30. September 2009
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandWieder Papiercontainer in Gifhorn angesteckt
Gleich zwei Altpapiercontainer brannten in der Nacht zum Mittwoch in Gifhorn vollständig nieder. Eine 17 Jahre alte Zeugin hatte gegen 3 Uhr die brennenden Behälter in der Anlieferungszone an der Rückseite der Stadthalle bemerkt und daraufhin die Feuerwehr alarmiert, die jedoch das Abbrennen nicht mehr verhindern konnte.
Auch eine angrenzende Hecke wurde durch das Feuer beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 1.100,- Euro. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Gifhorn, Telefon 05371/9800, in Verbindung zu setzen.
09:18:57 -
redaktion -
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30. September 2009
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandTaximörder von Oldenburg festgenommen ?
Der 19-jährige Micky M. wurde heute festgenommen. Er steht im Verdacht, am 25.09.2009 in der Gemeinde Elsfleth-Moorhausen einen 58-jährigen Taxifahrer erstochen und am 26.09.2009 in Stuhr eine 61-jährige Taxifahrerin durch Messerstiche schwer verletzt zu haben.
Ein Haftbefehl wegen Mordes und versuchten Mordes sowie ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung wurden auf Anregung der Mordkommission von der Staatsanwaltschaft Oldenburg beim Amtsgericht beantragt und erlassen.
Nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen durch die Polizei konnte er in Bremen festgenommen werden. Weitere Angaben ergehen derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Die Öffentlichkeitsfahndung wird hiermit zurückgenommen.
09:17:31 -
redaktion -
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30. September 2009
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandBrand eines Mehrfamilienhauses in Bochum Hordel
Aus bisher unbekannten Gründen brach am Mittwoch, 30.09.2009, gegen 01.30 Uhr ein Feuer in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses Am Lakenbruch aus. Die beiden Bewohner dieser Wohnung, eine 56jährige Frau und deren 35jähriger Sohn, standen bei Eintreffen der Polizei bereits am Küchenfenster und wollten sich durch einen Sprung aus der brennenden Wohnung retten.
Sie konnten dazu gebracht werden, die Maßnahmen der Feuerwehr abzuwarten und wurden per Drehleiter geborgen. Wegen erlittener Brandwunden und Rauchvergiftung war eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich.
Die übrigen sieben Bewohner des Hauses konnten das Gebäude im Rahmen der Evakuierung auf dem üblichen Weg verlassen und blieben unverletzt. Es entstand Gebäudeschaden in unbekannter Höhe.
09:16:42 -
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29. September 2009
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandJnge Frau plünderte Konto einer Seniorin - Fahndung mit Bild
Mit den Fotos einer Überwachungskamera fahndet die Bonner Kriminalpolizei nach einer bisher unbekannten Frau, die mit einer gestohlenen Bankkarte das Konto einer Seniorin plünderte.
Am 17.07.2009, gegen 11:00 Uhr, wurde einer 66-jährigen Bahnreisenden bei ihrem Aufenthalt im Bonner Hauptbahnhof zunächst unbemerkt ihre Geldbörse aus der Handtasche gestohlen. Darin befand sich unter anderem auch die Bankkarte der Frau.
Diese Karte setzte eine bisher unbekannte Frau am gleichen und am darauf folgenden Tag an mehreren Geldautomaten in der Bonner
Innenstadt und in Köln-Buchheim ein. Dabei erbeutete sie rund 6000 Euro vom Konto der Bestohlenen.
Die unbekannte Kartenvorlegerin wurde durch Überwachungskameras fotografiert.
Nachdem die bisherigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen nicht zur Identifizierung der Verdächtigen führten, veröffentlichen die Beamten auf richterlichen Beschluss die Bilder der Überwachungskamera und fragen:
Wer kennt die hier abgebildete Frau?
Hinweise nehmen die Ermittler des Kriminalkommissariats 12 unter der Rufnummer 0228/15-0 entgegen.
09:38:35 -
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Polizei • Polizeiberichte aus Deutschland71-Jährige überschlug sich mit dem Fahrrad
Am 28.09.2009 gegen 14.20 Uhr befuhr eine 71-jährige Windeckerin mit ihrem Fahrrad den abschüssigen Teil der Obernauer Straße in Richtung Rathausstraße. Die Seniorin hatte das Rad mit Beginn des Sommers in einer Werkstatt überholen lassen und seitdem kaum benutzt.
Bei der zügigen Fahrt wurde sie nun vom ungewohnten Abrollverhalten der neuen Reifen überrascht und dachte an einen technischen Defekt der Lenkung. Mit der neuen Vorderradbremse überbremste die Rentnerin ihr Rad und überschlug sich nach vorne.
Sie erlitt durch den Sturz leichte Verletzungen und wurde vorsorglich mit einem RTW ins Krankenhaus gebracht.
09:36:00 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandElch auf der Autobahn bei Niestetal-Heiligenrode
Nachdem heute gegen 12.25 Uhr einige Verkehrsteilnehmer den ursprünglich aus Polen stammenden und über Thüringen nach Hessen sowie Südniedersachsen wandernden Elch Nahe der Autobahn A7 nördlich der Anschlussstelle Kassel Nord in Fahrtrichtung Nord gesichtet hatten, alarmierten sie die Polizei.
Eingesetzten Streifenwagenbesatzungen von Kasseler Revieren und der Baunataler Autobahnpolizei gelang es, den Elch wenig später in einem Waldgebiet bei Niestetal-Heiligenrode an der Landesgrenze zu Niedersachsen, ungefähr 580 Meter von der Autobahn entfernt, ausfindig zu machen.
Seitdem stand das Tier unter ständiger Beobachtung der Beamten. Unter Einbindung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wurden Überlegungen angestellt, das Tier von dem Gefahrenbereich der Autobahn fernzuhalten.
Das Ministerium entschied, den Elch von einem fachkundigen Arzt betäuben zu lassen und es anschließend in einem entlegenen Waldgebiet, weitab der Autobahn, zu verbringen. Dort sollte es wieder frei gelassen werden.
Bevor der Betäubungsschuss gesetzt werden konnte, erfolgte vorsichtshalber die Sperrung der A 7. Damit sollte verhindert werden, dass das Tier aus Panik und bis zum Einsetzen der Narkosewirkung in Richtung der Autobahn und dort möglicherweise in den Verkehr läuft. Die Sperrung erfolgte gegen 18.35 Uhr. Danach, etwa um kurz vor 19.00 Uhr, gab der Tierarzt einen gezielten Schuss mit einem Betäubungsgewehr auf den Elch ab.
Nachdem das Tier nach einigen Metern zur Ruhe kam und das Narkosemittel wirkte, konnte die Vollsperrung der Autobahn gegen 19.20 Uhr wieder aufgehoben werden.
Der Elch wurde danach mit einem Viehtransporter zu dem besagten Waldgebiet gebracht. Zuvor war ihm von dem Tierarzt noch ein Gegenmittel verabreicht worden. Das Tier ist nach bisherigen Erkenntnissen wohlauf.
09:34:53 -
redaktion -
28. September 2009
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandMesserstecherei in Peine
Am Sonntag, dem 02.08.2009, war es in in Peine, Pulverturmwall / Ecke Werderstraße zwischen 10.00 Uhr und 11.00 Uhr zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen drei Personen mit Migrationshintergrund gekommen. Während dieser Streitigkeiten soll einer der Beteiligten ein Messerstich in den Bauch bekommen haben. Der Verletzte begab sich noch am gleiche Tag selbstständig ins Klinikum Peine, wo er aufgrund der Stichverletzung operiert werden musste.
Von diesem Vorfall erhielt die Polizei in Peine jedoch erst 08.09.2009 durch den Verletzten Kenntnis, als dieser in einer anderen Sache mit der Polizei in Kontakt geriet.
Nach Angaben eines der Beteiligten soll zur Tatzeit ein deutsches Ehepaar, 40 bis 50 Jahre alt, zuerst die Werderstraße am Zebrastreifen und anschließend die Hagenstraße in Richtung Wohnheim "Fips" überquert haben. Dieses Ehepaar soll den Vorfall beobachtet haben.
Da die Polizei die Personalien dieser Eheleute bisher nicht in Ermitteln konnte, wird das Ehepaar gebeten, sich mit der Polizei in Salzgitter, Telefon 05341/1897-0 oder Peine, Telefon 05171/999-0 in Verbindung zu setzen. Ebenso werden andere Zeugen, die Angaben zum Vorfall machen können, gebeten, sich bei der Polizei in Peine zu melden.
14:24:37 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandKlassenfahrt auf Autobahn 1 für Schülerin vorzeitig wegen Joint rauchen beendet
Am 28.09.2009, 03:20 Uhr, endete für eine 16-jährige Schülerin aus Hamburg die Klassenfahrt in eine westeuropäische Hauptstadt vorzeitig, nachdem sie sich in einer Pause auf dem Rastplatz Münsterland-West einen Joint gönnte.
Einer am Reisebus der Schulklasse vorbeifahrenden Streifenwagenbesatzung fiel eine vierköpfige Personengruppe neben dem Reisebus auf. Unter ihnen eine junge Frau, die gerade im Begriff war sich einen Joint anzuzünden.
Die Beamten schritten ein und informierten den betreuenden Lehrer über den Sachverhalt.
Dieser zögerte nicht lang und benachrichtigte die Eltern über den Vorgang und schickte die Schülerin zurück nach Hamburg.
Neben der verpatzten Klassenfahrt muss die Schülerin nun noch mit einer Strafanzeige rechnen.
14:22:49 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandÜber 40 Fahrzeuge in Langenfeld mutwillig beschädigt
Über 40 Fahrzeuge wurden am Wochenende, zwischen dem 25. und 27. September, auf Langenfelder Straßen mutwillig von unbekannten Tätern beschädigt.
Der entstandene Schaden wurde mit mehr als 10000 €uro beziffert.
Hauptsächlich betroffen waren die nachfolgenden Bereiche:
Am Galgendriesch/ Katzbergstraße - hier wurden an gut einem Dutzend Fahrzeugen ein oder mehrere Reifen zerstochen.
Auf der Karlstraße wurden über 15 Fahrzeuge zerkratzt und Bereich Tal- / Grenzstraße wurde an zahlreichen PKW die Außenspiegel abgetreten oder Scheibenwischerarme verbogen.
Hinweise an 02173/ 288 - 6510.
14:21:27 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandAmoklauf in Duisburg-Walsum angedroht - Festnahme
Am Sonntag, den 27.09.2009, gegen 10.00 Uhr, erreichte den Schulleiter der Gesamtschule Walsum eine E-Mail, in deren Inhalt eine noch unbekannte Person für den darauf folgenden Montag (28.09.) eine Gewalttat an der Schule im Duisburger Norden androht.
Die sofort informierte Polizei leitete nach Schließung der am Sonntag in der Schule befindlichen Wahllokale umgehend Durchsuchungsmaßnahmen im Schulgebäude ein. Die Durchsuchung verlief ergebnislos.
Nach Rücksprache mit den Schulleitern bleiben sowohl die Gesamtschule Walsum als auch das angrenzende Kopernikus Gymnasium am Montag (28.09.) geschlossen. Die Ermittlungen nach dem verantwortlichen Absender der Nachricht dauern zurzeit noch an.
10:02:37 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandWindkraftanlage in Olderup durch Feuer zerstört
Am späten Sonntagabend kam es zu einem Schadenfeuer in einer Windkraftanlage bei Olderup im Kreis Nordfriesland. Gegen 22.30 Uhr informierte ein auf der B200 fahrender Autofahrer die Regionalleitstelle in Harrislee über eine brennende Windkraftanlage im Bereich Engelsburg.
Die sofort alarmierten Feuerwehren aus Schwesing und Olderup konnten bereits auf der Anfahrt die brennende Windkraftanlage sichten und die entsprechende Zuwegung ausfindig machen.
Nach kurzer Einschätzung der Lage wurde entschieden die Anlage kontrolliert abbrennen zu lassen. Der Sachschaden konnte bis zum derzeitigen Zeitpunkt nicht ermittelt werden. Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden.
10:01:22 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandFestnahme nach Skimming in Marburg-Biedenkopf
Drei aus Osteuropa stammende Männer hat die Polizei am Samstag, dem 26. September, vor einer Bank in der Bahnhofstraße festgenommen. Im Rahmen der Ermittlungen kamen auch polizeitaktische Mittel zum Einsatz. Fahnder beobachteten das Trio gegen 6.30 Uhr bei der Manipulation des Kartenlesegerätes am Eingang der Bank und schlugen wenig später zu.
Ein Haftrichter erließ am Sonntag gegen die Männer Haftbefehl. Alle drei haben in Deutschland keinen festen Wohnsitz. Die Ermittler vermuten einen Tatzusammenhang mit zwei zurückliegenden Fällen im Kreisgebiet.
Unbekannte hatten bereits am Freitag, dem 11.September in Lahntal-Goßfelden, und am Freitag, dem 16.September, im Ebsdorfergrund, an Banken entsprechende Technik zum Ausspähen von Daten installiert. Weitere Einzelheiten können mit Rücksicht auf die noch laufenden Ermittlungen derzeit nicht veröffentlicht werden.
09:59:58 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandHellweg-Baumarkt in Essen abgebrannt
Der Hellweg-Baumark in Essen Kettwig ist in der vergangenen Nacht vollständig niedergebrannt. Das im Gewerbegebiet Im Teelbruch liegende, nach Angaben des Marktleiters etwa 2800 m² große Objekt brannte bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schon in voller Ausdehnung. Mit massivem Wassereinsatz schützten die Kräfte benachbarte Gebäude vor der intensiven Wärmestrahlung und bekämpften gleichzeitig das Feuer.
In der Spitze flossen mehr als 5000 Liter Wasser pro Minute durch die Strahlrohre. Trotzdem konnten die Brandschützer den totalen Verlust des Objektes nicht mehr verhindern. Zur Zeit (26.09.2009, 05.30 Uhr) laufen noch Brandbekämpfungsmaßnahmen, die folgenden Nachlösch- und Aufräumarbeiten werden sicher bis in den Nachmittag andauern. In einem Baumarkt sind sehr viele unterschiedliche brennbare Materialien eingelagert. Holz, Lacke, Lösungsmittel, Kunststoffe und Gasflaschen sind nur ein kleiner Ausschnitt aus der Produktpalette, entsprechend rasch und intensiv war der Verbrennungsvorgang.
Von mit Propan oder Butan gefüllten Gasflaschen mit fünf oder elf Kilogramm Flüssiggasinhalt geht eine erhebliche Gefährdung aus. Nach massiver Kühlung mit Wasser trugen Einsatzkräfte etliche dieser grauen Behälter aus dem Gefahrenbereich heraus. Aus einem angeforderten Polizeihubschrauber konnte das Ausmaß der Rauchwolke und ihre Richtung beurteilt werden. Nach Angaben von "Hummel" stieg die Wolke sehr hoch und ziemlich geradlinig in den Nachthimmel und pilzte dort auf, so das eine gute Durchmischung der Rauchgase mit der Umgebungsluft zu erwarten ist.
Trotzdem existiert natürlich eine Geruchsbelästigung durch den Brandrauch, allerdings in ungefährlicher Konzentration. In der heißen Phase waren etwa 130 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr vor Ort, weitere freiwillige Einheiten besetzten die leergezogenen Wachen der Berufsfeuerwehr, um den Brandschutz in der Stadt weiterhin sicher zu stellen. Verletzt wurde nach bisherigem Kenntnisstand niemand. Zur Brandursache und Höhe des Sachschadens gibt es noch keine Angaben.
09:58:28 -
redaktion -
27. September 2009
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandReetdachhaus in Stade durch Feuer vernichtet
In der vergangenen Nacht wurde der Polizei und der Feuerwehr gegen 01:10 h der Brand eines Hauses im Stader Ortsteil Stadermoor gemeldet. Ein Nachbar des im ländlichen Bereich liegenden Hauses war durch lautes Knacken wach geworden, hatte den Brand bemerkt und sofort den Notruf betätigt.
Beim Eintreffend er Einsatzkräfte von Polizei und den Feuerwehren aus Bützfleth, Bützflether Moor und vom 1. Zug der Stadt Stade, die mit ca. 80 Feuerwehrleuten anrückten, brannte das zur Zeit unbewohnte, ca. 10 x 30 m große Reetdachhaus bereits in voller Ausdehnung.
Durch den starken Funkenflug geriet ebenfalls ein unmittelbar angrenzendes ca. 8 x 20 m großes Reetdachnebengebäude mit in Brand. Trotz des schnellen Einsatzes der Löscheinheiten, die unter schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung vornehmen mussten, konnten die Gebäude nicht mehr gehalten werden, sie brannten bis auf die Grundmauern nieder.
Da das Gebäude zur Zeit unbewohnt war, wurden Menschen und Tiere bei dem Brand nicht verletzt, der vorsorglich mit alarmierte Rettungsdienst brauchte nicht eingreifen. Die Löscharbeiten waren erst am frühen Morgen gegen 05:00 h abgeschlossen.
Der Gesamtschaden an den ausgebrannten Gebäuden wird auf mindestens 150.000 Euro geschätzt.
Zur Brandursache können zur Zeit noch keine Angaben gemacht werden, die Ermittlungen zur Art und Weise des Feuerausbruchs werden in der kommenden Woche durch die Brandexperten der Polizeiinspektion Stade aufgenommen.
09:05:46 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandWohnhhaus in Kevelaer abgebrannt
Am Sonntag, um 01:50 Uhr, kam es zu einem Wohnungsbrand eines Reihenmittelhauses auf der Hubertusstraße.
Nach ersten Ermittlungen löste eine im Obergeschoss vergessene Kerze den Brand aus. Der 50jährige Wohnungsinhaber und sein 11jähriger Sohn, der den Brand entdeckt hatte, versuchten noch das Feuer zu löschen, konnten jedoch die Ausbreitung des Brandes nicht mehr verhindern.
Die beiden konnten das Haus noch rechtzeitig verlassen und die Feuerwehr alarmieren. Vater und Sohn wurden durch Rauchgase leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 100.000,-€
09:04:17 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in Deutschland18-jähriger in Kassel mit Messer überfallen und beraubt
Am 27.09.2009, in der Zeit zwischen 03.00 Uhr und 04.00 Uhr war der 18-jährige aus Kassel auf dem Kirchweg unterwegs. Er befand sich auf dem Heimweg nach einem Disco Besuch.
Nachdem er sich an der Bushaltestelle Kirchweg für kurze Zeit auf eine dortige Bank setzte, kamen drei männliche Personen auf ihn zu und fragten ihn nach einer Zigarette. Als der 18-jährige die Frage verneinte zogen zwei der Personen ein Messer und bedrohten ihn.
Sie forderten die Herausgabe der Wertsachen. Der junge Mann übergab den Tätern daraufhin sein neues, schwarzes Google-Map-Handy und die Geldbörse. Die drei Personen flüchteten in Richtung Innenstadt.
Nach Angaben des 18-jährigen sprachen die Täter mit einem südländischen Akzent und waren alle ca. 21 Jahre alt und ca. 170cm groß. Zwei der Männer waren mit Jeans und blauen Jacken bekleidet, wobei einer die an der Jacke befindliche Kapuze über den Kopf gezogen hatte. Der dritte Täter war komplett schwarz gekleidet.
Die Ermittlungen werden vom K 11 der Kasseler Kripo geführt. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Nordhessen, Tel.: 0561/910-0
09:03:14 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandMehrfacheinsatz - Mehrere Brände In Ennepetal
In der Nacht zum Sonntag den 27.9.2009 musste die Feuerwehr Ennepetal zu mehreren Bränden ausrücken. An der Baustelle Behlinger Weg brannte eine Baustellentoilette , an der Fettweide sowie der Steinockenstraße und der Hesterberger Straße brannten jeweils Papiercontainer.
Da alle Brände etwa zeitgleich gemeldet wurden, unterstützten der Löschzug Milspe/Altenvoerde und die Löschgruppe Rüggeberg die Hauptwache bei der Abarbeitung der Einsätze. Insgesamt waren 17 Kräfte der Feuerwehr Ennepetal mit 3 Löschfahrzeugen und einer Drehleiter etwa 90 Minuten mit dem Löschen der Brände beschäftigt.
09:01:57 -
redaktion -
26. September 2009
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandTaxifahrer in Oldenburg erstochen
Am Freitagnachmittag wurde ein Taxifahrer tot in seinem Taxi aufgefunden. Das Auto stand an der Grenze zwischen Oldenburg und Moorhausen (Gemeinde Elsfleth) an dem Weg zur Schwimmenden Insel. Da die Polizei von einem Gewaltverbrechen ausgeht, wurde ein Mordkommission zusammengestellt.
Nach bisherigem Erkenntnisstand erlitt das Opfer tödliche Stichverletzungen. Die Polizei sucht nun einen jungen Mann, der wahrscheinlich der letzte Fahrgast des Verstorbenen war. Er wird beschrieben als ca. 20 - 25 Jahre alt, ca. 170 cm groß und braunhaarig.
Sein Gesicht wirkte rundlich. Bekleidet war er mit blauen verwaschenen Jeans, einem roten Pullover sowie auf dem Kopf mit einer roten Wollmütze. Hinweise zu der Identität der Person erbittet die Polizei dringend unter der Nummer des Hinweistelefons 0441/790-2116.
Die Ermittlungen dauern an.
10:28:58 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandShell Tankstelle in Haltern am See überfallen
Am 25.09.2009, um 21:30 Uhr, betraten zwei maskierte Männer den Verkaufsraum der Shelltankstelle an der Weseler Straße in Haltern am See. Der 35-jährigen Kassiererin hielten die Täter eine Schußwaffe an die Schläfe und raubten das Scheingeld aus der Ladenkasse.
Nachdem die Kassiererin gezwungen wurde, sich hinzuknien und auf den Boden zu schauen, verließen die Täter den Verkaufsraum in unbekannte Richtung. Die eingeleitete Fahndung verlief zunächst negativ.
Beide Täter waren ca. 20 Jahre alt, ca. 170-175 cm groß und schlank. Ein Täter war bekleidet mit dunkelblauem Kapuzenpullover, einer Bluejeans und Turnschuhen und war maskiert mit schwarzem Halstuch mit aufgedruckten weißen Totenköpfen.
Der zweite Täter trug bei Tatausführung eine schwarze Stoffjacke, ebenfalls Bluejeans und Turnschuhe und war maskiert mit schwarzem Halstuch und Wollmütze.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02361 / 55-0 entgegen.
10:27:48 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandBrand im Hochhaus in Tatingen
Die Feuerwehr Ratingen wurde heute Morgen zu einem Zimmerbrand im 6. Obergeschoss eines achtgeschossigen Hochhauses in Ratingen-Tiefenbroich alarmiert. In einem Schlafzimmer war unbemerkt ein Feuer ausgebrochen.
Bei Eintreffen der Feuerwehr war bereits der Treppenraum im 6.OG stark verraucht, so dass die Bewohner der darüber liegenden Geschosse nicht flüchten konnten. Die darunter liegenden Geschosse wurden geräumt. Die Feuerwehr Ratingen rückte mit 70 Einsatzkräften zum Einsatzort. 25 betroffene Personen wurden versorgt. Zwei Personen wurde vor Ort durch einen Notarzt behandelt. Die Mieterin der Wohnung mußte mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert.
Für die zu versorgenden Personen wurde ein Bus der Rheinbahn zur Verfügung gestellt. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Durch die starke Rauchentwicklung ist der Treppenraum im 6. und 7. Obergeschoss durch Ruß und Flockenbildung stark verunreinigt.
Das gesamte Gebäude wird zu Zeit belüftet.
10:26:43 -
redaktion -
25. September 2009
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandBorken-Weseke Brand in Wohnhaus
Beim Brand im Obergeschoß eines Wohn- und Geschäftshauses wurde die Wohnung einer Weseker Familie total zerstört. Die Schadenshöhe liegt bei ca. 140.000 Euro. Ursache war vermutlich ein technischer Defekt im Bereich der Sauna.
09:32:50 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandGrundoldendorf - Großbrand auf Bauernhof
Am gestrigen Nachmittag gegen 16:20 h wurde der Feuerwehr und der Polizei ein Feuer auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Grundoldendorf (SG Apensen, LK Stade) gemeldet.
Ein 38-jähriger Mitarbeiter des Hofes aus Polen hatte das Feuer entdeckt und zunächst noch mit Feuerlöschern versucht das Feuer zu löschen, was ihm aber nicht gelang und dann die Rettungskräfte alarmiert.
Als die ersten Beamten an der Einsatzstelle eintrafen brannte ein ca. 30 x 14 m großer ehemaliger Bullenstall bereits in voller Ausdehnung und die Flammen hatten bereits auf das danebenliegende Wohnhaus übergegriffen.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren aus Apensen, Nottensdorf, Horneburg, Neukloster, Hedendorf und von ersten Zuge der Feuerwehr Buxtehude, die mit ca. 150 Feuerwehrleuten anrückten, konnten das Feuer im Dachbereich des Wohnhauses sofort gelöscht werden.
Während die Löscharbeiten, die größtenteils unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden mussten, an dem Bullenstall auf vollen Touren liefen, wurde plötzlich festgestellt, dass die Flammen auf ein in ca. 30 m entferntes weiteres 26 x 11 m großes Stallgebäude übergegriffen hatten.
Hier führten dann die umsichtigen Löscharbeiten u. a. von der Drehleiter aus, dazu, dass die 150 Schweine, die sich in dem Stall befanden, nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden und anschließend von Helfern gerettet werden konnten. Sie wurden in einen Nachbarstall evakuiert.
Der 38-jährige Brandentdecker zog sich bei seinen Löschversuchen eine leichte Rauchvergiftung zu und musste nach der Erstversorgung durch den Buxtehuder Notarzt vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum Stade eingeliefert werden, auch ein Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die Bewohner des Wirtschaftsgebäudes konnten sich unverletzt ins Freie retten.
Der Bullenlaufstall brannte bei dem Feuer vollständig aus, auch der Schweinestall wurde durch den Brand total beschädigt und das Wohnhaus erlitt ebenfalls schwere Schäden, der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 500.000 Euro. Die Löscharbeiten dauerten bis gegen Mitternacht an.
Zur Ursache des Feuerausbruchs können bisher noch keine Angaben gemacht werden, die Ermittlungen zur genauen Brandursache werden in den nächsten Tagen durch die Brandexperten der Polizeiinspektion Stade aufgenommen.
09:31:43 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandHaaner Kirmes und die Polizei
In der Zeit vom 26. bis zum 29. September 2009 findet in der Gartenstadt Haan wieder einmal die traditionelle und alljährliche Haaner Kirmes statt, die mit bis zu 400.000 Besuchern aus Nah und Fern sowie rund 200 teilnehmenden Schaustellerbetrieben bzw. -familien das größte Volksfest des Bergischen Landes ist und dabei immer wieder viele ganz besondere Highlights der regionalen und überregionalen Schaustellerszene bietet.
Da mit der Durchführung dieses großen Volksfestes in der Haaner Innenstadt für die örtliche Polizei erfahrungsgemäß nicht nur umfangreiche Maßnahmen zur Lenkung von Verkehrs- und Besucherströmen anstehen, sondern leider auch immer wieder die traurigen Begleiterscheinungen von Alkohol- und Drogenmissbrauch im Straßenverkehr festzustellen sind, kündigt die Kreispolizei schon heute im Vorfeld ihre besonderen Maßnahmen rund um Kirmes und Volksfest an.
Während der Veranstalter, die örtliche Ordnungsbehörde, Verkehrskadetten und die Polizei in besonders enger und bewährter Zusammenarbeit gemeinsam die Verkehrssituation im Veranstaltungsraum kontrollieren, beeinflussen und gegen Parkverstöße und Verkehrsbehinderungen konsequent einschreiten werden, wird die Kreispolizeibehörde mit starken Kräften zusätzlich auf den innerörtlichen Straßen sowie den Zu- und Ausfahrtwegen Haans vermehrt Alkohol- und Drogenkontrollen im Straßenverkehr durchführen.
Besucher der Haaner Kirmes sollten sich angesichts der nur begrenzt zur Verfügung stehenden Parkräume in Kirmesnähe bereits im Vorfeld überlegen, ob es nicht sinnvoller ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln, im Taxi oder zumindest in größerer Fahrgemeinschaft anzureisen.
In letzterem Fall ist es dann auch nur der ausgeschaute Fahrer oder die Fahrerin der Fahrgemeinschaft, die auf den Alkohol zur Feststimmung vollkommen verzichten sollte.
09:29:48 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandWilde Verfolgungsjagd in Bad Sachsa
Eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei lieferte sich am Donnerstag Abend ein noch unbekannter Fahrzeugführer eines silbernen Mercedes T Modell (Kombi). Als er durch die Polizeibeamten in Neuhof kontrolliert werden sollte, gab der Fahrzeugführer Vollgas und flüchtete mit ständig deutlich überhöhter Geschwindigkeit über Branderode - Limlingerode - Klettenberg zurück bis nach Tettenborn, wo er letztlich nicht mehr festgestellt werden konnte.
Die Ermittlungen zum Fahrzeugführer dauern noch an. Zeugen bzw Personen, die durch den Flüchtenden gefährdet worden sein könnten, werden gebeten, sich mit der Polizei Bad Lauterberg (05524-9630) in Verbindung zu setzen.
09:28:42 -
redaktion -
24. September 2009
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandAachen - Drogeriemarkt überfallen - Angestellte lebensgefährlich verletzt
Am 23.09.2009, gegen 16.50 Uhr, verübte ein mit einem Messer und einer Pistole bewaffneter männlicher Einzeltäter einen Raubüberfall auf einen Drogeriemarkt in Aachen-Burtscheid. Eine Angestellte wurde durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt.
Festhalteversuche einer aufmerksam gewordenen Passantin scheiterten an der Gegenwehr des Täters, der schließlich zu Fuß flüchten konnte. Die lebensgefährlich verletzte Angestellte wurde nach medizinischer Erstversorgung zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Einzelheiten zur Art ihrer Verletzungen sind derzeit nicht bekannt. Eine Zeugin, die einen Schock erlitt, wurde ebenfalls einem Krankenhaus zugeführt. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Ergreifung des Täters. Die Ermittlungen durch Beamte eines Fachkommissariats dauern derzeit an.
09:11:39 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandFeuer in der Stadtschule Travemünde
In der Stadtschule Travemünde ist es in den Morgenstunden zu einem Feuerausbruch gekommen.
Die Feuerwehr Lübeck wurde kurz nach fünf Uhr alarmiert. Erste Kräfte der Wache 3 der Berufsfeuerwehr erreichten schon nach neun Minuten den Einsatzort. Etwa 50 Kräfte der Wache 4 und 1, sowie die Freiwilligen Feuerwehren Travemünde, Ivendorf und Kücknitz trafen wenig später am Einsatzort ein.
Der Teil der Schule, in dem sich Brand befand, ist Baustelle, dort werden Klassenzimmer saniert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das 20m breite Dachgeschoss in voller Ausdehnung. Weitere Erkundungen zeigten, dass auch das 1. Obergeschoss und das Erdgeschoss brannten.
Von der Seite Kirchenstrasse konnte der Dachstuhlbrand gut über eine Drehleiter und im Innenangriff mit drei Trupps bekämpft werden. Die Rückseite war auf Grund eines nicht befahrbaren Innenhofs nicht von der zweiten Drehleiter direkt erreichbar. Hier musste die Feuerwehr über Steckleiterteile angreifen.
Um 7:10 Uhr wurde "Feuer in Gewalt" gemeldet. Die Einsatzkräfte werden noch mindestens zwei Stunden gebunden sein.
Der Unterricht an der Stadtschule Travemünde fällt heute aus.
09:09:09 -
redaktion -
23. September 2009
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandKassandra aus dem Koma erwacht - Polizei auf Schuhsuche
Wie schon wiederholt berichtet, geht die Mordkommission "Tönisheider" im Fall der 9-jährigen Kassandra zur Zeit mit einem mehr als 20-köpfigen Kriminalistenteam und spezieller Ermittlungsunterstützung des Landeskriminalamtes NRW einer Vielzahl von Hinweisen und Spuren nach. Kassandra ist inzwischen aus dem Koma erwacht und nach Aussagen der behandelnden Ärzte ansprechbar.
Dabei reagiert das bei der Tat lebensgefährlich verletzte Kind auch gezielt auf Ansprache, ist aber noch nicht in der Lage eigenständig zu kommunizieren. Da Genesung und medizinische Versorgung des Opfers absoluten Vorrang vor allen weiteren Maßnahmen genießen, entscheidet der Gesundheitszustand von Kassandra, wann sie für Fragen der Mordkommission bereit und vernehmungsfähig ist. Eine Vorhersage, wann dies der Fall sein könnte, ist derzeit absolut unmöglich.
Um so wichtiger sind die weiterhin unermüdlichen Ermittlungen der Polizei, die sich heute mit einer weiteren gezielten Frage an die Öffentlichkeit wendet. Von der Bekleidung des Opfers am Tattag fehlt trotz intensiver Suchmaßnahmen der Polizei, über die ausführlich berichtet wurde, bis zum heutigen Tage ein Schuh.
Mit dem Bild von einem Vergleichsschuh gleicher Art fragen die Ermittler heute, wer einen solchen einzelnen linken Schuh nach dem Montagabend des 14. September 2009 gefunden oder gesehen hat bzw. anderweitige Angaben zum Verbleib des Schuhs machen kann.
Die 9-jährige, etwa 130 cm große Kassandra war am Tattag wie folgt bekleidet: - rosafarbene Regenjacke (Katalogfoto einer Vergleichsjacke in Anlage) - darunter schwarzer Kapuzenpullover - leichte graue Hose mit aufgesetzten Taschen im Cargo-Stil - weiße, knöchelhohe Turnschuhe (sog. Chucks) mit bunten Herzen (Foto eines Vergleichsschuhs in Anlage)
Sachdienliche Hinweise zum fehlenden Schuh, wie auch zu allen weiteren Umständen im Fall Kassandra, nehmen die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, wie auch jede andere Polizeidienststelle jederzeit entgegen.
15:34:49 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandToter im Weiher des Beller Park gefunden
Heute Morgen fanden Passanten im Beller Park in Odenkirchen einen leblosen Körper, der an der Wasseroberfläche des dortigen Weihers trieb. Mit Hilfe der Feuerwehr konnte der Leichnam geborgen werden. Die Kriminalpolizei war vor Ort und übernahm die Ermittlungen.
Derzeit liegen den Ermittlern keine Hinweise auf Gewalteinwirkung vor. Die genauen Untersuchungen dauern jedoch noch an. Bei dem Verstorbenen soll es sich um einen 53-jährigen allein stehenden Mann aus Odenkirchen handeln.
15:29:58 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus Deutschland65-jähriger Ernst Josef Schweizer aus Lorch vermisst
Seit Dienstagnachmittag wird der 65-jährige Ernst Josef Schweizer aus Lorch vermisst. Herr Schweizer meldete gestern gegen 09.00 Uhr bei seiner Ehefrau ab und gab an, nach Lorch in die Weinberge fahren zu wollen.
Seit diesem Zeitpunkt ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Bei den ersten Ermittlungen wurde der Pkw des Vermissten am Friedhof in Lorch aufgefunden. Aufgrund einer bei Herrn Schweitzer bekannten Erkrankung kann eine Gefahr für seine Person derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Die Kriminalpolizei suchte im Laufe des heutigen Tages zwischen Lorch und dem Campingplatz "Suleika", einschließlich des Rheinhöhenweges mit Suchhunden, Kräften der Bereitschaftspolizei und einem Polizeihubschrauber nach dem 65-Jährigen. Nach einer Zeugenaussage sei er gestern Abend, gegen 18.30 Uhr, auf dem Rheinhöhenweg im Bereich des Aussichtspunktes "Georgsruh" gesehen worden. Weitere Hinweise liegen derzeit nicht vor.
Herr Schweizer ist 1,76 Meter groß, hat eine kräftige Figur, graue, wuschelige Haare und trägt einen Vollbart. Zuletzt war er mit einer hellblauen Dreiviertelhose und einem alten rot karierten Hemd bekleidet. Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.
15:28:32 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandSehbehinderte 15-jährige überfallen
In den Mittagsstunden des heutigen 23. September kommt es in Bochum zu einem feigen Raubüberfall auf eine stark sehbehinderte Schülerin (15).
Die junge Bochumerin steigt um 12.53 Uhr an der Alleestraße aus der U-Bahn aus und geht zur Treppe. Noch auf den unteren Stufen tauchen zwei unbekannte Täter auf und sprechen die 15-Jährige an.
Sofort danach schlagen die Kriminellen auf die Jugendliche ein, reißen sie zu Boden und entwenden ihr Handy. Eine noch unbekannte couragierte Frau verfolgt die beiden Straßenräuber.
Diese Frau, aber auch andere Zeugen, werden dringend gebeten, sich mit dem Bochumer Kriminalkommissariat 31 unter der Telefonnummer 0234 / 909-3121 in Verbindung zu setzen.
15:27:32 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandKneipe in Monheim überfallen
Am Montag, 22.09.09, kam es gegen 22:30 Uhr zu einem Raubüberfall auf eine Gaststätte auf der Zaunswinkelstraße in Monheim.
Ein unbekannter männlicher Täter betrat mit einer Skimütze verkleidet eine Gaststätte. Dort forderte er von den anwesenden Gästen unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe von Bargeld und ließ sich von der Gastwirtin Geld aus der Kasse geben.
Der Täter erbeutete insgesamt über 400,- Euro und entfernte sich anschließend auf einem Kleinkraftrad. Verletzt wurde niemand. Eine Fahndung nach dem Täter verlief zunächst erfolglos.
Täterbeschreibung:
- männlich - ca. 25 Jahre alt - ca. 185 - 190 cm groß - schlanke Statur - dunkle Augen - geringe, schmale Augenbrauen (vermutlich gezupft) - kein Akzent - jugendliche Sprache - sprach Rheinisch / Kölschen Platt
Bekleidung: - komplett in schwarz gekleidet - Skimütze mit einem großen Sehschlitz
Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen könnten, nimmt die Polizei in Monheim unter der Telefonnummer 02104-982-6550 entgegen.
08:31:21 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandFünf Tote und zahleiche Verletzte bei Busunglück bei Radevormwald
Heute, gegen 11:50 Uhr, befuhr ein Linienbus die L 414 aus Richtung Wuppertal-Beyenburg in Richtung Dahlhausen.
Ca. 400 m vor der Unfallstelle hielt der Bus an der Bushaltestelle zunächst an.
Beim Losfahren gewann der Bus auf der abschüssigen Strecke mehr an Geschwindigkeit. In einer Linkskurve kam er von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und stürzte ca. 20 m tiefe Böschung hinunter. Dort kam er teilweise in der Wupper zum Liegen.
Der Bus war mit ca. 15 Personen besetzt. Es gab fünf Tote und Verletzte, zum Teil schwer.
08:30:17 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus Deutschland17 Busse in Darmstadt bei Grioßbrand vernichtet
Bei dem Brand in dem Busdepot der "HEAG mobilo" am Dienstagmorgen (22.09.2009) wurden nach neuesten Erkenntnissen der Polizei insgesamt 15 Busse, 10 Personenwagen und 1 Unimog-Fahrzeug zerstört. Es entstand Schaden in Millionenhöhe.
Personen wurden keine verletzt (es wurde darüber berichtet). Der Brandort konnte erst vor wenigen Stunden betreten werden, da nicht auszuschließen war, dass auch das Gebäude erheblichen Schaden genommen hatte. Bezüglich der Brandursache geht die Polizei nach wie vor von einem technischen Defekt im Motorraum eines Busses eines Darmstädter Unternehmens aus.
Um endgültige Klarheit hierüber zu erlangen, wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Das Ergebnis der Untersuchung ist in den nächsten Tagen zu erwarten. Zu einer Beeinträchtigung des Personennahverkehrs war es am Morgen trotz der Busausfälle nicht gekommen.
08:28:03 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in Deutschland65-jähriger in Greven niedergestochen
Am Samstag (19. September) wurde in Greven ein 66-jähriger Mann niedergestochen. Trotz notärztlicher Versorgung verstarb er im Garten des Hauses (siehe Pressemeldungen). Im Rahmen der Ermittlungen der Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Franz Richter wurde auch die Wohnung des mutmaßlichen Täters, einem 44-Jährigen aus Greven durchsucht.
Dabei wurde ein Multifunktionsklappmesser gefunden, an dem sich augenscheinlich Blutanhaftungen befinden. Das Messer wurde zur weiteren Untersuchung dem Landeskriminalamt zugesandt.
"Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen gehen wir zur Zeit davon aus, dass es sich um das Tatmesser handelt," so Wolfgang Schweer, Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Münster.
08:24:48 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus Deutschlandfeuer in mehrfamilienhaus in Ober-Beerbach
Am Dienstag, 22.09.2009, gg. 22.46 Uhr, wurde ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Erbacher Straße durch einen Hausbewohner gemeldet. Das Feuer wurde vermutlich durch einen Defekt an der Heizanlage ausgelöst.
Im Heizungsraum und in einem Vorraum wurden Inventar, Rohrleitungen und die Elektrik beschädigt. Die Freiwilligen Feuerwehren Seeheim und Ober-Beerbach waren schnell zu Stelle und löschten den Brand. Verletzt wurde niemand.
Nach erster Einschätzung entstand ein Sachschaden von ca. 30.000 Euro.
08:24:00 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandNancy Köhn aus Cuxhaven wird vermisst
Auf der Suche nach der 26-jährigen Nancy Köhn haben Ermittler der EG "Nancy" am Dienstag in einer gemeinsamen Aktion mit Hamburger Kollegen Plakate in Hamburg veröffentlicht. Das Flugblatt zeigt ein Bild der Vermissten sowie ein Foto von ihrem Pkw. Außerdem enthält es Fragen der Ermittler an mögliche Zeugen.
Zum Beispiel fragen die Beamten: "Wer parkte diesen blauen Ford Mondeo auf diesem Parkplatz im Stadtteil Allermöhe, auf dem Parkplatz der S-Bahnstation Mittlerer Landweg?"
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden (Tel.: 04721 / 5730).
Nancy Köhn war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens im März 2009 im Besitz eines blauen Ford Mondeo mit dem amtlichen Kennzeichen CUX - LW 562. Dieses Fahrzeug wurde am 30. April 2009 von der Polizei Hamburg im Stadtteil Allermöhe, auf dem Parkplatz der S-Bahnstation Mittlerer Landweg, festgestellt.
Kurz darauf wurde der Wagen abgeschleppt und zeitnah verschrottet. Zuvor wurde das Fahrzeug von Amts wegen geöffnet. Eine entsprechende Vermisstenanzeige lag zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass Nancy Köhn vermutlich zwischen dem 12.März 2009 und dem 18. März 2009 verschwunden ist.
Die Ermittler vermuten, dass der jungen Frau etwas zugestoßen ist: "Nach Würdigung der Gesamtumstände können wir ein Tötungsdelikt nicht ausschließen."
Der Verdacht richte sich laut Auskunft der Polizeisprecherin in erster Linie gegen den Lebensgefährten.
08:22:38 -
redaktion -
22. September 2009
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandBetrunkener Kapitän in Brundbüttel aus dem Schifsverkehr gezogen
Am Sonntag, den 20.09.09, wurde am Nachmittag in der Schleusenanlage Brunsbüttel ein unter dänischer Flagge fahrendes Tankschiff von 106 Meter Länge kontrolliert. An Bord wurde festgestellt, dass der Tanker mit flüssigen Düngemittel ca. 100 Tonnen überladen war, damit den geforderten Freibord nicht einhalten konnte.
Ferner wurde beim Kapitän ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab, dass der Kapitän einen Atemalkoholwert von 1,95 Promille hatte. Der Kapitän wurde zur Blutprobe gebeten, das Schiff musste Ballast- und Frischwasser abgeben um wieder den Mindestfreibord zu erreichen.
Es wurden zwei Anzeigen gefertigt sowie zwei Sicherheitsleistungen einbehalten.
09:41:01 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandFliegerbombe in Fürth gefunden - Entshärfung am 22. September 2009
Am 21.09.09, gegen 16.30 Uhr, wurde in Fürth, Stadtteil Poppenreuth, bei Kanalarbeiten eine Fliegerbombe aufgefunden. Eine Gefahr für Anwohner kann derzeit ausgeschlossen werden.
Die Bombe muss jedoch morgen, 22.09.09, am Auffindeort entschärft werden. Aus diesem Grund ist die vorsorgliche Räumung aller Gebäude in folgenden Straßen erforderlich:
Alte Reutstraße zwischen Leipziger Straße und Dieselstraße, Leipziger Straße, Saalfelder Straße, Meißener Straße, Gothaer Straße, Sonneberger Straße, Plauener Straße, Jenaer Straße zwischen Leipziger Straße und Im Stöckig, Im Stöckig zwischen Alte Reutstraße und IKEA, Dieselstraße zwischen Alte Reutstraße und Hans-Vogel-Straße, Dresdner Straße, Erfurter Ring, Hans-Vogel-Straße zwischen Wilhelm-Högner-Straße und Im Stöckig, Wilhelm-Högner-Straße, Steingartenweg, Steinfeldweg.
Die betroffenen Anwohner werden mit Handzetteln informiert und gebeten, den Bereich bis 08.00 Uhr zu verlassen. Die Stadt Fürth stellt mit mehreren Hilfsdiensten Möglichkeiten zum Aufenthalt für alle Anwohner bereit.
Die Polizeiinspektion Fürth richtet unter der Rufnummer 0911/75 90 51 19 ein Infotelefon für Anwohner ein.
09:38:39 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandMinden - Senioren-Geschwisterpaar überfahren
Ein 85 und 88 Jahre altes Geschwisterpaar ist am Montagabend bei einem Verkehrsunfall in Minden schwer verletzt worden. Als die Seniorinnen den Schwabenring überqueren wollten, wurden sie von einem Auto erfasst.
Beide Frau beabsichtigten gegen 19.45 Uhr die an dieser Stelle gerade und übersichtlich verlaufende Straße von West nach Ost zu überqueren. Dabei kam es zur Kollision mit dem Pkw einer 40-jährigen Frau aus Minden, die in Richtung Bayernring fuhr.
Die 88-Jährige wurde frontal erfasst, schleuderte über die Motorhaube und prallte gegen die Windschutzscheibe. Anschließend stürzte sie zurück auf die Fahrbahn. Ihre drei Jahre jüngere Schwester wurde ebenfalls erfasst, auch sie fiel auf die Straße.
Beide Frauen wurden zunächst von einem Notarzt an der Einsatzstelle versorgt, anschließend veranlasste dieser den Transport der Schwestern ins Johannes-Wesling-Klinikum. Während die 85-Jährige mit etwas leichteren Verletzungen davon kam, erlitt ihre ältere Schwester schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen.
09:36:12 -
redaktion -
21. September 2009
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandFeuerwehr Ratingen: Tag der offenen Tür ein voller Erfolg
Der Tag der offenen Tür der Feuerwehr Ratingen ist ein voller Erfolg geworden. Nachdem die Wehrmänner- und frauen bereits am Freitag mit dem Festakt und einem Konzert am Abend ihre neue Hauptfeuer- und Rettungswache ofiziell übernahmen, konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger am heutigen Sonntag selbst ein Bild machen.
Um 10:00 Uhr öffneten sich die Tore der Feuerwache für die Besucher und diese kamen auch in Massen. Über den gesamten Tag besuchten mehr als 3000 Menschen die neuen Räumlichkeiten der Brandschützer.
Stündlich wurden Führungen durch die Gebäude angeboten, so dass jeder einen Blick hinter die Kulissen werfen konnte. So enorm war die Nachfrage, dass den eingesetzten Kollegen am Ende des Tages die Stimmen wegblieben.
Ein Highlight war auf jeden Fall eine Fahrt mit einem 70m-Hubsteiger der Fa. Gerken. Gegen eine Spende an den Förderverein zugunsten der Jugedfeuerwehr ging es mit dem Spezialhubsteiger in schwindelerregende Höhen. Bei dem tollen Wetter ein besonderer Leckerbissen.
Neben Übungen, Vorführungen und Informationen rund um Brandschutz und den Rettungsdienst war die Podiumsdiskussion ein weiterer Höhepunkt des Tages. Das interessierte Fachpublikum folgte den Ausführungen und diskutierte angeregt unter anderem mit dem Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes NRW, Herrn Walter Jonas, dem Bezirksbrandmeister Herrn Hans-Peter Thiel und Mitglied des Landtages Dr. Wilhelm Droste, um nur einige Fachleute zu nennen.
Für die vielen kleinen Besucher und Besucherinnen standen zwei Hüpfburgen bereit, Schminkteams sorgten für bunte Gesichter und die vielen Feuerwehrfahrzeuge wurden sofort in Beschlag genommen. Als zusätzlicher Programmpunkt stand die Polizei mit Infoständen, einem Streifenwagen und einem Polizeimotorrad bereit. Bei Informationen durch den Förderverein konnten neue Interessenten gewonnen werden, die Jugendfeuerwehr hatte einen solchen Andrang, dass am Ende des Tages nur noch zwei Aufnahmezettel übrig waren
Nach sieben Stunden vollem Programms schlossen sich die Tore wieder für das Publikum und der Feuerwehralltag hielt wieder Einzug in die Hauptfeuer- und Rettungswache. Mit Sicherheit wird der Tag den vielen Besuchern in guter Erinnerung bleiben. Wir freuen uns auf den nächsten Tag der offenen Tür und würden Sie gerne wieder bei uns begrüßen.
08:40:09 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus Deutschland73km lange Ölspur auf dem Elbe-Seiten- und Mittellandkanal
Am 18.09.2009 kam es auf dem Elbe-Seiten- und dem Mittellandkanal zu einer Gewässerverunreinigung durch Mineralöl. Als Verursacher konnte durch die Wasserschutzpolizei das Tankmotorschiff "Moritz" ermittelt werden, dass sich mit insgesamt 981t Gasöl auf der Fahrt von Hamburg nach Hildesheim befand.
Die Ölspur erstreckte sich in den Landkreisen Uelzen, Gifhorn, Peine, Hannover sowie im Stadtgebiet Braunschweig auf insgesamt knapp 73 Kilometern Länge. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Beamten auf dem Wasser. Im Stichkanal nach Hildesheim in der Schleuse "Bolz" war die Fahrt für den Tanker zu Ende. An seiner Steuerbordseite traten mitschiffs große Mengen Gasöl aus, so dass die Feuerwehr einen Laderaumtank komplett leerpumpen musste.
Als Ursache wurde ein Riss im Schiffsboden ermittelt. Gegen den 58-jährigen polnischen Kapitän wurde ein Strafverfahren wegen Gewässerverunreinigung eingeleitet. In den nächsten Tagen wird sich klären, ob und unter welchen Umständen das Tankmotorschiff seine Fahrt wieder aufnehmen darf.
08:38:42 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandZehn Fahrzeuge auf der A1 bei Lotte verunglückt
Bei einem Unfall mit zehn beteiligten Fahrzeugen wurden heute (21. September) gegen 05:45 Uhr auf der Autobahn 1 zwischen der Anschlussstelle Osnabrück-Hafen und dem Autobahnkreuz Lotte in Richtung Dortmund zwei Personen verletzt. Ein 58-jähriger Autofahrer aus Bramsche wollte an der Anschlussstelle Osnabrück-Hafen auf die Autobahn 1 auffahren. Ein nachfolgender 28-jähriger Fahrer aus Leipzig erkannte dieses zu spät und kollidierte mit diesem Auto seitlich.
Im Anschluss geriet er ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Das Fahrzeug blieb dann stark beschädigt und unbeleuchtet zwischen dem linken und mittleren Fahrstreifen bei Nebel entgegengesetzt zur Fahrtrichtung stehen. Ein dann folgender 18-jähriger Fahrer eines Kleinlasters aus Bramsche prallte in die Unfallstelle und blieb auch beschädigt stehen.
Ein dann kommender 52-jähriger Autofahrer aus Visbeck fuhr in diesen Kleinlaster mit hoher Geschwindigkeit hinein und schob das Wrack etwa 80 Meter weiter, bevor man an der Mittelschutzplanke zum Stillstand kam. In diese Unfallstelle beziehungsweise durch diese Unfallstelle fuhren dann noch sechs weitere Fahrzeuge aus diversen Orten Deutschlands (Große Veen, Lotte, Remscheid, Espelkamp, Wilhelmshafen, Bramsche), die allesamt dabei beschädigt wurden.
Der Kleinlasterfahrer und der Fahrer aus Visbeck wurden bei diesem Unfall schwer verletzt. Die Autobahn musste in Richtung Süden für über zwei Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Osnabrück-Hafen abgeleitet. Der Verkehr staute sich auf über sieben Kilometer Länge. Zur Unfallzeit herrschte Nebel mit Sichtweiten bis zu 100 Meter an der Unfallstelle. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt.
08:37:57 -
redaktion -
20. September 2009
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandDörverden - Wette brachte 22Jährigen in Lebensgefahr
Eine dumme Wette hat in der Nacht zu Sonntag einen 22-Jährigen in akute Lebensgefahr gebracht. In nicht mehr ganz nüchternem Zustand hatte er mit einem Kumpel gewettet, wer von beiden am höchsten klettern kann.
Dazu erklommen die beiden einen Hochspannungsmasten zwischen Stedebergen und Wahnebergen. Während sein Freund schon nach einigen Metern aufgab, kletterte der 22-Jährige auf den ersten Querträger des Masten, der sich in einer Höhe von etwa 40 Metern befindet. Dort bekam er jedoch Angst vor der eigenen Courage.
Denn eigenen Angaben zufolge hat der junge Mann eigentlich Höhenangst. Via Handy setzte er gegen 00.30 Uhr einen Hilferuf ab, der einen mehrstündigen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr auslöste. Erst um kurz nach drei Uhr morgens gelang es speziell ausgebildeten Höhenrettern der Oldenburger Berufsfeuerwehr, den 22-Jährigen aus luftiger Höhe zu retten.
Vorher hatten Techniker eines Energieversorgers die 110 kVA führende Stromleitung abgeschaltet und den betreffenden Masten geerdet. Bis dahin bestand für den jungen Mann akute Lebensgefahr. Wäre er der Hochspannungsleitung auch nur einen Meter näher gekommen, hätte er einen ganz sicher tödlichen Stromschlag bekommen. So blieb er bis auf eine leichte Unterkühlung unverletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn vorsorglich in ein Krankenhaus.
Polizei und Feuerwehr werden dem 22-Jährigen ihren Einsatz in Rechnung stellen. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Wahnebergen und Verden, vier Beamte der Berufsfeuerwehr Oldenburg, drei Funkstreifenwagen der Verdener Polizei sowie Notarzt und drei Rettungsassistenten im Einsatz
10:16:44 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandBornheim-Roisdorf - Mutter und Kind von herabstürzendem Fenster verletzt
Eine 27jährige Mutter sowie ihre 5jährige Tochter wurden am Freitag, den 18.09.,2009, gegen 18.20 Uhr in der Turnhalle des Alexander-von-Humbold-Gymnasiums von herabstüzendem Kippfenster verletzt.
Beide hielten sich in der Turnhalle mit einer Gruppe im Rahmen einer Karate-Übungsstunde auf. Dabei wurde ein Kippfenster zum Lüften geöffnet, welches dann aus noch unbekannten Gründen aus ca. 8-9 Metern herab stürzte.
Der mit dem Rettungshubschrauber eingeflogene Norarzt ließ beide Verletzten in Krankenhäuser transpoertieren, wobei zwar ernsthafte Verletzungen vorliegen, jedoch keine Lebensgefahr besteht. Die Ermittlungen dauern an.
10:15:28 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandFeuer im Hotel Berghof in Hohegeiß
In der Nacht vom 19. auf den 20.09.2009, gegen 23.04 h, kam es im ehemaligen Hotel Berghof, in Hohegeiß, zu einem Gebäudebrand. Da das Gebäude zur Zeit unbewohnt ist, kam es nicht zu Personenschäden.
Die eingesetzten Ermittler der Polizei gehen bei der Brandursache vor Brandstiftung aus. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 25.000 Euro. Der Brand wurde von der FFW Braunlage und Hohegeiß gelöscht.
10:14:14 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandAngriff auf Infotisch der NPD in Paderborn
Am Samstag, 19.09. um 15:38 Uhr wurde ein Infotisch der NPD in der Fußgängerzone der Paderborner Innenstadt von bisher unbekannten Störern angegriffen. Dieser Infotisch war der Polizei im Vorfeld nicht bekannt.
Ca. 15 Jugendliche, dunkel gekleidet, mit Kapuzenpullis traten schlagartig auf, warfen den Infostand um und bedrängten die 5 NPD- Mitglieder. Dabei ging der als Infotisch genutzte Tapeziertisch zu Bruch und eine Tasche mit Flyern der NPD wurde entwendet. Personen kamen nicht zu Schaden.
Die Personengruppe hatte sich bei Eintreffen der Polizei schon entfernt. Eine Fahndung nach den Personen verlief negativ. Durch die NPD wurde Strafantrag gestellt.
10:12:57 -
redaktion -
19. September 2009
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandMülheim - Babyleiche in der Wohnung
Donnerstagabend (17.September, 20.30 Uhr) wurde die Polizei durch ein Krankenhaus informiert, das eine junge Frau nach Kindsgeburt behandelt, jedoch das Baby nicht bei sich hatte. Polizeiliche Ermittlungen führten die Beamten in die Wohnung der Mutter an der Kleiststraße, wo sie das Baby tot auffanden.
Nach Einleitung eines Todesermittlungsverfahrens wurden die 21- jährige Mutter und ein 22- jähriger Mitbewohner nach polizeilicher Befragung wieder entlassen.
17:46:10 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandPunks - Krawalle am Bunten Haus in Celle reißen nicht ab
Am Sonnabend, dem 19.09.2009, wurde die Rettungsleitstelle des Landkreises Celle um 01.33 Uhr telefonisch informiert, dass eine Person nach einer Schlägerei stark blutend und nicht ansprechbar auf dem Gelände der CD-Kaserne beim dortigen autonomen Kommunikationszentrum "Buntes Haus" am Boden liege.
Daraufhin wurden zwei Funkstreifenwagen mit vier Beamten zum Ereignisort entsandt. Beim Eintreffen der Polizei hielten sich bei mildem Wetter ca. 50 Personen und dabei insbesondere Punker am Eingang auf. Offensichtlich waren viele der jungen Leute, die zu einem Punkkonzert auch aus Hamburg und Hannover nach Celle gereist waren, erheblich angetrunken und reagierten sehr aggressiv auf das Erscheinen der Polizei. U. a. wurde gerufen, dass "die Bullen abhauen" sollten.
Da sich die verletzte Person im "Bunten Haus" befinden sollte, gingen die Polizisten in den Eingangsbereich und sahen im Flur einen 26jährigen Mann auf dem Boden liegen. Er blutete im Gesicht und war augenscheinlich bewusstlos.
Als die Beamten dem Verletzten helfen wollten, stießen mehrere Personen gemeinsam die Polizisten vor die Brust und zogen bzw. drückten sie mit Gewalt vom Flur und Eingang weg. Nach Aufforderung, den Weg frei zu machen, wurde geäußert, die "Polizei habe hier Hausverbot und werde nicht hineingelassen."
Erst nach 10 Minuten kamen Rettungssanitäter und Notarzt, die dem immer noch bewusstlosen Mann halfen. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte die Polizei dem Verletzten nicht helfen. Er war auf Grund von Schlägen ins Gesicht ohnmächtig geworden, da eine Vorverletzung bestand. Nach Behandlung wurde er aus dem Krankenhaus entlassen.
Zu dem Vorfall stellt die Polizei fest:
· Der angetrunkene Mob hat über einen Zeitraum von 10 Minuten eine fachkundige Hilfe des Verletzten durch die Polizei verhindert. In dieser Zeit hätte der Mann schweren Schaden nehmen können.
· Die Ermittlungen wurden vereitelt und Polizeibeamte tätlich angegriffen, ein entsprechendes Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wird eingeleitet.
Der Celler Polizeichef und Kriminaldirektor Gerd Schomburg greift die Zustände im "Bunten Haus" auf:
"Hier wurde eine rote Linie überschritten. Es ist nicht das erste Mal, dass Polizeibeamte am "Bunten Haus" gehindert werden, ihre Arbeit zu machen. Der Angriff auf die Beamten, die einem Bewusstlosen helfen wollten, ist völlig unakzeptabel.
Die Haltung der Besucher, die offensichtlich von den Betreibern geduldet oder gefördert wird, ist nicht neu. In den letzten Jahren wurden dort Rechtsextremisten von Vermummten mit Stuhlbeinen und Pfefferspray zusammengeknüppelt, als sie über den Hof gingen, anlässlich einer Hippie-Party haben Zivilfahnder im Haus den ungenierten Handel mit illegalen Drogen beobachtet. Und Alkohol scheint in diesem Kommunikationszentrum ebenfalls hochwillkommen zu sein. Wir haben hier inzwischen einen Anlaufpunkt der Straßenkrawallszene.
Land auf Land ab wird gegen Alkohol und Drogen gepredigt und Präventionsprogramme werden gefahren - während im Bunten Haus ab und an gedealt und bei Konzerten reichlich Alkohol konsumiert wird. Das hier Linksextremisten Fuß gefasst haben, macht die Angelegenheit noch zwielichtiger.
Die Sinnhaftigkeit der Existenz dieses Treffpunktes erkenne ich derzeit nicht. Die Förderung dieses Projekts mit staatlichen Geldern scheint überprüfenswert.
Ich hoffe, die Politiker in Celle befassen sich mit dem Thema: Entweder man diktiert dem Bunten Haus bei der anstehenden Entscheidung über die Verlängerung des Pachtvertrags Bedingungen, die Konsequenzen für solches Verhalten vorsehen oder man zieht in Betracht, Schluss zu machen. Polizisten sind kein Freiwild."
17:45:18 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandMord - 65-jähriger Mann in Greven getötet
Ein 65-jähriger Mann wurde heute (19. September) während des Vormittags in Greven von dem leiblichen Vater seines Enkelkindes getötet. Der 65-jährige Mann war mit seiner Frau und seiner Tochter zu dem 40-jährigen Mann nach Greven gefahren.
Zuvor hatte es zwischen seiner Tochter und dem 40-Jährigen, die ein gemeinsames Kleinkind hatten, Sorgerechtsstreitigkeiten gegeben. Beide sind nicht miteinander verheiratet und wohnten auch nicht zusammen.
"Der 40-jährige Grevener hatte vorgestern sein leibliches Kind in Münster abgeholt und mit nach Greven genommen," so Wolfgang Schweer, Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Münster. Am heutigen Tage wollte dann die Mutter, die das Sorgerecht hat, mit Unterstützung ihrer Eltern das 1 ½ - jährige Kind wieder abholen. "Unter einem Vorwand verschaffte man sich dann Zugang zum Keller des Hauses und stellte den Strom ab, damit der 40-Jährige gezwungen war, in den Keller zu kommen," teilt Kriminalhauptkommissar Franz Richter, der Leiter der Mordkommission, mit.
Während er dann tatsächlich dort auch erschien, versuchte die Mutter, ihr Kind aus einem oberen Stockwerk zu holen.
Zwischenzeitlich kam es dann zum Streit zwischen dem 65-jährigen Opa des Enkelkindes und dem 40-jährigen Vater des Kindes in dessen Verlauf der Ältere vom Jüngeren niedergestochen wurde. "Trotz notärztlicher Behandlung verstarb er dann im Gartenbereich," so Wolfgang Schweer. Der 40-Jährige konnte festgenommen werden. Die Obduktion wird morgen erfolgen. Die Polizei Münster richtete eine 10-köpfige Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Franz Richter ein.
17:43:37 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandStreitigkeiten vor Parteizentrale Die Linke in Lübeck
Am Freitagnachmittag, den 18.09.09, kam es in der Hundestraße zu Streitigkeiten zwischen angetrunkenen Männern mit rechtem Gedankengut und Angehörigen der Partei "Die Linke", bei denen unter anderem der Kreisvorsitzende der Lübecker "Linken" leicht verletzt wurde.
Gegen 16.45 Uhr sollen zwei Männer, die äußerlich dem rechten Spektrum zuzuordnen sind, die Fahne der Partei aus der Halterung gerissen und mitgenommen haben. Der Kreisvorsitzende hat den Vorfall bemerkt und die Polizei gerufen. Die beiden Täter sollen versucht haben, die Fahne mit einem Feuerzeug in Brand zu setzen, als dies nicht klappte, sollen sie die Fahne zerrissen haben und mit den Füßen darauf herumgetrampelt sein.
Die Männer verschwanden dann in einem Hauseingang. Während der Kreisvorsitzende gegenüber vor der Stadtbibliothek auf die Polizei wartete, sind die Tatverdächtigen, nun in Begleitung eines dritten betrunkenen 34 jährigen Mannes und einer 19 jährigen Frau, wieder auf die Straße getreten. Dann entwickelten sich Streitigkeiten, bei denen eine Radfahrerin und der Kreisvorsitzende der "Linken", weggeschubst wurden. Der 43 Jährige verletzte sich dabei leicht, benötigte nach eigenen Angaben aber keine sofortige ärztliche Versorgung. In dieser Situation ging bei der Polizei ein weiterer Notruf ein, es sollten nun auch "Kollegen" angegriffen werden.
Weitere Streifenwagen wurden an den Einsatzort entsandt, waren aber tatsächlich zur Bewältigung der Lage nicht erforderlich, mit den "Kollegen" waren wohl Parteifreunde gemeint. Der Vorfall mit der Parteifahne dürfte unstrittig sein, die Schubserei konnte am Einsatzort nicht vollends aufgeklärt werden, dies bedarf noch weiterer Ermittlungen. Die Angreifer waren allesamt angetrunken, einer von ihnen soll noch "Heil Hitler" und "Sieg Heil" gerufen haben, auch Beleidigung wird ihnen vorgeworfen.
Die Polizisten stellten sämtliche Personalien fest. Bei den mutmaßlichen Haupttätern handelt es sich um zwei hinlänglich polizeibekannte Lübecker im Alter von 28 und 36 Jahren. Die beiden sorgen immer wieder für Polizeieinsätze im Stadtgebiet, völlig unabhängig zu ihrem latent vorhandenen rechtsgerichteten Gedankengut.
Sie sind dem rechten Spektrum zuzuordnen, ohne jedoch festen Strukturen anzugehören. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen wieder entlassen, die Polizei leitete Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Körperveletzung, Beleidigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.
10:44:51 -
redaktion -