Wie in der Vergangenheit bereits mehrfach mit unseren Pressemitteilungen (ots) berichtet, kommt es in Velbert-Mitte, an den benachbarten Straßen Stettiner Weg und Posener Straße, immer wieder zu Brandlegungen eines oder mehrerer bislang noch nicht überführter Straftäter, bei denen insbesondere Müll- und Wertstoffcontainer betroffen, aber auch schon Wohnhäuser in Gefahr waren (Brandlegung unter einem niedrigen Balkon).
Am späten Donnerstagabend des 18.03.2010, gegen 21.25 Uhr, kam es nun wieder einmal zu einer Fortsetzung der Serie, wobei Feuerwehr und Polizei zeitgleich an zwei benachbarten Einsatzorten tätig werden mussten. An der Posener Straße, in Höhe des Hauses Nr. 26, brannte auf einem umzäunten Containerstellplatz ein grüner Restmüllrollcontainer aus Plastik komplett nieder. Ein unmittelbar daneben stehender blauer Altpapiercontainer gleicher Bauart, wurde von den übergreifenden Flammen dieses Brandes ebenfalls stark beschädigt.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 500,- Euro. Nur ca. 300 Meter entfernt, in einem festen Containerunterstand gegenüber des Hauses Stettiner Weg 20, brannten ebenfalls zwei grüne Restmüllcontainer aus Kunststoff, die vom Feuer ebenfalls total zerstört und geschmolzen wurden. Der hier entstandene Sachschaden ist nahezu identisch zum anderen Brandort.
Die Feuerwehr Velbert konnte die Brände an beiden Einsatzorten problemlos mit Wasser löschen und damit weitere Ausbreitungen der Feuer erfolgreich verhindern. Bisher liegen der Velberter Polizei noch keine beweiskräftigen Hinweise auf den oder die Täter vor. Kriminalistische Maßnahmen zur Spurensicherung wurden veranlasst, Strafverfahren eingeleitet. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder sonstigen Beobachtungen, die in Tatzusammenhängen stehen könnten, nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, jederzeit entgegen.
Am Montag, dem 16.03.2010, 17.50 Uhr, betrat ein unbekannter maskierter männlicher Täter unter Vorhalt einer Pistole die Postfiliale und raubte aus den Kassen das Bargeld. Anschliessend flüchtete der Täter zu Fuss in Richtung Bahnhof.
Trotz sofort danach eingeleiteter Fahndung mit mehreren Funkstreifenwagen und einem Polizeihubschrauber führte dies nicht zum Ergreifen des Täters. Die Polizeiinspektion Cuxhaven/Wesermarsch bittet unter Tel. 04721 / 5730 um Zeugenhinweise. Beschreibung des Täters: ca. 165cm groß; bewaffnet mit einer schwarzen Pistole; bekleidet mit blau-schwarzem Parka mit aufgesetzter Kapuze; blaue Arbeitshose; Mitführen einer blau-weißen Plastiktüte; hochdeutsche Sprache ohne Akzent; scheinbares Alter 35 - 50 Jahre alt; "Hakennase"
Am Abend des 16.03.2010, gegen 22.40 Uhr, betrat eine männliche, maskierte Person eine Tankstelle an der Hünxer Straße. Unter Vorhalt einer Faustfeuerwaffe forderte er von dem 22-jährigen Angestellten aus Dinslaken den Kasseninhalt. Nachdem der Täter das Geld erlangt hatte, flüchtete er zu Fuß in Richtung Dinslaken-Lohberg.
Beschreibung des Täters: ca. 160 cm groß schlanke Statur
Bekleidung des Mannes: schwarze Jacke mit Kapuze schwarze Jogginghose mit seitlichen Streifen schwarze Turnschuhe
Hinweise bitte an die Polizei in Dinslaken.
In der Nacht vom 14.03.10 auf den 15.03.10 wurden gleich zwei Büroräume in Tönning von Einbrechern heimgesucht. Das eine Büro befand sich in einer Praxis in der Festungsstraße, hier gelangte man durch ein aufgehebeltes Fenster in die Räumlichkeiten, durchwühlte alles und entwendete einen Laptop älterer Art.
Das andere Büro gehörte zu einem Wohlfahrtsverband im Tönninger Heimsteg. An der Westseite des Gebäudes wurde ebenfalls ein Fenster aufgehebelt, sämtliche Büro-, Schrank- und Schreibtischtüren zum Teil gewaltsam aufgebrochen, Stehlgut hier waren PC-Hardware und -zubehör im Wert von mehreren Tausend Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Tel. 04841-8300 entgegen.
Am gestrigen 15. März 2010, um 13:20 Uhr, betreten zwei 9-jährige Jungen einen Drogeriemarkt in der Bochumer Innenstadt. Dort fallen sie den Angestellten des Geschäfts auf, weil sie sich in verdächtiger Weise am Kondomstand zu schaffen machen. Der eine Junge steht Schmiere, der andere steckt ein Päckchen mit 21 Kondomen in die Tasche.
Als nun beide das Geschäft verlassen wollen, ohne zu zahlen, werden sie durch die Mitarbeiter aufgehalten, die Polizei wird gerufen. Was wollten die beiden nur mit so vielen Kondomen? Auf diese Frage antworten die "kleinen Diebe", dass sie von einem gleichaltrigen Schulkameraden dazu genötigt worden seien, solche Sachen zu stehlen.
Die beiden Kinder werden ihren Erziehungsberechtigten zugeführt. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Bochumer Kriminalkommissariat 31 geführt.
Am gestrigen 15. März 2010, gegen 20:30 Uhr, betreten zwei maskierte Räuberinnen die Spielhalle an der Dorstener Straße 87 in Bochum. Sie begeben sich direkt zum Kassentresen. Eine Täterin bedroht die 47-jährige Spielhallenaufsicht mit einem Messer, fordert sie auf, die Kasse zu öffnen. Die Angestellte kommt der Aufforderung nach. Die beiden Täterinnen entnehmen das Geld aus der Kasse und stecken es in einen mitgeführten Rucksack.
Anschließend rennen beide aus der Spielhalle. Die Räuberinnen sollen ca. 16 und 19 Jahre alt, zwischen 165 bis 170 cm groß und von schlanker Statur gewesen sein. Ferner sollen sie mit ausländischem Akzent gesprochen, dunkel bekleidet und mit schwarz-weißen Tüchern sowie schwarzen Strickmützen maskiert gewesen sein. Das Bochumer Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Rufnummer 0234 / 909-4131 um Zeugenhinweise.
Heute morgen kam es gegen 03.00 Uhr zu einem Messerangriff eines 17 Jahre alten Jugendlichen auf einen 24 Jahre alten Mann in einer Diskothek in der Bielefelder Innenstadt. Der 24jährige konnte sich mit Hilfe seines ebenfalls anwesenden Bekannten und einem weiteren Zeugen zur Wehr setzen. Gemeinsam überwältigte man den 17jährigen. Sowohl der Angreifer wie auch die Angegriffenen sind deutsche Staatsangehörige, die bislang noch nicht kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten sind.Bei dem Angriff wurden der 24jährige und sein Begleiter erheblich verletzt. Sie wurden stationär in einem Bielefelder Krankenhaus aufgenommen.
Lebensgefahr besteht für keinen von beiden.Der 17jährige Jugendliche wurde wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes festgenommen. Zur Klärung der genauen Abläufe und der Hintergründe der Tat werden derzeit durch die Mordkommission Vernehmungen durchgeführt.Der Tatverdächtige befindet sich in Polizeigewahrsam. Staatsanwaltschaft und Gericht werden morgen prüfen, ob gegen ihn die Untersuchungshaft angeordnet wird.
Am Samstag, den 13.03.2010, führte ein Hundebesitzer aus Gau-Bischofsheim seinen Terrier-Mischling am Mainufer westlich des Opel-Werkes aus. Der Hund fraß Fleisch, welches am Wegesrand lag. Es handelt sich dem Augenschein nach um rohes Hühnchenfleisch, Speckwürfel und Stücke einer Fleischwurst. Da das Fleisch teils mit einem bläulichen Schimmel überzogen war und dem Hundebesitzer bereits im letzten Jahr ein Hund wegen des Verzehrs von vergiftetem Fleisch am Mainufer anschließend gestorben war, begab er sich umgehend zu einer Tierärztin in Bischofsheim.
Die Tierärztin brachte den Hund zum Erbrechen und hegte aufgrund des stark stinkenden Fleisches und seines Aussehens den Verdacht, dass das Fleisch vergiftet sein könnte. Der Mann brachte den Vorfall der Polizei zur Kenntnis. Im Gespräch mit anderen Hundebesitzern am Mainufer noch am gleichen Tag wurde bekannt, dass im letzten Jahr mehrere Hunde starke Krankheitssymstome aufgrund des Verzehrs von vermutlich vergifteten Fleisch hatten und in tierärztliche Behandlung gebracht werden mussten. Der Besitzer des Terrier-Mischlings teilte zudem mit, dass er in einer sozialen Internetplattform eine weitere Besitzerin gefunden habe, deren Hund am Samstag ebenfalls am Mainufer Fleisch gefressen habe und sich derzeit in tierärztlicher Behandlung befände. Das sichergestellte Fleisch wird umgehend zur Untersuchung eingereicht.
Bis zum Vorliegen eines Ergebnisses werden Hundehalter gebeten, beim Ausführen ihrer Hunde auf diese entsprechend zu achten, im Falle des Auffindens weiteren Fleisches dies umgehend der Polizei Rüsselsheim mitzuteilen.
Am Montag, den 15.03.2010, um 00.45 Uhr, betrat ein maskierter männlicher Einzeltäter eine Spielhalle am Berliner Platz in Oer-Erkenschwick. Er hielt der 35 jährigen Spielhallenaufsicht ein Messer an den Hals und verlangte die Herausgabe der Tageseinnahmen.
Die Frau rannte aus der Spielhalle heraus und schrie um Hilfe. Daraufhin verließ der Täter ohne Beute den Tatort. Er stieg in einen in der Nähe wartenden schwarzen Kleinwagen, in dem sich eine weitere Person befunden haben muss.
Zu dieser Person konnten keine Hinweise erlangt werden. Das Fahrzeug entfernte sich in unbekannte Richtung. Der Haupttäter wird wie folgt beschrieben: ca. 180 cm groß, bekleidet mit einer schwarzen Jogginghose und einem schwarzem Sweatshirt. Maskiert war der Mann mit einer Sturmhaube. Die Fahndungsmaßnahmen verliefen negativ. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Hinweise werden unter der Telefon-Nr. 02361 / 55-0 erbeten.
In der Zeit von Fr., 12.03.10, 22:30 Uhr bis Sa., 13.03.10, 13:40 Uhr wüteten Vandalen auf dem Spielplatz an der Ruther Str./Ecke K 514. Bislang unbekannte Täter rissen verschiedene amtliche Schilder aus der Verankerung. Auch ein befestigter Abfallkorb wurde herausgerissen. Ferner mußte eim Stromverteiler dran glauben, der so umgerissen wurde, dass die stromführenden Kabel freigelegt wurden. Geschädigt wurden die Stadt Sarstedt, die Straßenmeisterei in Sarstedt und die e.on. Die Höhe des Gesamtschadens dürfte nicht unter 500 Euro liegen. Hinweise zu den Tätern erbittet die Polizei unter Tel.: 05066-9850.
Am 12.03.2010, gegen 22:30 Uhr, betraten zwei maskierte Männer eine Spielhalle auf der Wilhelmstraße in Gladbeck. Sie bedrohten die 48-jährige Angestellte mit einer Schußwaffe und raubten das Geld aus der Registrierkasse. Die Beute wurde in einem mitgebrachten schwarzen Stoffbeutel verstaut, danach flüchteten beide Täter unerkannt. Zur Tatzeit befanden sich mehrere Kunden in der Spielhalle.
Die flüchtigen Täter waren ca. 155 - 165 cm groß und schlank, beide trugen bei der Tatausführung dunkele Kleidung und hatten sich mit Kapuzen und Schals maskiert.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Tel-Nr. 02361 - 55-0 entgegen.
Ein 21j. PKW-Fahrer musste sein Fahrzeug aufgrund der geschlossenen Bahnschranke gegen 21.45 Uhr auf dem Hüttweg anhalten. Er befand sich als zweites Fahrzewug vor der Schranke. Nach etwa 5 Minuten Wartezeit entschied sich der 21jährige den Bahnübergang zu queren, da er von einem technischen Defekt der Schrankenanlage aufgrund der langen Wartezeit ausging. Er fuhr an dem vor ihm stehenden PKW vorbei und passierte links die Halbschrankenanlage.
Im Gleisbereich kam es zum Zusammenstoß mit dem Schienenverkehr. Der PKW-Fahrer wurde leicht verletzt. Sein Fahrzeug erlitt einen Totalschaden. Der 47j. Lokführer stand unter Schock und wurde durch einen Ersatzfahrer ersetzt. Da bei dem PKW- Fahrer ein durchgeführter Drogentest positiv verlief, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde einbehalten. Durch den Notfallmanager der Deutschen Bahn wurde der Verkehr gegen 23.30 Uhr wieder freigegeben.
Aus bisher unbekannten Gründen kam es am Freitag gegen 00.30 Uhr zu einem Brand in einem Einfamilienhaus an der Michaelstraße. Die Hausbewohner (53, 46 und 15 Jahre alt), die zu diesem Zeitpunkt im Obergeschoss schliefen, bemerkten den Rauch und konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung kamen die Drei in ein Krankenhaus.
Die Feuerwehr löschte den Brand. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Vor dem Verdener Bahnhof ist in der Nacht zu Freitag ein Taxifahrer überfallen worden. Zwei bislang unbekannte Männer forderten den 68-Jährigen Mann zur Herausgabe seiner Einnahmen auf. Während einer der beiden Räuber eine Schusswaffe in den Händen hielt, drohte sein Komplize mit einem sogenannten Teleskopschlagstock. Als das Opfer laut schreiend erklärte, kein Geld zu haben, liefen die beiden Täter in Richtung Bergstraße davon.
Beide sollen zwischen und 20 und 30 Jahre alt, circa 180 Zentimeter groß und dunkel gekleidet gewesen sein. Während der Waffenträger ein dunkles Basecap trug, hatte sein Mittäter während des Überfalls eine dunkle Pudelmütze auf. Über Mund und Nase hatten sich die beiden Männer dunkle Schals gezogen. Die Verdener Polizei leitete unmittelbar nach Bekanntwerden des Überfalls eine Fahndung ein, an der mehrere Streifenwagen sowie Beamte der Bundespolizei beteiligt waren.
Dabei wurde die Umgebung des Verdener Bahnhofes intensivst abgesucht. Die Suchmaßnahmen führten jedoch nicht zum Erfolg. Den beiden Räubern gelang die Flucht. Nun hofft die Polizei, dass die beiden bei ihrer Flucht beobachtet wurden. Zeugen, die um kurz nach 1 Uhr zwei Verdächtige im Umfeld des Verdener Bahnhofes wahrgenommen haben, werden gebeten, sich unter Telefon 04231/8060 an die Polizeiinspektion Verden/Osterholz zu wenden.
Aufmerksame Nachbarn bemerkten eine Rauchentwicklung auf den Dächern von zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 18 Wohneinheiten und verständigten die Feuerwehr. Unter der Dachhaut der Flachdächer schwelte die Isolierung. Am Vortag wurden an den Dächern Dacharbeiten durchgeführt.
Die Dachhaut musste großflächig abgetragen werden, um die Glutnester zu löschen. Die Bewohner der Häuser konnten in ihren Wohnungen bleiben. Die Löscharbeiten dauern zur Zeit noch an. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Geschichte fing damit an, dass gestern Mittag eine ältere Dame im Buntentorsteinweg ihren Abfall aus dem Haus bringen wollte. Nach Erledigung musste sie aber feststellen, dass ihre Haustür zugefallen und sie keinen Haustürschlüssel mitgenommen hatte. Die Frau wandte sich daraufhin hilfesuchend an ihren Nachbarn, der seine Schutzmannskollegen informierte. Die sehr aufgeregte 88 Jahre alte Frau konnte den uniformierten Helfern lediglich mitteilen, dass ihre Tochter im Besitz eines Ersatzschlüssels sei.
Deren Adresse und Telefonnummer fielen ihr in der Aufregung nicht mehr ein. Nachdem diese Lücke schnell durch die Polizeibeamten geschlossen werden konnte, wurde ein Einsatzfahrzeug zur Adresse der Tochter entsandt. Die 55-Jährige wurde auch angetroffen und um Hilfe gebeten. Nach einigen Minuten mussten die Beamten allerdings über Funk ihren Kollegen bei der Mutter mitteilen, dass es mit der Hilfe noch dauern wird, weil der Tochter bei dem Gespräch mit ihnen die Haustür zugefallen sei. Einen Ersatzschlüssel hätte nur die Mutter! Daraufhin orderten die Beamten einen Schlüsseldienst zum Buntentorsteinweg.
Als die Tochter sich jetzt auf den Weg machen wollte, um ihren Ersatzschlüssel bei der Mutter abzuholen, fiel ihr siedendheiß ein, dass sie das Mittagessen auf dem Herd hatte. Logische Konsequenz - ihre Haustür wurde jetzt von der eilig informierten Feuerwehr geöffnet. Außer einem leichten Brandgeruch wurden keine weiteren Schäden festgestellt. Nachdem der Schlüsseldienst die Haustür der Mutter geöffnet hatte, wurde auch hier leichter Brandgeruch wahrgenommen. Auch die Mutter hatte ihr Essen auf dem Herd gehabt. Die Mittagessen bei Mutter und Tochter waren nach Angaben der Einsatzkräfte gut durchgekocht.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter schlägt ein bundesweites Innehalten zum Gedenken an die Opfer des tödlichen Amoklaufes an der Albertville-Realschule in Winnenden und im Nachbarort Waiblingen vor.
"Mit einem Innehalten für nur eine Schweigeminute an Schulen, in Behörden, auf öffentlichen Plätzen sollten wir der Opfer und Ihrer Familien gedenken und unseren Willen demonstrieren alles zu tun, dass sich so eine Tat in der Bundesrepublik Deutschland nicht wiederholen darf", so der BDK-Bundesvorsitzenden Klaus Jansen.
Dieses Innenhalten wäre von besonderer Wirksamkeit, wenn z. Bsp. der Bundespräsident, die Bundeskanzlerin und alle Politiker gemeinsam über Parteigrenzen diesen Aufruf zur Gedenkminute unterstützen würden.
Mit diesem Aufruf unterstützt der Bund Deutscher Kriminalbeamter die Arbeit des Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden und deren Stiftung "Gegen Gewalt an Schulen", Deutschlands Schulen gewaltfreier zu machen.
Zur Stiftungsgründung am 18.11.2009 in Winnenden hat Sarah, die das Massaker in Ihrer Schulklasse überlebte, folgende Fürbitte gesprochen:
"Erschüttert und fassungslos stehen wird vor dem, was wir nicht begreifen können. Auf einmal wäre noch so viel zu sagen. Auf einmal wäre noch so viel zu fragen. Auf einmal ist es dafür zu spät. Heute ist es genau 252 Tage her und immer noch können die wenigsten fassen, was passiert ist. Ich war selbst Schülerin der Albertville-Realschule in Winnenden und täglich sieht man Gewalt - auf dem Schulhof, auf den Gängen, sogar in den Klassenzimmern. Ich wünsche nur, dass die Menschen begreifen, dass Gewalt keine Lösung ist."
In den frühen Abendstunden des 6. März (Samstag) kommt es in Witten zu einem Raubüberfall auf drei Wittener Schüler (13/14/14). Das Trio hält sich gegen 19.00 Uhr vor der Stadtgalerie an der Poststraße in Witten auf. Plötzlich tauchen dort sechs bis acht männliche Jugendliche auf, die einen aggressiven und provozierenden Eindruck machen.
Einer der Täter versetzt dem 13-Jährigen eine Kopfnuss, eine anderer fordert die Wittener auf, die Handys herauszugeben. Mit der Beute flüchten die Straßenräuber in Richtung Südstraße. Die jungen Kriminellen, es handelt sich vermutlich um Türken, sind ca. 15 bis 18 Jahre alt und trugen dunkle Jacken.
Zwei der Täter sollen blond gefärbte Haare haben. Das Wittener Kriminalkommissariat 37 bittet unter der Rufnummer 02302 / 209-3821 um Hinweise von Zeugen.
Gestern Abend gegen 20:30 Uhr hat ein 47-Jähriger mehrere Schüsse auf seinen 56 Jahre alten, ehemaligen Geschäftpartner vor dem Eingang von dessen Wohnanschrift an der Straße Forssmannweg (Groß-Buchholz) abgegeben. Der mutmaßliche Täter ist geflüchtet und wurde heute Morgen, gegen 06:00 Uhr, tot auf einer Parkbank an der Emil-Berliner-Straße (Langenhagen) aufgefunden. Die Polizei geht von einem Suizid aus.
Nach bisherigen Erkenntnissen war es in der Vergangenheit zu Streitigkeiten zwischen den beiden Männern gekommen. Offensichtlich standen aus einer zurückliegenden gemeinsamen geschäftlichen Zusammenarbeit Schulden im Raum. Gestern Abend nun lauerte der 47-Jährige dem Opfer im Bereich von dessen Wohnanschrift auf. Der 56 Jahre alte Mann flüchtete vor dem Beschuldigten in seinen Hauseingang. Bei der Verfolgung schoss der Angreifer mehrfach auf seinen Arbeitskollegen, dieser wurde im Bereich der Beine getroffen. Die Ehefrau fand ihren um Hilfe rufenden Mann verletzt im Treppenflur liegend.
Hier traf die 39-Jährige auch auf den Beschuldigten. Dieser flüchtete dann in Richtung der angrenzenden Grünanlagen. Die Polizei leitete umfangreiche Fahnungsmaßnahmen ein, dabei kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Der 56-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik eingeliefert, nach einer Notoperation ist der Zustand des Mannes zurzeit stabil. Nach dem Hinweis eines Bürgers fanden Polizeibeamte aus Langenhagen heute Morgen den 47 Jahre alten Mann leblos auf einer Parkbank sitzend. Augenscheinlich hatte sich der Tatverdächtige selbst erschossen. Die Ermittler gehen von einem Suizid aus, es gibt keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die Ermittlungen dauern an. /st, ste
Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass es sich nicht wie angenommen um ein kleineres Feuer am Gebäude handelte, sondern dass das Feuer bereits auf den Dachstuhl übergegriffen hatte. Da beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte nicht klar war, ob sich noch Personen im Gebäude befanden, wurde das Einsatzstichwort auf Feuer groß, Menschenleben in Gefahr, erhöht. Sofort wurde eine Drehleiter vor dem Gebäude in Stellung gebracht und erste Trupps zur Personensuche ins Gebäude geschickt.
Bei der Erkundung konnten keine weiteren Personen aufgefunden werden, wie sich herausstellte, hatten alle Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Der in Vollbrand stehende Dachstuhl wurde von außen mittels Drehleiter und mehreren Rohren gelöscht. Aufgrund der engen Bebauung wurden die Anwohner durch die Polizei dazu aufgefordert, ihre PKW zu entfernen und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, wurde damit begonnen, von der Drehleiter aus das Dach zu öffnen und Brandnester abzulöschen.
Die Bewohner des Gebäudes wurden im nahe gelegenen Polizeihochhaus zwischenzeitlich untergebracht und vom Notfallseelsorger betreut.
Die Nachlöscharbeiten dauern derzeit an. Zur Brandursache können derzeit keine Aussagen getroffen werden. Die Kripo wird die Ermittlungen aufnehmen.
Heute Nachmittag brannte der Dachstuhl eines 1890 errichteten Bauernhauses in der Lüneburger Landstraße nieder. Gegen 14.20 Uhr hatte ein 17-jähriger Hausbewohner des vier Parteienhauses das Feuer entdeckt und die übrigen Hausbewohner, eine 82-jährige Rentnerin, sowie eine 32-jährige Frau mit ihren fünfjährigen Zwillingen alarmiert.
Die aus umliegenden Ortschaften alarmierten Feuerwehren löschten den Dachstuhl. Der 17-Jährige erlitt eine Rauchgasinhalation. Er wurde in das Salzhausener Krankenhaus gefahren. Das vor 20 Jahren als Mietshaus umgebaute Gebäude ist unbewohnbar.
Die Bewohner kamen bei Nachbarn unter. Nach vorläufigen Schätzungen dürfte sich der Schaden auf ca. 1 Million Euro belaufen. Die Brandursache ist derzeit nicht geklärt. Die Landesstraße 216 musste wegen der Löscharbeiten über mehrere Stunden gesperrt werden. Die Nachlöscharbeiten dauern an.
Die Bundespolizei fahndet nach unbekannten Tätern die am gestrigen Abend (03. März) Gegenstände auf die Gleise der Personenzugstrecke zwischen Oberhausen und Gelsenkirchen gelegt haben. In Höhe der Heegstraße, im Stadtteil Essen Bergebobeck, überfuhr die Eurobahn einen im Gleis liegenden Feuerlöscher, sowie einen Hohlblockstein und ein Metallblech. Durch die Kollision wurde ein Druckluftschlauch der Bremsleitung des Zuges derart beschädigt, dass die Eurobahn zwangsweise zum Halten kam.
Einsatzkräfte von Bundespolizei und Feuerwehr evakuierten 450 Reisende aus dem nicht mehr fahrbereiten Zug und leiteten sie zum nahegelegenen Bahnhof in Essen Bergeborbeck. Durch den Vorfall kam es zu Störungen im Zugverkehr der Linien RE 3 und S 2.
Nach erfolgter Spurensicherung leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Die Schadenshöhe wird durch den Fachdienst der DB AG festgestellt.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, dass das Bereiten von Hindernissen auf Gleisen mit erheblichen Gefahren für Reisende aber auf für den Täter selbst verbunden ist. Vorfälle dieser Art werden immer strafrechtlich verfolgt. Der Gesetzgeber sieht für ermittelte Täter, je nach Art und Umfang der Handlung, Haftstrafen von bis zu 10 Jahren vor.
Sachdienliche Hinweise bitte an die kostenfreie Servicenummer der Bundespolizei unter 0800 6 888 000.
Am frühen Dienstagabend, 02. März 2010, wurde von Fußgängern am Flutsaum des Südstrandes von 25826 St. Peter-Ording, der Leichnam einer älteren, weiblichen Person entdeckt. Die Verstorbene, deren Identität noch nicht geklärt ist, wurde von der Feuerwehr und Angestellten der Gemeinde geborgen. Die ältere Dame ist ca. 70 bis 80 Jahre alt gewesen, sie trug ca. 10 cm langes weiß-graues Haar und hatte zwei auffällige Narben am rechten Bein, im Bereich des Oberschenkels bzw. Knies.
Sie war den winterlichen Temperaturen angemessen "dick" bekleidet, unter anderem mit einem braunen Mantel, einer blauen Fleecejacke, einer blauen Jeans mit roten Steinen auf einer Gesäßtasche, Marke Betty Barclay, und auffällig gelb-orange-farbenen Gummistiefeln.
Auch trug sie drei Schals und ein rotes Halstuch. Auffällig war weiterhin der Schmuck, den sie an sich trug, einen goldenen Ring mit der Gravur 6.11.54, und Perlenohrringen in beiden Ohren. Wer Angaben zur Identität der Toten oder sonstige sachdienliche Hinweise machen kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizeistelle Husum unter 04841 830-402 in Verbindung zu setzen.
Am 02.03.2010 gegen 22.oo Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Einsatzzentrale in Nürnberg ein, die einen Wohnungsbrand im Lappacher Weg in Höchstadt meldeten. Beim Eintreffen der Rettungskräfte schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern der Giebelseite. Es bestand die Gefahr, dass das Feuer auf das Nachbaranwesen übergreift. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte dies vermieden werden.
Der 53-jährige Wohnungseigentümer und seine beiden 14- und 16-jährigen Töchter konnten rechtzeitig das Einfamlienhaus verlassen. Sie erlitten nur eine leichte Rauchgasvergiftung und wurden von der Notärztin vor Ort versorgt. Nach Angaben des Hausbesitzers wurde der Brand durch einen implodierten Fernseher im Wohnzimmer ausgelöst. Das Feuer habe sich dann rasend schnell in der Wohnung ausgebreitet und sei sofort außer Kontrolle geraten.
Die Angaben des Wohnungsinhabers über die Brandursache decken sich mit den vorläufigen Ermittlungen der Kriminalpolizei am Brandort. Das Einfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar. Die Schadenshöhe wird auf mindestens 300.000 Euro geschätzt. Die Erlanger Kriminalpolzei wird am Mittwoch die weiteren Ermittlungen übernehmen.
Montagmittag hat die Polizei an der Kreuzung Autobahnende A 215 / Westring insgesamt elf Fahrzeuge mit Insassen aus dem Umfeld der "Hells Angels" kontrolliert. Die Beamten stellten hierbei diverse Hieb- und Stichwaffen sowie eine geringe Menge Drogen sicher.
Die Fahrzeuge hatten sich in den Morgenstunden von Quickborn aus auf den Weg nach Kiel gemacht. Ziel ihrer Fahrt war es, ein Mitglied des Motorradclubs zum Antritt einer, durch ein Hamburger Gericht angeordnete, Ordnungshaft in die Justizvollzugsanstalt nach Kiel zu begleiten.
Es bestand der Verdacht, dass die Autos im Konvoi durch das Stadtgebiet gelenkt werden sollten. Diese "Kolonnenfahrten" gingen in der Vergangenheit stets mit verkehrsrechtlichen Verstößen und Gefährdungen der übrigen Verkehrsteilnehmer einher. Zur Verhinderung dieser Rechtsverletzungen, stoppten Einsatzkräfte aus Kiel und Eutin die betreffenden, durchweg hochwertigen Autos gegen 12.30 Uhr am Ende der Autobahn A 215.
Bei der Kontrolle und Durchsuchung der insgesamt 21 Insassen sowie der elf Fahrzeuge stellten die Polizisten drei so genannte Einhandmesser, zwei Teleskopschlagstöcke und eine Machete sicher. Eine Person war zudem im Besitz von Marihuana.
Die Beamten schrieben vier Anzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Gegen 20 Personen ergingen Platzverweise, die von allen Betroffenen widerstandslos befolgt wurden. Während der Kontrolle, di