Beamte der Polizeiwache St. Augustin wurden am Sonntagnachmittag gegen 15.40 h zum Flughafen Hangelar in der Richthofenstr. gerufen.
Bei dem Unwetter am Nachmittag hatte sich ein auf dem Flugplatz abgestellter Doppeldecker aus seiner Befestigung gerissen. Aufgrund des Sturmes rollte er anschließend ca. 200 m über die Wiese. Dabei touchierte er ein anderes abgestelltes Flugzeug und stoppte schließlich seine Fahrt vor dem Hangar des ADAC. Dort stand ein ausrangierter Polizeihubschrauber.
An allen drei Fluggeräten entstand erheblicher Sachschaden, er wird auf ca. 200000 Euro geschätzt.
Nach Abschluss der bisherigen polizeilichen Ermittlungen und den Angaben des 46-jährigen Beschuldigten besteht dringender Tatverdacht. Die Staatsanwaltschaft hat Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gestellt.
Der Tatverdächtige, der in der Nacht zum Samstag in der Nähe eines Brandortes festgenommen wurde, wird im Laufe des morgigen Tages dem Haftrichter vorgeführt. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Flensburg werden weitere Erklärungen und Informationen erst im Laufe des Montags bekanntgegeben werden können.
Wie die Sonntagszeitung des shz meldet, handelt es sich vermiutlich um einen Sylter Taxifahrer.
Am Samstagabend (21.08.10) gegen 23:40 Uhr wurde ein 23-jähriger Pizzabote in der Riedeselstraße, von drei jungen Männern von hinten angegangen und geschlagen. Die Täter nahmen ihm seine Kellnergeldbörse mit ca. 100 Euro Bargeld ab und flüchteten zu Fuß Richtung Innenstadt.
Von den Räubern gibt es nur eine vage Beschreibung. 3 männliche Personen, ca. 180-185cm groß; einer mit einem schwarzen ärmellosen T-Shirt bekleidet. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb bislang ohne den gewünschten Erfolg. Zeugenhinweise werden an die Ermittlungsgruppe in Darmstadt (EDC) unter Tel. 06151/969-3710 erbeten.
Am heutigen Sonntagmorgen gegen 02.50 Uhr erhielt die Feuerwehr Kenntnis von einem Brand in einem Fitnessstudio in Kaldenkirchen an der Steyler Straße. Beim Brand entstand ein Sachschaden im knapp sechsstelligen Eurobereich. Aufgrund der vorgefundenen Spurenlage geht die hinzugezogene Kriminalpolizei mit hoher Wahrscheinlichkeit von Brandstiftung aus. Die diesbezüglichen Ermittlungen werden am Montag weitergeführt. Sollten Zeugen in der Nacht zum Sonntag verdächtige Personen und / oder Fahrzeuge im Bereich des Studios gesehen haben, werden diese gebeten, sich unter der Telefonnummer 02162-377/0 mit der Polizei in Viersen in Verbindung zu setzen
In der Nacht vom 20.08.10 auf den 21.08.10 brachen zwischen 23:00 Uhr und 02:40 Uhr erneut Brände auf der Insel aus: Das erste Feuer, ein Buschbrand, wurde im Wenningstedter Weg in Westerland gemeldet. Hier konnte sich das Feuer nicht ausbreiten, es ging aus, bevor ein Schaden entstand. Menschen und Gebäude waren nicht in Gefahr. Das zweite Feuer um 01:47 Uhr brach im Obergeschoß einer Kneipe im Bereich Kjeerstraße/Kirchenweg in Westerland aus.
Hier wurde der Brand schnell gelöscht, noch bevor ein Gebäudeschaden entstehen konnten. Ein dritter Brand um 01:55 Uhr wurde in der Nähe des Bistros im Bahnhofsbereich gemeldet, es brannten ein Container sowie im Gleisbereich ein Mülleimer. Auch hier gab es keinen Gebäudeschaden. Feuer Nummer vier brach um 02:30 Uhr an einem Reetdachhaus im Bereich Horstweg in Westerland aus, das Haus selber geriet nicht in Brand, wurde aber durch den Qualm stark in Mitleidenschaft gezogen. Ob und wie weit ein Gebäudeschaden vorliegt, kann noch nicht gesagt werden. Die Menschen aus dem Haus blieben unverletzt.
Der bisher letzte Brand wurde um 2:40 Uhr gemeldet. In der Keitumer Landstraße brannte ein Schuppen, der auch schnell gelöscht werden konnte. Der Schuppen war jedoch nicht mehr zu retten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und geht derzeit Hinweisen nach, die im Zusammenhang mit diesen Bränden stehen. Sie geht davon aus, dass diese Serie zu den anderen Bränden hinzuzuziehen ist. Brandstiftung ist wahrscheinlich.
Am heutigen Tag gegen 2:30 Uhr konnten die Beamten auf Sylt einen 46-jährigen Mann vorläufig festnehmen, der im Zusammenhang mit der Brandserie der letzten Nacht stehen könnte. Derzeit gibt es noch keine Hinweise, dass der Mann als Verursacher für die anderen Brände in Betracht kommt. Weitere Angaben können momentan noch nicht gemacht werden, die Ermittlungen dauern an.
Die Löscharbeiten an der Einsatzstelle konnten im Laufe des Vormittags des 19.8. abgeschlossen werden. Um 10:10 Uhr wurde von der Einsatzleitung die Meldung "Feuer aus" gegeben. Inzwischen liegt auch die Auswertung der Messergebnisse der Boden- und Luftproben von der Einsatzstelle und aus dem Lübecker Stadtgebiet vor. Hierzu teilt der Bereich Umweltschutz folgendes mit:
Um einen auf dem Löschwasser festgestellten Ölfilm zu beseitigen, wurde bereits während der Löscharbeiten eine Fachfirma beauftragt, oberflächliche Wasserverunreinigungen abzusaugen und zu entsorgen. Die anschließende Auswertung der aus dem Löschwasser entnommenen Wasserproben hat ergeben, dass das Löschwasser die strengen Normen der Abwasserverordnung bei keinem Wert überschritten hat
Die Analyse der Luftproben ergab zweierlei: An der Einsatzstelle wurden erhöhte Werte einiger Atemgifte festgestellt, die üblicherweise bei Brandereignissen auftreten und zum Beispiel bei der Verbrennung von Kunststoffen entstehen.
Die erhöhten Werte konnten außerhalb der Einsatzstelle in Kücknitzer Stadtbezirken nicht nachgewiesen werden. Hier lagen alle Werte der Konzentration der giftigen Verbrennungsprodukte unterhalb der maximalen Arbeitsplatzkonzentration (MAK). Aus diesem Grund stellt der Bereich Umweltschutz gemeinsam mit der Feuerwehr fest, dass die von der Einsatzleitung getroffenen Maßnahmen zur Warnung der Bevölkerung vorbeugend richtig waren, glücklicherweise die Gefährdung jedoch deutlich geringer war, als zur Zeit der Brandbekämpfung angenommen.
Am Donnerstag, den 19.08.2010, 21.51 Uhr, kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Brand in einer Lagerhalle an der Verler Straße. In der ca. 200qm großen Halle waren zur Zeit des Feuers etwa 20 Kraftfahrzeuge abgestellt, von denen drei nahezu komplett ausbrannten. Die Halle wurde erheblich beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt. Die Verler Straße wurde bis 00.15 Uhr komplett gesperrt.
Die Feuerwehr setzte hauptamtliche Kräfte der Feuerwache Gütersloh sowie die Löschzüge aus Avenwedde, Spexard und der freiwilligen Feuerwehr Gütersloh ein. Außerdem wurde die Drehleiter der Werksfeuerwehr Miele angefordert.
Das durch die Starkregenfälle am gestrigen Dienstag unterspülte Wohnhaus in der Herdecker Attenbergstraße ist weiterhin unbewohnbar. Eine Begehung mit der städtischen Ordnungsbehörde, den Eigentümern und einem Sachverständigen hat dies soeben ergeben.
Die weiteren geologischen und baustatischen Untersuchungen werden die nächsten Tage in Anspruch nehmen. Innerhalb dieses Zeitfensters wird auch die Frage beantwortet, wann die Bewohner des dahinter liegenden Gebäudes wieder in ihre Wohnung ziehen können. Die Bürgermeisterin hat den betroffenen Familien vor Ort ihre unbürokratische Hilfe bei der Suche einer kurzfristigen Unterkunft angeboten.
Am 17.08.10 gegen 18:00 Uhr ging das Paar zu Fuß auf der Kurpromenade in St. Peter Ording spazieren, als ein Radfahrer von hinten herankam und dem Geschädigten seinen Rucksack mit Inhalt, darunter eine Playstation Portable, gewaltsam entriss. Der Täter wird als junger Mann mit olivfarbenem Anorak, Kapuze über den Kopf gezogen, beschrieben. Er entfernte sich auf einem Mountainbike. Täterhinweise werden unter der Tel. 04841-8300 entgegen genommen.
Oldenburg. Starkregen verursacht viele vollgelaufene Keller im nördlichen Bereich der Stadt Oldenburg.
Gegen 16:30 sorgte ein heftiger Regenschauer für viele vollgelaufene Keller im Stadtnorden. Für die Feuerwehr Oldenburg wurde Vollalarm ausgelöst. Bis gegen 18:30 Uhr hatte die Leitstelle ca. 80 Einsätze entgegengenommen und disponiert. Neben der gesamten Feuerwehr Oldenburg waren auch Kräfte des THW, der EWE und zwei Feuerwehreinheiten des Landkreises Oldenburg im Einsatz.
Am 18.08.2010 gegen 21:35 Uhr kam es im Fritz-Reuter-Weg in Delmenhorst zum Brand eines Einfamilienhauses. Das Haus geriet aus bisher nicht vollständig geklärter Ursache in Brand. Die im Haus anwesenden Personen, ein 19-jähriger Mann und eine 17-jährige Frau, wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Zur Schadenshöhe kann noch keine Aussage gemacht werden. Die Feuerwehr Delmenhorst bekämpfte den Brand mit 60 Mitarbeiter/Innen. Die weiteren Ermittlungen werden durch das zuständige Fachkommissariat geführt.
Ein Großteil der in Herdecke eingesetzten Kräfte konnte um 16 Uhr wieder abrücken. So wurden die Kräfte der Dortmunder Feuerwehr, die mit einer Hochleistungspumpe vor Ort waren, sowie das zur Unterstützung gerufene THW wieder zu ihren Standorten zurück geschickt. Da noch mit anhaltenden Regenschauern gerechnet werden muss, bleibt ein kombinierter Hilfeleistung- und Löschzug der Feuerwehr Herdecke noch an der Herdecker Wache in Bereitstellung. Die Lage hat sich jedoch derzeit entspannt. "Wir müssen die Wetterlage jedoch die ganze Nacht im Auge behalten", so ein Feuerwehrsprecher.
Zum ersten Einsatz wurden die ehrenamtlichen Herdecker Feuerwehrkräfte am Dienstagmorgen gegen 6 Uhr gerufen. Seit dem waren die Einsatzkräfte über zehn Stunden im Dauereinsatz. Insgesamt wurden bis 16:30 Uhr 37 Einsätze abgearbeitet. So mussten viele Keller ausgepumpt werden. Straßen, die unter Wasser standen, vom Wasser befreit werden und ein paar Bäume beseitigt werden, die im nassen Boden ihren Halt verloren hatten. Eine der größten Einsatzstellen stellte der Bereich Hauptstraße/Bachplatz dar. Der Herdecker Bach führte wegen der enormen Regenmengen ein Vielfaches an Wasser. Da die Regenrückhaltebecken überliefen, konnte das Wasser nirgendwo anders hin und suchte sich seinen Weg durch den Herdecker Bach. Am Bachplatz war die Situation sogar so kritisch, dass unverzüglich etliche Sandsäcke und Holzbohlen zum Schutze der angrenzenden Gebäude eingesetzt werden mussten. Die Bürgermeisterin war hier vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Außerdem führte Sie Gespräche mit den verunsicherten Anwohnern. Der Wasserstand des Herdecker Bachs ging aber bis 16 Uhr wieder zurück.
Am Ahlenberg rutschte ein Hang ab und verschüttete teilweise die Bahnlinie zwischen Herdecke und Dortmund. Ein Notfallmanager der Bahn war hier vor Ort und übernahm die Einsatzstelle von der Feuerwehr. Der Bahnverkehr wurde anderweitig umgeleitet.
Gegen 16:25 Uhr wurde der Feuerwehr Herdecke gemeldet, dass in der Attenbergstraße ein Hang teilweise abgerutscht. Als der Einsatzleiter vor Ort eintraf, stellte sich die Situation jedoch etwas prekärer dar, als zunächst gemeldet. Ein Hang in einer Größe von etwa 20 x 20 Metern war auf eine schmale Zufahrt gerutscht. Hierdurch war ein Mehrfamilienhaus (5 Bewohner gemeldet) massiv bedroht. Der durch das Wegrutschen entstandene "Krater" brach weiter Richtung Haus weg und gefährdete somit das Gebäude. Es bestand Einsturzgefahr!
Der Einsatzleiter und Leiter der Feuerwehr Hans-Jörg Möller ließ das betroffene Gebäude, welches 1900 erbaut wurde, sofort räumen. Zwei Personen wurden aus dem Gebäude geführt, sowie einige Haustiere (2 Vögel und ein Leguan) durch die Feuerwehr gerettet. Die weiteren Bewohner waren nicht zu Hause und erfuhren im nach hinein vom Einsatz. Im weiteren Einsatzverlauf wurde auch ein in der Nähe befindliches Haus aus Sicherheitsgründen geräumt. Dies ist derzeit nicht primär bedroht, jedoch würde dies bei einem möglichen Einsturz des ersten Gebäudes dann akut gefährdet.
Das betroffene Mehrfamilienhaus wurde durch einen Baustatiker der Stadt Herdecke als deutlich als einsturzgefährdet eingestuft. Das THW bestätigte die Meinung. Parallel begannen Kräfte der Feuerwehr, des THW und Mitarbeiter von privaten Firmen mit der Absicherung des Hangs. Unter Anderem kamen hier massive Steine und Kies aus einem nahen Steinbruch und ein Spezialsand (wasserresistent) zum Einsatz. Dadurch wurde ein weiteres Abbrechen des Hangs verhindern und einem Einsturz des Hauses vorgebeugt. Diese Maßnahme zeigte gegen 20:30 Uhr den ersten Einsatzerfolg, wie zwei anwesende Bodengutachter aus Dortmund bestätigten. Diese hatten im Radio über das Unglück erfahren und hatten unbürokratisch ihre fachliche Meinung vor Ort angeboten. Gegen 22 Uhr wurden tonnenweise Kies und Befestigungsmaterial mit Sattelschleppern zur Einsatzstelle gefahren und mit einem Radlader verfüllt. Die Lage zeigte sich hier deutlich konstanter als am Nachmittag. Besorgniserregend wurde auch die Wetterlage dauerhaft betrachtet. Weiterer Starkregen, wie am Vormittag, würde den positiven Einsatzerfolg minimieren.
Spezialkräfte des THW sicherten mit einem Spezialsystem zudem das Gebäude ab. Diese Sensoren reagieren auf minimale Erschütterungen und Veränderungen am Gebäude und waren somit die Einsatzkräfte vor einem möglichen Totaleinsturz. Weiterhin wurde die Einsatzstelle durch das THW mit mehreren Flutlichtstrahlern und Powermoons ausgeleuchtet.
Die beteiligten Kräfte von Feuerwehr und THW waren bis tief in die Nachtstunden in diesem Einsatz eingebunden. Das Mehrfamilienhaus ist auch in den nächsten Tagen nicht bewohnbar. Die Bürger kamen bei Verwandten unter. Die Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster war an der Einsatzstelle und informierte sich über die Lage. Sie sprach eingehend mit den betroffenen Bürgern und mit den Einsatzkräften von THW und Feuerwehr.
In der Nacht am 17. Aug. 2010, kam es in der Zeit von 22 bis 00 Uhr zu drei kleineren Bränden im Norden der Stadt Westerland.
Feuerwehr und Polizei waren sofort am Brandort, da sie sich wegen der Brände am Montag bereits in Alarmbereitschaft befanden.
In allen drei Fällen wurden keine Gebäude beschädigt. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Leib oder Leben von Personen. Von der Bevölkerung blieben die Brände weitestgehend unbemerkt, da die Feuerwehr sehr schnell vor Ort war und die Brandherde aufgrund der geringen Ausmaße sofort beseitigen konnte.
Über die Brandursache kann noch nichts gesagt werden; Brandstiftung ist jedoch nicht auszuschließen.
Vereinzelte Hinweise auf Personen, die an den Brandstellen gesehen wurden, lassen konkrete Rückschlüsse auf eine mögliche Täterschaft nicht zu.
Das kommt auch nicht jeden Tag vor. Ein 20-jähriger Mann hat sich am Dienstag (17.8.10) beim 1. Polizeirevier gemeldet und angegeben, einen Haschischdealer festzuhalten. Ein Fall von Zivilcourage? Nicht ganz! Der bereits selbst mehrfach polizeibekannte Mann fühlte sich von dem festgehaltenen und ebenfalls für die Polizei nicht unbekannten 26-Jährigen betrogen. Er beklagte sich über das ihm zugefügte "bittere Unrecht", wie es im Bericht der Polizei heißt.
Er habe am Morgen bei dem 26-Jährigen für zehn Euro ein Gramm Haschisch kaufen wollen, habe dann aber bei näherer Nachschau feststellen müssen, dass er "betrogen" worden sei. Die von ihm erworbene Aluverpackung sei vollkommen leer gewesen. Deshalb wolle er den 26-Jährigen nun anzeigen. Dieser zunächst logisch klingenden Meinung konnten die Polizisten aber nicht ganz folgen.
Ein klärendes Gespräch und der Hinweis auf das Betäubungsmittelgesetz in der aktuell gültigen Fassung mündeten in zwei Strafanzeigen. Gegen den 20-Jährigen wegen des illegalen Erwerbs von Betäubungsmitteln und gegen den 26-Jährigen wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln. Die Sicherstellung der zehn Euro und die zwei folgenden Platzverweise sind in dem Fall nur noch eine Randnotiz.
ie Feuerwehr Lübeck wurde um 3:45 Uhr zu einem Brand auf einem Schrottplatz gerufen. Bei der Ankunft brannte bereits ein 10m hoher Schrotthaufen mit einer Fläche von 40m x 40m in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr riegelt den brennenden Schrotthaufen mit vier Wenderohren (B-Rohre über Drehleitern) und fünf C-Rohren mit Wasser ab, um die umliegenden Gebäude und einen Tankstelle zu schützen. Ein massiver Schaummitteleinsatz ist vorbereitet, aber zur Zeit noch nicht erforderlich. Der hohe Wassereinsatz wird durch das Lübecker Löschboot sichergestellt. Personen sind nicht verletzt worden. Für Anwohner besteht zur Zeit keine Gefahr.
Meldung am Mittwochmorgen:
Die Feuerwehr Lübeck hat um 8:00 Uhr ihre Einsatzmöglichkeiten abgewogen und wird vorerst aus Umweltschutzgründen auf einen Schaummitteleinsatz verzichten. Stattdessen wird der brennende Schrotthaufen mit Baggern auseinandergezogen und kleinteilig abgelöscht oder eventuelle Metallbrännde mit Sand erstickt. Auf Grund von Plastik und Kunstoffteilen in dem Schrotthaufen können sich in der Rauchsäule auch giftige Stoffe befinden. Die Bevölkerung wird seit 5:30 Uhr aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Feuerwehr prüft mit Messgeräten die Inhaltsstoffe des Brandrauchs. Sichere Messergebnisse werden aus messtechnischen Gründen erst die nächsten Tage vorliegen.
Die ersten der hundert Einsatzkräfte werden zur Zeit durch weitere Wachen und Wehren ausgelöst.
In der Nacht vom 15. auf den 16. August 2010 kam es aus bislang noch ungeklärter Ursache auf der Insel Sylt innerhalb kürzester Zeit zu mehreren Schadenfeuern an mehreren Brandorten. Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen, kann jedoch jetzt schon einen wie zunächst angenommenen Blitzeinschlag an einem der Brandorte ausschließen. Brandstiftung hingegen wird nicht ausgeschlossen.
Gegen 0:00h begann die "Serie": es brannten Mülltonnen beim Awo-Pflegeheim in Westerland. Der Brand war schnell unter Kontrolle.
Nur kurz danach wurde ein Brand in einem Wenningstedter Hotel gemeldet. Hierbei mussten im Laufe der Löscharbeiten mehr als 200 Personen evakuiert werden. Mit Bussen und unter rettungsdienstlicher Begleitung wurden diese in einen Flugzeughangar auf dem ehemaligen Marinefliegerhorst gebracht und dort von den zahlreichen Kräften des DRK weiter versorgt und verpflegt. Der durch das Feuer entstandene Sachschaden liegt im fünfstelligen Bereich, kann durch eventuellen Verdienstausfall aber noch höher ausfallen.
Als nächstes wurde ein Schuppenbrand bei einem Restaurant in Wenningstedt (etwa 100 m entfernt vom Hotel) gemeldet und erfolgreich abgelöscht.
Knapp 45 Minuten später brannte es erneut in Wenningstedt, dieses Mal standen zwei Container in Flammen. Die Feuerwehr hatte diese Brände ebenfalls schnell unter Kontrolle.
Nur wenig später (2:31 Uhr) brannte es in der "Akademie am Meer" im Dünengelände zwischen Kampen und List. Hierbei wurden das Wirtschaftsgebäude mit mehreren Personalunterkünften und ein Nebengebäude zerstört. Zur Sicherheit wurden die 180 Gäste ebenfalls evakuiert und auf das Flughafengelände gebracht. Der Schaden ist mehrere hunderttausend Euro hoch.
Kurz nach 3 Uhr kam es zu einem Alarm der Brandmeldeanlage in einem Westerländer Awo-Seniorenpflegeheim (hier wurde auch der erste Brand gemeldet). Der Brandherd wurde im unteren Teil des Gebäudes entdeckt. Trotz der zeitgleichen Brände an verschiedenen Orten wurde auch dieser Brandherd schnell und wirksam durch die Freiwillige Feuerwehr gelöscht. Ein männlicher Mitarbeiter des Pflegeheimes verletzte sich an der Hand, er erlitt Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung.
Ebenso konnte ein weiterer entdeckter Containerbrand (Mülltonnen) gegen 4:30 Uhr im Wenningstedter Weg (Westerland) in der Nähe des Awo-Pflegeheimes schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Die meisten der insgesamt 380 evakuierten Personen können voraussichtlich im Laufe des Nachmittags in ihre Unterkünfte zurückkehren. Vor einer abschließenden Entscheidung hierüber wird seitens der Feuerwehren jedoch zunächst noch eine Schadstoffmessung durchgeführt.
In der vergangenen Nacht waren neben Polizei und Ordnungsamt alle Wehren der Insel Sylt sowie sämtliche Kräfte der DRK Bereitschaft und des DRK Rettungsdienstes im Einsatz. Aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit aller beteiligten Hilfsorganisationen war die Situation trotz dieser Brandserie jederzeit unter Kontrolle. Besonders hervorzuheben ist zudem die Unterstützung mehrerer ortsansässigen Unternehmer, die umgehend die Versorgung von Betroffenen und Einsatzkräften sicherstellten.
Bei den Einsätzen kam es insgesamt zu vier verletzten Personen, die in der Nordseeklinik versorgt und behandelt werden. Die Versorgung der Betroffenen und medizinische Betreuung übernahmen drei DRK-Notärzte. Drei der Personen verletzten sich bei einem Verkehrsunfall eines Fahrzeuges mit einem Löschfahrzeug.
Gemeinsame Presseinformation
von Gemeinde Sylt, Gemeinde Wenningstedt-Braderup, Kreis Nordfriesland - Fachdienst Rettungswesen -, DRK Ortsverein Westerland, Freiwillige Feuerwehren der Insel Sylt und Polizeidirektion Husum
Zum o.a. Zeitpunkt teilte der Eigentümer des Ackers dem PK Peine mit, dass auf seinem Acker, auf dem eine Hähnchenmastanlage entstehen soll, diverse Personen zelten würden. Die daraufhin entsandten Polizeibeamten stellten fünf Zelte und 10 bis 15 Personen fest. Weiterhin zwei Transparente mit Aufschriften gegen die Hähnchemastanlage. Aufgrund selbstgebauter Holzbänke und weiterem bereitgelegtem Holz mußte davon ausgegangen werden, dass die Personen für einen längeren Zeitraum auf dem Acker verweilen wollten. Der Landwirt erklärte ausdrücklich gegenüber der Polizei und den demonstrierenden Personen, dass er diesen Protest auf seinem Acker nicht dulde.
Er stellte Strafantrag. Eine Kontaktaufnahme mit den Versammlungsteilnehmern verlief in ruhiger und gelöster Atmosphäre. Da hier von einer versammlungsrechtlichen Aktion auszugehen war, wurde der Lankreis Peine informiert. Der 1. Kreisrat erschien um 10.10 Uhr vor Ort und sprach eine Auflösungsverfügung aus. Den Demonstranten wurde Gelegenheit gegeben bis 12.00 Uhr den Acker freiwillig zu verlassen. Gegen 10.32 Uhr gelang es einer männlichen Person sich mit einem Hechtsprung an einem vorbereiteten Betonfass anzuketten. Insgesamt befanden sich zwölf Versammlungsteilnehmer auf dem Acker.
Geg. 12.00 Uhr forderte der 1. Kreisrat die Personen nochmals auf, die Örtlichkeit zu verlassen. Nach einer eingeräumten Karenzzeit von weiteren 15 Minuten gaben sechs Personen freiwillig ihre Personalien an und verließen den Acker. Vier Personen weigerten sich jedoch den Acker zu verlassen und mussten, ohne Widerstand zu leisten, heruntergetragen werden. Diese vier Personen wurden zur ED-Behandlung der Polizei Salzgitter zugeführt (Hierunter befanden sich zwei finnische Staatsangehörige). Nach Abschluss der Maßnahmen wurden diese vier Personen, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig, entlassen. Gegen 13.00 Uhr trafen angeforderte Spezialisten (technische Gruppe) ein und "befreiten" gegen 13.43 Uhr die Person aus der Betontonne.
Sie musste ebenfalls vom Feld getragen werden, da sie sich weigerte das Feld zu verlassen. Eine Begleiterin, der gestattet war auf dem Acker zur Betreuung zu verbleiben, verließ freiwillig den Acker. Anschließend wurde allen noch anwesenden Demonstranten ein Platzverweis erteilt, dem sie gegen 14.30 Uhr nachkamen. Es wurden zwölf Anzeigen gefertigt. Zwölf Platzverweise wurden erteilt und zwölf Identitätsfeststellungen durchgeführt (davon vier ED-Behandlungen). Die beiden Transparente und drei Maurerkübel wurden beschlagnahmt. Es waren insgesamt ca. 30 Polizeibeamte, ein Notarzt und ein Rettungswagen eingesetzt.
Sachschaden in Millionenhöhe ist in der Nacht zu Dienstag bei einem Großfeuer in einem Dachbaustoffwerk in Pinneberg entstanden. Dabei brannte eine Produktionshalle der Firma Binné & Sohn an der Mühlenstraße vollständig nieder. Den mehr als 200 Einsatzkräften von vier freiwilligen Feuerwehren, dem ABC-Zug des Kreises Pinneberg, dem Technischen Hilfswerk Pinneberg sowie Rettungsdienst und DRK gelang es aber in einem mehrstündigen Einsatz, ein Übergreifen der Flammen auf eine direkt angebaute Lagerhalle sowie auf weitere Gebäude des eng bebauten Firmengeländes zu verhindern. Personen wurden nicht verletzt.
Trotz des hohen Sachschadens zog Einsatzleiter Uwe Kuhlmann am frühen Morgen ein erstes, den Umständen entsprechend positives Fazit. "Wir haben gehalten, was wir halten konnten", sagte er. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war von der Pinneberger Hochbrücke aus heller Feuerschein zu sehen gewesen. Die Flammen schlugen meterhoch in den Nachthimmel. "Durch den massiven Drehleitereinsatz haben wir das Feuer gut in Griff bekommen", so der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Pinneberg, der außerdem den Einsatz von Druckluftschaum als maßgeblich für den Löscherfolg bezeichnete. Die erhaltenen Werte dürften die Schadenssumme bei weitem übersteigen.
Kuhlmann hatte unmittelbar nach der ersten Lage auf Sicht Vollalarm für die FF Pinneberg geben lassen sowie eine zweite Drehleiter aus Halstenbek angefordert. Wenig später folgten die Alarme für die FF Appen sowie die FF Elmshorn mit einem Teleskopmastfahrzeug. "Hier half nur Klotzen, nicht kleckern", so Kuhlmann. Leichte Probleme gab es mit der Wasserversorgung. Aus dem städtischen Wassernetz wurden vier Leitungen von Hydranten gespeist. Außerdem wurden vier weitere Pumpen an der Pinnau in Stellung gebracht. Der Fluss fließt unmittelbar an der vom Brand betroffenen Produktionshalle vorbei.
Der massive Einsatz von Wasser und Druckluftschaum sowie später auch Schwerschaum brachte den gewünschten Erfolg. Das Feuer war innerhalb von zwei Stunden unter Kontrolle, die offenen Flammen weitestgehend niedergeschlagen. Da aber die Stahlkonstruktion nachgab, stürzten das Hallendach und die zur Pinnau zeigende Außenwand ein. Unter den Trümmern hielten sich viele Brandnester. Weil weitere Einstürze zu befürchten waren, konnte die Halle von den Einsatzkräften nicht betreten werden.
Ab 6 Uhr wurden nach und nach die auswärtigen Kräfte von der Einsatzstelle entlassen. Die Nachlöscharbeiten für die FF Pinneberg werden sich noch den Vormittag über hinziehen. Immer wieder flammt das Feuer auf.
Wegen des großen Bedarfs an Schaummittel wurden in zwei Touren 2200 Liter Schaummittel direkt von einem Hersteller aus Hamburg geholt. Der Schlauchwagen des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg brachte neue Atemluftflaschen und Schläuche zur Einsatzstelle.
Vermutlich auf Grund eines technischen Defektes brannte am Sonntag, 15.08.2010 gegen 23:00 Uhr eine Gartenlaube in einer Kleingartenanlage in Warendorf an der Beelener Straße ab. Das Feuer wurde durch die Feuerwehr Warendorf gelöscht. Personen kamen nicht zu Schaden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 10.000,- Euro.
Vermutlich nur weil der Triebfahrzeugführer rechtzeitig reagierte und eine Schnellbremsung einleitete blieb ein 35-Jähriger gestern unverletzt. Der Mann sprang am gestrigen Tag am Bahnhof Warschauer Straße bei Einfahrt der S-Bahn unvermittelt ins Gleis. Der in Berlin wohnende senegalesische Staatsbürger konnte anschließend von Bundespolizisten unverletzt auf dem Bahnsteig angetroffen werden. Gegen den alkoholisierten und vermutlich unter Drogeneinfluss stehenden Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.
Die am 14.8.10 in Bad Nenndorf stattfindenden demonstrativen Veranstaltungen haben nach der Bewertung des Polizeipräsidenten der Polizeidirektion Göttingen Robert Kruse und dem Gesamteinsatzleiter Frank Kreykenbohm einen positiven Verlauf genommen.
An der Veranstaltung des DBG, die als stationäre Kundgebung in der Hauptstraße vor der Fußgängerzone abgehalten wurde, nahmen rund 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teil. Die Versammlung war polizeilich unproblematisch und verlief ohne Vorkommnisse.
Auch der ökumenische Gottesdienst und die Aktion der Rodenberger Bürger fanden eine gute Resonanz.
An dem Trauermarsch nahmen 1000 Rechtsextreme aus dem gesamten Bundesgebiet teil, davon um die 200 Autonome Nationalisten.
"Wir gehen von aus, dass sich rund 300 Linksextremisten im Einsatzraum aufgehalten haben", führt Frank Kreykenbohm aus. Diese versuchten in Kleingruppentaktik Absperrungen zu durchbrechen, um auf die Aufzugstrecke des Trauermarsches zu gelangen.
Auf der Bahnhofstraße kam es zu zwei Sitzblockaden durch Bürgerinnen und Bürger, die sich nach Aufforderung durch die Polizeikräfte von der Fahrbahn entfernten.
Zudem gelang es einer vierköpfigen Gruppe auf der Marschroute, kurz vor dem Wincklerbad, eine Betonpyramide hinzustellen und sich daran zu befestigen. Die Gruppe wurde durch starke Polizeikräfte abgeschirmt und der Aufzug an der Pyramide vorbei geführt.
Während des gesamten Aufmarsches kam es aus der linken Szene immer wieder zu Durchbruchsversuchen an den Polizeiabsperrungen. Bei diesen Aktionen wurden mehrere Polizeibeamte verletzt.
"Beim Trauermarsch haben wir besonders auf die Einhaltung der Auflagen geachtet und Verstöße konsequent verfolgt", erklärt der Einsatzleiter. So wurde entgegen der Ansage der Polizei bei der Abschlusskundgebung ein strafrechtlich relevantes Lied gesungen, mit der Folge, dass gegen den Versammlungsleiter und den Teilnehmern Strafverfahren eingeleitet wurden.
Insgesamt wurden 17 Personen vorläufig in Gewahrsam genommen und Strafanzeigen wegen Verstöße gegen das Versammlungsgesetz,Landfriedensbruch, Körperverletzung sowie Widerstand gefertigt.
"Nur durch konsequentes Einschreiten und flexibles Zusammenziehen von Polizeikräften konnten größere gewalttätige Auseinandersetzungen vermieden und damit der Einsatzerfolg sichergestellt werden", bilanziert der Gesamteinsatzleiter Frank Kreykenbohm abschließend.
Nachdem unter dem Schutz starker Polizeikräfte am Samstagmorgen rund um den Mindener Bahnhof die Anreise von rund 260 Rechtsextremen zu einem Aufmarsch in Bad Nenndorf störungsfrei verlief, erwartete die Polizei am Abend die Rückkehrer erneut an ihrem Umsteigebahnhof in Minden. Um kurz nach 19.00 Uhr traf der Regionalexpress mit rund 250 Anhängern der rechten Szene in Minden ein. Bis gegen 21.15 Uhr sorgten die Beamten dafür, dass die Demonstrationsteilnehmer nach und nach ihre Anschlusszüge in Richtung Bielefeld und weiter ins Ruhrgebiet störungsfrei bekamen.
Auch als zwischenzeitlich ein Zug mit rund 70 Fußballanhänger aus Bremen auf der Heimreise von einem Pokalspiel in Ahlen einen Zwischenstopp in Minden einlegten, sorgten die Einsatzkräfte dafür, dass sich beide Gruppierungen nicht zu nahe kamen.
Für kurze Anspannung bei der Polizei sorgte noch die Ankündigung eines polizeibekannten Rechtsaktivisten auf dem Bahnhof eine so genannte Spontanversammlung abhalten zu wollen. Als Grund dafür führte er an, dass angeblich mehrere Sympathisanten von ihm auf der Heimreise von der Polizei in Niedersachsen festgehalten würden. Da sich dieser Umstand schnell klärte, kam es zu keinen demonstrativen Aktionen.
Um 21.30 Uhr konnte die Polizei schließlich ihren Einsatz rund um den Bahnhof beenden. Zwischenfälle wurden auch am Abend nicht verzeichnet.
Eine etwas kuriose Geschichte erlebte ein 26-jähriger am Freitag gegen 23.50 Uhr in seiner Wohnung an der Hammer Straße. Während er sich mit Bekannten in der Küche aufhielt klingelte es an der Wohnungstür. Nachdem der 26-jährige die Tür geöffnet hatte, betrat eine unbekannte, männliche Person seine Wohnung. Der Unbekannte war zu diesem Zeitpunkt völlig nackt. Der nackte Unbekannte ging ins Badezimmer und begann zu duschen.
Daraufhin verständigte der 26-jährige Wohnungsinhaber die Polizei. Nachdem der Gast zu Ende geduscht hatte, nahm er sich diverse herumliegende Kleidungsstücke und zog diese an. Noch vor dem Eintreffen der Polizei begab er sich in den Garten, setzte sich dort auf einen Gartenstuhl und zündete sich eine Zigarette an. Gegenüber der Polizei machte der Mann auf Fragen nach seinem Namen, seiner Wohnung und dem Verbleib seiner Sachen keine Angaben.
Zur weiteren Abklärung wurde er zur Wache Patronatsstraße verbracht. Hier gab er später an, in Australien zu leben, hier auf Besuch zu sein und sich an nichts weiteres erinnern zu können. Da der unbekannte Mann weiter angab an einem Burn-Out-Syndrom zu leiden und augenscheinlich medizinische Hilfe benötigte, wurde er mittels RTW der LWL-Klinik zugeführt.