Am Samstag den 07.03.2009 meldeten Anwohner der Straße "Ruhrblick" in Hattingen gegen 11:20 Uhr ein Loch in der Wiese. Die Hattinger Feuerwehr rückte zunächst mit dem Hilfeleistungslöschzug zur Einsatzstelle aus.
Erste Erkundungsmaßnahmen ergaben dass sich im Garten zwischen zwei Wohnhäusern der Boden um ca. 1,5 Meter abgesenkt hatte. Der Durchmesser dieses Lochs beträgt ca. 2 Meter. Da die Ursache für das Absenken nicht feststand, wurde die Einsatzstelle zunächst abgesperrt und das Bergamt informiert.
Der zuständige Mitarbeiter ordnete noch telefonisch eine Evakuierung im Umkreis von 50 Metern an. Die Rettungskräfte der Feuerwehr informierten umgehend alle Anwohner und brachten diese zu einer Sammelstelle am Ende der Straße. Dort wurden Fahrzeuge und ein Zelt bereit gestellt damit die 25 Personen die ihre Häuser verlassen mussten kurzfristig unter kamen. "Die Räumung der Häuser verlief völlig störungsfrei.
Die Betroffenen hatten alle Verständnis für die Maßnahme der Feuerwehr", lobt Feuerwehrsprecher Jens Herkströter die Anwohner. Der zwischenzeitlich eingetroffen Mitarbeiter des Bergamtes ließ weitere Sachverständige zur Einsatzstelle kommen. Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch machte sich vor Ort ebenfalls ein Bild von Einsatzlage. Im Nachmittagsbereich konnten zumindest ein Großteil der zuvor evakuierten Personen wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurück kehren.
Lediglich die beiden unmittelbar an das Loch angrenzenden Häuser dürfen weiterhin nicht genutzt werden. Zur Stunde führt eine Fachfirma Bohrungen rund um das Loch durch um die mögliche Ursache zu ermitteln. Nachdem die Feuerwehr die Einsatzstelle für die bis in die Nacht andauernden Bohrarbeiten ausgeleuchtet hat, war der Einsatz nach fast 7 Stunden wieder beendet.
Foto: Jens Herkströter