vierjährigen Kindes und ihr Opa aus Koldenbüttel haben zur Sicherheit nochmals den gesamten Spielplatz nach den gefährlichen Gegenständen abgesucht. Wer in diesem Zusammenhang sachdienliche Hinweise zu den möglichen Tätern geben kann, wendet sich bitte an die Friedrichstädter Polizei unter 04881 310 oder jede andere Polizeidienststelle.
09:13:48 - redaktion -


22. July 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Bombe in Bleckenstedt gesprengt

Die fünf Zentner schwere Fliegerbombe, die bei der Auswertung von Luftbildaufnahmen auf dem Gelände der Salzgitter AG gefunden wurde, ist am Dienstagabend um 20.13 Uhr gesprengt worden, ohne Schäden anzurichten.

Zuvor hatten Polizei und Feuerwehr etwa 200 Einwohner der Ortschaft Salzgitter-Bleckenstedt aus ihren Häusern und Wohnungen evakuiert.

Neben der Berufsfeuerwehr waren dabei freiwillige Feuerwehrmänner und -frauen aus Lebenstedt, Lichtenberg, Gebhardshagen, Üfingen, Sauingen, Thiede und Bleckenstedt im Einsatz.

Unterstützt wurden sie von Angehörigen des ASB, der Johanniter UNfallhilfe und des DRK. Vorsorglich im EInsatz waren auch zwei NOtfallseelsorger der Feuerwehr, die allerdings nicht einzugreifen brauchten.

Insgesamt waren etwa 110 Einsatzkräfte im Einsatz.
Rund 110 der Evakuierten hielten sich bis zum Ende der Evakuierungsmaßnahmen am und im Feuerwehrhaus in Bleckenstedt auf, wo sie mit Getränken versorgt wurden.
09:27:30 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Unwetter in Northeim

Das heftige Unwetter der vergangenen Nacht hielt die Polizei im Landkreis Northeim ständig im Einsatz. In der Zeit von 21:00 Uhr bis heute Morgen, 05:00 Uhr, registrierten die Beamten insgesamt 5 Gefahrenstellen durch umgestürzte Bäume sowie einen Dachstuhlbrand in der Moringer Ortschaft Nienhagen.

Außerdem drohte am Northeimer Wieter ein Pkw einen Abhang hinunter zu rutschen. Glücklicherweise sind durch die Unwetterereignisse keine Personenschäden eingetreten; es entstanden lediglich Sach- und Flurschäden.

Im Zeisigweg in Nienhagen schlug gegen 01:30 Uhr ein Blitz in das Dach eines Einfamilienhauses ein und verursachte dort ein Feuer, das vom Eigentümer selbständig gelöscht werden konnte.

Die Feuerwehr, die mit 37 Einsatzkräften bis 05:00 Uhr an der Unglücksstelle war, um unter anderem mit der Wärmebildkamera nach Brandnestern zu suchen, musste das Dach des Hauses teilweise abdecken. In den Räumen wurden Kabelschächte und Steckerleisten beschädigt. Der Sachschaden liegt bei circa 10.000 Euro.

Infolge eines Rangiermanövers geriet um 00:40 Uhr auf dem Parkplatz Keimsdorn am Northeimer Wieter ein Pkw in Schräglage, welcher in dem aufgeweichten Erdreich den Abhang hinunter zu rutschen drohte. Die Feuerwehr übernahm die Bergung des Fahrzeugs.
Ein Fremdschaden ist nicht eingetreten. Verursacher des Ereignisses war ein 22-jähriger Northeimer.

Umgestürzte Bäume wurden am Ortseingang von Sievershausen und am Hubeweg in Einbeck, im Uslarer Bezirk auf den Bundesstraßen 497 und 241 zwischen Schönhagen und Neuhaus bzw. zwischen Schönhagen und Amelith sowie in der Ortsdurchfahrt Rimmerode im Bereich Bad Gandersheim gemeldet.
09:26:10 - redaktion -


21. July 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Brand bei Fritzlar Rothhelmshausen

Seit ca. 20:30 h ist der eigentliche Brand laut Rückmeldungen der Feuerwehr unter Kontrolle; die weiteren Arbeiten - die Halle muss geleert werden um alle Glutnester abzulöschen, werden sich noch längere Zeit hinziehen.

Durch die Feuerwehren werden wegen möglicher Belastungen regelmäßig Messungen durchgeführt, durch die Polizei die Richtung und Konzentration der Rauchentwicklung ständig beobachtet. Derzeit (21:30h) läuft eine Rundfunkwarnmeldung (RWM) über die Sendeanstalten für Fritzlar.

Durch die Feuerwehren sind 106 Feuerwehrleute sowie Rettungsdienst und Versorgungseinheiten eingesetzt. Die Brandstelle wurde inzwischen durch Experten der Kriminalpolizei untersucht. Die genaue Schadenshöhe kann noch nicht beurteilt werden da noch nicht bekannt ist in wie weit tragende Teile der Hallenkonstruktion betroffen sind.
09:35:32 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Oberkaufungen: Jugendliche berauben 14-Jährigen

Eine Gruppe von fünf bis sechs Jugendliche haben am gestrigen Montagabend, gegen 22.00 Uhr, einen 14 Jahre alten Schüler aus Kaufungen an der Straßenbahnhaltestelle Kaufungen Mitte in der Sensensteinstraße beraubt.

Der 14 Jährige hatte an der Gesamtschule Kaufungen die Straßenbahn der Linie 4 in Richtung Helsa bestiegen. Aus dem hinteren Abteil wurde er von den Jugendlichen, den späteren Tätern, angesprochen und zunächst in ein belangloses Gespräch verwickelt. Plötzlich forderten ihn die Jugendlichen unter Androhung von Gewalt auf, die Straßenbahn an der nächsten Haltestelle zu verlassen.

Daraufhin stieg der Schüler mit seinen Widersachern an der Haltestelle Kaufungen Mitte aus. Dort taste eine Person seine Kleidung ab und durchsuchte seine Taschen. Dabei forderte er den 14-Jährigen auf, eine um den Hals getragene Silberkette heraus zu geben. Als sich der Schüler weigerte, wurde er von dem Kontrahenten an die Scheibe der Straßenbahnhaltestelle gedrückt, woraufhin das Opfer seine Kette herausgab.

Anschließend flüchteten die Jugendlichen in Richtung Leipziger Straße.
Der Schüler kann zwei der Täter wie folgt beschreiben:
1. Ca. 15 Jahre, ca. 175 cm groß, schlanke Gestalt, kurze gegelte Haare, vermutlich türkischer Abstammung. Er soll mit einer schwarz-roten Adidas - Trainingsjacke und einer Jeanshose bekleidet gewesen sein.

2. Ca. 15-16 Jahre alt, ca. 180 cm groß, dunkle Hautfarbe, vermutlich afrikanischer Herkunft. Er soll eine braune Baseballmütze mit einem silbernen oder weißen Buchstabensticker, einem "A", auf dem Kopf getragen haben.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter KS - 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. Die Ermittlungen hat die AG Raub des Kommissariats K 11 der Kasseler Kripo übernommen.

Sabine Knöll Kriminalhauptkommissarin 0561 - 910 1021
09:33:12 - redaktion -


20. July 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Polizei durchsucht Fitnessstudio in Lüneburg - massiver Widerstand

Mit einem Großaufgebot von mehr als 50 Einsatzkräften mehrerer Polizeidienststellen musste die Polizei in den frühen Abendstunden des 18.07.09 die Räume eines Fitnessstudios im Lüneburger Stadtteil Kaltenmoor durchsuchen. Am späten Nachmittag war der Polizei ein Einschleichdiebstahl in einem nicht weit entfernt liegenden Getränkeabholmarkt in der Bleckeder Landstraße gemeldet worden.

Unbekannte hatten sich in die kurz zuvor in die Büroräume des Marktes geschlichen und aus einem Tresor eine Geldkassette mit gut 400 Euro Bargeld gestohlen. Für den Diebstahl dringend verdächtig waren drei Männer, die zur Tatzeit im Abholmarkt Kunden waren. Die Personalien eines der Täter, ein 23-Jähriger, der polizeilich schon wegen verschiedenster Delikte in der Vergangenheit in Erscheinung getreten ist, konnten ermittelt werden. Der 23-Jährige entfernte sich gemeinsam mit den anderen Personen mit einem Pkw BMW vom Gelände des Abholmarktes.

Im Rahmen einer Fahndung wurde der BMW vor einem Fitnessstudio im Stadtteil Kaltenmoor festgestellt. Der 23-Jährige konnte durch Beamte im Fitnessstudio angetroffen und befragt werden. Auch die beiden anderen Tatverdächtigen konnten im Studio angetroffen werden. Als die insgesamt vier eingesetzten Beamten die Spinde der Personen durchsuchen wollten, wurden sie massiv durch die ca. 10 bis 15 sich im Studio befindlichen Besucher des Fitnessclubs attackiert.

Polizisten mit Barhockern beworfen
Die Personen, zum größten Teil Angehörige der Extrembodybuilder-Szene mit ausländischen Nationalitäten, bedrängten die Beamten massiv und warfen mit Barhockern nach ihnen. Die Beamten setzten Pfefferspray zu ihrer Verteidigung ein und "traten" aufgrund der Vielzahl der Angreifer "einen Rückzug" aus dem Gebäude an.

Der Fitnessclub wurde in der Folge durch mehr als 50 Einsatzkräfte der Polizei gesichert und umstellt. Bewegungen im Gebäudekomplex konnten nicht verhindert werden, da über ein Treppenhaus auch zu Wohnungen im Komplex Verbindung bestand. Nachdem auch Verhandlungen mit dem Inhaber des Fitnessclubs scheiterten, wurde gegen 19:00 Uhr das Gebäude zusammen mit Einsatzkräften einer Festnahmeeinheit der Bereitschaftspolizei in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Lüneburg gestürmt und durchsucht. Dabei leisteten die Personen weiterhin massiven Widerstand; selbst gegen diese Spezialkräfte.

Parallel sammelten sich gut 300 Schaulustige, zum größten Teil Bürger aus dem Stadtteil Kaltenmoor, im Umfeld des Studios. Diese wurden durch eine Absperrung von Polizeikräften vom Fitnessclub fern gehalten. Während der Durchsuchungsmaßnahme und auch bereits zuvor solidarisierte sich eine Vielzahl dieser Schaulustigen, unter denen sich auch diverse "polizeibekannte" Personen befanden, mit den Personen im Fitnessstudio und griffen die Polizei an. Dabei wurden die Beamte nicht nur bespukt oder auf das übelste beleidigt.

"Schaulustige" griffen die Polizei an
Mehrere Personen durchbrachen die Polizeiabsperrung und mussten durch den Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray insbesondere durch die Festnahmekräfte gestoppt werden. Angeheizt wurde die Lage insbesondere durch das Verhalten der Frau des Fitnesstudio-Inhabers, die auch gleichzeitig Angehörige eines der Tatverdächtigen war. Diese brach vor dem Studio während der Durchsuchung "theatralisch" zusammen und wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Lüneburg gebracht. Auch wurden Kinder nachträglich in die Räumlichkeiten des Fitnessclubs gebracht.

Einsatzleitung und der hinzukommende Oberbürgermeister der Stadt Lüneburg, Ulrich Mädge, konnten in der Folge die aufgebrachte Menschenmenge beruhigen.
Im Rahmen der Durchsuchung fanden die Beamten Täterbekleidung aus dem Diebstahl sowie auch einen Schlagring und eine geringe Menge Anabolika. Die Geldkassette konnte nicht aufgefunden werden.

Diverse Strafverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung, Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Waffengesetz und Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz wurden eingeleitet. Zwei Beamte erlitten leichte Verletzungen. Nach dem Einsatz von Pfefferspray meldete sich lediglich einer der Personen als verletzt.

Der Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Lüneburg, Polizeidirektor Roland Brauer, zeigte sich entsetzt über das Ausmaß der gezeigten Gewalt gegenüber den Einsatzkräften sowie über die Solidarisierungseffekte einer Vielzahl von Schaulustigen. "Ich bin froh und stolz auf meine Kolleginnen und Kollegen, die besondere Besonnenheit und "kühlen Kopf" bewiesen und ihre Schusswaffe, trotz dieser Extremsituation nicht gezogen haben!

Wer sich außerhalb der Rechtsnorm stellt und flüchtige Straftäter vor dem Zugriff der Polizeibeamten durch gewalttätige Angriffe auf eben diese schützt, dem sei gesagt, dass wir dies nicht hinnehmen können und werden", machte Roland Brauer deutlich. "Mein Dank gilt aber auch unserem Oberbürgermeister Ulrich Mädge, der sich am Sonnabend sehr für die Beruhigung der Lage eingesetzt hat, so Brauer weiter.
09:32:57 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Tragödie bei Mendener Schützenumzug

Am gestrigen Sonntag, 19.07.2009, gegen 14:49 Uhr, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall in Menden, Schwitter Weg, Stiftstraße, Auf der Haar.

Ein 79 - jähriger Mendener befuhr den Schwitter Weg in FR Schwitten. Zur gleichen Zeit beging ein Schützenumzug fußläufig die gleiche Strecke vor dem Unfallverursacherder her. Hinter dem Ende des Schützenumzuges befand sich u.a. ein Absicherungsfahrzeug des Roten Kreuzes.
Auf den Fußwegen befanden sich zum Unfallzeitpunkt eine große Anzahl von Zuschauern.

Nach bisherigen Ermittlungen befand sich das Fahrzeug des Unfallverursachers in der Fahrzeugschlange der aufgehaltenen Pkw hinter dem Schützenumzug. Plötzlich sei der Unfallverursacher nach links ausgeschert und fuhr an dem sichernden Fahrzeug vorbei und kollidierte im Einmündungsbereich Ob dem Lahrtal / Stiftstraße mit den auf der Fahrbahn befindlichen Schützenumzugsteinehmern. Nach der Kollision mit der Menschenmenge fuhr das Fahrzeug weiter und kolliderte dann mit einem Absicherungsfahrzeug der Polizei und einem abgestellten Pkw einen Zuschauers und kam danach zum Stehen.

Bei diesem Unfall mit der Menschenmenge werden ein 69 jähriger und ein 40 jähriger Mendener getötet, 14 Personen schwer und 37 Personen leicht verletzt.
Was zur Unfallverursachung geführt hat, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Auch ein Schwächeanfall des Verursachers, der ebenfalls schwer verletzt wurde, kann nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen dauern an.
09:28:58 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Recyclingfirma in Drakenburg - Großbrand

Am Sonntag, den 19.07.2009, gegen 19.25 Uhr , kommt es zu einem Brandausbruch in einer Lagerhalle für Recyclingstoffe in 31623 Drakenburg, Verdener Landstraße 41 (B 215). Auf dem ausgedehnten Firmengelände brannte die über tausend Quadratmeter große und ca. 20 m hohe Halle völlig nieder. In der Halle lagerten große Mengen Recyclingstoffe aller Art, wie Kunststoffe,Holz und Altpapier (außer Sonderstoffe und Farben und Lacke).

Die Brandbekämpfung erfolgt immer noch durch die Feuerwehren der Samtgemeinde Heemsen unter Einsatzleitung von Samtgemeindebrandmeister Volker Brinkmann mit Unterstützung der Feuerwehren der Stadt Nienburg, Erichshagen-Wölpe, Holtorf, Liebenau und Wietzen und der Berufsfeuerwehr Hannover. Insgesamt sind zu Spitzenzeiten 263 Feuerwehrkameraden mit 2 Drehleitern und Schaumlöschgerät sowie der Verpflegungszug im Einsatz gewesen.

Zur Zeit ist man mit Unterstützung des THW und der Abfallwirtschaft Nienburg dabei, den Brandschutt auseinander zu ziehen und abzulöschen. Diese Arbeiten werden vermutlich noch mehrere Tage andauern. Der ABC-Zug der Feuerwehr Nienburg misst mit Unterstützung der Tatortermittlungsgruppe Umwelt der Polizei ständig den Schadstoffgehalt in der Luft. Bislang sind keine Grenzüberschreitungen von Schadstoffen in der Luft festgestellt worden.

Vorsorglich wird jedoch die Warnmeldung aufrechterhalten, im Bereich der Rauchfahne Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Vollsperrung der B 215 ist ab 08.00 Uhr aufgehoben worden. Mit Verkehrsbeeinträchtigungen muss aber weiterhin gerechnet werden.

Die Schadenshöhe beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf über 200.000 EUR. Hinweise zur Brandursache gibt es derzeit nicht. Das zuständige Fachkommissariat der Polizeiinspektion Nienburg/ Schaumburg hat die Ermittlungen aufgenommen.
09:27:25 - redaktion -


19. July 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Lüneburg - 12 Post Autos angesteckt - Feuer

Mit gut 170.000 Euro beziffert die Polizei den Sachschaden nach einem Brand von mehreren Fahrzeugen der Deutschen Post AG. Unbekannte hatten in den frühen Morgenstunden des 19.07.09, gegen 03:45 Uhr, mehrere Fahrzeuge auf dem Gelände eines Transportunternehmens in der Straße Lüner Rennbahn in Brand gesetzt.

Auf dem frei zugänglichen Parkplatz im Industriegebiet Lüner Heide befanden sich insgesamt 21 Fahrzeuge der Deutschen Post AG bzw. der Tochterfirma DHL. Zwölf von diesen Fahrzeugen der Marken VW Transporter, VW Caddy und Renault Kangoo brannten zum Teil vollständig aus.

Zudem wurde das Gebäude der Transportfirma durch das Feuer auf einer Länge von ca. 10 Metern beschädigt. Das Feuer wurde durch die alarmierte Lüneburger Feuerwehr mittels Schaum gelöscht.

Spezialisten der Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Ein politisch motivierter Hintergrund ist wahrscheinlich. Die Ermittlungen dauern.


Hinweise insbesondere zu Personen in diesem Bereich nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-29-2215, entgegen.

Insbesondere suchen die Ermittler den Fahrer eines dunklen Lkw, der sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs, im Bereich des Wendehammers beim Gelände der Transportfirma aufgehalten haben könnte.

Foto: Polizeiinspektion Lüneburg
17:06:12 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

5000 Personen in der S-Bahn Station Reeperbahn in Hamburg kontrolliert

Die Bundespolizeiinspektion Hamburg führte in der Nacht vom 18.07.2009 auf den 19.07.2009 in der Zeit von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr einen Schwerpunkteinsatz im S-Bahnhaltepunkt Reeperbahn durch. Über 100 Bundespolizisten, darunter Polizeibeamte der Bundespolizeiabteilung Duderstadt (Bundesbereitschaftspolizei), waren an dem Einsatz beteiligt.

Die mit S-Bahnen anreisenden Reeperbahnbesucher (ca.13.500 Personen) wurden in eingerichteten Kontrollstellen innerhalb der S-Bahnstation einer Personenkontrolle zugeführt, relevante Personen wurden nach gefährlichen Gegenständen bzw. Waffen durchsucht. Weiterhin wurden Kontrollen hinsichtlich des Glasflaschenverbotsgesetzes der Freien und Hansestadt Hamburg durchgeführt.

Ergebnis der Einsatzmaßnahmen:

Personenkontrollen: 5371 - Verstöße gegen das Glasflaschenverbot: 80 -
Festnahmen: 1 Haftbefehl - Gewahrsamnahmen: 2 -
Beschlagnahme/Sicherstellung:
BTM (rauschgiftverdächtige Substanzen): 10 Beutelchen - Messer: 24 - Tränengassprays: 20 - Teleskopschlagstock: 1 -

Besondere Vorfälle:
Während der Kontrollmaßnahmen der Bundespolizei wurde eine Hamburgerin (51) fahndungsmäßig überprüft. Ergebnis: Die Frau wurde seit September 2009 mit einem Haftbefehl wegen Beleidigung in mehreren Fällen gesucht. Die Gesuchte hat noch eine Freiheitsstrafe von 90 Tagen zu verbüßen, eine geforderte Geldstrafe konnte die 51-Jährige nicht zahlen. Bundespolizisten veranlassten die Zuführung in die zuständige Haftanstalt.

Bei den sichergestellten Messern handelt es sich zum Teil um sogenannte gefährliche Gegenstände, die nicht unter das Waffengesetz fallen, sondern aufgrund ihrer Beschaffenheit unter die Waffenverbotsverordnung für "Waffenfreie Zonen" der Stadt Hamburg fallen. Zuständigkeitshalber übernimmt die Polizei Hamburg die weitere Sachbearbeitung in diesen Fällen.
11:24:35 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Essen - Feuerwehr rettet Katze aus Schornstein

Am Morgen des 15.Juli trafen Polizei und Feuerwehr gegen 9 Uhr am Palmbuschweg ein. Nachbarn hatten auf dem Schornstein eines Mehrfamilienhauses eine Katze gesichtet und die Einsatzkräfte informiert. Ein Feuerwehrmann versuchte die Katze über eine Drehleiter zu erreichen. Als er jedoch in Höhe des Schornsteins war, sprang das verängstigte Tier in den Kamin und konnte nicht mehr gesehen werden. Die Retter befürchteten, dass das Tier den etwa zehn Meter tiefen Kamin bis in den Heizungskeller hinabgestürzt sein könnte, doch dort wurde die Katze nicht gefunden.

Nun nahm man an, dass die Katze vielleicht auf dem Dachboden gelandet sei. Um einen Blick dorthin werfen zu können, öffnete die Feuerwehr eine Klappe im Kaminschacht, aber auch dort war sie nicht. Daraufhin kletterte ein 47 Jahre alter Polizeibeamter beherzt aus einem Dachfenster über die Dachpfannen hinauf zum Schornstein. Hier leuchtete er mit seiner Taschenlampe in den Schacht und entdeckte die Katze, die sich etwa eineinhalb Meter tiefer an der Kaminwand festkrallte.

Durch das Licht aufgeschreckt rutschte das Tier ab. Wohlbehalten landete es in den Armen eines Feuerwehrmannes. Dieser hatte den Absturz durch die Klappe im Kaminschacht beobachtet und die Katze mit ausgestreckten Armen erwartet. Unverletzt konnte sie den Besitzern übergeben werden. (Sboe)
11:21:04 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Toter bei Wohnungsbrand in Mülheim

Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Köln-Mülheim ist am Sonntagmorgen ( 19. Juli) eine stark verkohlte Leiche aufgefunden worden.

Passanten hatten gegen 06.15 Uhr die Feuerwehr über starke Rauchentwicklung in einem Haus an der Bergisch Gladbacher Straße informiert.


Nachdem die Rettungskräfte den Brandort im Hinterhof lokalisiert und das Feuer der im ersten Obergeschoss brennenden Wohnung gelöscht hatten, fanden sie den Leichnam einer männlichen Person vor. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um den 50-jährigen Wohnungsinhaber. Die Identifizierungsmaßnahmen dauern noch an.

Zum gegenwärtigen Stand der Ermittlungen sind keinerlei Hinweise zu erkennen, die auf eine Fremdeinwirkung oder einen technischen Defekt schließen lassen. Dem ersten Anschein nach könnte eine auf eine Matratze gefallene Zigarette den Brand ausgelöst haben. Das zuständige Fachkommissariat 13 ermittelt in alle Richtungen.
11:19:35 - redaktion -


18. July 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Bauernhof in Seester brannte

Mehr als 80 Kräfte aus drei freiwilligen Feuerwehren haben am frühen Freitagabend erfolgreich ein Großfeuer auf einem Bauernhof in Seester bekämpft. Das unmittelbar an den brennenden Stall angrenzende Wohngebäude konnte gehalten werden. Personen wurden nicht verletzt.

Der Landwirt war im Stall am Melken gewesen, als er merkwürdige Geräusche vernahm. Zeitgleich informierte ihn ein vorbeifahrender Passant. Der Landwirt trieb die 25 Kühe unverletzt ins Freie während die Freiwillige Feuerwehr Seester und die Freiwillige Feuerwehr Klein Nordende alarmiert wurden. Noch auf der Anfahrt ließ Einsatzleiter Arne Feja, stellvertretender Wehrführer der FF Seester, die Feuerwehr Elmshorn mit Drehleiter und großem Tanklöschfahrzeug nachalarmieren.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Stall bereits komplett verraucht. Das Feuer hatte sich bis ins Dach vorgefressen. Kurz bevor die Flammen dort lagerndes Heu erreichte, konnte die Feuerwehr sie im Innenangriff stoppen. Insgesamt waren zehn Kräfte in fünf Trupps mit Strahlrohren unter schwerem Atemschutz im Einsatz. "Fünf Minuten später hätten wir einen Vollbrand gehabt", sagte der Seesteraner Wehrführer Hermann Stieler. Von außen war dem Feuer anfangs nicht beizukommen. Ein Grund war die Dachkonstruktion. Über Dachpappe waren Trapezbleche verlegt worden, auf denen das Wasser abperlte. Erst nach einer Stunde konnten Feuerwehrkräfte die Bleche vom Korb der Drehleiter aus abschrauben. Zu dieser Zeit war das Feuer bereits unter Kontrolle. Trotzdem war die Maßnahme wichtig, um Hitze und Rauch aus dem Gebäude zu lassen.

Aufgrund der Lage des Hofes mussten rund 1,25 Kilometer Schlauch verlegt werden. Die Feuerwehr förderte Wasser von einem Hydranten, einem Bohrbrunnen und aus einer Wetter (Entwässerungsgraben). Zeitweise waren sieben C-Strahlrohre sowie das Wenderohr der Drehleiter im Einsatz.

Die Aufräum- und Nachlöscharbeiten dauerten mehrere Stunden an. Wegen ausgegebener Unwetterwarnungen wurde das geöffnete Dach wieder verschlossen. Gegen 22 Uhr rückten die letzten Kräfte nach einer abschließenden Kontrolle mit einer Wärmebildkamera ab. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden. Zur Brandursache ermittelt die Kripo.
10:36:17 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Reetdachhaus in Münsterdorf abgebrannt

Heute Morgen um 01.35 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Münsterdorf, Lägerdorf und Dägeling zu einem Dachstuhlbrand eines Reetdachhauses in der Brunnenstraße in Münsterdorf alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte der Dachstuhl bereits in voller Ausdehnung.Ein Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz erkundete sofort die Innenräume der zwei in diesem Haus befindlichen Wohnungen. Zeitgleich wurde ein groß angelegter Außenangriff aufgebaut.

Personen befanden sich nicht im Gebäude. Ein Ehepaar befindet sich zur Zeit im Urlaub. Während des Einsatzes waren zeitweise acht Trupps unter schwerem Atemschutz im Einsatz. Im späteren Einsatzverlauf wurde eine Gasflasche geborgen und gekühlt.Schnell wurde damit begonnen, dass Reetdachhaus abzudecken, um alle Brandnester zu erreichen. Gegen 03.00 Uhr wurde vorerst Feuer aus gemeldet und man begann die Lage neu zuerkunden.

Anschließend wurde dem Löschwasser Netzmittel beigefügt um eine effektivere Löschwirkung zu erreichen. Insgesamt sind ca. 70 Einsatzkräfte mit 10 Fahrzeugen vor Ort, um das Feuer zu bekämpfen.Die Löscharbeiten dauern noch an und werden bis in die frühen Morgenstunden andauern.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
10:35:13 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Aachen - Toter im Treppenhaus gefunden

Am 18.02.2009, gegen 01:30 Uhr, wurde eine bislang nicht identifizierte männliche Person im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses im Aachener Ostviertel aufgefunden. Ein dringend Tatverdächtiger konnte am Tatort vorläufig festgenommen werden. Die Motivlage ist derzeit ungeklärt. Die Mordkommission des Polizeipräsidiums Aachen hat die Ermittlungen aufgenommen.
10:33:45 - redaktion -


17. July 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Vandalismus in Waldorfschule Uedding

Unbekannte verschafften sich in der vergangenen Nacht Zutritt zur Freien Waldorfschule auf dem Weiersweg.

In zwei Kunsträumen beschmierten sie großzügig mit dort vorgefundener Farbe Wände und Einrichtung. Den Vandalen ging es offensichtlich nur um die Sachbeschädigung, denn gestohlen wurde nach jetzigem Kenntnisstand nichts. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden.

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei unter Telefon 02161-290.
19:37:51 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Mutmaßlicher Hähnchengrillräuber festgenommen

Wie bereits berichtet überfiel am 09.07. gegen 10.00 Uhr ein zunächst unbekannter Mann eine 59-jährige Frau auf der Schachtstraße. Die Marlerin arbeitete in einem mobilen Hähnchengrill, als sie zur Tatzeit von dem Täter mit einem Holzstock bedroht wurde.

Er flüchtete anschließend zu Fuß mit dem geraubten Kasseninhalt. Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen seinerzeit negativ. Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich jetzt Hinweise auf einen 23-jährigen Marler.

Er wurde Mitte dieser Woche festgenommen und nachdem die Staatsanwaltschaft Essen einen Haftbefehl beantragt hatte, am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten. Inwieweit der 24-jährige noch für weitere Delikte in Frage kommt, wird zurzeit geprüft.
19:35:21 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Darmstadt: Leichenfund im Woog

Am nördlichen Uferrand des Woogs wurde am heutigen Freitag (17.07.09) gegen 12.30 Uhr eine Leiche gefunden. Ein Mitarbeiter des Schwimmbads entdeckte den Toten im Schilf.

Bei ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei vor Ort, konnten an dem männlichen Leichnam keine äußeren Verletzungen festgestellt werden.

Die Umstände der Situation am Fundort lassen den Schluss zu, dass der Tote seit einigen Tagen im Wasser lag. Die Ermittlungen zur Identität des Mannes sind in vollem Gange.
19:34:23 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Fliegerbombe in Düren ist entschärft

Die heute in der Innenstadt von Düren bei Bauarbeiten frei gelegte Fliegerbombe ist um 16.30 Uhr durch die Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entschärft worden. Die umfangreichen Absperr- und Evakuierungsmaßnahmen wurden unmittelbar darauf aufgehoben. Inzwischen ist in Düren wieder der Alltag eingekehrt.
19:33:33 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Schlägerei beim Hafenfest in Friedrichskoog

Im Rahmen des Zeltfestes zur Fischkutterkorsofahrt in Friedrichskoog kam es in der Nacht auf Sonnabend, den 11. Juli 2009, zwischen 02.00 Uhr und 03.00 Uhr zu einer Schlägerei zwischen zwei erwachsenen, männlichen Personen. Die Auseinandersetzung geschah auf dem Platz vor dem Festzelt oder in direkter Nähe dazu. Beide Personen waren alkoholisiert. Dabei wurde eine Person hinterrücks angegriffen und erheblich am Arm verletzt.

Sie wird derzeit noch im Krankenhaus behandelt. Das Opfer wurde noch während der Veranstaltung von einer Rettungswagenbesatzung vor Ort behandelt und anschließend abtransportiert.

Die vor Ort ermittelnde Wasserschutzpolizei aus Büsum bittet die zu diesem Zeitpunkt anwesenden Festbesucher um Mithilfe bei der Aufklärung der Geschehnisse.

Wer die Tat beobachtet hat oder sonst sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich mit der Wasserschutzpolizeistation Büsum unter 04834-9598-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
10:05:04 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Kleiner Junge stürzt von der Niexer Eisenbahnbrücke

Ein 6-jähriger Junge stürzte am gestrigen Abend von der Niexer Eisenbahnbrücke, Bahnstrecke Rostock - Laage. Das Kind fiel aus ca. 10 Metern auf den Rasen und zog sich hierbei lebensgefährliche Verletzungen zu. Ein eingesetzter Rettungshubschrauber transportierte das Kind in die CUK Rostock. Nach ersten Ermittlungen zur Unfallursache hielt sich das Kind im Gleisbereich der Brücke auf und stürzte durch ein Freiraum zwischen den einzelnen Gehwegbrettern (Instandhaltungsweg).

Dieser Weg darf durch Unbefugte nicht betreten werden. Die begleitende Mutter erlitt einen Schock. Die Bahnstrecke war für ca. 1 Stunde voll gesperrt und 4 Züge erhielten insgesamt 68 min. Verspätung. Die Gefahren, die vom Gleisbereich, von herannahenden Zügen und auch Oberleitungen ausgehen, werden regelmäßig unterschätzt! Die Bundespolizeiinspektion Rostock weist ausdrücklich darauf hin, dass das Betreten von Gleisanlagen lebensgefährlich und für unberechtigte Personen verboten ist.

Züge nähern sich lautlos und können je nach Windrichtung erst sehr spät wahrgenommen werden. Der durchschnittliche Bremsweg eines Zuges bei 100 km/h beträgt 1.000 m. Die Oberleitungen führen eine Spannung von 15.000 Volt. Der Kontakt mit diesen, unabhängig in welcher Form, ist für den Menschen tödlich. Gerade zu Beginn der Ferienzeit wird eindringlich nochmals gewarnt, Bahnanlagen sind keine Spielplätze.
10:02:23 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Traktorfahrer prallte gegen Bahnschranke - einfach weiter gefahren

Am Donnerstag, gegen 18.25 Uhr, befuhr ein bisher unbekannter Treckerfahrer die Straße Im Felde in Richtung von Büderich in Richtung Runtestraße. Als er dabei die Bundesbahnstrecke überquerte, senkte sich die Schranke und schlug vor die Scheibe des Treckers.

Dabei ging die Scheibe zu Bruch und die Schranke wurde verbogen. Nach Angaben eines Zeugen fuhr der Treckerfahrer anschließend weiter in Richtung Runtestraße. An der Schranke entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1500,- Euro.

Da die Suche nach dem flüchtigen Treckerfahrer bisher negativ verlief, hofft die Polizei auf weitere Zeugen. Wer Angaben zu dem Unfall oder dem roten Traktor geben kann, sollte sich bei der Polizei in Werl unter Telefon 02922-91000 melden.
10:01:00 - redaktion -


16. July 2009
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

18- jähriger sprang alkoholisiert von der Ruhrbrücke

Ein aufmerksamer Passant hatte richtigerweise die Feuerwehr alarmiert. Er hatte auf der Ruhrbrücke (Hagener Straße, B 54) hinter der Brüstung eine Person stehen sehen. Jugendliche am Ruhrufer gaben an, dass die Person sich von der Brücke stürzen wollte. Das tat der männliche 18- jährige aus Herdecke kurz darauf auch, jedoch spaßeshalber ins Wasser.
Der Anrufer hatte nach seinen Wahrnehmungen einen Suizidversuch erkannt. Bei der Feuerwehr Herdecke setzte sich der Wasserrettungszug in Marsch. Auch die Tauchgruppe von der Berufsfeuerwehr Witten wurde hinzugezogen. Der Zug war bereits nach sieben Minuten mit dem Rettungsboot vor Ort.

Der junge Erwachsene war nach seinem Sprung lachend ans Hagener Ufer geschwommen und war augenscheinlich stark alkoholisiert. Die Schutzpolizei Wetter konnte den Betroffenen unverletzt am Hagener Ufer aufgreifen und stellte seine Personalien fest. Der Versuch durch einen Köpper wieder durch das Ruhrwasser zu flüchten scheiterte wohl an der Beeinträchtigung des Gleichgewichtsinnes.
Die restlichen Jugendlichen (etwa 15 Personen), die sich am Herdecker Ruhrufer befanden, offenbar ebenfalls alkoholisiert, haben laut Zeugenaussagen den Jugendlichen zu seinem Sprung durch Rufen und Grölen animiert.

Der Einsatz der Feuerwehr wurde daraufhin abgebrochen. Ein Feuerwehrsprecher warnt dringlichst vor solchen Späßen bzw. Mutproben und zeigt hierfür wenig Verständnis: "So etwas kann im schlimmsten Fall tödlich ausgehen. Die Wassertiefe der Ruhr ist unterschiedlich und beträgt zum Teil nur wenige Zentimeter", so der anwesender Feuerwehrsprecher.
Die Feuerwehr wird zudem prüfen müssen, ob der Einsatz dem 18- jährigen in Rechnung gestellt werden muss. Insgesamt waren 24 ehrenamtliche Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Einsatzdauer: 60 Minuten.
09:29:12 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Maschinenhalle in Krempdorf abgebrannt

Am Dienstag gegen 21.20 Uhr wurde der Rettungsleitstelle in Elmshorn ein Feuer auf einem landwirtschaftlichen Gehöft in der Dorfstraße gemeldet. Die sofort alarmierten Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr stellten beim Eintreffen fest, das dort eine landwirtschaftlich genutzte Maschinenhalle in voller Ausdehnung in Flammen stand.

Darin waren landwirtschaftliche Maschinen abgestellt und Futtermitteln gelagert. Die Eigentümer hatten zu diesem Zeitpunkt bereits das Wohnhaus verlassen und waren nicht in Gefahr.

Der 71jährige Hausbesitzer klagte während des Einsatzes über Herzbeschwerden und wurde vorsorglich dem Klinikum Itzehoe zugeführt. Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizei Itzehoe, Tel.: 04821-6020 hat die Ermittlungen übernommen.
09:27:54 - redaktion -


15. July 2009
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Reisefreudiger Hund mit Zug unterwegs

Sande / Oldenburg Ohne Frauchen und Fahrkarte hat gestern Vormittag ein Schäferhund einen Ausflug mit der Eisenbahn gestartet. "Siko" war um 09:51 Uhr am Bahnhof Sande unbemerkt in die Nordwestbahn eingestiegen. Während der Fahrt wurde er von Reisenden mit Proviant versorgt.

In Oldenburg versuchte der Schäferhund seine Tat zu vertuschen und sich den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Erfahrene Beamte der Bundespolizei im Revier Oldenburg konnten "Siko" dennoch schnell in Obhut nehmen. Die Hundemarke entlarvte den Täter. Er ist Wachhund eines Auto-Centers am Bahnhof Sande.

"Siko" wurde bis zur Übergabe an sein Frauchen bei der Bundespolizei mit Streicheleinheiten und Wasser versorgt. Siko ist bereits als sehr reisefreudig bekannt. Schon einmal ist er mit der Bahn bis Rastede gereist.
09:50:57 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Feuer in Mehrfamilienhaus in Eckernförde

Vermutlich durch einen technischen Defekt am Fernseher ist am 14.07.2009 gegen 20.00 Uhr die Wohnung einer 63 jährigen Frau in Eckernförde in der Gudewerdtstraße ausgebrannt. Nachdem die Frau den Fernseher angeschaltet hatte, fing dieser plötzlich Feuer. Die Flammen griffen schnell auf das andere Mobiliar über, die Frau konnte unverletzt die Wohnung verlassen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 20000 Euro.

Bei dem Haus handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus, in dem Haus wohnen insgesamt 4 Parteien. Die 63 jährige Wohnungsinhaberin sowie eine Nachbarin wurden nach dem Löschen in einem nahe gelegenen Hotel untergebracht, die anderen beiden Mieter wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert.

Bis auf die Wohnung der 63 jährigen Frau, die durch das Feuer stark beschädigt wurde, sind die anderen drei Wohnung weiterhin nutzbar.
09:50:07 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Trunkenboldin war Bierdose auf Streifenwagen

Eine betrunkene Radfahrerin hat in der Nacht zu Mittwoch, gegen 02.10 Uhr, einen Streifenwagen der Polizei mit einer Bierdose beworfen.

Die Beamten des Polizeireviers Norderstedt befuhren die Hamburger Straße in Richtung Norderstedt, als ihr Wagen von einer Radfahrerin beworfen wurde.
Die Frau hatte sich offenbar durch die Scheinwerfer geblendet gefühlt und auf diese Art ihr Missfallen ausgedrückt.

Bei der Überprüfung der 25-Jhrigen stellte die Polizei einen Atemalkoholwert von 1,60 Promille fest.
Daraufhin wurde der Radlerin eine Blutprobe entnommen, gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
09:48:52 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Tödlicher Verkehrsunfall am Schützenplatz in Villich

Trotz einer Notoperation verstarb ein Fußgänger an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Nach bisherigem Ermittlungsstand befuhr eine 49-jährige Krefelderin mit einem Kastenwagen und angehängtem Schaustelleranhänger am Mittwoch, gegen 01:20 Uhr, die Zufahrt zum Festplatz in Willich in Richtung Ausfahrt Bahnstraße.

Die Frau passierte eine Fußgängergruppe, die linksseitig in dieselbe Richtung ging. Die Zeugen gaben später zu Protokoll, dass die Frau mit dem Zugfahrzeug die Gruppe bereits passiert hatte. Der Verkaufsanhänger, der breiter als das Zugfahrzeug war, habe dann aus bislang ungeklärter Ursache einen 40-jährigen Mönchengladbacher aus der Gruppe touchiert. Hierdurch sei der Fußgänger gestürzt und vom Anhänger mitgeschleift und überrollt worden.

Die Zeugen machten die Krefelderin durch lautes Rufen auf den Unfall aufmerksam. Der schwer verletzte Mann wurde nach notärztlicher Versorgung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo er trotz Notoperation in den frühgen Morgenstunden an seinen Verletzungen verstarb. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
09:48:01 - redaktion -


14. July 2009
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Bombendrohung Verbrauchermarkt in Goslar

Am Montag, 13.07., ging am späten Vormittag bei einem Verbrauchermarkt in der Gutenbergstraße eine telefonische Bombendrohung ein. Die Ernsthaftigkeit des Anrufers konnte zu dem Zeitpunkt nicht eingeschätzt werden. Deshalb entschlossen sich Geschäftsleitung und Polizei, im Interesse der Sicherheit der Kunden und Mitarbeiter zu handeln. Das Gebäude wurde sicherheitshalber komplett geräumt und von Sprengstoffspürhunden der Polizei abgesucht.

Eine Bombe wurde dabei nicht gefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Eine Bombendrohung stellt eine Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten dar (§126StGB). Das Strafgesetzbuch sieht eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor.

Daneben kommen auf den Täter auch erhebliche Kosten für den Polizeieinsatz und Schadensersatzforderungen des betroffenen Betriebes zu.
10:01:49 - redaktion -


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