Entgegen der ersten Prognosen hat sich Sturmtief Xynthia gestern gegen 21.00 Uhr aus Essen verabschiedet. Bis 18.30 Uhr am Sonntagabend verzeichnete die Statistik der Feuerwehr Essen 217 witterungsbedingte Einsätze, am Abend und in der Nacht kamen noch 65 dazu, insgesamt also 282. Ab Mitternacht war Ruhe, erst mit einsetzendem Tageslicht entdecken die Menschen erneut Schäden und melden sie in der Leitstelle der Feuerwehr.
Den gestern erwähnten Einsatz an der St. Hubertus-Kirche in Bergerhausen mussten die Höhenretter aus Sicherheitsgründen abbrechen. Treppen und Leitern in die Turmspitze hinauf sind in einem so schlechten Zustand, dass schon beim Hinaufklettern trotz Sicherungsmaßnahmen Lebensgefahr bestanden hätte. Heute werden Dachdecker von Außen mit einem speziellen Hubsteiger in etwa 80 Metern Höhe die losen Metallplatten sichern oder abnehmen, sofern es die Witterung zulässt. Eines der gestern weggeflogenen Bleche ist in über 100 Meter Entfernung gefunden worden, es hat aber bei der Landung keine Schäden angerichtet.
Zusammenfassend ist Essen vergleichsweise gut weggekommen, es gab glücklicherweise keine Personenschäden. Für den einzelnen Betroffenen ist ein Sachschaden zwar ärgerlich, der lässt sich aber in aller Regel reparieren oder bei Totalschaden ersetzen. (MF)
In der Nacht zum Sonntag, 28.02.2010, hielten sich fünf 16- bis 20-jährige Jugendliche auf dem Gelände des Emscher-Landschaftsparks auf. Gegen 02.00 Uhr kam eine Gruppe von 5-6 Südländern im Alter von ca. 16-18 Jahren hinzu, die mitfeiern wollten.
Bereits nach kurzer Zeit wurden diese aggressiv, einer forderte den 17-jährigen Geschädigten auf sein Portemonnaie herauszugeben. Als dieser sich weigerte, wurde er von zwei Tätern zu Boden geschlagen und auf dem Boden liegend mehrfach getreten. Die Täter flüchteten anschließend ohne Beute.
Täterbeschreibung: -Südländer, ca. 18 Jahre alt; 170 cm groß, schlanke Figur, kurze, nach oben gegelte Haare, bekleidet mit einer schwarzen Baggy-Hose und schwarz-weiß karierter Jacke oder Pullover, er soll den Spitznamen "Daki" tragen und in Meiderich wohnen; -Südländer, ca. 18 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlank, kurze dunkle Haare, graue Kleidung
Hinweise werden an das KK 13 der Polizei Duisburg, Tel.: 0203 - 2800 erbeten.
Drei unbekannte junge Männer haben in einem Zug im Bremer Hauptbahnhof zwei Schwestern (19/20) angegriffen. Zunächst sollen sie die Frauen sexuell belästigt haben. Als die 19-Jährige sich das verbat, erhielt sie einen Faustschlag ins Gesicht.
Sie verlor das Bewußtsein. Anschließend stahlen die Männer die Jacken der jungen Frauen mit Handys und Personalausweisen. Kurz vor Abfahrt flohen sie aus dem Zug. Die Bundespolizeiinspektion Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der Vorfall ereignete sich am Samstagmorgen gegen 04:05 Uhr in der Regionalbahn 24500 nach Bremen-Walle. Der Zug fuhr um 04:11 Uhr auf Gleis 5 ab. In Walle wurde die Schwestern von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt. Die 19-Jährige hatte Gesichtsverletzungen davongetragen. Ihre 20-jährige Schwester stand unter Schock. Die weitere Behandlung erfolgte im Krankenhaus.
Im Zug versuchte ein ca. 30-jähriger Südländer den Angriff zu verhindern. Eine andere Reisende soll gesagt haben, sie habe "das kommen sehen". Die Zeugen werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden. Bei den drei Tatverdächtigen könnte es sich um ca. 17-18 Jahre alte Südländer aus dem Raum Achim handeln.
Die Bundespolizei bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0421-162 995.
Durch mehrere unbeteiligte Spaziergänger wurde unabhängig voneinander gemeldet, dass sich auf einem Parkplatz des o.a. Waldstückes 15 Fahrzeuge befinden, die aus dem hiesigen als auch aus dem Magdeburger Bereich stammen. Dabei stehen mehrere Personen, die z.T. mit Basballschlägern ausgerüstet seien. Nach Eintreffen einer Zivilstreife konnten zwar keine Personen mehr auf dem Parkplatz angetroffen werden, wohl aber laute Schreie aus Richtung des Waldes festgestellt werden.
Nach Eintreffen weiterer hinzugerufener Polizeikräfte, konnten mehrere Kleingruppen (zwei bis vier Personen) beobachtet werden, die aus dem Wald kamen. Diese waren mit Sporatanzügen bekleidet und mit sog. Passivbewaffnung (z.B. Mundschutz, Schutzhandschuhe) ausgerüstet. Drei Personen wiesen Gesichtsverletzungen auf, machten aber keine Angaben zum Sachverhalt. Insgesamt konnten 22 Personen festgestellt und identifiziert werden.
Gegen alle wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Weitere ca. 20 bis 25 Personen konnten unerkannt entkommen. Ein Baseballschläger konnte sichergestellt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachtes des Landfriedensbruches.
In den vergangenen Tagen sind bei der Polizei vermehrt Meldungen eingegangen, wonach gerade ältere Menschen offensichtlich telefonisch "abgezockt" werden sollen. Diese neue Masche bewegt sich dabei in der Grauzone zwischen Legalität und Strafbarkeit. Der Kontakt bei dieser Masche erfolgt per Telefon und läuft in etwa wie folgt ab: Zunächst erfolgt ein Anruf, in dem sich eine Person freundlich mit Namen vorstellt.
Dieser Anrufer kennt Ihren Namen und fordert Sie unter einem Vorwand auf, Ihre persönlichen Daten zu bestätigen. Oft wird gesagt, dass ein bestehender Vertrag gekündigt werden müsse und man dafür die Daten bestätigen oder abgleichen müsse. Es wird sich darauf bezogen, dass man in der Vergangenheit an Gewinnspielen teilgenommen habe und diese Daten gelöscht werden müssten. Dem Anrufer sind alle Daten des Angerufenen aber zuvor schon bekannt. Durch geschicktes Nachfragen bestätigen Sie ihre Daten, weil Ihnen z.B. gesagt wurde, dass die Daten für die bereits vorliegende Kündigung eines Vertrages benötigt werden.
Die Bestätigung dieser Daten wird aufgezeichnet. Bisher steht nicht fest, wer genau die Anrufe tätigt, vermutlich ein Call-Center in Deutschland, das wiederum für im Ausland ansässige Firmen tätig wird. Die Auftraggeber vermitteln lediglich Gewinnspiele, führen diese jedoch nicht selbst durch. Die eigentlichen Vertragspartner, mit denen die "Verträge" abgeschlossen werden, sitzen oft im Ausland, z.B. Türkei, Schweiz oder Zypern. Gegenstand der Call-Center ist die Vermittlung von Gewinnspielen über das Internet, d.h. sie sind nicht selbst Anbieter von Gewinnspielen. An welchen Spielen teilgenommen wird, könne man über das Internet erfahren.
Bisher liegen aber überhaupt keine Erkenntnisse vor, ob es diese Gewinnspiele tatsächlich gibt. Angeblich kann man an bis zu 200 Gewinnspielen teilnehmen. Weitere Angaben, z. B. wer eigentlicher Veranstalter der Spiele ist oder über mögliche Gewinne, werden nicht gemacht. Dies könne man ja auch im Internet nachlesen. Einige der Angerufenen verfügen jedoch nicht über einen Computer, geschweige denn über das Internet. Bei den in Deutschland ansässigen Kontaktfirmen handelt es sich lediglich um einen so genannten "Kundenservice". Seitens der Justiz wurde in einigen Fällen ein strafrechtlich relevantes Handeln verneint, weil die Firmen, die den Kundenservice bieten, nicht die Vertragspartner sind. Die Beträge, i. d. R. zwischen 49 und 89 Euro monatlich, werden per Einzugsermächtigung bei den Geschädigten eingezogen.
Die Daten dafür wurden ja zuvor geschickt erfragt und vom Angerufenen bestätigt! Das Kommissariat Vorbeugung der lippischen Polizei gibt potentiellen Opfern dieser Masche folgende Verhaltenstipps: - Notieren Sie sich wenn möglich die übermittelte Telefonnummer. - Notieren Sie sich Namen der Firmen und der Anrufer, fragen Sie hartnäckig nach, lassen Sie sich die Angaben wiederholen und/oder buchstabieren. - Fragen Sie nach, wie der Anrufer in den Besitz Ihrer persönlichen Daten gelangt ist und geben Sie sich nicht mit fadenscheinigen Angaben zufrieden. - Hinterfragen Sie sämtliche Angaben des Anrufers kritisch. -
Bringen Sie klar zum Ausdruck, wenn Sie keinen Vertrag wünschen. - Kontrollieren Sie in kurzen Abständen Ihre Kontoauszüge, rückbelasten Sie abgebuchte und nicht plausible Beträge. - Ignorieren Sie danach eintreffende Inkassoschreiben. - Verlangen Sie ausdrücklich, dass Ihnen die Vertragsunterlagen zugeschickt werden. - Jüngere Familienmitglieder sollten ihre älteren Angehörigen entsprechend vor der Masche warnen. Am Sichersten ist es natürlich, sich auf solche undurchsichtigen "Angebote" erst gar nicht einzulassen. Wenn Sie nicht sicher sind, an solchen Gewinnspielen teilnehmen zu wollen, legen Sie den Hörer auf. Lassen Sie sich aber in keinem Fall auf ein "Fragespiel" ein, in dem Sie nur mit "Ja oder Nein" antworten müssen, bzw. bekannte Daten nur bestätigen müssen!
Am 23.02.10, kurz vor Geschäftsschluss, überfällt ein maskierter Täter die Sparkassenfiliale in der Hauptstraße in Todenmann. Unter Vorhalt einer Waffe erbeutet der Räuber einen vierstelligen Bargeldbetrag und kann unerkannt entkommen.
Gegen 17.45 Uhr fährt der bislang unbekannte Täter mit einem roten Audi 80 vor das Sparkassengebäude. In diesem halten sich zur Tatzeit der Filialleiter und eine Kundin mit ihrem Sohn auf.
Der dunkel gekleidete, etwa 175 cm große Räuber, maskiert mit Schal, Sonnenbrille, Perücke und Mütze, betritt den Schalterraum und fordert unter Vorhalt einer Waffe die Herausgabe von Bargeld.
Dem Täter wird ein vierstelliger Geldbetrag ausgehändigt. Anschließend flüchtet der Unbekannte mit dem Audi in Richtung Kleinenbremen.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung kann das Fluchtfahrzeug in Tatortnähe, im Bereich Wandersruh, aufgefunden werden. Die polizeilichen Ermittlungen ergeben, dass der PKW zuvor von einem öffentlichen Parkplatz in Rinteln entwendet wurde. Der Halter hat bis dato von dem Diebstahl noch nichts bemerkt.
Die Fahndung nach dem Bankräuber verläuft ergebnislos. Die Ermittler des Polizeikommissariats Rinteln hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung und fragen, wem etwas Verdächtiges aufgefallen ist. Hinweise werden unter 05751/95450 entgegengenommen.
Am Montag gegen 17.15 Uhr war bei der Rettungsleitstelle ein Notruf eingegangen, weil im Bereich des von Packeis eingeschlossenen Deichvorlandes zwischen der Nordermole und dem Fähranleger in Glückstadt jemand um Hilfe rief. Während Polizei und Rettungsdienst zum Fähranleger eilten, suchten Feuerwehrleute bei einsetzender Dunkelheit den Elbebereich von der Mole aus ab.
Wenige Augenblicke später wurden sie fündig: Etwa 200 Meter von der Mole entfernt entdeckten die Retter einen auf einer Eisscholle stehenden Mann. Er konnte von der Freiwilligen Feuerwehr geborgen und gerettet werden. Bei dem 62jährigen Hohenlockstedter stellten Rettungssanitär eine Schnittverletzung am Bauch fest. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum Pinneberg gefahren. In seiner Kleidung fanden Polizeibeamte ein Messer.
Der Mann machte sowohl zum Messer als auch zum Tatgeschehen widersprüchliche Angaben. Er gab an, von Hohenlockstedt mit dem Taxi zum Glückstädter Hafen gefahren zu sein. Dort sei er mit zwei jungen Männern, die er dort zufällig getroffen hatte, in Streit geraten. Danach sei er auf die Eisschollen geflüchtet.
Dienstagnachmittag (15.37 Uhr) wurde die Polizei von einem Kasernenoffizier darüber informiert, dass 4 Pistolen der Marke Heckler&Koch entwendet wurden. Die Waffen waren zwecks Reparatur in der Waffenwerkstatt der Untertageanlage gelagert worden. Bei einer Inventur wurde der Verlust der Pistolen festgestellt. Diese wiesen Defekte in unterschiedlichem Ausmaß auf, waren aber funktionstüchtig. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.
Am Montag Abend gegen 19:45 Uhr ereignete sich in Millingen auf dem Bahnübergang an der Hauptstraße ein schrecklicher Verkehrsunfall. Nach Zeugenaussagen und Erkenntnissen der Polizei hatte eine Frau mit Joggingkleidung bei bereits geschlossener Dreiviertelschranke den Bahnübergang überqueren wollen.
Offenbar hatte die Frau den bereits herannahenden Zug nicht bemerkt. Auf dem Bahnkörper wurde die Frau dann von dem in Richtung Wesel fahrenden Zug erfasst und tödlich verletzt. Der 44-jährige Zugführer erlitt einen Schock. Er musste ebenso wie mehrere Unfallzeugen vor Ort betreut werden.
U. a. kümmerten sich Opferschützer der Polizei um die Personen. Die Bahnstrecke sowie der Bahnübergang mussten nach dem Unfall fast drei Stunden lang voll gesperrt werden. In den späten Abendstunden konnte die getötete Frau identifiziert werden. Es handelte sich dabei um eine 41-jährige Frau aus Rees.
Auf dem Nachhauseweg von einer Party ist ein 22-Jähriger am frühen Sonntagmorgen offenbar grundlos von einem Unbekannten angegriffen und verletzt worden. Das Opfer hatte am Sonntag die Polizei eingeschaltet und Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Den Angaben zufolge hatte ihn der Unbekannte auf dem zur Sporthalle gehörenden Parkplatz in der Schützenallee plötzlich von hinten zu Boden gerissen und mehrfach mit Fäusten geschlagen.
Dabei hatte der Katlenburger Verletzungen im Gesicht, an Händen, Schulter und Becken erlitten, woraufhin er einen Arzt aufsuchen musste. Die Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Täter dauern an.
In Alsfeld/Altenburg stieß am Abzweig Lauterbacher-Straße ein Bus gegen einen Langholzlaster.
Es gibt vermutlich mehrere Leichtverletzte, näheres ist noch nicht bekannt. Es wird nachberichtet
Zusatzmeldung Bei dem Bus handelt es sich um einen Schulbus, der mit 36 bis 38 Kinder besetzt war. Dieser wollte von der B 254 nach links Richtung Altenburg abbiegen. Dabei fuhr ein Langholzlaster in den Bus.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden bei dem Zusammenstoß mehrere Personen leicht verletzt, die genaue Zahl ist noch nicht bekannt. Die B 254 ist im Bereich der Unfallstelle halbseitig gesperrt. Die Unfallursache ist noch unklar.
Eine ungewöhnliche Situation hatte eine Zivilstreifenbesatzung am frühen Sonntagmorgen erlebt. Ein 21jähriger aus Vechelde stellte sich am Domplatz in Höhe der Zufahrt zur Fußgängerzone mit dem Rücken vor die Front des Funkstreifenwagen, zog die Hose herunter und zeigte den Beamten sein nacktes Gesäß.
So beeindruckt waren die Beamten nicht und vergaßen auch nicht eine Anzeige wegen grob ungehörige Handlung zu fertigen.
Am 19.02.10, gegen ca. 18.50 Uhr, kam es zu einem Wohnungsbrand in der obersten Etage eines 8-Familien-Hauses in der Lohfelder Straße.
Eine Gastherme, die sich unter dem Dach befand, geriet in Brand.
Durch die Brandwirkung wurden die Fenster herausgeschleudert. Bei dem Brand wurde glücklicherweise niemand verletzt, es entstand ein Sachschaden von ca. 7500 Euro.
Die Polizei führte Absperrmaßnahmen und eine Verkehrsregelung durch.
Die Kriminalwache Bonn ermittelte vor Ort.
Am späten Nachmittag des 16.02.2010 erhalten Zivilpolizisten des Bochumer Einsatztrupps einen Hinweis darauf, dass in einer Bochumer Pommesbude nicht nur Schnitzel, Wurst und Pommes, sondern auch Haschisch über die Ladentheke gehen.
Die Beamten erwirken umgehend einen Gerichtsbeschluss zur Durchsuchung der Imbissstube und der Wohnung des Betreibers. Bei den Durchsuchungen werden in der Pommesbude eine größere Menge Haschisch, in der Wohnung des Imbissbetreibers ein zuvor gestohlenes Navigationsgerät aufgefunden.
Der Bochumer wird festgenommen. Bei seiner Vernehmung gibt er den Verkauf des Haschisch in seinem Schnellrestaurant zu. Als Begründung teilt er den erstaunten Beamten mit, dass der Verkauf von Currywurst und Pommes nicht ausreiche, um seine Familie zu ernähren. Die Ermittlungen in Sachen "Tüte Gras" dauern zur Zeit im Bochumer Rauschgiftkommissariat (KK 16) noch an.
Am Freitag, den 19.02.10, gegen 21:49 Uhr betraten zwei männliche Täter mit vorgehaltener Pistole den Verkaufsraum der Aral-Tankstelle in DA-Eberstadt, Reuterallee und erpressten von dem Angestellten den Kasseninhalt von mehreren hundert Euro.
Der 21-jährige Angestellte war gerade dabei den Brotkorb hinter dem Tresen aufzuräumen, als die beiden Täter in den Verkaufsraum kamen. Täter Nr. 1 stand vor dem Tresen, bedrohte den Angestellten mit einer Schußwaffe. Mit den Worten "Schnell, Geld her!", zwang er den Angestellten den Kasseninhalt in einen hellen Stoffbeutel zu leeren, den der zweite Täter aufhielt. Die Täter verschwanden zu Fuß durch die Brandenburger Straße in Richtung Westen.
Täterbeschreibung: Täter 1: Männlich, ca. 174cm groß, höchstens 18 Jahre alt, bekleidet mit hellgrauer Sportjacke, dunkel maskiert, eventuell mit einem Schal; Täter sprach mit osteuropäischem Akzent Täter 2: Männlich, ca. 175cm groß, höchstens 18 Jahre alt, bekleidet mit schwarzer Jacke, dunkel maskiert. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief bislang negativ.
Hinweise werden erbeten an die Polizeistation Pfungstadt unter der Rufnummer 06157/9509-0
Am Abend kam es zu einem Schadenfeuer in der Husumer Innenstadt. Gegen 20.45 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Regionalleitstelle Nord in Harrislee einen vermutlichen Dachstuhlbrand an einem Mehrfamilienhaus. Sofort wurde die freiwillige Feuerwehr der Stadt Husum alarmiert. Da aufgrund der Meldung davon ausgegangen werden musste das sich noch Personen in dem Gebäude befanden sind zusätzlich Rettungswagen und ein Notarzt zur Brandstelle alarmiert wurden.
Die Feuerwehr konnte mehrere Personen retten. Zwei Personen wurden nach ersten Informationen mit einer Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus gebracht. Die anderen Bewohner konnten in einem nahegelegenen Altenheim untergebracht werden. Zur Unterstützung der Feuerwehr Husum sind die Feuerwehr Schobüll sowie die Drehleiter der Stadt Bredstedt durch den Einsatzleiter angefordert wurden. Die Löscharbeiten dauern zurzeit an. Über die Brandursache und zur Schadenshöhe können aufgrund des laufenden Einsatzes noch keine Angaben gemacht werden.
In Folge des Dachstuhlbrandes in der Husumer Innenstadt ist das 12 Partien-Mehrfamilienhaus unbewohnbar. Insgesamt wurden drei Personen bei dem Feuer verletzt. Zwei Bewohnern sind mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus verbracht wurden. Während der Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann an der Schulter und wurde vor Ort ärztlich versorgt. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht an. Erst gegen 01.00 Uhr konnte das letzte Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Husum die Einsatzstelle verlassen. Der Sachschaden wird auf 250.000 EUR geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlung zur Brandursache aufgenommen.
Bei einem Streit zwischen derzeit getrennt lebenden Eheleuten, hat in Alsdorf-Hoengen der 28-jährige Ehemann seine gleichaltrige Frau mit mehreren Messerstichen verletzt. Gegen 20.45 Uhr hatten sich die beiden nach derzeitigen Erkenntnissen auf einem Spiel-platz am Amselweg / Kranichstraße zur Aussprache getroffen. Dabei ist es zum Streit gekommen.
Während er seine Ehefrau mit schweren Verletzungen auf dem Spielplatz liegen ließ, flüchtete der mutmaßliche Täter zunächst. Später stellte er sich in der Alsdorfer Polizeiwache. Er wurde vorläufig festgenommen.
Nachbarn fanden das Opfer schwer verletzt auf dem Spielplatz. Sie leisteten Erste Hilfe, verständigten die Rettungskräfte und die Polizei.
Die 28-Jährige wurde noch in der Nacht notoperiert. Gegen den Ehemann wird ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.
Am Mittwoch, 17.02.2010, 21.05 Uhr, erheilt die Polizei Kenntnis davon, dass es in einer Aussenwohngruppe des Sankt Georg in Ascheberg zu einem Brand gekommen sei. Bei Eintreffen wurde festgestellt, dass das Gebäude im Erdgeschoss in voller Ausdehnung brannte. Hier und in der 1. Etage des Hauses befindet sich eine Wohngruppe für behinderte Menschen. Die Feuerwehr konnte alle fünf Bewohner, teils mittels Drehleiter, aus dem Gebäude retten.
Die fünf Personen wurden mit leichten Verletzungen (Raucheinwirkung) zur Beobachtung in umliegende Krankenhäuser verbracht. Es entstand erheblicher Gebäudeschaden (mindestens 100000,- Euro). Das Gebäude ist unbewohnbar. Zur Brandursache kann zur Zeit nichts gesagt werden. Die Ermittlungen dauern an.
Am Dienstag, 16.02.2010, gegen 23:18 Uhr, beging der 52 jährige Iserlohner die Stahlschmiede in Richtung Mendener Straße. In Höhe des Fitnessstudios "MC Fit" wurde er von drei Jugendlichen, die er zuvor schon in der Innenstadt gesehen hatte, von hinten angegangen. Einer der Jugendlichen forderte die Herausgabe von Bageld. Als der 52 Jährige dies verweigerte, wurde er von einem zweiten Täter mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
Als er zu Boden ging, traten die Täter auf ihn ein. Bei Erkennen eines Zeugen flüchteten die drei Täter ohne Beute in Richtung Innenstadt. Täterbeschreibung: alle männlich, südländisches Aussehen 1. Ca. 175 cm groß, ca 16 Jahre alt, kurze dunkle Haare, schlank, schwarz gekleidet. 2. Ca. 155 cm groß, ca. 15 Jahre alt, beiger Pulli, schwarze Jacke, 3. Ca. 155 cm groß, ca. 15 Jahre alt, grauer Kapuzenpullover .
Hinweise nimmt die Polizei in Iserlohn (02371-9199-0) entgegen.
Am gestrigen Abend kam es zu dem Brand eines Ferienwohnhauses im Heegenweg in Ziegenhagen. Das Haus befindet sich in einer Ferienanlage mit ca. 40 weiteren Ferienhäusern, zwischen den Ortschaften Ziegenhagen und Hann. Münden-Hedemünden. Ein Teil der Häuser sind über das ganze Jahr hin bewohnt, so auch das brandbetroffene Haus. Zur Brandzeit befand sich der Eigentümer jedoch nicht zu Hause, das Feuer wurde um kurz vor 21.00 Uhr durch eine Zeugin bemerkt.
Bei Eintreffen der Feuerwehren stand der gesamte Dachstuhl bereits in Flammen. Aufgrund der Witterungseinflüsse kam dann zu Problemen mit der Löschwasserversorgung, so dass durch die Feuerwehren aus Witzenhausen und den Ortsteilen sowie den benachbarten Feuerwehren aus dem Raum Hann. Münden diese sichergestellt werden musste.
Die Löscharbeiten konzentrierten sich dann auch auf einen Gastank, der sich hinter dem Ferienhaus befand sowie auf die benachbarten Häuser, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Das Ferienhaus brannte komplett nieder, der Sachschaden beläuft sich auf ca. 200.000 EUR. Die Eschweger Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.
Etwas unruhiger als im vergangenen Jahr verlief der Rosenmontag aus polizeilicher Sicht in Krefeld. 150.000 Zuschauer hatten in der Seidenstadt das närrische Treiben verfolgt. Bis jetzt (21:00 Uhr) wurden 37 Personen festgenommen oder in Gewahrsam genommen. Vier Polizeibeamte erlitten leichte Verletzungen. Das Verhalten zahlreicher Jugendlicher und Heranwachsender war von Respektlosigkeit gegenüber der Polizei gekennzeichnet. Auf der anderen Seite gab es auch "Szenenapplaus" für die einschreitenden Beamtinnen und Beamten. Neun alkoholisierte Jugendliche wurden dem Jugendamt übergeben.
Ein 15-Jähriger brachte es auf 1,78 Promille. Eine 17-Jährige war nicht mehr in der Lage, einen Alkoholtest durchzuführen und wurde in ein Krankenhaus transportiert. Das galt auch für einen 16-Jährigen (1,5 Promille) und eine 17-Jährige (2,7 Promille), die erst gar nicht zur Sammelstelle sondern sofort ins Krankenhaus gebracht wurden. Gegen zwei Kiosk-Betreiber wurden Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet, da sie hochprozentigen Alkohol an Jugendliche verkauft hatten. Eine Gaststätte wurde durch die Polizei geschlossen, da der Wirt sehr stark alkoholisiert war. Von 58 Jugendlichen wurde der mitgeführte Alkohol vor Ort vernichtet.
Meist handelte es sich um Wodka oder Alcopops. Daneben wurden 22 Schachteln Zigaretten entsorgt, die bei Kindern gefunden wurden. Es wurden vier Anzeigen nach Widerstandshandlungen gefertigt. Es kam bislang zu 16 Körperverletzungsdelikten und zu zwei Sachbeschädigungen. Im Behandlungszelt des Malteser Hilfsdienstes wurden 20 - meist alkoholisierte - Patienten behandelt. Weitere 24 Betrunkene wurden in Krankenhäuser transportiert.
Die durch den Kompostierprozess entstehende Wärme führte in der Kompostieranlage in Ratingen Breitscheid zu einer Selbstentzündung deines Komposthaufens. Gegen 00:12 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma Rauch in einer Halle und alarmierte die Feuerwehr Ratingen. Mit den Löschzügen aus Breitscheid, Lintorf, Ratingen-Mitte und der Berufsfeuerwehr rückte die Feuerwehr Ratingen sofort aus.
Zwei Hallenkomplexe mit ca. 7.000 m² waren bereits zum Teil dicht verraucht. Aufgrund der Hallengröße hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Ratingen zunächst Schwierigkeiten, den Brandherd zu finden. Der Brandherd konnte dann jedoch in der Fertigkompostlager lokalisiert werden. Dort brannten von insgesamt 1.500 m³ ca. 50 cm³ Fertigkompost. Diese konnten oberflächig abgelöscht werden. Da in tieferen Schichten des Fertigkomposthaufen noch Glutnester vermutet wurden, hat die Feuerwehr Ratingen das Technische Hilfswerk mit einem Räumfahrzeug nachalarmiert.
Während den langwierigen Löschmaßnahmen mußten ca. 500 m³ Fertigkompost umgeschichtet und vorhandene Glutnester abgelöscht werden. Ständig wurden die transportierten Fertigkomposthaufen mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Zum Einsatz kamen 84 Einsatzkräfte, die vor Ort vom Deutschen Roten Kreutz mit Essen und Getränken versorgt wurden. Der Einsatz der Feuerwehr Ratingen dauert zur Zeit noch an. Die Feuerwehr Ratingen rechnet mit einer Gesamteinsatzdauer von 7 h. Die Einsatzleitung hat der Leiter der Feuerwehr Ratingen, Herr Schubert, übernommen.
Gestern gegen 18.00 Uhr kam es zu einem Zimmerbrand in Itzehoe-Wellenkamp, der auf den Dachstuhl des Gebäudes übergriff. Alle Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen, es kam keine Person zu Schaden.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten die Bewohner das Gebäude bereits verlassen und es schlugen Flammen aus den Fenstern des Brandraumes. Sofort wurde das Einsatzstichwort von Feuer Mittel auf Feuer Groß erhöht und somit Vollalarm für die Feuerwehr Itzehoe ausgelöst. Im weiteren Einsatzverlauf wurde ebenfalls die Feuerwehr Heiligenstedtener Kamp zur Unterstützung mit Atemschutzgeräteträgern hinzualarmiert.
Ein erster Trupp unter Atemschutz begann sofort mit Löscharbeiten im Obergeschoss, die aber später aufgrund der Ausbreitung des Feuers eingestellt werden mussten. Man konzentrierte sich darauf, das Dach mittels zweier Drehleitern von außen zur Brandbekämpfung zu öffnen.
Die Löscharbeiten werden sich noch bis in die späten Abendstunden hinziehen. Zur Brandursache kann derzeit noch nichts gesagt werden, die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.
Ein weiterer Schwerpunkt polizeilicher Maßnahmen an diesem karnevalistischen Wochenende lag am heutigen Sonntag (14.02.2010) auf dem Zug in der Bergisch-Gladbacher Stadtmitte. Hier legten die Einsatzkräfte ihr Augenmerk insbesondere auf den Bereich Am Mühlenberg/Odenthaler Straße, wo es in den letzten Jahren durch sehr hohes Zuschaueraufkommen nicht nur zu Behinderungen der Zugteilnehmer kam, sondern vor allem junge und alkoholisierte Personen Streit suchten und im Schutz der vielen Besucher austrugen.
Während die Einsatzkräfte im letzten Jahr mit insgesamt nur vier Platzverweisen auskamen, mussten heute, neben erneut vier Platzverweisen gegen Jugendliche, zwei Männer (23, 50) in Gewahrsam genommen werden.
Dabei war der 23-Jährige aus Bergisch Gladbach gegen 16.30 Uhr zusammen mit einem 18-jährigen Wuppertaler Beteiligter einer Auseinandersetzung auf dem Konrad-Adenauer-Platz. Beide Männer waren verbal mit einem 25-Jährigen Zugordner aneinander geraten. Im Verlauf kam es zu wechselseitigen Körperverletzungen, wobei sowohl der 18-Jährige, als auch der 23-Jährige dem Ordner einen oder mehrere Kopfnüsse verpassten. Da der 23-Jährige einem ausgesprochenen Platzverweis nicht Folge leisten wollte, wurde er in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen zu diesem Geschehen sind noch nicht abgeschlossen.
Trotz dieses Vorfalls kann der Verlauf des größten Umzuges in RheinBerg als friedlich bezeichnet werden.
Noch zwei Hinweise in eigener Sache: Die Kreispolizei RheinBerg wird am kommenden Dienstag eine Bilanzierung der Karnevalstage mit Blick auf Einsatzgeschehen und Kriminalität veröffentlichen. Am Mittwoch folgt dann eine Bewertung aus verkehrspolizeilicher Sicht.
Nachdem er am Sonntag gegen 16.05 Uhr auf der Dorfstraße in Twisteden einen 18jährigen Kevelaerer geschlagen hatte, sollten bei einem 20jährigen Kevelaerer die Personalien durch zwei Polizeibeamte festgestellt werden. Der 20jährige schlug und trat jedoch unvermittelt nach den Polizeibeamten, so dass diese ihn mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden bringen mussten. Dem Kevelaerer gelang es in der Folge jedoch, sich aus der Fixierung zu lösen und um sich zu treten.
Der völlig ausrastende junge Mann schlug seinen Kopf zudem mehrfach auf den Boden, wobei er sich selbst verletzte. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es den Polizeibeamten, den 20jährigen unter Kontrolle zu bringen und ihn anschließend medizinisch versorgen zu lassen. Der 18jährige Kevelaerer und beide Polizisten wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.
Die selbst beigebrachten Kopfverletzungen bei dem 20jährigen Täter waren so schwer, dass dieser der Heliosklinik in Krefeld zugeführt werden musste, wo er stationär verbleibt. Den 20jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte; zudem wurde bei ihm die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.