30. April 2010
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandBraunschweig - Taxenkontrolle durch Polizei und Zoll
47 Taxifahrer und ihre Fahrzeuge wurden heute im Stadtgebiet in einem gemeinsamen Einsatz von Zoll und Polizei auf die Einhaltung arbeitsrechtlicher und verkehrsrechtlicher Vorschriften überprüft. Wichtigstes Ergebnis: Alle Fahrer hatten eine Lizenz und waren für die gewerbliche Personenbeförderung geeignet.
In elf Fällen führten die Fahrer erforderlichen Genehmigungen, zum Beispiel für das eingebaute Funkgerät nicht mit. In vier Taxen war das geforderte Unternehmerschild nicht angebracht und an zwei Wagen war die Ordnungsnummer unleserlich. Bei sechs Fahrern besteht der Verdacht auf Leistungsmissbrauch. Die Betroffenen sind Bezieher von Arbeitslosengeld und müssen die Nebenbeschäftigung als Taxifahrer anzeigen.
Die Ermittlungen dazu werden durch die Zollbeamten aus Braunschweig geführt. Darüber hinaus stellten die Zöllner fest, dass ein aus Polen stammender Fahrer keine Arbeitsgenehmigung vorzeigen konnte. Bei den verkehrsrechtlich festgestellten Verstößen handelt es sich um Ordnungswidrigkeiten, die keinesfalls die Sicherheit der Fahrgäste gefährden - ein insgesamt zufriedenstellendes Ergebnis der Kontrolle.
08:52:30 -
redaktion -
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29. April 2010
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandSchwabach - Feuer n Wohnhaus
Am Mittwochabend (28.04.2010) brannte es im Schwabacher Stadtteil Vogelherd. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 250.000,-- Euro.
Kurz vor 19:00 Uhr ging die Meldung über den Brand im Sperberweg bei der Polizei ein. Als die Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, drangen bereits Flammen aus dem Gebäude. Die Feuerwehren Schwabach, Penzendorf, Schaftnach und Dietersdorf waren mit ca. 70 Kräften im Einsatz und konnten den Brandherd im Reiheneckhaus schnell unter Kontrolle bringen. Ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude wurde erfolgreich verhindert. Kurzzeitig verließen die Anwohner der angrenzenden Wohngebäude ihre Anwesen, konnten aber nach Abschluss der Löscharbeiten wieder zurückkehren. Anwohner wurden nicht verletzt.
Bei den Löscharbeiten verletzten sich drei Wehrmänner leicht. Während zwei Feuerwehrmänner nach einer ambulanten Behandlung wieder ihren Dienst verrichten konnten, musste ein verletzter Helfer stationär aufgenommen werden.
Der 57-jährige Hausbewohner war zum Zeitpunkt des Brandes nicht anwesend. Das Haus ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bewohnbar. Ob das Reihennebenhaus beschädigt worden ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geklärt werden.
Die Brandfahnder der Kriminalpolizei Schwabach haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
08:25:33 -
redaktion -
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29. April 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandExhibitionist entblößt sich vor Kindern - Monheim
Am Mittwoch, 28. April 2010 gegen 17:55 Uhr befanden sich die vier geschädigten Kinder im Alter von 8, 9 und 11 Jahren auf dem Rheindamm in Monheim. Etwa in Höhe des neben dem Rheindamm befindlichen Hundesportplatzes bemerkten die vier Kinder einen bislang unbekannten älteren Mann, der sein Fahrrad gerade an die Dammmauer lehnte, sich bis auf eine blaue Unterhose entkleidete und sich anschließend mit dem Rücken gegen die Dammmauer lehnte. Die Kinder fanden dies zunächst noch witzig und lachten. Als der Mann sein Geschlechtsteil seitlich aus der Unterhose zog, an diesem manipulierte und die Kinder anlächelte bekamen sie Angst und liefen nach Hause. Von dort wurde die Polizei gerufen. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg.
Die Person wird wie folgt beschrieben:
-ca. 50 Jahre alt -ca. 170 cm groß -blond-graue Haare -braun gebrannte Haut -kräftige Statur -trug dunkelblaue Unterhose, schwarze Kappe und Sonnenbrille -führte schwarzen Rucksack und schwarzes Fahrrad mit
Hinweise werden erbeten an die Polizei in Monheim unter Tel. 02104-982-6550.
08:24:49 -
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Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandVereinsverbot für Hells Angels und Bandidos in Schleswig-Holstein
Innenminister Klaus Schlie hat die Vereine "Hells Angels MC Charter Flensburg" und "Bandidos MC Probationary Chapter Neumünster" verboten. "Beide Vereine verstoßen gegen die Strafgesetze und richten sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung", sagte Schlie am Donnerstag (29. April) in Kiel.
Seit heute früh 07:00 Uhr durchsuchen 300 Polizeibeamte, darunter das Spezialeinsatzkommando (SEK), zehn Wohnungen von Vereinsmitgliedern und Vereinsheime in Flensburg und Neumünster sowie in der näheren Umgebung beider Städte. Die Durchsuchungen dienen der Feststellung, Beschlagnahme und Einziehung des Vermögens der Vereine. Über das Ergebnis des Polizeieinsatzes wird das Innenministerium die Öffentlichkeit am Nachmittag informieren*.
Die Verbotsverfügungen wurden heute Morgen 17 Mitgliedern der "Bandidos" und 12 Mitgliedern der "Hells Angels" von Polizeibeamten zugestellt. Danach sind beide Vereine in Schleswig-Holstein mit sofortiger Wirkung aufgelöst.
Jede Tätigkeit und die Bildung von Ersatzorganisationen ist ihnen untersagt. Die Kennzeichen der Vereine dürfen nicht mehr in der Öffentlichkeit verwendet oder verbreitet werden. Das Vermögen der Vereine wird beschlagnahmt und eingezogen. Verstöße gegen das Vereinsverbot können mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe geahndet werden.
Nach Ansicht des Innenministeriums haben beide Vereine den tatsächlichen Zweck, in einem bestimmten Gebiet kriminelle Macht zu entfalten und die Gebiets- und Machtansprüche gegen den jeweils anderen Verein mit Waffengewalt durchzusetzen. Gegen zahlreiche Vereinsmitglieder der Hells Angels und Bandidos laufen staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren, beispielsweise wegen gefährlicher Körperverletzung, Verstößen gegen das Waffengesetz oder Nötigung.
"Die Straftaten stellen sich sichtbar als Aktivitäten der Vereine dar", sagte Schlie. Sie seien durch einzelne Mitglieder ausgeübt worden. Die wiederholten gewalttätigen Auseinandersetzungen untereinander gingen auf das Konto der beiden Vereine und deren Unterstützer.
Weitere gewalttätige Konflikte mit zunehmender Brutalität und Schärfe seien nicht auszuschließen. "Es handelt sich nicht um harmlose Motorradclubs, deren Mit-glieder sich zu friedlichen Wochenendausflügen treffen", sagte Schlie. Der in seiner Freizeit Motorrad fahrende unbescholtene freiheitsliebende Familienvater sei eine Legende aus der Öffentlichkeitsarbeit dieser Clubs.
Das Innenministerium habe die Vereinsverbote hinter den Kulissen von langer Hand sorgfältig vorbereitet und rechtlich gut begründet. "Jetzt ist der Zeitpunkt zum Handeln gekommen", sagte Schlie. Er bleibe auch in Zukunft konsequent bei der Linie: Ein Ver-einsverbot macht man oder man lässt es bleiben - in dem einen wie in dem anderen Fall redet man aber vorher nicht öffentlich darüber.
Der Minister warnte aber vor überzogenen Erwartungen. "Wir können trotz der Vereinsverbote nicht ausschließen, dass es weiter gewalttätige Auseinandersetzungen im kriminellen Rockermilieu geben wird", sagte Schlie. Die Vereine seien verboten, die ehemaligen Vereinsmitglieder aber nach wie vor vorhanden. Die Polizei werde daher die Szene weiterhin sorgfältig beobachten. Mit dem Vereinsverbot im Rücken könne die Polizei künftig sofort einschreiten, wenn auch nur ansatzweise gegen das Verbot verstoßen werden sollte. "Die erfolgreiche Null-Toleranz-Strategie bleibt die Richtschnur polizeilichen Handelns", sagte Schlie.
Die Vereinsverbote haben nach Überzeugung von Schlie mehrere Wirkungen: Die rechtswidrigen Strukturen würden aufgelöst, der organisatorische Zusammenhalt gehe verloren und die finanzielle Grundlage sei weg. Man dürfe auch die psychologische Wirkung der Vereinsverbote nicht unterschätzen. Verbotene Rockerclubs könnten sich nicht mehr länger als mächtige Organisationen in der Öffentlichkeit präsentieren. "Das tut diesen Leuten weh, weil der martialische Auftritt wesentlicher Inhalt ihres kranken Ver-ständnisses von Stolz und Macht ist", sagte der Minister.
08:22:30 -
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28. April 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandSchleckermarkt in Elmshorn überfallen
Gestern, gegen 15.20 Uhr, kaufte der unbekannte Täter Zigaretten in dem Schleckermarkt in der Ansgarstraße. Als die Kassiererin die Kasse öffnete wurde sie von dem unbekannten Mann mit einem Messer bedroht. Er griff in die Kasse und entwendete eine unbekannte Summe Bargeld. Der Täter flüchtete daraufhin in unbekannte Richtung aus dem Schleckermarkt. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief negativ. Der Täter soll dunkel gekleidet gewesen sein und ein dunkles Cap getragen haben. Die Kriminalpolizei Elmshorn hat die Ermittlungen aufgenommen. Es wird nachberichtet.
08:23:04 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandBombe in Kiel gefunden - Evakuierungen
Dienstagnachmittag haben Bauarbeiter im Stadtteil Gaarden-Ost während ihrer Arbeiten eine englische 1000 Pfund schwere Fliegerbombe gefunden. Bereiche der Stadtteile Gaarden-Ost und Ellerbek müssen am Mittwoch bis 17 Uhr evakuiert werden.
Auf dem Sportplatz Katzheide haben die Arbeiter bei Erarbeiten die 1000lbs-Bombe entdeckt. Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes sind sofort durch die herbeigerufene Polizei alarmiert worden. Die Munitionsexperten nahmen die Bombe in Augenschein und beschlossen, die mit einem Aufschlagszünder versehene Bombe zu entschärfen. Hierfür müssen Bürger die in einem etwa 500 Meter großen Umkreis um den Sportplatz wohnen, ihre Wohnung und Geschäftsräume am Mittwoch den 28. April bis 17 Uhr geräumt und den Evakuierungsbereich verlassen haben.
Anschließend beginnen die Straßensperrungen. Räumlichkeiten stellt die Stadt in der Hans-Christian-Andersen-Schule, Stoschstraße 24 Ecke Ostring, sowie in der Lütjenburger Straße 7, Bugenhagen Kirchengemeinde, am Mittwoch ab 16 Uhr zur Verfügung. Hier können sich betroffene Bürger während der Entschärfung der Bombe aufhalten. Kranke Bürger, insbesondere Zuckerkranke, mögen bitte an ihre Medikamente denken, Eltern mit Kleinst- und Kleinkindern müssen sich entsprechend mit Nahrung versorgen. Die Räumung von Altenheimen und von liegend zu transportierenden Personen übernimmt die Berufsfeuerwehr Kiel in Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen.
Die Bürger müssen ihre Wohnungen und Geschäftsräume innerhalb
folgender Linie bis 17 Uhr verlassen:
- Grabastraße
- Prinzenstraße zwischen Grabastraße und Werftpark
- Werftpark
- Blaschke-Sportplatz und angrenzende Wege
- Pickertstraße
- Jachmannstraße
- Stoschstraße zwischen Jachmannstraße und Ostring
- Ostring zwischen Stoschstraße und Röntgenstraße
- Preetzer Straße
- Geschwister-Scholl-Straße
- Poppenrade
Die Stadt Kiel hat am Mittwoch ab 12 Uhr ein Bürgertelefon mit der Rufnummer 0431/ 5905221 geschaltet. Außerdem verteilen Mitarbeiter der Stadt am Mittwoch im Evakuierungsbereich Handzettel mit entsprechenden Verhaltensanweisungen für die betroffenen Bürger.
Innerhalb des Evakuierungsbereiches werden die Straßen ab 17 Uhr gesperrt. Der Ostring ist ab 18 Uhr für den Verkehr zwischen der Preetzer Straße und der Frantziusallee gesperrt. Auf dem gesamten Ostufer erwartet die Polizei erhebliche Verkehrsbehinderungen. Es wird empfohlen, den Beriech weiträumig zu umfahren oder ihn vor der Sperrung zu passieren.
08:22:01 -
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Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus Deutschland1 Toter bei Großfeuer in Wedel
Ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus hat am frühen Mittwochmorgen in Wedel einen Toten und zwei lebensgefährlich verletzte Personen sowie mehrere Leichtverletzte gefordert. Die Freiwillige Feuerwehr Wedel war mit 41 Kräften im Einsatz.
Die Freiwillige Feuerwehr Wedel war gegen 4.50 Uhr alarmiert worden. Noch auf der Anfahrt erhöhte die Leitstelle das Einsatzstichwort. An der Johann-Dietrich-Möller-Straße stand eine Wohnung im ersten Stock des dreigeschossigen Wohnblocks in Vollbrand. Mehreren Personen aus den anderen Wohnungen war der Fluchtweg durchs verqualmte Treppenhaus abgeschnitten. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wedel drangen unter schwerem Atemschutz in das Gebäude ein.
Sie retteten aus dem Treppenhaus und der direkt betroffenen Wohnung drei Personen. Ein Mann verstarb noch an der Einsatzstelle. Die beiden anderen - ein Mann und eine Frau - erlitten lebensgefährliche Brandverletzungen. Sie wurden ins Krankenhaus Hamburg-Boberg eingeliefert, das über Spezialbetten für dieses Verletzungsmuster verfügt. Weitere fünf Personen aus den darüber liegenden Wohnungen über die Drehleiter gerettet, ein Bewohner übers Treppenhaus. Drei von ihnen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen, wurden aber nicht ins Krankenhaus eingeliefert.
Eine Rettungsassistenten wurde mit gleichen Symptomen im Krankenhaus Wedel behandelt. Für die Löscharbeiten setzte die FF Wedel unter schwerem Atemschutz drei C-Rohre ein. Es kamen zwölf Atemschutzgeräteträger zum Einsatz. Die Wohnung brannte komplett aus. Nach etwa zwei Stunden wurde die Einsatzstelle von der Feuerwehr an die Polizei übergeben.
Weil das Feuer noch weiter schwelte, rückte die FF Wedel mit zwei Fahrzeugen für kleinere Nachlöscharbeiten gegen 7.30 Uhr noch einmal zur Einsatzstelle aus. Ein Sessel brannte.
Angaben zur Brandursache und Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden. Die Kripo Pinneberg ermittelt.
08:20:30 -
redaktion -
27. April 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandBewaffneter Raub auf Tankstelle bei Lampertheim
Am Montag, den 26.04.2010, 21.57 Uhr, betrat einen maskierten Täter den Kassenraum einer Tankstelle in Lampertheim, Mannheimer Straße, und forderte unter Vorhalt einer Pistole die Tageseinnahmen.
Die 44jährige Angestellte stellte dem Täter den Kasseneinsatz auf den Tresen, woraus sich der Täter mit Bargeld in Höhe von 710,- EUR bediente. Der Täter flüchtete zunächst aus der Tankstelle und wurde vom Ehemann der Angestellten, welcher sich während des Überfalles in einem Nebenraum befunden hat, verfolgt. Hier verlor der Täter 230,- EUR und flüchtete weiter in östlicher Richtung, in den dortigen Hollernweg. Eine Zeugin sah von dort einen PKW wegfahren (Fahrzeugtyp und Kennzeichen unbekannt).
Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnten am Ende des Hollernweg nochmals 2 x 10,- EUR- Scheine neben einem Fahrrad, am Randes eines Ackers, aufgefunden werden. Von dort führten Fußspuren zu einem Fußweg in Richtung Landesgrenze Baden-Württemberg, d.h. grobe Richtung Mannheim / Stadteil Blumenau. Der Täter dürfte den Ermittlungen nach ab dem Hollernweg/Ecke Mannheimer Straße mit einem Fahrrad geflüchtet sein, welches er am Randes eines Acker liegen lassen musste, da ein Weiterfahren wegen der schweren Erde unmöglich wurde.
An der groß angelegten polizeilichen Fahndung war auch ein Polizeihubschrauber sowie ein Fährtensuchhund beteiligt. Die Fahndungsmaßnahmen nach dem Täter verlief bislang ergebnislos.
Täterbeschreibung:
männlich, vermutlich Südländer, ca. 180 cm groß, auffallend schlanke Gestalt, bekleidet mit Blue-Jerans, dunkle Oberbekleidung mit weißrotem Emblem auf der linken Brust, dunkler Wollmantel, dunkle Schuhe, maskiert mit schwarzer Motorradhaube mit ovalem Ausschnitt, darüber Wollmütze mit weißen Streifen, dunkle Handschuhe
Hinweise zum Täter bitte an die Kriminalpolizei Heppenheim oder jede andere Polizeidienststelle. Die Polizei bittet insbesondere, dass sich der PKW-Fahrer als Zeuge meldet, der gg. 22.00 h den Hollernweg aus Richtung Kleingärten in Richtung Mannheimer Straße befuhr. Dieser Zeuge müßte dem radelnden Räuber begegnet sein.
08:18:41 -
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Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandBandidos MC Neumünster-Verhaftungen von drei Gewalttätern
Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Kiel ist dem Landeskriminalamt ein bedeutender Ermittlungserfolg bei der Bekämpfung der Rockerkriminalität in Schleswig-Holstein gelungen.
Heute Morgen vollstreckten Kräfte der Landespolizei Schleswig-Holstein, darunter das Spezialeinsatzkommando, drei durch die Staatsanwaltschaft Kiel beim Amtsgericht Kiel beantragte Haftbefehle gegen zwei Mitglieder des Bandidos MC Neumünster und eine Person aus dem Unterstützerumfeld. Dank einer ausdauernden und konsequenten Ermittlungsführung konnten der überfallartig durchgeführte Messerangriff auf zwei Mitglieder des Red Devils MC Alveslohe und der Raub ihrer "Kutten" am 14.01.2010 im Schnellrestaurant "Subway" in Neumünster aufgehellt werden.
Bei sechs weiteren Tatverdächtigen durchsuchen die Beamten der Soko heute mit Unterstützung von weiteren Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei aus Eutin die Wohnungen nach Beweismitteln für die Tat.
Insgesamt sind 130 Einsatzkräfte im Einsatz.
Nach der damaligen Tat im "Subway" agierte die Polizeidirektion Neumünster noch in der Nacht sehr schnell mit einem starken Kräfteaufgebot. So wurde das Clubhaus des Bandidos MC in Neumünster Gardeland durchsucht und 14 Personen aus dem Kreis des Bandidos MC vorläufig festgenommen. Diese mussten dann jedoch in den frühen Morgenstunden des 15.01.2010 nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden.
Gegen zwei damals vor dem "Subway" anwesende Bandidosmitglieder und einen Unterstützer ließ sich der Tatverdacht nun vier Monate später in der Form erhärten, dass das Amtsgericht Kiel Haftbefehle erließ. Die verhafteten Bandidosmitglieder werden im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt.
LKA Direktor Hans-Werner Rogge :
"Nach der Verhaftung von zwei Mitgliedern des Hells Angels MC Kiel vor zwei Wochen ist uns mit der heutigen Verhaftung des stellvertretenden Anführers sowie weiterer Gruppenmitglieder des Bandidos MC Neumünster ein weiterer bedeutender Ermittlungserfolg gelungen, der diese Gruppe nachhaltig schwächen wird. Dieses wird ganz wesentlich zur Beruhigung der Rockerlage in Schleswig-Holstein beitragen. Auch zukünftig werden wir unsere Ermittlungen ausdauernd und konsequent fortführen."
08:18:01 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandNortheim - Randale in Wohnung
Weil er unter erheblichem Alkoholeinfluss in der Wohnung seiner Mutter randaliert hatte, haben Polizeibeamte gestern am späten Abend einen 19-jährigen Northeimer ins Polizeigewahrsam gebracht. Auf dem Weg dorthin hatte der Mann gegenüber den eingesetzten Beamten erhebliche Gegenwehr geleistet.
Nachdem ein auf der Wache durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 1,85 Promille ergeben hatte und der Beschuldigte außerdem angab, anderthalb Joints geraucht zu haben, ordneten die Beamten eine Blutprobe an. Gegen den Mann wird nun strafrechtlich wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte, Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Er wurde heute Morgen wieder auf freien Fuß gesetzt.
08:17:12 -
redaktion -
26. April 2010
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandWaldbrand löst Großeinsatz für Feuerwehr Herdecke aus!
Gegen 21:10 Uhr wurde die Feuerwehr Herdecke am Sonntag Abend zum Herrentisch gerufen. Dort hatten mehrere Bürger eine starke Rauchentwicklung in der Nähe des Fernsehturms gesehen und einen Waldbrand vermutet.
Als die Feuerwehr am Herrentisch eintraf, konnte das Feuer in einem Waldstück hinter einer Häuserreihe der Straße "Am Rahmen" ausgemacht werden. Durch das schnelle Eingreifen der Blauröcke konnte der Brand auf ca. 20 Quadratmeter Fläche eingeschränkt und schließlich mit zwei C-Rohren gelöscht werden. Eine Ausbreitung des Brandes auf die nahen Wohnhäuser konnte somit ebenfalls verhindert werden.
Die Ursache für den Brandausbruch ist bisher unbekannt.
Die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Herdecke waren mit zwei Löschzügen über eine Stunde im Einsatz.
08:16:27 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandMotorradsaisonstart mit "Schräglage"
Zusammen mit verschiedenen Kooperationspartnern war die Kreispolizeibehörde Mettmann am Sonntag, dem 25.04.2010, am erfolgreichen Motorradsaisonstart im Cafe Schräglage im Neandertal beteiligt.
Über den gesamten Tag besuchten insgesamt mehr als 2000 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer die Veranstaltung auf Erkrather Stadtgebiet, um sich in lockeren Gesprächen, bei guter Stimmung und Sonnenschein intensiv über Sicherheitsthemen rund um das Motorrad zu informieren. Hierzu standen ihnen insgesamt 22 Polizeibeamtinnen und -beamte als Fachleute und Gesprächspartner zur Verfügung.
Besondern Erfolg hatten, wie schon in den Vorjahren, die geführten Sicherheitstouren durch den Kreis Mettmann mit "Polizei-Tour-Guides" auf ihren Dienstkrädern. An diesen rund 2,5-stündigen Touren nahmen im Lauf des Tages insgesamt über 100 Motorradfahrerinnen und -fahrer teil. Geführt wurde über unfallbelastete, aber auch landschaftlich sehr schöne Motorradstrecken durch den Kreis Mettmann.
Die eingesetzten Polizeikradfahrer informierten dabei in kurzen Stopps an noralgischen Stellen über Unfallvermeidungsstrategien und gaben viele wertvolle Tipps zum Saisonbeginn. Den Abschluss dieser Toren bildete dann die Demonstration von Reaktions- und Bremswegen bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten durch zwei Fahrtrainer der Polizei am Stammsitz der Kreispolizei am Adalbert-Bach-Platz in Mettmann.
Großes Interesse fanden aber auch die polizeilichen Vorführungen über die modernen Geschwindigkeitsmessmethoden in Form der Lasermessung (1000 Meter) und die Funktionsweise des zivilen Kameramotorrades (ProViDa).
08:15:28 -
redaktion -
25. April 2010
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandAtomkraft abschalten - Aktions- und Menschenkette" Polizei unterstützte die Aktion
Am Samstag, den 24. April 2010, fand eine 120 km lange Aktions- und Menschenkette zwischen den Kernkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel statt. Nach Einschätzung der Landespolizei Schleswig-Holstein nahmen rund 60 000 Menschen in Schleswig-Holstein teil. Nach Angaben des Veranstalters nahmen insgesamt 120 000 Menschen in Ham-burg und Schleswig-Holstein teil. Die Teilnehmer reisten aus dem gesamten Bundesrepublik mit Sonderzügen und Bussen teil.
Die Polizei gewährleistete durch ein umfangreiches Verkehrskonzept den störungsfreien Verlauf der Aktions- und Menschenkette. Rund 400 Einsatzkräfte der Landespolizei Schleswig-Holstein waren dafür im Einsatz.
Einsatzleiter, Leitender Polizeidirektor Joachim Gutt: "Unser Konzept zur Gewährleistung einer friedlichen und störungsfreien Veranstaltung ist aufgegangen. Die unvermeidbaren Beeinträchtigungen des Verkehrs sind zwar eingetreten. Es ist aber gelungen, sie so gering wir möglich zu halten. Der reibungslose Verlauf war auch der Kooperationsbereitschaft des Veranstalters zu verdanken."
Neben der eigentlichen Kette lag der Aktionsschwerpunkt aus Sicht der Polizei rund um das KKW Krümmel. Hier endeten unter anderem der Trecker-Treck, der aus insgesamt 90 land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen bestand, und die "Fahrrad-Demo" mit insgesamt 200 Teilnehmern.
08:50:24 -
redaktion -
15. April 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandWülfrath - Mann in Hochhaus erstochen
Am späten Mittwochabend des 14.04.2010, gegen 23.10 Uhr, wurde der Rettungsdienst der Wülfrather Feuerwehr in die Wohnung einer 19-jährigen Wülfratherin in einem Hochhaus an der Tiegenhöfer Straße in Wülfrath gerufen. Dort sollte nach Angaben von Anrufern eine bewusstlose männliche Person dringend ärztliche Hilfe benötigen.
Nach dem sehr schnellen Eintreffen der Rettungssanitäter am Einsatzort stellte sich heraus, dass sich drei zunächst unbekannte junge Männer gewaltsam Zutritt zur Wohnung der Wülfratherin verschafft und dort auf den 28-jährigen Freund der Wohnungsinhaberin eingeschlagen und -gestochen hatten. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die drei Täter den Tatort bereits fluchtartig verlassen. Für das lebensgefährlich verletzte Opfer kam jede ärztliche Hilfe zu spät, der 28-jährige Wülfrather verstarb noch am Tatort. Seine 19-jährige Freundin blieb unverletzt.
Die von der Feuerwehr unverzüglich alarmierte Polizei leitete sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach den drei von Zeugen namentlich benannten flüchtigen drei Tatverdächtigen aus Wülfrath, im Alter zwischen 19 und 24 Jahren ein. Im Verlauf der späteren Nacht konnten zwei der drei gesuchten Männer aus Wülfrath am frühen Donnerstagmorgen des 15.04.2010 im Wülfrather Stadtgebiet festgenommen werden.
Die Fahndungsmaßnahmen nach dem dritten Tatverdächtigen aus Wülfrath dauern weiterhin an. Eine Mordkommission des Polizeipräsidenten in Düsseldorf, unterstützt durch örtliche Ermittler der Kreispolizeibehörde Mettmann, hat die Arbeit aufgenommen. Im Verlauf der späteren Nacht konnten zwei der drei gesuchten Männer aus Wülfrath am frühen Donnerstagmorgen des 15.04.2010 im Wülfrather Stadtgebiet festgenommen werden. Die Fahndungsmaßnahmen nach dem dritten Tatverdächtigen aus Wülfrath dauern weiterhin an. Eine Mordkommission des Polizeipräsidenten in Düsseldorf, unterstützt durch örtliche Ermittler der Kreispolizeibehörde Mettmann, hat die Arbeit aufgenommen.
08:11:08 -
redaktion -
14. April 2010
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandGroßbrand in Wildeshausen
Eine Lagerhalle an der Straße Am Reepmoor am Stadtrand von Wildeshausen wurde am Dienstag bei einem Brand vollständig zerstört. Der Brand wurde kurz vor 15.30 Uhr festgestellt und gemelde. Als die erste Einsatzfahrzeuge vor Ort waren, schlugen bereits meterhohe Flammen aus dem Dach des Gebäudes. Rund 100 Einsatzkräfte* der Ortsfeuerwehren Wildeshausen, Düngstrup, Harpstedt und Ahlhorn verhinderten eine Ausweitung des Brandes und haben diesen inzwischen durch massive Löscharbeiten unter Kontrolle. Die Feuerwehrkräfte sind derzeit** noch mit Nachlöscharbeiten betraut. Zwischenzeitlich war auch die Drehleiter der Feuerwehr Ganderkesee vor Ort eingesetzt, wie auch der in Ganderkesee stationierte Gerätewagen-Atemschutz der Kreisfeuerwehr.
Brandbedingt war im Verlaufe der Löscharbeiten das Dach der etwa 25 mal 50 m großen Halle eingestürzt. Zuvor knallte es desöfteren heftig, da die Eternit-Platten des Daches durch die Hitzeeinwirkung zersprangen. In der Halle wurden neben dort gelagerten Paletten und Lagerbehältnissen auch zwei Pkw und ein Wohnmobil zerstört.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehren mussten Teile der Fassade einreißen, um gegen einzelne Brandherde im Gebäude vorgehen zu können.
Der entstandene Gesamtschaden kann noch nicht genau beziffert werden, wird von der Schadenssumme aber im sechstelligen Euro-Bereich liegen.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde eine Rundfunkwarnmeldung veranlasst, über die Anwohner des nahegelegenen Siedlungsbereiches gewarnt und zum Schließen von Fenstern und Türen aufgefordert wurden.
Die nahegelegene Bundesstraße 213 wurde zudem zeitweise gesperrt, um den Feuerwehreinsatz zu sichern. Zudem ging dort Polizeihubschrauber zur Landung nieder, der für Luftaufnahmen und zur ergänzenden Lageeinschätzung aus der Luft angefordert worden war.
Die Rundfunkwarnung wurde gegen 17.50 Uhr zurückgenommen, da ab diesem zeitpunkt eine Beeinträchtigung durch Rauchentwicklung ausgeschlossen werden konnte. Die Bundesstraße wurde bereits gegen 17.00 Uhr wieder freigegeben.
Der Brandort konnte noch nicht weitergehend zur Feststellung der Brandursache untersucht werden. Die polizeilichen Ermittlungen hierzu werden am Mittwoch, dem 14.04., vor Ort fortgesetzt. Somit steht auch nicht fest, ob Schweißarbeiten, die am Dienstagnachmittag vor Brandausbruch in einem Teilbereich der Halle durchgeführt worden waren, im Zusammenhang mit dem Brandausbruch stehen. Wann mit einem abschließenden Ergebnis der Untersuchung der polizeilichen Brandermittler zu rechnen sein wird, kann derzeit noch nicht abgesehen werden.
08:24:43 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandPeine - Blinder Fußgänger bei Unfall lebensgefährlich verletzt
Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es heute gegen 10:10 Uhr in Peine, Fuhsering, in der Zufahrt zu einem dortigen Altenheim. Ein 65-jähriger blinder Einwohner aus dem Altenheim in Peine war aus bisher noch nicht geklärten Umständen mit dem Heck eines Klein-Lkw eines 38-Jährigen Einwohners aus Hannover zusammengestoßen. Durch den Aufprall stürzte er zu Boden und zog sich so schwere Kopfverletzungen zu, dass er aus dem Klinikum Peine in die MHH nach Hannover verlegt werden musste.
Zur Klärung des Unfallhergangs wurde von der Polizei ein Sachverständiger hinzugezogen, von dem sich die Polizei und die Staatsanwaltschaft Aufklärung über die genauen Umstände des Unfallhergangs erhoffen. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Peine, Telefon 05171/999-0 in Verbindung zu setzen.
08:23:42 -
redaktion -
13. April 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandTötungsdelikt in Marburg
Nach den Ermittlungen bestehen für die Kriminalpolizei Marburg keine berechtigten Zweifel daran, dass der 55-jährige für den Tod seiner 39-jährigen Ehefrau verantwortlich ist.
Die Kripo fand die Tatwaffe, ein Küchen- bzw. Haushaltsmesser, aufgrund der Angaben des Mannes und stellte sie sicher.
Die Frau erlitt mehrere Verletzungen. Ob sie unmittelbar an den Stichen oder an dem damit verbundenen Blutverlust starb und die genaue Todeszeit, muss die gerichtsmedizinische Untersuchung klären.
Der Festgenommene lässt sich von einem Rechtsanwalt vertreten und macht bei der Polizei keine Aussage. Zu den Hintergründen, dem Motiv und den näheren Tatumständen liegen daher keine gesicherten Erkenntnisse vor.
Die Tat ereignete sich wahrscheinlich heute Morgen (Montag, dem 12.April) zwischen 06 und 06.30 Uhr im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Marburger Biegenstraße. Der Mann ging unmittelbar nach der Tat zur Polizei und stellte sich. Er stand zu dieser Zeit augenscheinlich weder unter Alkohol- noch unter Drogeneinwirkung. Die Kripo Marburg veranlasste eine Blut- und Urinprobe, um darüber Gewissheit zu erlangen. Der zuständige Richter erließ einen Haftbefehl.
Mit weiteren Ergebnissen ist voraussichtlich erst Ende der Woche zu rechnen! Ansprechpartner für weitere Anfragen ist ab sofort die Staatsanwaltschaft in Marburg, Tel. 06421/290-221
Kerstin Brinkmeier Staatsanwaltschaft Marburg
08:49:07 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandBewaffneter Raubüberfall auf Tankstelle in Nauheim
Am Montagabend, 12.04.2010, gegen 23:40 Uhr, betrat eine männliche Person, bewaffnet mit einer Faustfeuerwaffe, eine Tankstelle in Nauheim. Sofort bedrohte der maskierte Täter die Angestellte mit der Waffe. Die Frau musste sich auf den Boden legen. Der unbekannte Mann raubte mehrere hundert Euro Bargeld und flüchtete zu Fuß in südliche Richtung.
Folgende Personenbeschreibung liegt vor: männliche Person, mitteleuropäische Erscheinung, ca. 170-175 cm groß, schlanke Gestalt. Möglicherweise handelt es sich um einen Jugendlichen. Bekleidung: dunkle Jacke, weißgepunktetes dunkles Halstuch, dunkle Sportschuhe, Handschuhe.
Eine sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung verlief bisher ohne den gewünschten Erfolg. Zeugen werden gebeten, verdächtige Wahrnehmung in Zusammenhang mit der Tat der Kriminalpolizei Rüsselsheim unter Telefonnummer 061426960 mitzuteilen.
08:47:40 -
redaktion -
12. April 2010
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandFeuer im Entsorgungsbetrieb Schwalenberg
Seit etwa 23.30 Uhr sind Feuerwehren aus ganz Lippe, unterstützt von Kräften mit Spezialfahrzeugen aus OWL, in Schwalenberg im Einsatz. Dort brennt zur Zeit ein Entsorgungsbetrieb. Bewohner im Umkreis sind gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Gegen 23.30 Uhr ging die Meldung ein, dass eine Entsorgungsfirma in der Julius-Müller-Straße brennt. Polizeibeamte vernahmen auf der Anfahrt dorthin schon laute Detonationen und standen schließlich vor dem lichterloh brennenden Gebäudekomplex. Die Firma liegt am Ortstausgang von Schwalenberg (in Richtung Brakelsiek gesehen) in einem Gewerbegebiet.
In der etwa 75 x 35 Meter großen Halle wird Sondermüll, überwiegend bestehend aus Farb-, Lack- und Leimresten sowie Industrieschlämmen, pp. angeliefert und in seine Bestandteile getrennt. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs lagerten dort nach Angaben des Betreibers Flüssigkeiten in sechsstelliger Litermenge. Aus bislang unbekannter Ursache ist es dort zu einem Brand gekommen, der sich auch auf ein etwa 45 x 15 Meter großes angrenzendes Nebengebäude der Firma ausbreitete. Die Feuerwehr führt derzeit laufend am Brandort und in dessen Umkreis Schadstoffmessungen durch. Bewohner im engeren und weiteren Umkreis sind per Radiodurchsagen sowie Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr und Polizei angehalten worden, ihre Fenster und Türen sicherheitshalber verschlossen zu halten.
Nach derzeit vorliegenden Informationen sind bis auf einen Umkreis von einhundert Metern um den Brandort herum keine grenzüberschreitenden Schadstoff-Messwerte in der Atemluft nachgewiesen worden. Dennoch wurde die umliegende Bevölkerung gewarnt, zumal der Wind umlaufend ist. Die Einsatzleitstelle der Feuerwehr hat zwischenzeitlich Unterstützung in Form von Schaumlöschfahrzeugen aus vielen Teilen Ostwestfalens angefordert. Gegen 06.00 Uhr hatten die Wehrleute das Feuer nahezu gelöscht, so dass die komplette Brandstelle mit einem Schaumteppich überzogen werden konnte.
Ferner wird noch das Eintreffen eines Spezialfahrzeuges aus dem Ruhrgebiet erwartet, mit dem bestimmte Messungen an der Brandstelle durchgeführt werden können. Bislang sind glücklicherweise keine Personenschäden bekannt geworden. Der Sachschaden beträgt ersten Informationen zufolge mehrere Millionen Euro. Die Ortsdurchfahrt Schwalenberg wurde gesperrt. Ableitungen sind über Schieder und Rischenau eingerichtet.
08:38:36 -
redaktion -
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandPfullingen - Fahndung nach 15-jährigem Mädchen
Die Polizeidirektion Reutlingen und das Polizeipräsidium Aachen fahnden nach der 15-jährigen Brigitte Deckert, die seit dem 7. Februar in Pfullingen (Landkreis Reutlingen/Baden-Württemberg) vermisst wird. Sie soll sich in Aachen aufhalten.
Wie die bisherigen polizeilichen Ermittlungen ergaben, hatte die 15-Jährige schon geraume Zeit vor ihrem Verschwinden über das Internet Kontakt zu Personen aus Aachen geknüpft und reiste am 7. Februar dorthin. Nachdem sie zunächst bei ihren Chatpartnern Unterschlupf fand, fehlt von ihr nun seit dem 26. Februar jede Spur. Es ist aber davon auszugehen, dass sie sich nach wie vor in Aachen aufhält und sich bei Unbekannten vor den Behörden versteckt.
Auch wenn die Polizei derzeit nicht von einem Verbrechen ausgeht, besteht angesichts ihrer Neigung, sich schon nach kurzer Zeit fremden Menschen anzuvertrauen, eine Gefahr für das Wohl des Mädchens. Zeugen, die Hinweise auf ihren Aufenthaltsort geben können, werden daher gebeten, sich unter 0241 9577 31201 oder 0241 9577 0 beim Polizeipräsidium Aachen zu melden.
Rückfragen bitte an die Polizei in Reutlingen unter der Telefonnummer 07121/942-1010.
08:37:47 -
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Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandNürnberg - Schwerverletzter Mann auf Fahrbahn aufgefunden
Heute Morgen (12.04.10) um 03.25 Uhr wurde von einem Verkehrsteilnehmer ein schwerverletzter Mann auf der Bucher Straße liegend aufgefunden. Der Mann verstarb kurz darauf an seinen Verletzungen.
Ob der Nürnberger (48) sich die Verletzungen bei einem Verkehrsunfall zugezogen hat, kann noch nicht abschließend gesagt werden. Die Staatsanwaltschaft hat zur Klärung der Ursache eine Obduktion angeordnet und einen Unfallsachverständigen hinzugezogen. Der Vorfall ereignete sich auf der Bucher Straße in Höhe des Friedrich-Ebert-Platzes in Richtung Innenstadt. Die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise.
Wer hat heute Morgen gegen 03.00 Uhr verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Friedrich-Ebert-Platzes in Nürnberg gemacht? Hinweise bitte an 0911/6583 1630.
08:36:58 -
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Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandBrand in einer Lagerhalle in Hamm/Bockum-Hövel
Am Sonntag (11.04.2010) gegen 21.41 Uhr wurde der Polizei ein Brand in einer Lagerhalle an der Wittekindstraße gemeldet. Die Feuerwehr löschte den Brand in der freistehenden Lager- und Werkhalle. Personen wurden nicht verletzt. Der durch den Brand entstandene Schaden wird auf ca. 200.000 € geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Hamm unter der Tel.-Nr. 02381/916-0 in Verbindung zu setzen.
08:35:45 -
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11. April 2010
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandFeuer in der Itzehoer Hindenburgstraße
Gegen 2:10 Uhr wurde die Feuerwehr Itzehoe zu einem Feuer in einem Gebäude in der Hindenburgstrasse alarmiert. Schnell stellte sich heraus, dass sich noch Personen im Gebäude befanden. Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr hatte die Polizei bereits die ersten Bewohner aus dem Gebäude geholt. Im 2.Obergeschoss des Gebäudes war offenes Feuer zu erkennen. Erste Trupps unter Atemschutz retteten einen verletzten Bewohner aus dem ersten Obergeschoss und einen weiteren mittels einer Fluchthaube aus dem 3. Obergeschoss. Zeitgleich wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und die Brandbekämpfung im Gebäude wurde begonnen. Das Feuer hatte sich bereits, wie sich später herausstellte, auf die Kabel- und Lüftungsschächte in das 1. und 3. Obergeschoss ausgedehnt.
Es wurde Vollalarm für die Feuerwehr Itzehoe ausgelöst, da weitere Atemschutzgeräteträger benötigt wurden. Im weiteren Einsatzverlauf wurde ebenfalls die Feuerwehr Oelixdorf zur Unterstützung mit weiteren Atemschutzgeräteträgern alarmiert. Die Löscharbeiten in der Zwischendecke sowie den Kabel- und Lüftungsschächten gestaltete sich schwierig, so das mittels Einreißhaken und Äxten die Zwischendecke und auch die Wände in den eingezogenen Kochnischen geöffnet wurden, um an die Brandnester heranzukommen. Eine Motorkettensäge wurde ebenfalls zum öffnen von Wänden und Decken eingesetzt. In allen drei Geschossen wurde mittels je eines C-Rohres der Brand bekämpft. Eine Drehleiter wurde ebenfalls in Stellung gebracht um im Dachgeschoss durchbrechende Flammen niederschlagen zu können. Von der Drehleiter aus wurde das Dach mittels der Wärmebildkamera auf gegebenenfalls weitere vorhanden Brandnester auf zu spüren.
Insgesamt kamen 16 Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Die Bewohner mussten alle anderweitig untergebracht werden, da das Haus nicht bewohnbar ist. Für die Zeit des Einsatzes war die Hindenburgstrasse im Bereich des Gebäudes voll gesperrt.
10:31:47 -
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10. April 2010
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandEckernförde - Übermut führte zu tödlichem Verkehrsunfall
Ein "bisschen Spaß" während einer Autofahrt führte zu einer Unfalltoten, einem Schwerverletzten und einem leicht verletzten Fahrer.
Am 09.04.2010, gegen 21.30 Uhr befuhr ein 50-Jähriger mit seinem Van die Straße Am Ort und bog dann in die so genannte Bundeswehrstichstraße in Richtung Landesstraße 26 im Norden Eckernfördes ein. Etwa 50 Meter vor der Einmündung Louisenberg geriet das Fahrzeug zunächst gegen den rechten Bordstein und schleuderte anschließend nach links in die Umzäunung des Marinestützpunktes Eckernförde.
Die 16-jährige Beifahrerin wurde dabei aus dem Auto geschleudert und erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Der 39-jährige Mitfahrer im Fond wurde schwer verletzt. Nur der Fahrer, der sich nach ersten Ermittlungen als Einziger angeschnallt hatte, erlitt leichte Verletzungen. Jedoch war er leicht alkoholisiert und musste sich einer Blutprobenentnahme unterziehen. Sein Führerschein als auch das Unfallfahrzeug wurden von der Polizei beschlagnahmt.
Nach ersten Erkenntnissen hätten die Fahrzeuginsassen auf der Spazierfahrt so wörtlich "etwas Spaß" haben wollen, was zu einer übermütigen Fahrweise geführt hatte. Dabei hatte sich die Beifahrerin mit dem Oberkörper aus dem Fenster gelehnt.
Ein technischer Sachverständiger unterstützte bei der Verkehrsunfallaufnahme.
17:03:01 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandEssen - Demonstration in der Innenstadt verlief friedlich
Rund 200 Teilnehmer demonstrierten am Samstagnachmittag (10. April) gegen den Verbleib eines Bekleidungsgeschäftes auf der Viehofer Straße. In dem Geschäft werden u.a. beliebte Bekleidungsartikel einer Firma verkauft, die in der rechten Szene bevorzugt getragen werden. Seither gab es mehrere Demonstrationen gegen das Bekleidungsgeschäft.
Um 14 Uhr fand auf dem Willy-Brand-Platz die Auftaktkundgebung statt. Während der Versammlung kam es unter den Teilnehmern zu kleineren Streitigkeiten. Eine Gruppe von etwa 30 Teilnehmern spaltete sich ab und meldete kurzfristig einen eigenen Demonstrationszug an. Anschließend ging der Hauptzug über die Lindenallee, Maxstraße, Hindenburgstraße, Vereinstraße, III. Hagen, Brandstraße, Kennedyplatz, Markt, Rottstraße, Kreuzeskirchstraße, Viehofer Straße, Weberstraße, Schwarze Horn bis zum Kennedyplatz. Hier endete gegen 15.30 Uhr die Veranstaltung ohne Abschlusskundgebung. Die zweite kleinere Gruppe erreichte den Kennedyplatz zehn Minuten später und löste sich dann auf.
Beide Aufzüge machten zwei kurze Zwischenstopps an der Marktkirche und auf der Kreuzeskirchstraße in Sichtweite des Geschäftes. Der Polizeiführer (Leitender Polizeidirektor) Fritz Unterberg zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden.
Die Polizei sperrte zum Schutz der Versammlung einzelne Straßen und Kreuzungen für die Dauer des Aufzuges bzw. der Kundgebungen ab.
17:02:16 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandSchülerforum ruft per Internet zu einer " Springbreak- Party" auf.
Der Polizei in Hamm wurde am Freitag durch einen Bürgerhinweis bekannt, dass für den heutigen Tag um 19.00 Uhr in einem Schülerforum im Internet zu einer so genannten Springbreak- Party aufgerufen wurde. Treffpunkt sollte ein zur Zeit nicht genutztes Geländes des Bundesvermögensamtes in der Nähe des Beisenkamp Gymnasiums sein.
Um 19.00 Uhr stellten die Polizeibeamten verschiedene Personengruppen in der Straße Am Hülsenbusch fest, die mit PKW, Fahrrädern und auch zu Fuß angereist waren.
Gegen 20.50 Uhr hielten sich nach polizeilichen Erkenntnissen ca 250 Personen auf dem genannten Gelände auf. Die Gruppen führten alkoholische Getränke und tragbare Musikanlagen mit sich. Einzelne Personen waren zu diesem Zeitpunkt bereits stark alkoholisiert. Zahlreiche Notrufe von besorgten Anwohnern gingen in der Leitstelle der Polizei ein. Neben den Polizeikräften waren auch Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes(KOD) der Stadt Hamm vor Ort. Bis auf wenige Vorfälle verlief die Veranstaltung weitgehend friedlich, so dass ein Einschreiten der eingesetzten Polizeibeamten und der Bediensteten des KOD nicht erforderlich wurde. Anordnungen der Einsatzkräfte an die Teilnehmer der Party wurden nahezu ausnahmslos befolgt.
Dennoch mußte die Polizei vier unbelehrbare Personen dem Polizeigewahrsam zuführen. Drei Strafanzeigen wegen Körperverletzung wurden aufgenommen; von zwei Beteiligten ließ die Polizei Blutproben entnehmen.
Die Straße Am Hülsenbusch sperrte die Polizei für den Fahrzeugverkehr in der Zeit von 23.00 Uhr bis 00.25 Uhr. Die Feuerwehr Hamm setzte einen Lichtmastwagen zum Ausleuchten des Veranstaltungsgeländes ein. Gegen 00.20 Uhr war die Party beendet und die Teilnehmer verließen die Örtlichkeit. Zuvor wurden sie durch die Eingesetzten Kräfte gebeten, die Nachtruhe der Anwohner zu respektieren.
09:56:26 -
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09. April 2010
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandSchwerer Verkehrsunfall auf der B430
Ein aus Richtung Schenefeld kommender Pkw ist heute Nachmittag gegen 14:30 Uhr mit einem Traktor, der aus Richtung Looft kommend auf die Bundesstraße abbieg, kollidiert.
Der mit zwei Personen besetzte Pkw konnte dem einbiegenden Traktor nicht mehr ausweichen und stieß mit seiner Beifahrerseite und den Frontgewichten des Traktors zusammen. Der Pkw schleuderte durch den Aufprall auf die Gegenfahrbahn und kam dort zum Stehen. Im Gegensatz zur Beifahrerin des Pkw konnte sich der Fahrer noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte durch die unbeschädigte Fahrertür befreien.
Die schweren Verletzungen sowie die ausgeprägte Deformation der Beifahrerseite schlossen eine sofortige Befreiung der Beifahrerin aus. Nachdem ein erster Zugang zur Verletzten hergestellt war, begannen die eingesetzten Freiwilligen Feuerwehren die Fahrzeugsäulen zu durchtrennen, um das Fahrzeugdach zur Befreiung der Verunfallten abzunehmen. Die moderne Sicherheitstechnik, die in dem Fahrzeug verbaut war, ließ das technische Gerät der Feuerwehr zeitweise an seine Grenzen kommen.
Nur unter Einsatz einer leistungsstärkeren Rettungsschere sowie Hydraulikaggregat konnte die massive C-Säule des Fahrzeuges durchtrennt werden und somit das Dach abgeklappt werden, um anschließend zusammen mit dem Rettungsdienst die Verunfallte aus dem Fahrzeug zu befreien. Sie wurde mit schweren Verletzungen, ebenso wie ihr leichter verletzter Fahrer, ins Krankenhaus gebracht.
Die Bundesstraße 430 war für die Rettungsarbeiten bis ca. 16:00 Uhr vollgesperrt.
08:25:10 -
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08. April 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandFlensburg - Täter nach Messerstecherei in Untersuchungshaft
Nach der Messerstecherei am Montagnachmittag in Harrislee konnte am Dienstag Abend der flüchtige Täter vor der Wohnung seiner Lebenspartnerin in Harrislee von zivilen Einsatzkräften der Polizei festgenommen werden.
Der 33 Jährige hatte mehrfach mit einem Messer auf den 33 jährigen geschiedenen Ehemann seiner 31 jährigen Lebenspartnerin eingestochen.
Der 33 jährige Tschetschene wurde gestern Nachmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Flensburg vorgeführt. Der Haftrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und ordnete die Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr an. Der Täter befindet sich in der Justizvollzugsanstalt hier in Flensburg.
08:55:36 -
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07. April 2010
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandMechernich-Kommern - Motorradfahrer stürzt vom Hochseil
Auf dem Gelände des Freilichtmuseums Kommern findet derzeit ein Jahrmarkt statt. Unter anderem ist dort eine Personengruppe vertreten, die mit einem Motorrad Hochseilartistik vorführt.
Ein 41jähriger Artist aus dem Raum Gotha stürzte am 06.04.2010, gegen 17.30 Uhr, während einer Vorführung, die in ca. zwölf Metern Höhe stattfand, von dem Motorrad und verletzte sich schwer. Er wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht.
08:40:05 -
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Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandBrand im Kreiskrankenhaus Eschwege
Durch die Leitstelle des Werra-Meißner-Kreises wurde der Polizei Eschwege heute Nacht gegen 01.45h eine Rauchentwicklung im Kreiskrankenhaus Eschwege gemeldet. Die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr stellten schnell fest, dass der Brandherd sich in einem Technikraum im Keller befand. Der eigentliche Brand konnte durch die Feuerwehrkräfte zügig gelöscht werden, jedoch wurde der komplette Altbau über die Fahrstuhlschächte verqualmt und verrußt.
Die dadurch betroffenen Patienten des Altbaus mussten umquartiert werden. Als Brandursache wird eine technischer Defekt in dem Technikraum vermutet. Die Brandursachenermittlungsgruppe des HLKA wurde angefordert. Feuerwehren und Rettungsdienste waren mit etwa 250 Kräften, die Polizei mit 30 Beamten im Einsatz.
Über die Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Bisher gibt es keine Erkenntnisse über verletzte Personen.
08:38:47 -
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Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandPolizei nimmt flüchtigen Täter nach Messerstecherei in Harrislee fest
Am Ostermontag gegen 16.50 Uhr wurde in Harrislee ein 33 Jähriger mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Die Tat ereignete sich auf einem Parkplatz im Süderholm.
Der flüchtige 33 jährige Täter wurde gestern Abend von Beamten des Zivilienstreifenkommandos der Polizeidirektion Flensburg und der Bezirkskriminalinspektion Flensburg festgenommen.
Der Täter wurde vor der Wohnung seiner Lebenspartnerin in Harrislee widerstandslos festgenommen und befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an. Es wird nachberichtet.
08:37:59 -
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06. April 2010
Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandSolingen - Feuer im Krankenhaus Bethanien - 1 Toter
Am Montag, dem 06.04.2010, gegen 22.10 Uhr, kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand in einem Patientenzimmer in der dritten Etage im Krankenhaus Bethanien an der Aufderhöher Straße in Solingen.
Zwar alarmierten Brandmelder das Klinikpersonal über das Feuer, doch die sofortige Hilfe kam für einen 68-jährigen Patienten zu spät. Trotz intensiver Rettungsversuche verstarb der Solinger noch in seinem Patientenzimmer. Insgesamt 30 Bewohner mussten während des Brandes von der Feuerwehr evakuiert und zum Teil über Drehleitern geborgen werden. Anschließend wurden die Bewohner betreut und aufgrund der entstandenen Rauchgase ärztlich behandelt.
Die dritte Etage ist zur Zeit nicht bewohnbar. 3 Patienten wurden in andere Krankenhäuser verlegt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Brandursache und zum Gesamtschaden dauern an. Neben einem Großaufgebot der Feuerwehr waren auch 20 Polizeibeamtinnen und -beamte aus der Bergischen Städtedreieck im Einsatz. Die Aufderhöher Straße wurde während der Löscharbeiten für ca. 4 Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.
09:03:09 -
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Feuerwehr • Feuerwehrberichte aus DeutschlandViel Arbeit für die Feuerwehr über Ostern in Wetter an der Ruhr
Viel Arbeit über die Osterfeiertage gab es für die Feuerwehr Wetter, den Anfang machte der Löschzug Alt Wetter. In der Bornstraße drohte am Freitag um 12:47 Uhr eine Lampenabdeckung auf einen Gehweg zu stürzen. Mit einer Leiter wurde das Problem beseitigt und der Einsatz um 13:30 Uhr beendet.
Weiter ging es für die Kräfte der Feuerwehr am Freitag um 14:15 Uhr im Ortsteil Esborn. Der Rettungsdienst hatte um Tragehilfe gebeten, da das Treppenhaus an der Einsatzstelle sehr beengt war. Die Feuerwehr entschied sich, mit Hilfe der Drehleiter, den Patienten aus dem 1.Obergeschoss zu retten. Dieser Einsatz war für die 20 ehrenamtlichen Kräfte um 15:21 Uhr beendet.
Das die Feuerwehr am Samstag die Osterfeuer kontrolliert, war für einen 82 jährigen Patienten Glück im Unglück. Die Löschgruppe Grundschöttel war gerade in der Nähe der Einsatzstelle als der Mann Gesundheitliche Probleme bekam. Da der örtliche Rettungsdienst bereits in einem anderen Einsatz gebunden war, übernahm medizinisches Fachpersonal der Löschgruppe die Erstversorgung des Patienten. Nach Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Patient ins Krankenhaus gebracht.
Am Sonntag kam auch keine "Langeweile" auf, um 13:41 Uhr wurde die Löschgruppe Grundschöttel In die "Horstbecke" alarmiert. Ein 15 Meter hoher Baum war in eine Oberleitung gefallen und drohte auf die Fahrbahn zu stürzen. Der örtliche Energieversorger war bereits an der Einsatzstelle und hatte die Leitung stromlos geschaltet. Der Baum wurde zerkleinert und beiseite geräumt, für die 15 ehrenamtlichen Kräfte war dieser Einsatz um 14:50 Uhr beendet.
Um 15:51 Uhr wurde der Löschzug 2 (Volmarstein/Grundschöttel) dann zum Haus Bethanien gerufen. Der Rettungsdienst hatte für einen schnellen Transport eines Patienten einen Rettungshubschrauber bestellt. Die 25 ehrenamtlichen Kräfte halfen beim Transport des Patienten, sicherten die Landung und den anschließend Start des "gelben Engels" und konnten diesen Einsatz um 17:00 Uhr beenden.
Parallel wurde der Löschzug Alt - Wetter um 16:43 Uhr zur Wasserstraße alarmiert. Dort brannte ein Altpapiercontainer in voller Ausdehnung. Dieser wurde unter Atemschutz mit Schaum geflutet. Noch während dieses Einsatzes mussten die Kräfte, die am Gerätehaus verblieben waren, mit einem zweiten Fahrzeug zur Heinrich-Kamp-Straße ausrücken. An der Hauptschule hatte ein Haufen Müll aus ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Auch dieser Brand wurde unter Atemschutz mit Schaum gelöscht. Die Polizei hat zu beiden Bränden die Ermittlungen aufgenommen. Beide Einsätze waren für die 11 ehrenamtlichen Kräfte um 17:20 Uhr beendet.
09:01:33 -
redaktion -
05. April 2010
Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandKollision im Nord-Ostsee-Kanal
Am Freitag, 02.04.10, gegen 03.50 Uhr verließen im 5-Minuten-Abstand die Holtenauer Schleusen in Richtung Westen das Motoschiff Medousa (Neue Südschleuse) und das Motorschiff Palchem 1 (Neue Nordschleuse). Beide Schiffe laufen unter maltesischer Flagge.
Nach Absprache per Funk sollte das schneller laufende Tanksschiff Palchem 1 den langsam laufenden Frachter Medousa nach Verlassen der Schleuse überholen.
Der Überholvorgang verlief zunächst problemlos. Unter den Holtenauer Hochbrücken geriet die Medousa mit dem Steven der Steuerbordseite gegen das Backbordheck der Palchem 1.
Durch den Aufprall wurde die MS Palchem 1 aus seinem Kurs geschoben und geriet quer zum Kanal-Verlauf.
Personen wurden nicht verletzt. Zur Schadenshöhe an beiden Schiffen lässt sich derzeit nichts sagen. Eine Gefahr für die Bewohner der Stadtteile Wik und Holtenau bestand wegen der Art der Beladung des Tankschiffs zu keinem Zeitpunkt.
Gegen beide Kapitäne wurde wegen Verstoß gegen die Grundregeln im Schiffsverkehr eine Geldbuße in Form einer Sicherheitsleistung eingezogen.
09:09:43 -
redaktion -
Allgemein • Was nicht passtFrau in Kiel ermordet
Freitagnachmittag fanden Polizeibeamte im Stadtteil Suchsdorf eine gewaltsam getötete 25-jährige Frau in ihrer Wohnung. Die Mordkommission nahm daraufhin in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel die Ermittlungen auf. Diese führten am Samstagnachmittag im Stadtteil Exerzierplatz zur Festnahme eines 24-jährigen dringend Tatverdächtigen.
Angehörige erstatteten am Freitag bei der Polizei eine Vermisstenanzeige, weil sie das spätere Opfer seit einigen Tagen nicht mehr gesehen hätten. Polizeibeamte des 1. Polizeireviers suchten daraufhin gegen 17 Uhr die Wohnung der 25-Jährigen auf und fanden sie dort tot vor.
Aufgrund der Auffindesituation gingen die Beamten von einem Tötungsdelikt aus und alarmierten die Kriminalpolizei. Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Kiel und die Staatsanwaltschaft nahmen unverzüglich die Arbeit auf und suchten fieberhaft nach Tatverdächtigen und Spuren. Im Laufe der Nacht kristallisierte sich ein Tatverdacht gegen einen 24-jährigen russischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz heraus.
Dieser hatte mit dem Opfer vor geraumer Zeit eine Vorbeziehung. Nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen der Kieler Polizei nahmen am Samstag um 16 Uhr Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein den dringend Tatverdächtigen im Stadtteil Exerzierplatz fest. Er befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam und wird am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Kiel vorgeführt.
Die am Samstag in der Rechtsmedizin Kiel durchgeführte Obduktion der Leiche bestätigte den Verdacht einer Tötung durch massive Gewalteinwirkung. Die Motivlage ist derzeit noch unklar, hierzu müssen noch weitere Vernehmungen und Ermittlungen erfolgen. Über das Ergebnis der Vorführung wird nachberichtet.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel ist der 24-Jährige am Sonntag um 13 Uhr dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Kiel vorgeführt worden. Dieser erließ wegen des Verdachtes, die 25-Jährige Kielerin ermordet zu haben, gegen den Beschuldigten Haftbefehl. Polizeibeamte brachten den Mann in eine Justizvollzugsanstalt.
09:09:04 -
redaktion -
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandEinbruch in Hotel in Bad Wünnenberg
Beim Einbruch in ein Hotel in Bleiwäsche haben bislang unbekannte Täter am frühen Ostersonntag Bargeld und Schmuck erbeutet. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei drangen die Einbrecher in der Zeit zwischen 01.00 Uhr und 06.00 Uhr gewaltsam in das Landhotel an der Straße Roter Landweg ein. Sie durchsuchten diverse Räumlichkeiten und öffneten verschiedene Behältnisse. Dabei fielen den Kriminellen größere Mengen Bargeld und diverse Schmuckstücke und Uhren, die in einer Vitrine ausgestellt waren, in die Hände. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei unter der Telefonnummer 05251-3060.
09:07:09 -
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Polizei • Polizeiberichte aus DeutschlandOsterfeuer in Oldenburg
Vermutlich auf Grund des regnerischen Wetters, insbesondere am Ostersamstag, und den damit verbundenen geringen Besucherzahlen bei den Osterfeuern in den Gemeinden Bad Zwischenahn und Edewecht, wurden der Polizei Bad Zwischenahn verhältnismäßig wenige Einsätzen bei den Osterfeuern gemeldet. Eine Körperverletzung musste bei einem Osterfeuer in der Gemeinde Edewecht aufgenommen werden, ansonsten wurde die Polizei Bad Zwischenahn noch zu einigen wenigen Einsätzen wegen Streitigkeiten, Ruhestörungen oder Belästigung durch Rauchentwicklung gerufen.
09:06:11 -
redaktion -
03. April 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandTankstelle in Mönchengladbach überfallen
Am Samstagmorgen gegen 00.10 Uhr betrat ein maskierter Mann den Verkaufsraum einer Tankstelle in MG-Güdderath und forderte unter Vorhalt einer Faustfeuerwaffe die Herausgabe von Geld. Der Angestellte musste die Beute in Höhe von mehreren hundert Euro in eine mitgeführte weiße Einkaufstüte füllen, der Täter flüchtete anschließend nach draußen und entfernte sich unbekannt.
Beschreibung: ca. 22 bis 25 Jahre, 165 cm klein und schlank. Südeuropäische Erscheinung, bekleidet mit schwarzer Jacke und blauer Jeans; trug eine Strickmütze mit Löchern im Augen- und Mundbereich
09:14:39 -
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Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandKerpen - Unbekannte legten Holzpaletten auf die Gleise
Heute Nacht legten unbekannte Täter mehrere Holzpaletten auf die Streckengleise der DB AG in Höhe der Ortschaft Kerpen. Der Güterzug 93454, auf der Fahrt von Aachen nach Köln, fuhr gegen 3.40 Uhr in den Palettenstapel hinein.
Aufgrund des Vorfalls musste die Strecke in beiden Fahrrichtungen in der Zeit von 4.07 bis 6.08 Uhr komplett gesperrt werden. Die Streckengleise des S-Bahnverkehrs wurden ab 06.08 Uhr wieder freigegeben und seit 7.46 Uhr läuft der Verkehr auf allen Streckengleisen wieder störungsfrei. Durch diesen Vorfall entstand bei 21 Zügen eine Gesamtverspätung von 752 Minuten.
Der Triebfahrzeugführer des Güterzuges wurde nicht verletzt, er kam mit einem Schrecken davon.
Nach jetzigen Ermittlungen stammten die Holzpaletten von einem angrenzenden Firmengelände. Die weiteren Ermittlungen der Bundespolizei und der Kreispolizeibehörde Hürth dauern zurzeit noch an.
09:13:47 -
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02. April 2010
Kriminalität • Kriminelles in DeutschlandBetrug an Geldautomaten in Hagen
Mehrere Hagener erlebten eine böse Überraschung, als sie vor Ostern ihre Kontoauszüge abholten. Unbekannte Täter hatten von sieben Konten insgesamt knapp 15.000,- € abgebucht. Die Abbuchungen liefen über Italien. Eine Abbuchung erfolgte aus Amsterdam. Es wurden Einzelbeträge zwischen 500,- und 3000,- € abgebucht. Alle Geschädigten hatten letztmalig am 26. und 27. März einen Geldautomaten in der Dresdener Filiale in der hiesigen Elberfelder Str. 47 benutzt. Es ist bislang nicht bekannt, wie die Täter an die Kontodaten gelangten. Die Ermittlungen dauern an.
10:38:26 -
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