Braunschweig - Stellungnahme der Stadtverwaltung in Sachen Wasserwelt
Mit Enttäuschung hat die Stadtverwaltung nach Aussage des Finanzdezernenten Carsten Lehmann das Ausschreibungsergebnis in Sachen „Wasserwelt“ zur Kenntnis genommen. Die Verwaltung hofft, dass es dem renommierten Planungsbüro gelingen wird, die Kosten noch einzudämmen und wartet jetzt erst einmal die Meinungsbildung des Aufsichtsrates der Gesellschaft ab.
Als geradezu „sensationell“ bezeichnete allerdings Lehmann die gestrige Stellungnahme des SPD-Fraktionsvorsitzenden Pesditschek, der einer der vehementesten Befürworter dieser Investition ist.
Wenn Pesditschek - als einziger des 52-köpfigen Ratsgremiums - den Oberbürgermeister für seine damalige Entscheidung kritisiere, die Bauarbeiten für die Dauer des Gerichtsverfahrens auszusetzen, so offenbare er damit ein „sehr interessantes Respektverhältnis“ gegenüber den rund 25.000 Bürgerinnen und Bürgern, die das Begehren unterschrieben, und den Gerichten, die zu urteilen hatten.
Lehmann: „Andererseits hat Herr Pesditschek im Verwaltungsausschuss nie den Antrag gestellt, die Arbeiten unverzüglich wieder aufzunehmen. Dieses Verhalten und die jetzigen Äußerungen sprechen eigentlich für sich selbst.“
aktualisiert am 08:28:17 um 03/17/10
von redaktion -