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Nachrichten der Polizei, Feuerwehr - und Kriminelles in Deutschland



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30. July 2010
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Brände in zwei Kaufhäusern in der Innenstadt von Bonn - Ermittlungen

Nach zwei Bränden in der Bonner Innenstadt laufen die Ermittlungen der Bonner Polizei auf Hochtouren. Die Ermittler veröffentlichen Fotos eines Tatverdächtigen und bitten um Hinweise.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand richtet sich der Tatverdacht gegen einen noch unbekannten Mann, dem die Ermittler im Laufe des Donnerstages auf die Spur gekommen sind. Nach dem ersten Brand in einem Bonner Kaufhaus fragte der Unbekannte am Mittag in einem Geschäft in der Bonner City nach einem Pflaster - dabei hatte er nach Zeugenangaben eine erkennbare leichte Brandwunde an seiner Hand.

Schnell zogen die Ermittler einen Tatzusammenhang mit zwei Bränden am gestrigen Tag in Lohmar, bei dem der mutmaßliche Brandstifter gefilmt worden war. Die Personenbeschreibung der Bonner Zeugen ähnelt stark dem Aussehen der in Lohmar gefilmten Person. Nachdem ein Mitarbeiter eines betroffenen Bonner Kaufhauses den Mann auf dem Fotos wieder erkannt hatte, stellte eine Bonner Richterin am Abend einen Beschluss zur Veröffentlichung der Fotos aus.

Der Verdächtige wird wie folgt beschrieben: Ca. 40 - 50 Jahre alt, wenig Haare, gebräuntes Gesicht, ca. 180 cm groß, schwarze Jacke "Wolfskin", trug eine Bauchtasche

Die Brandermittler des Kriminalkommissariates 11 fragen daher:

Wer kennt den Mann auf dem Bild und kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben?

Hinweise bitte an die Polizei in Bonn unter 0228/ 150 oder den Polizeinotruf 110.
08:59:51 - redaktion -


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29. July 2010
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Tödlicher Arbeitsunfall in Fabrik in Solingen

Bei einem Arbeitsunfall in einer metallbearbeitenden Firma am Dycker Feld in Solingen verstarben am heutigen Morgen, gegen 09.30 Uhr, zwei Männer im Alter von 24 und 27 Jahren. Darüber hinaus wurden ein weiterer 37-jähriger Arbeiter schwer und ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Ersten Ermittlungen zufolge beabsichtigten die beiden Solinger an einem Stickstofftank Reinigungs- und Wartungsarbeiten durchzuführen.

Hierbei kam es zum tragischen Unfall. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der 24-jährige in den ca. Minus 150 Grad kalten Stickstofftank. Sein 27-jähriger Kollege versuchte ihn zu retten und geriet dabei ebenfalls in den Tank. Anschließende Rettungsversuche anderer Arbeiter scheiterten. Hierbei wurde ein 37-Jähriger verletzt und musste zwecks stationärer Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden. Die Verstorbenen mussten durch die Feuerwehr Solingen geborgen werden, wobei ein Feuerwehrmann leichte Verletzungen erlitt. Die Verstorbenen wurden anschließend zur Rechtsmedizin verbracht, wo in den nächsten Tagen eine Obduktion erfolgen soll.

Verständigte Seelsorger betreuten Angehörige und Firmenarbeiter. Der Betrieb wurde nicht geschlossen, lediglich der Unfallort wurde polizeilich versiegelt und für weitere Untersuchungen beschlagnahmt. Des weiteren soll die Unfallstelle durch Sachverständige untersucht werden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, Kriminalpolizei und der Bezirksregierung (Betrieblicher Arbeitsschutz) dauern an.
08:49:53 - redaktion -


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29. July 2010
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Überfall auf Tankstelle in Voerde

Am Mittwochabend gegen 20:40 Uhr betrat ein maskierter männlicher Täter den Verkaufsraum einer Tankstelle an der Hugo-Mueller-Straße und bedrohte den allein anwesenden 20-jährigen Tankwart mit einer Schußwaffe. Auf Verlangen legte der Angestellte Geld aus der Kasse auf die Verkaufstheke. Der Täter nahm das Geld an sich und flüchtete zu Fuß in Richtung Hindenburgstraße. Täterbeschreibung: ca. 170 cm groß,schlank, schwarze Jacke, dunkelblaue Jeans, dunkle Strumpfmaske, silberne Fausfeuerwaffe.

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Wesel zu melden unter der Tel.-Nr.: 0281 / 107-0
08:48:36 - redaktion -


28. July 2010
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Toter nach Wohnungsbrand in Frankfurt Eckenheim

Bei einem Schwelbrand in einer im 8. Stockwerk gelegenen Ein-Zimmerwohnung im Stadtteil Eckenheim ist in den heutigen frühen Morgenstunden der 49-jährige Mieter ums Leben gekommen. Nachbarn hatten gegen 02.40 Uhr Brandgeruch wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert.

Die rasch am Brandort eingetroffenen Einsatzkräfte konnte den 49-Jährigen zwar noch lebend aus der Wohnung retten, doch trotz vorgenommenen Reanimationsversuchen durch die Besatzung eines Rettungswagens verstarb der Mann jedoch wenig später vermutlich infolge einer Rauchgasvergiftung. Die Brandursache ist noch ungeklärt. Beamte des zuständigen Fachkommissariates K 15 haben bei Tagesanbruch die Ermittlungen aufgenommen.
08:50:02 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Chlorgas-Alarm im Wildeshauser Krandelbad

Am Mittwochmorgen, gegen 04.45 Uhr, wurde der Alarm der Chlorgasanlage des Wildeshauser Krandelbades automatisch ausgelöst. Der Betriebsleiter des Bades sowie die Wildeshauser Feuerwehr, die daraufhin mit mehreren Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften zum Bad ausrückten, wurden alarmiert. Anwohner des Bades wurden von der Polizei aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Kräfte der Feuerwehr betraten mit Vollschutzanzügen den betroffenen Anlagenbereich und nahmen dort Überprüfungen und Messungen vor. Zu einem Chlorgasaustritt war es nach den Feststellungen der Einsatzkräfte nicht gekommen. Eine Gefahrenlage lag demnach nicht vor.

Gegen 05.40 Uhr wurden die Anwohner darüber informiert, dass ein Fehlalarm vorgelegen hatte. Die vorgenommenen Absperrmaßnahmen wurden daraufhin aufgehoben. Neben Feuerwehr und Polizei wurden auch Rettungskräfte mit einem Rettungswagen vor Ort bereitgehalten. Was den Fehlalarm letztlich ausgelöst hatte, ist derzeit nicht bekannt.
08:49:27 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Chlorgas-Alarm im Wildeshauser Krandelbad

Am Mittwochmorgen, gegen 04.45 Uhr, wurde der Alarm der Chlorgasanlage des Wildeshauser Krandelbades automatisch ausgelöst. Der Betriebsleiter des Bades sowie die Wildeshauser Feuerwehr, die daraufhin mit mehreren Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften zum Bad ausrückten, wurden alarmiert. Anwohner des Bades wurden von der Polizei aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Kräfte der Feuerwehr betraten mit Vollschutzanzügen den betroffenen Anlagenbereich und nahmen dort Überprüfungen und Messungen vor. Zu einem Chlorgasaustritt war es nach den Feststellungen der Einsatzkräfte nicht gekommen. Eine Gefahrenlage lag demnach nicht vor.

Gegen 05.40 Uhr wurden die Anwohner darüber informiert, dass ein Fehlalarm vorgelegen hatte. Die vorgenommenen Absperrmaßnahmen wurden daraufhin aufgehoben. Neben Feuerwehr und Polizei wurden auch Rettungskräfte mit einem Rettungswagen vor Ort bereitgehalten. Was den Fehlalarm letztlich ausgelöst hatte, ist derzeit nicht bekannt.
08:48:53 - redaktion -


27. July 2010
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Evakuierung nach Bombenfund in Gütersloh

Montagmittag (26.07.) gegen 13.15 Uhr stießen Bauarbeiter bei Kanalarbeiten an der Schottischen Straße/Ecke Bernhardstraße im Erdreich auf eine amerikanische Zehn-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Bombe wurde von Mitarbeitern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg freigelegt und entschärft. Zuvor mussten im Umfeld von rund 400 Metern eine Vielzahl von Häusern und Geschäften evakuiert werden.

Dies geschah durch Kräfte der Kreispolizeibehörde Gütersloh in Zusammenarbeit mit der Britischen Militärpolizei. Die Straßen rund um den Fundort wurden ebenfalls für die Zeit der Entschärfung voll gesperrt und Umleitungen eingerichtet. Nach Beendigung des Einsatzes gegen 18.40 Uhr konnten alle Betroffenen die evakuierten Bereiche wieder aufsuchen.
08:31:33 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Raubüberfall auf Postagentur in Hamm-Osten

Zur Tatzeit zwingt ein maskierter Unbekannter unter Vorhalt einer Schusswaffe und angeblichem Mitführen eines Sprengsatzes den Betreiber einer Postagentur, den Tresor zu öffnen und das hierin enthaltene Bardgeld auszuhändigen. Der Unbekannte erbeutet so einen fünfstelligen Betrag. Er kann unerkannt entkommen.

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: ca. 170 cm groß, kompakte Figur, bekleidet mit einem weiß-blauen Jogginganzug, msakiert mit einer Gummi- oder Plastikmasse mit Gesichtsdarstellung eines älteren Mannes. Der Unbekannte sprach akzentfreies Deutsch.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Zeugen/Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei unter Tel.: (02381) 916-0 in Verbindung zu setzen.
08:30:44 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Brandstifter in Minden-Lübbecke festgenommen

Erneut hielten am Montagabend mehrere Brände die Feuerwehr und Polizei im Kreis Minden-Lübbecke in Atem. Insgesamt siebenmal mussten sie zu unterschiedlichen Brandorten in Minden und Petershagen ausrücken. Zunächst wurde gegen 20.40 Uhr in Minden-Todtenhausen der Brand eines PKW festgestellt. Dort brannte in der Straße Hudegrund ein Ford Mondeo.

Ein weiterer Ford brannte gegen 21.50 Uhr im Bereich Friedrich-Wilhelm-Straße/ Festungsstraße. Auch dieser Brandort konnte durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Zwei abgemeldete PKW brannten kurze Zeit später vor einem Autohandel in Minden-Meißen. Um 22.14 Uhr wurde der Brand eines BMW an einem Carport in der Feldstraße gemeldet. Zu zwei Containerbränden kam es dann gegen 22.40 Uhr im Bereich der Mindener Innenstadt. In allen Fällen muss Brandtstiftung als Ursache angenommen werden. Zuvor war es bereits gegen 20.00 Uhr in der Gartenringstraße in Petershagen zu einem Brand gekommen.

Dort brannte aus bis bisher unbekannter Ursache ein Holzstapel unterhalb eines Baumhauses. Das Feuer konnte jedoch rechtzeitig durch einen Nachbarn gelöscht werden. Aufgrund von Zeugenhinweisen richtete sich schnell ein dringender Tatverdacht gegen einen 37-jährigen Mann aus dem Kreis Minden-Lübbecke. Im Rahmen von intensiven Fahndungsmaßnahmen und Zusammenziehung von mehreren Streifenwagenbesatzungen konnte der flüchtige Tatverdächtige kurze Zeit später durch Polizeibeamte im Bereich der Mindener Innenstadt ermittelt und festgenommen werden.

Die weiteren Ermittlungen in dieser Brandserie dauern an. Sie werden durch das zuständige Fachkommissariat 11 der Kriminalpolizei Minden geführt.
08:29:48 - redaktion -


26. July 2010
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Tote der Loveparade Duisburg identifiziert

Am 25.07.2010, gegen 17.00 Uhr, konnte die Kriminalpolizei die Identifizierung der Getöteten abschließen. Bei den Getöteten handelt es sich um 11 Frauen und 8 Männer. 11 Opfer sind aus Deutschland.

Acht weitere Getötete stammen aus Australien, den Niederlanden, China, Italien, Bosnien-Herzegowina und Spanien. Die deutschen Opfer stammen aus Gelsenkirchen, Münster, Düsseldorf, Castrop-Rauxel, Bad Oeynhausen, Bielefeld, Mainz, Lünen, Hamm, Bremen, Steinfurt und Osnabrück.

Die Angehörigen der Getöteten wurden bereits durch die entsprechenden Konsulate und die Polizei benachrichtigt oder deren Benachrichtigung veranlasst.
08:47:23 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Betreuungsangebot für Opfer und Beteiligte der Loveparade in Duisburg

Nach den dramatischen Ereignissen während der Loveparade am 24.07.2010 in Duisburg, hat die Polizei ein Bertreuungsangebot für diejenigen Menschen eingerichtet, die aufgrund ihrer Erlebnisse im Rahmen der Loveparade ein persönliches Betreuungsangebot in Anspruch nehmen möchten.

Diese Personen können sich unter der Telefonnummer: 0201/ 82 98 091

oder unter der E-Mail Adresse: Betreuungsangebot.Loveparade[at]polizei.nrw[dot]de

rund um die Uhr mit der Polizei in Verbindung setzen.
08:45:56 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Das Sattelfest in Hamm - Rückblick

Am Sonntag, den 25.07.2010, in der Zeit von 09:00Uhr bis 18:00 Uhr, fand auf den abgesperrten Straßen im Stadtgebiet Hamm das diesjährige Sattelfest statt. Nach Einschätzung des Veranstalters machten sich im Tagesverlauf ca. 50.000 Radfahrer auf die Gesamt- oder Teilstrecke nach Soest. Die angeordneten Verkehrsabsperrungen wurden planmäßig um 08:50 Uhr ausgelöst. Bis gegen 09:30 Uhr befanden sich nur einzelne Radfahrer auf der Strecke. Gegen 10:00 Uhr erhöhte sich die Zahl der Radfahrer in beide Richtungen deutlich. Gegen 11:00 Uhr sprach der Verkehrsminister, Herr Harry Kurt Voigtsberger, im Kurpark ein Grußwort zur Veranstaltung. Hierbei ging er u.a. auf den vergleichsweise hohen Stellenwert des Verkehrsmittels Rad im Lande NRW ein. Gegen 11:50 Uhr ging der Verkehrsminister selbst mit dem Rad auf die Strecke.

An den vier Kreuzungs-/Einmündungsbereichen, an denen Polizeibeamte eingesetzt wurden, war eine ständige Verkehrsregelung erforderlich. Es kam während des gesamten Tages, an den Verkehrsregelungspunkten der Polizei sowie an den zahlreichen anderen Sperrstellen, zu keinerlei nennenswerten Störungen im Ablauf der Veranstaltung.

An den 3 Sanitätsstationen des DRK wurden in einigen Fällen Schürfwunden und Insektenstiche versorgt. In zwei Fällen war der RTW der Feuerwehr eingesetzt. Ein Kind hatte sich beim Spielen an einer Zwischenstation verletzt, eine Frau wurde mit einer Fußver-letzung dem Krankenhaus zugeführt. Neben den Einsatzkräften der Polizei waren 44 Verkehrskadetten an den Sperrstellen im Einsatz. Die Verkehrskadetten leisteten eine vorzügliche Arbeit und mussten nur in einem Fall in der Argumentation gegenüber dem Bürger polizeilich unterstützt werden.
08:44:56 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Lagerhalle in Minden abgebrannt

Am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr kam es in der Friedrich-Wilhelm-Straße in Minden aus zunächst ungeklärter Ursache zu einem Brand in einer leer stehenden Lagerhalle. Das Feuer breitete sich schnell aus, so dass es zu einem Vollbrand kam. Die Feuerwehr setzte zur Brandbekämpfung ca. 130 Feuerwehrleute ein. Ein angrenzendes Mehrfamilienhaus musste aus Sicherheitsgründen evakuiert werden.

Die 13 Personen wurden durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Minden betreut. Verletzte Personen sind nicht festgestellt worden. Nach ersten Schätzungen ist ein Sachschaden in Höhe von zirka 500.000 Euro entstanden. In unmittelbarer Tatortnähe konnten zwei 15-jährige Jugendliche und zwei 13-jährige Kinder durch Einsatzkräfte der Polizei ermittelt werden, die beim Verlassen der Lagerhalle durch aufmerksame Zeugen gesehen wurden. Diese haben mittlerweile die Brandlegung eingeräumt. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
08:44:07 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Einfamilienhaus in Gifhorn explodiert

Am 25. 07. 2010, gg. 22.15 Uhr, kam es in der Röntgenstraße in 38465 Brome zu einer Explosion, bei der ein Einfamilienhaus in einem Wohngebiet vollständig zerstört wurde. Die 41jährige Bewohnerin und ihre 13jährige Tochter wurden von den ersten Einsatzkräften verletzt angetroffen und werden z. Z. ärztlich behandelt, der 69jährige Ehemann ist offensichtlich verschüttet und wird z. Z. gesucht.

Zwei Ersthelferinnen / Nachbarinnen wurden ebenfalls verletzt. Bei den Verletzten vermutlich keine Lebensgefahr. Nachbarhäuser, abgestellte Kfz. usw. wurden nicht unerheblich beschädigt. Nach ersten Hinweisen scheint eine Gasexplosion stattgefunden zu haben. Gasversorgung des Hauses erfolgt über einen auf dem Grundstück befindlichen Flüssiggastank. Z.Z. kann Gefahr der Explosion eines weiteren in der Nachbarschaft befindlichen Tanks nicht gänzlich ausgeschlossen werden, daher werden angrenzende Häuser evakuiert.

Explosionsursache noch unbekannt.
08:43:33 - redaktion -


25. July 2010
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Familienstreit in Würth endete tödlich

Am Abend des 24.07.2010 wurde ein 39-jähriger Mann in einer Wohnung in Fürth getötet. Der dringend tatverdächtige Vater des Opfers konnte noch am Tatort festgenommen werden.

Gegen 21.00 Uhr teilte die Rettungsleitstelle der Polizeieinsatzzentrale Mittelfranken einen Notarzteinsatz in der Fürther Südstadt mit, bei der ein Mann mit einer Stichverletzung in einer Wohnung aufgefunden worden war. Die Zwei-Zimmer-Wohnung des 69 und 63 Jahre alten Ehepaares befindet sich im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Fürther Ludwigstraße.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Mordermittler der Fürther Kriminalpolizei befanden sich zum Tatzeitpunkt der 39-jährige Sohn und die 41-jährige Tochter des Ehepaares zu Besuch in der Wohnung. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es dann zum Streit zwischen Vater und Sohn.

Im weiteren Verlauf nahm der 69-Jährige ein Küchenmesser an sich und stach damit auf seinen Sohn ein. Der 39-Jährige verstarb noch in der Wohnung an seinen Verletzungen.

Im Anschluss daran flüchtete der Vater mit dem Messer in den Keller des Anwesens. Dort konnte er von der ersten Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Fürth angetroffen werden. Der Tatverdächtige griff daraufhin die Beamten mit dem mitgeführten Messer an. Diese setzten ihrerseits Pfefferspray ein und konnten den Beschuldigten wenig später überwältigen.

Der 69-Jährige wies eine Stichverletzung im Bauchraum auf und wurde nach der ärztlichen Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion des Leichnams an. Die Ermittlungen dauern an.
07:39:23 - redaktion -


24. July 2010
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Mit Blaulicht Fahrzeug überfallen

Holzwickede, Wilhelmstr. (ots) -
Am Fr., 23.07.2010 gegen 22:00 Uhr hielten zwei männliche Personen in einem silbernen 5'er BMW Kombi das Fahrzeug eines russischen Autohändlers mittels Handzeichen sowie Blaulicht an. Sie gaben sich als Kriminalbeamte aus und durchsuchten die persönlichen Gegenstände des Geschädigten. Dabei nahm ein Täter das aufgefundene Geld, 4-stelliger Eurobetrag, welcher für ein Autokauf vorgesehen war, an sich.

Trotz Gegenwehr des Geschädigten konnten die beiden angeblichen Polizeibeamten flüchten und sich mit dem BMW Richtung Autobahn entfernen. Ein Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, ca. 40-45 Jahre alt, 175 cm groß, stabile Figur, dunkles Haar, hell bekleidet. Hinweise nimmt jede Poizeidienststelle entgegen.
09:26:53 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Tischlerei in Stadtlohn abgebrannt

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in einer Tischlerei zu einem Brand. Das Firmengebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Tankstelle verhindern. Zwei Nachbarwohnhäuser wurden beschädigt und sind vorübergehend nicht bewohnbar. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden drei Anwohner mit leichter Rauchgasintoxikation dem Stadtlohner Krankenhaus zugeführt.

Eine erste Luftmessungen der Feuerwehr ergab keinen Hinweis auf giftige Stoffe. Die Löscharbeiten dauern zur Zeit noch an. Die Schadenshöhe liegt noch nicht vor. Der Verkehr wird durch Polizeibeamte abgeleitet.
09:25:55 - redaktion -


FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Biergarten in Essen fing F
euer

In der Nacht wurde der Leitstelle der Feuerwehr Essen gegen 23:10 Uhr ein Feuer in einem Biergarten gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand der Thekenbereich des Biergartens, der an ein dreigeschossiges Wohnhaus angrenzt, im Vollbrand. Die Flammen schlugen ca. 10 m hoch in die Küche des Erdgeschosses, sowie in Wohnungen im ersten und zweiten Obergeschoss.

Die Fenster der Küche, sowie der beiden Wohnungen wurden dabei zerstört und die Räume stark mit Brandrauch beaufschlagt und sind zum Teil vorerst nicht bewohnbar. Die Bewohner des Hauses konnten von der Feuerwehr unbeschadet in Sicherheit gebracht werden, bzw. wurden in Ihren Wohnungen durch die Feuerwehr betreut, da der Fluchtweg durch den Treppenraum durch Rauch versperrt wurde. Die Fassade des Hauses, sowie die Einrichtungen im Biergarten wurden durch das Feuer stark beschädigt. Die Feuerwehr war mit ca. 40 Einsatzkräften für ca. 2 Stunden im Einsatz. Zur Ermittlung der Brandursache nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf.
09:24:49 - redaktion -


23. July 2010
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Vereinsheim in Offenbach abgebrannt

Am frühen Freitag, kurz vor 3 Uhr, ging bei der Polizei ein Notruf ein, dass sich ein Einbrecher an einem Vereinsheim in der Braubachstraße zu schaffen machen würde. Sofort waren die Ordnungshüter mit mehreren Streifen unterwegs und stellten fest, dass besagtes Vereinsheim komplett in Flammen stand. Gleich darauf war auch die Feuerwehr an Ort und Stelle, konnte aber das Abbrennen des Gebäudes nicht mehr verhindern - der Schaden wird mit rund 150.000 Euro beziffert. Die Polizeibeamten konnten im Rahmen der Fahndung in der Nähe des Brandortes einen 23 Jahre alten Mann antreffen, auf den die Beschreibung des Einbrechers zutraf. Der Maintaler wurde festgenommen. Da er augenscheinlich unter Alkoholeinfluss stand, konnte eine Vernehmung noch nicht durchgeführt werden. Derzeit dauern die Brandnachsorgearbeiten der Feuerwehr noch an, so dass der Tatort noch nicht durch die Spezialisten der Kriminalpolizei betreten werden konnte - eine Spurensuche soll alsbald möglich durchgeführt werden. Die Kriminalpolizei bittet um weitere Hinweise zum Tatgeschehen unter der Rufnummer 06181/100-123.
08:59:55 - redaktion -


21. July 2010
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Großfeuer vernichtet Bäckerei in Süderheistedt

Gestern um 16.39 Uhr wurden die Feuerwehren aus Süderheistedt und Umgebung zu einem Dachstuhlbrand gerufen. Die im Ortskern gelegene Bäckerei war mit einem Pappdach eingedeckt, so dass es zu einer sehr starken Rauchentwicklung kam. Bedingt durch den kaum vorhandenen Wind hielten sich die Rauchgase im Ort. Die Anwohner wuden gebeten Fenster und Türen zu schließen. Für die Feuerwehren bedeutete dies einen umfangreichen Atemschutzeinsatz. Bei Temperaturen knapp unter 30° C eine schweißtreibende Angelegenheit, die mit hohen Flüssigkeitsverlusten einhergeht.

Daher wurden hauptsächlich frische Atemschutzkräfte aus den Nachbarwehren benötigt. Durch den massiven Kräfteeinsatz konnten ein benachbarter Elektrofachhandel sowie, das nur durch eine Brandmauer getrennte, angrenzende Wohnhaus gerettet werden. Im Wohnhaus sind allerdings zum Teil Löschwasser- und Hitzeschäden entstanden. Die Bäckerei wude vollständig zerstört. Der Löschzug Gefahrgut des Kreises Dithmarschen nahm an der Einsatzstelle und in der weiteren Umgebung Schadstoffmessungen vor. Es wurden keine erhöhten Schadstoffkonzentrationen festgestellt. Um an innenliegende Brandnester heranzukommen entschied der Einsatzleiter der Feuerwehr Süderheistedt, Holger Kaack, den Einsatzkräften mit einem Bagger Zugang zu den restlichen Brandherden zu verschaffen.

Da ein erneutes stärkeres Aufflammen dabei nicht ausgeschlossen werden konnte und der leichte Wind sich mitlerweile in Richtung eines nahe gelegenen Pflegeheimes gedreht hatte, wurde dieses durch Fachpersonal des Rettungsdienstes geräumt. Die Evakuierung der elf Bewohner und des Personals wurde durch den leitenden Notarzt Dr. Wolgast aus dem WKK Brunsbüttel überwacht.

Die Bewohner konnten kurz nach 20.00 Uhr wieder in ihre Unterkunft zurückgebracht werden, da das Feuer bis auf kleinere Brandnester gelöscht war. Die Feuerwehr Süderheistedt verbleibt bis auf Weiteres zum Ablöschen der kleinen Brandnester und als Brandwache vor Ort. Insgsamt waren ca. 190 Kräfte der Feurwehren sowie ca. 40 Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz.
08:04:02 - redaktion -


20. July 2010
KriminalitätKriminelles in Deutschland

Hamburg - Gefährliche Körperverletzung in der S-Bahnstation Landungsbrücken

Nach erstem Sachstand der Bundespolizei kam es am 18.07.2010 gegen 03.40 Uhr im S-Bahnhaltepunkt Landungsbrücken aus ungeklärten Gründen zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem Mann (40) und einer sechsköpfigen Personengruppe. Im weiteren Verlauf wurde dem 40-Jährigen aus der Gruppe heraus eine volle Bierdose an den Kopf geworfen. Laut Zeugenaussagen soll der Geschädigte weiterhin mit Faustschlägen und Fußtritten attackiert worden sein.

Der Geschädigte aus Niedersachsen erlitt eine Platzwunde am Kopf und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Alarmierte Bundespolizisten konnten zwei mutmaßliche Täter (m 17, m 18) nach einem Fluchtversuch vorläufig festnehmen. Die Beschuldigten wurden dem Bundespolizeirevier im Bahnhof Altona zugeführt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 17-Jährigen einen Wert von 1,3 Promille, bei dem zweiten Beschuldigten einen Wert von 2,7 Promille.

Gegen die Beschuldigten aus Neugraben - Fischbek leiteten Bundespolizisten entsprechende Strafverfahren (gefährliche Körperverletzung) ein. Die weiteren Ermittlungen werden von der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt und dauern noch an.
08:35:06 - redaktion -


KriminalitätKriminelles in Deutschland

Köln - Drogenrazzia am Görlinger Zentrum

Seit 6 Uhr (20. Juli) durchsucht die Polizei Köln elf Wohnungen im Kölner Stadtteil Bocklemünd. An der Fahndung nach drei mit Haftbefehl gesuchten Anführern eines Drogenrings sowie ihren Zwischenhändlern und Straßenverkäufern ist auch ein Polizeihubschrauber beteiligt. Im Verlauf des Vormittags werden Beamte einer Kölner Einsatzhundertschaft mit Unterstützung von Rauschgiftspürhunden in dem Grüngelände am Görlinger Zentrum nach Drogenverstecken suchen. Der Bande wird vorgeworfen, in nur einem Monat 40 Kilogramm Marihuana aus den Niederlanden für 170.000 Euro an einen 50 - 70 Personen umfassenden Kundenstamm in Köln-Bocklemünd verkauft zu haben.

Seit Anfang Mai 2010 ermittelt das Kriminalkommissariat 27 gegen die 26 - 38 Jahre alten Drogenhändler, die nicht einmal davor zurückschreckten, Marihuana an Minderjährige zu verkaufen. Nach bisherigen Ermittlungen orderten die Männer in etwa alle zwei Tage circa fünf Kilogramm Marihuana, das von Kurieren aus den Niederlanden nach Deutschland geschmuggelt wurde. Im Verlauf der Ermittlungen gelang es der Polizei, 5,5 Kilogramm "Gras" sicherzustellen. Ein 51 Jahre alter Kurier aus Eschweiler, den die Ermittler vor Übergabe der Drogen abfingen sitzt seit seiner Festnahme am 29. Juni in Untersuchungshaft.

Erst in der vergangenen Woche hat ein Gericht den 26-jährigen türkischstämmigen Haupt-Organisator der Rauschgiftgeschäfte wegen Drogenhandels zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt und die Strafverbüßung auf fünf Jahre Bewährung ausgesetzt. Nach Erkenntnissen der Ermittler leitete er eine Stunde nach der Urteilsverkündung das nächste größere Drogengeschäft ein. (de)

ots
08:33:31 - redaktion -


19. July 2010
PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Kamp-Lintfort - Reisebus kam von der Fahrbahn ab

Am späten Nachmittag (18.7.2010) kam ein Reisebus aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der von einem 65-jährigen Busfahrer gelenkte und mit 27 Fahrgästen besetzte Wagen blieb auf dem Dach liegen. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand wurden bei dem Unfall eine Person getötet, zwei Insassen schwer verletzt und 25 Menschen, darunter der Busfahrer, leicht verletzt.

Ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei Düsseldorf zufolge befand sich ein 65-jähriger Busfahrer mit einer 27-köpfigen Reisegruppe aus dem Kreis Heinsberg auf dem Heimweg von Bochum kommend. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Wagen gegen 17.45 Uhr hinter der Anschlussstelle Moers-Nord nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet auf den Grünstreifen und überschlug sich. Der Reisebus der Marke Setra blieb auf dem Dach, etwa drei Meter unter Fahrbahnniveau, liegen. Bei dem Unglück wurde eine junge Frau getötet, zwei Personen schwer verletzt und 25 Menschen, darunter der Busfahrer, leicht verletzt.

Zum Zwecke der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Richtungsfahrbahn Kamp-Lintfort gesperrt werden. Zeitweise waren bis zu 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. An der Unfallstelle landeten fünf Rettungshubschrauber. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers fertigte Luftaufnahmen.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Der Bus wurde sichergestellt.

Durch die Sperrung der Richtungsfahrbahn entstand ein bis zu zehn Kilometer langer Stau. Die Autobahnpolizei lotste vor der Unfallstelle eingeschlossene Verkehrsteilnehmer zur letzten Anschlussstelle zurück und führte im weiteren Bereich umfängliche Ab- und Umleitungsmaßnahmen durch.

Mit der Bergung des Busses wird in nächster Zeit begonnen. Ein Autokran ist an der Unfallstelle eingetroffen. Zurzeit staut sich der Verkehr auf einer Länge von etwa drei Kilometern.
08:08:57 - redaktion -


PolizeiPolizeiberichte aus Deutschland

Automobiltreffen in Winsen

Am 18.07.2010 fand auf dem Famila-Parkplatz in Winsen/Luhe das 2. VW-Audi Summer Meeting statt. Bei Sonnenschein und gutem Wetter besuchten etwa 1500 Auto-Interessierte aus dem norddeutschen Raum mit ca. 300 Fahrzeugen das Treffen. Zu den Highlights gehörten u.a. eine Händlermeile sowie ein sog. Show & Shine Contest, bei dem die besten Fahrzeuge der jeweiligen Kategorien bewertet und mit ca. 80 Pokalen prämiert wurden.

Anlässlich dieser Veranstaltung wurden durch die Polizei Winsen/Luhe schwerpunktmäßige Kontrollen bei getunten Fahrzeugen durchgeführt. Insgesamt wurden 38 Fahrzeuge kontrolliert. Bei etwa jedem zweiten Fahrzeug konnten zum Teil erhebliche Mängel festgestellt werden. Vier Fahrzeugführern musste sogar die Weiterfahrt, aufgrund erheblicher sicherheitsrelevanter Mängel, untersagt werden.

Naturgemäß dauern Kontrollen von getunten Fahrzeugen deutlich länger als die sonst "üblichen" Verkehrskontrollen, da sämtliche Änderungen am Fahrzeug rechtlich angemessen gewürdigt werden müssen. Ein Großteil der kontrollierten Fahrzeugführer begrüßte die Kontrollen.
08:07:31 - redaktion -


18. July 2010
FeuerwehrFeuerwehrberichte aus Deutschland

Feuer in Biblis-Wattenheim

(ots) - Am frühen Sonntagmorgen, 18.07.2010, gg. 02:00 Uhr, erreichten mehrere Notrufe die Leitstelle Bergstraße. Der Brand eines Gebäudes in Biblis-Wattenheim wurde von fünf Personen gemeldet. Erste Feststellungen am Einsatzort ergaben,dass das Feuer im Bereich eines Carports entstand, in dem ein Pkw und ein Traktor abgestellt waren. Der Brand griff auf die angrenzende Scheune und den angebauten Wohnhauskomplex über. Alle fünf Hausbewohner konnten das Anwesen verlassen, drei von ihnen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert. Bei den Verletzten handelt es sich um eine 71-jährige Frau, einen 74-jährigen Mann und einen 33-jährigen Mann. Während das Scheunengebäude gänzlich abbrannte, wurde am Wohnhaus der Dachstuhl stark beschädigt. Ob das Objekt noch bewohnbar ist, steht zur Meldezeit noch nicht fest. Gegen 04.00 Uhr war der Brand gelöscht. Nacharbeiten werden zur Zeit noch durchgeführt. Der Sachschaden wird nach erster Bewertung auf ca. 150.000 Euro angegeben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Zur Zeit ist die Brandursache noch unbekannt.

Alarmiert waren insgesamt sechs Freiwillige Feuerwehren (Wattenheim, Nordheim, Biblis, Bürstadt, Lampertheim und Bobstadt). Daneben waren fünf Rettungswagen eingesetzt.

Bei den Löscharbeiten wurde auch eine 22-jährige Feuerwehrfrau leicht verletzt (vermutlich Kreislaufkollaps). Auch sie wurde vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht.

Styra, PHK/PvD
10:08:03 - redaktion -


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