Aufmerksame Nachbarn bemerkten eine Rauchentwicklung auf den Dächern von zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 18 Wohneinheiten und verständigten die Feuerwehr. Unter der Dachhaut der Flachdächer schwelte die Isolierung. Am Vortag wurden an den Dächern Dacharbeiten durchgeführt.
Die Dachhaut musste großflächig abgetragen werden, um die Glutnester zu löschen. Die Bewohner der Häuser konnten in ihren Wohnungen bleiben. Die Löscharbeiten dauern zur Zeit noch an. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Geschichte fing damit an, dass gestern Mittag eine ältere Dame im Buntentorsteinweg ihren Abfall aus dem Haus bringen wollte. Nach Erledigung musste sie aber feststellen, dass ihre Haustür zugefallen und sie keinen Haustürschlüssel mitgenommen hatte. Die Frau wandte sich daraufhin hilfesuchend an ihren Nachbarn, der seine Schutzmannskollegen informierte. Die sehr aufgeregte 88 Jahre alte Frau konnte den uniformierten Helfern lediglich mitteilen, dass ihre Tochter im Besitz eines Ersatzschlüssels sei.
Deren Adresse und Telefonnummer fielen ihr in der Aufregung nicht mehr ein. Nachdem diese Lücke schnell durch die Polizeibeamten geschlossen werden konnte, wurde ein Einsatzfahrzeug zur Adresse der Tochter entsandt. Die 55-Jährige wurde auch angetroffen und um Hilfe gebeten. Nach einigen Minuten mussten die Beamten allerdings über Funk ihren Kollegen bei der Mutter mitteilen, dass es mit der Hilfe noch dauern wird, weil der Tochter bei dem Gespräch mit ihnen die Haustür zugefallen sei. Einen Ersatzschlüssel hätte nur die Mutter! Daraufhin orderten die Beamten einen Schlüsseldienst zum Buntentorsteinweg.
Als die Tochter sich jetzt auf den Weg machen wollte, um ihren Ersatzschlüssel bei der Mutter abzuholen, fiel ihr siedendheiß ein, dass sie das Mittagessen auf dem Herd hatte. Logische Konsequenz - ihre Haustür wurde jetzt von der eilig informierten Feuerwehr geöffnet. Außer einem leichten Brandgeruch wurden keine weiteren Schäden festgestellt. Nachdem der Schlüsseldienst die Haustür der Mutter geöffnet hatte, wurde auch hier leichter Brandgeruch wahrgenommen. Auch die Mutter hatte ihr Essen auf dem Herd gehabt. Die Mittagessen bei Mutter und Tochter waren nach Angaben der Einsatzkräfte gut durchgekocht.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter schlägt ein bundesweites Innehalten zum Gedenken an die Opfer des tödlichen Amoklaufes an der Albertville-Realschule in Winnenden und im Nachbarort Waiblingen vor.
"Mit einem Innehalten für nur eine Schweigeminute an Schulen, in Behörden, auf öffentlichen Plätzen sollten wir der Opfer und Ihrer Familien gedenken und unseren Willen demonstrieren alles zu tun, dass sich so eine Tat in der Bundesrepublik Deutschland nicht wiederholen darf", so der BDK-Bundesvorsitzenden Klaus Jansen.
Dieses Innenhalten wäre von besonderer Wirksamkeit, wenn z. Bsp. der Bundespräsident, die Bundeskanzlerin und alle Politiker gemeinsam über Parteigrenzen diesen Aufruf zur Gedenkminute unterstützen würden.
Mit diesem Aufruf unterstützt der Bund Deutscher Kriminalbeamter die Arbeit des Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden und deren Stiftung "Gegen Gewalt an Schulen", Deutschlands Schulen gewaltfreier zu machen.
Zur Stiftungsgründung am 18.11.2009 in Winnenden hat Sarah, die das Massaker in Ihrer Schulklasse überlebte, folgende Fürbitte gesprochen:
"Erschüttert und fassungslos stehen wird vor dem, was wir nicht begreifen können. Auf einmal wäre noch so viel zu sagen. Auf einmal wäre noch so viel zu fragen. Auf einmal ist es dafür zu spät. Heute ist es genau 252 Tage her und immer noch können die wenigsten fassen, was passiert ist. Ich war selbst Schülerin der Albertville-Realschule in Winnenden und täglich sieht man Gewalt - auf dem Schulhof, auf den Gängen, sogar in den Klassenzimmern. Ich wünsche nur, dass die Menschen begreifen, dass Gewalt keine Lösung ist."
In den frühen Abendstunden des 6. März (Samstag) kommt es in Witten zu einem Raubüberfall auf drei Wittener Schüler (13/14/14). Das Trio hält sich gegen 19.00 Uhr vor der Stadtgalerie an der Poststraße in Witten auf. Plötzlich tauchen dort sechs bis acht männliche Jugendliche auf, die einen aggressiven und provozierenden Eindruck machen.
Einer der Täter versetzt dem 13-Jährigen eine Kopfnuss, eine anderer fordert die Wittener auf, die Handys herauszugeben. Mit der Beute flüchten die Straßenräuber in Richtung Südstraße. Die jungen Kriminellen, es handelt sich vermutlich um Türken, sind ca. 15 bis 18 Jahre alt und trugen dunkle Jacken.
Zwei der Täter sollen blond gefärbte Haare haben. Das Wittener Kriminalkommissariat 37 bittet unter der Rufnummer 02302 / 209-3821 um Hinweise von Zeugen.
Gestern Abend gegen 20:30 Uhr hat ein 47-Jähriger mehrere Schüsse auf seinen 56 Jahre alten, ehemaligen Geschäftpartner vor dem Eingang von dessen Wohnanschrift an der Straße Forssmannweg (Groß-Buchholz) abgegeben. Der mutmaßliche Täter ist geflüchtet und wurde heute Morgen, gegen 06:00 Uhr, tot auf einer Parkbank an der Emil-Berliner-Straße (Langenhagen) aufgefunden. Die Polizei geht von einem Suizid aus.
Nach bisherigen Erkenntnissen war es in der Vergangenheit zu Streitigkeiten zwischen den beiden Männern gekommen. Offensichtlich standen aus einer zurückliegenden gemeinsamen geschäftlichen Zusammenarbeit Schulden im Raum. Gestern Abend nun lauerte der 47-Jährige dem Opfer im Bereich von dessen Wohnanschrift auf. Der 56 Jahre alte Mann flüchtete vor dem Beschuldigten in seinen Hauseingang. Bei der Verfolgung schoss der Angreifer mehrfach auf seinen Arbeitskollegen, dieser wurde im Bereich der Beine getroffen. Die Ehefrau fand ihren um Hilfe rufenden Mann verletzt im Treppenflur liegend.
Hier traf die 39-Jährige auch auf den Beschuldigten. Dieser flüchtete dann in Richtung der angrenzenden Grünanlagen. Die Polizei leitete umfangreiche Fahnungsmaßnahmen ein, dabei kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Der 56-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik eingeliefert, nach einer Notoperation ist der Zustand des Mannes zurzeit stabil. Nach dem Hinweis eines Bürgers fanden Polizeibeamte aus Langenhagen heute Morgen den 47 Jahre alten Mann leblos auf einer Parkbank sitzend. Augenscheinlich hatte sich der Tatverdächtige selbst erschossen. Die Ermittler gehen von einem Suizid aus, es gibt keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die Ermittlungen dauern an. /st, ste
Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass es sich nicht wie angenommen um ein kleineres Feuer am Gebäude handelte, sondern dass das Feuer bereits auf den Dachstuhl übergegriffen hatte. Da beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte nicht klar war, ob sich noch Personen im Gebäude befanden, wurde das Einsatzstichwort auf Feuer groß, Menschenleben in Gefahr, erhöht. Sofort wurde eine Drehleiter vor dem Gebäude in Stellung gebracht und erste Trupps zur Personensuche ins Gebäude geschickt.
Bei der Erkundung konnten keine weiteren Personen aufgefunden werden, wie sich herausstellte, hatten alle Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Der in Vollbrand stehende Dachstuhl wurde von außen mittels Drehleiter und mehreren Rohren gelöscht. Aufgrund der engen Bebauung wurden die Anwohner durch die Polizei dazu aufgefordert, ihre PKW zu entfernen und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, wurde damit begonnen, von der Drehleiter aus das Dach zu öffnen und Brandnester abzulöschen.
Die Bewohner des Gebäudes wurden im nahe gelegenen Polizeihochhaus zwischenzeitlich untergebracht und vom Notfallseelsorger betreut.
Die Nachlöscharbeiten dauern derzeit an. Zur Brandursache können derzeit keine Aussagen getroffen werden. Die Kripo wird die Ermittlungen aufnehmen.
Heute Nachmittag brannte der Dachstuhl eines 1890 errichteten Bauernhauses in der Lüneburger Landstraße nieder. Gegen 14.20 Uhr hatte ein 17-jähriger Hausbewohner des vier Parteienhauses das Feuer entdeckt und die übrigen Hausbewohner, eine 82-jährige Rentnerin, sowie eine 32-jährige Frau mit ihren fünfjährigen Zwillingen alarmiert.
Die aus umliegenden Ortschaften alarmierten Feuerwehren löschten den Dachstuhl. Der 17-Jährige erlitt eine Rauchgasinhalation. Er wurde in das Salzhausener Krankenhaus gefahren. Das vor 20 Jahren als Mietshaus umgebaute Gebäude ist unbewohnbar.
Die Bewohner kamen bei Nachbarn unter. Nach vorläufigen Schätzungen dürfte sich der Schaden auf ca. 1 Million Euro belaufen. Die Brandursache ist derzeit nicht geklärt. Die Landesstraße 216 musste wegen der Löscharbeiten über mehrere Stunden gesperrt werden. Die Nachlöscharbeiten dauern an.
Die Bundespolizei fahndet nach unbekannten Tätern die am gestrigen Abend (03. März) Gegenstände auf die Gleise der Personenzugstrecke zwischen Oberhausen und Gelsenkirchen gelegt haben. In Höhe der Heegstraße, im Stadtteil Essen Bergebobeck, überfuhr die Eurobahn einen im Gleis liegenden Feuerlöscher, sowie einen Hohlblockstein und ein Metallblech. Durch die Kollision wurde ein Druckluftschlauch der Bremsleitung des Zuges derart beschädigt, dass die Eurobahn zwangsweise zum Halten kam.
Einsatzkräfte von Bundespolizei und Feuerwehr evakuierten 450 Reisende aus dem nicht mehr fahrbereiten Zug und leiteten sie zum nahegelegenen Bahnhof in Essen Bergeborbeck. Durch den Vorfall kam es zu Störungen im Zugverkehr der Linien RE 3 und S 2.
Nach erfolgter Spurensicherung leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Die Schadenshöhe wird durch den Fachdienst der DB AG festgestellt.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, dass das Bereiten von Hindernissen auf Gleisen mit erheblichen Gefahren für Reisende aber auf für den Täter selbst verbunden ist. Vorfälle dieser Art werden immer strafrechtlich verfolgt. Der Gesetzgeber sieht für ermittelte Täter, je nach Art und Umfang der Handlung, Haftstrafen von bis zu 10 Jahren vor.
Sachdienliche Hinweise bitte an die kostenfreie Servicenummer der Bundespolizei unter 0800 6 888 000.
Am frühen Dienstagabend, 02. März 2010, wurde von Fußgängern am Flutsaum des Südstrandes von 25826 St. Peter-Ording, der Leichnam einer älteren, weiblichen Person entdeckt. Die Verstorbene, deren Identität noch nicht geklärt ist, wurde von der Feuerwehr und Angestellten der Gemeinde geborgen. Die ältere Dame ist ca. 70 bis 80 Jahre alt gewesen, sie trug ca. 10 cm langes weiß-graues Haar und hatte zwei auffällige Narben am rechten Bein, im Bereich des Oberschenkels bzw. Knies.
Sie war den winterlichen Temperaturen angemessen "dick" bekleidet, unter anderem mit einem braunen Mantel, einer blauen Fleecejacke, einer blauen Jeans mit roten Steinen auf einer Gesäßtasche, Marke Betty Barclay, und auffällig gelb-orange-farbenen Gummistiefeln.
Auch trug sie drei Schals und ein rotes Halstuch. Auffällig war weiterhin der Schmuck, den sie an sich trug, einen goldenen Ring mit der Gravur 6.11.54, und Perlenohrringen in beiden Ohren. Wer Angaben zur Identität der Toten oder sonstige sachdienliche Hinweise machen kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizeistelle Husum unter 04841 830-402 in Verbindung zu setzen.
Am 02.03.2010 gegen 22.oo Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Einsatzzentrale in Nürnberg ein, die einen Wohnungsbrand im Lappacher Weg in Höchstadt meldeten. Beim Eintreffen der Rettungskräfte schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern der Giebelseite. Es bestand die Gefahr, dass das Feuer auf das Nachbaranwesen übergreift. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte dies vermieden werden.
Der 53-jährige Wohnungseigentümer und seine beiden 14- und 16-jährigen Töchter konnten rechtzeitig das Einfamlienhaus verlassen. Sie erlitten nur eine leichte Rauchgasvergiftung und wurden von der Notärztin vor Ort versorgt. Nach Angaben des Hausbesitzers wurde der Brand durch einen implodierten Fernseher im Wohnzimmer ausgelöst. Das Feuer habe sich dann rasend schnell in der Wohnung ausgebreitet und sei sofort außer Kontrolle geraten.
Die Angaben des Wohnungsinhabers über die Brandursache decken sich mit den vorläufigen Ermittlungen der Kriminalpolizei am Brandort. Das Einfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar. Die Schadenshöhe wird auf mindestens 300.000 Euro geschätzt. Die Erlanger Kriminalpolzei wird am Mittwoch die weiteren Ermittlungen übernehmen.
Montagmittag hat die Polizei an der Kreuzung Autobahnende A 215 / Westring insgesamt elf Fahrzeuge mit Insassen aus dem Umfeld der "Hells Angels" kontrolliert. Die Beamten stellten hierbei diverse Hieb- und Stichwaffen sowie eine geringe Menge Drogen sicher.
Die Fahrzeuge hatten sich in den Morgenstunden von Quickborn aus auf den Weg nach Kiel gemacht. Ziel ihrer Fahrt war es, ein Mitglied des Motorradclubs zum Antritt einer, durch ein Hamburger Gericht angeordnete, Ordnungshaft in die Justizvollzugsanstalt nach Kiel zu begleiten.
Es bestand der Verdacht, dass die Autos im Konvoi durch das Stadtgebiet gelenkt werden sollten. Diese "Kolonnenfahrten" gingen in der Vergangenheit stets mit verkehrsrechtlichen Verstößen und Gefährdungen der übrigen Verkehrsteilnehmer einher. Zur Verhinderung dieser Rechtsverletzungen, stoppten Einsatzkräfte aus Kiel und Eutin die betreffenden, durchweg hochwertigen Autos gegen 12.30 Uhr am Ende der Autobahn A 215.
Bei der Kontrolle und Durchsuchung der insgesamt 21 Insassen sowie der elf Fahrzeuge stellten die Polizisten drei so genannte Einhandmesser, zwei Teleskopschlagstöcke und eine Machete sicher. Eine Person war zudem im Besitz von Marihuana.
Die Beamten schrieben vier Anzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Gegen 20 Personen ergingen Platzverweise, die von allen Betroffenen widerstandslos befolgt wurden. Während der Kontrolle, di
In der vergangenen Nacht, gegen 02:45 Uhr, haben unbekannte Täter vermutlich mittels Einleitung eines Gas-Luftgemisches und anschließender Zündung den Geldausgabeautomaten der Deutsche Post AG in der Berliner Strasse in Schwarzenbek gesprengt.
Durch die Detonation entstanden am Gebäude und am Automaten erhebliche Sachschäden. Zum Zeitpunkt der Sprengung befanden sich keine Menschen in dem Gebäude.
Den Tätern ist es gelungen, an das Bargeld im Geldautomaten zu gelangen und es zu stehlen. Allerdings hat das Sicherungssystem des Geldautomaten funktioniert und bei der Öffnung dürfte das gesamte Geld rot eingefärbt worden sein. Für die Täter könnte es dadurch größtenteils unbrauchbar geworden sein.
Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich über den Polizeiruf 110 zu melden.
Das Tief "Xynthia", das mit Böen über 100 km/h Geschwindigkeit die Einsatzkräfte in Europa in Atem hält, hat auch dem Harz zugesetzt. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Goslar kommt es aktuell immer wieder zu Verkehrsbehinderungen durch herabgefallene Äste und umgestürzte Bäume. Zahlreiche Behinderungen konnten durch Kräfte von Polizei, Feuerwehr und Straßenmeisterei zeitnah wieder beseitigt werden.
Einige Straßen, betroffen sind auch durch den Harz führende Bundesstraßen, mussten jedoch bis auf weiteres voll gesperrt werden. Aktuell (21:30 Uhr) voll gesperrt sind die B242 Winterberg / Bad Grund B498 Altenau / Weißwasserbrücke B27 Braunlage / Bad Lauterberg K35 Wolfshagen / Lautenthal Weitere Behinderungen und kurzfristige Sperrungen sind nicht auszuschließen. Autofahrer im Harz, aber auch im Vorharzgebiet, werden gebeten, ihre Fahrweise auf die Witterungsbedingungen einzustellen.
Sturmtief "Xynthia" hat die Feuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis am Sonntag ab ca. 13 Uhr über Stunden beschäftigt. In allen Städten den EN-Kreises waren die Feuerwehren im Einsatz, um umgestürzte Bäume von Straßen und Wegen zu räumen, beschädigte oder gelöste Dacheindeckungen zu bergen oder andere wetterbedingte Gefahren zu beseitigen. Bis 22 Uhr wurden insgesamt ca. 230 wetterbedingte Einsätze gezählt.
Mehr als 600 Feuerwehrleute waren überall im Kreisgebiet eingesetzt. In Ennepetal kamen acht Helfer des THW-Ortsverbandes Schwelm zur Hilfe, um mit schwerem Räumgerät die Arbeit der Feuerwehr zu unterstützen. In Breckerfeld wurde eine Person leicht verletzt, als während einer PKW-Fahrt ein Baum vor dem Auto umstürzte. In knapp 50 Fällen kam es auch zu Gebäudeschäden.
"Wegen der Dunkelheit werden einige sturmbedingte Schäden sicherlich erst am Montag morgen entdeckt. Deshalb gehen wir von weiteren Sturmeinsätzen am Montag aus - auch wenn der Sturm dann schon vollständig abgeflaut sein sollte", fasst Stellv. Kreisbrandmeister Christian Zittlau die Lage am Abend zusammen.
Sturmtief Xynthia ließ am Sonntag, 28.02.2010, ab 13:00 Uhr die Polizeileitstelle des Polizeipräsidiums Mittelhessen nicht zur Ruhe kommen. Immer wieder wurden herumfliegende Gegenstände gemeldet, Baugerüste drohten umzufallen und mussten von der Feuerwehr gesichert werden. Umgestürzte Bäume sorgten dafür, dass es zu über 50 Straßensperrungen kam.
Die Bahntrasse Marburg - Kassel musste wegen umgefallener Bäume im Bereich Stadtallendorf ab ca. 14:30 Uhr für den Zugverkehr gesperrt werden. Nach Auskunft des Bahnnotdienstes wird erst in den frühen Morgenstunden mit der Freigabe dieser Strecke zu rechnen sein.
In Wetzlar stürzte ein Baum auf einen vorbeifahrenden PKW und verletzte dabei die aus Braunfels stammenden Insassen. Der 54jähriger PKW-Fahrer und seine gleichaltrige Beifahrerin wurden zur ambulanten Behandlung in das KKH Wetzlar eingeliefert. Am PKW entstand ein Sachschaden von ca. 15.000 Euro.
In der Gießener Innenstadt wurden 6 PKW beschädigt, als vom Sturm gelöste Dachziegel auf die Straße stürzten.
Bauteile verursachten in Butzbach Nieder-Weisel einen Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro, als diese vom Dach einer Baustelle herabstürzten und gegen ein Nachbargebäude prallten.
In der Zeit von Sonntag, 28.02.2010, 13:00 Uhr bis Montag, 01.03.2010, 05:00 Uhr nahm die Polizei Nordrhein-Westfalen insgesamt 5.382 Einsätze, davon 139 Verkehrsunfälle, im Zusammenhang mit dem Sturmtief Xynthia wahr. Zwei Menschen starben, zirka 50 weitere wurden verletzt.
Allein am Sonntag, den 28.02.2010 zwischen 13:00 Uhr und 20:00 Uhr wurde die Polizei zu mehr als 4.900 witterungsbedingten Einsatzlagen gerufen. Die Meldungen trafen dabei fast im Minutentakt ein.
In der Nacht ging mit abflauendem Wind auch die Einsatzlage für die Polizei deutlich zurück. Von Sonntagabend, 20:00 Uhr bis heute Früh, 05:00 Uhr nahm die Polizei 356 witterungsbedingte Einsätze, davon 19 Verkehrsunfälle, wahr.
Die vorläufige Bilanz:
Bei den Einsatzlagen handelte es sich überwiegend um Hilfeleistungen und/oder Absperrmaßnahmen auf Grund von umgestürzten Bäumen, Baustelleneinrichtungen, Verkehrszeichen sowie herab gefallenen Dachteilen.
In vielen Gemeinden des Landes wurden Gebäude und Fahrzeuge beschädigt.
In ganz Nordrhein-Westfalen kam es zu vorübergehenden Sperrungen von Autobahnen, Bundes-, Land-, Kreis- und Gemeindestraßen, die vereinzelt auch noch andauern.
In Folge des Orkantiefs kamen in Nordrhein-Westfalen zwei Menschen zu Tode, zirka 50 weitere wurden verletzt.
In Pulheim wurde eine Joggerin von einem umstürzenden Baum erschlagen.
In Ascheberg stürzte ein Baum auf einen Pkw, dessen Fahrerin dadurch getötet wurde.
In Düren stürzte ein Kirchturm ein, es entstand erheblicher Gebäudeschaden.
Auf der BAB 1 wurde ein auf der Langerfelder Talbrücke aufgestelltes Bauzelt von zirka 150 Metern Länge um neun Metern Breite völlig zerstört.
Am Sonntag, 28.02.2010, wurden der Löschzug Breckerfeld, sowie die Löschgruppen aus Delle und Zurstraße erneut zu einem Brandmelderalarm nach Zurstraße alarmiert. Schnell konnte hier Entwarnung gegeben werden - Fehlalarm. Nachdem die Anlage scharf gestellt wurde, konnten die Einsatzkräfte aus Zurstraße nach etwa 20 Minuten wieder einrücken. Die auf der Anfahrt befindlichen Einheiten aus Breckerfeld und Delle konnten die Einsatzfahrt abbrechen.
In Breckerfeld ging es im direkten Anschluss zu mehreren Sturmeinsätzen, bei denen umgestürzte Bäume zersägt und zur Seite geräumt werden mussten.
Die Loher Straße musste komplett gesperrt werden, da Arbeiten an dieser Einsatzstelle eine zu hohe Gefahr für die Einsatzkräfte darstellten.
Zu einem Verkehrsunfall kam es am späten Nachmittag. Ein PKW-Fahrer aus dem Märkischen Kreis konnte einem umstürzenden Baum auf der L528 in Fahrtrichtung Halver nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kollidierte mit diesem. Der Fahrer wurde leicht verletzt.
Der letzte Einsatz wurde am Abend gegen 20:00 Uhr beendet.
Entgegen der ersten Prognosen hat sich Sturmtief Xynthia gestern gegen 21.00 Uhr aus Essen verabschiedet. Bis 18.30 Uhr am Sonntagabend verzeichnete die Statistik der Feuerwehr Essen 217 witterungsbedingte Einsätze, am Abend und in der Nacht kamen noch 65 dazu, insgesamt also 282. Ab Mitternacht war Ruhe, erst mit einsetzendem Tageslicht entdecken die Menschen erneut Schäden und melden sie in der Leitstelle der Feuerwehr.
Den gestern erwähnten Einsatz an der St. Hubertus-Kirche in Bergerhausen mussten die Höhenretter aus Sicherheitsgründen abbrechen. Treppen und Leitern in die Turmspitze hinauf sind in einem so schlechten Zustand, dass schon beim Hinaufklettern trotz Sicherungsmaßnahmen Lebensgefahr bestanden hätte. Heute werden Dachdecker von Außen mit einem speziellen Hubsteiger in etwa 80 Metern Höhe die losen Metallplatten sichern oder abnehmen, sofern es die Witterung zulässt. Eines der gestern weggeflogenen Bleche ist in über 100 Meter Entfernung gefunden worden, es hat aber bei der Landung keine Schäden angerichtet.
Zusammenfassend ist Essen vergleichsweise gut weggekommen, es gab glücklicherweise keine Personenschäden. Für den einzelnen Betroffenen ist ein Sachschaden zwar ärgerlich, der lässt sich aber in aller Regel reparieren oder bei Totalschaden ersetzen. (MF)
In der Nacht zum Sonntag, 28.02.2010, hielten sich fünf 16- bis 20-jährige Jugendliche auf dem Gelände des Emscher-Landschaftsparks auf. Gegen 02.00 Uhr kam eine Gruppe von 5-6 Südländern im Alter von ca. 16-18 Jahren hinzu, die mitfeiern wollten.
Bereits nach kurzer Zeit wurden diese aggressiv, einer forderte den 17-jährigen Geschädigten auf sein Portemonnaie herauszugeben. Als dieser sich weigerte, wurde er von zwei Tätern zu Boden geschlagen und auf dem Boden liegend mehrfach getreten. Die Täter flüchteten anschließend ohne Beute.
Täterbeschreibung: -Südländer, ca. 18 Jahre alt; 170 cm groß, schlanke Figur, kurze, nach oben gegelte Haare, bekleidet mit einer schwarzen Baggy-Hose und schwarz-weiß karierter Jacke oder Pullover, er soll den Spitznamen "Daki" tragen und in Meiderich wohnen; -Südländer, ca. 18 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlank, kurze dunkle Haare, graue Kleidung
Hinweise werden an das KK 13 der Polizei Duisburg, Tel.: 0203 - 2800 erbeten.
Drei unbekannte junge Männer haben in einem Zug im Bremer Hauptbahnhof zwei Schwestern (19/20) angegriffen. Zunächst sollen sie die Frauen sexuell belästigt haben. Als die 19-Jährige sich das verbat, erhielt sie einen Faustschlag ins Gesicht.
Sie verlor das Bewußtsein. Anschließend stahlen die Männer die Jacken der jungen Frauen mit Handys und Personalausweisen. Kurz vor Abfahrt flohen sie aus dem Zug. Die Bundespolizeiinspektion Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der Vorfall ereignete sich am Samstagmorgen gegen 04:05 Uhr in der Regionalbahn 24500 nach Bremen-Walle. Der Zug fuhr um 04:11 Uhr auf Gleis 5 ab. In Walle wurde die Schwestern von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt. Die 19-Jährige hatte Gesichtsverletzungen davongetragen. Ihre 20-jährige Schwester stand unter Schock. Die weitere Behandlung erfolgte im Krankenhaus.
Im Zug versuchte ein ca. 30-jähriger Südländer den Angriff zu verhindern. Eine andere Reisende soll gesagt haben, sie habe "das kommen sehen". Die Zeugen werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden. Bei den drei Tatverdächtigen könnte es sich um ca. 17-18 Jahre alte Südländer aus dem Raum Achim handeln.
Die Bundespolizei bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0421-162 995.
Durch mehrere unbeteiligte Spaziergänger wurde unabhängig voneinander gemeldet, dass sich auf einem Parkplatz des o.a. Waldstückes 15 Fahrzeuge befinden, die aus dem hiesigen als auch aus dem Magdeburger Bereich stammen. Dabei stehen mehrere Personen, die z.T. mit Basballschlägern ausgerüstet seien. Nach Eintreffen einer Zivilstreife konnten zwar keine Personen mehr auf dem Parkplatz angetroffen werden, wohl aber laute Schreie aus Richtung des Waldes festgestellt werden.
Nach Eintreffen weiterer hinzugerufener Polizeikräfte, konnten mehrere Kleingruppen (zwei bis vier Personen) beobachtet werden, die aus dem Wald kamen. Diese waren mit Sporatanzügen bekleidet und mit sog. Passivbewaffnung (z.B. Mundschutz, Schutzhandschuhe) ausgerüstet. Drei Personen wiesen Gesichtsverletzungen auf, machten aber keine Angaben zum Sachverhalt. Insgesamt konnten 22 Personen festgestellt und identifiziert werden.
Gegen alle wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Weitere ca. 20 bis 25 Personen konnten unerkannt entkommen. Ein Baseballschläger konnte sichergestellt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachtes des Landfriedensbruches.
In den vergangenen Tagen sind bei der Polizei vermehrt Meldungen eingegangen, wonach gerade ältere Menschen offensichtlich telefonisch "abgezockt" werden sollen. Diese neue Masche bewegt sich dabei in der Grauzone zwischen Legalität und Strafbarkeit. Der Kontakt bei dieser Masche erfolgt per Telefon und läuft in etwa wie folgt ab: Zunächst erfolgt ein Anruf, in dem sich eine Person freundlich mit Namen vorstellt.
Dieser Anrufer kennt Ihren Namen und fordert Sie unter einem Vorwand auf, Ihre persönlichen Daten zu bestätigen. Oft wird gesagt, dass ein bestehender Vertrag gekündigt werden müsse und man dafür die Daten bestätigen oder abgleichen müsse. Es wird sich darauf bezogen, dass man in der Vergangenheit an Gewinnspielen teilgenommen habe und diese Daten gelöscht werden müssten. Dem Anrufer sind alle Daten des Angerufenen aber zuvor schon bekannt. Durch geschicktes Nachfragen bestätigen Sie ihre Daten, weil Ihnen z.B. gesagt wurde, dass die Daten für die bereits vorliegende Kündigung eines Vertrages benötigt werden.
Die Bestätigung dieser Daten wird aufgezeichnet. Bisher steht nicht fest, wer genau die Anrufe tätigt, vermutlich ein Call-Center in Deutschland, das wiederum für im Ausland ansässige Firmen tätig wird. Die Auftraggeber vermitteln lediglich Gewinnspiele, führen diese jedoch nicht selbst durch. Die eigentlichen Vertragspartner, mit denen die "Verträge" abgeschlossen werden, sitzen oft im Ausland, z.B. Türkei, Schweiz oder Zypern. Gegenstand der Call-Center ist die Vermittlung von Gewinnspielen über das Internet, d.h. sie sind nicht selbst Anbieter von Gewinnspielen. An welchen Spielen teilgenommen wird, könne man über das Internet erfahren.
Bisher liegen aber überhaupt keine Erkenntnisse vor, ob es diese Gewinnspiele tatsächlich gibt. Angeblich kann man an bis zu 200 Gewinnspielen teilnehmen. Weitere Angaben, z. B. wer eigentlicher Veranstalter der Spiele ist oder über mögliche Gewinne, werden nicht gemacht. Dies könne man ja auch im Internet nachlesen. Einige der Angerufenen verfügen jedoch nicht über einen Computer, geschweige denn über das Internet. Bei den in Deutschland ansässigen Kontaktfirmen handelt es sich lediglich um einen so genannten "Kundenservice". Seitens der Justiz wurde in einigen Fällen ein strafrechtlich relevantes Handeln verneint, weil die Firmen, die den Kundenservice bieten, nicht die Vertragspartner sind. Die Beträge, i. d. R. zwischen 49 und 89 Euro monatlich, werden per Einzugsermächtigung bei den Geschädigten eingezogen.
Die Daten dafür wurden ja zuvor geschickt erfragt und vom Angerufenen bestätigt! Das Kommissariat Vorbeugung der lippischen Polizei gibt potentiellen Opfern dieser Masche folgende Verhaltenstipps: - Notieren Sie sich wenn möglich die übermittelte Telefonnummer. - Notieren Sie sich Namen der Firmen und der Anrufer, fragen Sie hartnäckig nach, lassen Sie sich die Angaben wiederholen und/oder buchstabieren. - Fragen Sie nach, wie der Anrufer in den Besitz Ihrer persönlichen Daten gelangt ist und geben Sie sich nicht mit fadenscheinigen Angaben zufrieden. - Hinterfragen Sie sämtliche Angaben des Anrufers kritisch. -
Bringen Sie klar zum Ausdruck, wenn Sie keinen Vertrag wünschen. - Kontrollieren Sie in kurzen Abständen Ihre Kontoauszüge, rückbelasten Sie abgebuchte und nicht plausible Beträge. - Ignorieren Sie danach eintreffende Inkassoschreiben. - Verlangen Sie ausdrücklich, dass Ihnen die Vertragsunterlagen zugeschickt werden. - Jüngere Familienmitglieder sollten ihre älteren Angehörigen entsprechend vor der Masche warnen. Am Sichersten ist es natürlich, sich auf solche undurchsichtigen "Angebote" erst gar nicht einzulassen. Wenn Sie nicht sicher sind, an solchen Gewinnspielen teilnehmen zu wollen, legen Sie den Hörer auf. Lassen Sie sich aber in keinem Fall auf ein "Fragespiel" ein, in dem Sie nur mit "Ja oder Nein" antworten müssen, bzw. bekannte Daten nur bestätigen müssen!
Am 23.02.10, kurz vor Geschäftsschluss, überfällt ein maskierter Täter die Sparkassenfiliale in der Hauptstraße in Todenmann. Unter Vorhalt einer Waffe erbeutet der Räuber einen vierstelligen Bargeldbetrag und kann unerkannt entkommen.
Gegen 17.45 Uhr fährt der bislang unbekannte Täter mit einem roten Audi 80 vor das Sparkassengebäude. In diesem halten sich zur Tatzeit der Filialleiter und eine Kundin mit ihrem Sohn auf.
Der dunkel gekleidete, etwa 175 cm große Räuber, maskiert mit Schal, Sonnenbrille, Perücke und Mütze, betritt den Schalterraum und fordert unter Vorhalt einer Waffe die Herausgabe von Bargeld.
Dem Täter wird ein vierstelliger Geldbetrag ausgehändigt. Anschließend flüchtet der Unbekannte mit dem Audi in Richtung Kleinenbremen.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung kann das Fluchtfahrzeug in Tatortnähe, im Bereich Wandersruh, aufgefunden werden. Die polizeilichen Ermittlungen ergeben, dass der PKW zuvor von einem öffentlichen Parkplatz in Rinteln entwendet wurde. Der Halter hat bis dato von dem Diebstahl noch nichts bemerkt.
Die Fahndung nach dem Bankräuber verläuft ergebnislos. Die Ermittler des Polizeikommissariats Rinteln hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung und fragen, wem etwas Verdächtiges aufgefallen ist. Hinweise werden unter 05751/95450 entgegengenommen.
Am Montag gegen 17.15 Uhr war bei der Rettungsleitstelle ein Notruf eingegangen, weil im Bereich des von Packeis eingeschlossenen Deichvorlandes zwischen der Nordermole und dem Fähranleger in Glückstadt jemand um Hilfe rief. Während Polizei und Rettungsdienst zum Fähranleger eilten, suchten Feuerwehrleute bei einsetzender Dunkelheit den Elbebereich von der Mole aus ab.
Wenige Augenblicke später wurden sie fündig: Etwa 200 Meter von der Mole entfernt entdeckten die Retter einen auf einer Eisscholle stehenden Mann. Er konnte von der Freiwilligen Feuerwehr geborgen und gerettet werden. Bei dem 62jährigen Hohenlockstedter stellten Rettungssanitär eine Schnittverletzung am Bauch fest. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum Pinneberg gefahren. In seiner Kleidung fanden Polizeibeamte ein Messer.
Der Mann machte sowohl zum Messer als auch zum Tatgeschehen widersprüchliche Angaben. Er gab an, von Hohenlockstedt mit dem Taxi zum Glückstädter Hafen gefahren zu sein. Dort sei er mit zwei jungen Männern, die er dort zufällig getroffen hatte, in Streit geraten. Danach sei er auf die Eisschollen geflüchtet.
Dienstagnachmittag (15.37 Uhr) wurde die Polizei von einem Kasernenoffizier darüber informiert, dass 4 Pistolen der Marke Heckler&Koch entwendet wurden. Die Waffen waren zwecks Reparatur in der Waffenwerkstatt der Untertageanlage gelagert worden. Bei einer Inventur wurde der Verlust der Pistolen festgestellt. Diese wiesen Defekte in unterschiedlichem Ausmaß auf, waren aber funktionstüchtig. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.