28. February 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandVersuchter Raub im Landschaftspark Duisburg-Meideric
In der Nacht zum Sonntag, 28.02.2010, hielten sich fünf 16- bis 20-jährige Jugendliche auf dem Gelände des Emscher-Landschaftsparks auf. Gegen 02.00 Uhr kam eine Gruppe von 5-6 Südländern im Alter von ca. 16-18 Jahren hinzu, die mitfeiern wollten.
Bereits nach kurzer Zeit wurden diese aggressiv, einer forderte den 17-jährigen Geschädigten auf sein Portemonnaie herauszugeben. Als dieser sich weigerte, wurde er von zwei Tätern zu Boden geschlagen und auf dem Boden liegend mehrfach getreten. Die Täter flüchteten anschließend ohne Beute.
Täterbeschreibung: -Südländer, ca. 18 Jahre alt; 170 cm groß, schlanke Figur, kurze, nach oben gegelte Haare, bekleidet mit einer schwarzen Baggy-Hose und schwarz-weiß karierter Jacke oder Pullover, er soll den Spitznamen "Daki" tragen und in Meiderich wohnen; -Südländer, ca. 18 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlank, kurze dunkle Haare, graue Kleidung
Hinweise werden an das KK 13 der Polizei Duisburg, Tel.: 0203 - 2800 erbeten.
10:44:24 -
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28. February 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandBremen - Frau im Zug niedergeschlagen und bestohlen
Drei unbekannte junge Männer haben in einem Zug im Bremer Hauptbahnhof zwei Schwestern (19/20) angegriffen. Zunächst sollen sie die Frauen sexuell belästigt haben. Als die 19-Jährige sich das verbat, erhielt sie einen Faustschlag ins Gesicht.
Sie verlor das Bewußtsein. Anschließend stahlen die Männer die Jacken der jungen Frauen mit Handys und Personalausweisen. Kurz vor Abfahrt flohen sie aus dem Zug. Die Bundespolizeiinspektion Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der Vorfall ereignete sich am Samstagmorgen gegen 04:05 Uhr in der Regionalbahn 24500 nach Bremen-Walle. Der Zug fuhr um 04:11 Uhr auf Gleis 5 ab. In Walle wurde die Schwestern von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt. Die 19-Jährige hatte Gesichtsverletzungen davongetragen. Ihre 20-jährige Schwester stand unter Schock. Die weitere Behandlung erfolgte im Krankenhaus.
Im Zug versuchte ein ca. 30-jähriger Südländer den Angriff zu verhindern. Eine andere Reisende soll gesagt haben, sie habe "das kommen sehen". Die Zeugen werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden. Bei den drei Tatverdächtigen könnte es sich um ca. 17-18 Jahre alte Südländer aus dem Raum Achim handeln.
Die Bundespolizei bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0421-162 995.
10:42:35 -
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28. February 2010
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandAuseinandersetzung von Hooligans in Wolfsburg
Durch mehrere unbeteiligte Spaziergänger wurde unabhängig voneinander gemeldet, dass sich auf einem Parkplatz des o.a. Waldstückes 15 Fahrzeuge befinden, die aus dem hiesigen als auch aus dem Magdeburger Bereich stammen. Dabei stehen mehrere Personen, die z.T. mit Basballschlägern ausgerüstet seien. Nach Eintreffen einer Zivilstreife konnten zwar keine Personen mehr auf dem Parkplatz angetroffen werden, wohl aber laute Schreie aus Richtung des Waldes festgestellt werden.
Nach Eintreffen weiterer hinzugerufener Polizeikräfte, konnten mehrere Kleingruppen (zwei bis vier Personen) beobachtet werden, die aus dem Wald kamen. Diese waren mit Sporatanzügen bekleidet und mit sog. Passivbewaffnung (z.B. Mundschutz, Schutzhandschuhe) ausgerüstet. Drei Personen wiesen Gesichtsverletzungen auf, machten aber keine Angaben zum Sachverhalt. Insgesamt konnten 22 Personen festgestellt und identifiziert werden.
Gegen alle wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Weitere ca. 20 bis 25 Personen konnten unerkannt entkommen. Ein Baseballschläger konnte sichergestellt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachtes des Landfriedensbruches.
10:41:29 -
redaktion -
25. February 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandLippw - Polizei warnt vor neuer Abzockmasche
In den vergangenen Tagen sind bei der Polizei vermehrt Meldungen eingegangen, wonach gerade ältere Menschen offensichtlich telefonisch "abgezockt" werden sollen. Diese neue Masche bewegt sich dabei in der Grauzone zwischen Legalität und Strafbarkeit. Der Kontakt bei dieser Masche erfolgt per Telefon und läuft in etwa wie folgt ab: Zunächst erfolgt ein Anruf, in dem sich eine Person freundlich mit Namen vorstellt.
Dieser Anrufer kennt Ihren Namen und fordert Sie unter einem Vorwand auf, Ihre persönlichen Daten zu bestätigen. Oft wird gesagt, dass ein bestehender Vertrag gekündigt werden müsse und man dafür die Daten bestätigen oder abgleichen müsse. Es wird sich darauf bezogen, dass man in der Vergangenheit an Gewinnspielen teilgenommen habe und diese Daten gelöscht werden müssten. Dem Anrufer sind alle Daten des Angerufenen aber zuvor schon bekannt. Durch geschicktes Nachfragen bestätigen Sie ihre Daten, weil Ihnen z.B. gesagt wurde, dass die Daten für die bereits vorliegende Kündigung eines Vertrages benötigt werden.
Die Bestätigung dieser Daten wird aufgezeichnet. Bisher steht nicht fest, wer genau die Anrufe tätigt, vermutlich ein Call-Center in Deutschland, das wiederum für im Ausland ansässige Firmen tätig wird. Die Auftraggeber vermitteln lediglich Gewinnspiele, führen diese jedoch nicht selbst durch. Die eigentlichen Vertragspartner, mit denen die "Verträge" abgeschlossen werden, sitzen oft im Ausland, z.B. Türkei, Schweiz oder Zypern. Gegenstand der Call-Center ist die Vermittlung von Gewinnspielen über das Internet, d.h. sie sind nicht selbst Anbieter von Gewinnspielen. An welchen Spielen teilgenommen wird, könne man über das Internet erfahren.
Bisher liegen aber überhaupt keine Erkenntnisse vor, ob es diese Gewinnspiele tatsächlich gibt. Angeblich kann man an bis zu 200 Gewinnspielen teilnehmen. Weitere Angaben, z. B. wer eigentlicher Veranstalter der Spiele ist oder über mögliche Gewinne, werden nicht gemacht. Dies könne man ja auch im Internet nachlesen. Einige der Angerufenen verfügen jedoch nicht über einen Computer, geschweige denn über das Internet. Bei den in Deutschland ansässigen Kontaktfirmen handelt es sich lediglich um einen so genannten "Kundenservice". Seitens der Justiz wurde in einigen Fällen ein strafrechtlich relevantes Handeln verneint, weil die Firmen, die den Kundenservice bieten, nicht die Vertragspartner sind. Die Beträge, i. d. R. zwischen 49 und 89 Euro monatlich, werden per Einzugsermächtigung bei den Geschädigten eingezogen.
Die Daten dafür wurden ja zuvor geschickt erfragt und vom Angerufenen bestätigt! Das Kommissariat Vorbeugung der lippischen Polizei gibt potentiellen Opfern dieser Masche folgende Verhaltenstipps: - Notieren Sie sich wenn möglich die übermittelte Telefonnummer. - Notieren Sie sich Namen der Firmen und der Anrufer, fragen Sie hartnäckig nach, lassen Sie sich die Angaben wiederholen und/oder buchstabieren. - Fragen Sie nach, wie der Anrufer in den Besitz Ihrer persönlichen Daten gelangt ist und geben Sie sich nicht mit fadenscheinigen Angaben zufrieden. - Hinterfragen Sie sämtliche Angaben des Anrufers kritisch. -
Bringen Sie klar zum Ausdruck, wenn Sie keinen Vertrag wünschen. - Kontrollieren Sie in kurzen Abständen Ihre Kontoauszüge, rückbelasten Sie abgebuchte und nicht plausible Beträge. - Ignorieren Sie danach eintreffende Inkassoschreiben. - Verlangen Sie ausdrücklich, dass Ihnen die Vertragsunterlagen zugeschickt werden. - Jüngere Familienmitglieder sollten ihre älteren Angehörigen entsprechend vor der Masche warnen. Am Sichersten ist es natürlich, sich auf solche undurchsichtigen "Angebote" erst gar nicht einzulassen. Wenn Sie nicht sicher sind, an solchen Gewinnspielen teilnehmen zu wollen, legen Sie den Hörer auf. Lassen Sie sich aber in keinem Fall auf ein "Fragespiel" ein, in dem Sie nur mit "Ja oder Nein" antworten müssen, bzw. bekannte Daten nur bestätigen müssen!
Polizei Lippe
09:17:59 -
redaktion -
24. February 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandÜberfall auf Sparkassenfiliale in Nienburg
Am 23.02.10, kurz vor Geschäftsschluss, überfällt ein maskierter Täter die Sparkassenfiliale in der Hauptstraße in Todenmann. Unter Vorhalt einer Waffe erbeutet der Räuber einen vierstelligen Bargeldbetrag und kann unerkannt entkommen.
Gegen 17.45 Uhr fährt der bislang unbekannte Täter mit einem roten Audi 80 vor das Sparkassengebäude. In diesem halten sich zur Tatzeit der Filialleiter und eine Kundin mit ihrem Sohn auf.
Der dunkel gekleidete, etwa 175 cm große Räuber, maskiert mit Schal, Sonnenbrille, Perücke und Mütze, betritt den Schalterraum und fordert unter Vorhalt einer Waffe die Herausgabe von Bargeld.
Dem Täter wird ein vierstelliger Geldbetrag ausgehändigt. Anschließend flüchtet der Unbekannte mit dem Audi in Richtung Kleinenbremen.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung kann das Fluchtfahrzeug in Tatortnähe, im Bereich Wandersruh, aufgefunden werden. Die polizeilichen Ermittlungen ergeben, dass der PKW zuvor von einem öffentlichen Parkplatz in Rinteln entwendet wurde. Der Halter hat bis dato von dem Diebstahl noch nichts bemerkt.
Die Fahndung nach dem Bankräuber verläuft ergebnislos. Die Ermittler des Polizeikommissariats Rinteln hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung und fragen, wem etwas Verdächtiges aufgefallen ist. Hinweise werden unter 05751/95450 entgegengenommen.
09:20:58 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandGlückstadt: Mann von einer Eisscholle an der Elbe gerettet
Am Montag gegen 17.15 Uhr war bei der Rettungsleitstelle ein Notruf eingegangen, weil im Bereich des von Packeis eingeschlossenen Deichvorlandes zwischen der Nordermole und dem Fähranleger in Glückstadt jemand um Hilfe rief. Während Polizei und Rettungsdienst zum Fähranleger eilten, suchten Feuerwehrleute bei einsetzender Dunkelheit den Elbebereich von der Mole aus ab.
Wenige Augenblicke später wurden sie fündig: Etwa 200 Meter von der Mole entfernt entdeckten die Retter einen auf einer Eisscholle stehenden Mann. Er konnte von der Freiwilligen Feuerwehr geborgen und gerettet werden. Bei dem 62jährigen Hohenlockstedter stellten Rettungssanitär eine Schnittverletzung am Bauch fest. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum Pinneberg gefahren. In seiner Kleidung fanden Polizeibeamte ein Messer.
Der Mann machte sowohl zum Messer als auch zum Tatgeschehen widersprüchliche Angaben. Er gab an, von Hohenlockstedt mit dem Taxi zum Glückstädter Hafen gefahren zu sein. Dort sei er mit zwei jungen Männern, die er dort zufällig getroffen hatte, in Streit geraten. Danach sei er auf die Eisschollen geflüchtet.
09:20:12 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandWaffendiebstahl in Bleibergkaserne
Dienstagnachmittag (15.37 Uhr) wurde die Polizei von einem Kasernenoffizier darüber informiert, dass 4 Pistolen der Marke Heckler&Koch entwendet wurden. Die Waffen waren zwecks Reparatur in der Waffenwerkstatt der Untertageanlage gelagert worden. Bei einer Inventur wurde der Verlust der Pistolen festgestellt. Diese wiesen Defekte in unterschiedlichem Ausmaß auf, waren aber funktionstüchtig. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.
09:19:08 -
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23. February 2010
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandRees - Frau von Zug erfasst
Am Montag Abend gegen 19:45 Uhr ereignete sich in Millingen auf dem Bahnübergang an der Hauptstraße ein schrecklicher Verkehrsunfall. Nach Zeugenaussagen und Erkenntnissen der Polizei hatte eine Frau mit Joggingkleidung bei bereits geschlossener Dreiviertelschranke den Bahnübergang überqueren wollen.
Offenbar hatte die Frau den bereits herannahenden Zug nicht bemerkt. Auf dem Bahnkörper wurde die Frau dann von dem in Richtung Wesel fahrenden Zug erfasst und tödlich verletzt. Der 44-jährige Zugführer erlitt einen Schock. Er musste ebenso wie mehrere Unfallzeugen vor Ort betreut werden.
U. a. kümmerten sich Opferschützer der Polizei um die Personen. Die Bahnstrecke sowie der Bahnübergang mussten nach dem Unfall fast drei Stunden lang voll gesperrt werden. In den späten Abendstunden konnte die getötete Frau identifiziert werden. Es handelte sich dabei um eine 41-jährige Frau aus Rees.
08:49:55 -
redaktion -
22. February 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandKatlenburg - 22-Jähriger nach Party angegriffen
Auf dem Nachhauseweg von einer Party ist ein 22-Jähriger am frühen Sonntagmorgen offenbar grundlos von einem Unbekannten angegriffen und verletzt worden. Das Opfer hatte am Sonntag die Polizei eingeschaltet und Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Den Angaben zufolge hatte ihn der Unbekannte auf dem zur Sporthalle gehörenden Parkplatz in der Schützenallee plötzlich von hinten zu Boden gerissen und mehrfach mit Fäusten geschlagen.
Dabei hatte der Katlenburger Verletzungen im Gesicht, an Händen, Schulter und Becken erlitten, woraufhin er einen Arzt aufsuchen musste. Die Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Täter dauern an.
08:59:16 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandLauterbach - Bus gegen Langholzlaster gestoßen
In Alsfeld/Altenburg stieß am Abzweig Lauterbacher-Straße ein Bus gegen einen Langholzlaster.
Es gibt vermutlich mehrere Leichtverletzte, näheres ist noch nicht bekannt. Es wird nachberichtet
Zusatzmeldung Bei dem Bus handelt es sich um einen Schulbus, der mit 36 bis 38 Kinder besetzt war. Dieser wollte von der B 254 nach links Richtung Altenburg abbiegen. Dabei fuhr ein Langholzlaster in den Bus.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden bei dem Zusammenstoß mehrere Personen leicht verletzt, die genaue Zahl ist noch nicht bekannt. Die B 254 ist im Bereich der Unfallstelle halbseitig gesperrt. Die Unfallursache ist noch unklar.
08:58:20 -
redaktion -
21. February 2010
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandNackte Tatsachen in Braunschweig
Eine ungewöhnliche Situation hatte eine Zivilstreifenbesatzung am frühen Sonntagmorgen erlebt. Ein 21jähriger aus Vechelde stellte sich am Domplatz in Höhe der Zufahrt zur Fußgängerzone mit dem Rücken vor die Front des Funkstreifenwagen, zog die Hose herunter und zeigte den Beamten sein nacktes Gesäß.
So beeindruckt waren die Beamten nicht und vergaßen auch nicht eine Anzeige wegen grob ungehörige Handlung zu fertigen.
10:43:15 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandWohnungsbrand in Bad Honnef
Am 19.02.10, gegen ca. 18.50 Uhr, kam es zu einem Wohnungsbrand in der obersten Etage eines 8-Familien-Hauses in der Lohfelder Straße.
Eine Gastherme, die sich unter dem Dach befand, geriet in Brand.
Durch die Brandwirkung wurden die Fenster herausgeschleudert. Bei dem Brand wurde glücklicherweise niemand verletzt, es entstand ein Sachschaden von ca. 7500 Euro.
Die Polizei führte Absperrmaßnahmen und eine Verkehrsregelung durch.
Die Kriminalwache Bonn ermittelte vor Ort.
10:42:32 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandSo ist Bochum - Currywurst, Pommes, Mayo und einmal Haschisch bitte
Am späten Nachmittag des 16.02.2010 erhalten Zivilpolizisten des Bochumer Einsatztrupps einen Hinweis darauf, dass in einer Bochumer Pommesbude nicht nur Schnitzel, Wurst und Pommes, sondern auch Haschisch über die Ladentheke gehen.
Die Beamten erwirken umgehend einen Gerichtsbeschluss zur Durchsuchung der Imbissstube und der Wohnung des Betreibers. Bei den Durchsuchungen werden in der Pommesbude eine größere Menge Haschisch, in der Wohnung des Imbissbetreibers ein zuvor gestohlenes Navigationsgerät aufgefunden.
Der Bochumer wird festgenommen. Bei seiner Vernehmung gibt er den Verkauf des Haschisch in seinem Schnellrestaurant zu. Als Begründung teilt er den erstaunten Beamten mit, dass der Verkauf von Currywurst und Pommes nicht ausreiche, um seine Familie zu ernähren. Die Ermittlungen in Sachen "Tüte Gras" dauern zur Zeit im Bochumer Rauschgiftkommissariat (KK 16) noch an.
10:41:23 -
redaktion -
20. February 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandRaub auf Aral-Tankstelle in Darmstadt-Eberstadt
Am Freitag, den 19.02.10, gegen 21:49 Uhr betraten zwei männliche Täter mit vorgehaltener Pistole den Verkaufsraum der Aral-Tankstelle in DA-Eberstadt, Reuterallee und erpressten von dem Angestellten den Kasseninhalt von mehreren hundert Euro.
Der 21-jährige Angestellte war gerade dabei den Brotkorb hinter dem Tresen aufzuräumen, als die beiden Täter in den Verkaufsraum kamen. Täter Nr. 1 stand vor dem Tresen, bedrohte den Angestellten mit einer Schußwaffe. Mit den Worten "Schnell, Geld her!", zwang er den Angestellten den Kasseninhalt in einen hellen Stoffbeutel zu leeren, den der zweite Täter aufhielt. Die Täter verschwanden zu Fuß durch die Brandenburger Straße in Richtung Westen.
Täterbeschreibung: Täter 1: Männlich, ca. 174cm groß, höchstens 18 Jahre alt, bekleidet mit hellgrauer Sportjacke, dunkel maskiert, eventuell mit einem Schal; Täter sprach mit osteuropäischem Akzent Täter 2: Männlich, ca. 175cm groß, höchstens 18 Jahre alt, bekleidet mit schwarzer Jacke, dunkel maskiert. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief bislang negativ.
Hinweise werden erbeten an die Polizeistation Pfungstadt unter der Rufnummer 06157/9509-0
09:08:10 -
redaktion -
19. February 2010
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandDachstuhlbrand in Husum
Am Abend kam es zu einem Schadenfeuer in der Husumer Innenstadt. Gegen 20.45 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Regionalleitstelle Nord in Harrislee einen vermutlichen Dachstuhlbrand an einem Mehrfamilienhaus. Sofort wurde die freiwillige Feuerwehr der Stadt Husum alarmiert. Da aufgrund der Meldung davon ausgegangen werden musste das sich noch Personen in dem Gebäude befanden sind zusätzlich Rettungswagen und ein Notarzt zur Brandstelle alarmiert wurden.
Die Feuerwehr konnte mehrere Personen retten. Zwei Personen wurden nach ersten Informationen mit einer Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus gebracht. Die anderen Bewohner konnten in einem nahegelegenen Altenheim untergebracht werden. Zur Unterstützung der Feuerwehr Husum sind die Feuerwehr Schobüll sowie die Drehleiter der Stadt Bredstedt durch den Einsatzleiter angefordert wurden. Die Löscharbeiten dauern zurzeit an. Über die Brandursache und zur Schadenshöhe können aufgrund des laufenden Einsatzes noch keine Angaben gemacht werden.
In Folge des Dachstuhlbrandes in der Husumer Innenstadt ist das 12 Partien-Mehrfamilienhaus unbewohnbar. Insgesamt wurden drei Personen bei dem Feuer verletzt. Zwei Bewohnern sind mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus verbracht wurden. Während der Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann an der Schulter und wurde vor Ort ärztlich versorgt. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht an. Erst gegen 01.00 Uhr konnte das letzte Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Husum die Einsatzstelle verlassen. Der Sachschaden wird auf 250.000 EUR geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlung zur Brandursache aufgenommen.
08:42:58 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandAlsdorf - 28-Jährige Ehefrau mit Messerstichen verletzt
Bei einem Streit zwischen derzeit getrennt lebenden Eheleuten, hat in Alsdorf-Hoengen der 28-jährige Ehemann seine gleichaltrige Frau mit mehreren Messerstichen verletzt. Gegen 20.45 Uhr hatten sich die beiden nach derzeitigen Erkenntnissen auf einem Spiel-platz am Amselweg / Kranichstraße zur Aussprache getroffen. Dabei ist es zum Streit gekommen.
Während er seine Ehefrau mit schweren Verletzungen auf dem Spielplatz liegen ließ, flüchtete der mutmaßliche Täter zunächst. Später stellte er sich in der Alsdorfer Polizeiwache. Er wurde vorläufig festgenommen.
Nachbarn fanden das Opfer schwer verletzt auf dem Spielplatz. Sie leisteten Erste Hilfe, verständigten die Rettungskräfte und die Polizei.
Die 28-Jährige wurde noch in der Nacht notoperiert. Gegen den Ehemann wird ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.
08:41:19 -
redaktion -
18. February 2010
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandWohnhausbrand in Ascheberg
Am Mittwoch, 17.02.2010, 21.05 Uhr, erheilt die Polizei Kenntnis davon, dass es in einer Aussenwohngruppe des Sankt Georg in Ascheberg zu einem Brand gekommen sei. Bei Eintreffen wurde festgestellt, dass das Gebäude im Erdgeschoss in voller Ausdehnung brannte. Hier und in der 1. Etage des Hauses befindet sich eine Wohngruppe für behinderte Menschen. Die Feuerwehr konnte alle fünf Bewohner, teils mittels Drehleiter, aus dem Gebäude retten.
Die fünf Personen wurden mit leichten Verletzungen (Raucheinwirkung) zur Beobachtung in umliegende Krankenhäuser verbracht. Es entstand erheblicher Gebäudeschaden (mindestens 100000,- Euro). Das Gebäude ist unbewohnbar. Zur Brandursache kann zur Zeit nichts gesagt werden. Die Ermittlungen dauern an.
09:03:21 -
redaktion -
17. February 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandMann in Iserlohn brutal geschlagen
Am Dienstag, 16.02.2010, gegen 23:18 Uhr, beging der 52 jährige Iserlohner die Stahlschmiede in Richtung Mendener Straße. In Höhe des Fitnessstudios "MC Fit" wurde er von drei Jugendlichen, die er zuvor schon in der Innenstadt gesehen hatte, von hinten angegangen. Einer der Jugendlichen forderte die Herausgabe von Bageld. Als der 52 Jährige dies verweigerte, wurde er von einem zweiten Täter mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
Als er zu Boden ging, traten die Täter auf ihn ein. Bei Erkennen eines Zeugen flüchteten die drei Täter ohne Beute in Richtung Innenstadt. Täterbeschreibung: alle männlich, südländisches Aussehen 1. Ca. 175 cm groß, ca 16 Jahre alt, kurze dunkle Haare, schlank, schwarz gekleidet. 2. Ca. 155 cm groß, ca. 15 Jahre alt, beiger Pulli, schwarze Jacke, 3. Ca. 155 cm groß, ca. 15 Jahre alt, grauer Kapuzenpullover .
Hinweise nimmt die Polizei in Iserlohn (02371-9199-0) entgegen.
08:54:40 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandFerienwohnhaus in Eschwege abgebrannt
Am gestrigen Abend kam es zu dem Brand eines Ferienwohnhauses im Heegenweg in Ziegenhagen. Das Haus befindet sich in einer Ferienanlage mit ca. 40 weiteren Ferienhäusern, zwischen den Ortschaften Ziegenhagen und Hann. Münden-Hedemünden. Ein Teil der Häuser sind über das ganze Jahr hin bewohnt, so auch das brandbetroffene Haus. Zur Brandzeit befand sich der Eigentümer jedoch nicht zu Hause, das Feuer wurde um kurz vor 21.00 Uhr durch eine Zeugin bemerkt.
Bei Eintreffen der Feuerwehren stand der gesamte Dachstuhl bereits in Flammen. Aufgrund der Witterungseinflüsse kam dann zu Problemen mit der Löschwasserversorgung, so dass durch die Feuerwehren aus Witzenhausen und den Ortsteilen sowie den benachbarten Feuerwehren aus dem Raum Hann. Münden diese sichergestellt werden musste.
Die Löscharbeiten konzentrierten sich dann auch auf einen Gastank, der sich hinter dem Ferienhaus befand sowie auf die benachbarten Häuser, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Das Ferienhaus brannte komplett nieder, der Sachschaden beläuft sich auf ca. 200.000 EUR. Die Eschweger Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.
08:53:22 -
redaktion -
16. February 2010
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandRosenmontag in Krefeld
Etwas unruhiger als im vergangenen Jahr verlief der Rosenmontag aus polizeilicher Sicht in Krefeld. 150.000 Zuschauer hatten in der Seidenstadt das närrische Treiben verfolgt. Bis jetzt (21:00 Uhr) wurden 37 Personen festgenommen oder in Gewahrsam genommen. Vier Polizeibeamte erlitten leichte Verletzungen. Das Verhalten zahlreicher Jugendlicher und Heranwachsender war von Respektlosigkeit gegenüber der Polizei gekennzeichnet. Auf der anderen Seite gab es auch "Szenenapplaus" für die einschreitenden Beamtinnen und Beamten. Neun alkoholisierte Jugendliche wurden dem Jugendamt übergeben.
Ein 15-Jähriger brachte es auf 1,78 Promille. Eine 17-Jährige war nicht mehr in der Lage, einen Alkoholtest durchzuführen und wurde in ein Krankenhaus transportiert. Das galt auch für einen 16-Jährigen (1,5 Promille) und eine 17-Jährige (2,7 Promille), die erst gar nicht zur Sammelstelle sondern sofort ins Krankenhaus gebracht wurden. Gegen zwei Kiosk-Betreiber wurden Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet, da sie hochprozentigen Alkohol an Jugendliche verkauft hatten. Eine Gaststätte wurde durch die Polizei geschlossen, da der Wirt sehr stark alkoholisiert war. Von 58 Jugendlichen wurde der mitgeführte Alkohol vor Ort vernichtet.
Meist handelte es sich um Wodka oder Alcopops. Daneben wurden 22 Schachteln Zigaretten entsorgt, die bei Kindern gefunden wurden. Es wurden vier Anzeigen nach Widerstandshandlungen gefertigt. Es kam bislang zu 16 Körperverletzungsdelikten und zu zwei Sachbeschädigungen. Im Behandlungszelt des Malteser Hilfsdienstes wurden 20 - meist alkoholisierte - Patienten behandelt. Weitere 24 Betrunkene wurden in Krankenhäuser transportiert.
08:17:58 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandBrand in der Kompostieranlage Ratingen
Die durch den Kompostierprozess entstehende Wärme führte in der Kompostieranlage in Ratingen Breitscheid zu einer Selbstentzündung deines Komposthaufens. Gegen 00:12 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma Rauch in einer Halle und alarmierte die Feuerwehr Ratingen. Mit den Löschzügen aus Breitscheid, Lintorf, Ratingen-Mitte und der Berufsfeuerwehr rückte die Feuerwehr Ratingen sofort aus.
Zwei Hallenkomplexe mit ca. 7.000 m² waren bereits zum Teil dicht verraucht. Aufgrund der Hallengröße hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Ratingen zunächst Schwierigkeiten, den Brandherd zu finden. Der Brandherd konnte dann jedoch in der Fertigkompostlager lokalisiert werden. Dort brannten von insgesamt 1.500 m³ ca. 50 cm³ Fertigkompost. Diese konnten oberflächig abgelöscht werden. Da in tieferen Schichten des Fertigkomposthaufen noch Glutnester vermutet wurden, hat die Feuerwehr Ratingen das Technische Hilfswerk mit einem Räumfahrzeug nachalarmiert.
Während den langwierigen Löschmaßnahmen mußten ca. 500 m³ Fertigkompost umgeschichtet und vorhandene Glutnester abgelöscht werden. Ständig wurden die transportierten Fertigkomposthaufen mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Zum Einsatz kamen 84 Einsatzkräfte, die vor Ort vom Deutschen Roten Kreutz mit Essen und Getränken versorgt wurden. Der Einsatz der Feuerwehr Ratingen dauert zur Zeit noch an. Die Feuerwehr Ratingen rechnet mit einer Gesamteinsatzdauer von 7 h. Die Einsatzleitung hat der Leiter der Feuerwehr Ratingen, Herr Schubert, übernommen.
08:17:03 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandDachstuhlbrand in Itzehoer Wohngebiet
Gestern gegen 18.00 Uhr kam es zu einem Zimmerbrand in Itzehoe-Wellenkamp, der auf den Dachstuhl des Gebäudes übergriff. Alle Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen, es kam keine Person zu Schaden.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten die Bewohner das Gebäude bereits verlassen und es schlugen Flammen aus den Fenstern des Brandraumes. Sofort wurde das Einsatzstichwort von Feuer Mittel auf Feuer Groß erhöht und somit Vollalarm für die Feuerwehr Itzehoe ausgelöst. Im weiteren Einsatzverlauf wurde ebenfalls die Feuerwehr Heiligenstedtener Kamp zur Unterstützung mit Atemschutzgeräteträgern hinzualarmiert.
Ein erster Trupp unter Atemschutz begann sofort mit Löscharbeiten im Obergeschoss, die aber später aufgrund der Ausbreitung des Feuers eingestellt werden mussten. Man konzentrierte sich darauf, das Dach mittels zweier Drehleitern von außen zur Brandbekämpfung zu öffnen.
Die Löscharbeiten werden sich noch bis in die späten Abendstunden hinziehen. Zur Brandursache kann derzeit noch nichts gesagt werden, die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.
08:15:57 -
redaktion -
15. February 2010
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandBergisch Gladbach - Sonntagsumzug insgesamt friedlich verlaufen
Ein weiterer Schwerpunkt polizeilicher Maßnahmen an diesem karnevalistischen Wochenende lag am heutigen Sonntag (14.02.2010) auf dem Zug in der Bergisch-Gladbacher Stadtmitte. Hier legten die Einsatzkräfte ihr Augenmerk insbesondere auf den Bereich Am Mühlenberg/Odenthaler Straße, wo es in den letzten Jahren durch sehr hohes Zuschaueraufkommen nicht nur zu Behinderungen der Zugteilnehmer kam, sondern vor allem junge und alkoholisierte Personen Streit suchten und im Schutz der vielen Besucher austrugen.
Während die Einsatzkräfte im letzten Jahr mit insgesamt nur vier Platzverweisen auskamen, mussten heute, neben erneut vier Platzverweisen gegen Jugendliche, zwei Männer (23, 50) in Gewahrsam genommen werden.
Dabei war der 23-Jährige aus Bergisch Gladbach gegen 16.30 Uhr zusammen mit einem 18-jährigen Wuppertaler Beteiligter einer Auseinandersetzung auf dem Konrad-Adenauer-Platz. Beide Männer waren verbal mit einem 25-Jährigen Zugordner aneinander geraten. Im Verlauf kam es zu wechselseitigen Körperverletzungen, wobei sowohl der 18-Jährige, als auch der 23-Jährige dem Ordner einen oder mehrere Kopfnüsse verpassten. Da der 23-Jährige einem ausgesprochenen Platzverweis nicht Folge leisten wollte, wurde er in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen zu diesem Geschehen sind noch nicht abgeschlossen.
Trotz dieses Vorfalls kann der Verlauf des größten Umzuges in RheinBerg als friedlich bezeichnet werden.
Noch zwei Hinweise in eigener Sache: Die Kreispolizei RheinBerg wird am kommenden Dienstag eine Bilanzierung der Karnevalstage mit Blick auf Einsatzgeschehen und Kriminalität veröffentlichen. Am Mittwoch folgt dann eine Bewertung aus verkehrspolizeilicher Sicht.
08:36:47 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandKevelaer - 20jähriger leistete erheblichen Widerstand
Nachdem er am Sonntag gegen 16.05 Uhr auf der Dorfstraße in Twisteden einen 18jährigen Kevelaerer geschlagen hatte, sollten bei einem 20jährigen Kevelaerer die Personalien durch zwei Polizeibeamte festgestellt werden. Der 20jährige schlug und trat jedoch unvermittelt nach den Polizeibeamten, so dass diese ihn mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden bringen mussten. Dem Kevelaerer gelang es in der Folge jedoch, sich aus der Fixierung zu lösen und um sich zu treten.
Der völlig ausrastende junge Mann schlug seinen Kopf zudem mehrfach auf den Boden, wobei er sich selbst verletzte. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es den Polizeibeamten, den 20jährigen unter Kontrolle zu bringen und ihn anschließend medizinisch versorgen zu lassen. Der 18jährige Kevelaerer und beide Polizisten wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.
Die selbst beigebrachten Kopfverletzungen bei dem 20jährigen Täter waren so schwer, dass dieser der Heliosklinik in Krefeld zugeführt werden musste, wo er stationär verbleibt. Den 20jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte; zudem wurde bei ihm die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.
08:35:59 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus Deutschland60-jähriger aus Stade vermisst
Seit dem gestrigen Sonntagmorgen zwischen 09:00 h und 10:00 h wird in Stade aus dem Bielfeldtweg der 60-jährige Rudi Albrecht vermisst. Er hatte in der Zeit das Haus zu einem Spaziergang mit seinem ca. zweijährigen Schäferhundmischling "Pünktchen" in unbekannte Richtung verlassen und war nicht wie üblich nach Hause zurückgekehrt.
Nachdem seine Ehefrau zunächst mit ihren Verwandten, Bekannten und den Krankenhäusern Kontakt aufgenommen hatte und auch eine private Suche nicht zum Erfolg führte, wurde gegen 19:30 h die Polizei über den Vermisstenfall in Kenntnis gesetzt. Zunächst wurde mit mehreren Streifenwagen eine Suche durchgeführt, die dann gegen 22:00 h durch ca. 90 Feuerwehrleute beider Züge der Feuerwehr Stade sowie der Ortswehr Wiepenkathen unterstützt wurde. Aber auch diese Suchaktion musste gegen 01:40 h erfolglos abgebrochen werden.
Herr Albrecht ist vermutlich mit einer blauen Jeans, einer blauen gefütterten Arbeiterjacke und einer Fellmütze bekleidet, er ist Brillenträger.
Die Polizei fragt nun, wer hat Herr Albrecht bzw. seinen Hund in der Zeit zwischen dem gestrigen Sonntag, 10:00 h und heute gesehen oder kann angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen.
08:34:36 -
redaktion -
13. February 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandRaubüberfall auf Aldimarkt in Schwerte
Am Freitag, den 12.02.2010 ist der Aldimarkt in der Strasse Im Reiches des Wassers überfallen worden. Gegen 19:42 Uhr forderten zwei Täter unter Vorhalt einer Faustfeuerwaffe und eines Messers die Herausgabe von Bargeld.
Die beiden bislang unbekannten Täter flüchteten anschließend mit einer zur Zeit nicht bekannten Summe zu Fuß in Richtung Bethunestrasse. Die beiden männlichen Täter werden als schlank und ca. 180 cm groß beschrieben.
Ein Täter trug eine weiße Hose und war mit einer schwarzen Maske maskiert. Der andere Täter trug eine blaue Jeanshose und dunkle Oberbekleidung. Hinweise nimmt die Kreispolizeibehörde Unna unter 02303 9210 entgegen.
10:52:52 -
redaktion -
12. February 2010
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandWeiberfastnacht in Gütersloh
Die Polizei im Kreis Gütersloh zieht insgesamt eine positive Bilanz der Weiberfastnachtsfeiern im Kreisgebiet. Bei den zahlreichen Alkoholkontrollen im Umfeld der Einsatzschwerpunkte Rietberg, Wiedenbrück, Stukenbrock und Verl wurden keine alkoholisierten Fahrzeugführer angetroffen. Sowohl bei den Umzügen, wie auch bei den Abendveranstaltungen hat sich in allen Bereichen ein ruhigerer Verlauf als in den Vorjahren gezeigt.
Dies mag zum einen mit den Witterungsbedingungen zusammenhängen, die möglicherweise den einen oder die andere davon abgehalten hat, die Feierörtlichkeiten aufsuchen. Zum anderen haben sich aber auch die starke polizeiliche Präsenz und das konsequente Einschreiten bei aufkommenden Sicherheitsstörungen bewährt. Die Gütersloher Polizei wurde dabei von der Bielefelder Einsatzhundertschaft, der Britischen Militärpolizei und den Feldjägern der Bundeswehr unterstützt.
Das Trinkverhalten einiger Veranstaltungsbesucher spielt nach wie vor eine negative Rolle. Die zu registrierenden Körperverletzungsdelikte und weitere Vorfälle, die polizeiliche Maßnahmen erforderlich machten, stehen ganz überwiegend in engem Zusammenhang mit unkontrolliertem Alkoholgenuss. Insgesamt mussten 15 Personen u.a. zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden. So hatten auch die eingesetzten Jugendschutzstreifen alle Hände voll zu tun.
Es galt, Jugendliche im Hinblick auf Alkoholgenuss zu kontrollieren, was in 120 Fällen geschah. Mehrere Jugendliche wurden den Eltern übergeben. Immer wieder fällt den Einsatzkräften der sorglose Umgang von Jugendlichen mit Alkohol auf. Auch wenn es dadurch nicht zwingend zu Straftaten oder Sicherheitsstörungen kommt, ist dies unter dem Gesichtspunkt des Jugendschutzes nicht zu akzeptieren. Hier ist aus polizeilicher Sicht nochmals an die Eltern und ihre Verantwortung in diesem Zusammenhang zu appellieren. Trotz aller Bemühungen ist es den Kommunen und der Polizei nicht möglich, flächendeckend und lückenlos zu kontrollieren.
Besonders positiv ist aus polizeilicher Sicht das Glasverbot in Rietberg hervorzuheben. Es waren bis zum Einsatzende keine Schnittverletzungen durch Glas zu verzeichnen, was ein erheblicher Fortschritt gegenüber den Vorjahren ist. Bereits im ersten Jahr des Glasverbotes hat sich eine hohe Akzeptanz der neuen Regelung durch die Besucherinnen und Besucher gezeigt. Die wenigen Personen, die noch mit Gläsern oder Flaschen angetroffen wurden, sind der Aufforderung, diese zu entsorgen, ohne weiteres nachgekommen. Die Erfahrungen mit dem Glasverbot in Rietberg sollten in anderen Kommunen und für ähnliche Feieranlässe umgesetzt werden. Damit können zahlreiche unnötige Verletzungen und Schäden verhindert werden.
09:43:44 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandLübeck - Großfeuer an der Untertrave
Zu einem Feuer in einem Gastronomiebetrieb an der Untertrave in der Lübecker Innenstadt wurde die Feuerwehr Lübeck in den Morgenstunden um vier Uhr gerufen. Für die Innenstadt üblich wurden zwei Löschzüge, bestehend aus Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren, alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte das erste Obergeschoss. Dieses wurde zunächst im Innenangriff bekämpft. Da das Nachbargebäude durch das Feuer von außen stark verrauchte, wurden dessen Bewohner in freie geholt und ebenso, wie die neun Personen aus dem Brandhaus in einen bereitgestellten Stadtwerkebus gebracht.
Im Brandhaus konnten noch alle Geschosse abgesucht werden. Anschließend wurde zur weiteren Brandbekämpfung die Zwischendecke im 1. Obergeschoss und der Fußboden im 2. Obergeschoss aufgenommen. Das Feuer hatte sich aber bereits über die Zwischendecke bis in das Dachgeschoss ausgebreitet. Auf Grund der engen Bauweise in dem 20m langen Gebäude, ist das Dachgeschoss auch über Wenderohre (das sind B-Rohre über Drehleitern) nur schwer zugänglich.
Die Löscharbeiten werden noch den Vormittag andauern.
Probleme bereiteten die schneebedeckten und vereisten Hydranten. Die Wasserversorgung konnte hier zunächst nur über ein Großtanklöschfahrzeug mit 5000 Liter zur Verfügung gestellt werden, da es an der Einsatzstelle zu einem Wasserrohbruch kam. Die Feuerwehr ruft die Bevölkerung auf, auf Grund der anhaltenden Witterung die Unterflurhydranten vom Schnee und Eis zu befreien.
Auf Grund von Spannungsschwankungen musste gegen 6:20 Uhr an der Untertrave der Strom abgeschaltet werden.
Im Einsatz befinden sich zurzeit die Wachen 1 und 2 der Berufsfeuerwehr, sowie die Freiwilligen Feuerwehren Innenstadt, Israelsdorf, Padelügge-Buntekuh und Vorwerk mit 50 Einsatzkräften.
Auf Grund von Einsturzgefahr mussten die Löscharbeiten im Inneren des Brandgebäudes auf unbestimmte Zeit unterbrochen werden. Vereinzelte Brandstellen im inneren des Gebäudes sind von außen immernoch sichtbar. Die Einsatzkräfte versuchen diese von außen zu erreichen und abzulöschen.
09:42:57 -
redaktion -
11. February 2010
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandHamminkeln - Brand fordert drei verletzte Personen
Aus bislang ungeklärten Gründen kam es am Donnerstagmorgen gegen 05.10 Uhr zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Gehöft am Eimersweg im Hamminkelner Ortsteil Brünen.
Als Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr am Einsatzort eintafen, brannten zwei Scheuen und ein Wohnhaus in voller Ausdehnung.
Drei Bewohnern gelang es, das Wohnhaus selbständig zu verlassen. Ihr Versuch, die 80 Rinder zu befreien, die sich in der brennenden Stallung befanden, misslang aufgrund der großen Hitzeentwicklung. Die Tiere verendeten.
Der 32-jährige Bewohner erlitt eine Rauchgasvergiftung. Die anderen beiden 55-jährigen Männer mussten mit einem Schock vor Ort erstbehandelt werden. Alle drei Personen wurden mit Rettungswagen in örtliche Krankenhäuser gebracht.
Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von 300.000 Euro.
Die Löscharbeiten der Feuerwehr sowie die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Brandursache dauern zurzeit noch an.
09:21:57 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandHerford - Sattelzugfahrer missachtet Anhaltezeichen - Polizeibeamter verletzt
Gestern (10.2.) gegen 22.30 Uhr ereignete sich auf der Rastanlage Herford (Autobahn 2) in Fahrtrichtung Dortmund ein Verkehrsunfall, bei dem ein 45-jähriger Polizeibeamter der Autobahnpolizei Herford verletzt wurde. Ein verkehrswidrig geparkter Sattelzug am Beginn des Beschleunigungsstreifens der Rastanlage führte zu einer nahezu unpassierbaren Engstelle für den nachfolgenden Schwerlastverkehr.
Polizeibeamte waren gerade damit beschäftigt, den Parkenden des Platzes zu verweisen, als ein polnischer Gliederzug versuchte, die Engstelle zu passieren. Trotz Warnung eines Beamten in Sicherheitskleidung fuhr der Lkw-Fahrer weiter und klemmte den Beamten zwischen den Fahrzeugen ein.
Der 45-Jährige wurde vom Anhänger erfasst und verletzte sich an Kopf und Schulter, konnte sich nach einem Sturz jedoch selbständig aus dem Gefahrenbereich retten. Der Beamte wurde anschließend in ein nahe gelegenes Krankenhaus verbracht, das er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.
09:21:08 -
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10. February 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandSeniorinnen bestohlen -Polizei Bremen warnt vor Trickdieben
Gestern trieb erneut ein Trickdieb als falscher Mitarbeiter der Stadtwerke sein Unwesen und bestahl dabei zwei Frauen im Alter von 82 und 85 Jahren.
Am späten Vormittag gab sich in der Osterfeuerbergstraße ein Mann bei den älteren Bremerinnen als Mitarbeiter der Stadtwerke aus. Angeblich mussten Wasserleitungen nach einem Wasserrohrbruch überprüft werden. Der Täter ging zusammen mit den beiden Frauen in den Keller und kurze Zeit später unter einem Vorwand allein zurück die Wohnung. Im Nachhinein stellten die Damen den Diebstahl von Schmuck und einer Geldkassette mit mehreren Tausend Euro Inhalt fest.
Täterbeschreibung: Männlich, ca. 50 Jahre alt, klein (etwa 160 cm), schmale Statur. Zur Tatzeit war er dunkel gekleidet, trug eine dunkle Mütze sowie dunkle Handschuhe. Er führte eine blaue Mappe mit sich.
Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 835 44 88 erbeten.
Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei insbesondere die lebensältere Bevölkerung davor, fremde Personen ins Haus bzw. in die Wohnung zu lassen. Verlangen Sie z.B. bei Mitarbeitern von Stadt- und Wasserwerken grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig. Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Im Zweifelsfall sofort die POLIZEI informieren!
Aus diesem Anlass finden heute, · um 15.30 Uhr, im LIS, Am Sedanplatz 5-7, 28757 Bremen-Nord und am · 23. Februar um 16.00 Uhr, in der Tischlerei Röhrs, BWK-Gelände/Pförtnerhaus Themenabende "Sicherheitstipps für Seniorinnen und Senioren" statt. Hier wird interessierten Bürgern aufgezeigt, wie sie sich vor Betrügern und Dieben schützen können. Auch Angehörige der Zielgruppe sind herzlich eingeladen. So können auch sie sich informieren und ihre Eltern oder Großeltern auf die Gefahren hinweisen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine telefonische Reservierung unter der Rufnummer 362-19003 gebeten.
10:12:21 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandHochgestellter Silotank prallt gegen Schilderbrücke auf Autobahn 43
Ein hochgestellter Silotank ist heute (10. Februar) gegen 04:40 Uhr gegen eine Schilderbrücke auf der Autobahn 43 in Höhe des Autobahnkreuzes Herne in Richtung Wuppertal geprallt. Ein 53-jähriger, niederländischer Fahrer eines Silosattelzuges befuhr die Autobahn in Richtung Bochum, als aus noch nicht geklärter Ursache der Silotank sich in Abkippstellung begab, das heißt, dass sich der Tank hochstellte. So prallte dann der Sattelzug mit dem Silo gegen eine Schilderbrücke.
Dabei fielen diverse Metallteile auf die Fahrbahn. Über diese fuhren dann vier weitere Autos, die dabei ebenfalls beschädigt wurden. Bei dem gesamten Unfall wurde keine Person verletzt. Der Sachschaden wird auf über 20.000 Euro geschätzt. Durch Teilsperrungen bedingt staute sich der Verkehr auf über sechs Kilometer Länge.
10:11:44 -
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09. February 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandDortmund - Unbekannter beraubt 95-Jährigen in eigener Wohnung
Ein unbekannter Täter überfiel gestern Abend, 8. Februar 2010, 18.00 Uhr, einen 95-jährigen Dortmunder in seiner Wohnung in der Kronenstraße in Dortmund.
Nach eigenen Angaben war der Geschädigte gerade im Begriff die Wohnung für einen Spaziergang zu verlassen. Als er die Tür seiner Wohnung öffnete, stand plötzlich ein unbekannter Mann vor ihm Der Täter drängte den Senior unvermittelt zurück in die Wohnung und schubste ihn zu Boden. Dann schleifte ihn der Unbekannte über den Fußboden in die Küche. Dort ließ er sein Opfer auf dem Boden liegen und deckte dessen Kopf mit einer Jacke zu.
Der unbekannte Räuber durchsuchte daraufhin die Wohnung und nahm eine geringe vierstellige Bargeldsumme an sich. Mit seiner Beute flüchtete der Mann dann auf der Kronenstraße in unbekannte Richtung.
Zur Personenbeschreibung des Täters konnte der Geschädigte auf Grund der Umstände lediglich angeben, dass es sich um einen circa 180 cm großen Mann handelte der akzentfrei deutsch sprach.
Ein Rettungswagen brachte den geschockten Dortmunder zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Polizei fragt nun:" Wer hat zum oben genannten Zeitraum auf der Kronenstraße verdächtige Beobachtungen getroffen, oder kann weitere Angaben zur Identifizierung des flüchtigen Täters machen?"
Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst der Polizei unter der Rufnummer 132 - 7491.
08:51:46 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandParty eskaliert - Haus in Schleswig verwüstet
Die Polizei Schleswig wurde am vergangenen Wochenende in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einer Party in Nübel bei Schleswig gerufen, da diese "aus dem Ruder lief".
Der Einsatz wurde zunächst von einer Streifenwagenbesatzung wahrgenommen. Am Einsatzort wurde dann festgestellt, dass in einem Einfamilienhaus eine Party stattfand. Die eingesetzten Beamten verschafften sich Zugang zu dem Haus. Die 15-jährige Tochter des Hauses war sichtlich aufgelöst und nicht mehr Herr der Lage. Sie habe lediglich ein "Sit-In" mit zehn Leuten feiern wollen. Ihre Eltern befänden sich zurzeit im Urlaub.
Die Absicht ein "Sit-In" zu feiern tat die junge Frau auch auf der Internetplattform "SchülerVZ" und "Facebook" kund.
Im Verlaufe des Abends kamen dann immer mehr junge Leute in das Haus ihrer Eltern, bis es zuletzt ca. 70-80 Personen waren. Einige von ihnen benahmen sich in dem Haus wie die "Axt im Walde". So war der Fußboden im gesamten Untergeschoss mit Scherben von zerbrochenen Bierflaschen übersäht. Die Teppiche im Wohnzimmer waren ruiniert. Der Kühlschrank wurde geplündert und die Alkoholika im Hause wurden ausgetrunken. Die Tapeten waren teilweise mit Bierspritzern übersäht.
Die eingesetzten Beamten lösten die Party auf und räumten das Haus.
Alle "Partygänger" erhielten einen Platzverweis. Viele der Jugendlichen waren deutlich alkoholisiert und protestierten gegen die polizeiliche Maßnahme. Nachdem die Beamten nach der Sachverhaltsabklärung aus dem Haus kamen, sahen sie sich einer Gruppe von ca. 40 alkoholisierten Jugendlichen gegenüber, die offenbar nicht willens waren zu gehen.
Der Streifenwagen war bespuckt worden und es wurden Schneebälle in Richtung des Streifenwagens geworfen. Nachdem die eingesetzten Beamten erneut deutlich machten, dass niemand mehr Zutritt zum Haus haben würde, heizte sich die Stimmung wieder auf. Aus der Gruppe der alkoholisierten Jugendlichen flogen jetzt zwei leere Flaschen Bier in Richtung des Streifenwagens, verfehlten diesen jedoch knapp.
Es wurden weitere Kräfte hinzugezogen, darunter auch ein Diensthund. Der Polizei gelang es jetzt die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Gruppenweise verließen die "Gäste" die Veranstaltung mit den herbei gerufenen Taxen.
08:50:09 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandBad Wildungen Wandalismus im Parkhaus Kaiserlindenplatz
Gleich vier Autos wurden im Parkhaus in der Bahnhofstraße von einem bislang unbekannten Randalierer beschädigt. Scheinbar wahllos wütete der Täter am letzten Freitag in der Zeit von 20.00 - 21.40 Uhr auf verschiedenen Parkebenen.
Bei einem roten Ford Ka trat der Täter eine Delle in die Kofferraumklappe.
Der Randalierer öffnete einen weiteren roten Ford Ka, ohne Aufbruchspuren zu hinterlassen und löste die Handbremse. Dadurch rollte der Wagen gegen ein Betonwand, an der er dann beschädigt stehen blieb. Aus dem Innenraum entwendete der Täter dann noch den Fahrzeugschein. Zudem stach er auch noch einen Reifen platt.
An einem roten VW Polo stach der Täter zwei Reifen platt und schlug ein Rücklicht ein, zudem brach er auch noch den Heckscheibenwischer ab.
Letztlich beschädigte er auch noch einen silbergrauen BMW 320. Der Täter zerkratzte das Fahrzeug an mehreren Stellen und zerstach auch hier einen Reifen.
Die Polizei ist auf der Suche nach einem Zeugen, der am Freitag um 20.00 Uhr im Parkhaus gesehen wurde. Es handelt sich um einen ca. 40jährigen Mann, 175 - 180 cm groß, kurze fast schwarze, fettige Haare, Dreitagebart. Er trug schwarze Schuhe, dunkle Jeans und dunklen Pullover. Darüber trug er eine dunkelblaue Winterjacke. Hinweise bitte an die Polizeistation in Bad Wildungen, Tel.: 05621- 7090-0; oder jede andere Polizeidienststelle
08:48:31 -
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08. February 2010
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandVereinsheim des Angelsportvereins Eberschütz abgebrannt
Am heutigen Montagmorgen alarmierte ein in der Nachbarschaft wohnender 68-Jähriger gegen 2.30 Uhr die Feuerwehr unter dem Notruf 112 und meldete den Brand des Vereinshauses des Angelsportvereins Eberschütz. Zur Brandbekämpfung des 15 mal 8 Meter großen Gebäudes waren die Wehren aus Eberschütz, Trendelburg, Sielen, Stammen, Deisel und Langenthal eingesetzt.
Nach Angaben der am Brandort eingesetzten Beamten der Polizeistation Hofgeismar entstand an dem Vereinsheim an der Lamerder Straße in Trendelburg-Eberschütz ein Gesamtschaden von ca. 50.000 Euro.
Der von der Polizei verständigte Vorsitzende des Angelsportvereins gab gegenüber den Beamten an der Brandstelle an, dass das Vereinsheim zuletzt am Sonntagmittag genutzt wurde. Wie es allerdings zu dem Brand gekommen war, kann derzeit noch nicht gesagt werden.
Die für Branddelikte zuständigen Beamten des K 11 der Kripo Kassel sind mit den weiteren Ermittlungen zur Brandursache betraut. Die Kripobeamten ermitteln in alle Richtungen und bitten Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, um Hinweise an das Polizeipräsidium Nordhessen unter 0561/9100.
09:38:20 -
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Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandBrandstiftung in Mehrfamilienhaus in Mettman
Am Samstagnachmittag des 06.02.2010, gegen 16.20 Uhr, wurde die Polizei von Bewohnern des Mehrfamilienhauses Eidamshauser Straße Nr. 20 in Mettmann gerufen, weil diese eine Brandlegung im Gemeinschaftskeller des dreistöckigen Mietshauses festgestellt hatten.
Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter hatten dort offenbar nur wenige Minuten zuvor Zeitungspapier im Keller entzündet und unter die Türe eines Kellerverschlages geschoben. Das Feuer wurde jedoch von einer Hausbewohnerin frühzeitig entdeckt und konnte von ihr sofort mit eigenen Mitteln gelöscht werden, bevor es sich weiter ausbreiten und größeren Sach-, Gebäude- oder sogar Personenschaden verursachen konnte. Auf tatverdächtige Personen traf die Zeugin zu diesem Zeitpunkt nach eigenen Angaben nicht.
Bisher liegen der Mettmanner Polizei noch keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter oder mögliche Motive der gefährlichen Tat vor.
Kriminalistische Maßnahmen zur Spurensicherung wurden veranlasst, Beweismittel sichergestellt, ein Strafverfahren wegen der vorsätzlichen Herbeiführung einer Brandgefahr eingeleitet. Die Ermittlungen beim zuständigen Kriminalkommissariat in Mettmann dauern an. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen oder sonstigen Beobachtungen, die in einem Tatzusammenhang stehen könnten, nimmt die Polizei in Mettmann, Telefon 02104 / 982-6310, jederzeit entgegen.
09:37:43 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandEuskirchen - Obdachlosen geschlagen und ausgeraubt
Sonntagnacht (02.20 Uhr) wurde ein 35-jähriger Obdachloser Opfer eines brutalen Raubüberfalls. Der Mann wurde in der Rathhausstraße angetroffen und gab gegenüber der Polizei an, von zwei Personen geschlagen worden zu sein.
Die Täter nahmen ihm seine Geldbörse weg, sowie sein Handy und seine Reisetasche. Danach entfernten sie sich in unbekannte Richtung. Bei den Personen soll es sich um zwei Ausländer im Alter von 25-30 Jahre gehandelt haben.
09:36:20 -
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06. February 2010
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandAachen - PKW prallte in geparkte Fahrzeuge und flüchtete
Am 05.02.2010, 23.50 Uhr, wurden Anwohner durch einen lauten Knall auf einen Verkehrsunfall auf der Stolberger Straße aufmerksam. In Höhe Eifelstraße hatte ein 24-jähriger PKW-Fahrer aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, fuhr über den Fahrstreifen des Gegenverkehrs und prallte gegen einen ordnungsgemäß parkenden PKW.
Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen einen weiteren geparkten PKW geschoben und dieser wiederum gegen einen weiteren geparkten PKW. Der Gesamtschaden betrug ca. -7.000,- Euro. Der Unfallverursacher flüchtete von der Unfallstelle in Richtung Oranienstraße und konnte im Zuge polizeilicher Fahndungsmaßnahmen ermittelt werden. Da sich Anhaltspunkte für Alkohol-und Drogenkonsum ergaben, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Sein PKW wurde sichergestellt.
11:03:46 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandRandalierte Rostocker "Fans" - ein Bundespolizist verletzt
Nach dem 2.Liga-Fußballspiel Rot-Weiß Oberhausen gegen Hansa Rostock randalierten am Freitagabend im Oberhausener Hauptbahnhof Rostocker "Fans". Zunächst provozierten und beleidigten sechs Rostocker in einem Schnellrestaurant die dortigen Gäste. Sie erhielten von den eingesetzten Beamten der Bundespolizei Platzverweise. Nachdem weitere Fußballanhänger mit Bussen im Hauptbahnhof gegen 20.30 Uhr ankamen, sollten sie mit einem Zug ihre Heimreise antreten.
Auf dem Bahnsteig zum Gleis 6 randalierten dann plötzlich über 30 Rostocker, widersetzten sich den Anweisungen der Beamten und warfen mit Flaschen und Dosen. Aus dieser Menge heraus wurde durch einen Unbekannten ein Beamter der Bundespolizei mit einer Colaflasche aus Kunststoff im Gesicht getroffen und verletzt. Gemeinsam mit Kräften der Landespolizei konnte die Bundespolizei von 31 Personen die Identitäten feststellen.
Anschließend traten sie, begleitet von Kräften der Bundespolizei, mit einem Zug die Heimreise an. Der verletzte Beamte erlitt eine schwere Gesichtsprellung und ist für mehrere Tage dienstunfähig. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren gegen die Rostocker ein.
11:03:09 -
redaktion -
05. February 2010
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus Deutschland(Modell-) Flugzeug auf Eisfläche notgelandet, Pilot brach bei der Bergung ein
Ein 46-jähriger Kamp-Lintforter musste sein Modellflugzeug aufgrund eines technischen Defekts auf dem gefrorenen Pappelsee notlanden. Zur Bergung betrat der "Pilot" die Eisfläche und brach bei dem Bergungsversuch ein. Noch bevor die Rettungskräfte vor Ort erschienen, konnte er sich aus seiner misslichen Lage befreien.
Der völlig durchnässte und durchgefrorene Mann wurde nach Verlassen des Sees sofort in ärztliche Obhut genommen und in einem Rettungswagen behandelt. Größere Gesundheitsschäden sind nicht zu befürchten. Ob das Modellflugzeug noch einbrach und versank oder noch auf der Eisfläche steht, ist derzeit nicht bekannt.
08:58:47 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandTankstelle in Velebert in Brand
Es glich einer wahren Schreckensmeldung, als Feuerwehr und Polizei am frühen Donnerstagnachmittag des 04.02.2010, um 14.54 Uhr, zum Brand einer Tankstelle an der Rheinlandstraße in Velbert-Mitte gerufen wurden.
Doch beim Eintreffen erster starker Einsatzkräfte stellte sich schnell heraus, dass lediglich ein Papierkorb in einem Toilettenraum im hinteren Gebäudeteil gebrannt hatte - dies allerdings mit erheblicher Rauchentwicklung. Mitarbeiter der Tankstelle hatten den Brand selber entdeckt und sofort erfolgreich mit einem Pulverfeuerlöscher bekämpft. Die Feuerwehr Velbert, die unter Atemschutz in den Sanitärraum vorrückte, brauchte nur noch glimmende Rest des vollkommen verschmorten Plastikbehälters löschen.
Bis zur "Entwarnung" nach dem schnellen Ersticken des Kleinbrandes waren aber angesichts der befürchteten besonderen Gefahrenlage bereits alle Löschzüge der Feuerwehr aus Velbert-Mitte alarmiert und zum Einsatzort entsandt.
Die Polizei sperrte deshalb beide Fahrspuren der Rheinlandstraße in Fahrtrichtung Willy-Brand-Platz, zwischen Mettmanner Straße und Heidestraße komplett und leitete diesen Verkehr über die Heidestraße ab, um Anfahrt, Aufstellung sowie Einsatz- und Rettungswege der Feuerwehr freizuhalten. Diese Verkehrssperrungen konnten mit dem Abrücken nicht mehr benötigter Einsatzkräfte gegen 15.30 Uhr wieder aufgehoben werden. Der Einsatz der Feuerwehr endete um 15.44 Uhr mit dem Abrücken letzter Einsatzkräfte.
Nach dem Ergebnis erster polizeilicher Ermittlungen am Brandort wurde das Feuer im Toilettenraum mit sehr großer Wahrscheinlichkeit durch den fahrlässigen Umgang mit Feuer bzw. heißer Asche, wahrscheinlich durch die unbedachte Entsorgung einer Zigarettenkippe im Papierkorb der Toilette verursacht.
Hinweise auf eine vorsätzliche Tat liegen bisher nicht vor, der Verursacher des Brandes konnte noch nicht ermittelt werden. Kriminalpolizeiliche Ermittlungen wegen des Verdachts einer fahrlässigen Brandstiftung dauern an. Personen- und Gebäudeschaden war nicht zu beklagen, der entstandene Sachschaden durch Brandzehrung, Rauch- und Russaufschlag an Papierkorb, Wänden sowie Decke des Toilettenraumes beläuft sich nach vorläufigen Schätzungen maximal auf wenige hundert Euro.
08:57:41 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandDas Internet - ein Tummelplatz für Täter mit pädophilen Neigungen
Am 09.02.2010 ist der diesjährige "Safer Internet Day". An diesem Tag finden im gesamten Bundesgebiet aber auch im übrigen Europa große und kleine Aktionen zu Thema Sicherheit im "World wide Web" statt.
Unter der Überschrift "Zeig Profil, aber fahr nicht vor die Wand" beteiligen sich die Jugendschutzbeauftragen des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie und der Polizei an der Aktion. Nicht nur am 09. Februar, sondern bei zahlreichen Informationsveranstaltungen im Rahmen von Projekten für Schulklassen der Jahrgangstufen 7 oder 8 und bei flankierenden Elternveranstaltungen werden der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie und die Polizei Aufklärungsarbeit leisten.
Dabei soll zunächst den Schülern verdeutlicht werden, dass nicht nur gleichaltrige Schüler die verschiedenen Foren und Sozialen Netzwerke nutzen. Leider kommt es immer wieder vor, dass sich hinter dem 14-jährigen Kai der 41jährige Karl-Heinz verbirgt.
Damit es kein böses Erwachen gibt, raten Polizei und der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie zur "Datensparsamkeit". Kinder und Jugendliche sollen nur das ins Netz stellen, was wirklich jeder sehen und wissen darf. Telefonnummern und Adressen haben in einem öffentlichen Profil nichts zu suchen.
Des Weiteren hört die Freiheit im Netz spätestens dort auf, wo die Rechte (z.B. Persönlichkeitsrechte) anderer Menschen gefährdet oder betroffen sind. Auch das ist schnell passiert, wen man ein "lustiges" Handyfilmchen von Mitschülern oder Lehrern ohne deren Einwilligung auf ein Videoportal hoch lädt.
Diese Tipps findet man auf einem Ferienkalender für das Jahr 2010, den der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie aufgelegt hat und der dort erhältlich ist.
Für Fragen rund um das Thema Sicherheit im Netz stehen der
- Jugendschutzbeauftragte des Jugendamtes Thorsten Licht, Tel.: 02161/253373, Email: thorsten.licht[at]moenchengladbach[dot]de - - Jugendschutzbeauftragte der Polizei Willi Schinken, Tel.: 02161/292827, Email: heinz-willi.schinken[at]polizei.nrw[dot]de
zur Verfügung.
Weitere Informationen zum "Safer Internet Day" sind im Netz unter
www.Klicksafe.de zu finden.
08:56:42 -
redaktion -
04. February 2010
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandReichelsheim: Hallenvordach einer Schul-Schwimmhalle eingebrochen
Am Mittwochabend (3.2.10) gegen 20.10 Uhr ist das Hallenvordach einer Schwimmhalle auf dem Gelände der August-Zinn-Schule in Reichelsheim/Odenwald aufgrund der Schneelast eingebrochen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Ebenfalls in gleicher Weise beschädigt ist das Dach der Turnhalle auf dem gleichen Schulgelände. Die Freiwillige Feuerwehr Reichelsheim ist aktuell im Einsatz. An der Unglücksstelle sind auch der Bürgermeister und die Leiterin der Schule eingetroffen.
09:25:25 -
redaktion -
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandSchnee- Reithalle in Ennepetal drohte einzusrürzen
Unter enormer Schneelast drohte am 03.02.2010 in Ennepetal eine Reithalle mit integrierten Stallungen einzustürzen. Nachdem ein von der Feuerwehr angeforderter Statiker die Halle als einsturzgefährdet beurteilt hatte wurde die Nutzung des Gebäudes bauordnungsrechlich untersagt. 48 Pferde mussten aus ihren Boxen geführt und anderweitig untergebracht werden. Von 13:53 Uhr bis 01:33 Uhr am 04.02.2010 waren 58 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des THW damit beschäftigt einen Einsturz der Halle zu verhindern.
Unterstützt wurden sie von Dachdeckern, Nachbarn und den Pferdehaltern. Das DRK versorgte die Helfer mit warmen Getränken und Essen. Eine komplette Räumung des Daches war nicht möglich, da ein Betreten der Dachfläche zu gefährlich war. Mittels großvolumiger Heizgeräte wird nun versucht das Abtauen der Schneemassen zu beschleunigen.
09:24:15 -
redaktion -
03. February 2010
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandFeuer in Oberbarmer Mehrfamilienhaus
Schwer verletzt (Rauchgasvergiftung) wurde eine 79-jährige Frau heute Nacht, 03.02.2010, bei einem Brand im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Hügelstr. in Wuppertal-Oberbarmen. Ihr Ehemann, der gegen 02.15 Uhr vom Brandgeruch wach geworden war, konnte die stark verqualmte Wohnung noch verlassen und die Nachbarn alarmieren. Die Frau fanden Feuerwehrleute während der Löscharbeiten leblos in der Wohnung.
Sie musste reanimiert und anschließend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Mehrere Hausbewohner wurden von der Feuerwehr über eine Drehleiter aus dem Haus geborgen und vorübergehend in einem bereitgestellten Bus der Wuppertaler Stadtwerke untergebracht. Während der Brandort zurzeit nicht bewohnbar ist, konnten die anderen Bewohner nach Beendigung der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Fünf Personen, darunter auch der 67-jährige Ehemann, wurden in einem Rettungswagen auf eingeatmete Rauchgase untersucht. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 40000,- Euro. Die Brandursache ist noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.
09:30:18 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandFreudenberg - Lkw stehen quer - stundenlange Staus
Andauernder starker Schneefall sorgte in der Nacht vom 02. auf den 03. Februar 2010 auf der A 45 in Richtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Freudenberg und Meinerzhagen, sowie auf der A 4 zwischen dem Autobahnkreuz Olpe Süd und der Anschlussstelle Krombach für erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen.
In den oben genannten Streckenabschnitten der A 45 und der A 4 kam der Verkehr zum Stillstand. Mehrere Verkehrsteilnehmer steckten auf Grund der vorherrschenden Verhältnisse mit ihren Fahrzeugen im Stau für teilweise mehrere Stunden fest. Sie mussten durch Kräfte des Roten Kreuzes und des THW mit Decken und Heißgetränken versorgt werden. Der Verkehr kam immer wieder durch quer stehende Schwerlastfahrzeuge zum Erliegen. Die Lkw standen auf der A 45 in Richtung Dortmund zum Teil nebeneinander auf allen Fahrstreifen, so dass keine Rettungsgassen zur Verfügung standen. Hierdurch hatten Hilfskräfte Schwierigkeiten an die stecken gebliebenen Verkehrsteilnehmer heranzukommen.
Die Rastanlagen Siegerland West und Ost sind die Nacht über gesperrt worden, da die Parkflächen von den Schneemassen befreit werden mussten.
Durch den Umstand, dass immer mehr zusätzliche Fahrzeuge stecken blieben, konnte der Streudienst nicht durchgehend eingesetzt werden. Die massiven Verkehrsbehinderungen, insbesondere in Höhe der Talbrücke Beustenbach, dauern zurzeit noch an.
Der Verkehr staut sich zurzeit in diesem Bereich bis auf 20 Kilometer zurück. In Richtung Frankfurt sind auf der A 45 zurzeit ebenfalls mehrer Streckenabschnitte vereist.
Die Polizei rät allen Verkehrsteilnehmer auf den Verkehrwarnfunk zu achten und die A 45 und die A 4 in den oben genannten Streckenabschnitten zu meiden und wenn nötig großräumig zu umfahren. Falls sie sich auf der Autobahn befinde,n halten sie sich äußerst rechts, überholen sie nicht und bilden sie Rettungsgassen.
09:29:29 -
redaktion -
02. February 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandUnbekannter überfiel Bankfiliale in Bonn-Poppelsdorf
Nach einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Bankfiliale in Bonn-Poppelsdorf am Montagabend fahndet die Bonner Polizei nach einem flüchtigen Täter.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand betrat der unbekannte Täter die Bankfiliale auf der Clemens-August-Straße mit Geschäftsschluss, gegen 18:00 Uhr, auf bislang noch nicht geklärtem Wege. Unter Vorhalt einer Schusswaffe bedrohte er zwei Angestellte und erzwang so die Herausgabe von Bargeld. Er schloss beide Männer im Keller der Bank in einen Toilettenraum ein. Mit Bargeld in noch nicht abschließend festgestellter Höhe verließ der Täter das Geldinstitut anschließend. Nach dem derzeitigen Sachstand flüchtete er dabei durch ein im rückwärtigen Bereich der Bank gelegenes Kellerfenster. Dieses führt zur Pfarrer-Hürth-Straße hinaus.
Die beiden Eingeschlossenen, die unverletzt blieben, konnten wenig später durch zwei weitere Mitarbeiterinnen der Bankfiliale befreit werden und alarmierten die Polizei.
Die Einsatzleitstelle der Bonner Polizei koordinierte umgehend eine Großfahndung nach dem flüchtigen Täter.
Bislang konnte der Bankräuber nicht gefasst werden. Er wurde wie folgt beschrieben:
- ca. 30 Jahre alt - ca. 175 cm groß - "normale Figur" - bekleidet mit einem hellen Parka und einer dunklen Hose - trug bei Tatausführung eine schwarze Wollmaske und eine Kapuze
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Die Ermittler fragen:
Wer hat zur Tatzeit auf der Clemens-August-Straße oder auf der Pfarrer-Hürth-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht?
Hinweise nehmen die Ermittler des Kriminalkommissariats 42 oder die Kriminalwache unter Telefon 0228/15-0 entgegen.
09:44:18 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandSennestadt - Gegenstand von Autobahnbrücke geworfen
Am 01.02.2010, gegen 08:22 Uhr, wurde offensichtlich durch unbekannte Täter ein Gegenstand von einer Fußgängerbrücke über die BAB 2 im Bereich Sennestadt geworfen. Hierdurch wurde die Windschutzscheibe eines Sattelzuges aus dem Hochsauerlandkreis schwer beschädigt. Der 55jährige LKW-Fahrer kam mit dem Schrecken davon - der geworfene Gegenstand traf die Windschutzscheibe auf der Fahrerseite unmittelbar auf Kopfhöhe des Fahrers, durchbrach diese jedoch glücklicherweise nicht.
Bei der Brücke handelt es sich um den "Jägersteig", eine Fußgängerbrücke die den "Senner Hellweg" auf beiden Autobahnseiten miteinander verbindet.
Der geschädigte LKW-Fahrer konnte auf der Brücke zwei Personen, bekleidet mit dunklen Anoraks und Mützen, erkennen.
Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern verliefen jedoch negativ.
Die Polizei Bielefeld warnt eindringlich vor den Folgen dieser Taten. In der Vergangenheit wurden ähnliche Fälle von Staatsanwaltschaften bereits als "Mordversuch" gewertet - auch, wenn niemand zu Schaden kam.
Die Polizei Bielefeld bittet in diesem konkreten Fall insbesondere die Anwohner um Mithilfe und Zeugenaussagen. Hinweise nimmt die Polizei Bielefeld unter 0521-545-0 entgegen.
09:43:03 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandBad Bramstedt - BAB A7 Richtung Süden nach Lkw-Unfall gesperrt
Die Autobahn A7 mit Fahrtrichtung Süden ist derzeit nach einem Lkw-Unfall voll gesperrt. Der Unfall ereignete sich gegen 06.40 Uhr (02.02.10). Beteiligt sind ein leerer Lkw (7,5 Tonnen) und ein Pkw. Zwei Personen wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Unfallhergang ist noch unklar.
Der Lkw ist auf der Überholspur umgekippt und liegt quer zur Fahrbahn; Kraftstoff ist ausgetreten und wird derzeit von der Feuerwehr aufgenommen. Die zuständige Autobahnpolizei in Neumünster geht davon aus, dass die Bergungsarbeiten noch mindestens eineinhalb Stunden andauern werden.
Eine Umleitung über Bad Bramstedt und Kaltenkirchen ( U 66) ist eingerichtet. Wegen des noch andauernden Berufsverkehrs Richtung Hamburg hat sich ein Rückstau von etwa 15 km gebildet.
09:42:24 -
redaktion -