30. November 2009
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandSchalksmühle - Einbrecher nehmen Tresor mit
Im Tatzeitraum vom 28.11.2009, 22:00 Uhr, bis zum 29.11.2009, 06:45 Uhr, drangen bislang unbekannte Täter in eine Tankstelle an der Heedfelder Straße ein. Sie hebelten hier die Eingangstür und die Bürotür auf. Aus dem Bürotrakt nahmen sie einen 150 kg schweren Tresor mit. Dieser wurde - geöffnet - gegen 10:25 Uhr im Bereich des Pendlerparkplatzes Lüdenscheid Nord aufgefunden. Der angerichtete Sachschaden beträgt ca. 6.000,-- Euro. Wer Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge geben kann, möge sich mit der Polizei in Halver (02353-9199-0) in Verbindung setzen.
11:20:07 -
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30. November 2009
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandRaubüberfall auf Imbiss in Kassel
Am vergangenen Samstag, gegen 21.50 Uhr, überfielen zwei unbekannte Männer, unter Vorhalt einer Schusswaffe, einen 60-Jährigen in seiner Imbissbude an der Wolfhager Straße. Die Täter flüchteten mit den Tageseinnahmen zu Fuß in unbekannte Richtung.
Nach Berichten des Überfallenen war er am Samstagabend, beim Schließen seiner Imbissbude, von einer männlichen Person mit einer schwarzen Pistole bedroht worden. Der Täter forderte in akzentfreiem Deutsch die Tageseinnahmen.
Da der 60-Jährige nicht sofort reagierte, stieß ihn der Täter zur Seite, griff nach einer unbestimmten Menge Bargeld und flüchtete aus dem Imbiss. Den zweiten Täter bekam der Beraubte nicht zu Gesicht, diesen hörte er nur, da er außerhalb des Imbiss blieb und dort vermutlich Schmiere stand. Nach Angaben der vor Ort eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes beschrieb das Opfer die schwarze Pistole ähnlich einer Beretta, da der Lauf vorne aus dem Schlitten geschaut habe. Den Haupttäter, der bei dem Raubüberfall eine weiße Plastikmaske trug, beschrieb der 60-Jährige außerdem wie folgt:
Mann, ca. 18 - 20 Jahre, 1,80 - 1,85 Meter groß und schlank. Bekleidet war dieser mit einer dunklen, ungefütterten Jacke mit Kapuze, blauer Baggy-Jeans (sog. Skater-Hose) und hellen Turnschuhen.
Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter KS - 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. Die Ermittlungen führt die für Raubdelikte zuständige AG Raub beim Kommissariat K 11.
Torsten Werner Polizeioberkommissar 0561 / 910 - 1021
11:18:56 -
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30. November 2009
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandVerletzte auf dem Straelener Weihnachtsmarkt an einem Grillstand
Wie bereits berichtet waren am Sonntag Vormittag auf dem Straelener Weihnachtsmarkt an einem Grillstand mehrere Personen verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hielten sich zu diesem Zeitpunkt der 41-jährige Betreiber aus Straelen sowie drei Beschäftigte an dem Grillstand auf. Da einer der beiden mit Gas betriebenen Würstchengrills nicht ordnungsgemäß funktionierte, sollte ein Grill außer Betrieb genommen werden.
Der Grill sollte daher von der Gasflasche genommen werden. Hierbei strömte mutmaßlich Gas aus der Gasflasche aus. Durch die im Bereich des Grills herrschende Hitze wurde vermutlich das auströmende Gas entzündet, so dass es zu einer Verpuffung und einer Feuerfontäne bzw. meterhohen Stichflamme kam. Hierdurch wurden vier Personen in Mitleidenschaft gezogen. Der 41-jährige Betreiber zog sich leichte Verbrennungen zu. Einem 18-jährigen Auszubildenden wurden durch die Flamme die Haare angesengt, ansonsten blieb er jedoch unverletzt. Zwei weitere Mitarbeiter zogen sich jedoch schwere Verletzungen zu.
So erlitten ein 22-jähriger Mann aus Geldern und ein 40-jähriger Mann aus Kempen Verbrennungen an Armen, Händen und im Gesicht. Beide wurden in eine Duisburger Klinik transportiert, wobei der 40-jährige mit dem Rettungshubschrauber nach Duisburg geflogen wurde. Für beide Personen besteht allerdings keine Lebensgefahr. Die Polizei stellte anschließend den Grill sowie die Gasflasche sicher, um sie ggfls. untersuchen zu lassen. Die Ermittlungen dauern an.
11:17:04 -
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Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandFeuer in Mehrfamilienhaus in Husum
Der Wohnungsbrand in der Husumer Friedrichstraße wurde heute gegen 4.35h gemeldet: sofort rückten Feuerwehr und Polizei aus. Der Brand war aus bislang ungeklärter Ursache im 1. OG des Hauses ausgebrochen, der Wohnungsinhaber konnte sich selbständig aus der brennenden Wohnung retten.
Er sowie zwei eingesetzte Beamte erlitten bei der Evakuierung der übrigen Bewohner Rachgasvergiftungen. Die Wohnung brannte vollständig aus, das Feuer breitete sich auf das Dach aus, doch dank der drei Wehren aus Husum, Schobüll und Mildstedt konnte das Feuer schnell gelöscht und ein weiteres Übergreifen verhindert werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 60.000 - 70.000 Euro. Die Ermittlungen der Kripo dauern an.
11:15:44 -
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29. November 2009
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandGroß-Gerau Dornheim - Stallungen niedergebrannt
Das Feuer auf dem Gehöft war in einer Halle, in der sich Fahrzeuge befanden, aus bislang unbekannter Ursache ausgebrochen. Im Verlauf griffen die Flammen auf landwirtschaftliche Nebengebäude, einen Kuhstall und einen Schweinestall, über. Durch das rasche Einwirken der Feuerwehren wurde das weitere Übergreifen auf Wohngebäude verhindert. Vorsorglich wurden insgesamt 40 Häuser geräumt, diese sind zwischenzeitlich aber wieder freigegeben. Ein Anwohner verletzte sich durch Rauchgasinhalation leicht.
Obwohl die Einsatzkräfte den größten Teil der Nutztiere retten konnten, verendeten ca. 13 Schweine und 10 Kühe.
Durch den Brand entsteht ein Sachschaden in Höhe von ca. 300.000 EUR.
Wegen derzeitiger Unbewohnbarkeit des Wohnhauses wird die Familie des Geschädigten durch den Bürgermeister der Stadt Groß-Gerau vorübergehend untergebracht.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
10:08:46 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandPorta Wetfalica - 18-Jähriger randalierte auf dem Nachhauseweg
Auf dem Heimweg von der Discothek Bahnhof PW randalierte ein 18-jähriger Holzhauser u. a. auf der Straße Am Jungfernholz. Aus Frust über seinen Fußmarsch beschädigte er mehrere Pkw an den rechten Aussenspiegeln. Anwohner bemerkten den alkoholisierten Randalierer und riefen die Polizei zur Hilfe. Bei Eintreffen der Beamten versuchte der 18-Jährige zu flüchten, konnte aber nach kurzer "Verfolgung" vorläufig festgenommen werden.
Mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizei Minden unter der Tel.-Nr. 0571-88660 in Verbindung zu setzen.
10:07:35 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandOdenthal - Taxifahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt
In den frühen Morgenstunden des 29.11.2009 geriet ein 44jähriger Gladbacher Taxifahrer, der mit seinem Taxi von Scheuren Richtung Odenthal unterwegs war, in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem PKW gegen einen Baum.
Bei dem Unfall verletzte sich der Fahrer schwer und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von nicht angepaßter Geschwindigkeit als Ursache aus.
10:06:31 -
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Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandGifhorn - Einfamilienhaus in Flammen
Am frühen Abend des Samstag, 28.11.09, 17.24 Uhr, wird der Polizei durch eine aufmerksame Passantin mitgeteilt, dass in Gifhorn, Wilscher Weg, gegenüber der Bundespolizei ein Einfamilienhaus in Flammen steht. Als Polizei und Rettungskräfte eintreffen stehen bereits das gesammte Obergeschoß und der Dachstuhl des Einfamilienhauses in Flammen. Drei Söhne im Alter von 20, 17 und 9 Jahren befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus, konnten sich aber unverletzt in Sicherheit bringen.
Die übrigen Mitglieder der achtköpffigen Familie hielten sich nicht zu Hause auf. Die Feuerwehren Gifhorn und Gamsen waren bis gegen 21.00 Uhr mit Löscharbeiten beschäftigt. Dennoch brannte das gesammte Obergeschoß des Hauses ab. Verhindert werden konnte ein Ausbreiten des Brandes ins Erdgeschoß sowie ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Häuser.
Die Brandursache ist bis dato nicht bekannt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Der Schaden dürfte nach ersten Schätzungen über 200000 Euro betragen.
10:05:33 -
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28. November 2009
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandJugendliche Randalierer in Meerbusch
Nachdem sich jugendliche Randalierer in Meerbusch aus dem Veranstaltungsraum "Winterwelt" auf dem Dr.- Franz- Schütz- Platz nach einer Körperverletzung nicht entfernen wollten, verhinderte die Polizei weitere Aggressionen durch ein großes Aufgebot.
Am Freitagabend ( 27.11.2009 ), gegen 21.15 Uhr, erhielt die Leitstelle in Neuss Kenntnis von einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen in Meerbusch auf dem Dr.- Franz- Schütz- Platz. Einer der Hauptbeteiligten wurde zur Personalienfeststellung zum Funkstreifenwagen verbracht. Dieser Maßnahme widersetzte er sich. Aus einer Gruppe Jugendlicher heraus, versuchte einer, den Festgehaltenen zu befreien.
Dies nutzte ein weiterer Tatverdächtiger. Er versuchte sich durch Flucht den weiteren Maßnahmen der Polizei zu entziehen. Da eine Eskalation des Geschehens vor Ort nicht ausgeschlossen werden konnte, fuhren mehrere Einsatzwagen aus dem gesamten Kreisgebiet zum Einsatzort. Die Störer wurden vom Veranstaltungsort verwiesen. Dem kamen sie nur zögerlich nach. Neben den vor genannten beiden Störern mussten noch weitere sechs Jugendliche zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen werden. Sie wurden teils von den Erziehungsberechtigten abgeholt bzw. nach Hause entlassen. Bei den Störern handelte es sich um Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren, die im Stadtgebiet Meerbusch wohnen. Einer der Festgehaltenen klagte nach seiner Ingewahrsamnahme über Atemnot. Er wurde noch vor Ort medizinisch betreut. Der behandelnde Arzt konnte keinerlei Beeinträchtigungen feststellen.
10:39:34 -
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27. November 2009
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandWaffenamnestie nur noch bis zum 31.12.
Illegal besessene Waffen und Munition können nur noch bis zum 31.12.2009 straffrei abgegeben werden. Nach Ablauf dieser Frist wird der Besitz solcher Waffen oder Munition strafrechtlich verfolgt. Darauf weist die Kreispolizeibehörde Gütersloh hin.
750 Personen haben von der Möglichkeit Waffen und Munition abzugeben, bislang Gebrauch gemacht. Dabei wurden insgesamt etwa 1.500 Waffen und entsprechend viel Munition abgegeben. Hiervon war jedoch nur der deutlich geringere Teil, etwa 50 Waffen, nicht legaler Herkunft. Diese Waffen stammten beispielsweise aus Erbschaften und waren von Hinterbliebenen nicht oder verspätet gefunden worden. Waffen, mit denen etwa Kapitaldelikte verübt worden waren, waren nicht unter diesen illegalen Waffen!
Im Hinblick auf die organisatorische Abwicklung bittet die Kreispolizeibehörde Gütersloh, Waffen und Munition innerhalb der nächsten Tage und Wochen abzugeben und nicht bis zum Jahresende zu warten. Die Polizeiwachen in Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück, Halle, Versmold oder Schloß Holte-Stukenbrock und die Waffenbehörde der Kreispolizeibehörde Gütersloh, Herzebrocker Str. 142, 33334 Gütersloh nehmen die Waffen weiter entgegen.
Ab dem kommenden Jahr will die Kreispolizeibehörde dann verstärkt die Aufbewahrung der verbliebenen Waffen und Munition überprüfen.
Nähere Informationen finden Sie auf unseren Internetseiten:
www.polizei-gt.de unter "Online-Service".
10:24:53 -
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Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandHarburg - Polizei geht mit Großaufgebot gegen kriminelle Einbrecher vor
Donnerstag, 26.11.09 Seit den Mittagsstunden waren mehr als 200 Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Harburg, der Polizeidirektion Lüneburg sowie der Niedersächsischen Bereitschaftspolizei im Einsatz. Unter der Gesamteinsatzleitung von Polizeirat Wilfried Reinke haben die Beamten an zwölf Kontrollstellen insgesamt 1023 Fahrzeuge angehalten und kontrolliert. Zivile Fahndungskräfte waren in den Wohngebieten des Landkreises unterwegs, um verdächtige Personen zu überprüfen. Selbst aus der Luft machte die Polizei Jagd auf Einbrecher. "Mit der Unterstützung eines Polizeihubschraubers waren wir hier für etwaige Verfolgungsfahrten gut vorbereitet", so Reinke.
Ziel dieser konzertierten Aktion war und ist es, den verschiedenen Tätergruppierungen, die für die Serie von Wohnungseinbrüchen im Landkreis Harburg verantwortlich sind, auf die Schliche zu kommen.
"Die heutigen Kontrollen decken große Bereiche des Landkreises ab. An Hauptverkehrsstraßen, an Anschlussstellen der Autobahnen 1 und 7 sowie im öffentlichen Personennahverkehr sind Beamte im Einsatz", so der 43-Jährige.
In Rade wurden gegen 18 Uhr drei rumänische Staatsangehörige im Alter von 23, 28 und 33 Jahren vorläufig festgenommen. Bei ihnen besteht der Verdacht des gewerbsmäßigen Bandendiebstahls. Bei ihnen wurden rund 80 Stangen Zigaretten sichergestellt.
In erster Linie galt es, durch die Vielzahl der Kontrollen Informationen für die weiteren Ermittlungen zu gewinnen. Dass sich routinierte Kriminelle dadurch nicht gänzlich abschrecken lassen, zeigte sich am Abend. So wurden drei Einbrüche in Rosengarten/Sottorf, in der Straße Roter Kamp, in Dohren, in der Johann-Fock-Straße und in Jesteburg, in der Straße Auf den Krögen gemeldet. Jeweils während die Bewohner abwesend waren, stiegen Diebe durch Terrassentüren oder Fenster in die Einfamilienhäuser ein und stahlen Schmuck und ein Laptop.
Hinweise zu verdächtigen Fahrzeugen oder Personen nimmt die Polizei in Buchholz unter der Telefonnummer 04181/2850 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
10:24:16 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandEssen - Containerfahrzeug umgestürzt, Fahrer im Fahrzeug eingeschlossen
Aus bisher ungeklärter Ursache ist heute Morgen auf der Pferdebahnstraße ein mit Abfällen beladener Container-LKW aus Mülheim umgestürzt. Das Fahrzeug blieb auf dem Gehweg liegen. Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeschlossen, war aber bei Eintreffen der Rettungskräfte ansprechbar. Nachdem die Männer die Frontscheibe entfernt und die Dachluke des Führerhauses geöffnet hatten, konnten sie mit der medizinischen Versorgung des 52-jährigen Mannes beginnen.
Er kam mit schweren Verletzungen unter notärztlicher Begleitung ins Krankenhaus. Während der Rettungsaktion musste die Pferdebahnstraße voll gesperrt werden, der Berufsverkehr war erheblich gestört. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wird das Fahrzeug von einem Unternehmer aufgerichtet und abtransportiert.
10:23:05 -
redaktion -
26. November 2009
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandOberhausen - Schiffsunfall mit tödlichem Ausgang
Rhein-Herne-Kanal, Brücke Konrad-Adenauer-Allee (ots) - Am Mittwoch, 25.11.2009, 21.50 Uhr, war das Tankmotorschiff "Vestland", Heimathafen Rotterdam, leer auf der Fahrt in Richtung Norden, als es aus noch unbekannter Ursache mit seinem Ruderhaus gegen die Unterkante der Konrad-Adenauer-Brücke in Oberhausen stieß.
Dadurch wurde das Ruderhaus abgerissen und in den Kanal geschoben, wobei der 58-jährige Steuermann mit unter Wasser gezogen wurde und ertrank. Der 54-jährige Schiffsführer wurde schwer verletzt ins Evangelische Krankenhaus eingeliefert, in dem er mit einem Beinbruch stationär verblieb. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Der RHK bleibt gesperrt, bis das Ruderhaus am 26.11.09 im Verlauf des Vormittags durch das WSA geborgen werden kann.
10:14:18 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandVier Maskierte überfallen brutal Wilnsdorfer Ehepaar in Wohnung
Vier Maskierte überfallen Wilnsdorfer Ehepaar in Wohnung und rauben Schmuck in beträchtlicher Höhe
Am Dienstagabend, den 24.11.2009, ereignte sich in Wilnsdorf ein brutaler Überfall auf ein älteres Ehepaar, bei dem die Täter Schmuck in beträchtlicher Höhe raubten.
Gegen 21.Uhr drangen die (mindestens) vier maskierten Täter in das private Wohnhaus in Wilnsdorf ein und überwältigten anschließend den 60-jährigen Ehemann und dessen 59-jährige Ehefrau, die zu diesem Zeitpunkt vor dem Fernseher saßen. Im weiteren Verlauf des Überfalls wurde das Ehepaar von den Tätern auch gefesselt. Unter massiven Drohungen forderten die Täter dann von den Eheleuten die Herausgabe von Bargeld.
Nachdem der Ehemann den Tätern zunächst aus einem Tresor diverse Schmuckgegenstände sowie einen vierstelligen Eurobetrag an Bargeld ausgehändigt hatte, forderten die Täter noch mehr Bargeld. Dazu durchsuchten sie schließlich auch mehrere Zimmer und Möbelstücke des Gebäudes und entwendeten in diesem Zusammenhang auch noch ein silbernes Tafelbesteck.
Nachdem die Täter dann weiterhin erheblichen Druck auf das Ehepaar ausgeübt hatten, gelang es ihnen, den Ehemann zu zwingen, noch einen zweiten Tresor zu öffnen. Dabei wurde der 60-Jährige auch geschlagen und mit dem Tode bedroht. Der Ehemann öffnete daher den Tresor und übergab den Tätern noch mehrere darin befindliche Goldmünzen.
Nachdem die vier Männer sich über etwa 1.5 Stunden in dem Haus aufgehalten hatten, verlangten sie von dem Ehepaar die Herausgabe ihrer Fahrzeugschlüssel. Nachdem ihnen diese ausgehändigt worden waren, flüchteten die Unbekannten mit einem schwarzen Mercedes Benz Coupe des Ehepaares.
Vorher jedoch sperrten sie das gefesselte Ehepaar in einem Badezimmer des Hauses ein. Nachdem es dem Ehemann dann gelungen war sich zu befreien, wurde schließlich die Polizei alarmiert.
Das von den Tätern entwendete Mercedes Coupe wurde kurz vor Mitternacht auf einem Pendlerparkplatz an der L 722 (Anschlusstelle der BAB 45) wieder aufgefunden und von der Polizei sichergestellt.
Die Täter, die mit russischem Akzent sprachen, werden wie folgt beschrieben:
Haupttäter: "Hüne", 190-195 cm groß, kräftig, athletisch, sportlich, attraktives Aussehen, schwarz/braune Augen, trug einen "Beduinenschal" als Maskierung und schwarze Velours- Sneaker sowie eine schlammfarbene Outdoorhose mit Seitentaschen und eine schlammfarbene Nickijacke.
2. Täter: wurde "Daniel" genannt,
3. Täter: circa 172 groß, heller Typ, helle Augen, weiße, übergroße Trainingshose, helle Socken, dunkles ebenfalls ein dunkles "Beduinentuch", wirkte insgesamt noch jung
4. Täter: war handwerklich begabt, trug ein schwarzes Sweatshirt, eine schwarze Hose mit vielen Taschen und Werkzeug darin, circa 175 cm groß und kräftig bzw. dick.
Bei den von den Tätern erbeuteten Schmuckgegenständen handelt es sich um solche von beträchtlichem Wert.
Die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein und die Staatsanwaltschaft Siegen haben unverzüglich nach Bekanntwerden des Überfalls ihre intensiven Ermittlungen aufgenommen.
Spezialisten der Kriminalpolizei und des Erkennungsdienstes suchten sofort den Tatort auf und sicherten dort noch bis in die Nacht hinein von den Tätern hinterlassene Spuren.
Da zunächst auch ein so genannter Homejacking-Fall nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde nach dem entwendeten Mercedes eine bundesweite Fahndung ausgelöst.
Das für schwere Raubdelikte zuständige Siegener Kriminalkommissariat KK 21 bewertet den vorliegenden Überfall jedoch nicht in einer Reihe mit den zuletzt im südlichen Siegerland stattgefundenen Einbrüchen, bei denen es den Tätern gezielt um das Erlangen von Schmuckgegenständen ging.
Der Leiter des KK 21, Kriminalhauptkommissar Harald Jentsch, dazu: "Bei den Einbrüchen in den letzten Wochen im südlichen Siegerland waren die betroffenen Wohnungsinhaber nie zu Hause. Bei dem jetzigen Überfall auf das Ehepaar gehen wir hingegen davon aus, dass die Täter genau wussten, dass das Ehepaar zu Hause ist. Obwohl die vier Unbekannten Schmuck in beträchtlicher Höhe erbeutet haben, war dies nach unserem jetzigem Kenntnisstand nicht ihr erklärtes Ziel. Ihnen kam es vornehmlich auf das Erlangen von möglichst viel Bargeld an. Deshalb sehen wir derzeit auch keine Tatzusammenhänge zwischen den Einbrüchen und dem aktuellen Überfall auf das Ehepaar."
Im Hinblick auf die erfolgreiche Aufklärung des jetzigen Überfalls auf das Ehepaar bitten die Ermittlungsbehörden die Bevölkerung um Mithilfe. Konkret fragen die Behörden:
"Wem sind am Dienstagabend (24.11.2009) verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Höhwäldchen in Wilnsdorf aufgefallen?"
"Wem sind die Täter auf ihrem Fluchtweg von dem Wohnhaus des Ehepaares zu dem Pendlerparkplatz an der L 722 in dem schwarzen Mercedes Coupe aufgefallen?"
"Wer hat am Dienstagabend auf dem besagten Pendlerparkplatz Personen vor 21.00 Uhr beim Abstellen / Parken eines Fahrzeugs beobachtet?"
"Wer hat am Dienstagabend gegen 22.30 Uhr auf dem besagten Pendlerparkplatz Personen beobachtet, wie diese dort eines schwarzes Mercedes Coupe abgestellt haben und anschließend in ein oder mehrere andere Fahrzeuge umgestiegen sind?"
"Wer hat sonst in der Vergangenheit auf dem Pendlerparkplatz und im Bereich des Wohnhauses des Ehepaares verdächtige Wahrnehmungen gemacht?" und
"Wer kann zu den vier Tätern weiterführende Angaben machen?"
Hinweise nimmt die Polizei in Siegen unter 0271-7099-0 entgegen.
10:12:43 -
redaktion -
25. November 2009
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandBrand in einem Mehrfamilienhaus an der Homberger Straße in Moers
Am 24.11.2009, gegen 22:15 Uhr, kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Homberger Straße. Die 60-jährige Bewohnerin wurde durch die Feuerwehr Moers gerettet. Sie wurde mit lebensgefährlichen Brandverletzungen einem Duisburger Krankenhaus zugeführt.
Ein 31-jähriger Hausbewohner erlitt bei einem Rettungsversuch erhebliche Verletzungen, die stationär behandelt werden. Es besteht keine Lebensgefahr.
Die übrigen Hausbewohner konnten nach den Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
09:38:39 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandRaub auf Busfahrer in Kierspe
Am Dienstag, 24.11.2009, gegen 20:55 Uhr, befuhr der 60 jährige Meinerzhagener Busfahrer mit dem Linienbus aus Richtung Meinerzhagen kommend in Richtung Lüdenscheid. An der Haltestelle Kierspe, Schleifkotten, standen zwei Personen an der Bushaltestelle.
Der Fahrer hielt an und ließ die beiden Personen zusteigen. Unmitelbar darauf zogen die beiden Täter Waffen und forderten den Fahrer auf, die Tageseinnahmen heraus zu geben. Nachdem der Fahrer das Bargeld ausgehändigt hatte, flüchteten die Täter über die B 54 in unbekannte Richtung. Tätertbeschreibung: 1. männlich, ca 18 - 22 Jahre alt, ca. 180 cm groß, dunkle Jacke, dunkler Schal 2. männlich, ebenfalls 18 - 22 Jahre alt, ca 180 cm groß, schlank, helles Oberteil ( Pullover oder Jacke. Beide Täter sprachen deutsch mit Akzent.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Meinerzhagen (02354-9199-0) entgegen.
09:37:38 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandZwei verletzte Personen und fünf tote Pferde in Euskirchen-Hellenthal
Dienstagabend (19:00 Uhr) kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße 17. Eine 25-jährige Frau aus Hellenthal befuhr mit ihrem PKW die Landstraße 17, aus Richtung Rescheid kommend, in Richtung Landstraße 110. Zu dieser Zeit befand sich eine Gruppe von mehreren Islandpferden auf der Fahrbahn. Zudem war ein 16-jähriges Mädchen aus Hellenthal gerade dabei, die Pferde einzufangen.
Aufgrund der Dunkelheit und der Regen nassen Fahrbahn erkannte die PKW-Fahrerin das Mädchen und die Pferde zu spät und fuhr in die Gruppe hinein. Durch den Aufprall wurden mehrere Pferde von der Fahrbahn geschleudert. Das Mädchen wurde wahrscheinlich nicht vom Fahrzeug erfasst. Es wurde offenbar von einem Pferd getroffen und in den Graben geschleudert. Die 16-Jährige zog sich dabei lebensbedrohliche Verletzungen zu. Sie wurde vom Notarzt behandelt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezielklinik geflogen. Die PKW-Fahrerin wurde leicht verletzt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren.
Zwei Pferde wurden durch den Unfall sofort getötet. Drei weitere mussten durch herbei gerufene Tierärzte eingeschläfert werden. Ein Sachverständiger wurde mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens beauftragt. Wie sich heraus stellte, war der Strom führende Weidezaun der Pferdekoppel gerissen. Vermutlich waren die Tiere durch einen unbekannten Umstand in Panik geraten und hatte den Zaun durchbrochen.
09:36:40 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandApotheke in Hamburg-Rahlstedt überfallen
Die Polizei Hamburg fahndet nach einem unbekannten Mann, der einen bewaffneten Raubüberfall auf eine Apotheke verübt hat und mit 130 Euro Beute geflüchtet ist.
Der Täter betrat die Apotheke und bedrohte die 28 Jahre alte Angestellte mit einem Revolver. Die Frau musste dem Räuber Bargeld aus der Kasse aushändigen. Mit seiner Beute flüchtete der Unbekannte.
Die 28-Jährige blieb unverletzt und verständigte umgehend die Polizei. Eine Sofortfahndung mit zehn Funkstreifenwagen führte nicht zur Festnahme des Räubers. Er kann wie folgt beschrieben werden:
- 20 bis 30 Jahre alt - 160 bis 170 cm groß mit schlanker Figur - südländisches Erscheinungsbild - 3-Tage-Bart - bekleidet mit einem "Blaumann" und einer dunklen Jacke - maskiert mit dunkler, schulterlanger Perücke und einer Wollmütze
Das Raubdezernat im Landeskriminalamt (LKA 43) hat die Ermittlungen übernommen. In Tatortnähe stellten die Beamten die Maskierungsmittel sicher.
Hinweise zu der beschriebenen Person bitte an die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter der Rufnummer 4286-56789.
09:35:48 -
redaktion -
24. November 2009
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandGroßbrand in Schwelm
Am Montag abend um kurz nach 20 Uhr wurde die Feuerwehr Schwelm zur Carl-vom-Hagen-Straße alarmiert. Dort steht ein ca. 50 m breites Produktionsgebäude in Vollbrand. In diesem Gebäude befanden sich ein kunststoffverarbeitender Betrieb und eine Motorradwerkstatt.
Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig, weil in diesem Gebäude abgehängte Decken eine Ausbreitung des Feuers begünstigten. Menschenleben sind nicht in Gefahr. Ein Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten eine leichte Fingerverletzung.
Zeitweise wurde die Bevölkerung in der Schwelmer Innenstadt über Radiodurchsagen gewarnt und aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Schadstoffmessungen der Feuerwehr im Umkreis der Einsatzstelle hatten aber nur negative Ergebnisse.
Im Einsatz sind ca. 130 Einsatzkräfte der Feuerwehren Schwelm, Ennepetal und Wuppertal sowie des DRK Schwelm. Um den sogennanten Grundschutz der Stadt Schwelm zum Eingreifen bei möglichen weiteren Einsätzen sicher zu stellen, befinden sich Einsatzkräfte der Feuerwehr Sprockhövel in der Schwelmer Hauptfeuerwache in Bereitschaft.
Die Löscharbeiten werden bis in die Morgenstunden andauern.
09:23:52 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandGärtnerei in Schermbeck brennt
In der Nacht zu Dienstag gegen 02.45 Uhr kam es aus bisher ungeklärter Ursache auf dem Gelände einer Gärtnerei an der Straße Linnenhee zu einem Brand, der sich auf den Gewächshauskomplex ausdehnte.
Die Feuerwehr ist zurzeit noch mit den Löscharbeiten beschäftigt. Personen wurden nicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens kann momentan noch nicht beziffert werden.
09:22:35 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandEhemaliger Jorker Gemeindedirektor bei tragischem Unglücksfall ums Leben gekommen
Am gestrigen Abend ist der ehemalige Gemeindedirektor der Gemeinde Jork im Alten, der 62-jährige Richard Kladiwa bei einem tragischen Unglücksfall ums leben gekommen. Seine Ehefrau hatte sich bei den Beamten der Polizeistation Jork gemeldet und mitgeteilt, dass ihr Ehemann zu einem vereinbarten Treffpunkt um 17 h nicht erschienen und auch über Handy nicht erreichbar sei.
Bei einer Suchaktion, an der ca. 50 Feuerwehrleute aus Ladekop, Buxtehude und Dammhausen beteiligt waren, konnte Herr Kladiwa schließlich gegen 20:40 h an der Neubautrasse der Autobahn A 26 in einem dortigen Entwässerungsgraben tot aufgefunden und mit Hilfe der Feuerwehr geborgen werden. Herr Kaldiwa war bereits in der Vergangenheit im dortigen Bereich öfter mit seinem Hund spazieren gegangen und nun offenbar am Ufer des Grabens ausgerutscht und ins Wasser gestürzt. Die herbeigerufene Notärztin und die Besatzung eines Rettungswagens aus Buxtehude konnten dann nur noch den Tod des 62-Jährigen feststellen.
Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten durch die ermittelnden Beamten nicht gefunden werden.
09:21:33 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandRaubüberfall auf Angestellte einer Spielothek in Ahlen
Eine 52jährige Angestellte einer Spielothek an der Beckumer Straße hatte am 24.11.2009, gegen 01:00 Uhr, die Spielothek verschlossen und den Heimweg angetreten, als sie von zwei männlichen Tätern angesprochen und zu Boden gestoßen wurde.
Ihr wurde die Handtasche mit ihren persönlichen Gegenständen entrissen. Einer der Täter versuchte, ihr auch den Schlüssel der Spielothek zu entreißen. Dies gelang ihm jedoch nicht. Anschließend flüchteten die Täter in den gegenüberliegenden Park.
Täterbeschreibung: 2 männl. Personen, beide maskiert und dunkel gekleidet, ca. 185 cm groß, beide Personen sollen mit Pistolen bewaffnet gewesen sein, wobei einer die GES mit der Waffe bedrohte.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ahlen entgegen.
09:20:19 -
redaktion -
23. November 2009
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandDarmstadt - Schlägerei beim Fussballspiel
Am Samstag, 21.11.2009, gg. 14:41 Uhr, kam es auf dem Sportgelände der DJK/SSG, Kranichsteiner Straße, zu einem Zwischenfall. Am Rande der Gruppenliga Begegnung DJK/SSG gegen Eintracht Wald-Michelbach attackierten plötzlich 15 - 20 Personen, die zum Teil vermummt auftraten, die Fans aus Wald-Michelbach. Die unbekannten Angreifer zerrissen die Fahnen der Fangemeinde aus dem Odenwald, bewarfen sie mit den Fahnenstöcken und attackierten sie körperlich.
Zudem wurde offensichtlich Reizgas eingesetzt. Acht Fans der Eintracht Wald-Michelbach wurden leicht verletzt. Die Angreifer entfernten sich danach fluchtartig in verschiedene Richtungen.
Die vermummten Angreifer trugen Bomberjacken mit der Aufschrift Darmstadt und SV 98 (in altdeutscher Schrift). Ob es sich bei ihnen tatsächlich um Personen mit Bezug zur Fangemeinde des SV 98 handelt, steht nicht fest. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.
Die polizeiliche Fahndung nach den Tätern verlief bisher negativ. Zeugen, die auf dem Sportgelände oder im Umfeld verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06151-969-0, zu melden.
09:03:02 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandÜberall auf Sonnenstudio in Bonn-Schwarzrheindorf
Bei einem Überfall auf ein Sonnenstudio in Bonn-Schwarzrheindorf wurde am Freitagabend eine 21-jährige Angestellte verletzt. Gegen 21:00 Uhr betraten zwei maskierte Männer das Sonnenstudio an der Clemensstraße. Einer der Täter, er führte eine Handfeuerwaffe mit, blieb an der Tür stehen. Sein Komplize ging zum Tresen und bedrohte die 21-jährige Angestellte mit einem Messer. Er forderte von ihr die Herausgabe der Tageseinnahmen. Als die junge Frau der Forderung nicht nachkam, schlug ihr der Unbekannte mit der Hand ins Gesicht. Zwischenzeitlich war eine weitere Angestellte auf das Geschehen aufmerksam geworden und eilte ihrer Kollegin zur Hilfe. Daraufhin ließen die Tatverdächtigen von ihrem Vorhaben ab und liefen ohne Beute aus dem Ladenlokal.
Sie wurden wie folgt beschrieben:
• 18 - 25 Jahre alt • 1,80 - 1,85 m groß • schwarz gekleidet • beide trugen Skimasken und Sonnenbrillen bei Tatausführung
Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler fragen:
Wer hat am Freitagabend, in der Zeit zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr, in Schwarzrheindorf verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen, die mit dem Überfall in Verbindung stehen könnten?
Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 42. Rufnummer 0228 / 15 0.
09:00:40 -
redaktion -
22. November 2009
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandGroßfeuer in Intschede - Alter Bauernhof brannte
Auf einem bereits seit Monaten leerstehenden ehemaligen landwirtschaftlichen Gehöft in Intschede-Reer ist in der Nacht zu Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen vernichteten das Haupthaus sowie Teile eines angrenzenden Stallgebäudes. Der Schaden geht in die Zehntausende. Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei führte noch während der Löscharbeiten erste Ermittlungen durch und leitete ein Strafverfahren ein. Um weitere Untersuchungen durchführen zu können, wurde die Brandstelle beschlagnahmt. Kurz vor 1 Uhr war der Brand entdeckt worden.
Zu diesem Zeitpunkt brannte der Dachstuhl des ehemaligen Wohngebäudes bereits lichterloh. Die Flammen waren kilometerweit zu sehen. Die Rettungsleitstelle im Verdener Kreishaus löste Vollalarm für die Freiwilligen Feuerwehren Intschede, Blender und Einste aus. Rund 50 Löschkräfte waren bis zum frühen Morgen im Einsatz, um letzte Glutnester abzulöschen. Ein Großteil der Löscharbeiten konnte nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden. Das Löschwasser musste über mehrere hundert Meter zur Brandstelle gefördert werden. Vorsorglich wurde auch ein Rettungswagen zur Einsatzstelle beordert.
10:30:54 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandHildesheim - Alfeld - Streit vor der Disco
Am Samstag, morgens, kurz nach 06:00 Uhr, kam es vor einer Alfelder Discothek an der Hannoverschen Straße zu Streitigkeiten. Angeblich soll eine 23-j. Alfelderin von mehreren Personen mit so gen. "Migrationshintergrund" derart belästigt worden sein, dass sie ihren Bruder zur Hilfe habe rufen müssen.
Dieser, 24-jährig, aus Alfeld, sei bei der folgenden "körperlichen Auseinandersetzung" von den o.g. Personen zusammengeschlagen worden. Das Opfer, stark unter Alkoholeinfluss stehend, wurde hierdurch leicht verletzt u. musste ambulant im KH Alfeld behandelt werden.
Ein 27-Jähriger aus Bad Münder erhielt ebenfalls einen Faustschlag ins Gesicht. Wer für diese Tat verantwortlich ist, vermochte er nicht zu sagen. Auch er erlitt leichte Verletzungen. Zur Klärung werden Zeugen gebeten, sich mit der Alfelder Polzei in Verbindung zu setzen.
10:29:06 -
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Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandTaxifahrer in Duisburg überfallen
Am Sonntag, den 22.11.09, um 02.00 Uhr, wurde von bislang noch unbekannten Tätern zunächst ein Taxi in die Duisburger Altstadt zur Straße Peterstal bestellt. Während der Taxifahrer hier nun an der Haustüre klingelte, um seinen vermeintlichen Fahrgast aufzunehmen, bemerkte er 2 verdächtige Personen an seinem Fahrzeug. Einer der beiden Verdächtigen suchte offenbar im Fahrzeug nach Wertsachen. Als der Taxifahrer die beiden Personen ansprach, schlugen diese unvermittelt auf den Taxifahrer ein und entrissen ihm dessen Geldbörse. Anschließend entfernten sich die Täter über die Tibistr. in Richtung Beekstr..
Täterbeschreibung
beide männlich, Südländer, ca 18 bis 19 Jahre alt, ca 175 cm groß, schlank, dunkle Haare mit normalem Haarschnitt, beide Täter sahen sich sehr ähnlich, es könnten Zwillinge gewesen sein
Ein Täter war mit einer schwarzen Kapuzenjacke bekleidet, darunter trug er ein weißes Hemd. Die Kapuze hatte er über den Kopf gezogen. Der 2. Täter war ebenfalls mit einer schwarzen Jacke bekleidet
Hinweise von Zeugen bitte an die Polizei in Duisburg, Tel.: 0203/2800
10:27:49 -
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21. November 2009
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandAufmerksame Nachbarin verhindert Brandausbreitung in Lübeck
Eine aufmerksame Nachbarin aus dem Grünen Weg in Lübeck, verhinderte am 20.11.2009 ein größeres Schadenfeuer. Gegen 21:20 Uhr sah die Frau in einem gegenüberliegenden Haus Feuerschein. Sie alarmierte daraufhin sofort die Feuerwehr. Sofort wurde die zuständige Feuerwache 2 und die Freiwillige Feuerwehr Israelsdorf zum Einsatzort in Marsch gesetzt. Bei Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge bestätigte sich die Meldung der Anwohnerin.
Hinter einer verschlossenen Haustür konnte Feuerschein lokalisiert werden. Gewaltsam wurde die Tür geöffnet und zwei Trupps unter schwerem Atemschutz drangen in die Wohnung vor. Hierbei konzentrierte sich ein Trupp auf die Kontrolle der Räumlichkeiten und die dazugehörige Menschensuche. Angehörige, die an der Einsatzstelle eintrafen konnten dann sehr schnell Entwarnung geben.Es befand sich keine Person mehr in der Wohnung. Unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera wurden die Glutnester aufgespürt und mit Hilfe eines C- Rohres gelöscht. Um 21:35 Uhr konnte "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden.
Der in der Zwischenzeit alarmierte Entstörtrupp Elektrik der Stadtwerke Lübeck musste das Haus stromlos schalten um weitere Erkundungsmaßnahmen im Haus für die Einsatzkräfte zu ermöglichen. Um 22:25 Uhr meldete der Einsatzleiter "Feuer aus". Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Über die Brandentstehung und die Höhe des Schadens liegen zurzeit noch keine Erkenntnisse vor. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei zur weitern Ermittlung übergeben.
10:30:55 -
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Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandÜberfall auf Lottoannahmestelle in Duisburg Laar
Am Freitag, den 20.11.2009, 17.40 Uhr, betrat ein bislang noch unbekannter Täter eine Lottoannahmestelle auf der Florastr. in Duisburg-Laar und bedrohte die anwesende Angestellte mit einer Schusswaffe.
Als die Angestellte daraufhin lauthals um Hilfe schrie, verließ der Täter ohne Beute erlangt zu haben die Tatörtlichkeit und flüchtete in unbekannte Richtung. Der männliche Täter war ca. 20 - 30 Jahre alt, dunkel gekleidet und mit einer schwarzen Mütze sowie mit einem Schal maskiert. Hinweise bitte an die Polizei Duisburg Tel. 0203- 2800
10:29:30 -
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Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandRaubüberfall auf einen Celler Taxifahrer
Gerade mal 15 Minuten nach einem Raubüberfall zum Nachteil eines Taxifahrers hat es gedauert bis die Celler Polizei die zwei Täter festnehmen konnten. Der schnelle Einsatz des Polizeihubschraubers machte sich sofort bezahlt.
Gegen 05.40 Uhr bestiegen zwei junge Männer aus Celle im Bereich des Celler Bahnhofs ein Taxi, um in den Ortsteil Vorwerk gefahren zu werden. Während der Fahrt überlegten es sich die beiden Fahrgäste offensichtlich anders. Aus einem fadenscheinigen Grund wurde der 50-jährige Taxifahrer aufgefordert anzuhalten. Kaum angehalten stiegen die beiden 20 und 21-jährigen Männer aus Celle aus und zerrten den Taxifahrer aus seinem VW Touran. Im Anschluß daran schlugen die jungen Täter den Mann zusammen und raubten seine Geldbörse mit den Einnahmen der Nacht und das Taxi. Der 50-jährige aus Nienhagen erlitt durch die Schläge seiner Peiniger glücklicher Weise nur leichte Gesichtsverletzungen.
Die Fahrt der beiden Räuber ging nun in Richtung Groß Hehlen. Was sie jedoch nicht wussten, war der Umstand, dass das Taxi mit einem GPS-System ausgestattet war. Über die Taxi-Zentrale konnte der Weg des Taxi verfolgt werden. Eien Großfahndung der Polizei aus Celle begann. Die Celler Polizei reagierte schnell und setzte zur Fahndung einen im Landkreis Celle eingesetzten Polizeihubschrauber und mehrere Streifenwagen ein.
Schnell konnte das Taxi von "oben" ausgemacht werden. Gegen 05.55 Uhr wurden die beiden Täter auf einem Grundstück in der Kantor-Schmidt-Straße im Ortsteil Groß Hehlen gesichtet. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten einen der beiden Täter sofort festnehmen. Der 21-jährige versuchte sich durch eine weitere Flucht der Festnahme zu entziehen. Aber aus dieser Versuch misslang. Die Beamten konnten auch ihn kurze Zeit später vorläufig festnehmen. Das zuvor geraubte Taxi wurde im Bereich der Straßenzüge Hustedter Weg/Kantor-Schmidt-Straße aufgefunden. Die beiden leicht alkoholisierten Täter sind für die Celler Polizei keine "Unbekannten".Sie sind bereits mehrfach in Erscheinung getreten.
Die Ermittlungsbeamten der Celler Polizei haben ihre Arbeit bereits aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
10:28:30 -
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20. November 2009
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus Deutschland Großfeuer in Hanerau-Hademarschen
Bei einem Großbrand wurde am Freitagmorgen ein Geschäftshaus am Marktplatz in Hanerau-Hademarschen stark beschädigt. Drei Freiwillige Feuerwehren waren im Einsatz. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Der Brand wurde kurz nach 2 Uhr gemeldet. Das Feuer erstreckte sich da noch auf einen Verschlag, in dem ein benachbarter Supermarkt Leergut lagert. Beim Eintref-fen der ersten Kräfte der FF Hanerau-Hademarschen wenige Minuten später hatte das Feuer bereits auf den Dachstuhl des Geschäftshauses übergegriffen. In dem Gebäude befinden sich im Erdgeschoß eine Heißmangel und ein Geschäft für Haus-haltswaren. Das Obergeschoß diente als Lagerraum. In der Holzständerkonstruktion mit Blechplattenverkleidung fand das Feuer reichlich Nahrung.
Die unter Atemschutz eingesetzten Trupps hatten große Mühe, an die Brandherde zu kommen, da der ge-samte Dachbodenbereich voll gestellt und mit mehreren Leichtbauwänden unter-trennt war. Der Brandrauch zog auch in den unmittelbar angebauten Top-Kauf-Supermarkt und darüber liegende Wohnungen. Deren Bewohner wurden evakuiert und anderweitig untergebracht. Erst nachdem die Feuerwehr damit begonnen hatte, die Blechplattenverkleidung ab-zureißen, gelang es, an das Feuer heran zu kommen. Die Nachlöscharbeiten ziehen sich dann noch bis in den Vormittag des Freitag hin.
Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Hanerau-Hademarschen, Tha-den und Bendorf-Oersdorf mit rund 70 Einsatzkräften. Für die Eigensicherung der Kräfte stand ein Rettungswagen bereit.
Die Kripo Rendsburg hat die Ermittlungen zur Schadensursache und -höhe aufge-nommen.
09:26:02 -
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Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandFeuerwehrleute aus ganz Deutschland üben realitätsnah in Herdecke!
Drei Tage ist das ehemalige Betriebsgeländer der Westfalia Surge GmbH Schauplatz für verschiedenste Übungen von Feuerwehrleuten aus ganz Deutschland.
Hintergrund der gemeinsamen Übengen ist eine Zusammenarbeit der Städte Herdecke, Dortmund und Wuppertal mit dem Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen (IdF NRW), mit Sitz in Münster. Während von den städtischen Feuerwehren die Grundausbildungslehrgänge trainieren, nutzt das IdF die Gelegenheit, um angehende Führungskräfte auszubilden. 15 Brandreferendare aus der gesamten Bundesrepublik, die sich in der Ausbildung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst befinden, werden jeweils die Funktion des Einsatzleiters übernehmen.
Auf dem ehemaligen Betriebsgelände werden neben Brandeinsätzen auch technische Hilfeleistungen, wie das Befreien von Personen aus verunfallten Fahrzeugen trainiert. Nach dem Umzug des Industriebetriebes nach Bönen steht das Areal leer. Gerade für realitätsnahe Übungen der Feuerwehr bietet das Gelände sehr gute Rahmenbedingungen. Dies hat sich mittlerweile weit über die Stadtgrenzen herumgesprochen. Die Feuerwehr Herdecke freut sich daher über die Zusammenarbeit mit den Feuerwehrkollegen aus dem Umfeld.
Aus- und Fortbildung hat bei den Feuerwehren einen hohen Stellenwert, gilt es doch im Ernstfall nicht nur schnell, sondern auch immer qualifiziert zu helfen. Die Kooperation des IdF mit den örtlichen Feuerwehren hat sich in den vergangenen Jahren bereits bewährt, nach Dortmund, ist in diesem Jahr Herdecke der Schauplatz der Mehrtägigen Übung.
09:24:24 -
redaktion -
19. November 2009
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandRaubüberfall auf Tankstelle in Herten
Am 19.11.2009, um 01:10 Uhr, betraten zwei unbekannte Männer den Verkaufsraum der Markant-Tankstelle in Herten auf der Resser Straße. Während ein Täter den Kassierer mit einem großen Fleischermesser bedrohte und ihn nötigte die Kasse zu öffnen, griff der andere Täter in die Kasse und entnahm das vorhandene Bargeld.
Anschließend flüchteten die Täter zu fuß in Richtung ZfP (Psychatrie). Bei den Tätern soll es sich vermutlich um Osteuropäer gehandelt haben. Sie waren ca. 20 bis 25 Jahre alt, beide ca. 175cm groß und dunkel gekleidet. Ein Täter war mit einem Fleischermesser bzw. Fleischerbeil bewaffnet. Hinweise bitte an die Polizei Recklinghausen unter 02361-550.
09:19:35 -
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Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandToter bei Wohnungsbrand in Lüneburg
Am Dienstagabend kam es in einer Wohnung in der 2. Etage eines Mehrfamilienhauses in der Graf-von-Moltke-Straße aus ungeklärter Ursache zu einem Brand. Das Feuer wurde gegen 22.50 Uhr entdeckt und der Polizei gemeldet. Durch die Einsatzkräfte wurden cirka 40 Bewohner des Hauses evakuiert.
Die Tür der betroffenen Wohnung musste durch die Feuerwehr Lüneburg gewaltsam geöffnet werden. Beim Ablöschen des Brandes wurde ein 50-jähriger tot in der Wohnung aufgefunden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von cirka 60.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
09:18:46 -
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Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandGroßeinsatz in Schule in Bergkamen
Wie bekannt, drangen am gestrigen Mittwoch (18.11.2009) zwei der Polizei bekannte Jugendliche in Bergkamen in eine Schule ein und bedrohten und verletzten eine Lehrerin. Anschließend flüchteten die 14 und 16 Jahre alten Tatverdächtigen. Sie konnten jedoch wenig später durch die Polizei festgenommen werden.
Über das weitere Vorgehen gegen die Jugendlichen entscheidet heute die Staatsanwaltschaft in Absprache mit dem zuständigen Jugendgericht.
09:17:22 -
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Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandFälle von Skimming bei Lüneburger Geldinstitut
In der Nacht zum 07.11.09 hatten Betrüger ein Auslesegerät unbemerkt an einem Geldautomaten eines Geldinstitutes in der Bardowicker Straße angebracht und diesen erst am Abend des Samstages wieder entfernt.
Mit den ausgelesenen Daten erstellten die Täter vermutlich Kartendubletten und hoben mit diesen in der Folge von mehreren Kundenkonten höhere Geldbeträge ab. Die Transaktionen erfolgten bisher alle in Rumänien
Der Polizei liegen derzeit die Anzeigen von mehr als einem Dutzend Kunden vor, die am 07.11.09 an dem betroffenen Automaten Transaktionen ausgeführt haben. Der Schaden beläuft sich derzeit schon auf einige tausend Euro.
Die Polizei hat weitere Ermittlungen aufgenommen und überprüfen derzeit akribisch weitere Transaktionsdaten. Möglicherweise sind mehrere Dutzend Kunden vom Betrug betroffen.
Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang Zeugen, die verdächtige Personen im Bereich des Geldautomaten beobachtet haben, sich mit der Polizei in Lüneburg, Tel. 04131-29-2215, in Verbindung zu setzen.
Hintergrund:
"Skimming" ist ein englischer Begriff für eine Methode, illegal Daten von Kreditkarten oder Bankkarten auszuspähen. Bei einem Bankautomaten funktioniert dies, indem vor dem Einschiebeschacht, in den man seine Bankkarte einführt, ein kleines Lesegerät mit einer Speichereinheit (sogenannter "Skimmer") angebracht wird, und ferner eine kleine Kamera, um die PIN-Eingabe aufzuzeichnen.
Führt der Kunde seine Zahlungskarte bei einer Verfügung in einen auf diese Weise manipulierten Geldautomaten ein, werden die Daten der Karte dabei ausgelesen und an den Täter übermittelt. Die erlangten Daten werden dann von den Tätern auf eine Dublette generiert und zum Abheben von Bargeld aus Geldautomaten genutzt.
Die Polizei rät Bankkunden bei Transaktionen auch an Geldautomaten aufmerksam zu sein. Sollten sich Verdachtsmomente auf illegal angebaute Lesegeräte oder anderes ergeben, sollten sich die Kunden mit dem Bankpersonal in Verbindung setzen.
09:16:21 -
redaktion -
18. November 2009
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandWaffenkontrollen decken massive Mängel auf
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter hat nach fachlich breiter Diskussion den Beschluss gefasst, sich für ein Verbot von Großkaliber-Kurzwaffen im privaten Besitz einzusetzen.
Als weitere Maßnahme der Prävention von Gewalttaten dürfen nach Vorstellungen des Bund Deutscher Kriminalbeamter Schusswaffen und Munition nur noch räumlich getrennt (nicht an einem Ort) von einander gelagert werden.
Landesweite Prüfungen bei Waffenbesitzern in Baden-Württemberg haben deutlich gemacht, dass selbst in dem vom Amoklauf in Winnenden betroffenen Bundesland Waffen in dortigen Haushalten nicht so sicher aufbewahrt werden, wie es das Waffengesetz erfordert. Nach Angaben des zuständigen Innenministers Heribert Rech kam es bei mehr als 50 % der überprüften Haushalte zu Beanstandungen.
"Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass in anderen Bundesländern die Waffen sorgfältiger aufbewahrt werden", ist die ernüchternde Einschätzung des BDK-Bundesvorsitzenden Klaus Jansen, der eine Pflicht zum Handeln bei der Politik sieht:
"Die Politik hat sich offensichtlich in den Waffenbesitzern getäuscht und muss nun Konsequenzen ziehen! Die Forderungen des BDK sind damit brandaktuell."
Bei den "Schulamokläufen" von Erfurt und Winnenden nutzten die Täter legal verfügbare Großkaliber-Kurzwaffen. In Winnenden schoss der Täter vom Gang durch eine massive Tür in den Physikraum. Das Projektil durchschlug dann den Körper einer Lehrerin, trat aus und hinterließ im Alurahmen eines Fensters ein 4,5 Zentimeter großes Loch.
"Es ist eine Fehlentwicklung gewesen, das Schießen mit großkalibrigen Faustfeuerwaffen als Sport zuzulassen. Das sind Polizei- und Militärwaffen, die in Bürgerhand nichts zu suchen haben", ist die Einschätzung des BDK-Vorsitzenden Klaus Jansen.
Eine international wissenschaftlich untermauerte Erkenntnis ist, dass die Verfügbarkeit von legalen Waffen und legaler Munition ein wesentlicher Faktor bezüglich der Tatgelegenheit eines Schoolshootings ist.
"Diese Verfügbarkeit zum Zeitpunkt des Tatentschlusses einer Gewalttat muss unterbunden werden. Dies kann nur durch eine getrennte Aufbewahrung von Waffen und Munition gewährleistet werden. Die Ergebnisse der Überprüfungen in Baden-Württemberg lassen keinen anderen Schluss zu", so der BDK-Vorsitzende Klaus Jansen.
09:21:33 -
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17. November 2009
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandVandalen beschädigen 19 Pkw in Hameln
Unbekannte Vandalen beschädigten in der Nacht zum Sonnabend, 14.11.2009, mehrere in verschiedenen Straßen von Afferde geparkte Fahrzeuge.
Im Grasweg (5), am Kriegerdenkmal (1), in der Breslauer Straße (5), Berliner Straße (4), Kieler Straße (2), Hannoversche(n) Straße (1) und Königsberger Straße (1) wurden an 19 Fahrzeugen Außenspiegel abgetreten und dadurch ein Sachschaden in Höhe von rund 3000 Euro verursacht.
Bei weiteren Fahrzeugen "klappten" die Spiegel "nur" an und blieben unbeschädigt.
Die Ermittler der Polizei Hameln suchen Hinweise zu den unbekannten Vandalen. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Hameln (Tel. 05151/933-222) in Verbindung zu setzen.
09:46:02 -
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Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus Deutschland1 Toter bei Feuer in Jelmstorf
Nach einem Wohnhausbrand in den späten Abendstunden des 16.11.09 konnten Einsatzkräfte eine 48 Jahre alte Bewohnerin nur noch Tod bergen. Gegen 22:15 Uhr war es zu einem Feuer in dem eingeschossigen Einfamilienhaus in einem Wochenendhausgebiet in Jelmstorf, Klaepenheide, gekommen. Nach derzeitigen Ermittlungen befanden sich der 37 Jahre alte Bewohner sowie seine 48 Jahre alte Lebensgefährtin zu diesem Zeitpunkt bereits im Bett (Schlafzimmer im 1. Stock).
Nachdem der 37-Jährige Brandgeruch wahrgenommen hatte, alarmierte er telefonisch die Feuerwehr. Die 48 Jahre alte Lebensgefährtin weckte er ebenfalls und begab sich dann auf den Balkon im Obergeschoss. Die 48-jährige Jelmstorferin schaffte es vermutlich aufgrund der starken Rauchentwicklung nicht mehr bis zum Balkon und konnte im Verlauf nur noch leblos durch die Einsatzkräfte im Gebäude aufgefunden werden. Sie verstarb vermutlich aufgrund einer Rauchgasvergiftung (Kohlenmonoxidvergiftung). Auch der Hund des Ehepaares konnte nur noch Tod aus dem Gebäude geborgen werden.
Der 48-Jährige wurde mit einer Leiter vom Balkon von Einsatzkräften gerettet. Gut 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bad Bevensen und Jelmstorf löschten den Brand und holten unter Atemschutz die Personen aus dem Gebäude. Durch den Brand und die Löscharbeiten ist das Einfamilienhaus nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden wird derzeit mit gut 150.000 Euro beziffert. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass das Feuer im Bereich der Küche im Erdgeschoss ausbrach. Weder fahrlässig Brandstiftung noch ein technischer Defekt können derzeit als Brandursache ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen dauern an und werden am heutigen Tage mit einer Brandschau fortgesetzt.
09:44:39 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandEinfamilienhaus in Flammen in Bomlitz
Am Nachmittag des 16.11. brannte ein Einfamilienhaus an der Westerharler Straße. Die dreiköpfige Familie konnte das Gebäude rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt. Die Feuerwehren Bomlitz, Dorfmark, Ahrsen, Jarlingen, Bommelsen, Jarlingen und Kroge waren mit knapp 100 Kräften im Einsatz und löschten die Flammen. Nach ersten Schätzungen entstand durch den Brand ein Schaden von 100.000 Euro.
Nachdem das Feuer im Küchenofen nicht richtig in Gang gekommen war, war es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Als der 47-Jährige Hausbesitzer deshalb gegen 16.50 Uhr das Haus überprüfte, entdeckte er in einem Raum im Erdgeschoss das Feuer. Während eine Nachbarin die Feuerwehr alarmierte, versuchte der Mann die Flammen mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Es gelang dem Bomlitzer jedoch nicht mehr, den Brand zu löschen, so dass sich das Feuer im Erdgeschoss ausbreitete.
Ob das Feuer tatsächlich durch den Ofen entstanden ist, ist derzeit noch unklar, die Ermittlungen dauern an. Während der Löscharbeiten musste die Kreisstraße zeitweilig voll gesperrt werden.
09:43:35 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandMEDICA 2009 - Einsatz der Bundespolizei gegen Taschendiebe
Vom 18.11.2009 bis 21.11.2009 findet in Düsseldorf die Messe "MEDICA" statt.
Neben Ausstellern und Messebesuchern muss in diesem Zeitraum gerade im Hauptbahnhof und im Fernbahnhof am Flughafen vermehrt mit Taschendieben gerechnet werden. Aus diesem Grund wird die Bundespolizeiinspektion Düsseldorf verstärkt Einsatzkräfte in ihrem Zuständigkeitsbereich einsetzen. In der Vergangenheit kam es bei ähnlichen Anlässen zu Festnahmen international agierender Taschendiebe.
In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf einige Verhaltensweisen für Reisende hin:
Besondere Aufmerksamkeit im Gedränge, Handtasche verschließen und Verschluss zum Körper tragen, Wertsachen im Brustbeutel aufbewahren, Gepäck nicht unbeaufsichtigt stehen lassen.
Weitere Informationen findet man auf der Internetseite der Bundespolizei unter
www.bundespolizei.de.
09:42:47 -
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Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandFahrzeugbrand im morgendlichen Berufsverkehr - Ratingen-Homberg
Am frühen Dienstagmorgen des 17.11.2009, gegen 05.20 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in Ratingen zu einem Fahrzeugbrand auf der innerstädtischen Meiersberger Straße (L 422) in Ratingen-Homberg gerufen. Dort war ein 49-jähriger Mann aus Krefeld mit seinem PKW Mitsubishi Outlander, aus Richtung Autobahnkreuz Ratingen Ost kommend, in Fahrtrichtung Wülfrath und Velbert unterwegs gewesen, als er in Höhe Dorfstraße bemerkte, dass der PKW stetig an Leistung verlor und während der Fahrt plötzlich offene Flammen im Heckbereich des Wagens zu erkennen waren. Daraufhin brachte er seinen brennenden Wagen in Höhe Grashofweg zu Stillstand.
Beim Verlassen seines Mitsubishis stellte der Krefelder fest, dass die Flammen ihren Ursprung im vorderen Motorraum hatten. Während nach Angaben des 49-Jährigen andere Verkehrsteilnehmer achtlos an dem brennenden PKW vorbeifuhren, verständigte dieser über Notruf die Polizei. Danach versuchte er den Outlander mit einem Feuerlöscher selbständig zu löschen. Hierbei zog sich der Krefelder eine leichte Rauchgasvergiftung zu.
Die von der Polizei informierte und schnell am Einsatzort eintreffende Feuerwehr konnte den Fahrzeugbrand schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Dennoch brannte der Vorderwagen des Mitsubishi komplett aus und es entstand dadurch ein geschätzter Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000,- Euro. Das nicht mehr fahrbereite Fahrzeugwrack wurde von einem örtlichen Unternehmen geborgen und abgeschleppt. Ein Rettungswagen brachte den 49-jährigen Krefelder vorsorglich in ein nahe gelegenes Krankenhaus, welches der Patient jedoch nach nur ambulanter ärztlicher Behandlung wieder verlassen konnte.
Für die Dauer der Lösch-, Bergungs- und Aufräumarbeiten am Brandort musste die L 422 zwischen 05.30 Uhr und 06.30 Uhr mehrfach komplett gesperrt werden. Nur zeitweise konnte der morgendliche Berufsverkehr mit verkehrsregelnden Maßnahmen der Polizei am Einsatzort der Feuerwehr vorbeigeführt werden. Hierdurch kam es zu nicht unerheblichen Verkehrsstörungen auf der ohnehin zur Morgenzeit stark belasteten Hauptverkehrsstraße.
Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache ergaben, dass das Feuer im Motorraum des Mitsubishis offenbar von einem technischen Defekt des PKW verursacht wurde, der nach Angaben des geschädigten Eigentümers erst wenige Tage zuvor in Reparatur war.
09:41:58 -
redaktion -
16. November 2009
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandNeuerliche Gewalttaten der Freien-Kräfte-Schwalm-Eder (FKSE)
Nachdem Aktivisten der FKSE an zwei aufeinander folgenden Wochenenden auf öffentlichen Veranstaltungen durch aggressives Verhalten und Gewalttaten gegen Veranstaltungsbesucher auffällig geworden waren (ich berichtete), wurden am vergangenen Wochenende kreisweit alle bekannten öffentlichen Veranstaltungen noch intensiver durch die Polizei überwacht. Parallel dazu wurden Aktivisten der FKSE aufgesucht, es wurden so genannte Gefährderansprachen geführt sowie die jeweiligen Aktivitäten dieser Personen durch Polizeikräfte weitestgehend begleitet.
Bei diesen Maßnahmen der Polizei steht die Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Vordergrund. Durch die neuerlichen Gewaltdelikte wurden weite Teile der Bevölkerung sehr verunsichert. "Man muss sich ja fürchten, auf eine Kirmes zu gehen", war vielerorts zu vernehmen. Dies ist ein untragbarer Zustand und kann nicht hingenommen werden. Die Polizei wird den FKSE Tatgelegenheiten nehmen.
Dabei werden, wie bereits schon am vergangenen Wochenende geschehen, verstärkt auch Einsatzkräfte der Hessischen Bereitschaftspolizei zum Einsatz kommen.
Am Freitagabend war es im Zuge der Überwachungsmaßnahmen in Treysa zu einer Widerstandshandlung durch einen 21-jährigen Aktivisten der FKSE gegen Polizeibeamte gekommen. Der 21-jährige wollte das durch einen Veranstalter ausgesprochene Hausverbot nicht akzeptieren. Als die anwesenden Polizeibeamten ihm einen Platzverweis erteilten, beleidigte er diese und griff sie tätlich an.
Zur Durchsetzung des Platzverweises wurde der 21-jährige daraufhin in Gewahrsam genommen. Bei dieser Einsatzmaßnahme wurde eine Polizeibeamtin durch einen Ellbogenstoß des 21-jährigen leicht an einer Lippe verletzt. Sie konnte ihren Dienst aber fortsetzen. Während des Transportes des 21-jährigen zur Dienststelle beschädigte dieser den Innenraum des Funkstreifenfahrzeuges durch Fußtritte erheblich. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung eingeleitet.
09:28:08 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandNürnberg - Mann von Straßenbahn erfasst und getötet
Am 15.11.09 kam es im Stadtgebiet Nürnberg zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit einer Straßenbahn.
Gegen 23.40 Uhr wollte ein Mann die Gibitzenhofstraße überqueren. Der bislang Unbekannte mittleren Alters wurde dabei von der vorbeifahrenden Straßenbahn erfasst und überrollt. Er kam unter der Straßenbahn zum Liegen.
Die Gibitzenhofstraße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. Zum Bergen des Verunfallten musste der Straßenbahnzug durch die Berufsfeuerwehr Nürnberg angehoben werden. Trotz des kurze Zeit später eintreffenden Notarztes verstarb der Mann noch an der Unfallstelle.
Die Identität des Mannes ist derzeit noch unklar und bedarf weiterer Ermittlungen.
09:26:34 -
redaktion -
15. November 2009
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandWohnhausbrand mit Verletzten in Horumersiel
Nach ersten polizeilichen Ermittlungen am Brandort war es in einer Ferienwohnung des o. a. Mehrfamilienwohnhauses bei der Inbetriebnahme einer mit Flaschengas betriebenen Heizung zu einer Stichflamme gekommen, die auf das Inventar übergriff. Im weiteren Verlauf explodierte mindestens eine Gasflasche. Durch den Druck wurden Fenster der Wohnung zerstört. Die Flammen griffen auf die gesamte Ferienwohnung über, so dass diese vollständig ausbrannte.
Am Gebäude und den umliegenden Ferienwohnungen entstanden erhebliche Sachschäden.Die beiden Bewohner der Brand betroffenen Wohnung wurden vor der Gasflaschenexplosion von einem Handwerker aus dem Hausflur geborgen. Beide erlitten Rauchgasvergiftungen. Sie wurden dem Nordwestkrankenhaus Sanderbusch zugeführt und dort stationär aufgenommen. Ein unmittelbar über der brandbetroffenen Wohnung lebender Hausbewohner erlitt ebenfalls Rauchgasvergiftungen.
Er wurde dem Reinhard-Nieter-Krankenhaus Wilhelmshaven zugeführt und dort stationär aufgenommen. Schadenshöhe: ca. 300.000,00 Euro.
Der Brand wurde durch die Freiwillige Feuerwehren Minsen, Hooksiel und Hohenkirchen gelöscht.
09:19:10 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus Deutschland3 Personen verletzt bei Wohnungsbrand in Hattingen
Am 13.11.09 gegen 22:35 Uhr brannte eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Hattingen, Talstr. aus. Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt. Die 3 Bewohner der betroffenen Wohnung wurden mit dem Verdacht auf leichte Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Hausbewohner wurden nicht verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit nicht bekannt. Während des Einsatzes der Feuerwehr wurde der Einsatzort abgesperrt. Das Gebäude ist zur Zeit unbewohnbar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
09:17:53 -
redaktion -
14. November 2009
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandLagerhalle in der Walbecker Straße in Geldern brannte
Am Freitagabend, gegen 22:20 Uhr, geriet aus bislang ungeklärter Ursache eine Lagerhalle im Gewerbepark an der Walbecker Straße in Brand.
Die ca. 20 x 60 m große Halle brannte vollständig aus, ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Hallen konnte jedoch durch die eingesetzte Feuerwehr verhindert werden. Der entstandene Sachschaden beträgt ungefähr 250000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Kriminalpolizei aufgenommen und dauern an.
11:25:00 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandOberleitung - 16-Jähriger fällt brennend von Güterwaggon
Ein 16-jähriger Jugendlicher hat heute Nacht in Bremen beim Klettern auf einem Güterwaggon einen lebensgefährlichen Stromschlag durch die Oberleitung erlitten. Er schwebt in Lebensgefahr. Die Bundespolizeiinspektion Bremen ermittelt.
Der Unfall ereignete sich drei Minuten nach Mitternacht an der Bahnstrecke Bremen - Hannover, Höhe Martenstraße. Aus noch unklaren Gründen hielten sich zwei Jugendliche aus Bremen (16/17) an einem abgestellten Güterzug auf.
Der 16-Jährige kletterte die Leiter eines sogenannten "Schüttgutwaggons" hinauf. Dabei kam er der 15000 Volt führenden Oberleitung zu nahe. Der Strom kann auch ohne direkten Kontakt überspringen. Es gab einen Lichtblitz und einen lauten Knall. Die Kleidung des Jugendlichen brannte. Er stürzte vom Waggon ins Gleisbett.
Sein 17-jähriger Freund konnte die brennende Kleidung löschen. Er schleppte den schwerverletzten Jungen über mehrere Gleise der Bahnstrecke zur angrenzenden Martenstraße. Auch das war lebensgefährlich, denn Züge sind in dem Abschnitt mit 160 km/h unterwegs.
Dann rief er per Handy seinen Vater an. Erst beim Eintreffen des Vaters wurden um 0:35 Uhr die Polizei und der Rettungsdienst informiert. Der 17-Jährige stand unter Schock. Er konnte noch nicht vernommen werden.
Ein Rettungswagen brachte den 16-Jährigen in ein Bremer Krankenhaus. Ein Rettungshubschrauber verlegte ihn wegen seiner schweren Brandverletzungen in eine Klinik nach Hamburg.
Am Unfallort fanden die Bundespolizisten neben Gegenständen des Jugendlichen eine leere Schnapsflasche. Es ist unklar, ob die Jugendlichen Alkohol getrunken hatten.
Die Bundespolizeiinspektion Bremen warnt in diesem Zusammenhang dringend vor dem Betreten von Bahnanlagen. Zu den Oberleitungen ist außerdem ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Viele wissen nicht, dass der Strom überspringen kann. Bei einem ähnlichen Unfall ist am 14.03.2009 ein 16-jähriger Jugendlicher im Bahnhof Kirchweyhe getötet worden. Auch seine Kleidung fing Feuer. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
11:23:19 -
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Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandPolizeibeamter in Bocholt überfallen
Am 14.11.2009, gegen 03.00 Uhr, ging ein 50-jähriger Polizeibeamter aus Bocholt außerhalb seines Dienstes aus der Innenstadt nach Hause. Auf der Boggeter Promenade wurde er von vier Jugendlichen angegangen. Die Täter schlugen und traten auf ihn ein und versuchten ihn schließlich zu berauben.
Während der Tatausführung erkannte einer der Jugendlichen den Geschädigten als Polizeibeamten. Von da an ließen sie vom Opfer ab und flüchteten zunächst unerkannt. Im Zuge der Fahndung konnte ein 15-jähriger Tatverdächtiger aus Bocholt festgenommen werden.
Im Rahmen der Vernehmung räumte dieser die Tat ein. Weitere Ermittlungen führten zu den drei Mittätern aus Bocholt im Alter zwischen 14 und 16 Jahren. Der Polizeibeamte wurde mit Verletzungen dem Bocholter Krankenhaus zugeführt und von dort nach ambulanter Behandlung entlassen.
Etwa zur gleichen Tatzeit wurde in Bocholt, Ludwig-Erhard-Straße/Rossendale Promenade ein 27-jähriger Radfahrer aus Bocholt aus einer Gruppe von Jugendlichen beleidigt. Einer der Jugendlichen rannte hinter ihm her und schlug einmal auf ihn ein. Der Geschädigte blieb unverletzt und konnte flüchten.
Sachdienliche Hinweise zu beiden Fällen nimmt die Polizei in Bocholt, Tel.: 02871-2990, entgegen.
11:21:55 -
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Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandBusfahrer in Offenbach überfallen
Übel mitgespielt wurde einem 32 jährigen Fahrer der Buslinie 105 in Offenbach, als er Freitagnacht gegen 22.25 Uhr an der Haltestelle der Edith-Stein-Schule seine letzten Fahrgäste aufnahm. Nachdem die beiden jungen Männer den leeren Bus betraten und vorbildlich ihre Monatskarten vorzeigten, nahmen sie direkt hinter dem Busfahrer Platz. Nach kurzer Fahrtstrecke, im Bereich des Waldschwimmbads auf der Rosenhöhe, sprach ihn einer der Fahrgäste mit dem Wort "Entschuldigung" an.
Der Busfahrer, der eine Frage erwartete, wurde jedoch unvermittelt mit Pfefferspray attackiert. Hierdurch wurde seine Sicht erheblich eingeschränkt, so dass er im Kurvenbereich die Kontrolle über seinen Bus verlor und mit einem am rechten Fahrbahnrand geparkten BMW kollidierte. Die beiden 16 bis 18 Jahre alten Täter rissen währenddessen den Münzwechsler aus der Halterung, entnahmen aus einer Schublade die Geldscheine und flüchteten mit ihrer Beute in Höhe von mehreren Euro in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen verlief ergebnislos. Laut Busfahrer soll es sich um Jugendliche mit südeuropäischer Herkunft handeln.
Einer der Täter sei ca. 185 cm groß, schmal und trug einen hellen Kapuzenpulli. Seine helle Jeans hatte im Oberschenkelbereich eingenähte beigefarbene Stoffteile. Bei dem Mittäter, der etwa 165 cm groß und schmal ist, konnte das Opfer nur eine dunkle Jacke erkennen. Zusätzlich zum Raubgut kommen noch die Unfallschäden an den beiden Fahrzeugen in Höhe von 9000.- Euro. Zeugenhinweise erbittet die Polizei unter der Rufnummer 069/8098-1234.
11:19:56 -
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