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Bremen - Hubschrauberlandung erheblich erschwert

Hubschrauber mit Schneebällen beworfen
Die Landung des Rettungshubschraubers "Christoph 6" auf dem Sportplatz des Schulzentrums Hermannsburg am gestrigen Mittag wurde durch Schülergruppen erheblich erschwert, da der Hubschrauber mit Schneebällen beworfen wurde. Bereits auf der Anfahrt zum Landeplatz des Hubschraubers hatte der eingesetzte Streifenwagen bereits Probleme, die Landezone frei zu machen. Erst der Einsatz von Blaulicht und Martinshorn brachte den gewünschten Erfolg. Als der Hubschrauber schließlich landete wurde sowohl dieser, als auch die Besatzung mit Schneebällen beworfen.

Schüler "spielten" völlig verrückt und behinderten Rettungsarbeiten
Daraufhin stieg der Pilot wieder auf, um eine Gefährdung zu verhindern. Auch der Streifenwagen wurde von zwei Schülern beworfen, die im Anschluss namentlich ermittelt werden konnten. Offensichtlich war den Schülern nicht bewusst, dass sie durch ihr Verhalten die Versorgung eines Kranken zeitlich erkennbar verzögerten. Die Schulleitung wird sich des Themas annehmen, um ähnliche Vorfälle zu unterbinden. Die Eltern der beiden Schüler, die als Werfer aufgefallen waren, werden durch Kontaktpolizisten aufgesucht, um ihren Kindern die Gefährlichkeit ihrer Aktionen vor Augen zu führen. Die Polizei wertet den Vorfall als Gefährdung des Luftverkehrs und hat eine entsprechende Anzeige vorgelegt.
aktualisiert am 16:36:38 um 11/27/08 von redaktion -


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